Poroschenko spricht von „richtigem Krieg“


der-ukrainische-praesident-petro-poroschenko-ist-auf-einen-krieg-gegen-russland-vorbereitet-„Ich glaube, sie bereiten eine Offensive vor.“ Mit eindringlichen Worten warnt der ukrainische Präsident Petro Poroschenko seine Landsleute vor einem Angriff Russlands. In einem Interview sagt er, Putin sei nicht zu trauen.

Die Ukraine befinde sich in einem „richtigen Krieg“ mit Russland, sagte Staatspräsident Petro Poroschenko der britischen BBC. Die Ukrainer sollten auf eine russische Offensive vorbereitet sein. Er vertraue dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht. Dennoch sagte Poroschenko, er habe keine andere Option, als mit Putin zu verhandeln.

Spezialeinheiten oder Freiwillige?

Die diplomatischen Fronten zwischen Russland und der Ukraine sind verhärtet: Putin bestreitet, dass russische Truppen in der Ukraine seien, die die prorussischen Rebellen unterstützen. Die Verhandlungspartner kommen sich so nicht näher.

Poroschenko betonte ausdrücklich, dass die Lage in seinem Land kein Kampf mit von Russland unterstützten Separatisten sei. „Die Tatsache, dass wir Soldaten von russischen Spezialeinheiten gefangengenommen haben, ist ein starker Beweis dafür.“

Am Wochenende hatte die Ukraine die Festnahme zweier russischer Soldaten in der Region bekannt gegeben. Die Regierung in Moskau hat bislang nur eingeräumt, russische „Freiwillige“ könnten auf Seiten der Rebellen kämpfen.

Wieder Tote bei Kämpfen

Vor einem Angriff aus Russland habe Poroschenko keine Angst, sagte er: „Ich glaube, sie bereiten eine Offensive vor, und ich denke, wir sollten bereit sein.“

Bei neuen Kämpfen zwischen ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten sind nach ukrainischen Angaben vier Soldaten getötet worden. Nach Angaben des Verwaltungschefs der ostukrainischen Region Luhansk, Gennadi Moskal, eröffneten die Separatisten das Feuer mit Granatwerfern und Artillerie. Die Unruhe ereigneten sich nahe der Ortschaft Katerinowka unweit der russischen Grenze. Laut Uno-Angaben starben im vergangenen Jahr mehr als 6000 Menschen in dem Krisengebiet.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_74071040/ukraine-krise-praesident-poroschenko-spricht-von-richtigem-krieg-.html

Gruß nach Russland

TA KI

Werbeanzeigen

Kreml: Moskau erwidert US-Raketenschild in Ukraine angemessen


302404100Russland wird laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gezwungen sein, zu Gegenmaßnahmen greifen, sollten Elemente des US-amerikanischen Raketenabwehrschildes in der Ukraine stationiert werden.

Am Mittwochvormittag hatte der Chef des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats, Alexander Turtschinow, erklärt, er schließe nicht aus, dass Kiew die Abhaltung von Konsultationen zur Stationierung von Elementen des Raketenschildes in der Ukraine erwägen werde.„Wenn damit gemeint wird, dass die Ukraine vorhat, Elemente des amerikanischen Raketenabwehrsystems zu stationieren, so wird das natürlich ausschließlich negativ aufgenommen“, sagte Peskow am Mittwoch vor Journalisten.Denn dies würde eine Bedrohung für Russland darstellen, betonte er. Eine Stationierung werde für Russland die Notwendigkeit bedeuten, zu Sicherheitszwecken Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Quelle: http://de.sputniknews.com/militar/20150520/302403851.html

Gruß nach Russland
TA KI

Pädophile in den Achtzigern und Neunzigern: Bericht deckt sexuellen Missbrauch bei Berliner Grünen auf


Bei der Vorläuferorganisation der Berliner Grünen kam es laut einer neuen Parteistudie häufig zu sexuellem Missbrauch an Kindern. Zeitungsberichten zufolge waren verurteilte Pädophile Mitglieder in dem Landesverband.

