Im Gerichtssaal fliegen Möbel – Vergewaltiger hält sich für unschuldig


Randale im Strafjustizzentrum. Ein wegen Vergewaltigung verurteilter Mann wütet nach der Urteilsverkündung im Gerichtssaal 35, die Polizei rückt mit vier Streifen- und zwei Zivilautos an, es braucht mehrere Beamte, um den Straftäter im Gerichtssaal zu überwältigen.

Drei Jahre und acht Monate wegen Vergewaltigung lautet das Urteil des Amtsgerichts, das den Unmut des Angeklagten auslöst. Während der Verkündung fällt er dem Richter ins Wort, beteuert, dass Gott Zeuge sei für seine Unschuld, schreit das Gericht an, es solle ihn doch gleich töten, äußert Selbstmordgedanken. Als der Vorsitzende ihn auffordert, den Saal zu verlassen hat, weigert er sich.

Zwei Polizisten, die den Mann morgens aus der U-Haft zu seinem Prozess gebracht haben und ihn nun wieder in die JVA fahren wollen, ignoriert der Verurteilte. „Kommen Sie freiwillig mit oder müssen wir Zwang anwenden?“, fragen die Beamten den kräftigen Mann über die Dolmetscherin. Der Verurteilte entscheidet sich für letzteres, wehrt sich gegen seine Fesselung, stößt Tische und Stühle um und Beleidigungen und Drohungen aus. Er muss im Gerichtssaal zu Boden geworfen werden, damit die Beamten ihn fixieren können. Laut Polizei randaliert er auf seinem Transport ins Gefängnis weiter, tritt im Streifenwagen um sich und belegt die Polizisten mit Schimpfworten.

Mann mit mehreren Identitäten

Der Mann ist eine Persönlichkeit mit mindestens zwei Identitäten und einer kriminellen Vergangenheit. Keiner weiß, wie er wirklich heißt, wie alt er wirklich ist, woher er wirklich kommt. Tatsache ist, dass er in Norwegen unter einem anderen Namen als in Deutschland Asyl beantragt hat, dass es in seinem Handy keine Kontakte in sein angebliches Heimatland gibt und dass er bei Facebook unter dem Namen agiert, mit demselben er auch in Norwegen unterwegs war.

Tatsache ist auch, dass er 2011 ein 13-jähriges Mädchen vergewaltigt hat,  dass er dafür zwei Jahre und vier Monate ins Gefängnis musste und nach seiner Entlassung unter Führungsaufsicht gestellt wurde.

Fast genau ein Jahr später, so das Gericht nach zweitägiger Verhandlung, hat er wieder zugeschlagen. Laut Urteil hat er in einer Septembernacht 2014 in Würzburg dringend eine Frau gesucht. Zuerst folgte er zwei Studentinnen nach Hause und wollte sich in deren Wohnung drängen. Nachdem sie ihn vertrieben hatten, sah er eine kleine, zierliche, betrunkene 19-Jährige, die von einer Freundin heim gebracht wurde. Er folgte den Frauen in das Haus, wo die 19-Jährige wohnt. Nachdem sie ihre Freundin ins Bett gesteckt hatte, ging die Begleiterin – und der Angeklagte, so das Urteil, „verschaffte sich Zugang zu ihrer Wohnung“ und vergewaltigte die 19-Jährige. Als sie aufwachte und und um Hilfe schrie, ließ er von ihr ab.

Im Prozess hatte der Mann seine Unschuld beteuert, sich allerdings in Widersprüche verstrickt. Die Staatsanwältin hat eine Freiheitsstrafe von vier Jahren gefordert, der Verteidiger hat das Wort „Freispruch“ nicht in den Mund genommen, aber gesagt, sein Mandant habe „nichts falsch gemacht“. Es wird erwartet, dass gegen das Urteil Berufung eingelegt wird.

Quelle: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/mosaik-Amtsgerichte-Gerichtssaele-Strafvollzugsanstalten-Vergewaltiger-Vergewaltigung;art492151,8665280

Willkommen in Deutschland dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten für Schwerverbrecher jeder Nation

TA KI

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7 Kommentare zu “Im Gerichtssaal fliegen Möbel – Vergewaltiger hält sich für unschuldig

  1. Ein Exempel? Wie kommt es, dass der Täter nicht frei gesprochen wurde? Ist doch so üblich für diese Art von Täter?
    Müsst er. iChat in die Geschlossene! Kein Unrechtsbewusstsein, religiös motiviertes Wahnerleben….

  2. Jaja. Vergewaltiger halten sich immer für unschuldig. Die müssen richtig mürbe geklopft werden. Mao hat über Vergewaltiger, die der Partei angehörten, die unbedingte Todesstrafe verhängt.. Fand ich richtig. Bei uns gab es großes Geheule.

      • …muß es immer gleich die Todesstrafe sein???

        Wenn man die Großzehen als Strafmaß amputiert, läuft er keinem Rock mehr nach…Er läuft dann generell nicht mehr …

        Nur mal so als Überlegung, andere Kulturbereiche kennen drastischere Maßnahmen ohne Betäubung…

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