Klare Botschaft: Russland bleibt gentechnikfrei


Russland wird keine genmanipiulierten Pflanzen anbauen oder importieren. Klare Worte und gleichzeitig ein Problem für Monsanto und die USA.

Foto: PASCAL PAVANI/AFP/GettyImages

Russland hat beschlossen, keine genmanipulierten Lebensmittel (GMO) anzubauen oder zu importieren. Sie wollen auf traditionelle Anbaumethoden setzen, die den Boden schonen und auf natürliche Weise die Erträge steigern. Die Nahrungsmittel Russalnds sollen damit zu den „reinsten der Welt“ gehören.

Im Rahmen des Petersburger Wirtschaftstreffen 2015 erklärte Dworkowitsc, der stellvertretende Premierminister, dass das Land „einen anderen Weg“ gehen und „keine GM-Technologien nutzen“ wird, um die landwirtschaftliche Produktion zu steigern.

Bereits 2014 hatte Präsident Putin versprochen, seine Bürger vor GMOs zu „schützen“. „Wir müssen unsere Lösung ordentlich gestalten, um nicht gegen unsere Verpflichtungen aus dem WTO-Vertrag zu verstoßen“, gab Putin jedoch zu bedenken. Das berichtet gestern russia today (rt).

„Es wurde bewiesen, dass GMOs nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Ländern gefährlich sind“, erklärte die Vizepräsidentin der Russischen Nationalen Organisation für Genetische Sicherheit, Irina Ermakowa. Es gibt zu viele unbekannte Risiken in den GMOs, die zu Tumoren und Fettleibigkeit führen können und die Gesundheit der Menschen und Tiere gefährden.

Auch der russische Premierminister Medwedew begrüßte die Entscheidung, keine GMOs mehr nach Russland zu importieren. Russland habe genug Flächen und Ressourcen, um ökologische Nahrungsmittel sicher und sauber produzieren zu können. Ein Aspekt ist auch, dass Russland damit nicht auf GMO-Samen, der dazugehörigen Chemie und Monsanto angewiesen ist.

„Wenn die Amerikaner GMO-Produkte essen wollen, ist das ihre Sache“ „Wir brauchen das aber nicht, wir haben ausreichend Platz und Möglichkeiten, um Bio-Nahrungsmittel herzustellen.“ Erklärte Medwedew gegenüber rt.

Ob und wie weit es möglich ist, Verunreinigungen durch Monsanto-Saatgut, das über den Wind nach Russland gelangen kann, zu vermeiden, wird man sehen. Insbesondere die Ukraine ist im Visier von Monsanto. (ks)

Quelle: http://www.epochtimes.de/Klare-Botschaft-Russland-bleibt-gentechnikfrei-a1257074.html

Gruß an das Natürliche

TA KI

5 Kommentare zu “Klare Botschaft: Russland bleibt gentechnikfrei

  1. Egal welche strategischen Überlegungen und Maßnahmen die Chefs in Russland solche Maßnahmen einläuten, festschreiben und umsetzen lassen; diese Aktionen sind eine super Sache.

    Russland hat es auf Grund einiger Randbedingungen in der Weltpolitik etwas leichter als Europa und speziell Deutschland.

    Deutschland kann hier und dort von bestimmten Leuten erpresst werden und wird es bestimmt auch. Kommen erst die Freihandels-Verträge, wird es noch schlimmer werden. Erinnern wir uns an die Freihandels-Abkommen bzw. deren Verhandlungen zwischen GB und China und USA und Japan. Erinnern wir uns an die Opium-Kriege in China. Es war schon zu lesen, daß es in Russland zur Zeit auch etwas ähnliches gibt.

    Doch nicht nur die Politik steht in der Pflicht, sondern vor allem die Bauern und die Agrar-Industrie. Auch die Einzelhändler müssen Verantwortung zeigen. Wenn alle gentechnisch veränderten Produkte aus den Angeboten der Verkäufer verschwinden würden, so wären auch alle Probleme mit einem Handstreich gelöst.

    Aber seltsamerweise ließt man immer nur von der Verantwortung der Politiker.
    Das nenne ich totale einseitige Berichterstattung und Blendung der Konsumenten.

    Leider kann ich als Konsument meistens überhaupt nicht erkennen, welche Waren mit und welche ohne Gentechnik hergestellt wurden. Weil die Lobbyisten der Verkäufer und Hersteller durchgesetzt haben, daß die Politik sich gegen ausführliche Kennzeichnungspflichten stellt.

  2. Pingback: Klare Botschaft: Russland bleibt gentechnikfrei | Der Honigmann sagt...

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