USA: Panne bei Anthrax-Erreger – Versand weitet sich aus


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Laut neuesten Angaben des Pentagon ist die Panne mit dem versehentlichen Versand von möglicherweise lebenden Milzbranderregern noch größer als bisher angenommen.

Mittlerweile wurde bekannt gegeben, dass 51 Labore in verschiedenen Bundesstaaten der USA, sowie andere Länder wie Kanada, Südkorea und Australien von der potenziell gefährlichen Lieferung betroffen sein könnten.

Bei einigen Sendungen, die über dem normalen Postweg durch das Kurier- und Logistikunternehmen FedEx versandt wurden, gehen die Behörden davon aus, dass keine lebenden Anthraxproben enthalten waren.

Quelle: http://www.shortnews.de/id/1158706/usa-panne-bei-anthrax-erreger-versand-weitet-sich-aus

Gruß an die, die sich des ganzen Ausmaßes im Klaren sind

TA KI

Größter Teilchenbeschleuniger startet durch


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Der Dunklen Materie auf der Spur

Größter Teilchenbeschleuniger startet durch

Lange war er abgeschaltet, hunderte Ingenieure und Techniker haben ihn aufgerüstet. Nun ist der Large Hadron Collider des Cern quasi eine neue Maschine und jetzt auch wieder voll in Betrieb. Drei Jahre soll der LHC rund um die Uhr laufen – und bahnbrechende Erkenntnisse liefern.

uf der Suche nach den letzten Geheimnissen des Weltalls können die Forscher jetzt wieder den weltgrößten Teilchenbeschleuniger nutzen. Nach einem fast zweijährigen Umbau und einigen Monaten der physikalischen Feinarbeit liefere der Large Hadron Collider (LHC) bei Genf jetzt wieder Daten für die Experimente, teilt das Europäische Kernforschungszentrum (Cern) mit.

Der LHC soll nun drei Jahre lang rund um die Uhr laufen. In den vergangenen Tagen hatten die Forscher bereits Test-Kollisionen durchgeführt. Die Kollisions-Energie, mit der die fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigten Teilchen in dem 27 Kilometer langen LHC-Ringtunnel aufeinanderprallen, beträgt nun 13 Teraelektronenvolt (TeV) – nahezu doppelt so viel wie bisher. „Mit der Energie von 13 TeV macht der LHC einen immensen Satz nach vorne. Gleichzeitig wird in den nächsten Wochen auch die Intensität der Strahlen steigen. Das ist extrem spannend und gibt uns die einmalige Chance, etwas wirklich Neues zu finden“, sagte Prof. Ulrich Uwer von der Universität Heidelberg, Sprecher der deutschen Forschungsgruppen am LHC.

Der erste Drei-Jahres-Lauf des LHC sei erst der Start einer wissenschaftlichen Reise gewesen, sagte Cern-Generaldirektor Rolf Heuer. „Jetzt fließen die neuen Daten. Mal sehen, was sie uns darüber verraten, wie das Weltall funktioniert.“ Knapp drei Jahre nach der Entdeckung des Higgs-Teilchens hoffen die Forscher unter anderem, in den Zerfallsprodukten der Teilchenkollisionen Beweise für die Existenz von Dunkler Materie sowie Informationen über ihre Zusammensetzung zu bekommen.

Quelle: http://www.n-tv.de/wissen/Groesster-Teilchenbeschleuniger-startet-durch-article15225096.html

Gruß an die Hintergründe

TA KI

Geheimvermerk untermauert Verdacht auf Irreführung


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  • Nach Informationen von SZ und NDR nährt ein Vermerk vom Januar 2014 den Verdacht, dass die Bundesregierung die Chancen auf ein bilaterales Anti-Spionage-Abkommen mit den USA (No-Spy-Abkommen) öffentlich falsch dargestellt hat.

  • In dem geheimen Vermerk heißt es unter anderem, dass es auf absehbare Zeit keine Chance auf ein solches Abkommen gebe. Eine Zusage auf ein No-Spy-Abkommen sei „auf politischer Ebene nie wiederholt“ worden.

