Trotz Schuldenschnitt: Fitch stuft Ukraine auf „Bankrott unvermeidlich“ herab


Trotz einem Schuldenschnitt in Höhe von 20 Prozent hat die internationale Ratingagentur Fitch die Ukraine auf die Note C abgewertet. Das bedeutet: „Staatsbankrott unvermeidlich“.

Fitch stufte den langfristigen Ratingstatus der Ukraine von CC auf C, heißt es in der Pressemitteilung der Ratingagentur.Diese Entscheidung wurde vor dem Hintergrund getroffen, dass Kiew sich mit dem Gläubigerausschuss auf einen Schuldenschnitt in Höhe von 3,8 Milliarden US-Dollar verständigt hatte. Diese Nachricht bewertete Fitch als einen Versuch, dem Staatsbankrott zu entgehen und verwies darauf, dass der Schuldenschnitt materielle Verluste der Besitzer von Wertpapieren nach sich ziehen wird.

Entsprechend der Fitch-Ratingskala steht das Niveau C für „Default unvermeidlich“.

Die Ukraine habe sich Ministerpräsident Arseni Jazenjuk zufolge am Donnerstag mit dem Gläubigerausschuss auf einen Schuldenschnitt in Höhe von 3, 8 Milliarden Dollar und eine Umschuldung verständigt. Die Fristen der Tilgung des übrigen Schuldenteils seien vom Zeitraum 2015-2023 auf 2019-2027 verlegt worden.

Jazenjuk forderte zudem Russland auf, den mit den westlichen Gläubigern vereinbarten Auflagen zu folgen. Moskau hatte Ende 2013 ukrainische Eurobonds für drei Milliarden US-Dollar gekauft und die Ukraine dadurch damals vor der Staatspleite bewahrt. Die Papiere sind Ende 2015 fällig. Moskau weigert sich jedoch, sich an der Umschuldung der Ukraine zu beteiligen, wie Russlands Finanzminister nach Angaben von Bloomberg erklärte.

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20150828/304051753.html#ixzz3k72uI16Y

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Gruß an die Geldgeber
TAKI
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3 Kommentare zu “Trotz Schuldenschnitt: Fitch stuft Ukraine auf „Bankrott unvermeidlich“ herab

  1. Der Russe soll auf seine Kohle verzichten?
    Im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen,und sich dann wundern das irgendwann alles Glas zerbrochen ist.
    Der Russe darf sich seit geraumer Zeit anhören wie Scheisse er ist, und dann wird erwartet das er Verzicht übt.
    Ich glaub es nicht. An des Russen stelle würde ich auf Termine bestehen.
    Die Mandatsregierung in der Ukraine hat ohnehin keine Legitimation. Und wenn sich der abtrünnige Bereich abspaltet, bekommen die auch nichts mehr.warum also auf etwas verzichten ? Die Mandatsträger schlagen sich mit ihren eigenen Waffen.

  2. Pingback: Honigmann – Nachrichten vom 31. August 2015 – Nr. 670 | Der Honigmann sagt...

  3. Pingback: Honigmann – Nachrichten vom 31. August 2015 – Nr. 670 | Viel Spass im System

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