In der Vorläuferorganisation des Berliner Landesverbands von Bündnis 90/Die Grünen hat es massiven sexuellen Missbrauch an Kindern gegeben. Das ist laut „Tagesspiegel“ und „Welt“ das Ergebnis eines Berichts, den die Landeschefs Bettina Jarasch und Daniel Wesener am Vormittag vorstellen wollen. Untersucht wurden pädophile Aktivitäten von Parteimitgliedern und Funktionären der Alternativen Liste in den Achtziger- und Neunzigerjahren.

Dem „Tagesspiegel“ zufolge nennt ein Mitglied der Untersuchungskommission die Zahl von „bis zu tausend Opfern“ sexueller Gewalt. Im 2014 vorgelegten Bericht des Göttinger Politologen Franz Walter, der für die Bundespartei die Missbrauchsvorwürfe untersuchte, waren die Vorgänge in Berlin nicht enthalten.

Laut „Tagesspiegel“ beleuchtet die Untersuchung ein Missbrauchsnetzwerk innerhalb der damaligen Alternativen Liste. Mindestens drei mehrfach einschlägig verurteilte Täter sollen demnach in dem Berliner Verband aktiv gewesen sein. Sie sollen die Arbeitsgemeinschaft „Jung & Alt“ innerhalb der Partei gegründet und in Kreuzberg einen Freizeitladen namens Falckenstein-Keller eingerichtet haben. Dort sollen sie Zeugen zufolge zahlreiche Jungen missbraucht haben, die sie vorher in Grundschulen angesprochen hatten.

Die Untersuchungskommission bestand laut „Welt“ aus Mitgliedern der Grünen und externen Fachleuten. In den vergangenen Monaten habe sie eigene und fremde Archivbestände gesichtet, Gespräche mit Zeitzeugen geführt und Recherche-Aufträge an zwei Historiker vergeben.

Bundespartei dementiert Zahl von bis zu tausend Opfern

Thomas Birk, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und einer der Autoren des Berichts der Untersuchungskommission, bestätigte dem „Tagesspiegel“ die hohe Zahl von Opfern. „Es ist schwer auszuhalten“, sagte er der Zeitung zufolge, „aber es gab Täter in den Reihen der Grünen.“

Die Partei dementierte jedoch am Montag umgehend die Zahl von bis zu tausend Opfern. Es handele sich nicht um eine Zahl aus dem Kommissionsbericht, sondern um eine spekulative Aussage über mögliche Opfer im Umfeld der Grünen.

Birk hatte der Zeitung gegenüber ausgeführt, die Täter seien sowohl in die Partei hinein als auch zu gesellschaftlichen Gruppen gut vernetzt gewesen. „Wir hatten damit bis Mitte der Neunzigerjahre zu tun. Die Schwulen-AG unserer Partei war bis 1993 mehr oder minder ein Pädo-Bereich“, sagte Birk.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/paedophile-bei-gruenen-in-berlin-in-80er-und-90er-jahren-a-1034615.html

Gruß an die Opfer

TA KI

Eisenmangel – Das unerkannte Menschheitsleiden


Es gibt eine Krankheitsursache, an der heute etwa zwei bis vier Milliarden Menschen leiden, ohne es zu wissen. Sie leiden, weil die Schulmedizin größtenteils noch nicht in der Lage ist, sie auszumachen. Denn eigentlich wäre sie ganz leicht und innerhalb von Wochen heilbar!

eisenmangel

Erschwerend kommt hinzu, daß sich die Krankheit in einer Vielzahl von scheinbar nicht zusammenhängenden Symptomen präsentiert, die größtenteils selbst ein Etikett tragen. „Burn Out“ zum Beispiel. Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom. Depression. Chronische Müdigkeit. Aber auch Nervosität und Konzentrationsstörungen gehören zu den Symptomen, genauso wie körperliche und psychische Erschöpfungszustände, verminderte physische und psychische Belastbarkeit, Herzklopfen, Migräne, Schwindel, Kältegefühl und Atemnot bei körperlicher Anstrengung; ferner schmerzhafte Nackenverspannungen, Schlafstörungen, Haarausfall und Nagelbrüchigkeit.