  • Vertreter der Bundesregierung – von der Regierungssprecherin bis zum Minister – beteuerten zeitgleich öffentlich, dass die Verhandlungen mit Washington andauerten und es Aussicht auf eine Einigung gäbe.

  • Der Vermerk war sowohl an Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch an Kanzleramtschef Peter Altmaier gerichtet. Altmaier hatte den Posten vom in die No-Spy-Affäre verwickelten Ronald Pofalla (alle CDU) wenige Monate zuvor übernommen.

Von John Goetz und Arne Meyer

In der No-Spy-Affäre gibt es neue Details, die den Verdacht begründen, dass die Bundesregierung die Öffentlichkeit in die Irre geführt hat. Aus Dokumenten, die dem NDR und der Süddeutschen Zeitung vorliegen, geht hervor, dass die Bundesregierung auch im Januar 2014 den Stand der Gespräche über ein bilaterales Anti-Spionage-Abkommen mit den USA offenbar aus taktischen Gründen öffentlich falsch dargestellt hat.

Bislang wurde dem vorherigen Chef des Bundeskanzleramtes, Ronald Pofalla, vorgeworfen, im August 2013 zu Wahlkampfzeiten die Aussichten auf ein solches Abkommen übertrieben dargestellt zu haben.

Nach der Wahl ging es, ohne Pofalla und mit dem neuen Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier (CDU), offenbar so weiter. Die Probleme waren die alten: Dem Kanzleramt war im Januar 2014 offensichtlich klar, dass das Weiße Haus auf absehbare Zeit nicht zu einem No-Spy-Abkommen bereit sein würde. Aus taktischen Gründen sollte die Lage anders dargestellt werden.

Widerspruch zur Bewertung des Kanzleramts

Das geht aus einem an den Chef des Bundeskanzleramtes und an Kanzlerin Angela Merkel gerichteten Geheimvermerk aus den Abteilungen Außen- und Sicherheitspolitik sowie Koordinierung der Nachrichtendienste im Bundeskanzleramt hervor. Die Abteilungen verfassten den Vermerk am 14. Januar 2014.

Hintergrund waren am Tag zuvor veröffentlichte Recherchen unter anderem von NDR und SZ. Die Linken hatten direkt nach den ersten Meldungen eine aktuelle Stunde beantragt, auch in der Bundespressekonferenz waren kritische Nachfragen zu erwarten.

Deshalb erscheine es „nicht angebracht, bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt vom Ende der Verhandlungen zu sprechen. Vielmehr sollte auf die laufenden Gespräche verwiesen werden, die bereits jetzt zu einem besseren Verständnis der gegenseitigen Erfordernisse und Befürchtungen geführt haben“, schreiben die Mitarbeiter der beiden Abteilungen in der Empfehlung für eine Kommunikationsstrategie weiter.

Diese Kommunikationsstrategie steht allerdings im Widerspruch zu der Bewertung der Lage durch das Kanzleramt selbst. Im selben Geheim-Vermerk kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die USA „auf absehbare Zeit nicht bereit sein werden, eine Vereinbarung, die diese für uns essenziellen Punkte beinhalten würde, abzuschließen.“

Das habe die Sicherheitsberaterin von US-Präsident Barack Obama, Susan Rice, zuletzt am 11. Januar in einem Gespräch mit dem außenpolitischen Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Christoph Heusgen, bestätigt.

Bermerkenswertes Eingeständnis

In der Vorlage für die Kanzlerin findet sich noch das bemerkenswerte Eingeständnis, dass die Zusage auf ein No-Spy-Abkommen „auf politischer Ebene nie wiederholt“ worden sei.

Am 15. Januar sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz: „Der Stand der Dinge ist im Moment, dass die Verhandlungen andauern und dass mit Hochdruck daran gearbeitet wird, dass man zu einer Einigung kommt.“

Ähnlich äußerten sich an diesem Tag der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Günter Krings, und kurz darauf auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (beide CDU). Hintergrund dieser Kommunikationsstrategie war offenbar das im Mai 2014 bevorstehende Treffen Merkel mit Obama in Washington.

