Bericht: CIA hatte direkten Zugriff auf deutsche Telekommunikation


Lauter Lügen?: „Bislang hatten BND-Mitarbeiter im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags angegeben, alle Gespräche seien vom BND gefiltert und geprüft worden,“ heißt es in dem Bericht.

Blonde Frau mit Telefon

Die Central Intelligence Agency (CIA), der Auslandsgeheimdienst der USA, hatte in einer Geheimoperation mit dem Bundesnachrichtendienst (BND) direkten und möglicherweise ungefilterten Zugriff auf Telekommunikationsdaten aus Deutschland. Das berichtet das Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe.

Nach „Spiegel“-Informationen wurden in der Operation Glotaic zwischen 2004 und 2006 Telefon- und Faxverkehre eines US-Anbieters an dessen deutschem Standort überwacht.

Dabei wurden die Audiodaten abgehörter Gespräche „direkt nach USA geroutet“, damit „die Audiofunktion ohne Aussetzer funktioniert“, wie es in einem vertraulichen Papier des BND heißt. Bislang hatten BND-Mitarbeiter im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags angegeben, alle Gespräche seien vom BND gefiltert und geprüft worden.

Auch in einem anderen Punkt widersprechen die Aussagen im Ausschuss den Informationen aus BND-Dokumenten. So hatte ein BND-Mitarbeiter gegenüber den Parlamentariern angegeben, sein Dienst habe für die gemeinsame Operation von der CIA „keine Technik erhalten“. In einem schriftlichen Vermerk werden aber Rechner erwähnt, die den Deutschen von der CIA zur Verfügung gestellt wurden. Nach dem offiziellen Ende von Glotaic warnte der BND intern vor einem „politischen Skandal“, sollte die Geheimoperation auffliegen.

In einem „Stammblatt“ vom April 2008 schreiben die Verfasser von „schwerwiegenden Risiken“ für den Nachrichtendienst, sollte zum Beispiel bekannt werden, dass die Operation nicht durch das G-10- Gesetz gedeckt gewesen sei, das Beschränkungen des Fernmeldegeheimnisses regelt.

Quelle: http://www.epochtimes.de/deutschland/bericht-cia-hatte-direkten-zugriff-auf-deutsche-telekommunikation-a1266689.html

Gruß an die Belauschten

TA KI

Werbeanzeigen

Endzeit: Europa zerfällt unter den verheerenden Auswirkungen der Masseneinwanderung


Europa blutet!

In die Irre geleitete Bürger bejubeln „Vielfalt“ und „Toleranz“, während die eigentliche Grundlage ihrer Gesellschaft ausgerottet wird und sie schnell zu einer Minderheit in ihrem eigenen Land macht.

In einigen europäischen Ländern hat sich die Situation derart verschlimmert, dass alle verbleibenden normalen Bürger nur das tun können, als zu zusehen wie die Menschen, die den kollektiven nationalen Selbstmord nicht abwarten können, ihr eigenes Land verbrennen, weil sie in der Unterzahl sind, um Widerstand leisten zu können.

Schaut euch das Video an, Massen an Illegalen, überwiegend junge Männer, aggressiv und gewaltbereit, Endzeit ist wahrlich der richtige Begriff.

Quelle: https://www.netzplanet.net/endzeit-europa-zerfaellt-unter-den-verheerenden-auswirkungen-der-masseneinwanderung/

Gruß an die Klardenkenden

TA KI

Putin deutet Syrien-Einsatz an


3rjl2241

Russisches Militär gegen den IS?

Putin deutet Syrien-Einsatz an

Von Martin Morcinek

Fliegen russische Jagdbomber bereits Angriffe in Syrien? Im Netz kursieren Aufnahmen, auf denen angeblich hochmoderne Maschinen aus russischen Beständen zu sehen sind. Washington reagiert kurz angebunden. „Es ist an den Russen, genau zu erklären, was sie tun.“

Kremlchef Wladimir Putin hat Spekulationen über eine Beteiligung russischer Soldaten am Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien als voreilig zurückgewiesen. „Darüber zu sprechen, ist verfrüht“, sagte der russische Präsident. Putin hält sich nach seinem Staatsbesuch in Peking derzeit bei einem Wirtschaftsforum in Wladiwostok an der Pazifikküste auf.

Russland prüfe verschiedene Möglichkeiten, sagte Putin weiter. Doch der Einsatz von Soldaten stehe noch nicht auf der Tagesordnung, betonte er. Moskauer Stellen hatten zuvor Medienberichte dementiert, wonach Russland bereit sei, Militärflugzeuge zur Bekämpfung des IS nach Syrien zu schicken.

Der syrische Bürgerkrieg und das Vordringen fanatischer IS-Milizen gelten als einer Hauptfaktoren für den jüngsten Flüchtlingsansturm in Europa. Die fanatischen Anhänger einer radikalen Auslegung des sunnitisch geprägten Islams haben in großen Teilen Syriens und des Iraks ein Kalifat ausgerufen. Unter der Führung der USA fliegt eine multinationale Allianz seit Monaten intensive Luftangriffe gegen IS-Stellungen. Die Schläge aus der Distanz zeigen bislang nur wenig Erfolg: Der IS kontrolliert nach wie vor weite Landstriche in Syrien und dem Nordirak.

Kremlchef bewertet US-Strategie

Putin kritisierte das Vorgehen der Anti-IS-Allianz in Nahost. „Die Effektivität dieser Luftangriffe ist gering“, meinte er der Agentur Interfax zufolge. Stattdessen warb er in einer Rede in Russlands größter Hafenstadt am Pazifik für seinen Vorschlag einer internationalen Anti-Terror-Koalition, an der sich auch die syrische Armee beteiligen soll.

Russland gilt als enger Partner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Putin verwies darauf, dass Moskau Damaskus im Bürgerkrieg mit Waffen und der Ausbildung von Soldaten unterstütze. Washington und der Westen gingen bereits zu Beginn des Bürgerkriegs auf Distanz zum Assad-Regime.

Die Berichte, denenzufolge Russland sich aktiv und mit militärischen Mitteln im Bürgerkriegsland Syrien engagiert, beschäftigen längst auch die US-Regierung. „Wir sind auf dem Laufenden über Berichte, dass Russland militärisches Personal und Fluggerät in Syrien eingesetzt haben könnte, und wir verfolgen diese Berichte ziemlich genau“, bestätigte der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Josh Earnest.

Er ließ dabei offen, ob die USA über eigene Erkenntnisse aus militärischen oder geheimdienstlichen Quellen verfügt. Ausgangspunkt der Spekulationen waren Meldungen israelischer Medien, die sich bei ihren Angaben über ein angebliches russisches Engagement in Syrien auf „westliche Geheimdienstquellen“ berufen hatten. Konkrete Belege für diese Gerüchte lagen zunächst nicht vor – weder in Israel, noch im Westen.