„Es ist mir alles zuviel. Ich bin erst 32jährig und meine Batterien sind leer, ich könnte immer einschlafen. Oft fühle ich mich grundlos niedergeschlagen und mein Selbstwertgefühl ist im Keller. In letzter Zeit vertrage ich die Kinder nicht mehr, es herrscht eine Unruhe in der Familie, weil ich keine Nerven mehr habe. Es tut mir ja so leid; ich wünschte mir, es wäre anders. Mittlerweile kann ich nachts nicht mehr gut schlafen, so daß ich am Tag erst recht kaputt bin und sogar tageweise nicht mehr arbeiten kann. Ich hoffe, es gibt deswegen keine Kündigung. Mein Chef fragt mich, was ich habe. Was soll ich antworten?“ Die Klage der jungen Frau ist heute exemplarisch für zahllose Tausende von Frauen, die, ohne zu wissen warum, sich in derselben Müdigkeitsfalle verfangen haben. Alles funktioniert wie geschmiert, und auf einmal fühlt man sich, als ob die Batterien vollkommen leer wären.„Der Besuch beim Hausarzt war geradezu frustrierend“, klagt die junge Frau. „Nach einer ausführlichen körperlichen Untersuchung und Blutentnahme wurde mir ein an sich erfreuliches Resultat mitgeteilt: Ich sei gesund. Kein Organschaden, keine Blutarmut, keine Schilddrüsen-Unterfunktion oder sonst was. Schön. Dennoch wäre es mir lieber gewesen, man hätte etwas gefunden. Irgend etwas macht mich doch krank!“ Schließlich erhält die Patientin vom Arzt antidepressiv wirkende Psychopharmaka, die sie widerwillig schluckt. „Ich verstehe die Welt nicht mehr. Weshalb bin ich zum ‚Psycho’ geworden? Innerhalb von sechs Monaten!“ Trotz aller Psychopillen bricht sie beim Joggen nach fünf Minuten schon fast zusammen. Eine Schlafkur und eine einwöchige Arbeitspause tragen nichts zur Verbesserung ihres Zustandes bei. Ihre Selbstsicherheit schwindet, genauso wie die Lust aufs körperliche Zusammensein mit ihrem Mann – was schließlich auch die Ehe belastet.

Auch ein zweiter konsultierter Arzt findet nichts Konkreteres als einen „körperlichen und seelischen Erschöpfungszustand“. Die Patientin klagt sich selber an – „andere haben ja auch Kinder und arbeiten – und denen geht es gut!“

Also ist sie einfach ein Weichei. Und ein Weichei, das seine Selbstachtung wiedergewinnen möchte, macht sich hart. „Durchziehen“, heißt die Parole. So leben, als ob nichts wäre. „Mein Wille überredet den bleischweren Körper, am Morgen aufzustehen, beim Autofahren nicht einzuschlafen und beim Job nicht griesgrämig zu wirken.“ Doch nach wenigen Wochen schon merkt sie, daß sie ein falsches Spiel treibt: „Jetzt leide ich zusätzlich zu den altbekannten Beschwerden auch noch an Nacken- und Kopfschmerzen. Oft habe ich ein Schwindelgefühl und muß mich am Bürotisch festhalten, um nicht umzufallen. Um Gottes Willen, jetzt bin ich aber wirklich krank!“, schaudert es sie. Ein Gutes wird ihr Zustand aber bestimmt haben: Er ist jetzt so schwerwiegend, daß er zweifellos diagnostizierbar ist.

Doch der Arzt ist genauso ratlos wie zuvor. Verschreibt ihr Physiotherapie gegen die Nackenschmerzen. „Neun Behandlungen vergingen, ohne daß sich meine Schmerzen gebessert hätten. Langsam bin ich der totalen Verzweiflung nahe und muß oft heulen.“ Derweil sich die Familie immer mehr Sorgen um sie macht.

Doch dann – endlich – kam der Wendepunkt. Der dritte Arzt erkannte schließlich, woran die Patientin litt – beziehungsweise, was ihr fehlte: Eisen. Wie das; wo doch die früheren Ärzte mit ihren Bluttests nicht darauf gestoßen waren?

Das Problem liegt darin, daß die Schulmedizin viel zu geringe Eisenwerte noch als Normalwerte deklariert. Je nach Ort und Krankenhaus werden Patienten mit einem Ferritinwert von 20 oder 30 Nanogramm Eisen pro Milliliter Blut als ausreichend mit Eisen versorgt betrachtet. Ein gesunder Mensch verfügt jedoch über einen Eisenwert von 200 bis 300 Nanogramm pro Milliliter Blut! Nachdem die Patientin vier Eisen-Infusionen innerhalb von zwei Wochen erhalten hatte, war sie – oh Wunder – auf einmal wieder fit wie in alten Tagen.

