Dr. Dean Radin : Forschung über globales Bewusstsein -und Forschung zu Bewusstsein und PSI-Phänomenen (deutsch) [06/2011]


Dean Radin ist Ingenieur für Elektrotechnik hat aber ebenfalls Doktortitel in Bildungspsychologie. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Parapsychologie, PSI Effekte und außergewöhnlichen menschlichen Fähigkeiten. In diesem deutsch synchronisierten Interview stellt er das Global Consciousness Project (globales Bewusstseinsprojekt) der Princeton Universität vor und er geht auf die Entstehungsgeschichte des Projekts und seine Hintergründe ein.

Dean’s Webseite : http://www.deanradin.com

Seit seinem Start im Jahr 1998 hat das globale Bewusstseinsprojekt (Global Consciousness Project (GCP)) an der Princeton Universität kontinuierlich die Daten von etwa 70 Zufallszahlengeneratoren aufgezeichnet, die über die ganze Welt verteilt sind. Diese Messdaten sind für jedern auf der Webseite des Projekts abrufbar : http://noosphere.princeton.edu (gerade im Aufbau befindliche neue Webseite : http://gcp.grama.co)

(Um sich das folgende Interview mit Dean Radin in der englischen Originalfassung anzusehen, schalten Sie einfach rechts oben die Sprache der Webseite auf englisch um, dann sehen Sie auch das Interview auf englisch)

Zeitmarken für dieses Interview :

00:15 50 Jahre Forschung zur Auswirkung des menschlichen Geistes auf Materie
02:40 Auswirkung von Aufmerksamkeit und Meditation auf Zufallszahlengeneratoren
04:00 Versuche beim O.J.Simpson-Prozess und der Beerdigung von Prinzessin Diana
06:10 Gründung des globalen Bewusstseinsprojekts, Messungen vom 11.9.2001
08:50 Unklare Kausalitätsbeziehung, gibt es ein kollektives Bewusstsein ?
09:40 Östliche und westliche Weltsicht, unterschiedliche Interessensschwerpunkte
10:30 Meditationserfahrungen, übernatürliche Fähigkeiten, Remote Viewing
11:50 Westliche Forschung zu nicht-lokalem Bewusstsein, mystische Erfahrungen
12:55 Östliche Sichtweise zu Bewusstsein : Bewusstsein ist überall

(Dieses Interview wurde von Produzent Emmanuel Vaughan-Lee – dem Gründer des Global Oneness Projekts – geführt. Weitere Interviews von Emmanuel findet man auf der Webseite des Global Oneness Projekts)

Im Lauf der Jahre haben die beteiligten Forscher ein besseres Verständnis bezüglich der Interpretation der GCP Messdaten erlangt, was sie zu der Einsicht gebracht hat, dass einige Effekte, welche während globaler Ereignisse in den Zufallsdaten auftauchen, weniger signifikant sind, als ursprünglich angenommen. Trotz dieser Einsicht bleibt das Projekt und seine Ergebnisse ein interessantes Phänomen.

Besonders interessant sind die im Interview erwähnten Messdaten, die während 9/11 aufgezeichnet wurden. Eine Analyse dieser Daten kann man sich unter folgendem Link auf englisch durchlesen :
http://noosphere.princeton.edu/extended.analysis.html


Skeptiko Interview mit Dr. Roger Nelson vom Mai 2009

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In diesem Interview geht Dr. Roger Nelson von der Princeton Universität auf Kritikpunkte ein, die von Skeptikern bezüglich des globalen Bewusstseinsprojekts vorgebracht wurden. Es ist ein interessantes Interview speziell für Menschen, die etwas mehr über die Kritik bezüglich der Auswertung der Messdaten sowie der Anschuldigung des Hintricksens bei der Auswahl des Messzeitfensters erfahren möchten.

 

Zeitmarken für dieses Interview :

01:00 Dean Radin’s Antwort auf Kritiker des globalen Bewusstseinsprojekts
05:55 Reaktionen von Skeptikern – Sind sie ehrlich und aufgeschlossen ?
10:45 Eine Antwort auf die Kritik von Scargle (XOR und Datenauswertung)
14:10 Prospektive Ereignisse versus retrospektive Ereignisse, fehlende Theorie
18:20 Zufallszahlengeneratoren, frühere Forschung zur Auswirkung von Absicht
22:05 9/11 – ein ungewöhnlicher Tag in den GCP Daten, Antwort an Kritiker (interessant)
27:55 Voraussehen von Ereignissen, GCP Daten sind öffentlich verfügbar
31:40 Fehlen einer alternativen Erklärung, Auswertung von Statistiken
34:55 Positive Aspekte von Skeptikern, einige haben das Projekt verbessert
36:20 Wie verändert die Auseinandersetzung mit den GCP Daten unsere Weltsicht ?
43:00 Ende des Interviews / Emailaustausch zwischen Alex und Skeptiker Brian Dunning

Download : http://www.skeptiko.com/podcast/sekptiko-74-dr-roger-nelson.mp3

Dieses Podcast-Interview wurde von Alex Tsakiris für den Skeptiko-Podcast geführt.

In einem Vortrag beim Rhine Research Center vom November 2012 geht Dr. Roger Nelson deutlich ausführlicher auf spezifische Aspekte der Messdaten ein. Zum Beispiel zeigen die GCP Daten, dass die physische Distanz des Zufallszahlengenerators vom jeweiligen Ereignis eher nicht so wichtig zu sein scheint. Wichtiger scheint die emotionale/mentale Reaktion der Bevölkerung im Umfeld des jeweiligen Zufallszahlengenerators sein. Die stärkste Abweichung an 9/11 zeigte sich zum Beispiel in Brasilien. Den gesamten englische Vortrag findet man hier : http://vimeo.com/52787369


Weiterführende Informationen :

Ein 6-minütiges englisches Interview zum globalen Bewusstseinsprojekt mit Projektleiter Dr. Roger Nelson:

 

Ein weiteres deutsch synchronisiertes Interview mit Dean Radin zu seiner Forschung bezüglich PSI-Phänomenen und Bewusstsein findet man im Quellen-Bereich. In dem verlinkten Artikel findet man auch eine Reihe weiterer Links zu englischen Vorträgen sowie deutschen Interviews mit Dean Radin.

Quelle: https://www.matrixwissen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1305:dean-radin-on-global-consciousness-project&catid=65&Itemid=75&lang=de

Dr. Dean Radin : Forschung zu Bewusstsein und PSI-Phänomenen (deutsch) [06/2011]

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(Um sich das Interview auf englisch anzusehen, schalten Sie einfach die Sprache der Webseite rechts oben auf englisch um)

Zeitmarken für dieses Interview :

0:00:00 Wieso untersuchen Sie Anomalien im Bereich Bewusstsein ?
0:01:05 Wieso sind die Ergebnisse von Versuchen mit Zufallszahlengeneratoren signifikant ?
0:02:55 Worum geht es bei „Anstarr-Experimenten“ und wie wurden sie entwickelt ?
0:04:30 Wieso werden PSI Effekte von der Mainstream-Wissenschaft ignoriert ? (interessant)
0:10:30 Wieso ist die Erforschung von erweitertem Bewusstsein ein Tabuthema ?
0:12:45 Was hat es mit Experimenten zu Vorahnung / Wissen über die Zukunft auf sich ?
0:21:40 Nehmen Probanden die „tatsächliche“ oder die „wahrscheinlichste“ Zukunft wahr ?
0:24:10 Wie wird sich die PSI-Forschung in Zukunft weiterentwickeln ? (interessant)
0:27:15 Was sind die philosophischen Implikationen der Bewusstseinsforschung ?
0:28:20 Gibt es einen bewusstseinsbasierten Aspekt bei der Erschaffung der physischen Realität ?
0:30:00 Ende des Interviews

 


Weiterführende Informationen :

Kürzlich habe ich ein weiteres Interview mit Dean Radin deutsch synchronisiert in dem er über das Global Consciousness Project (globales Bewusstseinsprojekt) spricht. Dieses deutsche Interview findet man im Quellen-Bereich.

Im Januar 2013 hat Dean einen Vortrag zu seinen neusten Forschungsergebnissen gehalten. Diesen englischen Vortrag findet man im Quellen-Bereich.

Im Sommer 2012 wurde Dean Radin gemeinsam mit Thomas Campbell interviewt. Das gesamte Interview wurde deutsch synchronisiert und ist im Quellen-Bereich verfügbar.

Dean Radin hat beim IONS-Institut für ganzheitliche Wissenschaft ein Online-Experiment aufgebaut, an dem man kostenlos die eigenen PSI-Fähigkeiten über das Internet ausprobieren kann. Hier eine genauere Erklärung zu dem Experiment.

Im Jahr 2008 hat Dean Radin einen Vortrag bei Google Talks zum Thema „Wissenschaft und Tabu des Paranormalen“ gehalten. Der Vortrag ist im Quellen-Bereich verfügbar und wirklich sehenswert.

Der Produzent dieses Interviews – Adrian D Nelson – hat im Oktober 2011 den englischen Dokumentarfilm „Reailtät und der erweiterte Verstand“ produziert, in dem es um das menschliche Bewusstsein geht, der Dokumentarfilm ist im Quellen-Bereich verfügbar.


Im Februar 2009 wurde Dean Radin vom ehemaligen Psychologie-Professor und Podcaster Dr. David Van Nuys (Dr. Dave) interviewt. Dieses Interview behandelt einige Themen, die in den anderen verfügbaren Interviews nicht zur Sprache kommen :

Download : http://www.shrinkrapradio.com/podpress_trac/web/299/0/197-Scientific-Parapsychology-with-Dean-Radin.mp3

Quelle: https://www.matrixwissen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=541:dr-dean-radin-research-on-consciousness&catid=65:meta-theorien&Itemid=75&lang=de

Gruß an die ungeahnten Fähigkeiten

TA KI

 

Vom Lieben in schwieriger Zeit


Wenn die Welt scheinbar aus den Fugen gerät, gibt es nur eine Zuflucht, die uns vor allen Unbilden schützt: Die Liebe. Begeben wir uns in den inneren Raum der Liebe, wird Schmerz zur Freude, Angst zur Zuversicht und Unsicherheit zur Seelenruhe. Leider haben viele vergessen, daß das Lieben kein Konsumgut ist, sondern die erhabenste Tätigkeit des Geistes, die sich durch das Herz ergießt. Diese Ausgabe berichtet vom Suchen und Finden der Liebe – und davon, wie sie wiederbelebt werden kann, wenn sie bereits scheintot ist. Denn, wie es Pestalozzi sagte, „Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen.“

Von: Ursula Seiler

Etwas schien schwer auf dem 12jährigen Jungen zu lasten. Nach langem Bohren gab er irgendwann seine tiefe Sorge preis, die so gar nicht in die Welt eines Zwölfjährigen zu passen schien: „Mama, wie finde ich einmal die richtige Frau für mich? Und woran erkenne ich dann, daß diese jetzt die Richtige ist? Und was, wenn ich der Richtigen einfach niemals begegne?“ Lieben in schwierigen Zeiten

Gute Fragen, nicht wahr? Ist es nicht reinste Magie, daß Mensch irgendwann der oder dem Auserwählten begegnet – von dem er/sie spürt, daß er/sie nun der/die lang herbeigesehnte „Richtige“ ist? Kürzlich besuchte uns ein reizendes Paar, das in Melbourne lebt. Beide frisch in Griechenland verheiratet und nach ihren Flittermonaten in Europa noch immer schwer verliebt. Beide im nordaustralischen Darwin geboren, dem einzigen städtischen Außenposten zwischen Meer und Tausenden Kilometern „Outback“. Beide Kinder griechischstämmiger Eltern. Und wie es aussieht, beide füreinander bestimmt. Da wanderte der junge Mann eines Tages in den Süden des Kontinents aus, nach Melbourne, das übrigens die größte griechische Stadt außerhalb Griechenlands ist. Jahre später zog es auch seine jetzige Frau dorthin, wo sie sich irgendwann über den Weg liefen und staunend feststellten, daß ihre Eltern in Darwin gute Bekannte waren. Die Nähe ihrer Geburt und die Bekanntschaft ihrer Eltern hatten vorgesorgt, daß sie einander zu gegebener Zeit begegnen würden. Doch dann büxte der junge Mann aus in eine weit entfernte Stadt. Und so mußte das Schicksal dafür sorgen, daß auch die junge Frau aus ganz anderen Gründen dorthin zog. Damit sie ihren „göttlichen Plan“ in diesem Leben nicht verpaßten und womöglich den falschen Partner heirateten.

Der Zwölfjährige konnte getröstet werden: Wenn es ihm beschieden sein sollte, in diesem Leben zu heiraten – und sein Wunsch danach war so präsent, daß dies höchstwahrscheinlich zu seinem Schicksal gehört – dann war ihm schon längst eine Frau bestimmt. Und die waltenden Mächte des Schicksals würden alles daran setzen, daß er ihr auch zum geeigneten Zeitpunkt begegnen würde.

Wenn dieses Wunder geschieht – daß zwei Lebensfäden unausweichlich aufeinander zustreben, um sich miteinander zu verbinden für ein langes Leben – dann weiß es das Herz einfach. Manchmal schon im ersten Augenblick, manchmal erst nach Wochen, Monaten oder gar Jahren. Und wenn das Herz dem Verstand dieses „Wissen“ – „das ist die/der Richtige“ nicht eines Tages gefühlstrunken funkt, dann ist es eben nicht die/der Richtige. Und dann soll man die Finger vom Ehering lassen. Weil man sonst eine Ehe eingehen würde, die nicht „im Himmel geschlossen“ wurde und damit seinen eigenen Lebensplan verpatzt, wie auch denjenigen des „falschen“ Partners sowie dessen richtigen Partners und des eigenen richtigen. Und so weiter. Das Wassermann-Evangelium zitiert Jesus bei der Hochzeit zu Kanaan (70,3) mit folgenden, sehr klaren Worten: „Keine Bindung ist so heilig wie die Ehe. Jene Kette, die zwei Seelen in getreuer Liebe bindet, ist im Himmelreich geschmiedet und kein Mensch kann sie zerreißen. Haben sich die zwei jedoch in Leidenschaft gefunden, kann ein Bund entstehen, als vermischte Wasser sich mit Öl. Wenn nun ein Priester diese Bindung segnet – ist es keine echte Ehe, sondern eine Fälschung. Beide machen sich des Ehebruchs schuldig und der Priester ist an diesem Unrecht mitbeteiligt.“

Eine Ehe ist also dann „im Himmel geschlossen“, wenn sie zum Plan unseres Lebens gehört, der festgelegt wird, bevor wir uns in eine erneute Verkörperung begeben – nicht aber, wenn sie nur aus Leidenschaft oder des Geldes wegen eingegangen wird. Zu diesem Plan für unser Leben haben wir übrigens immer „ja“ gesagt – auch wenn er oft nicht leicht sein mag. Schließlich sind wir hier, um zu lernen und innerlich zu wachsen, und nicht, um einfach ein bißchen Spaß zu haben.

Freundschaft ist die beste Frucht der Liebe

Noch nie wurden so viele Beziehungen und Ehen wieder getrennt und aufgelöst wie heute: Die Scheidungsraten liegen inzwischen alle zwischen 45 und 50 Prozent in den deutschsprachigen Ländern, während 1970 höchstens jede siebte Ehe geschieden wurde. Woran liegt das? Vielleicht daran, daß heutige Menschen auch die Ehe als ein Konsumgut begreifen, das ihnen knisternde Erotik, romantische Abende und Höhenflüge des Gefühls vermitteln soll? „Wir sind zwar noch ein Paar, aber kein Ehepaar mehr“, ließ eine prominente deutsche Schauspielerin im November 2008 bekanntgeben. Sie trennte sich im siebten Ehejahr von ihrem Mann; für die gemeinsame Tochter wollen beide weiterhin da sein. Was ist der Unterschied zwischen einem Paar und einem Ehepaar? Vielleicht derselbe, den mittlerweile so viele Paare als Trennungsgrund angeben – nämlich, daß aus der Verliebtheit irgendwann Freundschaft geworden ist?

