An einer Kreuzung im chinesischen Xingtai ist es zu einem bizarren Vorfall gekommen: Drei Autos wurden gleichzeitig in die Luft geschleudert. Nun rätselt man, was die Ursache sein könnte.


An einer Kreuzung im chinesischen Xingtai ist es zu einem bizarren Vorfall gekommen: Drei Autos wurden gleichzeitig in die Luft geschleudert. Nun rätselt man, was die Ursache sein könnte.

Die lokale Polizei spricht von einem Stahlsein, das auf die Straße gefallen war und den Unfall verursacht hatte. Das von einem Lkw gespannte Kabel zog die drei Autos hoch in die Luft, als sie die Stelle passieren wollten.
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Gruß an die Strahlenwaffenexperten
TA KI
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Honig als Wundheilmittel – Wie funktioniert‘s?


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Honig – Brotaufstrich, Süßungsmittel und Arzneimittel. Was zunächst komisch klingt, ist schon seit mehreren tausend Jahren bekannt und wird auch heute noch eingesetzt: Honig kann bei der Wundheilung helfen. Doch welcher Honig eignet sich zum medizinischen Einsatz und warum? „Die Besonderheit liegt in seiner speziellen Zusammensetzung“, erklärt Prof. Dr. Arne Simon vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg.

Um zu verstehen, wie und wann der Honig wirkt und eingesetzt werden kann, muss man sich zunächst vor Augen führen, wie die Wundheilung in der Regel abläuft. Sie gliedert sich in verschiedene Phasen, in denen jeweils unterschiedliche Prozesse stattfinden. „Zunächst gibt es eine Entzündungsphase, die unter anderem dazu dient, Reparaturzellen in die Wunde zu bringen. Im zweiten Schritt geht es darum, abgestorbenes Gewebe abzubauen und zu entfernen, damit sich neues Gewebe ausbilden kann. Schließlich wird die Wunde epithelisiert, es bildet sich also zunächst eine sehr empfindliche, später robuste neue Hautschicht.“, erklärt der Professor.

Antibakteriell und geruchshemmend

Der Honig kann, und darin liegt ein Vorteil gegenüber anderen Medikamenten, in jeder Phase der Wundheilung eingesetzt werden. „Am Anfang wirkt er antientzündlich und entfernt Bakterien aus der Wunde, abgestorbenes Gewebe wird durch den Honig schonend abgelöst. Daher ist es oft so, dass bei Beginn der Behandlung die Wunde erst mal etwas tiefer wird. Dennoch begünstigt der medizinische Honig bei einigen Patienten die Wundheilung und verhindert, dass es zu einer Infektion der Wunde während des Heilungsverlaufs kommt.“, sagt Simon, der sich seit mehreren Jahren intensiv mit der Wirkung von Honig bei der Wundheilung beschäftigt.

Verantwortlich dafür sind seine Inhaltstoffe und Zusammensetzung. Honig besitzt eine hohe Osmolarität. Vereinfacht ausgedrückt wird Krankheitserregern dadurch die Flüssigkeit entzogen und so ihre Vermehrung gehemmt, sie sterben ab. „Enzyme und bestimmte Phenolverbindungen, die bereits von Natur aus im Honig enthalten sind, wirken zudem antibakteriell. Sie kommen über den Nektar der Teebaumpflanzen in den medizinischen Honig.“, erläutert Simon und führt weiter aus: „Die Enzyme bilden in Wechselwirkung mit dem Wundsekret Wasserstoff-Peroxid, das ebenfalls antibakteriell wirkt.“ Gerade die Wirkung gegen MRSA (Methicilin-resistenter Staphylococcus aureus), also multiresistente Bakterien, ist beim medizinischen Honig zentral. „Jede Charge wird auf diese Wirksamkeit geprüft. Nur wenn die Wirkung nachgewiesen ist, wird eine Charge freigegeben.“, erklärt der Arzt. Das ist wichtig, da Honig in dieser Beziehung anderen Alternativen zur Wundbehandlung überlegen ist.

Zudem hält Honig die Wunde feucht, was wichtig für die Wundheilung ist, und reduziert unangenehme Gerüche, wie sie vor allem bei chronisch offenen Wunden oder Tumoren auftreten. Und auch rein praktische Vorteile, abseits von biochemischen Prozessen, bietet der Honig. „Der Verbandswechsel mit medizinischem Honig ist relativ einfach und schmerzarm möglich. Wenn man die Honigkompressen vorher gut mit steriler Kochsalzlösung anfeuchtet, kann man sie sehr gut ablösen, ohne die Wunde erneut zu verletzen.“, berichtet Simon.