Verdächtige Sichtung über Idlib

Zumindest offiziell verfügt auch Washington über keinerlei vorzeigbare Beweise für russische Militäraktivitäten in Syrien. Der Tonfall ist allerdings unmissverständlich: Jegliche militärische Unterstützung des syrischen Machthabers Assad „zu irgendeinem Zweck, ob es in Form von militärischem Personal, Fluggerät, Lieferungen, Waffen oder Finanzierung ist, ist sowohl destabilisierend als auch kontraproduktiv“, warnte Obamas Sprecher Earnest.

CM9bzeHWIAAUzP7

Earnest reagierte damit auf die Veröffentlichung von Bildern in sozialen Netzwerken, die syrischen Kämpfern zugeschrieben werden. Die Fotos sollen russische Flugzeuge und Drohnen in der Nähe der nordwestsyrischen Provinz Idlib zeigen. Die Region liegt in strategisch bedeutsamer Lage zwischen der nordwestsyrischen Metropole Aleppo und der Hafenstadt Latakia.

Unbestätigten Berichten zufolge ist auf Aufnahmen unter anderem ein moderner Kampfjet vom Typ Suchoi 34 zu sehen. Dabei handelt es sich um einen zweisitzigen, überschallschnellen Jagdbomber aus russischer Produktion. Bislang war nicht bekannt, dass Syrien über solche Kampfflugzeuge verfügt. Gerüchten zufolge könnte Russland neben den modernen Angriffsflugzeugen auch Luftüberlegenheitsjäger vom Typ Mig-29 und Su-27 an das Regime in Damaskus liefern.

Hier gibt es Ungereimtheiten: Unklar ist, wozu das Assad-Regime Abfangjäger benötigen sollte, die wie Mig-29 oder Su-27 für die Abwehr von ebenbürtigen Jagdflugzeugen ausgelegt sind. Im Kampf gegen den IS wären die teuren Spezial-Kampfjets nahezu nutzlos. Die Islamisten verfügen über keinerlei Luftstreitkräfte.

Abfangjäger und Aufklärungsdrohnen?

Bei der auf den Aufnahmen erkennbaren Drohne handelt es sich diesen Angaben zufolge offenbar um eine Jakowlew Ptschela-1T zur taktischen Luftaufklärung. Solche Waffensysteme könnten den regimetreuen Truppen sehr viel mehr praktischen Nutzen bringen. Die Reichweite des unbemannten Fluggeräts soll bei 60 Kilometer liegen. Damit könnte Damaskus Stellungen von IS-Kämpfern auskundschaften, aber auch Positionen von Regimegegnern aufklären. Ein US-Regierungsvertreter sagte, Russland habe „um Genehmigungen für Militärflüge in Syrien“ gebeten, es sei aber unbekannt, welche Ziele Moskau damit verfolge.

Im Netz kursieren in diesem Zusammenhang auch Berichte über mehrere Flüge einer russischen Transportmaschinen vom Typ Il-76 mit dem Code-Namen „Manny6“, deren Radarsignale in den vergangenen Monaten mehrfach im Luftraum über dem zentralen Hinterland Syriens aufgetaucht seien. Spekuliert wird, ob die fraglichen Flüge mit etwaigen Vorbereitungen auf die Landung eines russischen Expeditionskorps hindeuten.

In der Anti-IS-Allianz willkommen

Denkbar wären auch einfache Versorgungsflüge zur Lieferung von Waffen und Munition an das Assad-Regime. Es gebe allerdings Hinweise, heißt es, die nahelegen, dass Russland Stellungen des IS in Syrien ins Visier genommen habe. Die Dschihadisten kämpfen sowohl gegen gemäßigte Rebellengruppierungen als auch gegen regimetreue Truppen der syrischen Armee.

„Es ist an den Russen, genau zu erklären, was sie tun“, erklärte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Peter Cook, ohne näher auf die Gerüchte einzugehen. Russland gehört zu den letzten Unterstützern von Assad.

Die USA und ihre Partner fordern seit langem Assads Ablösung. Eine Beteiligung Russlands an der multinationalen Anti-IS-Allianz würde das Weiße Haus nach eigener Aussage begrüßen.

(…)

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Putin-deutet-Syrien-Einsatz-an-article15862606.html

Gruß an die Menschen

TA KI

„Es kommt darauf an, aus den Flüchtlingen Deutsche zu machen“


fluechtlinge-sollen-sich-dem-deutschen-arbeits-und-toleranzethos-anpassen-politikwissenschaftler-herfried-muenkler-haelt-deutschprogramme-fuer-essenziell-Politologe und Sachbuchautor Herfried Münkler („Der große Krieg“) hat eine klare Vorstellung, wie Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft integriert werden müssen: Sie müssen Deutsche werden. Im Interview erläutert er seine These und spricht über die Angst vieler Bürger.

Zurzeit wird viel gesprochen über das „helle“ und das „dunkle Deutschland„. Da gibt es vermutlich noch was dazwischen, oder?

Herfried Münkler: Ja. Vermutlich ist das, was dazwischen ist, sogar das zahlenmäßig Größte. Hell und dunkel bezeichnen zwei Extreme. Ich würde es allerdings nicht – und ich glaube, so hat es Joachim Gauck auch nicht gemeint – regionalisieren, also sagen: Der Osten ist das Dunkle, und der Westen ist das Helle. Allenfalls könnte man sagen, es gibt im Osten mehr Dunkles als im Westen. Aber wenn die Bezeichnung einen Sinn machen soll, dann im Hinblick auf die Angst, die Menschen ergreift, wenn sie an die Flüchtlinge denken: das Dunkle, während bei anderen Zuversicht überwiegt, dass man dieses Problem lösen kann: das Helle.

Darauf würden Sie letztlich auch die Gewalt zurückführen: auf Angst?

Vielleicht jetzt nicht die Gewalt bei denen, die sie systematisch betreiben, aber bei den sogenannten besorgten Bürgern. Daran muss man eben auch arbeiten: dass diese Angst nicht die Mitte der Gesellschaft ergreift.

Wie kann man das machen?

Man könnte sich zum Beispiel klarmachen, dass Migration in der Geschichte eigentlich ein Normalfall ist. Im 19. Jahrhundert sind um die 50 Millionen Europäer nach Amerika ausgewandert. Oder man denke an das Ruhrgebiet, das durch den Zuzug so vieler Menschen entstanden ist, die in nationaler Hinsicht zunächst Polen waren und Deutsche wurden.

Viele Menschen sagen aber: Es ist doch offenkundig, dass Deutschland nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen kann. Deshalb ist es unverantwortlich von den Politikern, immer mehr von ihnen reinzulassen.

Es ist ja nicht so, dass die Politiker sie reinlassen. Daran scheitern ja auch solche Politiker, die wesentlich härter vorgehen als unsere – in Mazedonien, in Ungarn. Die Vorstellung, man könne sich abschotten oder solche Ströme steuern, mögen zutreffen bei kleinen Zahlen, aber bei großen Zahlen nicht.

