Caritas-Chef ließ sich Geburtstagsfeier von Spendengeldern finanzieren


Die wohltätige Caritas veruntreut Spendengelder für Geburtstagsfeiern und astronomische Vorstandsgehälter. Foto: Caritas Schweiz/flickr (CC BY 2.0)

Die wohltätige Caritas veruntreut Spendengelder für Geburtstagsfeiern und astronomische Vorstandsgehälter.
Foto: Caritas Schweiz/flickr (CC BY 2.0)

Die Hilfsorganisation Caritas sorgt aktuell in Deutschland für einen Skandal. Dort hat deren Geschäftsführer Rainer Flinks mit Spendengeldern seine private Geburtstagsparty bezahlen lassen. Dem nicht genug, bezog Flinks ein neues, hochmodernes Büro, ließ sich sein Studium finanzieren und erhöhte sich sein eigenes Gehalt um 60 Prozent. Dies wirft kein gutes Licht auf eine Organisation, welche immer an vorderster Front ist, wenn es um mehr finanzielle Hilfe für „Flüchtlinge“ und Asylanten geht.

160.000 Euro Gehalt pro Jahr

Die Caritas, welche sich angeblich für sozial benachteiligte Menschen einsetzt, bezahlte ihrem Vorstand satte 160.000 Euro Gehalt pro Jahr. Das Geld dürfte dabei ausschließlich aus Förderungen und Spenden kommen, also schlussendlich vom Steuerzahler. Trotz des enormen Gehaltes, verrechnete Flinks der Caritas sogar eine 18 Euro Reinigung seines Anzuges. Die Geburtstagsparty Flinks zu seinem 50er im Februar 2014 ließ sich der Caritas-Chef ebenfalls von der Organisation bezahlen. Er ist nämlich berechtigt nahezu alle Ausgaben selbst zu zeichnen. Die Caritas argumentierte jedoch, es habe sich um eine „dienstliche Veranstaltung“ gehandelt. Sollte sich der augenscheinliche Betrugsverdacht jedoch erhärten, könnte der Organisation sogar die Gemeinnützigkeit entzogen werden.

Studium und neues Büro bezahlt

Dem nicht genug, ließ sich Flinks um einen fünfstelligen Betrag auch ein neues Büro einrichten. Der Caritas-Chef argumentierte, die Ausgaben wären „verhältnismäßig“ gewesen. Sein Zusatzstudium zum MBA um stattliche 18.000 Euro wurde ebenfalls von den Spendengeldern finanziert. Die 70 Millionen Euro, welche die Caritas in Deutschland jährlich einnimmt, kommen primär von den Krankenkassen, Spenden und den Alters- und Pflegeheimen, welche die Organisation betreibt. 

Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0018590-Caritas-Chef-liess-sich-Geburtstagsfeier-von-Spendengeldern-finanzieren

Gruß an die, die den Hals nie voll genug bekommen

TA KI

2 Kommentare zu “Caritas-Chef ließ sich Geburtstagsfeier von Spendengeldern finanzieren

  1. Warum so ein Caritas-Vorstand 160.000 Euro im Jahr verdient, versteht wohl nur die selbsternannte elitäre Klasse. Krankenkassenvorstände verdienen mindestens genauso viel . Warum? Ich habe vor Jahren mal bei einer Krankenkasse nachgefragt und natürlich keine Antwort erhalten.

    Klar, man ist dem zahlenden Deppen doch kein Wort schuldig. Die Schuld besteht nur umgekehrt. Alternativlos.

    Wahrscheinlich müssen sich diese Menschen ihr Gewissen beruhigen. Denn ich habe die Zustände in einem Caritas-Heim selbst erlebt. Grausam. Priester kommen dort auch gerne die alten Leute besuchen, die schauen auch nach vorne sehr lieb. Denn wenn sie aus den Zimmern der alten Leute herauskommen, dann ist der Geldbeutel und das Konto der alten Leute von den Sünden des langen Lebens und des schwachen Fleisches wieder ein bisschen mehr befreit und dafür das Geldsäckel des Priesters wieder etwas dicker geworden. Auch Schwestern arbeiten dort, die gerne den Menschen, die sich vor dem nahen Tod fürchten, ihre Armut vorjammern. Da wechselt dann schon mal ein Scheinchen die Täschen. Trotzdem fehlt den Schwestern die Geduld mit den alten Menschen, die oft verspannt sind. Da kann es dann schon mal passieren, daß man bei der Pflege des alten Menschen diesem ein Bein abbricht. Hoppla. Der Heimleitung war das irgendwie nicht so extrem wichtig. Auch die medikamentöse Versorgung der alten Leute ist dort desaströs. Die alten sind dort oft allein unter sich und meine Mutter hat direkt die sexuelle Belästigung einer alten, demenzkranken Frau durch einen notgeilen, ebenfalls alten Sack erleben müssen, der dieser alten Frau einfach unter den Rock gefasst hat. Das sind furchtbare und nicht akzeptable Zustände. Man könnte tatsächlich oft auf die Idee kommen, daß die Kirche und ihre Organisationen weniger Orte des harmonischen und guten Zusammenlebens, sondern eher Horte der Hölle sind.

    Schade um die Pfleger, Ärzte und Priester, denen das Wohl der alten Menschen wirklich am Herzen liegt. Diese müssen den schlechten Ruf, erbeutet durch die schlechten Beispiele mit ausbaden.

    Die Krankenkassenvorstände müssen natürlich ihr Gewissen beruhigen, weil sie nichts tun, um die ganzen Mißstände im Gesundheitssystem und Pharmasystem zu bearbeiten und zu verbessern.

    Ach, die selbsternannte Elite hat es schon schwer im Leben.
    Eine Runde Mitleid mit dem armen Hr. Rainer Flinks, auf den nun so viel Schimpfe kommt.
    Soll er doch beim De Maiziere, dem alten Adelsgeschlecht die Schulter nass heulen. Der wird dann gleich ins Propaganda-Mikrofon brüllen, daß er es total beschämend findet, daß das Pack, äh das deutsch Volk die Politiker und andere wohlverdiente Eliten so durchgehend hasst und verachtet und daß das ganz ganz schlimm ist und er das überhaupt nicht verstehen kann.

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