Die Hermetischen Prinzipien, oder die sieben Kosmischen Gesetze


Hier zuerst eine schöne Videoproduktion über die sieben kosmischen Gesetze, und im Anschluss ein Text mit einer kurzen Zusammenfassung des Büchleins Kybalion, in dem diese Gesetze erläutert werden (Zusammenfassung gefunden auf www.hermetik.ch ).

Die hermetischen Prinzipien

Die Lippen der Weisheit sind verschlossen,
nur nicht für die Ohren des Verständnisses.
                                                      ~  Kybalion

Hermes Trismegistos,
den alten Ägyptern bekannt unter dem Namen «Der ganz Grosse»
oder «Der Meister aller Meister» ist das kleine Werk Kybalion
über die Hemetischen Prinzipien ehrfurchtsvoll gewidmet.

.

Im Dezember 1908 wurde in Chicago von “The Yogi Publication Society, Masonic Temple, Chicago, Illinois” ein kleines Büchlein unter dem Titel “Kybalion: A Study of the Hermetic Philosophy of Ancient Egypt and Greece” herausgegeben, das in der Esoterik- und Okkultszene, bis in die Gegenwart hinein, grosses Aufsehen und überschäumende Bewunderung hervorgerufen hat. Die Bewunderung reichte sogar soweit, dass das Kybalion in den Corpus der hermetischen Schriften eingereiht worden ist. 1919 wurde es zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt.

Das Wort Kybalion bezieht sich vermutlich auf die beiden Wörter Kybele und Kabbala  (= jüdische Geheimlehre, nicht zu verwechseln mit Kabale für die noch herrschenden Dunkelkräfte/Illuminati; Anm. v. T.).

Die Autorenschaft ist nicht ganz geklär,t da die Urheber anonym blieben, und das Buch selbst nur auf “drei Eingeweihte” verweist. Verschiedene Autoren werden hinter diesem Pseudonym vermutet, so William Walker Atkinson, Paul Foster Case, Michael Whitty und Mabel Collins.

Hier also die in diesem Büchlein erwähnten sieben hermetischen Prinzipien.

1.  Das Prinzip der Geistigkeit

“Das All ist Geist, das Universum ist geistig.”

Dieses Prinzip beinhaltet: “Alles ist Geist.” Es erläutert, dass das All, also die substantielle Realität, die sich in allen äusseren Erscheinungen manifestiert, die wir unter der Bezeichnung “Materielles Universum”, “Phänomene des Lebens”, “Materie”, “Energie” kennen, eigentlich Geist ist – der selbst nicht erkannt und nicht definiert werden kann, aber den man sich als einen universellen, unendlichen, lebendigen Geist vorstellen kann.

Es erläutert weiterhin, dass die “Phänomene” der Welt und des Universums nur Geistesschöpfungen des Alls sind, die den Gesetzen der geschaffenen Dinge unterliegen, dass das Universum sowohl als Ganzes als auch in seinen Teilen im Geist des Alls existiert, und dass wir in diesem Geist “leben, handeln und wir selbst sind”. Indem dieses Axiom die geistige Natur des Universums postuliert, liefert es die Erklärung für sämtliche geistige und psychische Phänomene, die grosse öffentliche Aufmerksamkeit erlangen, doch jeglicher wissenschaftlicher Erklärung trotzen und sonst unverständlich blieben.

2.  Das Prinzip der Entsprechung

“Wie oben, so unten, wie unten, so oben.”

Dieses Prinzip beinhaltet, dass es eine Beziehung zwischen den Gesetzen und Phänomenen der unterschiedlichen Ebenen des Daseins und des Lebens gibt. Das alte hermetische Axiom fasst diese Wahrheit in die Worte: “Wie oben, so unten; wie unten, so oben.” Wer dieses Prinzip versteht, vermag unverständliche Paradoxe aufzulösen und verborgene Geheimnisse der Natur zu lüften.

Es gibt Ebenen des Lebens, über die wir nichts wissen, doch wenn wir das Prinzip der Analogie auf sie anwenden, reicht unser Verständnis viel weiter als vorher. Das Prinzip manifestiert sich auf den verschiedenen Ebenen des materiellen, geistigen und spirituellen Universums; es ist also ein universelles Gesetz.