Honig ist kein Wundermittel

Bei allen positiven Eigenschaften des medizinischen Honigs muss man bedenken, dass er nur eine Alternative neben anderen in der Wundbehandlung ist. „Es gibt bisher nur sehr wenige vergleichende Untersuchungen mit anderen Verfahren. Da hat sich zwar eine äquivalente Wirksamkeit des Honigs gezeigt. Aber die wissenschaftliche Basis, die Evidenz für ein bestimmtes Verfahren, beruht sehr stark auf Erfahrungswerten und nicht auf kontrollierten Studien – zumindest in der Pädiatrie und pädiatrischen Onkologie.“ Nichtsdestoweniger ist Honig in Einzeluntersuchungen vergleichsweise gut erforscht. „Es stellt sich heraus, dass er bei einigen Patienten sehr, sehr hilfreich ist.“, sagt Simon, schränkt aber ein: „Trotzdem gilt das sicherlich nicht für alle und sicherlich ist der Honig auch kein Wundermittel.“

Nebenwirkungen beim Einsatz von Honig sind nämlich ebenfalls bekannt. Nach Aussage von Simon kann es bei etwa zwei bis drei Prozent der Patienten zu lokalen Unverträglichkeiten kommen. An den betroffenen Stellen bilden sich Ekzeme. Für ebenso viele kann die Behandlung schmerzhaft sein. „Es scheint aber so zu sein, dass diejenigen Patienten, die Schmerzen bei einer Honigbehandlung haben, in der Regel schon an schmerzhaften Neuropathien leiden.“, so der Professor. „In einem solchen Fall ist die Empfindlichkeit der Schmerzfasern bereits hochreguliert, beispielsweise aufgrund einer Zuckerkrankheit oder eines chronischen Nierenversagens.“ Treten solche Nebenwirkungen auf, muss die Behandlung mit Honig eingestellt werden.

Honig aus dem Supermarkt ist nicht geeignet

Bevor jetzt aber jeder zum Supermarkt rennt und sich mit Honig eindeckt, um bei kommenden Schürfwunden gerüstet zu sein, dem sei gesagt: keine Eile. Der Einsatz von Honig ist zur akuten Wundbehandlung bei kleineren, unkomplizierten Wunden nicht erforderlich. Sinn macht eine Behandlung mit Honig vor allem bei chronischen, schlecht heilenden Wunden.
Der Honig, der in der medizinischen Wundheilung zum Einsatz kommt, unterscheidet sich zudem deutlich von Haushalts- oder Imkerhonig. Unterscheid Eins: Die Inhaltstoffe. Die meisten wirksamen Bestandteile des Medihoney, wie der medizinische Honig genannt wird, stammen aus den Teebaumpflanzen und finden sich etwa im Kleehonig nicht. Zweitens kann es sein, dass industrieller „Supermarkt-Honig“ pasteurisiert wurde, um Bakterien zu vernichten. Dadurch werden allerdings auch alle wirksamen Inhaltstoffe zerstört.

Bevor Medihoney zum Einsatz kommt, werden die Chargen bestrahlt. Durch die Bestrahlung mit Gamma-Strahlen werden Clostridium-Sporen inaktiviert. Diese Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum können im Honig enthalten sein. „Gelangen diese, gegen Umwelteinflüsse sehr resistenten, Sporen in eine tiefere Wunde, wo wenig Sauerstoff vorhanden ist, können sie auskeimen und so einen Wundbotulismus auslösen.“, erklärt Simon.

Medihoney ist ein Medizinprodukt und genau so, wie man ihn nicht auf das Frühstücksbrot schmieren sollte, sollte man den Frühstückshonig nicht auf Wunden streichen. Im medizinischen Einsatz scheint Honig aber durchaus eine sehr ansprechende Alternative – gerade bei Kindern.

Quelle: http://www.netzathleten.de/gesundheit/ratgeber-gesundheit/item/3458-honig-als-wundheilmittel-wie-funktioniert-s

Gruß an die, die wissen, daß man nicht  bei jeder Entzündung die Messer schleift…

Es gibt Viele und weitaus bessere Wege!!!

TA KI

 

Su-24 absichtlich abgeschossen – Russischer Botschafter legt NATO Beweise vor


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Der russische NATO-Botschafter Alexander Gruschko hat nach eigenen Angaben dem NATO-Vizegeneralsekretär Alexander Vershbow Daten übergeben, die einen absichtlichen Angriff auf den russischen Kampfjet Su-24 durch die Türkei beweisen sollen.