Wenn man die jetzige Situation vergleicht mit 1992/93: Damals gab es auch einen massiven Flüchtlingsstrom und dann die fremdenfeindlichen Anschläge mit mehreren Toten. Welche Unterschiede sehen Sie im Vergleich zu heute?

Na ja, jetzt brennt auch einiges, aber bisher werden systematisch leerstehende Einrichtungen in Brand gesteckt, während damals Angriffe eines Mobs gegen bewohnte Heime erfolgten. Es hat damals auch relativ lange gedauert, bis die Polizei das Problem in den Griff bekommen und die Gesellschaft darauf reagiert hat. Das geht jetzt schneller. Man hat auch ein bisschen gelernt.

Damals gab es große Lichterketten. Die gibt es jetzt nicht, aber dafür leisten viele Bürger konkrete Hilfe für Flüchtlinge.

Ja, aber es gibt auch jetzt etwas wesentlich Symbolisches: die Willkommenskultur, bei der es sich im Wesentlichen auch um eine Inszenierung von Symbolik handelt. Das ist vielleicht mit den Lichterketten vergleichbar. Es muss freilich eine Kultur des tatsächlichen Handelns und Helfens dahinterstehen, damit es nicht bei Symboliken bleibt. Aber die sind wichtig für die Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Ist nicht auch ein Unterschied zu damals, dass die Akzeptanz der multikulturellen Gesellschaft seitdem stark zugenommen hat?

Die hat zugenommen, das ist wohl so. Ich glaube aber, wenn es in diesem Jahr 800.000 Flüchtlinge werden und im nächsten Jahr auch wieder, dann werden wir nicht hinkommen mit dem Begriff multikulturell. Das ist ja ein Begriff, der in meiner hessischen Heimat, in Frankfurt, erfunden worden ist und der dort etwas Folkloristisches hat mit den Bankern auf der einen und den Gemüsehändlern auf der anderen Seite. Jetzt kommt es darauf an, aus den Menschen, die kommen und die bleiben wollen und dürfen, Deutsche zu machen.

Wie meinen Sie das?

Wir müssen die Menschen in unsere Arbeitswelt eingliedern mit dem entsprechenden Arbeitsethos, und wir müssen sie zweitens in unsere politische Kultur eingliedern mit dem entsprechenden Toleranzethos. Und da hilft Multikulti, also ein farbenfroher anarchischer Teppich unterschiedlicher Kulturen, nicht weiter. Das ist ein Sonntagsbegriff. Nein, es geht darum, im Brechtschen Sinne „die Mühen der Ebene“ zu bewältigen, und das heißt zunächst einmal, ganz forciert, neben der Unterkunft, Deutschprogramme.

Multikulti schadet da eher?

Multikulti ist ganz nett, aber entscheidend ist, dass diese Menschen in unsere Gesellschaft hineinpassen, damit dann auch die besorgten Bürger, von denen wir eingangs sprachen, sagen: Ja, das ist aber doch eine Bereicherung.

Noch ein anderer Aspekt: Anfang der 90er Jahre war eines der Motive für die Lichterketten die Befürchtung, dass die Deutschen im Ausland wieder alle als Nazis geschmäht werden könnten. Das ist jetzt anders, oder? Schließlich nimmt kein anderes Land 800.000 Flüchtlinge auf.

Das ist der entscheidende Punkt. Die kommentierenden Nachbarn können sich diesmal nicht in vergleichbarer Weise „in den Laden legen“, wie sie es damals getan haben. Erstens weil sie in ganz anderer Weise rechtspopulistische Parteien haben und zweitens weil sie bei der Bearbeitung des Problems – einmal abgesehen von Österreich und Schweden – bisher nur minimale Leistungen erbracht haben.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_75284182/politologe-muenkler-fluechtlinge-muessen-deutsche-werden.html

Gruß an die Denkenden

TA KI

Die Armutsmorde: Verbrechen gegen die Menschheit


Gepostet am 18. August 2015 von Carl Herman auf washingtonsblog.com; übersetzt von Plejade

„Die Wahrheit über die Existenz der Kabale und wie sie künstlich Armut erzeugte wird der Menschheit gezeigt werden.“


                         Cobra in seinem Post vom 26. Aug. 2015

„Verbrechen gegen die Menschheit“
Die Armutsmorde der 0.01%: Seit 1995 sterben über 400 Millionen Menschen infolge Armut, mehr als bei allen Kriegen seit Aufzeichnung der Geschichte

Diese “Verbrechen gegen die Menschheit” sind begangen worden als Teil einer weit-gestreuten oder systematischen Attacke, wissentlich und direkt gerichtet gegen Zivilbevölkerungen.
Sie schließen (gemäß dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC))  folgende Handlungen ein:

  • Mord
  • Vernichtung
  • Versklavung, …
  • das Verbrechen der Apartheid
  • andere unmenschliche Handlungen ähnlichen Charakters, die absichtlich großes Leid oder ernsthafte körperliche oder geistige Verletzungen hervorrufen

Von der UNICEF(1) (United Nations Childrens Fond), RESULTS(2) (Den Organisationen zur Beendung des Hungers), sowie Brot für die Welt(3) wird geschätzt, dass jedes Jahr 15 Millionen Menschen sterben aus vermeidbarer Armut. Darunter sind 11 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Jeffrey Sachs sagt, dass es insgesamt Todeszahlen nah an die 8 Millionen sind (4).

So oder so, Armut verursacht jedes Jahr mehr menschliche Zerstörung als man dies vom Holocaust beklagt. Insgesamt gesehen liegt die in den letzten 15 Jahren durch Armut hervorgerufene Todeszahl, zurückhaltend betrachtet, über der aus allen Kriegen, Revolutionen, Morden, Unfällen und Selbstmorden des 20. Jahrhunderts (5). Die durch Armut hervorgerufene Gesamttodeszahl der letzten 20 Jahre stellt alle obengenannten Todesursachen in der bekannten Menschheitsgeschichte in den Schatten – es sind etwa 400 Millionen (6).

Lassen wir das mal sickern:

Während unserer Lebenszeit haben menschliche Wesen anderen Menschen, meistens hilflosen Kindern unter 5 Jahren, die in Armut leben, vor unseren Augen „zugestanden“ einen langsamen, grausamen, schmerzlichen Tod zu sterben, und das ist zahlenmäßig mehr als die Tode, die verursacht wurden durch alle Katastrophen seit Beginn Aufzeichnungen in der Geschichte der Menschheit. Setzen wir diese Zahl einmal in eine Perspektive, wie ich sie meinen Studenten erkläre: seit ich 1978 meinen Hochschulabschluss machte hat vermeidbare Armut ungefähr 500 Millionen Menschen, also einer halben Milliarde, das Leben gekostet. Das ist soviel wie die gesamte Bevölkerung der Vereinigten Staaten plus fünfmal Kalifornien.