3.  Das Prinzip der Schwingung

“Nichts ist in Ruhe, alles bewegt sich, alles ist in Schwingung.”

Dieses Prinzip beinhaltet die Wahrheiten: “alles ist in Bewegung”, “alles schwingt”, “nichts befindet sich im Ruhezustand”, alles von der modernen Wissenschaft akzeptierte Tatsachen, die mit jeder neuen Entdeckung bestätigt werden. Die Weisen des alten Ägypten haben dieses hermetische Prinzip vor Tausenden von Jahren gefunden. Es erklärt die Unterschiede zwischen den Manifestationen der Materie, der Energie, der Seele und sogar des Geistes also Folge einer ungleichen Schwingungsverteilung. Alles schwingt, angefangen von dem All, das der Reine Geist ist, bis hin zu den alltäglichsten Erscheinungsformen der Materie; je stärker die Schwingung ist, desto höher ist die Stellung der Erscheinungsform auf der Stufenleiter des Daseins. Der Geist schwingt unendlich schnell, sodass er sich praktisch in Ruhe befindet, so wie ein Rad, das sich sehr schnell dreht, stillzustehen scheint. Am anderen Ende der Stufenleiter befinden sich die alltäglichen Erscheinungsformen der Materie. Deren Schwingungen sind so langsam, dass sie nicht wahrnehmbar sind. Zwischen diesen beiden entgegengesetzten Polen gibt es Millionen und Abermillionen von unterschiedlichen Schwingungsgraden.

Von den Elementarteilchen wie Elektronen über die Atome und Moleküle bis hin zu den Welten und Universen befindet sich alles in Bewegung, in Schwingung. Das gilt auch für die Energie und die Kraft, die nur unterschiedliche Schwingungsgrade darstellen; ausserdem für die geistige Ebene, deren Schwingungen den Zustand bestimmen, und selbst für die spirituelle Ebene.

4.  Das Prinzip der Polarität

“Alles ist zwiefach, alles hat zwei Pole, alles hat sein Paar von Gegensätzlichkeiten, gleich und ungleich ist dasselbe, Gegensätze sind identisch in der Natur, nur verschieden im Grad. Extreme berühren sich, alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten, alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.”

Dieses Prinzip beinhaltet die Wahrheiten: “alles ist zweifach”, “alles besitzt zwei Pole” ; “alles hat zwei Extreme”; Sätze, die alte hermetische Axiome sind. Sie erklären die alten Paradoxa, über die sich die Menschen seit jeher wundern: “These und Antithese sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden”; “Gegensätze sind ähnlich und unterscheiden sich nur im Grad”; “entgegengesetzte Pole können in Einklang kommen”; “Extreme berühren sich”; “alles existiert und existiert gleichzeitig nicht”; “alle Wahrheiten sind nur Halbwahrheiten”; “jede Wahrheit ist zur Hälfte falsch”; “Jede Sache besitzt zwei Seiten”, etc.

Das Prinzip der Polarität erklärt, dass alles zwei Pole besitzt, zwei entgegengesetzte Aspekte, und dass “Gegensätze” eigentlich nur die durch Abstufungen verbundenen beiden Extreme derselben Sache sind. Zum Beispiel: Wärme und Kälte sind, obschon Gegensätze, eigentlich ein und dieselbe Sache; sie unterscheiden sich nur in ihrem Grad. Versuchen Sie an Ihrem Thermometer festzustellen, wo “warm” endet und “kalt” beginnt! Es gibt kein “absolutes Warm” und kein “absolutes Kalt”, die beiden Begriffe “warm” und “kalt” geben einfach nur einen unterschiedlichen Grad derselben Sache an, und eben diese Sache, die sich als “warm” und “kalt” manifestiert, ist auch nur eine Form der Schwingung. So sind “warm” und “kalt” nur die “beiden Pole” dessen, was wir “Wärme” nennen, und ihre Begleiterscheinungen sind Manifestationen des Prinzips der Polarität. Dasselbe Prinzip gilt für “Licht” und “Dunkelheit”, die eigentlich ein- und dieselbe Sache, doch graduell unterschiedlich weit von den beiden Polen des Phänomens entfernt sind. Wann endet die “Nacht” und wann beginnt der “Tag”? Was ist der Unterschied zwischen “gross und klein”? Zwischen “einfach und schwierig”? Zwischen “weiss und schwarz”? Zwischen “scharf und stumpf”? Zwischen “ruhig und unruhig”? Zwischen “hoch und tief”? Zwischen “positiv und negativ”?