„Ich empfinde es als eine Frechheit, mich zum ‚Psycho’ zu stempeln und mir Antidepressiva zu verabreichen, anstatt mir das fehlende Eisen zu geben. Ich hatte einer gelben Pflanze geglichen, deren Erde trocken war. Sie konnte nicht mehr richtig gedeihen. Ich hatte leidend am Leben vorbei gelebt, fast ein Jahr lang. Wie muß es den vielen Frauen ergehen, die jahrelang auf diese Weise falsch behandelt werden? Schließlich gibt man dem trockenen Pflänzchen auch keine Psychopharmaka, sondern Wasser. Weshalb dann gaben mir die ersten Ärzte nicht mein ‚Wasser’, sondern Psychopharmaka?“

Im Kern des Blutes

Es ist das Eisen, das unser Blut rot färbt. Das Hämoglobin, der rote Blutfarbstoff, der ein komplexes Eiweißmolekül ist, enthält ein zentrales zweiwertiges Eisenatom. Dieses Molekül ist für den Transport des Sauerstoffs von der Lunge in die Zellen verantwortlich. Das Hämoglobin enthält etwa 71 Prozent des im Körper gespeicherten Eisens, das Myoglobin (Muskeleiweiß zur Sauerstoffspeicherung) um die 10 bis 12 Prozent; die restlichen 10 bis 15 Prozent befinden sich im Ferritin, einem speziellen Eisenspeichereiweiß. Ein gesunder Durchschnittserwachsener trägt etwa 3,5 bis 5 Gramm Eisen in sich.

Eisen bildet jedoch nicht nur Blut, vielmehr benötigen weitere 180 (!) Körperfunktionen Eisen. Beispielsweise die Hormonbildung in den Drüsen oder die Energiebildung in den Zellen. Ein Eisenmangel kann durch die Drosselung der Hormonbildung zu Depressionen oder Schlafstörungen führen. Zuwenig Eisen kann infolge der verminderten Energiebildung in den Zellen Erschöpfungszustände oder Konzentrationsstörungen hervorrufen.

Das Knochenmark eines erwachsenen Mannes bildet durchschnittlich 150 Milliarden rote Blutkörperchen am Tag! In jedes neue Blutkörperchen werden dabei 300 Millionen Moleküle Hämoglobin mit Eisen als zentralem Bestandteil eingebaut. Nach etwa 120 Tagen werden die roten Blutkörperchen in der Milz und der Leber abgebaut. Das frei werdende Eisen steht dann dem Eisen-Kreislauf wieder zur Verfügung. Über Darm, Niere und Haut verliert der Körper jedoch täglich etwa ein Milligramm Eisen. Bei Frauen kommen noch Verluste von täglich ein bis zwei Milligramm hinzu, da sie jeden Monat bei der Menstruation Blut verlieren. Um den benötigten Eisenbestand aufrechtzuerhalten, muß dem Körper also von außen eine entsprechende Menge Eisen zugeführt werden. Und da nur ein Bruchteil der in den Lebensmitteln enthaltenen Eisenmenge vom Körper aufgenommen wird, liegt die empfohlene Zufuhr für Männer und nicht menstruierende Frauen bei 10 Milligramm täglich, bzw. bei 15 Milligramm täglich bei Frauen im Menstruationsalter.

Vor allem Frauen weisen heute zu niedrige Eisenwerte auf. Immerhin bluten sie im Laufe ihres Lebens zusammengenommen während rund fünf bis zehn Jahren! Offensichtlich verlieren sie mehr Eisen, als sie wieder zuführen. Frauen im Menstruationsalter benötigen deshalb täglich die erwähnte Zufuhr von 15 Milligramm Eisen aus der Nahrung – gleichviel wie Kinder. Am meisten brauchen sportlich aktive Frauen und Schwangere (30 mg/Tag), dann folgen junge Mädchen, stillende Mütter und sportlich aktive Männer (20 mg), während erwachsene Männer und Menschen über fünfzig in der Regel nur 10 Milligramm benötigen. Eine Ausnahme bilden Senioren; je nach Gesundheitszustand sollten sie ihrem Körper 15 bis 39 mg Eisen täglich zuführen.

Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Der Körper kann nämlich nur etwa ein Zehntel des gegessenen Eisens verwerten. Eisen aus Fleisch oder Fisch kann er besser aufnehmen als solches aus Pflanzen; Vitamin C vereinfacht jedoch die Aufnahme pflanzlichen Eisens.

Man unterscheidet zwei Formen von Eisen: Sogenanntes zweiwertiges Eisen befindet sich in der sauerstofftransportierenden Hülle der roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und im Sauerstoffspeicher von Muskelgewebe (Myoglobin). Es wird vom Körper gut aufgenommen. Dreiwertiges Eisen befindet sich in Pflanzen – also Gemüse, Salaten und Obst, sowie als Speichereisen („Ferritin“) im Muskelgewebe. Es muß erst zu zweiwertigem Eisen reduziert werden und kann daher im Darm schlechter aufgenommen werden, was bedeutet, daß man wesentlich größere Mengen an eisenhaltigen Nahrungsmitteln zu sich nehmen muß, wenn man sich ausschließlich vegetarisch ernährt. Gut ist, wenn man gleichzeitig Vitamin C zu sich nimmt, welches die pflanzliche Eisenaufnahme erleichtert. Eisenhemmer sind jedoch Milch- und Sojaprodukte, sowie Eier. Viel Eisen enthält rotes Fleisch (am allermeisten Schweineleber!). Aber auch Wurstwaren, Amaranth, Haferflocken, Brot, Gemüse (vor allem Spinat, Schwarzwurzel und Hülsenfrüchte) sind gute Eisenlieferanten.

Wer diese Nahrungsmittel eher selten zu sich nimmt – und viele Menschen essen heutzutage viel weniger rotes Fleisch als noch vor einer Generation – der leert mit großer Wahrscheinlichkeit seinen Eisenspeicher. Auch die zunehmende Sportlichkeit der Bevölkerung ist eine Herausforderung für den Eisengehalt. Der hohe Sauerstoffverbrauch bei anstrengenden sportlichen Tätigkeiten kann nämlich ebenfalls zu einem Eisenmangel führen. Operationen und Unfälle mit hohem Blutverlust, Blutspenden und Geburten sind neben der Menstruation Situationen, bei denen über das Blut viel Eisen verloren geht, das erst wieder von außen zugeführt werden muß.

Bei verringerter Darmdurchblutung, sowie bei Magen- und Verdauungsproblemen, kann der Körper nicht mehr genug Eisen aufnehmen. Auch Hormonstörungen, Infektionen, Rheuma, Krebs, Leber- oder Nierenerkrankungen können zu einem Eisenmangel führen.

Manche Ärzte empfehlen, Eisen in Form von Schüsslersalzen zuzuführen: Bei „normalem“ Eisenmangel Ferrum phosphoricum D 12, und bei besonders gravierenden Fällen, wo schon körperliche Symptome wie Burn Out oder Chronische Müdigkeit vorliegen, Ferrum phosphoricum D 6. Eisentabletten eignen sich weniger. Die Erfahrung zeigt, daß sie über den Darm nur sehr schlecht aufgenommen werden können, gleichzeitig aber oft unangenehme Verstopfungen verursachen.

Zudem, so der Schweizer Arzt Beat Schaub, liegt oft ein so gravierender Eisenmangel vor, daß er mit Tabletten gar nicht mehr zu beheben ist. Schaub gilt als einer der „Entdecker“ des Eisenmangelsyndroms. Der 1956 geborene Arzt, der nach seinem Medizinstudium auch noch ein Homöopathiestudium an der Universität Freiburg im Breisgau absolvierte, untersuchte mit einer Gruppe von Basler Ärztinnen und Ärzten Mitte der Neunziger Jahre, weshalb immer mehr Patienten über Müdigkeit und Erschöpfung klagten. „Wir haben damals aufgelistet, was man bei einem daran leidenden Patienten alles abklären müßte, um an die Ursachen zu kommen. Und da stießen wir auch auf die theoretische Möglichkeit des Eisenmangels. Später habe ich das zwar intuitiv, aber doch sehr bewußt wieder aufgegriffen. Und da fand ich tatsächlich einen Kausalzusammenhang. Eine spezielle Software erlaubte es mir nämlich mittlerweile ziemlich exakt, Korrelationen zwischen ganz bestimmten Laborwerten und den verschiedensten Befindlichkeiten auszuweisen.“

Zwei bis vier Milliarden Betroffene!

