Mit Mikrowellen gegen Demonstranten


 

 

 Washington (dpa) – Die US-Armee hat eine neue Strahlenwaffe für den Einsatz gegen gewalttätige Demonstranten entwickelt. Nach Medienberichten soll die „nicht-tödliche“ Waffen vor allem bei internationalen Friedensmissionen verwendet werden. Sie soll als Alternative zu Tränengas oder Gummikugeln zum Einsatz kommen, um etwa eine randalierende Menge unter Kontrolle zu bringen. Die Waffe feuert elektromagnetische Strahlen ab, die eine ähnliche Wirkung wie eine Küchen-Mikrowelle haben.

07.03.2001, Die KoelnWoche – Ihre Haut wird heiss, als ob Sie eine Glühbirne angefasst hätten. Schmerzen durchfluten Ihren Körper, und Ihr einziger Wunsch ist es, wegzulaufen vor dieser Schmerzquelle. Das amerikanische Pentagon hat ein neues Männerspielzeug: Den Pain Beam. Im Grunde ist es nur eine große Mikrowelle. Wird diese auf Menschen gerichtet, kommt es zu einer Erwärmung der der Haut knapp unter der Oberfläche. „Die Schmerzen entsprechen der einer schweren Verbrennung, aber es gibt keine körperlichen Symptome“, so George P. Fenton, Sprecher der US-Army.

Anwendungsgebiete:
Der Pain Beam soll bei Demonstrationen und in Krisengebieten Anwendung finden. Diese Waffengattung wird in den USA als „non-lethal-weapons“ bezeichnet, als nicht-tödliche Waffen. Sie sollen besonders human sein, da nur temporärer Schaden verursacht wird, der bei erwünschter Handlung des „Objektes Mensch“ unverzüglich beendet werden kann. Beispielsweise kann ein Geiselnehmer ohne Schiesserei außer Gefecht gesetzt werden….

Das erschreckende und noch nicht dagewesene ist die Art und Weise, in der diese neue Waffe der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Zuerst einmal ist das Anwendungsgebiet, in offiziellem Sprachgebrauch, unter anderem, „riot control“. Riot lässt sich übersetzen mit Aufruhr oder Krawall. Mit etwas Provokation und medientechnischen Kameratricks lässt sich jede Demonstration als Krawall darstellen. Und die USA sind keine Jungfrauen im Gebiet des Realitäts-MakeUps wenn es um die Rechtfertigung militärischer Einsätze geht – siehe Golf-Krieg-PR und angebliche Serbische Konzentrationslager.

Ein weiterer Punkt fällt auf: Die Stealth-Flugzeuge waren schon längst im Einsatz, als sie damals der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Und bis heute erfährt man von ihren Flügen selten bis nie – ausser sie stürzen ab. Und auch dann wird Sorge getragen, dass die Flugzeuge bis zur Unkenntlichkeit verbrennen. Doch der Pain Beam wird publik gemacht – acht Jahre vor seiner geplanten Fertigstellung. Der gewünschte Effekt könnte sein: Die Medien sollen sich aufregen, die Menschen sich empören. Doch irgendwann flaut das Interesse ab. Pain Beam wird langweilig und als Teil der Gesellschafts-Realität akzeptiert, das aber doch im Hintergrund präsent ist. Was für die RTL-2-Sendung Big Brother tödlich ist, kann für den Pain Beam absolut erwünscht sein. Wenn er dann zum Einsatz kommt, erst vereinzelt, dann massiv, empört sich niemand mehr. Die erste Generation junger Demonstrantanten, die den Pain Beam erlebt, wird das Gefühl haben, diesen hätte es schon immer gegeben.

Quelle: http://www.wahrheitssuche.org/mikrowellendemo.html

Gruß an die Bewußten

TA KI

 

Ein Kommentar zu “Mit Mikrowellen gegen Demonstranten

  1. „pain beam“ – wenn es nicht so menschenverachtend wäre, könnte man über den zynischen Namen fast lachen 😦 Es spricht auch Bände ihn schon 8 Jahre vor Fertigstellung (deswsen zeitplan aber vermutlich eh nicht eingehalten werden kann – zum Glück) öffentlich vorzustellen bzw. vielmehr gewissen Kreisen anzukündigen. Mal schauen ob der dann überhaupt was taugt – nonlethal weapons wie schallkanonen etc. sind mEn noch nie wirklich serienreif in Massen produziert worden weil nicht so effektiv wie gewünscht.

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