Das Axiom der Polarität erklärt diese Paradoxa so gut wie kein anderes. Auch auf geistiger Ebene kommt dieses Prinzip zum Tragen. Ein extremes, aber grundlegendes Beispiel ist das von “Hass und Liebe”, zwei auf den ersten Blick vollkommen unterschiedliche Gemütsverfassungen. Und dennoch gibt es Abstufungen von Hass und Liebe, und sogar emotionale Zwischenstufen: “Sympathie” und “Antipathie”, die sich oft so stark überlagern, dass man nicht weiss, ob einem jemand sympathisch, unsympathisch oder gleichgültig ist. Diese gegensätzlichen Gefühle sind nur Abstufungen eines einzigen Gefühls.

5.  Das Prinzip des Rhythmus

“Alles fliesst aus und ein, alles hat seine Gezeiten, alle Dinge steigen und fallen, das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem. Das Mass des Schwunges nach rechts ist das Mass des Schwunges nach links, Rhythmus kompensiert.”

Dieses Prinzip beinhaltet die Wahrheit, dass sich in allem eine gemässigte Hin- und Herbewegung zeigt, ein Aufwallen und Abfliessen, ein Ausschlag nach vorne und nach hinten, eine Bewegung ähnlich wie die eines Pendels, etwas, das den Gezeiten, das Flut und Ebbe ähnelt. Diese Pendelbewegung vollzieht sich zwischen den beiden Polen, deren Existenz in dem eben erläuterten Polaritätsprinzip festgelegt ist.

Es gibt immer Aktion und Reaktion, Fortschritt und Rückschritt, einen Hoch- und einen Tiefpunkt. Das gilt für alle Bestandteile des Universums, die Sonnen und Welten, die Menschen und Tiere, den Geist, die Energie und die Materie. Dieses Gesetz zeigt sich in der Entstehung und im Untergang von Welten, im Fortschritt und Niedergang von Nationen, im Leben aller Kreaturen und schliesslich in den Gefühlen des Menschen. Letzteres war für die Hermetiker der wichtigste Anwendungsbereich des Prinzips. Dieses Prinzip und das Prinzip der Polarität wurden zusammen mit den Methoden, wie diese unterlaufen und neutralisiert werden können, von den Hermetikern auf das Genaueste studiert. Ihre Verwendung ist grundlegend für die hermetische Alchemie zur Erforschung und Steuerung der Gefühle.

6.  Das Prinzip von Ursache und Wirkung

“Jede Ursache hat ihre Wirkung, jede Wirkung ihre Ursache, alles geschieht gesetzmässig, Zufall ist nur der Name für ein uns unbekanntes Gesetz. Es gibt viele Ebenen der Ursächlichkeit, aber nichts entgeht dem Gesetz.”

Dieses Prinzip beinhaltet die Tatsache, dass es eine Ursache für jede Wirkung gibt und eine Wirkung zu jeder Ursache. Es erklärt: “Alles geschieht gemäss dem Gesetz.” “Nichts geschieht ohne Grund.” Ausserdem beinhaltet es, dass der Zufall nicht existiert; und dass, da es verschiedene Ebenen von Ursache und Wirkung gibt, von denen die jeweils höhere Ebene die jeweils niedrigere Ebene bestimmt, nichts gänzlich dem Gesetz entgehen kann.