Armutstote

Ausschlaggebend um zu beweisen, dass diese Verbrechen gegen die Menschheit absichtliche Politik ist, ist Tatsache, dass es weiterhin „Industrienationen“ gibt, die seit 1969 (7) ihre Versprechen brechen, die Armut zu beenden. Seit 18 Jahren war ich ehrenamtlicher Leiter für Ergebnisermittlung und arbeitete zusammen mit Kongress- und Staatsoberhäuptern an Lösungen zur Beendigung der Armut, die technisch leicht und finanziell tragbar sind, sodass alle Gegenargumente ein Ende haben, egal, ob wissenschaftlich oder politisch betrachtet. Wir setzten uns ein für zwei UN-Gipfeltreffen der Staatsoberhäupter: 1990 den Weltkindergipfel (größtes Treffen von Staatsoberhäuptern in der Weltgeschichte) und 1997 den Mikrokredit-Gipfel (im Gespräch für den Friedensnobelpreis 2006). Alle Führer der “Industriestaaten” besuchten ihn, setzten für die Kameras ein Lächeln auf und kamen überein, die Armut zu beenden, ohne Zweifel, Gegenargumente oder Bedenken zu äußern. Die vollständige Dokumentation aller Fakten über Armut ist hier zu finden.

Hauptlösungsvorschläge:

  • Die Industriestaaten versprachen läppische 0,7 % ihrer Einnahmen zur Beendigung aller Aspekte, die die globale Armut verursachen. Die Vereinigten Staaten unterfinanzieren – das ist typisch für sie – dieses Versprechen mit etwa 400% (sie stellen gerade mal ¼ des Versprochenen zur Verfügung).
  • Die amerikanische Öffentlichkeit glaubt, sie gäbe 25% ihres Budgets für Auslandshilfe aus, ist aber nur gewillt, 10% zu geben (etwa $380 Mrd für 2015). Der derzeit investierte Betrag liegt bei ungefähr $30 Mrd pro Die Vereinigten Staaten geben über $600 Mrd. pro Jahr für Militär aus. Der Gesamtbetrag zur Beendigung von Armut ist etwa $100 Mrd – alle Gelder der Industriestaaten pro Jahr für zehn Jahre lang zusammengerechnet. Im Gegensatz zu der Politik, die man uns erzählt, verstecken die 0.01% Oligarchen “legal” 20 bis 30 Billionen in Offshore-Steueroasen in einer für sie zurechtgebastelten Casino-Wirtschaft, speziell entworfen für “Gipfelungleichheit” . Diese parasitischen Beutegelder der 0.01% sind zwanzig bis dreißig mal so hoch wie der Betrag, der nötig wäre, die globale Armut für immer zu beenden.
  • Die Beendigung der Armut reduziert die Bevölkerungswachstumsraten in jedem geschichtlichen Fall, reduziert Spannungen um Ressourcen und ist laut CIA der beste Weg, den globalen Terrorismus zu beenden.

Dies ist andauerndes Verbrechen gegen die Menschheit, denn es ist eine vorsätzlich geplante, systemische Attacke, welches die Versprechen von Weltgipfeln, die Armut zu beenden, zurück weist und sich stattdessen mit voller Absicht für diese Menschenmorde, Vernichtung und dieses große unmenschliche Leid, größtmögliche körperliche Schäden und schwerste mentale Schäden entscheidet. Folgende Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden unter den gewählten Strategien der 0.01%, die nicht nur keine Versprechen halten, sondern auch keine Gesetze, hervorgehoben:Lügenkriege

  • Ungesetzliche und auf Lügen aufgebaute Kriege
  • So genanntes „Geld”, was eigentlich den Armen auferlegte Schuld ist, anstatt zuzulassen, dass diese mit ihrem eigenen, schuldenfreien Geld sich etwas erschaffen können
  • Zerstörung nahezu aller Rechte wie sie gesetzlich garantiert in der Bill of Rights, Teil der Verfassung der Vereinigten Staaten
  • “Die Verbrechen werden verdeckt” durch Lügen im gesamten Medienbereich (corporate media).

Die Möglichkeit, aufgrund lügen-basierter, ungesetzlicher Kriege zu töten verstrickt die Welt in eskalierende und unbezahlbare Schulden. Dann können die Schuldbeladenen und Kriegsopfer nur noch zu Abermillionen sterben und die immer weiter gehenden Lügen durch die Offiziellen und die Medienunternehmen sind des Kaisers neue Kleider – offenkundige Verbrechen gegen die Menschheit.

Lest bitte den obigen Abschnitt noch einmal und prüft seinen objektiven und unabhängig nachweisbaren faktischen Hintergrund.

Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung wird geachtet für ihre erklärten unabdingbaren Rechte auf „Leben, Freiheit und das Streben nach Glück“ für jedes menschliche Wesen. Die grausamste Verletzung dieser in Ehren gehaltenen Ideale ist die absichtliche, sadistische Politik, für die jeden Tag rund 20.000 Kinder ihr Leben lassen, aufgrund vermeidbarer Armutspolitik, während man sich in ungesetzlichen Kriegen engagiert, weiter verbrecherisch und betrügerisch Schuldenberge aufstapelt und es „Geld“ nennt und als das Gegenteil einer repräsentativen Regierung mit orwell’schem Beiwerk die Öffentlichkeit belügt.

Was ist die Lösung?

Ich verfechte weiter eine erprobte, offenkundige und legale Vorgehensweise:

  • Arrestierung der 0.01% “Führer” wegen offenkundiger Verbrechen, die sich zentrierten auf Krieg, Geld und Lügen (4-teilige Serie über Verhaftungen mit Videos) .
  • Wirksamer Einsatz der zurückgewonnenen Medien, fortdauernde Verhaftungen mit generösen Vereinbarungen im Strafprozess und Wahrheit & Versöhnung für Zeugnis/Bezeugung, Urkundenbeweis, Aussage, um das „Große Bild“ auf beste Weise zusammenzufügen als Vorbereitung auf eine strahlende Zukunft zum Erfolg aller Erdenbewohner.

Wir wissen ganz sicher, dass alle Lügen, Verbrechen und das immense Leid weitergehen werden, und zwar solange, bis diese 0.01% “Führer” unter Arrest sind.

Diese Arreste erfolgen:

  1. wegen einer wachsenden Notwendigkeit von Verhaftungen derjenigen von uns, die hinlänglich eingeweiht sind, dass die Beweisfakten für offenkundige Verbrechen vorliegen. Das ist so einfach, als wäre man die Person in der Geschichte „Des Kaisers neue Kleider“, die hinweist und das feststellt, was jeder der hinschaut sieht.
  2. zur Rechtsdurchsetzung und als Antworten des Militärs in Befolgung des von ihnen abgelegten Eides, die buchstäblich kriminellen 0.01% Psychopathen, die fortlaufend die für Nationen schlimmstmöglichen Verbrechen begehen, einsperren.

