Forscher erschaffen künstliche Telepathie zwischen menschlichen Testpersonen


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Forscher erschaffen künstliche Telepathie zwischen menschlichen Testpersonen

Bild 98

 

http://www.thewestwire.com/artificial-telepathy-humans/

Übersetzung: patrizia

 

BOSTON – In einer einmaligen Studie hat ein internationales Team von Hirnforschern und Robotikingenieuren die Realisierbarkeit von direkter Hirn-zu-Hirn-Kommunikation bei Menschen demonstriert. Wie kürzlich in PLOS ONE veröffentlicht, beschreiben die sehr ungewöhnlichen Ergebnisse die erfolgreiche Übertragung von Informationen über das Internet zwischen gesunden Gehirnen zweier menschlicher Testpersonen, die 5000 Meilen voneinander entfernt waren.

„Wir wollten herausfinden, ob man direkt zwischen zwei Menschen kommunizieren kann indem man die Hirnaktivität des einen ausliest und diese dann der anderen Person einspeist, und dies über große räumliche Distanzen hinweg mit Hilfe existierender Kommunikationswege“, erklärt Ko-Autor Alvaro Pascual-Leone, MD, PhD, Direktor des Berenson-Allen Center für non-invasive Hirnstimulation am Beth Israel Deaconess Medical Center (BIDMC) und Professor der Neurologie an der Harvard Medical School. „Einer solcher Wege ist, selbstverständlich, das Internet, also war unsere Frage, „Können wir ein Experiment entwickeln, daß den sprechenden oder tippenden Teil des Internets umgeht und eine direkte Hirn-zu-Hirn-Kommunikation ermöglicht zwischen zwei Personen, bei der die eine in Indien und die andere in Frankreich ist?“

„Direkte Kommunikation zwischen zwei Menschen, indem die Hirnaktivität des einen ausgelesen und dem anderen eingespeist wird“

Die Antwort war „ja“. In dem neurowissenschaftlichen Äquivalent von Sofort-Nachrichten führt Pascual-Leone gemeinsam mit Giulio Ruffini und Carles Grau ein Team von Forschern von Starlab Barcelona, Spanien, und Michel Berg ein Team von Axilum Robotics, Straßburg, Frankreich, die erfolgreich die Worte „Hola“ und „Ciao“ in einer computer-vermittelten Hirn-zu-Hirn-Übertragung von einem Ort in Indien zu einem Ort in Frankreich übermittelten, indem sie ein Internet-vernetztes Elektroenzephalogramm (EEG) und roboter-geführte und bildführende, transkraniale, magnetische Stimulations-(TMS)-Technologien anwandten.

Frühere Studien auf EEG-basierten Hirn-Computer-Interaktionen (brain-computer interaction (BCI)) haben typischerweise die Kommunikation zwischen dem menschlichen Gehirn und dem Computer genutzt. In diesen Studien haben Elektroden, die auf dem menschlichen Kopf angebracht wurden, elektrische Hirnströme aufgezeichnet, als eine Testperson einen Aktions-Gedanken feststellte, wie bewusst zu denken, den Arm oder das Bein zu bewegen. Der Computer interpretiert dann das Signal und übersetzt es in einen Kontroll-Ausgang, wie einen Roboter oder einen Rollstuhl.

Aber in dieser neuen Studie hat das Forschungsteam ein zweites menschliches Gehirn zum anderen Ende des Systems hinzugeholt. Vier gesunde Probanden im Alter zwischen 28 und 50 haben an der Studie teilgenommen. Eine dieser Testpersonen war an die Hirn-Computer-Schnittstelle (brain-computer interface (BCI)) angeschlossen und war der Sender der Worte; die anderen drei waren an der Computer-Hirn-Schnittstelle (computer-brain interface (CBI)) angeschlossen, erhielten die Nachrichten und mussten sie verstehen.

„Direkte und non-invasive Übertragung eines Gedanken von einer Person zur anderen“

Unter Zuhilfenahme des EEG hat das Forschungsteam die Grußformeln „Hola“ und „Ciao“ in einen binären Code umgewandelt und dann die Ergebnisse von Indien nach Frankreich gemailt. Dort hat dann eine Computer-Hirn-Schnittstelle die Nachricht an das Hirn des Empfängers übermittelt durch non-invasive Hirnstimulation. Die Testpersonen haben dies als Lichterscheinung, Lichtblitze in ihrem Blickfeld wahrgenommen. Das Licht erschien in numerischer Abfolge, die den Empfänger befähigte, die Information der Nachricht zu entschlüsseln, und während die Testpersonen berichteten, nichts gespürt zu haben, haben sie die Grüße korrekt empfangen.

Ein zweites ähnliches Experiment wurde ausgeführt zwischen zwei Personen in Spanien und Frankreich, mit dem Ergebnis einer Fehlerquote von nur 15 Prozent. 11 Prozent auf der Entschlüsselungsseite und 5 Prozent auf der ursprünglichen Verschlüsselungsseite.

„Indem wir fortschrittliche Präzisions-Neuro-Technologien benutzen, einschließlich drahtlosem EEG und robotisierter TMS, waren wir in der Lage, direkt und non-invasiv einen Gedanken von einer Person zur anderen zu übermitteln, ohne daß diese sprechen oder schreiben mussten“, sagt Pascual-Leone. „Dies ist an sich ein bemerkenswerter Schritt in der menschlichen Kommunikation, aber in der Lage zu sein, dies über eine Distanz von Tausenden von Meilen zu erreichen, ist eine sehr wichtige Grundlagenuntersuchung für die Entwicklung von Hirn-zu-Hirn-Kommunikation. Wir glauben, daß diese Experimente einen ersten wichtigen Schritt darstellen in der Erforschung der Realisierbarkeit der Ergänzung oder Umgehung traditioneller sprachbasierter oder maschinenbasierter Kommunikation.“

Quelle:Von Eureka Alert

Quelle: http://wirsindeins.org/2015/02/16/forscher-erschaffen-kunstliche-telepathie-zwischen-menschlichen-testpersonen/

Gruß an die, die noch eigenständig denken

TA KI

2 Kommentare zu “Forscher erschaffen künstliche Telepathie zwischen menschlichen Testpersonen

  1. ……schade, dass den EIGENEN nicht zugehört wird,das lässt tief blicken…!! Das konnte ich schon vor 20 Jahren, habe es aber sofort wegen des Missbrauchs in die Schublade geschoben…heute bringen VERANTWORTUNGSLOSE geklautes Wissen liebend gern heraus und versuchen damit KOHLE zu machen…VERWERFLICH..!!
    Wenn ich sage: SCHÜTZT EUCH und EUER KINDER GEIST/HIRN dann hat das seinen GRUND aber selbst die, die es wissen müssen ( auch BROERS !!) verdrehen es…!!

    Für jene schäme ich mich…“ET“

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