Die Hermetiker kennen aber, bis zu einem gewissen Punkt, die Kunst, sich über die gewöhnliche Kausalitätsebene zu erheben. Indem sie sich geistig auf eine höhere Ebene erheben, werden sie zur Ursache, statt der Wirkung unterworfen zu sein. Die gewöhnlichen Menschen lassen sich fügsam leiten, sie gehorchen allen Einflüssen, denen sie ausgesetzt sind, dem Willen und den Wünschen derjenigen, die mehr Macht besitzen als sie, ihren Erbanlagen, dem, was man sie glauben macht – und allen anderen äusseren Einflüssen, von denen sie gelenkt werden wie Bauern auf dem Schachbrett des Lebens. Die Weisen hingegen erheben sich auf die nächsthöhere Ebene und haben Macht über ihre Gefühle, ihren Charakter, ihre Eigenschaften und verborgenen Kräfte und auch über ihre Umgebung. Sie werden zu Weisen anstatt zu Bauern. Sie spielen selbst das Spiel des Lebens statt zum Spielball der anderen und der äusseren Einflüssen zu werden. Sie machen sich das Prinzip zunutze statt zu seinen Werkzeugen zu werden.

7.  Das Prinzip des Geschlechts

“Geschlecht ist in allem, alles hat männliche und weibliche Prinzipien, Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen.”

Dieses Prinzip beinhaltet die Wahrheit, dass alles ein Geschlecht hat; Das maskuline und das feminine Prinzip sind ständig aktiv. Das gilt nicht nur für die körperliche, sondern auch für die geistige und sogar die spirituelle Ebene. Auf der körperlichen Ebene manifestiert sich das Prinzip in Form des Geschlechts, auf der höheren Ebene nimmt es höhere Formen an, doch es bleibt im Grunde immer dasselbe.

Ohne Geschlecht ist kein körperlicher, geistiger oder spiritueller Schöpfungsvorgang möglich. Seine Gesetze bringen Licht in viele Bereiche, in denen die Menschen bisher im Dunkeln tappten. Das Prinzip des Geschlechts ist dazu da, Neues zu schaffen und Altes zu regenerieren. Jede Sache und jedes Individuum enthält beide Elemente, das maskuline und das feminine, oder das grosse Prinzip selbst. Zu jedem maskulinen Element gehört ein feminines Element; das feminine Prinzip enthält immer das maskuline Prinzip.

(…)

Quelle: http://transinformation.net/die-hermetischen-prinzipien/

Gruß an die Verstehenden

TA KI

4 Kommentare zu “Die Hermetischen Prinzipien, oder die sieben Kosmischen Gesetze

  1. ….es ist ein längerer Kommentar – gerne zu kürzen 😉

    Die DVS-Regel am Ende des Textes – anwendbar, wenn ich darum weiß, dass ALLES mit mir SELBST zu tun hat – „Was mich am anderen stört, zu mir gehört“ (siehe speziell „Gesetz der Polarität“ im nachfolgenden Text)……..was auch passend ist:
    „Es gibt nur eine Wahrheit und bis wir uns aller derer bewusst sind hat jeder recht“ – Gehen wir in und auf unsere Herzen……nun zum Kommentar!

    Die Geistigen Gesetze

    Gesetz der allumfassenden Liebe
    Das Gesetz der allumfassenden Liebe ist das wichtigste Gesetz, aus dem einige andere abgeleitet werden. Wichtig dabei ist das Wort „allumfassend“. Man kann niemandem im Kosmos seine Liebe entziehen, da wir alle EINS sind.
    Jemanden auszuschließen bedeutet, sich selbst auszuschließen von der allumfassenden Liebe. Das Gesetz der allumfassenden Liebe besteht also aus der Liebe zu sich selbst. Da wir alle ein Teil des Einen sind, bezieht sich diese Liebe ganz automatisch auch auf die anderen Teile des Ganzen, wenn es die wahre Liebe ist.
    Solange die Menschen die Liebe zum Höchsten noch nicht erkannt haben, leben sie ihre Liebe in einer Partnerschaft. Daher kann auch jede Beziehung niemals vollkommen sein, da sie ein Wegweiser zu der höchsten Liebe, der allumfassenden Liebe ist.