Tragisch daran ist, daß dies der bestmögliche Verlauf ist, den eine Ehe nehmen kann: Vom anfänglichen Trunkensein voneinander hin zu einer tiefen Freundschaft, wo der eine dem anderen Heimat und Zuflucht ist, wo die gemütliche Wärme eines Kamins das Feuerwerksflimmern der ersten Monate oder Jahre ersetzt hat und liebevolles Verstehen den Rausch, den die Widerspiegelung im anderen einst hervorrief. Das, meine Lieben, ist des Lebens Lauf. Und es gibt nur sehr unangenehme Umstände, die einer Liebe nach längerer Zeit noch dieselbe Sturm-und-Drang-Romantik und -Dramatik verleihen können: Beispielsweise, wenn der eine in den Krieg muß und der andere nicht weiß, ob er auf den eigenen Beinen nach Hause kommt oder im Rollstuhl oder gar im Sarg. Oder, wenn der eine verheiratet und der andere das „Verhältnis“ ist, das nie weiß, woran es ist und ob das nächste Wochenende einem selbst oder der Familie gehört. Nicht wirklich erstrebenswert, oder?

Irgend etwas scheint die Menschen von heute jedoch glauben zu machen, sobald die Liebe Zimmertemperatur erreicht habe, müsse sie auch schon am Verlöschen sein. Vielleicht ist es eine Form der Sucht, der unsere Gefühls-, Gedanken- oder Ätherkörper erlegen sind? Gefühlssucht, wenn wir schon viele Ex-und-Hopp-Beziehungen der romantisch-dramatischen Art hatten, so daß uns alles andere bald fad erscheint? Sind wir zu vielen Groschenromanen und Liebesfilmen auf den Leim gegangen und meinen nun, so müsse auch das wahre Leben sein? Oder bringen wir in unseren Ätherkörpern aufregende Erinnerungen mit, aus Leben, wo der Liebste in die Schlacht zog oder auf den Kreuzzug, und unser Leben beherrscht wurde vom Auf und Ab eines wütenden Schicksals, so daß uns nun eine ruhige See wie ein Friedhof der Seele vorkommt?

„Wenn Menschen heiraten, nur weil sie glauben, so würde ihnen Glück geschenkt, dann beginnen sie ihr gemeinsames Leben mit dem größten Verhinderer romantischer Liebe. Wir sollten niemals jemanden heiraten mit dem Gedanken, daß irgend jemand uns glücklich macht, sondern mit dem Gedanken, was wir geben können, um denjenigen glücklich zu machen“, sagte die weise Amerikanerin Lao Russell. So muß aus dem Samen der persönlichen die Rose der überpersönlichen Liebe wachsen. Was dem Menschen einfach gemacht wird, denn die ersten Früchte der Liebe sind eigene Kinder, die zu lieben nicht allzu schwer sein sollte – jedenfalls im Babyalter! Doch nun sollten die beiden Eltern, statt darüber entsetzt zu sein, daß die Romantik zwischen Windeleimer und Breileinkochen einen schweren Stand hat, vom Haben- ins freudige Gebenwollen hineinwachsen. Tun sie dies, dann hat ihre Ehe gute Überlebenschancen. Denn jemand der gibt, erfährt durch dieses freudige Geben soviel inneres Glück, daß er keinen romantischen Gefühlen nachweinen muß. Er wird zum autarken Partner, der Liebe ausstrahlt, statt sie wie ein Vampir aus seinen Nächsten auszusaugen. Es scheint, als ob eine zunehmende Zahl von Menschen dies verpaßt. Vielleicht, weil sie vor der Ehe ein ungebundenes, egozentrisches Leben führten, welches in ihnen den Keim eines hedonistischen Lebensstils legte, der dann später seinen ungeduldigen Tribut fordert, indem dieser Mensch immer nur haben will – und zwar sofort.

Erweist sich dann die Romantik- und Erotiktankstelle als kaputt oder leer, halten sie bald nach einer neuen Ausschau. Meist ohne dauerhaften Erfolg, wie die Statistik belegt. Zweitehen werden nämlich noch zu zehn Prozent häufiger geschieden als Erstehen, was beweist, daß man zwar vor einer Situation, nicht aber vor sich selber fliehen kann. Dabei wäre es um so vieles gesünder, eine glückliche Ehe zu führen! Denn eine unglückliche Ehe erhöht die Gefahr zu erkranken um ca. 35 Prozent und verkürzt das Leben um etwa vier Jahre. Glücklich verheiratete Menschen haben ein stärkeres Immunsystem als unglücklich verheiratete. Und Kinder aus unglücklichen oder geschiedenen Verbindungen zeigen weit häufiger ein auffälliges Verhalten oder verschlechterte Schulleistungen, als Kinder aus glücklichen Familien.

Ob die eigene Ehe glücklich werden wird, hängt also erstens davon ab, ob wir den richtigen Partner heiraten oder den falschen, und dann, ob wir die Ehe als Beglückungsinstitut betrachten oder als eine von Liebe getragene Lebensschule. Auch wenn uns das die Fernsehabende leicht glauben lassen: Das Leben ist kein bequemes Sofa, auf dem man sich nur zurücklehnen und hinzuschauen braucht. Das Leben fordert uns auf, nicht Zuschauer, sondern Mitspieler zu sein.

Keine Liebe ohne Tugend!

„Sozialwissenschaftler bemessen die durchschnittliche Dauer des Phänomens Verliebtheit auf zwei Jahre. Dann kommt man vom emotionalen Hochgefühl herunter, die ganze Euphorie verfliegt, und dazu kommt die Entdeckung, eigentlich kein Liebespaar zu sein. Übrig bleiben zwei selbstbezogene Menschen, die einander Versprechen gegeben haben, welche sie unmöglich halten können. Die Euphorie wird von Verletzungen, Ärger, Enttäuschung und Angst abgelöst“, schreibt der bekannte amerikanische Paartherapeut und Buchautor Gary Chapman[1] in seinem neuesten Werk Liebe als Weg – Wie die 7 Qualitäten der Liebe unser Leben verändern.[2]

Er fährt fort: „Ein paar Tatsachen über die Liebe zu begreifen ist das Einzige, das einer lebenslangen liebevollen Beziehung die Tür zu öffnen vermag. Liebe ist die Einstellung, die bewirkt, daß man sein Verhalten ändert. Liebe will, daß es dem anderen gut geht, und drückt dies sinnvoll aus. Solche Liebesäußerungen lösen beim Gegenüber ein warmes Gefühl aus, und werden sie von Mann oder Frau erwidert, wird einem ebenfalls warm ums Herz. Diese Gefühle sind das Ergebnis der Liebe, nicht die Liebe selbst.“

Gary Chapman – der selbst seit 45 Jahren glücklich verheiratet ist und zwei erwachsene Kinder hat – ging während Jahrzehnten der Frage nach, was der Unterschied zwischen liebevollen Menschen ist und solchen, die sich selten um andere kümmern oder sorgen. Er fand heraus, daß eine Liebe, die sich nicht in tugendhaftem, selbstlosem Verhalten äußert, diesen Namen nicht verdient. Auch hier wieder: Liebe ist nicht, in einem Gefühl zu baden, das die bloße Anwesenheit eines anderen Menschen in einem hervorruft – dies ist allenfalls die Droge der Verliebtheit, die Menschen zusammenbringt, sie aber, wenn keine wirkliche Liebe folgt, auch wieder trennt, sobald ihre Wirkung abgeklungen ist. Für die Liebe muß man sich entscheiden, und man muß dieses wunderbare Gefühl dazu verwenden, sich zu einem besseren Menschen veredeln zu wollen. So fand Chapman dann sieben Qualitäten, die für einen wahrlich liebevollen Menschen charakteristisch sind. Nämlich: Güte, Geduld, Vergebung, Höflichkeit, Bescheidenheit, Großzügigkeit und Ehrlichkeit.

„Diese sieben Züge sind nicht vage Gefühle oder gute Absichten. Es sind Gewohnheiten, die man sich aneignen kann, wenn man beschließt, wirklich ein liebevoller Mensch zu werden. Es sind grundlegende, praktische Charakterzüge, die sich im Alltag umsetzen lassen. Macht man sich diese Züge zur Gewohnheit, winkt ein verblüffendes Ergebnis“, verheißt Chapman. Nämlich: „Befriedigende Beziehungen“. Man verhindert damit, daß eine Verbindung diesen allzu bekannten Weg geht: Am Anfang redet er und sie hört zu. Nach der Hochzeit redet sie und er hört zu. Nach einigen Jahren reden beide – und die Nachbarn hören zu…

Chapman fügt an: „Die Liebe hat viele Seiten. Sie ist wie ein Diamant mit vielen Facetten, die eine einzige Schönheit ergeben. Ganz ähnlich machen die sieben Kernqualitäten der Liebe zusammen den liebevollen Menschen aus. Jeder Charakterzug ist wesentlich. Fehlt einer davon in Beziehungen, so fehlt etwas Wichtiges. Ich glaube, diese Qualitäten sind nicht nur der Schlüssel zu erfolgreichen Beziehungen, sondern zu einem erfolgreichen Leben überhaupt. Das liegt daran, daß man nur wahre Befriedigung im Leben findet, wenn man seine Mitmenschen liebt.“

Man beachte: Er benützt ein Tätigkeitswort, und kein Passivum. Wenn man liebt. Nicht, wenn man geliebt wird!

— Ende des Artikelauszugs —

Gender-Schulbücher abgeschafft: Venedigs Bürgermeister macht Schluss mit dem Gender-Wahnsinn!


Das neue Venediger Staatsoberhaupt setzt auf alte Traditionen. Der konservative Politiker verbannt alle Schulbücher die den Gender-Wahnsinn propagieren.

Ein Mann hält eine Regenbogenfahne.

Der neue Bürgermeister von Venedig macht kurzen Prozess mit der Gender-Ideologie und bringt – zumindest in Kindergärten und Schulen – wieder Normalität und alte Werte in die oberitalienische Lagunenstadt. Er war mit diesem Wahlversprechen angetreten.

Bei den Bürgermeisterwahlen im Juni siegte Luigi Brugnaro mit klarer Mehrheit gegen den vom linken italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi ins Rennen geschickten Felice Casson.

Nach Amtsantritt sorgte Brugnaro mit seinem Vorgehen in der Bildungspolitik bei den Linken und der Schwulen-Lobby für Aufregung. Kurzerhand schaffte der streitbare Bürgermeister die Schulbücher ab, die gleichgeschlechtliche Beziehungen propagieren. Auch zwei Bilderbücher, in denen gleichgeschlechtliche Paare vorkommen, verbannte er aus Kindergärten. Sein Argument: Solche Bücher stiften Verwirrung unter Kleinkindern. Er habe damit sein Wahlversprechen eingelöst, so Brugnaro. Der 53-Jährige Familienvater ließ das Material durch Unterichtsunterlagen ersetzen, in denen den Kindern die natürliche Beziehung zwischen Mann und Frau vermittelt wird, berichtet die Webseite unzensuriert.at.

Zudem verbannte das Venediger Stadtoberhaupt auch alle weiteren ideologischen Bücher des Genderismus aus den Schulklassen.

Dieses Vorgehen stösst nicht bei allen Venezianern auf wohlwollen. Von den Linken-Anhängern, darunter auch der homosexuelle Sänger Elton John, wird Brugnaro als „Sexrassist“ beschimpft.

Auch in Deutschland machen Politiker Wahlkampf mit Anti-Gender-Versprechen: Guido Wolf, Spitzenkandidat der CDU in Badenwürttemberg fordert: „Keine Sex-Themen für Grundschüler“ (siehe HIER). Die AfD forderte vor kurzem die Abschaffung der Gender-Politik.(so)

Quelle: http://www.epochtimes.de/welt/gender-schulbuecher-abgeschafft-venedigs-buergermeister-macht-schluss-mit-dem-gender-wahnsinn-a1264389.html

Gruß an die Klardenker

TA KI

Stacheldrahtzaun wirkungslos: Migrantenströme überqueren ungehindert die ungarische Grenze


Ungarn will schärfer gegen die Migrantenströme vorgehen. Über 2000 Polizisten sollen die ungarisch-serbische Grenze jetzt zusätzlich sichern.

Der Stacheldraht auf der ungarischen Grenze, der Migrantenströme abhalten soll, zeigt keine Wirkung.

Der Stacheldraht auf der ungarischen Grenze, der Migrantenströme abhalten soll, zeigt keine Wirkung.

Foto: ATTILA KISBENEDEK/Getty Images

Die Zahl der Migranten die täglich illegal die ungarische Grenze überqueren steigt stetig. Am Dienstag wurden laut Polizei 2533 Migranten die über Serbien nach Ungarn flüchteten von den Beamten aufgegriffen, berichtet die Schweizer Webseite 20 Minuten.

Die Migrantenströme, die meist von Syrien, Afghanistan und Pakistan nach Ungarn kommen, sollen durch einen Stacheldrahtzaun an der ungarischen Grenze aufgehalten werden. Die Grenzsicherung, in dem Gebiet in dem der Zaun schon fertiggestellt wurde, gelingt jedoch nur schwer.

Die Migranten beginnen nun damit Bahngleise zu nutzen die über die serbisch-ungarische Grenze führen und durch den Zaun nicht versperrt werden können. Andere drücken den etwa anderthalb Meter hohen Stacheldraht nieder um ihn zu übersteigen.

Deshalb will Ungarn die Grenzkontrollen jetzt noch weiter verschärfen. 2100 Polizisten sollen an der Grenze zu Serbien den Migrantenansturm aufhalten.

In 2015 reisten bereits 100 000 Migranten illegal nach Ungarn. Dies sind doppelt so viele wie im gesamten vergangenen Jahr. (so)

Quelle: http://www.epochtimes.de/welt/stacheldrahtzaun-wirkungslos-migrantenstroeme-ueberqueren-ungehindert-die-ungarische-grenze-a1264424.html

Gruß an die, die erkennen was in Europa derzeit konstruiert wird…

TA KI

Gericht hält Spitzeleinsatz in Heidelberg für rechtswidrig


Der Einsatz eines Polizeispitzels in der Heidelberger Studentenszene vor fünf Jahren ist nach Auffassung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe rechtswidrig gewesen. Eine rechtmäßige Anordnung für den Einsatz habe nicht existiert, sagte eine Richterin am Mittwoch während der mündlichen Verhandlung.

Das Gericht signalisierte damit, dass der Klage von sieben Menschen gegen den Spitzeleinsatz stattgegeben wird. Eine endgültige Entscheidung des Gerichts steht aber noch aus, die Beratungen waren am Mittwoch noch nicht abgeschlossen.

Die Vorsitzende Richterin hatte während der Verhandlung gesagt, sie habe Schwierigkeiten, einen konkreten Grund für den Einsatz eines verdeckten Ermittlers der Polizei zu sehen. Die Gefahr einer Straftat mit erheblicher Bedeutung sei Voraussetzung für einen solchen Einsatz. Der damals bespitzelte Kläger sei aber nicht als potenzieller Straftäter anzusehen (Az.: 4 K 2107/11 – 4 K 2113 /11).

Quelle: http://www.t-online.de/regionales/id_75196080/heidelberg-gericht-haelt-einsatz-von-polizeispitzel-fuer-rechtswidrig.html

Gruß an die „Simon Brenner-s“ , die Stimmungsmache im Volke schüren sollen. Es werden Straftaten initiiert und der BND, sowie der Verfassungsschutz liefern die Statisten und Komparsen gleich mit- Siehe NSU- Fall.

TA KI

 

Wie die Mainstream Medien ihre Redakteure ins Rennen gegen „Aluhüte“ schicken- Ahnungslosigkeit(?) versus Verschwörungstheorie


benjamin stahl

http://www.mainpost.de/autor.=ben/

Wie Verschwörungstheorien das Internet vergiften

Aluminium
Foto: Roland Weihrauch (dpa)
BAYERN

Kontrollieren die Freimaurer im Hintergrund die Regierungen? Oder die Illuminaten? Stecken die USA hinter den Anschlägen vom 11. September? Und hält die Pharmaindustrie Medikamente gegen schwere Krankheiten zurück, um den eigenen Profit zu steigern? Verschwörungstheorien erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit.

Fragen nach Kontakt zu Außerirdischen, den Kennedy-Mördern oder den Hintergründen des Todes von Prinzessin Diana sind einfach zu spannend, um nicht gestellt zu werden. Doch waren sie lange noch fast ausschließlich Themen auf Klatschseiten, Ufologen-Treffen oder Esoteriker-Kongressen, erreichen moderne Verschwörungstheorien nun ein breiteres Publikum – über das Internet bricht sich der Schwachsinn Bahn.