Keiner von uns hat die Macht, dies von sich aus zu tun. Aber alle von uns haben die Macht zum vollen, ehrlichen Selbstausdruck, sich nach Treu und Glauben zu bemühen.

 

Quellen:

(1) UNICEF. Lage der Kinder der Welt Bericht 2006: Ausgegrenzt und unsichtbar: http://www.unicef.org/sowc06/pdfs/sowc06_chap1.pdf

(2) RESULTS. Überleben der Kinder: https://web.archive.org/web/20080527011602/http://www.results.org/website/article.asp?id=241

(3) Brot für die Welt. Hunger Tatsachen: International: http://www.bread.org/learn/hungerbasics/hunger-facts-international.html .

(4) Das Millennium Projekt der Vereinten Nationen. Das Ende der Armut: http://www.unmillenniumproject.org/documents/TimeMagazineMar142005-TheEndofPovertysmall1.pdf

(5) Angenommene 15 Jahre Armutstote ergeben insgesamt 300 Millionen und 20 Jahre 400 Millionen (Armutstote sind während der vergangenen 20 Jahre zurückgegangen) verglichen mit den Schätzungen von Scaruffi, P.: „Wars and Genocides of the 20th Century“ http://www.scaruffi.com/politics/massacre.html   (einhergehend mit der relativ kleinen Anzahl von Morden, Unfällen und Selbstmorden) und von Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wars_and_disasters_by_death_toll .

(6) Eine sicher festgesetzte Einschätzung der Bevölkerungswachstumsrate des 20sten Jahrhunderts und eine Weltbevölkerung von ~1,6 Mrd. im Jahre 1900.

(7) OECD. Geschichte der 0.7% ODA Ziel: http://www.oecd.org/dac/aidstatistics/45539274.pdf . DAC Journal 2002, Bd 3 Nr 4, Seiten III-9 – III-11, revidiert Juni 2010. Millennium Projekt. Das 0.7% Ziel: ein detaillierter Einblick : http://www.unmillenniumproject.org/press/07.htm .

*****

Anmerkung des Autors, Carl Herman: Ich mache alle Tatsachenbehauptungen als staatlich geprüfter Lehrer (National Board Certified Teacher) der US-Regierung für Wirtschaft und Geschichte mit allen nicht widerlegbaren Tatsachenbehauptungen seit ich als einer der Lehrer für fortgeschrittene Makroökonomische Einstufung (Advanced Placement Macroeconomics) 2008 an die Tafel zu schreiben begann, öffentlich vor einer Zuhörerschaft diese Artikel vortrug, auch bei internationalen Konferenzen. Ich lade die Leser ein, ihre Bürgerstimmen einzubringen mit den stärksten und umfassendsten Fakten, die sehr wichtig sind, um eine strahlende Zukunft aufzubauen. Ich fordere Professionelle, Akademiker und Bürger heraus, ihre Stimme zu geben zum Wohle aller Erdenbewohner.

*****

Weitere Anmerkung: Examiner.com hat den öffentlichen Zugang zu meinen Artikeln (und jenen von anderen Whistleblowern) auf ihrer Seite blockiert, und ebenso sind auch einige Links meiner vorigen Arbeiten blockiert. Solltet ihr nach solchen Artikeln suchen wollen, so haben vielleicht andere Sites sie erneut veröffentlicht. Benutzt Wörter aus dem Titel des Artikels innerhalb des blockierten Links oder geht zu http://archive.org/web/, kopiert den verfallenen Link in die Box, klickt „browse history“, dann klickt auf die Screenshots von dieser Seite. Ich mache Updates, soweit es mir meine „Hobbyzeit“ erlaubt einschließlich meiner jüngsten Arbeit von 2009 bis 2011.

Quelle: http://transinformation.net/die-armutsmorde-verbrechen-gegen-die-menschheit/

Gruß an die Manipulatoren

TA KI

 

 

Unser Geldsystem – ein System mit Verfallsdatum


Es ist offensichtlich, dass die wirtschaftliche Lage weltweit immer schlechter wird. Doch warum? Laut offizieller Statistik ist zum Beispiel die Wirtschaftsleistung der BRD in den letzten 50 Jahren auf das 40-fache und das Geldvermögen auf das 200-fache gestiegen. Trotzdem spricht man von „Zeiten knapper Kassen“; und obwohl den vielen Arbeitsuchenden auf der einen Seite auch ein riesiger Bedarf an Arbeit, die gemacht werden muss, auf der anderen Seite gegenüber steht, heißt es, es gäbe zu wenig Arbeitsplätze. Angebot an Arbeit und Nachfrage danach wären also prinzipiell vorhanden. Das Problem ist, es kommt zu keinem Austausch beider Seiten, weil kein Geld da ist, um sie zu vermitteln. Dies liegt jedoch nicht an der Geldmenge, Geld ist nämlich genug vorhanden, – nur konzentriert es sich immer mehr auf den Privatkonten einiger weniger Megareicher. Damit ist klar, dass unser Geld- und Wirtschaftssystem einen gravierenden Fehler aufweisen muss, der eine solche kontinuierlichen Umverteilung ermöglicht. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich sogar, dass unser Geldsystem zwangsläufig zu so einer Umverteilung führen muss.

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“

                                                                                                                                                                                                                        (Henry Ford, 1863-1947)

Exponentielles Wachstum

Geld das verzinst angelegt ist, wächst exponentiell, also es verdoppelt sich das Vermögen nach einem immer gleichen Zeitraum – unabhängig vom Betrag. Was das heißt, zeigt folgende Rechnung:

Hätte Joseph im Jahre Null einen Cent auf die imaginäre Bank von Jerusalem gelegt, bei fünf Prozent Zinsen, wären ihm nach 15 Jahren zwei Cent zugestanden, nach 29 Jahren vier, nach 53 Jahren 8 Cent. Hundert Jahre später hätten seine Nachkommen dann 1,11 Euro abheben können und nach 250 Jahren wären es schon etwa Tausend Euro…
Im Jahr 2000 wären schließlich aus dem einen Cent 2 mal 10^40 Euro geworden (2.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000Euro). Rechnet man diesen Betrag in Gold um, so hätten Josephs Nachkommen Anspruch auf 436 Milliarden Erdkugeln aus purem Gold! Dementsprechende groß wären die Schulden anderer.

Bei fünf Prozent Zinsen verdoppelt sich der Betrag alle 14, 2 Jahre, bei 3 Prozent alle 23,5 Jahre. Der durchschnittliche Zinssatz in der Geschichte liegt bei fünf Prozent, aber auch sieben Prozent oder mehr waren (und sind) üblich. Exponentielles Wachstum verläuft also zu Anfang kaum merklich, um dann immer schneller zu werden. Ein natürliches Wachstum dagegen verhält sich genau umgekehrt, es verläuft zuerst sehr schnell, dann immer langsamer, bis es schließlich kaum noch merklich, beziehungsweise linear ist. Das zeigt, wie krankhaft exponentielles Wachstum ist: Exponentiell wächst nur ein Krebsgeschwür.