    Gesetz der Harmonie
    Das Gesetz der Harmonie entsteht aus dem Gesetz der allumfassenden Liebe und beinhaltet, dass die Harmonie stets erhalten bleibt, oder, falls sie eigenwillig gestört wurde, wiederhergestellt wird, und zwar auf jeder Ebene.
    Die Harmonie wird durch den Eigenwillen gestört, Je mehr ein Mensch sich durch sein EGO-Willen von der Einheit entfernt, desto stärker trifft ihn das Gesetz der Harmonie und bzw. das so schön genannte „Schicksal“, das er sich durch seinen Eigenwillen jedoch nur selbst bestellt hat.

    Diese Gesetzmäßigkeit lässt sich leicht anhand folgendem Beispiel erläutert: Je mehr man einen Pendel auf der einen Seite hochzieht (die Harmonie stört), desto höher muss er auf der anderen Seite ausschlagen, um den Schwung auszugleichen und nach und nach die Harmonie wiederherzustellen.
    Allen anderen Gesetzen, ist dieses Gesetz zugrunde gelegt.

    Gesetz der Schwingung

    Alles, was wir sehen, fühlen, riechen, hören, schmecken oder anfassen können, Energie und Materie, sind Manifestationen von Schwingungen verschiedener Frequenz. Wenn sich die Frequenz ändert, verändert sich auch die Form der Manifestation. Das heißt: Wie innen, so außen. Und das heißt auch: wenn etwas der Schwingung unseres Seins nicht entspricht, kann es uns nicht treffen, kann es sich nicht manifestieren.
    „Meine Welt ist immer so, wie ich bin“. Jeder Schwingung entspricht eine Form, ein Ton, eine Farbe… . Das heißt, die Schwingung bestimmt beispielsweise, welche Farbe unsere Kleidung hat, welche Musik wir hören usw.. Deshalb kann man auch durch die Lebensumstände Rückschlüsse auf den Charakter des einzelnen Menschen ziehen.
    Auch jede Materie ist Manifestation des Höchsten. Dabei ist es völlig uninteressant, ob es sich um ein Kernkraftwerk, einen Stein oder eine Feder handelt. Alles vom Niedrigsten bis zum Höchsten (falls man eine solche Bewertung überhaupt zulassen kann) ist Schwingung und damit Ausdruck des Geistes.

    Gesetz der Polarität
    Die Polarität ist vollkommen von der oft damit verwechselten Dualität zu unterscheiden. Dualität ist unsere Sichtweise der Dinge, wie z. B. „das Wetter ist schön“. Die duale Sichtweise beinhaltet immer ein Urteil. Das Gesetz der Polarität bedeutet jedoch, dass alles zwei Pole hat und nur zusammen eine Einheit ergibt, beide Pole sind eins. Das Wetter hat dann zwar zwei Pole, aber weder der eine noch der andere Pol ist schlecht oder gut, nur beide gemeinsam ergeben eine Einheit: das Wetter.
    Das Gesetz der Polarität hat nichts mit einem Urteil zu tun. Unser Verstand ist dual, das heißt, den Empfindungen und Sichtweisen aus Erinnerungen des Verstandes unterworfen. Der Kosmos ist jedoch polar, das heißt: das eine kann ohne das andere nicht existieren. Es gibt keine Gesundheit ohne die Krankheit, ohne Hell kein Dunkel, ohne Jenseits kein Diesseits, ohne Yin kein Yang.
    Es gilt daher, die Polaritäts-Brille abzunehmen, um zu erkennen, ALLES IST EINS.

    Gesetz des Rhythmus
    Der äußere Rhythmus muss immer mit dem inneren übereinstimmen. Das heißt, tun wir das Stimmige zum stimmigen Zeitpunkt! Der erste Schritt ist immer, zu erkennen welches unserer innerer Rhythmus ist, und dann nach diesem Rhythmus zu leben. Dadurch entseht keine innere Reibung mehr und die Energien stehen und unbeeinträchtigt zur Verfügung. Denn wenn man Unstimmiges tut, kostet es Energie. Dabei sei auch angemerkt, dass es keinen normalen Rhythmus gibt, sondern einzig und allein den individuellen Rhythmus eines jeden Menschen.
    Es gibt den Rhythmus von Tag und Nacht, von Ebbe und Flut, Winter-Sommer, Mann-Frau, Teufel-Gott,etc.
    Hier auf Erden dürfen wir die Dualität integrieren, in die Mitte kommen, ALLES EINS sein lassen!

