Der Samstagsfilm


Die Frauen von Stepford (1975)

Die Fotografin Joanna Eberhart und ihr Ehemann Walter, ein Rechtsanwalt, haben zwei Kinder. Die Familie zieht von New York ins ländliche Stepford in Connecticut. Während Walter bei den Männern der Ortschaft rasch Anschluss findet und auch bald in den städtischen Herrenclub aufgenommen wird, fühlt sich die emanzipierte Joanna in ihrer neuen Umgebung zunehmend einsam und isoliert. Besonders befremdet sie das betont biedere und devote Auftreten aller übrigen Ehefrauen des Ortes. Kurze Zeit später lernt sie jedoch die resolute Bobby Markowe kennen, in der sie nicht nur eine Leidensgenossin, sondern auch eine Freundin findet. Verschiedene Versuche der beiden Frauen, die weibliche Bevölkerung Stepfords für die Vorzüge eigenständigen Denkens zu begeistern, scheinen jedoch von vornherein zum Scheitern verurteilt. So geht etwa ein von beiden initiierter Gesprächskreis zum Thema „spezielle Frauenprobleme“ schnell in die Diskussion über, welches wohl das bessere und wirksamere Spülmittel sei. Joanna und Bobby sind ratlos … erst recht, als Charmaine, die einzige Stepford-Ehefrau, die der autonomen Denkweise durchaus nahestand, einige Tage später den Tennisplatz auf ihrem Grundstück aufbrechen lässt, um als Geschenk für ihren Ehemann einen Swimmingpool bauen zu lassen.

In ihrer Ratlosigkeit suchen Joanna und Bobby in New York einen einstmals mit Joanna liierten Chemiker auf, der eine Probe des Stepforder Wassers auf die Zugabe von Sedativa analysieren soll. Die Untersuchung führt jedoch zu keinem nennenswerten Ergebnis.

Zurück in Stepford ändert sich auch das Verhalten von Bobby: Die energische, kämpferische und trinkfeste Freundin, die bislang ihre Aufgaben als Hausfrau und Mutter auf eher nachlässige Art erfüllte, macht sich nunmehr voller Eifer in der Küche zu schaffen.

Von ihrem Ehemann dazu aufgefordert, sucht die erschrockene Joanna Hilfe bei einer Psychiaterin außerhalb Stepfords, die sich Joannas Problem wohlwollend anhört. Da diese Joannas große Angst erkennt, rät sie ihr, zusammen mit den Kindern Walter zu verlassen, Stepford sofort den Rücken zu kehren und sie einige Tage später wegen eines weiteren Termins zu kontaktieren. Joanna ahnt bereits, dass sie zum genannten Zeitpunkt nicht mehr derselbe Mensch sein wird.

Bevor sie die geplante Flucht in die Tat umsetzen kann, wird Joanna unter einem Vorwand in das Tagungshaus des Herrenclubs gelockt. Dort erfährt sie die Auflösung des Geheimnisses um die Frauen von Stepford: Alle Frauen wurden von ihren Ehemännern durch Androiden ersetzt. Daraufhin wird Joanna von ihrer eigenen Kopie ermordet, die anschließend ihre Stelle einnimmt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Frauen_von_Stepford_%281975%29

Gruß an die, die wenig für unmöglich halten

TA KI

„Flüchtlingskrise destabilisiert Europa“


Obama-Sprecher: „Flüchtlingskrise destabilisiert Europa“

White House press secretary Josh Earnest speaks during the daily news briefing at the White House in Washington, Friday, Aug. 28, 2015. Earnest discussed the state of Tropical Storm Erica in the Caribbean and answered questions on other topics. (AP Photo/Andrew Harnik)

White House press secretary Josh Earnest speaks during the daily news briefing at the White House in Washington, Friday, Aug. 28, 2015. Earnest discussed the state of Tropical Storm Erica in the Caribbean and answered questions on other topics. (AP Photo/Andrew Harnik)

Die USA fordern die Europäische Union auf, wirksam und kraftvoll gegen Schleuser vorzugehen. In seinem Telefonat mit Kanzlerin Angela Merkel habe US-Präsident Barack Obama bereits vor einigen Tagen über das Thema Flüchtlinge gesprochen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, am Freitag in Washington.