Immer mehr glauben daran. Und das birgt eine Gefahr. Vertreter solcher Theorien werden in sozialen Netzwerken wie Facebook Aluhut genannt. Der Begriff geht auf die Kurzgeschichte „The Tissue-Culture King“ des englischen Autors Julian Huxley von 1926 zurück. Darin ist von Kappen aus Metallfolie die Rede, die das Gehirn vor telepathischen Einflüssen schützen können.

Die wohl bekannteste Verschwörungstheorie, über die Aluhüte im Netz diskutieren, dreht sich um sogenannte Chemtrails: Demnach handle es sich bei vielen Kondensstreifen am Himmel um Chemikalien, die Flugzeuge im Auftrag von Staaten versprühen, um das Wetter zu beeinflussen oder das Bevölkerungswachstum zu bremsen, indem sie die Zeugungsfähigkeit senken. Klingt bizarr, ist aber lediglich ein harmloses Hirngespinst.

Verschwörung im Mittelalter: die Pest

Doch wie gefährlich Verschwörungstheorien sein können, zeigte sich schon im Mittelalter. Damals erklärte man etwa die Ursache für die Pest, indem man Juden beschuldigte, Brunnen zu vergiften. Der weitere Verlauf der Geschichte ist bekannt. Damals wie heute ist es einfacher, für ein komplexes Problem, das man nicht versteht oder dessen Lösung unbequem erscheint, einen Sündenbock zu haben, den man an den Pranger stellt.

Das taugt, um Teile der Gesellschaft zu spalten. Auch heute haben sich in den Verschwörungstheorien Feindbilder etabliert, die die unbescholtene Bevölkerung angeblich für dumm verkaufen, ausbeuten oder gar vernichten wollen: die USA, die EU, die Bundesregierung, das Finanzsystem, die Medien. Immer häufiger liest man dabei den Aufruf, „wir“ müssen uns endlich gegen „sie“ wehren.

Die Quellen, auf die sich die Aluhüte bei vielen ihrer Theorien beziehen, klingen gut und betonen meist im Untertitel ihre Seriosität. Wenn sie nicht George Orwell zitieren, der in seinem Roman „1984“ den totalen Überwachungsstaat beschreibt, verweisen sie auf „Contra Magazin – unabhängig, unbestechlich, unzensiert“, „Kopp-Verlag – Informationen, die Ihnen die Augen öffnen“, „Compact – Magazin für Souveränität“ oder „Wissensmanufaktur – Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik“.

 

 

Verschwörungs-Theorien heute

Dort liest man dann, dass die Bundesrepublik nicht souverän sei. Oder dass die Medien bewusst und gegen Honorar vieles verschleierten. Etwa das kriegstreiberische Handeln der USA und einer kleinen „Machtelite des internationalen Finanzsystems“, die in Wahrheit auf der ganzen Welt, derzeit vor allem in der Ukraine, für Krisen und Krieg sorgen, um sich zu bereichern. Das erklärte jüngst in einem Video der ehemalige Unternehmer Andreas Popp, heute einer der Köpfe der „Wissensmanufaktur“.

Popp ist einer, der an Chemtrails glaubt und den „Versailler Vertrag“ gerne „Versailler Diktat“ nennt. Letzteres tat er in einem Gespräch mit dem Historiker und Burschenschafter Michael Friedrich Vogt, der 2012 ein „Manifest zur revolutionären Neuordnung“ veröffentlichte. Darin propagiert er die „Abschaffung des Parteienstaates“ und fordert in rechtsideologischer Manier das Ende der „Instrumentalisierung der deutschen Geschichte“.So ist es nicht überraschend, dass Vogts Internet-TV-Kanal „quer-denken.tv“ jüngst half, eine Theorie zu verbreiten, die man nicht mehr als schrullig abtun kann – weil sie brandgefährlich und hetzerisch ist: Die USA bezahlen demnach Schlepper, um Europa mit Flüchtlingen zu überfluten, mit dem Ziel, es wirtschaftlich zu schwächen und so in amerikanischer Abhängigkeit zu halten. Diese Verschwörungstheorie vereint dabei gleich mehrere Feindbilder und bedient links- wie rechtsextreme Ideologien. Schon im Juni titelte auch das „Contra Magazin“: „Flüchtlinge sollen Europa zusammenbrechen lassen“.

Überhaupt . . . , die Flüchtlinge. Unter anderem berichtet „Compact“ – Chefredakteur ist Jürgen Elsässer, der unter anderem Nähe zu Pegida pflegt –, die jüdische Familie Rothschild verdiene am „Millionengeschäft Asyl“ kräftig mit. Um die Dynastie ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien: Die Rothschilds hätten Wahlen und Aktienmärkte manipuliert oder Kriege angezettelt und dirigiert, um daran zu verdienen.

Allem versteckten Antisemitismus zum Trotz sind solche Geschichten ein gefundenes Fressen für Aluhüte, die auch auf einen abenteuerlichen Bericht des Kopp-Verlags, in dem unter anderem Udo Ulfkottes Bestseller „Gekaufte Journalisten“ erschienen ist, anspringen. In dem Text geht es um eine Prophezeiung des bayerischen Hellsehers Alois Irlmaier. Der soll in den 50er Jahren geweissagt haben, dass der Zuzug „fremder Leute“ Vorbote einer Revolution in Deutschland sei, woraufhin Russland Europa angreife.

Es scheint, als könnten solche Quellen jeden Blödsinn veröffentlichen, ohne dass die Aluhüte an deren Glaubwürdigkeit zweifeln. Auch wer hinter den Publikationen steckt, wird nicht hinterfragt. Stattdessen folgt die Schar der Aluhüte einer Handvoll Chefverschwörungstheoretiker wie Schafe ihren Hirten. Endlich einmal Medien, die nichts verschweigen, meinen sie. Dabei würde oftmals ein Blick in die verhassten Mainstream-Medien genügen, um zu erkennen, dass eben nichts verschwiegen wird – was real ist.

Doch wer die Verschwörungstheorien in Frage stellt, bekommt die Schwarmwut der Aluhüte in den Kommentarspalten bei Facebook zu spüren. Wie chemtrail-trunken beschimpfen sie jeden, der ihnen widerspricht. Für die Aluhüte gilt so ausgerechnet ein Zitat des von ihnen gefeierten George Orwell: „Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.“

 

Das Netzwerk

 

Jenseits der traditionellen Medien entsteht eine umstrittene Gegenöffentlichkeit nach dem „Querfront“-Konzept: eine Szene aus Rechten und Linken, aber auch Verschwörungstheoretikern. Sie ist gut vernetzt mit Putin-Anhängern, der AfD, Linken, Pegida und Montagsmahnwachen. In einer aktuellen Studie analysiert die Otto-Brenner-Stiftung das Netzwerk. Das Ergebnis:

Inzwischen ist es ihnen gelungen, ein politisch-publizistisches Netzwerk aufzubauen, an deren Spitze der Kopp-Verlag, die Mediengruppe Compact und der Publizist Ken Jebsen stehen, der bis 2011 beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) beschäftigt war. Der rbb beendete die Zusammenarbeit, Anlass waren Vorwürfe, Jebsen vertrete antisemitische Positionen und Verschwörungstheorien. Er selbst bestreitet das. Text: ben

Von Benjamin Stahl
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Danke an Traugott Ickeroth
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Gruß an die, die Chemtrails für Verschwörungstheorien halten und wohlmöglich der Überzeugung sind, daß die BRiD nicht besetztes Gebiet der VSA sind.-
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Es überrascht uns nicht was der Benjamin hier offenbart, wenn man den Stall betrachtet dem er entspringt :
die Deutsche Welle, bundestag.de und die politische Wochenzeitung „Das Parlament“ . Nichts Anderes soll er zum Besten geben.
Mit Scheuklappen Aluhüte belehren??
Es ist an der Zeit, daß er die Scheuklappen entfernt, sein Horizont würde sich schlagartig erweitern!
TA KI

Das Montauk-Projekt


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Quelle: http://www.matrix3000.de/fileadmin/user_upload/documents/matrix3000_Spezial_Nr_10_Zeit.pdf

Gruß an die Zeitreisenden

TA KI

Liebe ist der Schlüssel…


Mit seinem Herzen kann der Mensch die Natur am besten heilen.

Von: Ursula Seiler

Noch einmal: Jedes Blatt, jeder Grashalm, jede Apfelblüte, jedes Gänseblümchen ist der Körper eines winzigkleinen Naturwesens, das noch am Anfang seiner Entwicklung steht. Es hat erst gelernt, seine Form für ein paar Tage, Wochen oder Monate zu halten. Dann kehrt es zurück in die ätherischen Reiche, um sich auszuruhen und weiteren Unterricht zu erhalten und so, manchmal über Äonen hinweg, die Evolutionsleiter hinaufzuklettern, bis es eines fernen, fernen Tages in der Lage sein wird, einen Planeten zu erschaffen oder zu beseelen. Es hat keine Freiheit der Wahl wie der Mensch. Wenn es sich entschlossen hat, diese Blüte oder diesen Baum zu verkörpern, muß es durchhalten bis zum bitteren Ende. Doch ihm bleibt allerdings die Wahl, sich nicht mehr zu inkarnieren, nachdem es seine Verkörperung auf Erden beendet hat. Sind seine Erfahrungen zu ernüchternd gewesen, kehrt es voller Verzweiflung zurück.Doch ihm bleibt allerdings die Wahl, sich nicht mehr zu inkarnieren, nachdem es seine Verkörperung auf Erden beendet hat. Sind seine Erfahrungen zu ernüchternd gewesen, kehrt es voller Verzweiflung zurück. Es muß dann in speziellen Lichttempeln wieder gereinigt, gehegt und gepflegt werden, um sich von der Lieblosigkeit und Grausamkeit des Menschen zu erholen. Wenn wir Glück haben, sagt es noch einmal „ja“ zu einer Verkörperung. Wenn wir Pech haben, hat es genug von uns.

Seien wir aufrichtig: Die Lage ist ernst. Vor allem unter den jüngeren Elementalen finden sich viele, die rebellieren und „ihr Tun nicht mehr tun mögen“. Ohne sie werden wir keine gesunden, nährenden Pflanzen hervorbringen können. Die Abnormitäten, die in Gentechlabors entstehen, sind auch kein Ersatz. Im Gegenteil, sie bringen Disharmonie ins menschliche, physische Sein.

Gäbe es den Menschen so, wie er ist, nicht, das Leben dieser Elementale wäre lauter Freude und Glückseligkeit. Wenn Sie eine Ahnung von diesem ungetrübten Zustand des Glücks, ja von diesem Zustand himmelhochjauchzender Freude und Leichtigkeit erhalten möchten, dann legen Sie die CD Tribute von Yanni ein und hören Sie Spur Nummer 5. Tun Sie es nicht ohne liebende Gedanken und Gefühle an die Trillionen von Naturwesen, die unser Leben auf diesem Planeten erst möglich machen und unsere Welt mit solcher Schönheit und Fülle segnen! Das Naturreich gibt und gibt und gibt… und alles, was es vom Menschen möchte, ist ein bißchen Liebe und Dankbarkeit.

Vor meinem Fenster, in Nachbars Garten, steht ein winzig kleines Apfelbäumchen. Es ist noch keinen Meter hoch und gleicht eher einem Knebel mit einigen Seitentrieben als einem richtigen Bäumchen. Doch dieses wundervolle kleine Geschöpf trägt diesen Herbst an seinen wenigen „Knebeln“ mehr als 65 große, reife Äpfel!

Wenn ich längst gestorben bin, wird es ein stolzer, großer Baum sein, dessen Blüten im Frühjahr ein Hohelied auf die Schöpfung singen… Und irgendwann, nachdem es noch viele Male Laubbaum war, wird sich dieses Apfelbäumchen entschließen, auf der Leiter der Evolution eine Stufe höher zu gehen. Dazu wird es vielleicht nach Neuseeland gehen, wo sich eine Art „Trainingscenter“ für Naturwesen befindet, die lernen wollen, immergrün zu sein. Als erstes üben sie an den über zweihundert Farn-Arten, die auf Neuseeland gedeihen – bis hin zu den Baumfarnen. Von da ist es dann kein großer Schritt mehr, einmal ein Tannenbäumchen zu werden, das ein ganzes Leben lang sein grünes Nadelkleid trägt, bis es eine weise, alte Tanne ist.

Versuchen sie einmal, während fünf Minuten denselben Gedanken zu halten. Und seien Sie sich bewußt, daß eine Tanne oder Kiefer dies für einige hundert Jahre tut.
Pflanzen Sie Kiefern! Sie sind heute von solcher Wichtigkeit, da sie die größten Reiniger der mikrowellenversuchten Atmosphäre sind und ähnlich wie Ionisatoren wirken. Dies klärt die Luft. Die Bäume wirken nämlich als mächtige Sammelstäbe und Luftreiniger, um die Atmosphäre rein zu halten und die Luft in die notwendigen Anteile von atomaren und molekularen Strukturen umzuwandeln. Ohne sie würden wir Menschen sterben.
Und doch weiß der Mensch nichts besseres, als Bäume zu töten… Nicht nur am Amazonas und in Borneo, sondern auch in unseren Breiten. 1951 gab es beispielsweise in der Schweiz noch 1,5 Millionen Hochstamm-Obstbäume. Heute sind es noch knapp 200’000. Um die 20’000 sind kürzlich dem „Feuerbrand“ zum Opfer gefallen. Manche Obstbauern mußten ihren gesamten Baumbestand fällen und verbrennen… Ob sie nun das Wesen Baum höher schätzen? Hoffen wir einfach, daß sich diese Baumwesen entschließen, sich wieder zu verkörpern – und es nicht vorziehen, dem Menschen, diesem undankbaren Gesellen, fürderhin fernzubleiben.

„Um euch herum sterben Elementalwesen aufgrund von Liebesmangel… sie zählen auf euch für euren heiligen Atem – euer heiliger Atem, der den Elementalen Leben gibt. Es ist der Mensch, der die Elementalwesen mit Leben versorgt und es sind die Elementalwesen in Form von Bäumen und Blumen und den Büschen und dem Gras, die euch genau mit eurem Atem versorgen. Sie benötigen das Kohlendioxid, das ihr ausatmet, um zu überleben, und sie nehmen euren Atem und geben euch reinen Sauerstoff zurück, den ihr benötigt, um euren Elementalkörper zu erhalten. Es ist so vorgesehen. Wie könnt ihr dann die Hälfte von euch ignorieren? Euch ist gesagt worden, daß der Mensch sowohl elemental als auch göttlich ist. Also seid ihr auch Elementalgeister… Euer Elementalkörper, zusammenge set zt aus nahezu 80 Prozent Wasser ist euer Körper, genauso wie ein Baum die Gestalt des Körpers für einen Devischen Geist ist“, ermahnt uns das höchste Naturwesen für diesen Planeten. Er ist der Lenker der Vier Elemente, und sein göttliches Dual Mutter Erde selbst.

— Ende des Artikelauszugs —

Deutschland stellt die Ausweisung syrischer Flüchtlinge ein


dortmund syrier

Berlin (IRIB) – Deutschland hat die Ausweisung syrischer Flüchtlinge vorläufig eingestellt.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) gab am Dienstag an, dass die Ausweisung syrischer Flüchtlinge in die Ankunftsländer  wie Griechenland und Italien, welche bis zu diesem Zeitpunkt im Rahmen der Dubliner Verordnung praktiziert wurde,  vorläufig eingestellt hat. Die sogenannte Dublin-Verordnung soll regeln, dass ein Asylverfahren nur in einem europäischen Staat stattfindet. Mitglieder sind alle EU-Staaten sowie Norwegen, Island, die Schweiz und Liechtenstein.

Die Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel, Natasha Bertau, begrüßte diesen Entschluss Berlins und sagte: „Diese Aktion bedeutet, dass die Tatsache, dass die EU-Mitgliedsländer an den Grenzen der EU bei der Aufnahme der großen Anzahl der Migranten nicht allein gelassen werden können, anerkannt wurde.“ 

Von den mehr als 44.000 Syrern, die in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres in Deutschland einen Asylantrag stellten, wurden nur  131 an andere EU-Staaten überstellt.

Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/288716-deutschland-stellt-die-ausweisung-syrischer-fl%C3%BCchtlinge-ein

Gruß nach Berlin

TA KI

 

Wirbel um „XY“ sorgt für neue Hinweise zu Vergewaltigung


.Bild-Ruhrnachrichten

„Aktenzeichen XY“ geriet in die Kritik, weil ein Beitrag über eine Vergewaltigung gestrichen werden sollte – wegen der Hautfarbe des Täters.

vergewaltigung dortmund- verdaechtiger

Wegen der dunklen Hautfarbe eines Tatverdächtigen wollte die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ einen Fahndungs-Beitrag über eine Vergewaltigung in Huckarde nicht senden . Medienberichte darüber lösten nicht nur Protest und eine Korrektur der Entscheidung aus. Anrufe erhielt auch die Polizei.

Seit dem ersten Bericht am Freitagmorgen (21.8.2015) erhielt die Polizei zahlreiche Hinweise auf den mit einem Fahndungsfoto gesuchten Mann. Eine Polizeisprecherin sagte am Dienstag (25.8.), dass nach einer ersten Auswertung dieser Hinweise „eine Handvoll sachdienlich“ sei. Diesen Hinweisen gehe die Kriminalpolizei jetzt mit Hochdruck nach. Berichte über die „XY“-Entscheidung haben demnach eine neue Aufmerksamkeit auf den Fall erzeugt.

ZDF korrigierte die Entscheidung

Das ZDF wollte die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter ursprünglich nicht senden, da dieser eine dunkle Hautfarbe hat, und weil ein anderes Thema den Dortmunder Fall verdrängt haben soll. Diese Entscheidung wurde am vergangenen Freitag (21. 8.) korrigiert.

Hautfarbe und andere Persönlichkeitsmerkmale verdächtiger Personen spielten bei im ZDF gesendeten Fahndungsaufrufen der Polizei „grundsätzlich keine Rolle“, betonte der Sender in einer Stellungnahme.

Tat neben den Gleisen

Die Vergewaltigung ereignete sich am 29. März 2014. Ein Mann mit dunkler Hautfarbe verfolgte von der S-Bahn-Haltestelle in Huckarde aus eine 21-jährige Frau. Er vergewaltigte die junge Frau auf einem Fußweg neben den Gleisen und raubte das Opfer aus. Die Polizei sucht einen 30 bis 40 Jahre alten und 1,75 Meter großen Mann. Das Opfer beschrieb ihn als „gepflegt“. Er soll akzentfrei Deutsch gesprochen haben.

Sendetermin am 2. September um 20.15 Uhr

Mit den neuen Hinweisen auf den mutmaßlichen Täter und dem Beitrag in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ am 2. September (20.15 Uhr) steigt der Fahndungsdruck auf den gesuchten Mann weiter. „XY“ strahlt sein Bild bundesweit aus. Rund fünf Millionen Menschen werden das Foto sehen, denn die erstmals 1967 ausgestrahlte Sendung erzielt stets sehr hohe Einschaltquoten. Drei Varianten sind nach der Ausstrahlung möglich:

Der Täter bleibt weiter unerkannt.

Zuschauer-Hinweise führen die Polizei auf seine Spur.
Der Tatverdächtige stellt sich selbst.

Sollte die Polizei ihn wegen der jüngst eingegangenen Hinweise vor der Ausstrahlung festnehmen können, würde „Aktenzeichen XY“ den Dortmunder Fall durch einen anderen Beitrag ersetzen.

Hinweise auf den gesuchten Mann an den Kriminaldauerdienst in Dortmund, Tel. 0231 / 1 32 74 41.

Peter Bandermann

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/nord-west/berichte-ueber-aktenzeichen-xy-sorgen-fuer-neue-hinweise-id11025314.html

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Gruß an die Polizei
TA KI

Das Erdbeben an den Börsen: Was steckt dahinter?


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In den vergangenen Tagen wurde Geschichte geschrieben. In über 20 Ländern brachen die Aktienkurse oder die Währungskurse gleichzeitig ein. Chinas Börse bebte ein ums andere Mal, ohne dass die Notmaßnahmen der Regierung in Beijing Wirkung zeigten. Der Dow Jones erlebte am Montag mit über 1.000 Punkten den größten Absturz seiner Geschichte. Innerhalb von 14 Tagen wurden weltweit mehr als 5 Billionen US-Dollar an Aktienwerten vernichtet.

Gastbeitrag von Ernst Wolff

Die Mainstream-Medien schwankten zwischen verkaufsfördernder Panikmache und systemstabilisierender Beschwichtigung. Auf die Bevölkerung stürzte eine wahre Flut widersprüchlicher Informationen ein, die es dem Laien unmöglich machten, sich ein klares Bild von der Situation zu verschaffen.

Inzwischen haben sich die Kurse in den fortgeschrittenen Industrieländern leicht erholt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben die Zentralbanken hinter den Kulissen im großen Stil eingegriffen und das Problem damit nicht aus der Welt geschafft, sondern nur aufgeschoben und so langfristig ein weiteres Mal verschlimmert.

Trotz der vorübergehenden Beruhigung der Lage brennen jedem arbeitenden Menschen zahlreiche Fragen unter den Nägeln: Was hat zu dem Börsenbeben geführt? Wie gefährlich war es? Kann es sich wiederholen und Folgen wie die große Depression in den Dreißiger Jahren haben? Sind Millionen von Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger bedroht?

Was zur gegenwärtigen Situation geführt hat

Zwischen den Siebziger Jahren und der Jahrtausendwende ist das globale Finanzsystem weltweit „dereguliert“ worden. D.h.: Die Politik hat großen Finanzinstitutionen zunehmend Zugeständnisse gemacht und ihnen bis dahin bestehende Hindernisse aus dem Weg geräumt. Das hat dazu geführt, dass immer mehr reine Finanzprodukte erfunden wurden und immer mehr Geld in den Finanzsektor geflossen ist.

1998 kam es zu einer ersten systembedrohenden Krise, als der Hedgefonds Long Term Capital Management zusammenbrach und eines dieser Finanzprodukte, nämlich die Kreditausfallversicherungen, in riesigem Umfang fällig wurde. Um den Zusammenbruch des gesamten Systems (und ihr eigenes damit verbundenes Ende) abzuwenden, schlossen sich mehrere Wallstreet-Banken zusammen und retteten den Hedgefonds.

Trotz der Alarmsignale zog die Politik aus dem Notfall keine Konsequenzen, sondern erlaubte der Finanzwirtschaft sogar eine Ausweitung ihrer Geschäfte. 2008 kam es zur nächsten systembedrohenden Krise, als der amerikanische Häusermarkt zusammenbrach und ungedeckte Kredite Banken in aller Welt in den Abgrund zu reißen drohten. Diesmal waren die zur Rettung des Systems erforderlichen Summen so groß, dass die Regierungen mittels der Zentralbanken eingriffen und die Finanzinstitutionen unter dem Vorwand, sie seien „too big to fail“, mit dem Geld der Steuerzahler retteten.

Durch diese Abwälzung privater Verluste auf die Allgemeinheit wurden riesige Löcher in die Staatshaushalte gerissen. Um diese wieder zu füllen, wurden unter dem Schlagwort der „Austerität“ Sparprogramme aufgelegt, mit denen die arbeitenden Menschen für die Verfehlungen der Finanzindustrie zur Ader gelassen wurden. Da die Mehrzahl der Menschen den Gürtel enger schnallen musste, also weniger konsumiert wurde, ging die wirtschaftliche Nachfrage weltweit zurück.

Die Regierungen reagierten, indem sie die Zentralbanken anwiesen, Geld zu drucken, um es zu Niedrigzinsen an die Finanzwirtschaft zu verleihen. Diese sollte es dann in den Wirtschaftskreislauf einspeisen und so die Wirtschaft wieder in Gang bringen.

Das aber geschah nicht, und zwar aus einem einfachen Grund: Durch die Einstufung als „too big to fail“ hatte die Finanzindustrie einen Freibrief erhalten, der ihr erlaubte, fast risikolos auf die viel lukrativere Spekulation an den Finanzmärkten zu setzen, anstatt in die Infrastruktur oder die industrielle Produktion zu investieren. Auf diese Weise wanderte der größte Teil des frisch gedruckten Geldes (allein in den USA waren es viereinhalb Billionen Dollar) in den Finanzsektor und blies ihn noch weiter auf.

Das Ergebnis: Der Umfang der Derivate (spekulative Finanzprodukte, die mit der Realwirtschaft nichts zu tun haben) ist heute um 20 Prozent größer als 2008. Außerdem haben sich an den Aktienbörsen, auf den Anleihemärkten und im Immobiliensektor größere Blasen als 2008 gebildet. Das größte Problem aber ist die globale Verschuldung, die mit etwa 200 Billionen Dollar einen historischen Höchststand erreicht hat.

Das Problem dieser Verschuldung liegt vor allem darin, dass zur Rückzahlung von Zins und Zinseszins – sowohl im privatwirtschaftlichen wie auch im staatlichen Bereich – ein Wachstum der Wirtschaft und eine relativ hohe Inflation notwendig sind. (Wenn das allgemeine Preisniveau steigt, fällt entsprechend der Wert der Schulden). Sollte es – wie seit 2008 – zu Stagnation oder gar zur Rezession kommen, so tritt eine Deflation (ein Sinken der Preise und damit der Steuereinnahmen) ein, was den Wert der Schulden in Relation zum allgemeinen Preisniveau erhöht und die Rückzahlung der Schulden erschwert oder ganz unmöglich macht.

Keine Korrektur, sondern erste Anzeichen des kommenden Finanz-Tsunamis

Auslöser für die Beben an den Börsen waren mehrere aufeinander folgende Einbrüche der chinesischen Börse. Deren Kurse hatten in den vergangenen Monaten immer neue Rekordstände erreicht. Deshalb behaupteten viele Kommentatoren, es handle es sich nur eine „notwendige Korrektur“. Das aber ist falsch.

Chinas Wachstum der vergangenen Jahre ist mit einer Explosion des Schattenbankensektors und ebenfalls mit einer Rekordverschuldung einhergegangen. Chinas Problem ähnelt dem der westlichen Länder: Es braucht unbedingt wirtschaftliches Wachstum und Inflation, aber in viel höherem Maße als der Westen. Da die globale Nachfrage derzeit rückläufig ist, hat China einen Wendepunkt erreicht, der von sinkenden Preisen und deflationären Tendenzen gekennzeichnet ist und sich zurzeit auf dem Aktienmarkt niederschlägt. (Die Verzweiflung der chinesischen Regierung lässt sich daran ablesen, dass sie zunächst selbst mit Milliarden in den Markt eingegriffen und dann sogar den Rentenfonds erlaubt hat, 30 Prozent ihres Geldes in den Aktienmarkt zu investieren. Wie ernst die Situation ist, lässt sich daraus ersehen, dass beide Maßnahmen wirkungslos verpufft sind.)

Die Probleme an den globalen Aktienmärkten sind allerdings nur ein sichtbarer Indikator der viel tiefer liegenden Probleme der Weltwirtschaft. Diese leidet, wie wir gesehen haben, zurzeit an drei schweren Krankheiten: Zum ersten an der Austeritätspolitik, die ein Wachstum durch steigende Nachfrage verhindert. Zum zweiten daran, dass die Finanzindustrie wegen ihrer Einstufung als „too big to fail“ nicht bereit ist, in die Realwirtschaft zu investieren, sondern sich lieber weiter in parasitärer Weise am Casino des Finanzkapitalismus beteiligt. Zum dritten aber leidet sie an einer außer Kontrolle geratenen allgemeinen Verschuldung, die durch kein bekanntes Mittel mehr in den Griff zu bekommen ist.

Wo stehen wir also?

Um den gegenwärtigen globalen Schuldenberg von etwa 200 Billionen US-Dollar abzutragen, müsste die Wirtschaft weltweit einen nie gekannten Aufschwung erleben. Nachfrage und Produktion müssten wie zu Zeiten des Wirtschaftswunders durchstarten, die Preise mit sich reißen und so eine hohe Inflation erzeugen, die die Rückzahlung der Schulden im großen Stil ermöglicht. Da aber durch die Austeritätspolitik keine Nachfrage und durch den Abfluss des frisch gedruckten Geldes in die Finanzspekulation gar kein Wachstum geschaffen werden kann, wird mit Sicherheit das Gegenteil eintreten: Die Schulden werden weiter wachsen.

Die einzige Lösung des Grundproblems bestünde darin, die Austeritätspolitik zu beenden, einen globalen Schuldenschnitt von nie dagewesenem Ausmaß vorzunehmen und die Spekulation an den Finanzmärkten rigoros zu unterbinden. Das aber ist unmöglich: Der Finanzsektor ist inzwischen zehnmal so groß wie die globale Realwirtschaft und damit unendlich viel mächtiger als die Politik. Die von der Wallstreet und der City of London aus gesteuerte Finanzindustrie ist ohne Probleme in der Lage, jedes Land, das ihr auch nur die kleinsten Hindernisse in den Weg legt, umgehend in die Knie zu zwingen – siehe Griechenland.

Was wir derzeit erleben, ist der Auftakt zu einem überschuldungsgetriebenen Finanz-Tsunami, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Einzig und allein global koordinierte Maßnahmen könnten die bevorstehende und unabwendbare Kernschmelze im Kreditsektor verhindern, sind aber auf Grund der Aufsplitterung der Welt in einzelne Staaten mit unterschiedlichen Interessen und der deswegen national beschränkten politischen Strategien ihrer Regierungen derzeit nicht im Bereich des Möglichen.

Wir befinden uns in einer ähnlichen Situation wie die Einwohner Kaliforniens, die seit langem auf das ganz große Erdbeben („The big one“) warten. Niemand kann seinen Eintrittszeitpunkt exakt vorhersagen und es ist gut möglich, dass es noch zu einigen weiteren Vorbeben kommt. Aber der Eintritt des Ereignisses selbst steht außer Frage.

Ernst Wolff, 1950 geboren, wuchs in Südostasien auf, ging in Deutschland zur Schule und studierte in den USA. Er arbeitete in diversen Berufen, u.a. als Journalist, Dolmetscher und Drehbuchautor. Die Wechselbeziehung von Wirtschaft und Politik, mit der er sich seit vier Jahrzehnten beschäftigt, ist für ihn gegenwärtig von höchster Bedeutung: „Die Finanzkrise von 2008 und die Eurokrise waren nur die ersten Vorboten eines aufziehenden globalen Finanz-Tsunamis, in dem der IWF und seine Verbündeten auch in Deutschland zu Maßnahmen greifen werden, die wir uns heute noch nicht vorstellen können.“

(…)

Quelle: http://www.unzensuriert.at/content/0018558-Das-Erdbeben-den-Boersen-Was-steckt-dahinter

Gruß an die Gierigen

TA KI

50 tägiger Angriff Israels auf Gaza hinterließ über 1000 invalide Kinder


5b9d5a2db5048669c273db99d9cb42d7_LDas Weltkomitee zur Verteidigung der Kinder hat in einem Bericht von einer bleibenden Behinderung von über 1000 palästinensischen Kinder im Gazastreifen durch Verletzungen bei der 50 tägigen Gaza-Offensive des zionistischen Regimes   im Sommer 2014 berichtet.

In diesem Bericht steht laut  dem palästinensischen Info-Zentrum weiter, dass bei diesem Angriff 2220 Palästinenser getötet und nahezu 11000 verletzt wurden. Dem palästinensischen Gesundheitsministerium aus Gaza zufolge waren 578 Kinder und ca. 260 Frauen unter den Opfern der 50 tägigen Invasion Israels auf den Gazastreifen. Dabei wurden  auch 3.000 palästinensische Kinder verwundet.

Das Weltkomitee zur Verteidigung der Kinder verwies in seinem Bericht daraufhin, dass vor allen Dingen die Kinder Opfer von Kriegen werden und Kriege ihr Leben und ihre Zukunft negativ beeinflussen.

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Grußan die Betroffenen
TA KI

Liebe – die stärkste Himmelsmacht


Warum Hühnereier Schmerz empfinden und Pflanzen wie wir Menschen geliebt werden wollen.

Von: Ursula Seiler

Die Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte und… das Amen des Universums.