    Gesetz der Entsprechung / Analogiegesetz

    Für alles, was ist, gibt es auf jeder Ebene des Seins eine Entsprechung. Das heißt zum Beispiel, eine psychische Disharmonie wirkt sich auf allen Ebenen des Seins entsprechend aus, eventuell durch Krankheit oder auf dem Gebiet des gesellschaftlichen Status, im Beruf oder in der Beziehung. Auch Schicksalsschläge haben ihren tiefen Sinn – wir können das Schicksal mit „geschicktem Salus“ (Salus=Heil) übersetzen.

    Gesetz der Resonanz
    Das Gesetz der Resonanz sagt aus, dass wir in unserem Leben das anziehen, wofür wir resonanzfähig sind. Wir bestimmen also durch unserer Resonanzfähigkeit unsere Verhältnisse. Dinge, für die wir uns nicht resonanzfähig gemacht haben, können sich in unserem Leben nicht manifestieren, das heißt also auch, dass wir zum Beispiel keinen Erfolg haben können, wenn wir uns innerlich nicht „erlauben“, Erfolg oder z. B. einen Lottogewinn anzunehmen. Solche ein Erfolg wird uns nur dann erreichen, wenn wir uns entsprechend dem Resonanzgesetz den Erfolg oder Gewinn wert sind, ganz genauso steht es mit einem Überfall, einer Vergewaltigung oder einem Unfall.
    In einer Partnerschaft ziehen wir immer die Eigenschaften an, die uns ergänzen. Das sind unsere unausgelebten Schattenseiten, die wir meist auch in dem anderen ablehnen, anstatt mutig in den Spiegel zu schauen, um uns selbst zu erkennen. Nur, weglaufen nützt überhaupt nichts, denn die Resonanzfähigkeit nimmt jeder von uns auch in die nächste Partnerschaft mit.
    Wir merken also, dass wir die Wahl haben. Wenn wir unsere Resonanz-Programme auswechseln, gegen Programme, die unseren Wünschen entsprechen, wird uns im Leben das begegnen, was wir uns wünschen. Es ist ganz Einfach. Wir müssen es nur machen, wie wir es täglich bei unserem Radio tun: wir stellen es auf die Schwingung ein, die wir empfangen wollen.
    Unsere Aufgabe ist also, uns zu fragen: „wofür bin ich resonanzfähig?“. Ungewünschte Programme gilt es auszutauschen.
    (Anm.: Meditation ist ein Weg, um eine Dissonanz wieder in die Resonanz zu bringen)


    Gesetz der Fülle

    Die Fülle des Lebens steht uns in dem Maße zu, wie wir sie zulassen. Alles, was wir zu unserem Leben brauchen, steht uns zur Verfügung. Der Fehler, den wir machen ist nur, dass wir uns selbst im Wege stehen durch Zweifel. Nicht umsonst heißt es in der Bibel: „Dir geschehe nach Deinem Glauben“. Unsere Aufgabe ist also, das ganze leben zu einer Offenbarung der Fülle zu machen, durch unseren Glauben. Fühlen wir uns wert!
    Was wir dabei beachten sollten, ist die Freiheit, das heißt besitzlos besitzen zu können. Wir können frei von etwas sein, frei für etwas oder einfach nur frei sein, ohne Wünsche und ohne Ablehnung, einfach offen sein dafür, dass Leben geschieht.
    Auch sollten wir unseren individuellen und unbewussten Willen in Einklang mit dem Schöpfungswillen bringen, da sonst Disharmonie entsteht. Ist unser Wille egoistischer Natur kann er sich durchaus verwirklichen, wenn genug Energie aufgebracht wird, steht der Wille jedoch nicht im Einklang mit dem Schöpfungswillen, müssen wir dafür einen hohen Preis zahlen. Der Schöpfungswille (TAO) ist ein unveränderliches Prinzip, wir können es uns nicht nach unserem Willen zurecht biegen, aber wir haben den freien Willen, mit dem TAO zu kooperieren und somit dem Schöpfungswillen zu dienen. Dann erkennen wir, dass der individuelle und unbewusste Wille nicht mehr erforderlich ist. Es ist ausreichend, frei und offen den Schöpfungswillen durch uns handeln zu lassen, ohne mit Eigenwillen dazwischen zu funken.