Für Europa habe das dramatische Konsequenzen. Die Folgen der Gewalt im Norden Afrikas und im Nahen Osten würden nicht nur die unmittelbar betroffenen Regionen destabilisierten. „Sie beginnen, auch einen destabilisierenden Einfluss auf andere Weltgegenden zu haben – auch auf Europa.“

Skrupellose Verbrecher schlügen Profit aus der Flucht Verzweifelter, sagte Earnest. Er fügte hinzu, man müsse in jedem Flüchtling den Menschen sehen, auch wenn es sich um illegale Flüchtlinge oder Asylsuchende handle.

Earnest lobte in diesem Zusammenhang die Türkei. Das Land habe mehr als eine Million Syrer aufgenommen und unternehme bedeutende Anstrengungen, ihnen das Nötigste zur Verfügung zu stellen.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2015/08/29/fluchtlingskrise-destabilisiert-europa_n_8057714.html?utm_hp_ref=germany

Gruß an die Aufgewachten.-

Denen ist längst klar WER die Lage im Norden Afrikas und dem Nahen Osten zu einem imensen Teil mitzuverantworten hat!!

Die VSA = USA selbst!!!

TA KI

Karlsruhe stärkt Pressefreiheit und Informantenschutz


Durchsuchung von Redaktionen nur bei konkretem Verdacht

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Das Bundesverfassungsgericht hat die Pressefreiheit und den Schutz von Informanten gestärkt. Redaktionsräume und Wohnungen von Journalisten dürften nicht durchsucht werden, um den Verdacht von Straftaten durch Informanten aufklären zu können, hieß es in einem Beschluss. Damit waren die Klagen eines Journalisten der „Berliner Morgenpost“ und des Axel-Springer-Verlags erfolgreich. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßte die Entscheidung.

Dem Beschluss zufolge sind Durchsuchungen nur zulässig, wenn ein konkreter Verdacht gegen einen Journalisten etwa auf Bestechung eines Beamten besteht. Die Staatsanwaltschaft Berlin hatte im Jahr 2012 gegen einen Polizisten des Landeskriminalamts (LKA) ermittelt, weil er verdächtigt wurde, Informationen zu einer geplanten Razzia gegen die Hells Angels an Journalisten eines Onlineportals weitergegeben zu haben.

Dieses Portal gehörte zwar nicht zum Axel-Springer-Verlag. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Durchsuchung der Privatwohnung des „Morgenpost“-Journalisten und der Redaktion aber gleichwohl an, weil der Beamte dem Kläger in einem anderen Fall bei Recherchen in Amsterdam zum Verschwinden von zwei Kindern gegen ein Honorar von mehr als 3000 Euro geholfen hatte.

Karlsruhe zufolge waren die Durchsuchungen rechtswidrig: Zwar seien solche Aktionen bei dem konkreten Verdacht zulässig, dass Medien Honorare für dienstlich erlangte Informationen zahlen und damit zum Geheimnisverrat anstiften. Der betroffene Redakteur habe mit dem Fall der verratenen Rockerrazzia aber nichts tun. Bei ihm sei durchsucht worden, um weitere Verdachtsgründe gegen den LKA-Beamten zu finden, hieß es in dem Beschluss.

Nach Ansicht der Verfassungshüter verletze der Staat mit den Durchsuchungen „die Vertraulichkeit der Redaktionsarbeit sowie die Vertrauenssphäre zwischen den Medien und ihren Informanten“. Dieser Schutz sei aber „unentbehrlich, weil die Presse auf private Mitteilungen nicht verzichten kann“ und diese Informationsquellen nur fließen, wenn sich der Informant grundsätzlich auf die Wahrung des Redaktionsgeheimnisses verlassen kann“.