Die Rechnung vom Josephscent zeigt deutlich, dass eine Zinswirtschaft letztlich zusammenbricht, einfach, weil die Welt begrenzt ist:

Mehr als alles kann man nicht besitzen. Das ist der Grund, warum in unserer Gesellschaftsordnung Probleme entstehen, wenn das Wirtschaftswachstum stagniert. Dabei führt der Zinseszinsmechanismus immer mehr zur Zentrierung allen Besitzes.

Da der Mechanismus zu Anfang eines Wirtschaftssystem sehr gering ist, fällt er kaum ins Gewicht. Sobald das Geldwachstum jedoch das reale Wirtschaftswachstum überflügelt, nähert sich das System seinem Zusammenbruch. In der BRD zum Beispiel wächst das BID seit 40 Jahren etwa linear, wogegen die Staatsverschuldung exponentiell zugenommen hat.

Wozu braucht man den Zins?

Geld ist den Waren grundsätzlich überlegen, da es nicht an Wert verliert. Deswegen wird jeder seine Ersparnisse in Geld anlegen wollen und nicht in Waren. So wird ein Bauer nicht so viele Kartoffeln sammeln bis er damit einen neuen Traktor kaufen kann, sondern das Gemüse möglichst schnell verkaufen und das Geld sparen, bis es für den Traktor reicht. Wenn er das Geld jedoch hortet, entzieht er es dem Wirtschaftskreislauf.

Fehlt in der Wirtschaft Geld, kommt es zu genau diesem Problem: Angebot und Nachfrage sind vorhanden, aber viele Geschäfte können trotzdem nicht mehr abgeschlossen werden, Unternehmen bleiben auf ihren Waren sitzen und gehen Pleite. Es kommt zu Massenarbeitslosigkeit, die Steuereinnahmen sinken, Sozialleistungen müssen gekürzt werden und breite Armut entsteht in der Bevölkerung. Die Bevölkerung hat noch weniger Geld, dass sie ausgeben kann, mehr Unternehmen gehen Pleite…. Letztendlich bricht die gesamte Wirtschaft zusammen. (Man nennt das Deflation.)

Also muss man dafür sorgen, dass das Geld im Umlauf bleibt. Dies kann man kurzfristig dadurch erreichen, dass man den Geldbesitzer belohnt, wenn er sein überschüssiges Geld weiterverleiht. Diese Belohnung ist dann der Zins.

Der Zins als Umverteilungsmechanismus

Nun muss der Schuldner nicht nur den erhaltenen Betrag zurückzahlen, sondern zusätzlich die Zinsen, das heißt, er macht Verlust, wird also ärmer, während der Geldvermögende reicher wird. Damit ist der Zins ein Umverteilungsmechanismus des Geldes von den Ärmeren zu den Geldbesitzern. Man könnte nun einwenden, dass es menschlich gesehen ja gerechtfertigt ist, dass der Schuldner dem Geldverleiher auch etwas für seine Hilfe zurückgibt, also mehr zahlt. Der Zins an sich ist auch gar nicht das Problem, – aber der Zinseszins. Wenn ein Geldbesitzer das Mehr an Vermögen wieder weiterverleiht, hat das nichts mehr mit einem gerechten Ausgleich zu tun, sondern mit dem Ausbeuten der Schuldner, schließlich bekommt er Zinsen auf Geld, das er nicht selbst erarbeitet hat, ab einem bestimmten Vermögen kann er auch gut von den Zinsen leben, schließlich sogar viel besser, als seine Schuldner, die sein Leben finanzieren.

Es ist auch keineswegs so, dass nur diejenigen von diesem Mechanismus betroffen sind die selbst Schulden machen. Denn die größten Schuldner sind die Staaten, die die Zinslast via Steuern auf die gesamte Bevölkerung eines Landes verteilen, und die Unternehmen, die je nach  Verschuldung die Preise erhöhen. Letztendlich zahlt also die gesamte Bevölkerung für den krebsartig wachsenden Reichtum weniger Privatpersonen. Die durchschnittliche Zinslast in den Preisen betrug  in den 1990er Jahren etwa ein Drittel. Inzwischen ist dieser Anteil natürlich entsprechend gestiegen.

Die Staatsverschuldung

Die Verschuldung aller Staaten der Welt wächst auch wirklich exponentiell. In der Bundesrepublik verdoppelt sich die Verschuldung etwa alle 8 Jahre. 2000 betrug sie 2,4 Billionen DM. Derzeit steigt die Bundesschuld jede Sekunde um ungefähr 1.300 Euro.
Besonders zeigt sich dieses Schuldenwachstum in den Drittweltländern: Die Gesamtschulden der dritten Welt betrugen 1998 250 Billionen Dollar. Die Spenden, die in der gesamten industrialisierten Welt jährlich gesammelt werden, etwa 4 Mrd. Dollar reichen den Entwicklungsländer gerade um 12 Tage ihre Zinsen zu zahlen. Circa zwei Drittel der neuen Kredite werden für die Abzahlung von früheren Schulden verwendet.

Es ist eine Illusion zu glauben, der Staat könnte durch Sparmaßnahmen oder anderes diese Schuldenlast jemals zurückzahlen. Ganz einfach, weil er kein gewinnorientiertes Unternehmen ist oder sein kann. Er verwendet das Geld vor allem für soziale Ausgaben, Forschung, Kultur, Militär – und die Abzahlung früherer Kredite. Zusätzlich führen Sparmaßnahmen eines Staates unweigerlich dazu, dass die Bevölkerung ärmer wird und die Wirtschaft weniger produktiv ist. – Dadurch sinkt also zwar das Schuldenwachstum, aber auch die Steuereinnahmen von denen der Staat seine Schuld zu begleichen sucht. – Am Schluss steht also unweigerlich der Staatsbankrott.

Was passieren kann, wenn der Staat Pleite geht, konnte man bei der französischen Revolution 1789 deutlich beobachten. Der französische Staat war ein Jahr vorher so hoch verschuldet, dass siebzig Prozent der Steuereinnahmen für Zinsrückzahlungen verwendet wurden. Damit war kein Geld mehr übrig für grundlegende Staatsausgaben, die Preise stiegen und der dritte Stand verarmte gewaltig. Die sozialen Spannungen, die daraus resultierten führten dann zur blutigen Revolution.

Der Zwang zu Wirtschaftswachstum

Ein Geldbesitzer wird natürlich nur in die reale Wirtschaft investieren, wenn er dort mehr Gewinn machen kann, als durch die Verzinsung seines Vermögens. Also muss ein Unternehmen seinen Gewinn ständig steigern um mit dem Zinswachstum mithalten zu können. Selbst wenn ein Unternehmer aus Idealismus sein Geschäft nicht gewinnorientiert führt, muss er meist Kredite mit hohen Zinsen zurückzahlen – gerade für kleinere Unternehmen sind die Zinssätze auch besonders hoch. So bewirkt der Zins konkret den Zwang nach exponentiellem Wirtschaftswachstum.

