Franz Josef Strauß hat angeblich für die USA spioniert


strauss-1982-in-einem-us-kampfpanzer-von-1956-bis-1962-war-er-bundesverteidigungsminister-Franz Josef Strauß wäre am Sonntag 100 Jahre alt geworden. Just zu diesem Jubiläum sorgt eine brisante Veröffentlichung für Aufregung: Laut neu entdeckten Stasi-Akten hat der frühere bayrische Ministerpräsident im Zweiten Weltkrieg für die US-Amerikaner spioniert.

Der Forscher Enrico Brissa hat die Hinweise auf eine mögliche Agententätigkeit Strauß‘ für den amerikanischen Militärgeheimdienst OSS gefunden. Das schreibt der Berliner Jurist und Universitätsdozent in einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit, die die Bundeszentrale für politische Bildung am Wochenende veröffentlicht hat.

Demnach enthielten „neu entdeckte Akten des vormaligen Ministeriums für Staatssicherheit der DDR sowie des Bundesnachrichtendienstes bislang unbekannte Hinweise auf eine mögliche nachrichtendienstliche Verbindung von Strauß zu den USA“.

Strauß soll geheime Unterlagen weitergegeben haben

Darin werde behauptet, Strauß habe im Oktober 1944 geheime Unterlagen zur Luftverteidigung süddeutscher Städte, darunter Würzburg, an amerikanische Agenten übergeben. Die britische Royal Air Force hatte Würzburg wurde im März 1945 aus der Luft angegriffen. Dabei starben 5000 Menschen, etwa 90 Prozent der historischen Altstadt wurde zerstört.

Strauß‘ Treffen mit den Kontaktmännern des Office of Strategic Services (OSS) soll danach im Schweizer Grenzort St. Margarethen stattgefunden haben. Die Behauptungen lassen sich laut Brissa aber „weder beweisen noch entkräften“. Bewiesen ist jedoch, dass die DDR durch Stas-Minister Erich Mielke gezielt nach Informationen über Strauß gesucht hat.

Bundezentrale rechtfertigt Veröffentlichung

Der Präsident der Bundeszentrale, Thomas Krüger, hält Brissas Dokumentation, der bisher zu militärhistorischen Fragen geforscht hat, trotzdem für einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag. „Wir haben uns nach genauer Prüfung zur Veröffentlichung entschlossen, weil dem Bild einer zeitgeschichtlich wichtigen Person hier ein völlig neuer, bisher unbekannter Aspekt hinzu gefügt wird“, sagte Krüger der „Welt am Sonntag“. Die Veröffentlichung werde „Freunde und Gegner von Strauß gleichermaßen überraschen und beschäftigen“.

Franz Josef Strauß wurde 6. September 1915 in München geboren. Von 1961 bis zu seinem Tod 1988 war er Vorsitzender der CSU. Strauß hatte diverse Ministerämter in der Bundesregierung inne, unter anderem das des Verteidigungsministers. Er war von 1978 bis zu seinem Tod bayerischer Ministerpräsident. In Rott am Inn im Landkreis Rosenheim, wo der langjährige CSU-Chef neben seiner Ehefrau beerdigt ist, fanden am Sonntag Gedenkfeierlichkeiten statt.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/menschen-schicksale/id_75321530/100-geburtstag-von-franz-josef-strauss-war-er-ein-spion-.html

Gruß an die Wahrheit

TA KI

5 Kommentare zu “Franz Josef Strauß hat angeblich für die USA spioniert

  1. Das dürfte nur ein kleiner Ausschnitt aus der kiminellen Tätigkeit dieses widerwärtigen Landesverräters sein! Paßt aber ins Bild dieses skrupel- und prinzipienlosen Verbrechers.
    Seine beiden Kinder wollten ja dies fortsetzen, waren aber wohl nicht so ausgekocht wie ihr Vater – und scheiterten beide grandios!

  2. Franz Josef hinterließ nach seinem Tod seiner Familie ein Erbe von 300 Millionen DM.
    Wo kam das viele Geld her???

    Keiner weiß es.

    Sein Sohn Peter war nicht so clever und wurde wegen diverser Delikte „geschnappt“!

  3. Pingback: Franz Josef Strauß hat angeblich für die USA spioniert | Der Honigmann sagt...

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