Der BDZV wertete den Beschluss des Verfassungsgerichts als eine Stärkung der Pressefreiheit. Dadurch würden Journalisten besser als bisher vor Einschüchterungsversuchen der Strafverfolgungsbehörden geschützt, erklärte eine Verbandssprecherin. „Freie Medien brauchen Informanten, die nicht in der Angst leben, bespitzelt zu werden, und Journalisten, die frei von Überwachung arbeiten können.“

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/karlsruhe-st%C3%A4rkt-pressefreiheit-informantenschutz-093019529.html

Die Macht des Unterbewusstseins


Bruce Lipton : Die Macht des Unterbewusstseins (deutsch/englisch) [08/2010]

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Bruce Lipton erhielt sein Diplom in Biologie von der Universität von Long Island in 1966. In 1971 erhielt er seinen Doktortitel in Biologie von der Universität von Virginia. Während seiner Forschungstätigkeit entdeckte er, dass es nicht die Gene sind, die das Zellwachstum beeinflussen, sondern primär das Umfeld in dem sich die Zelle befindet. Da dieses Ergebnis nicht mit dem damaligen wissenschaftlichen Verständnis der Biologie zusammenpasste, entschied er sich seine Stelle als Biologie-Professor aufzugeben und seine Forschungsergebnisse in Form von Vorträgen mit Interessierten zu teilen.

Eine seiner Kernbotschaften ist : Sie haben sich für die ersten 6 Jahre ihres Lebens in einem Zustand der Trance befunden, in dem Ihnen das Weltbild ihres Umfelds aufgeprägt wurde. Die Dinge, an die sie damals gelernt haben zu glauben, bestimmen heute ihr Leben, selbst wenn diese Glaubssätze nicht mehr zu Ihrer heutigen Lebenssituation passen. Sie haben aber die Möglichkeit sich selbst neu zu programmieren. Allerdings sind ihre Überzeugungen und Glaubenssätze in ihrem Unterbewusstsein gespeichert, wodurch man sie nur durch einen langwierigen Prozess ändern kann. Wer sich aber die Zeit nimmt und bewusst wahrnimmt, was in ihm selber abläuft, kann die eigenen Überzeugungen ändern.

Bruce hat zwei Bücher geschrieben : „Intelligente Zellen – Wie Erfahrungen unsere Gene steuern“ in 2005 und „Spontane Evolution – Wege zum neuen Menschen“ in 2009

 

Ein sehr empfehlenswertes Interview, von dem die ersten 24 Minuten deutsch synchronisiert wurden :

Das gesamte Interview auf englisch findet man hier :

Quelle: https://www.matrixwissen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=171:bruce-lipton-the-power-of-consciousness-english-082010&catid=67:spiritualitaet&Itemid=75&lang=de

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Gruß an das Unbewußte

TA KI

Moralkompass – Zurück zu wahren Werten!


Weshalb die Unmoral uns in einen Abgrund führt, der in der Angst endet. Und weshalb der Pfad der Moral, der auf Liebe gründet, uns in die Freiheit führt.

Von: Ursula Seiler

Irgendwann in den letzten Jahrzehnten ist uns die Moral abhanden gekommen. Doch fanden wir uns nach dieser ‚Befreiung‘ nicht im Paradies wieder, sondern eher in einem Dschungel voller Gefahren. Mit Wehmut erinnern sich die Älteren von uns an Zeiten zurück, da man des Nachts noch auf die Straße gehen konnte, ohne Angst zu haben, und bedenkenlos Haus- wie Autotür offen lassen. Man konnte einen Handwerker bestellen und wissen, daß er sein Bestmögliches für einen fairen Preis leisten und später auch dafür geradestehen würde, wenn etwas schiefgelaufen war. Die Mädchen wußten, daß es die Männer ernst und ehrlich meinten, und daß sie eine Frau fürs Leben suchten und nicht eine für den ‚One Night Stand‘ – und so hatten sie es auch nicht nötig, ihre Vorzüge durch mangelnde Textilien zur Schau zu stellen. Mann suchte nach inneren Werten, nicht nach äußeren Reizen.