Ein hohes Wirtschaftswachstum kann die Verarmung der Bevölkerung abmildern:

Das was der Bevölkerung durch den Zins genommen wird, wird ihr durch das Mehr an Volkseinkommen wieder zugeführt. Nur kann die Geschwindigkeit des Wachstums nicht immer weiter zunehmen.

Dieses künstliche Wirtschaftswachstum kann man überall beobachten:

– Obwohl eigentlich das Geld fehlt, wird ständig in neue, im Prinzip überflüssige – vor allem, wenn man bedenkt, wie knapp das Geld ist – Bauprojekte investiert  wie den Transrapid oder das neue Fußballstadion in München.

– Viele Waren werden von vorn herein so produziert, dass sie nach einer bestimmten Zeit kaputt gehen und ersetzt werden müssen.

– Außerdem ist man darauf angewiesen, durch Werbung ständig neue Bedürfnisse zu schaffen. Ein Amerikaner zum Beispiel sieht durchschnittlich 22.000 Werbespotts pro Jahr.

– Natürlich braucht man auch immer neue Gebiete, in die sich die eigene Wirtschaft ausbreiten kann. Dazu werden Länder erobert oder wirtschaftlich abhängig gemacht. Schon die Römer mussten deshalb expandieren, der Imperialismus hat dieselbe Ursache, heutzutage läuft dasselbe ab unter dem Deckmantel der Globalisierung.

Dabei wird die inländische Wirtschaft eines Landes häufig systematisch zerstört, z. B. durch sogenannte Strukturanpassungsprogramme von IWF und Weltbank, die arme Länder zwingen, ihre Märkte zu öffnen und ausländische Investoren genauso zu fördern wie inländische. Dadurch gehen die inländischen Kleinbetriebe Pleite und das Land wird vom Import abhängig. Eine Studie aus den 1980er Jahren zeigt, dass in 24 Ländern, die sich Strukturanpassungsprogrammen unterzogen, der Export in 13 Ländern nachgelassen hat und in den anderen 11 den Importzuwachs nicht ausgleichen konnte.

Außerdem bieten Entwicklungsländer günstige Produktionsbedingungen (kaum Umweltauflagen, Steuerfreistellungen, billige Arbeitskräfte (viele arbeiten für unter 1 $ am Tag, unbezahlte Überstunden, keine Arbeitsschutzmaßnahmen, Gewerkschaften oder Sozialleistungen)).

Auch können dort billig produzierte, minderwertige Waren abgesetzt werden. Die Babynahrung ist in der dritten Welt z. B. so schädlich, dass die Weltgesundheitsorganisation und Unicef einen Kodex eingeführt haben, der es verbietet, gesunde, wohlgenährte Babys auf den Produkten abzubilden, da die meisten Leute dort nicht lesen können und sonst denken, Babynahrung sei gesünder als Muttermilch. Die Kodex ist jedoch kaum durchzusetzen. Als Guatemala entsprechende Gesetze erließ, drohte ein amerikanischer Konzern damit, das Land bei der WTO zu verklagen, daraufhin machte die Regierung einen Rückzieher. (Die WTO hat bisher allen Klagen gegen Gesundheits- oder Umweltschutzgesetze, außer der Asbest-Klage stattgegeben)

Umweltzerstörung

Folge des übersteigerten Wirtschaftswachstums ist die maßlose Ausbeutung der Natur. Vor allem in den Drittweltländern ist der Wachstumszwang so groß, dass keine Rücksicht mehr auf die Umwelt genommen wird. Die Folgen sind bekannt: Gewässer werden leergefischt, Regenwälder abgeholzt, Arten ausgerottet, die Luft verpestet und ganze Landstriche verseucht.

Was passiert, wenn die Grenzen des Wachstums erreicht sind?

Trotz all dieser Maßnahmen zur Wachstumssteigerung, ist die Grenze des Wachstums irgendwann erreicht. Dann sinken die Zinssätze. Wenn die Zinssätze jedoch stark sinken, nimmt die Geldhortung zu. D. h. der Geldumlauf ist nicht mehr gewährleistet. Dies führt wie beschrieben zum Zusammenbruch.

Wie entstehen Kriege?

Um grenzenloses Wachstum zu ermöglichen gibt es nur eine Möglichkeit: Die zyklische Zerstörung des vorher produzierten.
Dazu ist Krieg das effektivste Mittel. Ein Krieg bringt gewaltige Zerstörung, die hinterher wieder aufgebaut werden kann. Während der Wiederaufbauphase kann es dann Frieden geben – bis der Markt wieder gesättigt ist. Umso größer also die Zerstörung des Krieges ist, umso länger kann die anschließende Friedensphase dauern. So währt der Frieden nach dem 2. Weltkrieg hierzulande inzwischen fast 60 Jahre.

Zu Kriegen kommt es in erster Linie dann, wenn die Massen arm sind. Der Zins führt, vor allem in der Endphase, wenn die Konjunktur stagniert zu gewaltiger Verarmung. Die Geschichte zeigt zur Genüge, wie leicht es ist, hungernde Massen zu radikalisieren, in Revolutionen, Bürgerkriege oder Faschismus zu treiben.
Zusätzlich löst auch der Kampf um für das Wachstum nötige Territorien oder Ressourcen Kriege aus.

Die heutige Lage

Inzwischen ist der Markt wieder weitgehend gesättigt, die Konjunktur in den Industrienationen stagniert, die Zinssätze fallen entsprechend, dementsprechend boomt die Börse, denn bei niedrigem Zinssatz kann im spekulativen Sektor mehr Geld verdient werden. Dieses Geld bleibt jedoch für die reale Wirtschaft – im besten Falle – genauso nutzlos.

Da nicht genug Geld im Umlauf ist, haben wir inzwischen auch eine beginnende Deflation. Weil die Preise, durch den Euro, zwar zugenommen haben, die Löhne jedoch nicht gestiegen sind, haben die Haushalte weniger zur Verfügung und geben dementsprechend weniger aus. Die Unternehmen können ihre Produkte fast nur noch mit Sonderangeboten verkaufen.
Damit muss das Wirtschaftswachstum weiter stagnieren.


Die Lösung des Problems – Freiwirtschaft

Prinzipiell ist das Problem einfach zu lösen.
Wie bereits erwähnt ist Geld den Waren überlegen, da es nicht an Wert verliert. Deswegen wird Geld gespart nicht Waren. Um den Zins als Umlaufsicherung überflüssig zu machen, muss man das Geld nun lediglich an die Waren angleichen, dass heißt, Geld muss sich ‚abnutzen’, an Wert verlieren, dann wird man versuchen, es schnell auszugeben.