Novalis

In den frühen Morgenstunden des 2. Februar 1966 schloß Cleve Backster, der Leiter der Lügendetektor-Schule des amerikanischen Geheimdienstes, seinen Büro-Drachenbaum an einen Detektor an. Aus Jux. Lügendetektoren messen Feuchtigkeitsströme, und Backster wollte wissen, wie lange es dauerte, bis das Wasser der nassen Erde die Blätter an der Spitze erreichte. Backster erfuhr jedoch etwas völlig anderes. Als er die Pflanze goß, zeigte der Detektorschreiber die typische Kurve eines Menschen, der sich freut. Backster war erstaunt und dachte sich einen anderen Versuch aus. Er wollte die Pflanze ein wenig anbrennen, um sie zu bedrohen, das sollte einen heftigen Ausschlag geben. Der Schreiber reagierte kräftig, allerdings schon, als Backster erst daran gedacht hatte, die Pflanze zu versengen. Baxter schloß daraus: Pflanzen haben nicht nur ein meßbares Gefühlsleben, sie können auch Gedanken lesen. Nun war Baxter neugierig geworden. Er fand heraus, daß Hühnereier Schmerz empfinden, wenn sie gekocht werden, und daß sein Baum Mitleid mit den Eiern hatte. Ein Joghurt zuckte zusammen, wenn neben ihm ein anderer Joghurt durch Antibiotika umgebracht wurde. Salatblätter fielen in Ohnmacht, bevor man sie aß. Es gehörte zu Baxters besten Scherzen, wenn er im Flugzeug seinen Nebenmann mitgucken ließ, wie sein kleiner transportabler Detektorschreiber in Panik ausschlug, sobald Salat serviert wurde.

Wir können uns vorstellen, daß der Geheimdienst CIA die neuen Versuche seines Experten gar nicht gerne sah. Backster wurde gekündigt; er mußte sich als Nachtwächter durchschlagen, um künftige Pflanzen-, Eier- und Joghurt-Experimente finanzieren zu können. Mittlerweile ist Cleve Backster achtzig geworden, fliegt noch immer in der Welt herum und präsentiert den Leuten die Todesschreie des Salats. Er hat herausgefunden, daß die Wissenschaftler der westlichen Welt davon nichts hören wollen; Sie versuchen, ihn als lächerlich abzutun oder totzuschweigen.

Die Wissenschaftler aber, denen er in Indien oder in buddhistischen Ländern begegnet, die lachen nicht. Sie fragen ihn vielmehr, wieso er denn bloß so lange gebraucht habe, so eine Selbstverständlichkeit herauszufinden.“ Was Xaver Frühbeis hier am 2. Februar 2004 seinen Zuhörern beim Bayerischen Rundfunk als Kalenderblatt präsentierte, hat längst Geschichte gemacht. Peter Tompkins und Christopher Bird haben es in ihrem einmaligen Buch Das geheime Leben der Pflanzen  ausführlich und packend beschrieben.

Apropos Indien: Hier ragt besonders Sir Jagadis Chunder Bose (1858-1937) heraus, ein genialer bengalischer Wissenschaftler, der Physiker, Physiologe und Psychologe in einem war und mehr über Pflanzen entdeckte, als je ein Mensch vor ihm. Eigentlich begann seine Forschungsarbeit 1894 auf einem ganz anderen Feld, nämlich der Übertragung von Radiowellen. Nach fünf Jahren fiel ihm auf, daß sich die Empfindlichkeit seines Metalldetektors zum Empfang von Radiowellen bei ständigem Gebrauch verringerte, sich nach einer Ruhepause jedoch wieder normalisierte. Er kam zum Schluß, Metalle würden vielleicht ebenso wie müde Tiere oder Menschen Regenerationsphasen brauchen. Seine diesbezüglichen Untersuchungen ergaben, daß die Kurven eines schwach erwärmten Magneteisenerzes verblüffende Ähnlichkeit mit den Reaktionskurven von Muskeln aufwiesen. Beide wurden nach starker Beanspruchung „müde“, d. h., ihr Reaktions- und Regenerationsvermögen verringerte sich. Durch sanftes Massieren oder ein warmes Bad konnte ihre Ermüdung jedoch wieder beseitigt werden! Experimente mit Roßkastanien zeigten genau dieselben Muster. Schließlich kaufte Bose einen Sack mit weißen und gelben Rüben, weil er glaubte, dieses plump aussehende Gemüse sei bestimmt auch mit einer ebenso dumpfen Gemütsverfassung gesegnet. Doch erwiesen sich die Rüben als hoch sensibel! Bose entdeckte auch, daß er Pflanzen, die er mit Chloroform betäubte, ebenso vom Schmerz und Schock des Ausgrabens und Umpflanzens bewahren konnte, wie man es bei Menschen vor einer Operation macht.

Überhaupt zeigten die Forschungen Boses, daß es zwischen tierischem und pflanzlichem Gewebe kaum Unterschiede in den Reaktionsmustern gibt. Die Haut von Eidechsen, Schildkröten und Fröschen verhält sich ähnlich wie die Schalen von Weintrauben, Tomaten und anderen Früchten und Gemüsesorten. Die Reaktion eines Blattes auf Licht weist starke Parallelen zur Reaktion der Retina des tierischen Auges in einer entsprechenden Situation auf. Mit Hilfe seines Vergrößerungsapparates bewies er, daß Pflanzen bei ununterbrochener Reizung ebenso ermüden wie tierische Muskeln – egal ob es sich dabei um hypersensible Mimosen oder um ‚robuste‘ Radieschen handelt.

Apropos ununterbrochene Reizung: Genau dieser ist heute die gesamte Pflanzenwelt durch die Mikrowellenstrahlung ausgesetzt, wie sie zigtausende Mobilfunktürme Tag und Nacht aussenden. Kein Wunder, daß unsere Bäume und Getreide, die Früchte und Gemüse „müde“ werden, weniger Lebenskraft zeigen und damit weniger Nährstoffe, und so den ebenfalls immer müder werdenden Menschen immer weniger nähren. Wir schaufeln uns langsam aber sicher die Grube, in die wir einst fallen werden – doch Hauptsache, wir können uns dann in der Grube noch per Handy verabschieden…

Ebenso berühmt wie Dr. Bose war Luther Burbank (1849-1926), der berühmteste Pflanzenzüchter Amerikas. Zu seiner Zeit war er unglaublich populär. Er galt als „Zauberer“ im Bereich der Pflanzen. Viele berühmte Persönlichkeiten seiner Zeit, wie etwa Thomas Edison, besuchten ihn und seine Farm. Noch heute bedeutet das Verb „to burbank“ soviel wie Verändern und Verbessern von Pflanzen. Und die Kartoffelsorte „Burbank“ ist immer noch die wichtigste Kartoffel auf dem US-Markt.

CIA-Forscher Cleve Backster

Obwohl Burbank ein sehr bodenständiger Mensch war, der beispielsweise die Unsterblichkeit der Seele abstritt, war er ein Mann, der wußte, daß seine Pflanzen vor allem Liebe brauchten. Dem berühmten Yogi Paramahansa Yogananda hatte Burbank anvertraut, wie er es nach Jahren geschafft hatte, einen Kaktus ohne Stacheln zu züchten! „Während meiner Versuche mit den Kakteen“, berichtete Burbank, „sprach ich viel mit ihnen, um sie mit einer Atmosphäre der Liebe zu umgeben. ‚Ihr braucht keine Angst zu haben‘, sagte ich oft. ‚Ihr habt eure Stacheln doch gar nicht nötig. Ich werde euch beschützen!“ „Burbanks liebevolle Zuwendung“, schrieb der Mystiker Manly P. Hall über ihn, „wirkte wie Balsam und ließ alles besser wachsen und gedeihen. Burbank erklärte mir, daß er bei all seinen Versuchen seine Pflanzen ins Vertrauen ziehe, sie um ihre Hilfe bitte und sie seiner Zuneigung versichere.“Helen Keller, selbst blind und taub, schrieb nach einem Besuch bei Burbank in einer Zeitschrift: „Er besitzt die seltenste aller Gaben: den aufnahmebereiten, offenen Geist eines Kindes. Allein ein weises Kind vermag die Sprache der Blumen und Bäume zu verstehen.“

Apropos Kinder: Auch sie brauchen Liebe, um schön zu wachsen und zu gedeihen. Werden sie von ihren Eltern vernachlässigt, wachsen sie zu müden, traurigen, liebesunfähigen Erwachsenen heran. Kerstin Götze ist vierfache Mutter und lebt in der ehemaligen DDR. Wie es Brauch war damals, wurde auch sie als kleines Kind in den Kinderhort abgegeben. Sie erlebte es als Trauma und reagierte entsprechend: mit sehr schweren Lungenentzündungen. Dann, als eine den Punkt erreicht hatte, wo ihr Überleben fraglich war, beschlossen ihre Eltern, mit der Kinderkrippe aufzuhören. Wohlverstanden, Kerstin hatte im ganzen nur einige Monate im Hort verbracht. „Wenn meine Mutter mich morgens abgab und ging, hatte ich das Gefühl, ich falle ins Bodenlose. Es ist so eine Existenzangst, daß ich heute weiß, wie wohl Todesangst sein muß.“ Dabei war sie nur fünf oder sechs Tage in der Woche in der Krippe, erzählt sie Daniela Niederberger von der Schweizer Weltwoche. „Das war noch gut. Normalerweise wurden die Kinder in der DDR-Zeit früh um sechs abgegeben und abends um fünf geholt. Die nächste Stufe war die Wochenkrippe für Schichtarbeiter und Künstler. Da waren die Kinder nur am Wochenende zu Hause. Ich sprach mit Erzieherinnen, die da gearbeitet haben und den Job aufgeben mußten, weil sie es nicht ertrugen. Die Kinder schrien die ersten drei Tage und lagen dann nur noch apathisch da.“

Ihre Seelen verdorrten gleichsam wie Pflanzen, denen man das Wasser vorenthält. „Nach der zweiten oder dritten Krippengeneration“, faßt Kerstin Götze zusammen, funktioniere das Herz „tendenziell nicht mehr.“ Die Menschen haben das Gefühl für das Lieben, das Zusammengehören, das Füreinander-verantwortlich-Sein verloren. Da gibt es Mütter, erzählt sie, die ihre kranken Kinder in die Krippe abschieben, weil sie sagen, sie würden das Gequengel nicht den ganzen Tag ertragen. Arbeitslose Frauen, die, obwohl sie den ganzen Tag zu Hause sind, ihr Kind den vollen Tag in der Krippe lassen. „Sie fühlen sich nicht gerufen, ihm ein Mittagessen zu kochen. Nein, das Kind kann ich nicht den ganzen Nachmittag ertragen!“

Diese Ungeborgenheit führt zu allgemeiner Gefühlsarmut und -kälte, sagt Kerstin Götze. „Eine junge Frau, die zu mir in die Stillgruppe kommt, sagt von sich, daß sie Schwierigkeiten hat, etwas zu empfinden. Durch Therapien lernt sie, ihre Gefühle wahrzunehmen. Sie war als Kind immer in Krippen und hatte später große Beziehungsschwierigkeiten. Mittlerweile hat sie ein Kind und tastet sich zäh in eine liebende Mütterlichkeit hinein.“ Sie glaubt auch, daß die großen Probleme Ostdeutschlands mit Alkohol und Drogen ursächlich mit diesem Liebesmangel zusammenhängen. „Die Basis aller seelischen und geistigen Fähigkeiten wird in den ersten drei Jahren gelegt. In dieser Zeit wird das Gehirn entwickelt. Das Gehirn eines Neugeborenen kann mit einem Rosenbusch verglichen werden. Die geschlossenen Rosenknospen sind die Synapsen. Wenn der Rosenbusch keine optimalen Entfaltungsbedingungen hat, verkümmern die Synapsen, das heißt, die Knospen gehen nicht auf. Kinder, die nicht gestillt wurden und die zu wenig gut gebunden sind, haben später eher Suchtprobleme, aber auch Verhaltensprobleme und Lernschwierigkeiten, es fehlt eher die Anstrengungsbereitschaft.“

Kerstin Götze hat die Konsequenz daraus gezogen und ist vollberuflich erziehende Mutter. Dennoch fallen ihre Kinder in der Schule auf. Die Lehrer sagen, so ausgeglichene, selbständige und konzentriert arbeitende Kinder wie die ihren, das gäbe es nur noch selten.

„Wir haben einen Liebesnotstand noch viel mehr als einen Arbeitslosennotstand“, sagt sie.

— Ende des Artikelauszugs —

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/artikel/liebe-die-staerkste-himmelsmacht#.VdsNcZcdF74

Gruß an die kosmischen Kräfte

TA KI

Wer nur Mitleid empfindet, der hat keinen Verstand


Deutschland gibt sich gern weltoffen, tolerant und reich. Ein Tischleindeckdich. Doch unser Urteilsvermögen scheint vor Mitleid für Flüchtlinge getrübt zu sein. Dabei müsste jetzt Vernunft herrschen.

Refugees-in-Hungary

Es war abzusehen, dass die Bereitschaft, Flüchtlinge willkommen zu heißen, sich umgekehrt proportional zu der Zahl derjenigen entwickeln würde, die darauf hoffen, in Deutschland aufgenommen zu werden. Angesichts der jüngsten Prognosen des Innenministers, der mit 800.000 Antragstellern in diesem Jahr rechnet, klingen die Zusicherungen, wir wären „gefordert, aber nicht überfordert“, zunehmend hohl.

Da ist ein Bürgermeister, der leer stehende Gebäude beschlagnahmen will, um sie zu Flüchtlingsheimen umzubauen, auch gegen den Widerstand der Besitzer. Ein Ministerpräsident möchte die Flüchtlinge im verödeten Osten ansiedeln, ein anderer schlägt vor, die Schutzsuchenden nach „Ethnien“ zu separieren, um Konflikte in den „Aufnahmeeinrichtungen“ zu vermeiden. Sunniten und Schiiten, Kurden und Jesiden, Afghanen und Iraker, Äthiopier und Eritreer. Eine Aufgabe, an der auch Experten, die immer wieder behaupten, den „einen Islam“ gebe es nicht, scheitern müssten.

Dann sind da noch diejenigen, die Albanien, Montenegro und das Kosovo zu „sicheren“ Herkunftsländern erklären wollen, wohl wissend, dass sie damit keinen Albaner, keinen Montenegriner und keinen Kosovaren von der Flucht abhalten würden. Es geht nur darum, die Abschiebeverfahren zu vereinfachen.

Die neue Fremdenfreundlichkeit

Den Bürokraten, die glauben, jedes Problem auf dem Verwaltungsweg lösen zu können, stehen die Gutwilligen gegenüber, die jedem Flüchtling erlauben würden, sofort nach seiner Ankunft in der Bundesrepublik eine Arbeit anzunehmen. Integration durch Beschäftigung mag in der Theorie eine gute Idee sein, in der Praxis taugt sie so viel wie die Verteilung von „Bildungsgutscheinen“ an die Angehörigen bildungsferner Schichten. Welche Arbeit sollen die Flüchtlinge, bitte schön, denn annehmen?

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Als Tellerwäscher bei McDonald’s, Fremdenführer in Neukölln, Türsteher in Duisburg-Marxloh? Unqualifizierte Arbeitslose haben es jetzt schon schwer, irgendeinen Job zu finden, der ihnen ein Existenzminimum garantiert, und der Arzt aus Syrien, der uns immer wieder in den „Tagesthemen“ und dem „Heute Journal“ als Vorbild präsentiert wird, müsste erst einmal eine Weile nachsitzen, bevor er in einem Krankenhaus Patienten behandeln darf. Kein Mensch wird sich, nur um seine Fremdenfreundlichkeit zu demonstrieren, den Blinddarm oder die Mandeln von einem Arzt rausnehmen lassen, mit dem er sich nicht in einer Sprache unterhalten kann, die beiden geläufig ist.

Was wir derzeit importieren, sind nicht nur „ethnische“, also kulturelle und religiöse Konflikte, sondern, um mit Marx zu reden, auch eine „industrielle Reservearmee“, für die es keine Beschäftigung gibt und keine geben wird, das Lumpenproletariat von morgen und übermorgen. Was unser Urteilsvermögen trübt, sind die Bilder, die wir täglich sehen: von der griechisch-mazedonischen Grenze, aus Calais am Ärmelkanal, aus Freital und Heidenau in Sachsen.

Wer angesichts solcher Bilder kein Mitleid empfindet, der hat kein Herz, wer aber nur Mitleid empfindet, von dem er sich mit einer Spende befreit, der hat keinen Verstand.