All dies gleicht einem versunkenen Zauberland, wo selbst die Werbung noch treuherzig und ehrlich war und das Fernsehen ebenso. Manch einer wünschte sich diese Welt zurück, und könnte er sie per Knopfdruck bestellen, würde er es ohne zu zögern tun. Dem gaben auch die Amerikaner in einer großen Umfrage Ausdruck, als sie im Jahr nach dem 11. September 2001 sagten, am allermeisten wünschten sie sich feste Werte und Tugenden zurück. Denn die Welt ist kalt geworden. Kalt vor Angst. Und Angst ist das Gegenteil von Liebe. Und Liebe suchen wir alle, wollen wir alle – doch – wo ist sie hin? Jene heitere, unbeschwerte, ‚Alles-ist-Gut-Liebe‘ voll der Zuversicht und des Optimismus wie wir ihr in alten Heimatfilmen begegnen – die wir zwar kitschig nennen, die aber doch eine Sehnsucht in uns anklingen lassen?
Wir haben sie verloren, da wir die Straße der Moral verlassen haben – und damit auch dem Urquell der Liebe den Rücken gekehrt: Gott.

Zugegeben, die Kirchen haben es uns nicht einfach gemacht. Die Europäer, etwas ältere und mißtrauischere Seelen als die jungen und leichtgläubigen Amerikaner, betrachteten das Gottesbild der Kirche unter der Lupe der Logik und mußten es verwerfen. Was die da von der Kanzel predigten, konnte nicht wahr sein. Nicht im Zeitalter der Wissenschaft. Man weigerte sich, das Irreführende zu glauben und wendete sich – tragischerweise – nicht nur von der Kirche ab, sondern auch von Gott.

Wir haben den Gott der Kirche als unzulässige, einschränkende Fessel also abgeworfen, und stehen nun da, ganz und gar ‚befreit‘ – und bekommen zu spüren, daß dies manchmal auch ‚unerträglich allein‘ bedeutet. Wir haben uns losgebunden von dem, was eine schützende, Vertrauen schenkende Gegenwart in unserem Leben sein sollte (ohne daß wir uns am Gängelband fühlen), und es wird auf einmal alles sehr anstrengend. Anstrengend zu lieben, anstrengend, ein guter Mensch zu sein. Um so mehr, als das Leben uns auch scheinbar ungerechte, harte Lektionen erteilt. Die uns nun, da wir so befreit alleine stehen, viel mehr ängstigen als zuvor, wo wir uns sozusagen mit einem Rettungsseil mit der Quelle, dem immer guten Göttlichen verbunden wußten. Und wenn wir uns unsicher und allein fühlen und angegriffen werden – dann kommt die Angst, und der Dschungel des Lebens scheint voller wilder Bestien, die im Dickicht nur darauf lauern, uns anzufallen. Im Dschungel gelten aber auch die ‚Gesetze des Dschungels‘ – und das heißt zuerst einmal: Jeder ist sich selbst der Nächste. Ich muß also alles tun, um für mich zu schauen – und statt mich, wie oben erwähnt, in einem ‚befreiten Paradies‘ wiederzufinden, bin ich plötzlich ein waffenstrotzender Krieger im Guerillakampf des Lebens: Feind umzingelt von Feind. Und ohne mir dessen bewußt zu sein, zieht mich diese Angst als Grundstimmung meiner Selbst in einen immer tieferen Strudel aus Ichbezogenheit und Negativität – dem puren Gegenteil jener Tugenden, die einen wahrlich befreiten Menschen ausmachen.
Wir leben gewissermaßen nach einem ‚Kompaß der Unmoral‘, der jenem der Moral diametral entgegengesetzt ist.