Dabei wird das Geld nach einem bestimmten Zeitraum abgewertet oder man muss eine Marke kaufen, damit ein Schein gültig bleibt. Diese Differenz nennt man Nutzungsgebühr. Zahlen muss sie derjenige, der am Stichtag das Geld besitzt, deswegen wird jeder versuchen, sein Geld möglichst vorher auszugeben und das Geld so in Umlauf bleiben. In der Praxis zeigt sich, dass dieses sogenannte Freigeld sogar schneller umläuft als Zinsgeld.

Auch sparen kann man natürlich in so einem System. Wenn diejenigen, die mehr Geld haben, als sie ausgeben können, ihr Geld verleihen, erhalten sie von dem Schuldner die selbe Summe zurück, die sie ihm geliehen haben. Somit umgehen sie die Nutzungsgebühr und sie werden ihr Geld nicht daheim horten wollen. Damit wird der flüssige Umlauf des Geldes sichergestellt.
Außerdem ist die Nutzungsgebühr im Gegensatz zum Zins eine öffentliche Einnahmequelle mit der soziale Projekte finanziert werden können.

Erfahrungen mit der Freiwirtschaft

Während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren wurden einige sehr erfolgreiche Experimente mit Freigeld, damals als Schwundgeld bezeichnet, gemacht. Das berühmteste war in Wörgl. Wörgl ist eine kleine Gemeinde in Österreich. 1931 war sie völlig Pleite. Man hatte also nichts zu verlieren und entschloss sich, das Schwundgeld einzuführen. Als Geldscheine wurden sogenannte Arbeitsbestätigungen ausgegeben, auf die jeden Monat eine neue Marke aufgeklebt werden musste, ohne die der Schein nicht gültig war. Diese Marken musste man von der Gemeinde kaufen. Dadurch wurde die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes enorm erhöht mit dem Effekt, dass während in Österreich die Arbeitslosigkeit anstieg, sie in Wörgl in einem Jahr um 25% sank. Mit dem eingenommenen Geld konnte die Gemeinde Straßen sanieren, Arbeitsbeschaffungsprogramme finanzieren, eine Notstandsküche einrichten und sogar eine Skisprungschanze bauen (die heute noch steht).

Das Experiment war so erfolgreich, dass es weltweit großes Aufsehen erregte und sogar amerikanische Wissenschaftler anreisten um sich das „Wunder von Wörgl“ anzusehen. Nachdem sich eine Nachbargemeinde dem Experiment angeschlossen hatte und weitere Gemeinden dasselbe planten, schritt jedoch die Notenbank ein und verbot das Schwundgeld. Dementsprechend verschlechterte sich auch die wirtschaftliche Lage in Wörgl wieder.

Auch im Mittelalter gab es eine konstruktive Umlaufsicherung, wenn auch wahrscheinlich mehr aus Gier der Fürsten, als aus wirtschaftlichen Überlegungen.
Das Zinsnehmen war von der Kirche verboten. Es war allgemein üblich, dass, wenn ein Fürst starb, neue Münzen ausgegeben wurden. Die Fürsten nutzten diese Gelegenheit, um Steuern einzuziehen und gaben den Bürgern weniger zurück, als sie abgegeben hatten. Allein dadurch wurde die Geldhortung schon problematisch.

Zusätzlich gab es in der 300jährigen Blütezeit des Mittelalters die sogenannte Bracteatenwährung. Sie wurde häufig eingesammelt und den Leuten weniger von den neugeprägten Münzen zurückgegeben, mit demselben Effekt der Umlaufbeschleunigung. Dadurch kam es zu einem enormen Wirtschaftsaufschwung und allgemeinem Wohlstand. Die Handwerker verdienten damals besser als heutzutage. Enorme Summen wurden in Kunstwerke investiert. Viele der alten Kirchen stammen aus dieser Zeit. Man kann deswegen in vielen Fenstern die Symbole der Zünfte sehen, die sie auf Grund ihres Wohlstandes stifteten. In dieser Zeit gab es sogar Emanzipationsbestrebungen der Frauen.

1495 verbot die Kirche jedoch das ständige Neuprägen der Münzen. Ein Grund dafür mag gewesen sein, dass die sogenannten Prägesteuern sehr hoch waren und dass die Leute den sehr häufigen Geldumtausch als lästig empfanden.
Folge des Verbots war die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten, die dann auch zu dem großen Bauernkrieg 1525 und dem dreißigjährigen Krieg ein Jahrhundert später führte.

Heutige Freigeld- Projekte (Regionalwährungen)

Durch die inzwischen wieder immer schlechter werdende Wirtschaftslage hat sich auch heute wieder eine Freigeldbewegung gebildet. Es werden auf Regionalebene Gutscheinsysteme eingeführt. Da es sich um einen Gutschein handelt, nicht um so bezeichnetes Geld, ist es auch rechtlich unbedenklich. Die Idee der Regionalwährung als Ergänzung zur Landeswährung, hat auch den zusätzlichen Vorteil, dass es das Abfließen des Geldes verhindert und damit einige Folgen der Globalisierung abmildert. Freigeldprojekte gibt es zum Beispiel in Prien (Chiemgauer), Sachsen, Berlin, zahlreiche weitere Gruppen in Deutschland arbeiten an der Einführung, Kanada (Gogos), auch in Japan gibt es einige Projekte, außerdem soll dort, ähnlich wie im Mittelalter bald alles Geld gegen Gebühren umgetauscht werden (um die Staatskasse aufzufüllen). Neuerdings gibt es auch eine deutschlandweite Komplementärwährung, die freie deutsche Mark. Sie soll die Einführung regionaler Währungen erleichtern.

Quellen:

Allgemein:
– Margrit Kennedy: Geld ohne Zinsen und Inflation, Goldmann 1991
– Günter Hannich: Sprengstoff Geld
– Helmut Creutz: Das Geldsyndrom, Ullstein, 1993
http://www.geldreform.de/

Globalisierung:
– Naomi Klein: No logo, Riemann 2001
– Schwarzbuch Globalisierung, Riemann 2001


Weitere Informationen:

Witzig aufbereitetes Video, das unser Geldsystem auf einfache Weise erklärt:
http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ&mode=related&search=

Die Geschichte von Fabian dem Goldschmied – eine weiteres Filmchen, das unser Geldsystem anschaulich erklärt:
http://de.youtube.com/results?search_query=Welt+plus+5+Prozent&search=Suchen%29

Geld als Schuld – Wie entsteht überhaupt Geld? Paul Grignons eindrucksvoller Film erklärt in anschaulicher Weise, warum alle Welt soviele Schulden hat:
http://video.google.de/videoplay?docid=6433985877267580603

http://www.geldreform.de/ (großes Archiv an online-Texten, auch ganzen Büchern)
Regionale Freigeld- Projekte:  http://www.regiogeld.de/
http://www.geldcrash.de/
(mit vielbesuchtem Diskussionsforum)

Freie deutsche Mark: http://www.freie-dm.de/

Quelle: http://www.wahrheitssuche.org/zins.html

Gruß an die doppelt-/ und Dreifachzahler

TA KI