Was Flüchtlinge kosten

Wir brauchen Einwanderung, so tönt es von allen Seiten, weil wir nicht genug Facharbeiter haben. Und weil die demografische Entwicklung nichts Gutes verheißt. Was aber verheißt eine demografische Entwicklung, deren Folgen wir heute schon in den „sozialen Brennpunkten“ und No-go-Vierteln der Städte studieren können?

Leider hat das Argument, die Einwanderer würden uns „bereichern“, inzwischen ausgedient. Bund, Länder und Gemeinden streiten darüber, wer und in welchem Umfang für die Kosten der Einwanderung aufkommen soll. Allein in diesem Jahr könnten es rund zehn Milliarden Euro werden. Peanuts, verglichen mit den Summen, die in Griechenland versenkt wurden. Man sollte nur wissen, dass die Betreuung eines minderjährigen Zuwanderers 60.000 Euro pro Jahr kostet, das ist mehr, als ein Facharbeiter im Jahr verdient.

Der Jugendliche bekommt nur ein Taschengeld, von dem er Zigaretten und Prepaid-Karten für sein Mobiltelefon kaufen kann. Der Rest verteilt sich auf den Ankauf von Wohncontainern, die Anmietung von Wohnungen und Häusern, den Unterhalt sozialer Netzwerke, die sich um die alleinstehenden Jugendlichen kümmern.

Ein deutsches Paradies?

Rund um die Bedürfnisse und Nöte der Migranten ist eine Industrie entstanden, die kaum in der Lage ist, die Nachfrage zu befriedigen. Die Hersteller von Zelten und Schlafsäcken kommen mit der Produktion nicht nach, pensionierte Beamte müssen reaktiviert werden, private Wachdienste suchen neue Mitarbeiter, gemeinnützige Vereine übernehmen die Aufgaben der Sozialämter.

Wer eine heruntergekommene Bruchbude sein Eigen nennt, bietet sie der Stadtverwaltung als Notunterkunft an. Praktizierte Nächstenliebe hat ihren Preis.

Und weil all das nicht reicht, lassen die Medien immer öfter Migranten zu Wort kommen, die nicht dankbar, sondern enttäuscht sind. So habe er sich Deutschland nicht vorgestellt, klagte vor Kurzem ein Syrer bei der „Welt“, der kein Wort Deutsch und nur sehr gebrochen Englisch sprach. Wie dann, ist man versucht zu fragen, wie dann? Ein Paradies, in dem Milch und Honig fließen, die Menschen ihr Geld im Schlaf verdienen und nur darauf warten, ihren Wohlstand mit Millionen von Flüchtlingen zu teilen?

Freundliche Helfer allerorten

Daran, dass ein solcher Eindruck überhaupt entstehen konnte, sind „wir“ nicht unschuldig. Spätestens seit dem „Sommermärchen“ von 2006 präsentiert sich Deutschland gerne als ein Land, in dem mehr gefeiert als gearbeitet wird. Gastfreundlich, tolerant, weltoffen und – reich. Ein Tischleindeckdich mit angeschlossenem Cateringservice.

Es ist noch nicht lange her, da hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen 17 Minuten langen Infofilm über „Das deutsche Asylverfahren“ produziert und auf seiner Homepage online gestellt. Der Protagonist ist ein junger Iraker, der in Deutschland Asyl beantragen möchte, weil er in seiner Heimat verfolgt wurde.

Wie und warum, bleibt ungesagt. Mit einem Koffer in der Hand steht er eines Tages vor einer „Aufnahmeeinrichtung“ für Flüchtlinge, allein auf weiter Flur. „Endlich angekommen“, sagt er, „ich bin gespannt, was mich hier erwartet.“ Eine Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration geht auf ihn zu und sagt: „Guten Morgen, wie kann ich Ihnen helfen?“ Und so geht es weiter. Überall, wo der junge Mann hinkommt, wird er von freundlichen Helfern im Empfang genommen, die ihn individuell und liebevoll betreuen. Eine Geschichte, die Claus Kleber garantiert zu Tränen rühren würde.

Der aufwendig hergestellte Film wurde in neun Sprachen synchronisiert, unter anderem Albanisch, Arabisch, Serbisch und Paschtu, und mit Mitteln aus einem EU-Fonds gefördert.

Wer das Werk gesehen hat, der kann gar nicht anders, als sich sofort auf den Weg nach Deutschland zu machen. Wo ihn eine Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge mit dem Satz begrüßen wird: „Es tut uns sehr leid, wir haben wegen Überfüllung geschlossen.“

Quelle: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article145576852/Wer-nur-Mitleid-empfindet-der-hat-keinen-Verstand.html

Gruß an die, die des Pudels Kern erkennen

TA KI

USA stationieren F-22-Kampfjets in Europa


f874799e5d5ebb9a6867f828e3b9e22d_LDie USA  planen eine baldige Stationierung von  F-22-Kampfjets in Europa mit der Ausrede, die  osteuropäischen Länder verteidigen zu wollen.

Die administrative Leiterin der Air Force, Deborah Lee James gab dies bekannt, unterließ jedoch Angaben über die Einzelheiten dieser Maßnahme Washingtons, die genaue Zahl dieser Kampfjets und ihren Stationierungsort. Allerdings sagte James, das dieser Schritt  im Einklang mit der jüngsten Forderung des US-Verteidigungsministers Ashton Carter nach einer konsequenten  Politik gegenüber Russland erfolgt.

Reuters zufolge beabsichtigen  die USA zur Ausführung des Planes „Verteidigung der europäischen Länder“ und angeblich zur  Verstärkung des Raketensystems der Nato gegenüber Russland eine größere Zahl von Kampfjets in Europa zu stationieren.

Wegen der Ukraine-Krise haben die Spannungen zwischen Russland und der Nato zugenommen.

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Gruß an die Russen
TA KI

Krankenkassenbeiträge sollen steigen


55573978Wer gesetzlich krankenversichert ist, muss wohl bald mehr bezahlen: Die Bundesregierung rechnet damit, dass die Zusatzbeiträge steigen werden. Denn bei den Kassen klaffen immer größere Finanzlöcher.

Gesetzlich Versicherte müssen sich ab 2016 einem Zeitungsbericht zufolge auf höhere Krankenkassenbeiträge einstellen. Die Bundesregierung gehe von einem Anstieg der Beiträge aus, berichtet die „Bild“-Zeitung. In den Prognosen für das nächste Jahr sei „eine Steigerung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags bei der Gesetzlichen Krankenversicherung berücksichtigt“ worden, zitiert das Blatt aus dem neuen Finanzplan von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Bislang habe die Regierung darauf gehofft, dass die Beiträge stabil bleiben könnten. Die Höhe des Anstiegs sei allerdings noch unklar. Gesundheitsexperten gingen für das kommende Jahr von einem Anstieg um bis zu 0,3 Prozentpunkte aus. Derzeit liegt der Durchschnittsbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen bei 15,5 Prozent.

Nach einem Bericht vom „Handelsblatt“ haben die gesetzlichen Kassen im ersten Halbjahr 2015 ein Defizit von fast einer halben Milliarde Euro eingefahren. Es hat sich demnach bei den Innungskrankenkassen binnen Jahresfrist auf 118 Millionen Euro fast verdoppelt. Mit rund 100 Millionen Euro schnitten die Betriebskrankenkassen ähnlich ab. Bei den Ersatzkassen sei der Fehlbetrag zwar stark geschrumpft, betrage aber immer noch 191 Millionen Euro. Schon zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ schon von einem Defizit von 110 Millionen Euro bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen berichtet

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Krankenkassenbeitraege-sollen-steigen-article15787471.html

Gruß nach England

TA KI

 

Ohne Lautsprecher: Nord- und Südkorea reden wieder


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In der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea sind gestern Verhandlungen über die Deeskalation des Grenzkonflikts begonnen worden, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.

Die erste Gesprächsrunde brachte keine konkreten Ergebnisse. Ein Vertreter Südkoreas verriet lediglich, dass die Seiten ihre Positionen geäußert und Meinungen über Wege zur Entspannung der Lage ausgetauscht haben. Die Verhandlungen im „2+2“-Format verlaufen hinter verschlossenen Türen.Die jüngste Eskalation begann am 20. August, als Nordkorea südkoreanische Lautsprecher im Grenzgebiet beschoss, mit denen Seoul einen Propagandakrieg gegen die nördlichen Nachbarn führt.

Experten zweifeln daran, dass die Gespräche zwischen Nord- und Südkorea Erfolg haben werden. Pjöngjang verlangt den Abbau der Lautsprecher. Seoul weist diese Forderung zurück. Zudem behaupten die Südkoreaner, der Propagandakrieg habe begonnen, nachdem zwei Soldaten nach einer Minenexplosion schwer verletzt worden seien. Dass die Minen von Nordkoreanern gelegt wurden, konnte jedoch nicht bewiesen werden.

Beide Seiten halten die Frage für prinzipiell und lehnen Zugeständnisse ab. Pjöngjang hatte Seoul sogar ein Ultimatum gestellt, die Lautsprecher innerhalb von 48 Stunden zu entfernen, und mit einer militärischen Offensive gedroht. Dann wurde doch miteinander gesprochen.

Das russische Außenministerium drückte angesichts dessen die Hoffnung aus, dass „die ersten nach einer längeren Pause Kontakte zwischen dem Norden und dem Süden zu einer Wiederaufnahme des Dialogs zwischen beiden Koreas führen und zur Normalisierung der Situation in der Region beitragen werden.“

Der russische Korea-Experte Alexander Scherbin ist der Ansicht, dass diese Krise gefährlicher als frühere sei. „Die Nordkoreaner bestreiten, das Feuer eröffnet zu haben, und möglicherweise ist das wirklich so. Denn im Süden hatten gemeinsame Übungen mit den USA stattgefunden, die offenbar provokativ waren.“ Die Streitkräfte beider Länder seien in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt worden, wobei „kaum jemand weiß, dass nur ein US-General laut einer Vereinbarung zwischen Südkorea und den USA das Recht hat, einen solchen Befehl zu geben. Deshalb haben die USA offenbar ihre Finger drin“, schlussfolgerte Scherbin. Zugleich verwies er darauf, dass der Propagandakrieg mit Lautsprechern „eine direkte Verletzung der zuvor getroffenen Vereinbarungen“ sei.

Scherbin zweifelt am Erfolg der Gespräche zwischen Pjöngjang und Seoul. „Man müsste auf den ideologischen Krieg und auf gegenseitige Affronts verzichten, Verhandlungen über die Lösung von Sicherheitsproblemen auf beiden Seiten beginnen und sich gegenseitig nicht nur verbal, sondern tatsächlich anerkennen. Nur dann könnten solche Zwischenfälle vermieden werden“, so der Experte.

Quelle: http://de.sputniknews.com/zeitungen/20150824/303964303.html

Gruß an die Besonnenen
TA KI

Biometrie ohne Grenzen


smartSeit dem 11. September 2001 haben vor allem die USA geradezu hysterische Anstrengungen unternommen, um Menschen anhand biometrischer Merkmale identifizieren zu können. Ausweise, auf denen biometrische Daten gespeichert sind, gehören längst auch bei uns in Europa mittlerweile zum Alltag. Fingerabdrücke, Iris-Scans und Gesichtserkennung sind für die meisten Menschen kein Fremdwort mehr.

Was früher nur zur Registrierung von Verbrechern eingesetzt wurde, wird jetzt über jeden Bürger ganz legal gespeichert. Doch selbst das geht den Strategen des Pentagon noch nicht weit genug. Fingerabdrücke und Iris-Scans kann man nur erfassen, wenn der Betroffene vor einem steht und auch von der Erfassung seiner Daten weiß – indem er z. B. mit der Fingerkuppe einen Sensor berührt. Gesichtserkennung anhand von Überwachungskamerabildern ist immer noch notorisch unzuverlässig. Daher arbeitet man jetzt an Verfahren, die es auch aus einiger Entfernung – und ohne Wissen des Betroffenen – erlauben, einen Menschen sicher zu identifizieren. Die geplanten Methoden klingen wie aus dem Gruselkabinett. Die Erkennung anhand der Ohrform erscheint noch relativ harmlos, aber es geht auch um Dinge wie individuelle Herzschlagmuster und typische Brustbewegungen beim Atmen – laut Auskunft von Experten soll das sogar durch Mauerwerk hindurch möglich sein.

Besitzen Sie eines der netten neuen Smartphones, mit denen man außer Telefonieren noch so mancherlei anderes machen kann? Dann wissen Sie vielleicht, dass diese Geräte für die ordnungsgemäße Funktion der Software zahlreiche Sensoren enthalten, die auch zur Biometrie aus der Ferne verwendet werden können. Die bekannten GPS-Empfänger bilden da nur die Spitze des Eisbergs. Erstens ist GPS-Ortung immer noch relativ ungenau (je nach Empfangslage mit einer Fehlerrate bis zu 300 Metern), außerdem kann man den GPS-Sensor an seinem Telefon meist abschalten. Dann ist die Ortung nur noch bis zum nächsten Mast möglich. Viel interessanter für die Überwachungsstrategen sind die versteckten Sensoren, von deren Existenz die meisten Menschen gar nichts wissen. So ist z. B. in praktisch jedem Smartphone ein Accelerometer eingebaut. Das ist ein Beschleunigungs- und Lagesensor. Er sorgt dafür, dass im Falle, dass man das Handy dreht, die Bildschirmanzeige sich mitdreht. Um diese hübsche Spielerei zu ermöglichen – die im Gegensatz zu GPS in der Regel nicht abschaltbar ist – muss der Handybesitzer in Kauf nehmen, dass die Daten des Accelerometers vielleicht auch von irgendeinem Agenten aus der Ferne ausgelesen werden, um daraus typische Gangarten und Bewegungsmuster eines Menschen zu gewinnen. Speichert man diese, kann man sie später zur Identifizierung der Person auf einem Überwachungsvideo nutzen, selbst wenn sie das Telefon nicht bei sich trägt.

Quelle: Matrix3000 Band 74

Quelle: http://www.matrix3000.de/home/news/?tx_ttnews[tt_news]=549&cHash=83c98938d79c38b0c46518cc72b14b67

Gruß an die freiwillig Bestrahlten

TA KI

Die Liebe ist eine Himmelsmacht


Wie Liebe den Kosmos zusammenhält. Wie sich ein Wasserstoffatom in Liebe paart. Was es mit Dualseelen auf sich hat, und weshalb die Ehe die grösste Einweihungsschule auf Erden ist.

Von: Ursula Seiler

Am Anfang steht die Liebe.

Die Liebe ist die Ur-Schöpferkraft, ohne die kein Stern, kein Stein, kein Mensch, kein Baum geboren wäre. Alle Energie und Substanz, die aus den Tiefen des Alls zu uns kommt, um sich in einem Menschen, einem Baum oder einem Stein zu manifestieren, ist nichts anderes als die Ursubstanz des Schöpfers. Tatsächlich ist die Liebe die stärkste physikalische Kraft im Universum. Sie ist es, die Planeten in ihrer Bahn hält und für das Phänomen des Zusammenhaltens verantwortlich ist, das wir gemeinhin ‚Kohäsion‘ nennen.

Liebe

Wer willig ist, anzunehmen, daß eine bislang so technisch begriffene Kraft wie die der Kohäsion im Grunde ein Akt der Liebe ist, muß sich auch dem Gedanken öffnen, daß alle scheinbar ‚tote‘, mechanistische Schöpfung in Wirklichkeit höchst lebendig ist, beseelt, individuell und intelligent.

Sphären ineinander lenkt die Liebe, Weltsysteme dauern nur durch sie.

Friedrich Schiller

Max Planck, der große deutsche Physiker, erkannte: „Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente, noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare und vergängliche Materie ist das Reale, Wirkliche, Wahre ­ denn die Materie bestünde, wie wir gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht ­ sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. Da es aber Geist an sich allein auch nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT.“

Die ganze Schöpfung ein Kind der Liebe

Gott ist Wille, Weisheit und Liebe. Die Liebe, der dritte Aspekt, ist seine Schöpfung. Vater-Gott (Wille, Macht) und Mutter-Gott (Weisheit, Heiliger Geist) bringen die Liebe, den Christus hervor. Alle Schöpfung, vom Universum bis zum kleinsten Teilchen, ist ursprünglich als Emanation der Liebe hinausgesandt worden.