Statt Gott zu vertrauen, leben wir in Gottlosigkeit – und negieren damit alles Höhere im Leben: Sinn, Gerechtigkeit, Evolution… alles wird eingeebnet und unserem höchst mediokren Intellekt untertan gemacht, was oft der Beginn eines zynischen Menschen ist, der irgendwann nur noch das Schlechte in der Welt wahrnimmt und kalten Herzens daran verdorrt. Man kann aber nicht eine solche Lebenshaltung hegen und mit sich selbst im reinen sein. Verachtung des Lebens führt irgendwann (wenn dies nicht sogar der Anfang war) zur Selbstverachtung – und Selbstverachtung muß immer danach trachten, Aufmerksamkeit und Liebe zu bekommen, weil sie selbst natürlich keine mehr zu geben vermag.

So ein Mensch mag auch ein schwieriges Familienleben haben, weil er von einem gebenden zu einem nehmenden Menschen geworden ist und stets in der Angst lebt, nicht genügend Beachtung zu bekommen – also müssen die anderen um ihn herum niedergemacht werden. Er ist kein Mensch, der in seiner Animosität leicht Freundschaften schließt, sondern sich eher mißtrauisch fern von anderen hält. Vermutlich denken die sowieso schlecht über ihn.

In dieser Haltung liegt natürlich auch kein Respekt vor dem Nächsten, sondern vielmehr ein Mangel daran, der leicht in Verachtung übergeht. In die Verachtung flüchtet sich der Mensch, weil er im Grunde fürchtet, der andere könnte besser sein als das eigene, als schwach und unzulänglich erfahrene Selbst. Und wer sich in einem feindlichen Dschungel klein und mies fühlt, braucht eine Kriegsbemalung, um andere einzuschüchtern: Nämlich Arroganz und Selbstgerechtigkeit, die polternd zur Schau getragen werden – und im Grunde nichts als verzweifelt versuchter Selbstschutz sind in einer Welt voller Feinde. Ein solch bitter gewordenes Herz empfindet natürlich auch keine Dankbarkeit – wofür denn schon in diesem mühsamen Leben? Im Gegenteil. Die Arroganz wird zu Undankbarkeit im Empfinden, daß das Leben einen schon viel zu lange auf dieses und jenes hat warten lassen, dabei hätte man es doch schon längst verdient gehabt! Man hadert mit allem im Leben und lebt in einer Grundstimmung von Angst, Wut und Haß. Es interessiert einen keinen Deut, was man dem Leben geben könnte, da man ständig damit hadert, was einem das Leben vorenthält. Man ist absolut ichbezogen und denkt nur an sich und niemals an andere zuerst. Der eigene Vorteil geht über alles – Hauptsache, ich raffe mir soviel ich kann in diesem Leben, denn ‚nach mir die Sintflut!‘ Da Gott im Leben fehlt, versuchen wir, alles Glück aus dem Materiellen zu beziehen, und kennen auch keinerlei geistige Gesetze. Wir wissen nicht, daß alles, was wir tun, Wirkungen erzielt, die zu uns zurückkommen – als Blumenstrauß oder als Bumerang. Wir haben keine Ahnung, daß weder die Gedanken noch die Taten ‚frei‘ sind, sondern wir in kommenden Erdenleben ernten werden, was wir jetzt säen.

Solch konstante Angst und Welthaß führen zu Intoleranz. Alles Fremde und Andersartige ist eine Bestie im Dschungel des Lebens, die uns mit glühenden Augen aus dem Dickicht anblickt. Also jagen und verfolgen wir sie.