Gegenwärtig leiden weltweit 1,5 Milliarden Menschen unter einer Eisenmangel-Anämie, die damit die häufigste Mangelerkrankung ist. Wobei der Körper erst im allerhöchsten Notfall mit einer Blutarmut reagiert. Solange es irgend geht, sichert er mit den Eisenbeständen, die er noch hat, den Transport des Sauerstoffs. Gehen diese zur Neige, alarmiert er mit einer Anämie. Den zuvor sich leerenden Eisenspeicher meldet er durch eine ganze Reihe von Symptomen: andauernde Müdigkeit; allgemeine Abnahme der körperlichen und geistigen Leistungskraft; Vergeßlichkeit; Konzentrationsstörungen; Nervosität, innere Unruhe; Appetitlosigkeit; Magen-Darm-Störungen; Atemnot; Herzbeschwerden; Schwächeanfälle; erhöhte Infektanfälligkeit; blasse, spröde, trockene Haut; brüchige, abgeflachte Fingernägel; rissige Lippen; starker Haarausfall, stumpfes, gespaltenes Haar; Kopfschmerzen; Halsschmerzen; Schluckbeschwerden; Nachlassen der Muskelkraft, Atemnot bei Belastung; Schwindel, Schwächeanfälle; Reizbarkeit, Vergeßlichkeit, sowie Schlafstörungen. Auch der Chronischen Müdigkeit oder dem Restless Legs-Syndrom (unruhige, zuckende Beine), sowie der Fibromyalgie kann ein Eisenmangel zugrunde liegen. Der Mediziner Beat Schaub schätzt die Zahl der von Eisenmangel betroffenen Menschen auf zwei bis vier Milliarden weltweit!

Die Auswirkungen eines Eisenmangels sind in jeder Altersgruppe gravierend. Eine Muskel- und/oder Konzentrationsschwäche, wie sie bei älteren Menschen häufig auftritt, kann als Ursache einen Eisenmangel haben – das Blut transportiert nicht mehr genügend Sauerstoff. Man fühlt sich apathisch, wird kontaktscheu, jedes Treppensteigen wird zur Qual. Die Blutgefäße versuchen, den Sauerstoffmangel wettzumachen, indem sie sich erweitern. Das kann wiederum zu Herz- und Kreislaufproblemen führen.

Untersuchungen zeigen, daß alte Menschen mit Eisenmangel eher einen Krankenhausaufenthalt riskieren, und früher ins Altenheim müssen.

— Ende des Artikelauszugs —
.
Gruß an die Wissenden
TA KI

Studie: Handygebrauch fördert Tumore der Ohrspeicheldrüse


Studie bringt ausgedehnten Mobiltelefongebrauch mit Tumoren in Zusammenhang
Judy Siegel-Itzkovich
Deutsche Übersetzung: Evi Gaigg/Diagnose-Funk

Tumore der Ohrspeicheldrüse treten signifikant häufiger als gewöhnlich auf bei Menschen, die  Mobiltelefone über längere Zeit hinweg benutzen. Dies gemäß einer retrospektiven Studie bei fast 500 Israelis, welche an solch gut- oder bösartigen Tumoren erkranken, verglichen mit mehr als einer zweifachen Vergleichs-gruppe. Dies ist, wie gemeldet, die erste Studie über mögliche Effekte durch den Gebrauch eines Mobiltelefons bei Israelis, von denen man weiß, dass sie es viele Minuten pro Tag benutzen und damit im jugendlichen Alter begonnen haben.

Die Studie, durchgeführt von der Ärztin und Epidemiologin Dr. Siegal Sadetzki vom Sheba Medical Center der Tel Aviv Universität, wurde letzte Woche auf der Webseite von Science Daily (www.sciencedaily.com) angekündigt und kürzlich im Amerikanischen Journal für Epidemiologie veröffentlicht. Sadetzki, die einige Male vor den Knesset-Komitees wegen der möglichen Risiken des Mobiltelefongebrauchs vorstellig geworden war, sagte, die Resultate müssten durch weitere und längere Studien bestätigt werden.