Aus dem Geheim-Vermerk geht ebenfalls hervor, dass die deutsche Seite „trotz der negativen Äußerung der US-Seite am Abschluss einer politischen Erklärung“ festhalten wollte – in der Hoffnung, in Rahmen des Besuches eine gemeinsam politische Erklärung abschließen zu können.

Dazu kam es allerdings nicht. Vielmehr beerdigte Obama dort bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Merkel das No-Spy-Abkommen. Auf eine Anfrage von SZ und NDR zu den Vorgängen im Januar 2014 teilte ein Regierungssprecher mit, die Bundesregierung äußere sich nicht öffentlich zu vertraulichen internen Vorgängen und nehme dazu nur in den zuständigen parlamentarischen Gremien Stellung.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/no-spy-abkommen-ende-der-verhandlungen-1.2505094

Danke an Denise

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Das Arzneimittel-Tollhaus Deutschland


In Deutschland werden jährlich rund 1250 Röntgenuntersuchungen pro 1000 Einwohner vorgenommen. In den Niederlanden und Schweden liegt diese Zahl zwischen 500 und 600. Dabei ist die ärztliche Versorgung in diesen Ländern auf Grund europäischer Vergleichsstudien erheblich besser als bei uns. Auf bis zu 50 Prozent der jährlich rund 100 Millionen durchgeführten Röntgenuntersuchungen könnte verzichtet werden, ohne daß die Qualität des ärztlichen Handelns darunter leiden würde – Einsparpotenzial: eine Milliarde Euro. Infolge von Röntgenuntersuchungen erkranken in Deutschland etwa 50 000 Menschen jährlich an Krebs, 15 000 davon sterben.

Von den jährlich rund 200 000 an deutschen Kliniken vorgenommenen Gebärmutterentfernungen ist „mindestens jede Zweite überflüssig“. Bei Frauen, denen auf Grund von Bauchbeschwerden der Blinddarm entfernt wurde, stellte sich laut Prof. J. Waninger von der Universität Freiburg heraus, daß in 75 Prozent aller Fälle die Beschwerden auch nach dem Eingriff noch vorhanden waren. Bei 40 Prozent aller Eierstockoperationen lag keine ausreichende medizinische Begründung vor.
Die Zahl der Herzkatheter-Labors hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Katheteruntersuchungen um 250 Prozent auf rund 490 000 angestiegen. Die meisten Herzkatheter-Unterschungen werden anscheinend nur um ihrer selbst willen gemacht, es schließt sich keine Therapie an. „Da kann man schon auf die Idee kommen“, so der Berliner Herzspezialist Professor Eckart Fleck, „daß mancher Kardiologe mehr für sein Konto als für den Patienten arbeitet.“

Deutschland nimmt im internationalen Vergleich mit rund 70 Krankenhausbetten je 10 000 Einwohner einen Spitzenplatz ein. Gleichzeitig dauert die Krankenhausbehandlung hier zu Lande mit durchschnittlich 12 Tagen je Krankenhausfall am längsten. Der Grund: Die Betten müssen belegt sein. Regierungsberater Professor Karl W. Lauterbach rechnete vor, daß hier zu Lande etwa 230 000 (von rund 550 000) Klinikbetten abgebaut werden müßten, um auf den internationalen Durchschnittswert zu kommen. Das Sparpotenzial beläuft sich in diesem Bereich auf rund 20 Milliarden Euro.

Eine von der Schwäbisch Gmünder Ersatzkasse in Auftrag gegebene Studie ergab, daß 30 Prozent aller Knie-Operationen überflüssig sind und darüber hinaus 50 Prozent der Operierten mit dem Ergebnis nur bedingt oder gar nicht zufrieden waren. Andererseits ist es innerhalb von nur drei Jahren zu einem Anstieg arthroskopischer Eingriffe von 600 Prozent gekommen. Bei 442 kontrollierten Spiegelungen des Magens waren 43 Prozent medizinisch unbegründet. Deutsche Chirurgen amputieren bei Zuckerkranken viel zu häufig: In unseren Kliniken werden pro Jahr fast 30 000 Amputationen vorgenommen. „Das sind viel mehr als in anderen europäischen Staaten“, sagte Hans Henning Wetz von der Universität Münster. „Es könnten 8000 bis 10 000 weniger sein.“ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Deutschland schon vor Jahren in einer Deklaration aufgefordert, die Amputationen bei Zuckerkranken zu halbieren.