    Gesetz des Denkens

    Da jeder Gedanke unser Schicksal verändert, ist es wichtig mit dem Denkinstrument optimal umgehen zu können. Jeder Gedanke manifestiert sich. Mit je mehr Energie ein Gedanke geladen ist, desto schneller und sicherer tritt die Wirkung in Erscheinung. Manche Gedanken werden auch unmittelbar nach dem Denken durch einen Gegengedanken neutralisiert.
    Wenn wir also einen Wunsch haben, müssen wir den Gedanken nur beharrlich mit Energie laden. Die erwünschte Wirkung muss sich dann unweigerlich zeigen. Es geht sogar noch weiter: in dem Moment, in dem der Gedanke gedacht wird, ist die Wirkung bereits vollzogen, das Ziel ist erreicht. Es dauert nur noch eine Weile, bis die Wirkung in Erscheinung tritt. Kommt in dieser Zeit der Zweifel auf, wird die Wirkung automatisch vom Leben zurückgezogen und ist neutralisiert.
    Daher ist es wichtig, dass wir achtsam mit unseren Gedanken umgehen.


    Gesetz des Glaubens

    Angeknöpft an das Gesetz der Imagination sagt das Gesetz des Glaubens nochmals ausdrücklich, dass alle Dinge demjenigen möglich sind, der glaubt.
    Denn die Geisteskraft unseres Glaubens schließt sich unmittelbar an den Gottesglauben an. Jedoch verliert der Glaube an Kraft, wenn wir zweifeln oder den Zeitpunkt der Erfüllung in die Zukunft legen.
    In der Bibel heißt es: „Glaubt, dass Ihr erhalten habt, so wird Euch gegeben“.
    Beachten wir: Zweifel ist auch Glaube!

    Gesetz der Imagination
    Die Sprache unseres Unterbewusstseins ist die bildhafte Sprache. Jede bildhafte Vorstellung, die uns erfüllt, hat das Bestreben, sich zu verwirklichen, denn jedes Bild, welches unser Unterbewusstsein erreicht, wird vom Unterbewusstsein sofort in eine Manifestation im Leben umgewandelt.
    Jedes Bild sollte mit einem Glauben verbunden sein, das heißt mit Energie. Denn wenn Wille und Glaube gegen einander stehen, siegt immer der Glaube (Glaube = Erinnerung an die innere Wahrheit). Es nützt also nichts, sich Bilder vorzustellen, die einen gewünschten Endzustand darstellen, wenn diese Bilder nicht mit der starken Energie des Glaubens bestückt sind.

    Beachten wir: Jede Anstrengung bewirkt das Gegenteil. Wer kämpft, verliert!

    Gesetz von Ursache und Wirkung
    Die Summe unserer gedanklichen Verursachungen bilden unser Schicksal. Schicksal ist das uns von uns zum Heil Geschickte. Jeder bekommt das, was er verursacht, nicht mehr und nicht weniger. Jede Wirkung entspricht in Qualität und Quantität der Ursache. Was wir säen werden wir ernten! Oder auch: wie man in den Wald hereinruft, so schallt es heraus.