In der Zwischenzeit sollte Vorsorge betrieben werden. Diese Schließe die Begrenzung von Handygebrauch für Kinder ein und beide, sowohl Kinder als auch Erwachsene, sollten Kopfhörer benutzen und andere Maßnahmen, um die Distanz vom Mobiltelefon zum Kopf, wenn immer möglich, zu maximieren.

Sie führte ihre Studie als Teil der internationalen Interphone-Studie durch, welche zum Ziel hatte herauszufinden, ob Handygebrauch und verschiedene Arten von Hirn- und Speicheldrüsen -Tumore einen Zusammenhang hätten.

Bei jenen, die sehr häufig ein Handy auf der Kopfseite benutzten, wo sich ein Tumor entwickelt, hat man ein steigendes Risiko von etwa 50 Prozent gefunden, einen Speicheldrüsenkrebs zu bekommen, verglichen mit jenen, die kein Handy benutzen, sagte die Studie aus. Die Ohrspeicheldrüse befindet sich unter dem Aussenohr, ca. 10 Millimeter unter der Haut.

Dr. Siegal Sadetzki, die selbst ein Handy besitzt und benutzt, aber sparsam, sagte, dass die Studie, die an der israelischen Bevölkerung durchgeführt wurde, signifikant ist. Nur eine kleine Minderheit von Israelis benutzen kein Handy und jene, die es tun, benutzen es viele Minuten länger, als in dies in anderen Ländern der Fall ist.

In Israel, wo die Kosten relativ gering sind, besteht eine größere Tendenz, wegen der höheren Familiendichte und der Sicherheitsprobleme, in Verbindung zu bleiben und fast jeder Teil des Landes hat Handy-Abdeckung.

Dr. Siegal Sadetzki erklärte: „Anders als in anderen Ländern, waren die Israelis schneller bereit, die Handy-Technologie zu übernehmen und sind damit zu ganz besonders starken Handy-Usern geworden.
Darum war der Anstieg von Exposition durch elektromagnetische Strahlung, die man in dieser Studie gefunden hat, höher, als in vorangehenden Handy-Studien.“

„Diese besondere Population hat uns ein Hinweis gegeben, dass Handygebrauch mit Krebs verbunden ist“, fügte Sadetzki hinzu, deren Team mit Hilfe von Telefonanrufen Speicheldrüsentumor-Patienten in Spitälern landesweit überprüft.

Die Studienteilnehmer wurden aufgefordert, die Einzelheiten ihres Handygebrauchs aufzuführen, dh. wie häufig sie es benutzten, die Länge der Gespräche und die Kopfseite an der das Telefon gehalten wurde. Ihre Antworten wurden mit zufällig ausgewählten ca. 1300 gesunden Kontrollpersonen verglichen.  

Die Studie fand auch ein gestiegenes Risiko von Krebs bei Vielnutzern, die in ländlichen Gebieten wohnen, da in ländlichen Gegenden wegen der größeren Distanzen zwischen ihnen und den Antennen mehr Strahlung emittiert wird, um effektiver kommunizieren zu können.

Sadetzki sagte voraus, dass mit der Zeit die größten Auswirkungen bei Vielnutzern und Kindern gefunden würden. Die führende Forscherin sagte, wenn die Welt ihre Handys nicht aufgeben wollte, müssten Vorsorgemaßnahmen getroffen werden, um die Exposition zu verringern und die Risiken für Gesundheitsschäden zu senken. Sie empfahl, dass die Menschen Freisprechanlagen immer dann benutzen sollten, wenn sie sprechen und das Telefon vom Körper weg halten.

Weniger häufige Anrufe und kürzere Dauer sollten auch einige Schutzwirkung haben. Außerdem sollten Eltern festlegen, von welchem Alter an ihre Kinder mit dem Handygebrauch beginnen und sollten darauf dringen, dass sie Speaker oder andere Freisprechanlagen benutzen.

„Einige Technologien, wie wir sie heute verwenden sind risikoträchtig. Die Frage ist nicht, ob wir sie verwenden, sondern wie wir sie verwenden“

Quelle: http://www.strahlung-gratis.de/Ohrspeicheldruese.htm

Gruß an die „Wenigtelefonierer“

TA KI