Ein solcher Lebenskrieger kann sich natürlich auch niemals die Blöße leisten, unrecht zu haben – und dies zuzugeben. Unter Feinden gibt es keine Vergebung, nur Anklage und Angriff. Er zieht mordend und plündernd übers Land, alles an sich raffend, was er nur kriegen kann – man weiß ja niemals, ob die Gelegenheit dazu wieder kommt! Zügellosigkeit und Unbeherrschtheit sind seine gierigen Weggefährten – und daher finden wir so oft unter Menschen, die den Pfad der Moral und der Tugend verlassen haben, solche, die nicht nur alles Geld der Welt an sich reißen wollen, sondern daneben auch ein äußerst zügelloses Leben führen. Natürlich können diese sich Ehrlichkeit sich selbst und dem Leben gegenüber längst nicht mehr leisten, zu schrecklich wäre die Bilanz, die sie ziehen müßten. Also verschanzen sie sich hinter grundsätzlicher Unehrlichkeit, die auch als Maske dient, damit andere ihr wahres Wesen nicht erkennen können. Statt zu beten (wovon sie Lichtjahre entfernt sind) fluchen sie gegen Gott. Sie scheinen allen Grund zu haben, Ihn sich vom Leib zu halten! Wie abstoßend solche Menschen sind, wird uns beinahe täglich in Hollywoodfilmen aus dem Cop- und Gangstermilieu vor Augen geführt, wo kaum ein Auftritt ohne Fluch endet.

Jedem dieser Laster steht natürlich eine Tugend gegenüber. The Most Rev. Peter W. Leach-Lewis, Gründer und Patriarch der Bruderschaft der Menschheit, entwarf den Kompaß der Moral – in einer Zeit, wo die Menschen gerade erst (am 11. September 2001) die Auswüchse einer unmoralischen Welt dramatisch vor Augen geführt bekamen.
Zum klareren Verständnis listen wir hier nochmals eine Gegenüberstellung von Tugenden und Untugenden auf, bevor wir uns dann – endlich! – den Tugenden zuwenden:

Tugend: Untugend:
Glaube an Gott Gottlosigkeit
Familiensinn Schwierigkeiten in der Familie
Freundschaft Feindseligkeit
Respekt Verachtung, Respektlosigkeit
Demut Arroganz, Selbstgerechtigkeit
Dankbarkeit Undankbarkeit
Liebe Angst
Toleranz Intoleranz
Vergebung Mangel an Vergebung, Unbarmherzigkeit
Zurückhaltung Unbeherrschtheit, Zügellosigkeit
Ehrlichkeit Unehrlichkeit
Gebet Fluchen

Wenn wir um uns blicken, stellen wir fest, daß – leider – viele Menschen sich in den Untugenden verstrickt haben. Sie sind unglücklich, depressiv, angstvoll und sehen keinen Sinn im Leben. Kein Wunder, denn niemals wollte Gott, daß wir Menschen ein solch armseliges Leben führen! Es war niemals der Plan, daß der Mensch sich so tief in die Höhlen des Lasters begeben sollte. Ja, die Erde ist ein Schulzimmer. Ja, jeder Mensch hat sich freiwillig in dieser Schule angemeldet, um zu lernen, ein Meister der Energie zu werden. Ja, dazu muß er sozusagen die verkörperte Tugend werden. Doch NEIN, es ist nicht notwendig, zum Erlernen der Tugenden zuerst durch alle Laster hindurchgehen zu müssen! Ja, es mag sein, daß derjenige, der ‚vom Saulus zum Paulus‘ geworden ist, bei seinem Weg durch die Laster mehr menschliches Verständnis und damit Toleranz erworben hat und damit auch Weisheit aus Erfahrung, doch es gibt auch Laster, die den Menschen sosehr schädigen, daß er nur schwer den Pfad der Tugend noch beschreiten kann. Denn alles, was wir tun, beeinflußt unser Wesen, das nicht nur aus dem physischen Körper, sondern auch einer Seele (Emotionalkörper, Gedankenkörper, Äther- oder Erinnerungskörper) besteht sowie einem Geist. Und gerade der physische und der Seelenkörper können Schädigungen erleiden – beispielsweise durch Drogenkonsum – die nicht mehr im selben Leben geheilt werden können.
Es ist also nicht weise, zu weit vom Pfad der Tugend abzugehen, nur um die Lebensneugier – oder die Gier nach Leben? – zu befriedigen!

— Ende des Artikelauszugs —