Western Union und die geplante Logistik der Migrantenströme


Von Peter Haisenko

Mancher fragt sich, wie die Versorgung der Migranten mit Bargeld funktioniert. Kann es sein, dass es Migranten wagen, mit Tausenden Euro oder Dollar Bargeld in der Tasche eine derart gefährliche Wanderschaft anzutreten? Eine Information aus Bulgarien bringt Interessantes zutage. Das US-Institut für Bargeldtransfer Western Union ist maßgeblich beteiligt und verdient viel Geld daran – und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit vielen Monaten. Bereits im Juni 2015 hatte Western Union eine Vielzahl an Auszahlungsstellen an der türkisch-bulgarischen Grenze eingerichtet.

Eine bulgarische Freundin war Anfang Juni 2015 zu Besuch in ihrer Heimatgemeinde an der türkisch-bulgarischen Grenze, also zu einer Zeit, als angeblich noch nicht absehbar war, welches Ausmaß die Migrantenströme annehmen würden. Sie berichtete, dass sie ihre Heimat nicht wiedererkennen konnte. In der ganzen Gegend hatten sich die Einheimischen auf Schleuserdienste eingerichtet und verdienten damit viel Geld. Am auffälligsten aber war für sie, dass Western Union eine große Anzahl an Bargeldauszahlungsstellen in Grenznähe eingerichtet hatte. Wie funktioniert das System der Western Union?

Lukratives Geschäft mit Bargeld-Transfer

Will man einer beliebigen Person weltweit Bargeld zukommen lassen, kann man – wiederum weltweit – einfach Bargeld bei Western Union einzahlen. Man erhält dafür einen Code, der zum Beispiel per SMS an den Empfänger gegeben wird. Der kann nun sofort an jeder beliebigen Auszahlungsstelle der Western Union mit diesem Code das Bargeld in Empfang nehmen. Western Union verlangt für diesen Service eine erhebliche Gebühr – mehr als fünf Prozent der transferierten Summe. Ein einträgliches Geschäft, zumal der Bargeld-Transferservice nicht einmal Kreditrisiko zu tragen hat. Western Union unterhält weltweit Filialen, allerdings kaum in ländlichen Regionen und nach Aussage meiner bulgarischen Freundin gab es bislang keine einzige an der bulgarisch-türkischen Grenze. Im Frühjahr dieses Jahres sind sie dort wie Pilze aus dem Boden geschossen.

Warum ist diese Information so brisant? Banken eröffnen keine noch so kleine Filiale, wenn sie nicht sicher sein können, damit auch Geld zu verdienen. Western Union, das US-Unternehmen, muss folglich bereits im Frühjahr 2015 Informationen gehabt haben, dass hier ein großes Geschäft auf sie zurollen wird. Informationen, die unserer Regierung angeblich nicht zugänglich waren. Wir haben folglich einen Sekundärbeweis, dass in Kreisen der US-Finanz mit einem Anschwellen der Migration Richtung Zentraleuropa gerechnet wurde. Die Frage ist jetzt, woher sie das wussten.

Frühzeitiger Zugang zu gesicherten Informationen

Bereits im Frühjahr 2015 sind die Mittel der UN für die Flüchtlingslager um Syrien drastisch gekürzt worden. Wir wissen, dass die UN von Washington dominiert wird und Washington wiederum von der Hochfinanz. Ist es angesichts der vorausschauenden Etablierung der Western-Union-Filialen entlang der Routen nach Zentraleuropa zulässig, von einer geplanten Aktion seitens amerikanischer Institutionen auszugehen? Wer die Medien beherrscht, kann Geschichte leicht fälschen – schon in der Gegenwart. Betrachtet man jedoch die Wirtschaftshistorie, kommt man der Wahrheit in aller Regel sehr viel näher. Das zeigt sich unter anderem auch, wenn danach geforscht wird, wer den Ersten Weltkrieg unbedingt brauchte. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, steht zweifelsfrei fest, dass es nur das British Empire gewesen sein kann. Wer also hat dieses Mal den Massenansturm auf Europa ausgelöst?