Doch braucht Gott einen Körper – ­ unzählig viele, genaugenommen, und dies auf allen erdenklichen Entwicklungsstufen. Körper, die von individuellem, wesenhaftem Bewußtsein ‚bewohnt‘ werden. Das Samenkorn vermöchte sich nur mangelhaft zu einer Pflanze zu entwickeln, wäre da nicht intelligentes Bewußtsein, das ihr das Muster, den Bauplan vorgäbe und sie konstant mit Energie versähe. Auch der Mensch ist als Zufallsschöpfung undenkbar, das gestehen selbst streng ‚naturwissenschaftliche‘ Physiker mittlerweile ein. Physiker Paul Davies: „Eine einfache Statistik zeigt bald, daß die Wahrscheinlichkeit eines spontanen Auftretens der DNS, jenes komplizierten Moleküls, das den genetischen Code enthält, als Ergebnis planloser Verkettungen der im Urbrei enthaltenen Moleküle nahezu unvorstellbar gering ist. Es gibt so viele mögliche Molekülkombinationen, daß die Aussicht, die richtige könnte sich durch blinden Zufall einstellen, praktisch null ist.“ Sein Fazit: „Entweder sehen wir Gottes Wirken in allem oder nirgends.“

Wie entsetzlich öde die Weltsicht des Physikers Richard Dawkins, der in seinem Buch ‚Das egoistische Gen‘ den Menschen so definiert: „Wir sind Überlebensmaschinen – ­ Roboter, blind programmiert, zur Erhaltung der selbstsüchtigen Moleküle, die Gene genannt werden.“

Ich möchte wissen, wie Gott diese Welt erschaffen hat.

Albert Einstein

Würde die Schöpfung auf Selbstsucht basieren, wäre sie nicht, oder längst nicht mehr. Schöpfung ist Liebe und Liebe ist Geben, und das freimütige Geben, statt selbstsüchtig zu verlangen, ist eines der Grundprinzipien in der Natur. Mittels Kirlian-Fotografie gelang es zu sehen, wie sich zwei abgerissene Blätter verhalten. Das eine lag schon Stunden auf dem Tisch und war nahe am Welken, als das andere, frisch abgerissene daneben gelegt wurde. Augenblicklich begann das noch frischere Blatt -­ ohne einen ‚Gedanken‘ an seine damit vielleicht beschleunigte ‚Erschöpfung‘, das müdere Blatt mit Energie zu versehen. Auf der Kirlian-Fotografie manifestierte sich dies als Lichtbrücke vom noch stark zum bloß noch schwach vitalen Blatt. Wie bewußt strahlen wir unsere Liebe Menschen zu, die nach ihr dürsten?

Ein Wasserstoffatom lebt in Liebe

Im Gegensatz zum Menschen hat die Natur selbst in ihren kleinsten Wesen die Liebe nicht verlernt. Betrachten wir einmal ein Wasserstoffatom. Es steht am Anfang der Elemente, mit einer ‚Sonne‘ (Atomkern) und einem ‚Planeten‘ (Elektron). Immer näher zieht sich dieses Elektron in individuellen Bahnen an den Atomkern heran. Auf einmaligen elliptischen Bahnen, näher und näher, wie die Wolle eines Knäuels, der sich entspinnt. Es ist fast so, als würde der Atomkern das Elektron immer näher zu sich ziehen, es ‚einatmen‘. Wenn die Verschmelzung vollzogen ist, wird das nächst höhere Element geboren: Helium, eine ‚Sonne‘, die nun von zwei ‚Planeten‘ umkreist wird. Das Atom hat sie sozusagen ausgeatmet. Das Heliumatom hat eine höhere Schwingung als das Wasserstoffatom, denn es hat als bewußte, intelligente Wesenheit viel gelernt auf seinem Weg. Ein Sauerstoffatom stellt ein intelligentes Lebewesen dar, das bereits siebenmal über sich hinausgewachsen ist und seine Grenzen gesprengt hat. Es ist eine Musik aus acht zusammenklingenden Tönen (alle Elektronen senden nämlich harmonische Töne aus) und hat alle sieben Entwicklungsschritte einer Grundoktave durchlaufen! Doch auch es will immer nur das eine: Wachsen, lernen, sich höher entwickeln. Gold beispielsweise steht schon auf ‚Stufe‘ 79, stellt also einen ziemlich hohen Entwicklungsstand dar! Der Mensch, nebenbei gesagt, zerstört das höchstentwickelte Elemente, das wir auf der Erde kennen: Uran (Stufe 92). Richtig gebraucht, könnte Uran ungeahnte Heilkräfte freisetzen.

Jedes Elektron hat -­ im Gegensatz zu vielen Menschen – ­ also ein festes Ziel, dem es unbeirrt und mühelos folgt. Der Akt der Anziehung im Atom ist eine Folge der Liebe, die immer danach strebt zu lernen und näher an die Vollkommenheit zu gelangen.

Eine Kathedrale war einst ein Sinnbild hoher, geistiger Liebe und Anbetung. Die aufstrebenden Fenster und Pfeiler einer gotischen Kathedrale scheinen ein steingewordenes ‚Näher, mein Gott, zu Dir‘. Früher waren solche Kathedralen mächtige Kraftpunkte, Fokusse des Lichts, zu denen die Menschen mit Gott-gerichteten Gedanken strömten, um sie gestärkt und ‚aufgerichtet‘ wieder zu verlassen. Tiefe Achtung, Anbetung und Liebe brachten sie mit, wenn sie die Pforten des Gotteshauses durchschritten. Heute bringen sie Fotoapparate, Verdauungsbeschwerden und Ärger über die viel zu teuren Souvenirs in die Dome hinein. Kein Wunder, fallen diese allmählich auseinander. Natürlich nagen auch die giftigen Substanzen und aggressiven Störschwingungen an ihren Mauern. Indes: Wo die Liebe fehlt, fällt alles auseinander. Seien es Ehen, Eltern-Kind-Beziehungen, Autobahnbrücken oder Staaten. Kein Wunder, daß bei einem strengen, sadistischen Lehrer alle Kinder dümmer sind. Lernen heißt lieben, und wo keine Liebe ist, ist auch der Lernerfolg gering – ­ das wußten schon die Erfinder von Pädagogik und Pädophilie, die alten Griechen.

Lieben wir die Welt gesund!

Der Mensch lebt in einem Meer von göttlicher Liebe und bemerkt es nicht. Der Ozean der Liebe, der alle Schöpfung umgibt und durchtränkt, ist so immens, daß der menschliche Verstand sich ihn nicht vorstellen kann. Er kann nur durch das Herz erfahren und durch unsere vier niederen Körper projiziert werden- das, was wir gemeinhin ‚Seele‘ nennen. Dieser Ozean der Liebe, der beständig wogt, nährt und erhält den Fortschritt der ‚Seelen‘ aller Menschen, so sie sich nicht willkürlich davon abzuschneiden versuchen. Es ist so einfach, diese Liebe anzunehmen. Es genügt, mit offenem Herzen und Dankbarkeit die Schönheiten der Natur ­ – auch eine Offenbarung der Liebe ­ – zu bewundern, und der mächtige Strom der Liebe beginnt zu fließen. Wehe dem, der Staumauern errichtet und die empfangene Liebe nicht weitergibt! Es sind immer Mauern aus Angst oder einer ihrer Maskeraden – Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Ablehnung ­ – und sie sind wirkungsvoll. Spinnen den Menschen in ein Kokon der Dunkelheit und Depression, der die Liebe abprallen läßt.

Wir alle sind Wesen der Liebe. Unsere Aufgabe ist es, alles zu lieben, und heute: Die Welt, die Menschen, die Natur wieder gesund zu lieben. Wie man dies bewerkstelligen soll? Indem man in allem die Vollkommenheit sieht, indem man die Liebe durch sich strömen läßt wie den Atem, der uns den ‚Heiligen Geist‘ des Lebens bringt. Die Lösung ist nicht, wegzuschauen. Davon ändern sich die Dinge nicht. Wir müssen hinschauen, auch wenn wir Entsetzliches sehen sollten. An uns ist es schließlich, mit der Kraft der Liebe alles zu transfigurieren – ­ und wie können wir das, wenn wir Scheuklappen tragen und uns egoistisch auf unsere kleine Insel der Seligkeit zurückziehen? Auch dies ist eine Art, Mauern zu errichten, da wir bestimmen wollen, was unserer Aufmerksamkeit und Liebe wert ist, und was nicht. Gerade das Unvollkommene, Geknechtete sehnt sich danach, in die Freiheit und Vollkommenheit zurück geliebt zu werden!

Wozu sind kleine Buben da? Um Lastwagen zu lieben, je lärmender, desto geliebter, und ‚eklige‘ Spinnen und Ratten und Preßluftbohrer… Letztlich ist auch ein Lastauto aus göttlichen Elektronen zusammengesetzt, genauso wie der Kehrichteimer und die Kühltürme unserer antichristlichen Atomkraftwerke. Antichristlich? Der Christus verkörpert die göttliche Liebe, und Atomzertrümmerung kann nur das Gegenteil
davon sein.

Und wozu sind große Buben da? Um nette Mädchen zu lieben. Damit die Schöpfung, der Dritte Aspekt Gottes, sprich die Liebe, nicht versiegt und wieder kleine Buben auf die Welt kommen, die arme Lastwagen lieben…

Wobei wir bei der Liebe zwischen Mann und Frau angelangt wären. Ah, Sie merken schon: Jetzt wird die Sache kompliziert. Jetzt kommen wir ins Spiegelkabinett der übersteigerten Erwartungen, unerfüllten Sehnsüchte und undefinierbaren Ängste. Da gibt es diese Ikonen ewiger Liebe, die an der Wand hängen und im Fernsehen in unsere Herzen flimmern und uns einflüstern: So und nicht weniger. Ganz egal wie elend und traurig sie geendet haben mögen, die Heloise und Abaelard, Tristan und Isolde, Lord Nelson und Lady Hamilton: So hoch, so romantisch, so ewigflammend muß sie sein, die Liebe zur Einzigen, Einen, Ewigen

Sehnsucht nach der ‚verlorenen Hälfte‘

Seit einigen Jahrzehnten, seit manch ein Schleier sich gelichtet hat, wissen Suchende, daß diese Sehnsucht einen realen Hintergrund hat: Die Dualseelen, die Zwillingsseelen, auch ‚Twin Rays‘ genannt. Sie sind kein Mythos, wenn auch beinahe so selten wie ein Einhorn auf einer Waldlichtung. Der Mensch ist ein getrenntes Wesen, seit aus der androgynen Ganzheit bei seiner Schöpfung zwei geschlechtliche Geschöpfe gemacht wurden: Hie Mann, da Frau, hervorgegangen aus dem gleichen göttlichen Funken, Zwillinge kosmischer Herkunft, füreinander bestimmt in alle Ewigkeit. Heutzutage hat sich eine Manie breit gemacht unter den spirituell aufgeweckteren Seelen: So viele sind auf der Suche nach ihrer verlorenen Hälfte, ertrinken in dieser Sehnsucht und werden blind für all das andere, was das Leben ihnen bereithält. Tatsächlich ist aber die Wahrscheinlichkeit, seinem wahren Seelengefährten, der verlorenen Hälfte zu begegnen, winzig klein. Die Trennung kann Jahrzehntausende, gar Jahrmillionen zurückliegen, und das Tempo und die Zielstrebigkeit, mit der beide sich entwickelt haben, beträchtlich auseinanderklaffen. Was, wenn der einzig wahre Geliebte gerade in der Fremdenlegion seinen Dienst tut? Wenn er sein Geld als Drogenschieber verdient? Wenn die verlorene Hälfte in einer Kabine im Rotlichtbezirk von Amsterdam sitzt oder gebückt als alte Bäuerin auf einem Feld irgendwo in Südbulgarien Kartoffeln erntet? Vielleicht gehört sie zu den etwa fünf Milliarden Lebensströmen, die augenblicklich nicht physisch auf Erden inkarniert sind.

Zudem: Was versprechen wir uns von der Beziehung zum Einen und Einzigen? Daß die Wäsche sich von selber wäscht, die Kinder Engelchen sind, der Bürostress sich durch den Kamin verflüchtigt und wir nur noch ganz und gar Göttlich Liebende sind? Vielleicht ist die Gefahr einer Weltflucht größer, wenn zwei Dualseelen sich getroffen haben. Dann wird das Leben sie schmerzlich in die Wirklichkeit zurückholen, denn schließlich sind wir dazu da, etwas zu lernen, dem Leben Leben zu geben und nicht, uns auf eine private Insel der Träume zurückzuziehen. Wenn zwei Dualseelen diese Gefahr der Selbstversponnenheit nicht meistern können, mag sich ein gemeinsames Leben, so ideal es auch scheint, zu ihrem Nachteil entwickeln – ­ weil sie nicht tun, was sie tun sollten und was zu tun sie gekommen sind. Und wenn sie es tun, dann mag sich eine Beziehung zwischen Dualseelen nicht mehr so sehr von anderen Beziehungen mit hohem Ideal unterscheiden – ­ außer vielleicht, daß zwei besonders gut im Gleichtakt schwingen, daß sie sich untrennbar verbunden fühlen, wissend, daß sie wirklich ‚zuhause‘ angekommen sind. Unsere höchst irdischen Gefilde sind ein ungeeigneter Platz, um eine wahrhaft himmlische Liebe angemessen zu leben. Der einzige Trost, den wir bei unserer ‚verlorenen‘ Dualseele haben: Sie läuft uns ganz, ganz bestimmt nicht davon. Irgend einmal, am fernen Horizont einer zeitlosen Zeit, in einem herrlichen, raumlosen Raum werden wir sie wiedergefunden haben, und niemand wird sie uns jemals wieder wegnehmen!

Die Ehe: eine intensive Lebensschule

Im Klassenzimmer Erde, in das wir uns eingeschrieben haben, um zu lernen, läuft die Sehnsucht nach der Dualseele manchmal darauf hinaus, daß man etwas haben statt etwas geben will. Hat ein Mensch verstanden, daß das Leben kein ruhiger Hafen sein sollte, in dem man für immer vor Anker geht, um unbeweglich in seichten Gewässern zu dümpeln, dann spürt er auch, daß es kein wirkliches ‚Ankommen‘ gibt ­ – und ganz bestimmt nicht in der äußeren Welt und nicht durch den ‚idealen‘ Partner. Unsere Aufgabe ist es, in die Vollkommenheit zu wachsen, und die Vollkommenheit kennt kein Ende. Also geht die Reise ewig weiter, müssen wir Leben auf Leben, Stufe auf Stufe weiter danach trachten, ‚ins Volle zu kommen‘ ­ – um zu entdecken, daß es ein Kreis ist, der sich ewig weitet.

Die Ehe

Was viele Frischverliebte nicht ahnen: Die Partnerschaft, die Ehe ist eine der intensivsten und bisweilen härtesten Lebensschulen. Wir wählen nicht den Partner, der am reibungslosesten zu uns paßt, sondern den, mit dem besonders viel Reibung entsteht, da wir mit ihm am meisten lernen können. Damit wir das nicht merken, wird uns anfänglich viel, viel Glimmer in den Gefühlskörper gestreut. Die ‚Phase der Verliebtheit‘ nennt man diese Zeit, in der man irgendwo zwischen Kind und Engel schwebt. Das Ego ist ganz verbannt, wir sind ganz hingegeben dem anderen, bereit, alles für ihn oder sie zu tun. Es ist die Phase der Verklärung, in der wir unsere Liebe fest ineinander verankern sollen, damit uns das, was danach kommt, nicht so schnell wieder auseinanderreißt. Denn kaum ist sie verflogen, nach ein paar Monaten oder ein paar Jahren, meldet sich das Ego wieder, grenzt sich ab, bäumt sich auf, pocht auf seine Rechte und sein Territorium. Und das ist auch gut so. Denn schließlich soll es durch jedes Leben hindurch etwas mehr geläutert werden, und das bedeutet, die Ecken und Kanten bewußt abschleifen zu lassen – ­ und wer eignete sich dazu besser als ein liebender Lebenspartner?

