Waffen, Pfefferspray & Selbstverteidigungskurse: Bevölkerung bewaffnet sich – Vertrauen in staatliche Sicherheit sinkt


In diesen Tagen sind sicherheitsrelevante Waren und Dienstleistungen gefragt, wie selten. Deutschlandweit sei die Nachfrage an Waffen rasant gestiegen, die Selbstverteidigungskurse boomen. Man könnte fast meinen, das ganze Land bewaffnet sich. Im Hintergrund schwebt die Frage: Kann der Staat die Bürger noch beschützen?

Im Auftrag der ARD-Tagesthemen und der Tageszeitung „Die Welt„, befragte die Infratest dimap am 2. und 3. November 1.003 wahlberechtigte Bürger des Landes in einer Telefonumfrage. Demnach glauben 78 bis 75 Prozent der Befragten, dass die Terrorgefahr in Deutschland zunehme, die Zahl der Straftaten ansteigen und der Einfluss des Islam zu stark werde. Ein großer Anteil, 87 Prozent, denkt auch, dass rechte Parteien an Zulauf gewinnen werden.

Bei Pfefferspray soll es laut „Focus“ bereits deutschlandweit Lieferengpässe geben. Man muss schon mit fünf Wochen Wartezeit rechnen, hieß es. Grund dafür sei ein Anstieg des Bedarfs um 600 Prozent zum Vorjahr.

Große Nachfrage nach Selbstschutzangeboten in Sachsen

Auch in Sachsen sehen die Waffenhändler einen rasanten Anstieg des Bedarfs. Die MOPO24 sprach mit Jörg Halfter, einem Pirnaer Waffenhändler. Sein Umsatz sei demnach „explosionsartig angestiegen. Er hat sich etwa verzehnfacht.“ Auch in Leipzig wird diese Tendenz bestätigt. Martina Schuricht von „Waffen & Army“ habe auch Engpässe beim Liefern von Pfefferspray zu überbrücken und „Männer kaufen alle Waffen, die sich noch im legalen Rahmen bewegen. Frauen vor allem Pfefferspray!“

Doch die Bevölkerung setzt nicht allein auf materielle Bewaffnung. Bei den Selbstverteidigungskursen stieg die Nachfrage ebenfalls. „Zu unseren Kursen kommen mindestens 25 Prozent mehr Menschen, als noch vor einem Jahr. Es wird ganz deutlich, dass die Menschen gestiegenen Befürchtungen und Ängste haben“, so Matthias Stöhr von der Kampfsportschule „Street Defense“ in Dresden zur MOPO24. Eine Aussage, die auch sein Kollege Jörg Eckstein von der Kampfsportschule „Nug Mui“ bestätigen konnte: „Die Nachfrage ist massiv gestiegen. Vor allem sehr viele Frauen und Kinder kommen in die Kurse.Er bietet in Dresden, Leipzig, Radebeul und Dippoldiswalde Selbstverteidigungskurse an.“

Vertrauen in den Staat sinkt weiter

17 Prozent der Infratest-Befragte sähen die Richtung nicht in einem Zaun zwischen Deutschland und Österreich, sondern eher in den Transitzonen. Hier wären 69 Prozent der Interviewten für ein direktes Abweisen der Migranten ohne Asylanspruch an den Grenzen. Und für diejenigen, die im Land verbleiben würden drei Viertel ein Gesetz fordern, welches Zuwanderer auf deutsche Grundwerte verpflichtet. Fast genauso groß ist der Kreis derer, die eine geneerelle Obergrenze für die Aufnahme an Flüchtlingen befürwortet. Doch die gegenwärtige Tendenz der Selbstbewaffnung der Bevölkerung zeigt eindeutig einen großen Vertrauensverlust in die Regierung, lokal, aber auch bundesweit. 