Ein weiterer höchst interessanter Aspekt, den es zu beachten gilt, ist die Anonymität des Bargeldtransfers durch Western Union. Niemand, außer Western Union selbst, kann nachvollziehen, wer das Geld zur Verfügung gestellt hat, das dann mit dem Code zur Auszahlung kommt. Die Frage ist unbeantwortet, wie so viele Migranten über so viel Geld verfügen, dass sie sich teure Taxifahrten und Schleuserdienste leisten können. Es fällt mir schwer zu glauben, dass Menschen in Flüchtlingslagern mühelos Tausende von Euro oder Dollar aus der Tasche ziehen können, um die horrenden Forderungen der Schleuser zu bedienen. Schließlich reden wir hier über Summen, die 5.000,- Euro/Person mühelos übersteigen können. Wer zahlt also das Geld ein, das dann entlang der Migrationsströme von Western Union ausgereicht wird? Ob Western Union auch in den Flüchtlingslagern im Libanon oder der Türkei Filialen unterhält, entzieht sich meiner Kenntnis.

Es gibt so viele offene Fragen zu den Umständen, die die Migration nach Zentraleuropa begleiten und die Information über die Aktivitäten der Western Union entlang der Flüchtlingsrouten ist eine weitere Kuriosität, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Fest steht, dass Western Union frühzeitig Kenntnis davon hatte, dass ihre Dienste an Orten gebraucht werden, um die sie üblicherweise einen großen Bogen machen. Fest dürfte auch stehen, dass das US-Unternehmen Western Union nur über die zugehörigen Informationen verfügen konnte, wenn sie Zugang zu denjenigen hatten, die Auslöser der Migrationsströme sind. Ohne dieses sichere Wissen um ein lukratives Geschäft hätten sie wohl kaum vorausschauend und rechtzeitig ihre Filialen an der türkisch-bulgarischen Grenze eingerichtet.

Quelle: http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2015/western-union-und-die-geplante-logistik-der-migrantenstroeme/

Danke an Christiane

Gruß an die Hinterfragenden

TA KI

5 Kommentare zu “Western Union und die geplante Logistik der Migrantenströme

  1. Leider muß ich öfter von ganz normalen, bodenständige und braven Menschen hören, die erzählen, daß die Assilanten bündelweise in Plastiksäcken Geld mit sich herumschleppen. Das haben sie mit eigenen Augen gesehen erzählen sie.
    Sehe ich die Bilder der Assilanten-Ströme, so fällt auf, daß diese Assilanten so gut wie kein Gepäck dabeihaben. Keinen Schlafsack, keine Isomatte, kein Kochgeschirr, keine Decken, keine Wechselwäsche.Nur nahezu das, was sie am eigenen Leib tragen.

    Wie geht denn das? Eine lange Reise über viele Tage oder Wochen, ohne Ausrüstung? Eine so überstürzte Flucht, als wären Teufel und Dämonen hinter ihnen her?

    Mir scheint, als ob alles sehr gut organisiert ist und diese Assilanten das auch ganz genau wissen. Nur wir wissen nichts! Die Schwimmwesten werden am Ufer einfach auf einen Haufen zurückgelassen. So als ob danach jemand kommen wird, der die Schwimmwesten einsammelt und für den nächsten Schwung an Assilanten zurück zum Ausgangsort transportieren wird.

    Die Fingerpyramide ist eine Person, die an der Spitze eines Planes arbeitet.
    Sie hat selbst vor der Kamera gesagt, was sie gut findet.
    Eine große Krise findet sie gut.
    Das hat sie gesagt!

    Es gibt keine Entschuldigung mehr!

    • das Handy bzw. Smartphon ist so wie bargeld … damit kann überall Bar abgehoben werden …. was daran ist so schwierig … habs schon xmal ausprobiert … Und richtig. Alle die ich gesehen habe sind junge durchtrainierte – braungebrannte – wie aus de Urlaub einlaufende Scharen … niemand sah ich hupeln … und deshalb hat man jetzt Hupelmenschen im Fernsehn gezeigt … drittklassige Schauspieler die sich unter die Illegalen gemengt haben und die Kamera man/frau war informiert … linse draufhalten … ach ja – gar Blind sind geflohen …. gehunfähige sind/wurden 8000 km gerollt im Rollstuhl – medienfähig aufbereitet …. ohne Reifenwechsel … hm… .. wer glaubt denn solchen Schmand ??? Diese Leute sind keine Flüchtlinge … zumindest nicht dem rechtlichen Status … das sind illegale Einwanderr ..

  2. Pingback: Western Union und die geplante Logistik der Migrantenströme | Der Honigmann sagt...

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