Die Krise, in der heute Beziehungen weitherum stecken, hat mit dem übersteigerten, romantischen Liebesideal zu tun und damit, daß die Menschen meinen, jener Partner sei der richtige fürs Leben, der die erdbebenähnlichsten Gefühle bei ihnen auslöst. Die Beziehung soll einen Rauschzustand vermitteln, und gesucht wird im Grunde die ewigwährende Sucht nacheinander. Der Partner soll möglichst den Himmel auf Erden verheißen, die Liebe zu ihm die ganze Erfüllung eines Lebens – ­ eine Erfüllung, die sich paradoxerweise aber niemals erfüllen soll, sondern als leidenschaftliches Begehren ewig weiterzüngeln. Die Anziehung solcher Partner beschränkt sich – ­ esoterisch gesehen -­ auf die zwei niedersten Körper: Den physischen und den Gefühlskörper. Die Gefühle wallen, die Körper drängen zueinander. Kommt der Ätherkörper hinzu, in dem unsere Erinnerungen gespeichert sind, handelt es sich vermutlich um eine karmische Beziehung: Die beiden Partner erkennen einander wieder, ohne es zu wissen. Die ‚Liebe auf den ersten Blick‘ ist ein klassischer Indikator für eine karmische Beziehung, die Liebe von Zweien, die aneinander leiden, und doch nicht voneinander lassen können, ebenso. ‚Karmische Beziehung‘ bedeutet, daß die beiden Lebensströme sich in einem oder mehreren früheren Leben kannten, und daß sie bereits gemeinsam Schicksal geschaffen haben, das sie nun weiterspinnen oder auch erlösen sollen. Ehepartner brauchen keineswegs früher immer Ehepartner gewesen zu sein, es kann sich auch um eine(n) unglückliche(n) Geliebte(n) handeln, um eine frühere Eltern-Kind oder Herrschafts-Knecht-Beziehung. Jedenfalls wurde gemeinsam oder einseitig geliebt oder gelitten, und die unvollkommene Gefühlsenergie, die dabei entstand, wartet nun darauf, von denselben Lebensströmen wieder erlöst zu werden. Hin und wieder trägt der eine Partner dem andern gegenüber eine karmische Schuld, die er nun in einer vielleicht schwierigen Ehe liebevoll abtragen sollte. Scheitert er, oder zieht sich aus der Verantwortung, dann wird die gleiche, manchmal verschärfte Erfahrung einfach in einem späteren Leben auf ihn warten.

Partnerschaften schaffen immer karmische Verbindungen. Genaugenommen entstehen sie bereits bei einer körperlichen Vereinigung, auch wenn beide Partner keine darüber hinausgehende Beziehung eingehen wollen.

Wer also wahllos viele Partnerschaften eingeht und womöglich dabei noch rücksichtslos viele Herzen bricht, der häuft in nur einem Leben ein beträchtliches Beziehungs-Karma an, das er irgendwann irgendwie wieder gutmachen muß.

Sieben Körper, um zu lieben

Der Mensch hat außer seinem sichtbaren, physischen Körper noch sechs weitere. Vier Körper sind unvollkommen und machen das aus, was man gemeinhin als ‚Seele‘ bezeichnet, drei sind göttlich vollkommen und unempfänglich für die Unvollkommenheiten, die der Mensch erschafft. Diese sieben Körper sind unterschiedlich polarisiert, und es ist immer der höherliegende, der den tieferen in der Kette stimuliert. Der physische Körper als tiefster in der Kette wird deshalb vom ‚psychischen‘ Körper, sprich hauptsächlich von den Gefühlen beeinflußt. Haben wir Angst statt Liebe, muß sich dies irgendwann als Krankheit im physischen Körper manifestieren ­ und nur zu oft dort, wo die wahre Liebe ein und ausströmen sollte: Im Herzen. Es ist daher auch sehr schwierig, Herzkrankheiten erfolgreich zu therapieren, solange das Individuum es nicht wagt, seine Ängste loszulassen, die die Ursache für die Krankheit sind.

Betrachten wir kurz die verschiedenen Aufgaben der sieben Körper des Menschen: Der siebte, höchste, befindet sich auf der Ebene des ‚Alles ist Eins und Eins ist Alles‘. Hier gibt es nur die absolute Harmonie und die Neigung der Energiepartikel zur Vereinigung.

Die sechste Ebene ist die Ebene des konkreten Geistes, und hier teilt sich die Energie in sieben verschiedene Qualitäten oder Strahlen auf. Jedes Individuum trägt die Prägung eines bestimmten Strahls, den es selbst erwählt hat.

Die fünfte Ebene ist die der konkreteren Individualisation und zugleich die Ebene des hohen, göttlich inspirierten oder auch abstrakten Denkens.

Von der vierten Ebene an begeben wir uns in die unvollkommene Welt menschlicher Schöpfungen und Prägungen. Hier finden wir die Ätherwelt mit den Aufzeichnungen vergangener Gedanken, Gefühle und Taten.

Die dritte Ebene ist jene des konkreten Denkens, die untere Mentalebene.

Die vierte Ebene ist jene der menschlichen Gefühle; auch Astralwelt genannt. Sie ist ebenfalls die Daseinsebene der Naturgeistwesen und der Engel.

Die erste Ebene schließlich ist die manifestierte, physische Welt – ­ das, was wir mit unseren Augen sehen und unseren Händen greifen können.

Eine Liebe zwischen Partnern ­ – und dazu müssen sie nicht Dualseelen sein ­ – kann dann Vollkommenheit erreichen, wenn sie sich in allen sieben Körpern beider Partner manifestiert. Die meisten Partnerschaften werden jedoch nur mittels Gefühlen, Erinnerungen und im Fleische geschlossen – ­ sie schließen also vier von sieben Körpern aus. Verspürt im Verlaufe der gemeinsamen Jahre dann ein Partner den Wunsch, sich geistig weiterzuentwickeln und benutzt er dazu den vordem beinahe inaktiven Mentalkörper, und geht der andere Partner nicht den gleichen Weg, dann verspürt der fortschreitende auf einmal eine quälende Unerfülltheit: Die Energie kann nicht hin- und zurückfließen in jenem Bereich, der ihm gerade am wichtigsten ist. Eine ungestillte Sehnsucht mag dazu führen, daß z.B. die Frau, die geistig sucht, sich einem Manne anschließt, der den gleichen Weg geht ­ vorerst nur rein auf der mentalen Ebene. Meist ist es jedoch so, daß diese Vereinigung mit einer anderen Person als dem eigenen Ehepartner auf einer höheren Ebene zur Folge hat, daß die Energie auf dieser höheren Ebene kurzgeschlossen wird. Anstatt daß die Energie durch die übrigen Körper bis in den physischen weiterflösse, um dann über die Fortpflanzungsorgane wieder zurückzukehren, fließt sie in geistiger Form zum geistigen Gefährten. Die Gefühle dieser Frau gegenüber ihrem Ehepartner werden ohne ihre Schuld auf einmal so leer sein wie ein Flußbett unterhalb der geschlossenen Scheunentore, die das Wasser in eine andere Richtung gelenkt haben.

Nun ist es allein eine Frage der Moral, ob die geistige Freundschaft platonisch bleiben wird oder nicht. Die kosmische Energie fließt durch alle sieben Körper des Menschen abwärts, und nur diese Körper sind es, die ihr eine bestimmte Prägung aufdrücken. Die Energie an sich ist vollkommen neutral. Läßt der Mensch zu, daß dem Druck der Energie nachgegeben wird, ergießt sie sich in den Gefühls- und physischen Körper, und aus den platonisch liebenden Weggefährten wird auf einmal ein Liebespaar.

‚Drum prüfe, wer sich ewig bindet‘ – ­ das bekannte Sprichwort erhält so einen viel tieferen Sinn. Es ist ein großes Risiko, in jungen Jahren, wenn der Mentalkörper noch nicht richtig erwacht ist, geschweige denn, sich im Normalfall die Spiritualität bemerkbar gemacht hat, nur aufgrund körperlicher oder gefühlsmäßiger Anziehung zu heiraten. Haben beide Partner bereits den Wunsch, einen geistigen Weg miteinander zu beschreiten, dann sieht die Sache anders aus. Sonst aber ist das Risiko unberechenbar groß, daß irgendwann der eine zurückbleibt und nicht gemeinsam mitwachsen will. In einer solchen Partnerschaft noch Erfüllung zu finden ist unmöglich. Es kann sich bestenfalls um ein Durchhalten handeln, weil das einmal gegebene, heilige Versprechen hochgehalten wird.

Herrlich sind jedoch die Verheißungen der vollendeten Ehe – ­ und natürlich ist der Weg zu ihr steinig und schmal. Können zwei Menschen gemeinsam höher steigen und einen Körper nach dem anderen miteinander vereinigen, erfahren sie jedes Mal einen anderen Aspekt der Liebe, der zur innigen Verbindung beiträgt.

Auf der körperlichen Ebene wird ihnen die lustvolle Vereinigung Harmonie und Ruhe im Nervensystem gewähren. Auf der Gefühlsebene wird die Liebe Wünsche und Ziele zu einem verbinden und die Persönlichkeiten miteinander verknüpfen. Erwerben sie einen gemeinsamen Wissensfundus, vergrößert sich ihre Kameradschaft. Glauben sie an dieselben Ideen und Prinzipien, führt dies ihr Leben auf den gleichen Weg. Spirituelle Ziele und Ideale der gleichen Größenordnung vervollständigen ihre Einheit -­ bis schließlich, wenn das Bewußtsein zur siebten Ebene des reinen Geistes emporgestiegen ist, die nunmehr zwischen zwei Seelen entstandene reine Liebe alle Begrenzungen übersteigt und das ganze Universum in den Bund ihrer Einheit einbeziehen wird. Diese zwei sind eins geworden und eins mit allem, was ist. Sie sind durch wahre göttliche Liebe verbunden, und göttliche Liebe trennt nicht, sie verbindet. Sie schließt alle Häßlichkeiten des Egos wie Besitzgier, Eifersucht, Neid, Mißgunst aus: Wer göttlich liebt, liebt alle und alles, und wenn er irgendeinen Teil des Lebens ausschließt, dann liebt er nicht göttlich. Dann liebt er nicht wirklich, denn jede Liebe unterhalb dieser Ebene ist gemessen an der wahren Liebe so unvollkommen wie ein Deltaflieger gegenüber einem Vogel: Er stürzt ab, sobald die Winde ihn nicht mehr tragen. Menschliche Liebe versiegt, sobald sich der Mensch vom ewigen Fluß abschneidet ­ und das tut er im Augenblick, wo er die Persönlichkeit mit ihren Fallstricken die Führung übernehmen läßt.

Man kann nicht aus sich selber lieben

Der Mensch kann nicht aus sich heraus lieben. Dies ist so unmöglich, wie er nur noch ausatmen könnte. Mit der Liebe ist es wie mit dem Atem: Erst wenn er die göttliche Liebe in sich einströmen läßt, sie bewußt und dankbar an- und aufnimmt, sie das Herz weiten und glühen läßt, kann er sie vom Herzen aus auch hinaus zu allem Leben fließen lassen. Ein Mensch, der an nichts Höheres im Leben glaubt, ist meistens zynisch oder depressiv. Er hat sich mutwillig vom Zustrom abgewendet (ganz abschneiden kann er ihn nicht). Das, was er Liebe nennt, wird deshalb auch nicht mehr sein als der verzweifelte Versuch, das, was sich sein Herz natürlicherweise ersehnt, und was er ihm an göttlicher Liebe vorenthält, von einem menschlichen Ego zu bekommen: Dem vergötterten Partner, der aber unweigerlich aus seinem Olymp stürzen muß, versucht er, auch nur mit seiner niederen Persönlichkeit die Bedürfnisse seines Liebsten zu nähren. Solche Liebe muß sich gesetzmäßig erschöpfen, da das niedere Selbst, die Persönlichkeit, vielleicht eine Zeitlang eine gewisse Affektion hervorzubringen vermag (die sich nur zu oft auf der Ebene der Sexualität ausdrückt), aber so wenig in der Lage ist, die Liebe unendlich strömen zu lassen, wie ein Brunnen Wasser geben könnte, dessen Zuleitungsrohr unterbrochen wurde.

Ehen, vereint durch das kosmische Band

Bei einem Menschen, der den Zustrom von oben nicht zuläßt, fließt die Energie falsch: Der physische Körper ist es, der die Gefühle beeinflußt, statt daß die Gefühle den physischen Körper lenken würden. Die Hormone bestimmen nun seine ‚Liebesfähigkeit‘, und statt feiner Empfindungen kennt er nur grobe Wollust. Desgleichen das Denken: Es wird – ­ statt von den Inspirationen der höheren Ebenen – ­ von den tieferstehenden Gefühlen gelenkt: So ein Mensch will nicht wissen, sondern beweisen, er will nicht lernen, sondern recht haben.

Es gibt noch eine weitere Art der Verbindung, die jenen Seelen vorbehalten ist, die einen wirklichen Dienst auf Erden erfüllen wollen: Das kosmische Band. Gewisse Aufgaben können nur paarweise erfüllt werden, da die fließende Energie genau wie die Elektrizität der Polarität bedarf: Eines positiven (männlichen) und eines negativen (weiblichen) Pols. Die großen kosmischen Spannungen können nur durch ein Paar erhalten werden, das in der Polarität arbeitet. Ein Paar, das in dieser Weise tätig ist, kann ein Kanal für hohe göttliche Kräfte sein, die mit ungeheurer Macht durch das Paar hindurchströmen und nicht nur sie selbst magnetisieren, sondern auch ihre Umgebung. Die Fähigkeiten beider werden gewaltig verstärkt, ihre ganze Natur belebt und zur höchsten Vollendung ihrer Fähigkeiten gebracht. Es ist außerordentlich wichtig, daß beide Partner etwa gleich weit fortgeschritten und gleich stark sind, da sonst das Gefäß des einen buchstäblich im Kurzschluß durchbrennen könnte und die ungezügelt fließende Energie Schaden anrichten. Partner, die durch ein kosmisches Band verbunden sind, haben sich ihre Partner nicht ausgesucht, sondern sich den höheren Reichen auf den inneren Ebenen für bestimmte Aufgaben zur Verfügung gestellt. Durch die Weisheit der höheren Ebene wurden sie dann ihren Qualitäten und Fähigkeiten gemäß und entsprechend ihrer Strahlenzugehörigkeit miteinander verbunden.

In einer solchen Verbindung sind die Partner zuerst ihrer gemeinsamen Aufgabe hingegeben und dann einander. Sie wissen oder spüren zumindest, daß sie zusammen sind, um etwas ganz bestimmtes zu tun, das dem Wohl der Schöpfung dient. Dies muß die Liebe nicht schmälern, im Gegenteil. Dadurch, daß ein gemeinsamer Dienst sie einem Ideal verpflichtet hat, entsteht bereits ein hinaufziehender Sog in ihrer Verbindung, während Partnerschaften, wo die Liebenden alle Erfüllung vom niederen Selbst des Partners erwarten, in einer Art Leerlauf gefangen sind. Sie drehen sich im Kreise, und irgendwann empfinden sie dies als schal und langweilig. Partner, die ein kosmisches Band verpflichtet, sind vielleicht auch lernwilliger als andere.

Und ums Lernen geht es in jeder Partnerschaft – ­ selbst in der von Atomen. Treffen sich zwei Atome, um sich zum Molekül zu verheiraten, was tun sie dabei? Sie tauschen nach und nach ihre Informationen, ihr ‚Wissen‘ aus. Sie lernen aneinander, und ihre gleichen Informationen sind die Resonanzbrücke, auf der sie sich treffen. Jeder füllt die Unvollkommenheit des anderen solange mit seinem Wissen, bis sie solange miteinander ‚gesprochen‘, sich sosehr ‚geeinigt‘ haben, sich so nahe gekommen sind, daß sie nun gemeinsam reagieren. Als Partner haben sie vollkommen das Spiel von Geben und Nehmen gewagt, Impuls und Sog geübt. Nun schwingen sie gemeinsames Wissen, sind zu einer innigen Verbindung geworden – ­ zu einer Gemeinschaft miteinander singender Atome – ­ bereit zur Geburt eines noch komplexeren, höherentwickelteren Systems. Lieben ist Lernen, und alle zwölf Einweihungsschritte können in einer wahren Ehe erfahren werden – ­ einer, die nicht aufs Haben und Bekommen ausgerichtet ist, sondern, wie in den vollkommenen Reichen des Kosmos, einzig aufs Geben und Werden.

Gerade so, wie man in Brasilien zu sagen pflegt: „In der Liebe mußt du dreimal geben, bevor du einmal nehmen darfst.“

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/artikel/die-liebe-ist-eine-himmelsmacht#.VdsM85cdF74

Gruß an die Liebe

TA KI