Besonders in den ehemaligen DDR-Gebieten wollen sich die Menschen keinen Maulkorb mehr verpassen lassen. Besonders diejenige Generation, die 1989 noch für die Freiheit und unter Gefahr für Leib und Leben auf die Straße gegangen war, weiß, dass eine Regierung ohne Volk zum Untergang verdammt ist. Die Stimmung schwankt von Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht, über friedlichen, aber deutlichen Massen-Protest, bis hin zu offener Wut und kriminellen Übergriffen.

Das nachfolgende Beispiel ist aus dem Jahr 2013, als die Bürger von Leipzig zum Thema Moscheenbau „befragt“ wurden. Es hatte den Eindruck, dass die Menschen nur um den Schein zu wahren „befragt“ wurden, denn die Organisatoren wollten gar nicht wissen, was die Leute zu sagen haben. (sm)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bevoelkerung-bewaffnet-sich-vertrauen-in-staatliche-sicherheit-sinkt-a1283332.html

Gruß an die, die wissen das der Vertrauenverlust der Bevölkerung europaweit gegenüber den jeweiligen Regierungen sinkflugartig ist.

TA KI

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3 Kommentare zu “Waffen, Pfefferspray & Selbstverteidigungskurse: Bevölkerung bewaffnet sich – Vertrauen in staatliche Sicherheit sinkt

  1. Zur Eingangsfrage, ob der Staat die Bürger noch beschützen könne.

    Erstens ist auf deutschem Gebiet kein Staat, sondern ein Vasallengebilde mit Namen BRD.
    Zweitens ist ein Staat die Organisation, welche sich die Bewohner des Gebietes selber schaffen. Von sowas ist das, was mal Deutschland war, meilenweit entfernt.

    Der Autor meint mit „der Staat“ wohl irgend sowas wie „Die Nasen im Kanzleramt und deren unterstellte Sicherheitskräfte“.
    Dazu ist zu sagen: „Berlin“, das heisst, die Marionutten dort, die haben ganz anderes im Sinn, als „ihre Bürger“ zu schützen.
    Und die Antwort ist: Sollte „Berlin“ die Sicherheitskräfte zum Schutze der Bürger tatsächlich einsetzen, so würden sie doch scheitern. Die bereits eingewanderten Schläfer sind bestens organisiert und sie geniessen den Vorteil des Angreifers: Er bestimmt wann und er bestimmt wo. Sie werden in schnellen Aktionen dort schlachten, wo eben grad keine Sicherheitskräfte in genügender Anzahl vor den Häusern stehen.

    Erfolgreiche Verteidigung ist nur möglich, wenn genügend Menschen aufwachen und sich eigenverantwortlich organisieren. Bin ich in der Schweiz, bin ich immer bewaffnet. Wäre ich deutsch und würde in der BRD wohnen, ich würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen und mich mit Nachbarn und dem Dorfpolizisten organisieren.

    Nein, ich hasse keinen Immigranten. Ja, ich verteidige meinen Garten, und den meines Nachbarn auch.

    Und, allem übergeordnet: Wir alle haben es verdient. Wir alle, auch ich, wir haben geschwiegen, als die Gebiete, aus denen die Migranten nun rausströmen, zusammengestaucht wurden.
    Oder hast du, Leser, etwas unternommen dagegen? Nein? Eben. Und nochmal: Auch ich habe versagt, war ein Sesselpupser, dachte, das gehe mich nichts an, wenn in andern Kontinenten Mensch, Land, Getier und Fauna zur Sau gemacht werden.

    Heisst: Wir sind es schuldig, nach erfolgter Verteidigung von Leib und Leben dort, wo jetzt schon Elend herrscht, mit aufzubauen. Besser: Jetzt schon damit anfangen. Aber erzähl das mal einem Chorknaben (Journalist der grossen Blätter), geschweige denn einer Politmarionutte.
    Deren Knechte üben grad die Ueberführung derer, welche mit Worthülsen um sich schmeissen in andere Kontinente dann, wenn die Paläste gestürmt werden werden.

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