    Gesetz des Dankens

    Wir sind dankbar für das Sein, dankbar, dass wir sind. Es gibt kein Bitten mehr, nur noch Danken. Es gibt keine „schlechten“ Umstände wie „Krankheit“, „Unfall“, „Opfer“ usw. mehr – das sind alles Hinweise für uns, dass wir aus der Mitte sind, nicht unseren Weg gehen, usw.. Sind wir dankbar für jeden solchen Hinweis, wir sind Verursacher und können daher das Thema, den Hinweis, selbst beheben….NUR ERKENNEN SOLLTENS WIR KÖNNEN……..
    Gerne sind die Anderen „schuld“ und ich lehne „das Schlechte“ ab, es hat nichts mit mir zu tun! Das ist der „falsche“ Weg. Wir dürfen dem „Täter“ dankbar sein – er lädt „Karma“ auf, um mir zu zeigen, was ich noch zu lernen habe um in die allumfassende Liebe, ins EINS-SEIN zu kommen 😉

    ….dieses Wissen kann einen schon recht „durcheinander“ bringen…….einfach nochmals gedanklich nachvollziehen und verinnerlichen. Dies ist ein bedeutendes „wirklichkeitsgestaltendes“ Gesetz…….
    also: keine Projektionen mehr 😉

    Gesetz des Karma

    Jeder Mensch ist ein Schöpfer – Träger und Überwinder seines eigenen individuellen Schicksals (siehe Gesetz von Ursache und Wirkung).
    Solange wir Schicksal „not-wendig“ machen, werden wir es wie einen Rucksack durch alle Inkarnationen mitnehmen. Wir müssen solange inkarnieren, bis wir die Wirkungen aller von uns gesetzten Ursachen erlebt haben.
    Karma entsteht nur durch Eigenwille. Wir haben die Wahl, uns vom Karma zu befreien, indem wir unseren Eigenwillen los lassen und nur noch als Werkzeug und Kanal der Schöpfung handeln („Dein Wille geschehe“). Aus dem Herzen handeln, nicht aus dem Ego, den Verletzungen aus unserem „Erdenspiel“!
    Das Gesetz des Karma ist zunächst eine Aufforderung, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und bewusst zu gestalten, bis wir in das reine Tun aus dem Herzen gelangen und so der Schöpfung dienen. Jeder Mensch hat seine individuelle Berufung, welche er zum Wohle von sich und der ganzen Schöpfung vollbringen darf und sollte.

    Die DVS-Regel (Danken – Vergeben – Segnen)

    Diese Regel habe ich für mich gedanklich als Leitspruch entwickelt. Damit kann ich mich wieder schneller in die Mitte bringen, wenn`s mal weh getan hat 😉

    Danken

    Dafür danken, dass ich die Erfahrung gemacht habe, denn alles was in mein Leben tritt ist dazu da Erfahrungen zu machen, ob gut oder schlecht. Oft sehe ich erst im Nachhinein, dass das vermeintlich Schlechte gut für mich war. (siehe Geschichte des Bauern mit dem Pferd (was ist Glück – was ist Pech?))

    Vergeben

    Mir selbst, oder auch dem Anderen vergeben, welcher mir den vermeintlichen „Schaden“ zugefügt hat. Ich bin niemals das Opfer, ich darf nur Erfahrungen, Erkenntnisse gewinnen. Im Gegenteil, ich darf dem, welcher mir den „Schaden“ zugefügt hat, dankbar sein, dass er sich dazu hergegeben hat, dass ich die gewonnene, NOT-wendige Erkenntnis gemacht habe.

    Segnen

    Segnen bedeutet die „schlechte“ Energie herausnehmen. Wenn ich etwas segne, akzeptiere ich es im Guten und kann mir bewusst sein, dass es mir nicht von Nachteil ist. Ziel des Segens ist die Förderung von Glück und Gedeihen oder die Zusicherung von Schutz und Bewahrung.
    Im weiteren Sinne und davon abgeleitet wird das Wort Segnen auch verwendet, um Freude über ein Geschenk oder eine Situation zu beschreiben („Dieses Kind ist ein Segen für uns“) oder um Fülle auszudrücken („Erntesegen“, „Torsegen“).

    Wünsche Dir und damit uns, alles Liebe auf Deinem Weg, unserem Weg, der Entwicklung bis zur allumfassenden Erkenntnis – von Herzen alles Liebe! Nur wenn`s Dir gut geht, kann es auch mir gut gehen……und jeder muss (darf 😉 seinen Weg gehen!

    Herzlichen Gruß an ALLE……DANKE, denke auch an mich – wenn die alle zurückkommen 😉

    Dieter Theodor

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