Derzeit werden auf Grund von jährlich vier Millionen „grauen Mammographien“ 100 000 Frauen operiert, die nicht operiert werden müßten, wenn stattdessen mit der Qualität der europäischen Nachbarländer wie zum Beispiel der Niederlande gescreent würde, heißt es in einem Gutachten des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen. Von den jährlich 100 000 operierten Frauen sterben im Schnitt 4 000.


Überflüssige, d. h. medizinisch unbegründete Operationen werden fast allen Fachgebieten vorgeworfen. Insgesamt sollen sich von den jährlich acht Millionen vorgenommenen Eingriffen etwa die Hälfte als nicht notwendig erweisen. Der Münchner Medizin-Informatiker Wilhelm von Eimeren warnte vor allzu unspezifischen Massentests. Damit drohen die Deutschen zu einem „Volk von Vorsorgegeschädigten“ zu werden. Falls das Verhalten der Ärzte selbst und ihrer Familienangehörigen zum Maßstab genommen würde, könnten nach Schätzungen von Experten allein 30 Millionen Krankenhaustage oder ca. 22 Milliarden Euro eingespart werden – „aber auch Zehntausende von Toten sowie Hunderttausende Medizingeschädigte pro Jahr verhindert werden“. Bei Operationen der Gallenblase liegt die Eingriffshäufigkeit 84 Prozent höher, bei Hämorrhoiden-Operationen 83, bei Gebärmutteroperationen 53 Prozent und bei Mandeloperationen immer noch 46 Prozent höher als bei Ärzten und ihren Familienangehörigen. Dafür lehnen fast 95 Prozent der Ärzte für sich und ihre Familienangehörigen eine Chemotherapie bei Krebs ab.

Das Wissenschaftliche Institut der Allgemeinen Ortskrankenkassen hat errechnet, daß die Lebenserwartung der Bevölkerung im gleichen Maße sinke wie die Arztdichte in Ballungsräumen zunehme. Die Ärzte bestätigen diese Erfahrung: Zwei Drittel geben an, daß Ärzte gelegentlich oder sogar häufig therapeutisch überflüssige Leistungen erbringen.

Mehr als die Hälfte der deutschen Ärzte kann nicht fachgerecht mit Arzneimitteln umgehen. Der bekannte Internist und Klinische Pharmakologe Prof. Dr. Jürgen C. Frölich an der Medizinischen Hochschule Hannover sagt in diesem Zusammenhang: „Ein erheblicher Teil der Ärzte weiß nicht, wie viel Wirkstoff sie einem individuellen Patienten verschreiben dürfen und wie viel ihn womöglich umbringen wird.“ Frölichs Institut hat diese erschreckende Erkenntnis an 168 Ärzten in deutschen Krankenhäusern gewonnen. Diese Ärzte arbeiteten im Durchschnitt seit drei Jahren an ihren Kliniken, „waren also keine Neulinge“.

Kein Wunder, daß auch die Zahl der durch Arzneimittel geschädigten Patienten ohne direkte Todesfolge ungeheuer groß ist.  Mehr als zwei Millionen ältere Menschen über 60 Jahre müssen jährlich nur deshalb in Kliniken eingewiesen werden, weil sie von niedergelassenen Ärzten unsachgemäß mit Medikamenten behandelt werden.
Seit langem gilt Deutschland im internationalen Vergleich als das Arzneimittel-Tollhaus Europas. Schon heute zählt hier zu Lande die unüberschaubare Fülle der Zäpfchen und Pillen, Tropfen und Salben – insgesamt soll es zwischen 50 000 und 60 000 verschiedene medikamentöse Darreichungsformen geben – zu den wichtigsten Todesursachen.

Nach: Kurt G. Blüchel: Arzneimittel-Tollhaus Deutschland. Eine Bestandsaufnahme der gigantischen Verschwendungen im deutschen Medizinbetrieb. In: Frankfurter Rundschau  vom  02.11.03.

Quelle: http://www.wahrheitssuche.org/aerzte.html

Gruß an die, die Ärzte meiden

TA KI