„Ich hatte in der Tat ein Gespräch mit dem ersten Nato-Vizegeneralsekretär Vershbow in Bezug auf den Su-24-Vorfall. Das wurde allerdings nicht auf die Aspekte beschränkt, die der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erwähnte. Ich habe Russlands Beurteilung des Vorfalls dargelegt, die Gesamtheit von militärischen und politischen Faktoren aufgeführt, die von einem absichtlichen Charakter des Angriffs auf das russische Kampfflugzeug im syrischen Luftraum zeugen“, sagte Gruschko.

Zuvor hatte der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg mitgeteilt, dass Gruschko und der NATO-Vizegeneralsekretär Vershbow den Su-24-Vorfall besprochen hatten. Stoltenberg zufolge habe Vershbow dem russischen Botschafter gesagt, dass die NATO das Recht der Türkei auf Selbstverteidigung unterstütze, gleichzeitig jedoch die Notwendigkeit der Deeskalation der Lage einsehe. Direkter Kontakt zwischen Moskau und Ankara sei aus Sicht der NATO ebenfalls notwendig.
Gruß nach Russland
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Weihrauch (Boswellia) zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen – wirksam oder unwirksam? Weihrauch und Myrrhe mindern Entzündungen


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Wirkt Weihrauch bei Entzündungen?

 

Welche Fragen werden in diesem Beitrag beantwortet?

  • Bei welchen Erkrankungen werden Weihrauch-Extrakte angewendet?
  • Welche Dosierungen von Weihrauch-Extrakten werden empfohlen?
  • Wie wirkt Weihrauch?
  • Ist die Wirksamkeit von Weihrauch durch überzeugende Studiendaten belegt?
  • Welche Nebenwirkungen sind unter der Einnahme vonWeihrauch möglich?

 

Hintergrund

Weihrauch wird zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen angewandt. Weihrauchbäume gehören zur Gattung Boswellia, die wiederum sind Teil der Familie der Burseraceae (Balsamgewächse, Weihrauchgewächse).

Medizinisch zur Anwendung kommen die Arten Boswellia serrata, Boswellia carteri und Boswellia frereana. Als „Indischer Weihrauch“ oder „Olibanum“ werden Harze aus Boswellia serrata und Boswellia carterii bezeichnet. Neben Weihrauch aus Indien kommen die aufgeführten Boswelliaarten aus Somalia, Äthiopien und Südarabien. Extrakte aus Weihrauchharzen werden seit Jahrhunderten in der ayurvedischen Heilkunde und Volksmedizin angewandt.

Anwendungsgebiete

Das Harz des Weihrauchbaumes Boswellia serrata findet in der traditionellen indischen Medizin Verwendung zur Behandlung entzündlicher und neurologischer Erkrankungen, grippaler Infekte oder als Wundverbände bei Geschwüren und Abszessen. Als derzeit wichtigste Anwendungsgebiete in Deutschland werden chronisch rheumatische Beschwerden mit entzündlicher Aktivität, wie z. B. die chronische Polyarthritis/rheumatoide Arthritis, aber auch die Osteoarthritis/Arthrose genannt.

Darüber hinaus kommt Weihrauch auch zur Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa) und als Dermatika zur Behandlung von Neurodermitis und Psoriasis zur Anwendung.

Weihrauch – nicht als Arzneimittel zugelassen

In Deutschland ist derzeit kein Weihrauch-Präparat als Arzneimittel zugelassen. Hingegen sind Weihrauch-Präparate als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich (z.B.: Weihrauch H15, Hecht Pharma, 350 mg Kapseln). Vereinzelt beziehen Patienten das indische Präparat Sallaki oder das in der Schweiz nur in einem Kanton zugelassene Weihrauch-Präparat H15 über internationale Apotheken.

Auch wenn zahlreiche Untersuchungen auf positive Effekte von Weihrauch hinweisen, entsprechen diese Studien zu Weihrauch-Extrakten nicht den geforderten Zulassungsbedingungen bezüglich Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der Substanzen. Vor einigen Jahren wurde ein Antrag auf Zulassung eines Weihrauch-Präparates (H15) in Deutschland für die Indikation Rheumatoide Arthritis mangels ausreichender wissenschaftlicher Unterlagen abgelehnt.

In einer kürzlich erschienenen Übersichtsarbeit zur Wirksamkeit pflanzlicher Substanzen auf schmerzhafte entzündliche Prozesse wurde Weihrauch von den Autoren als die am vielversprechendste Substanz für eine weitere Arzneimittel-Entwicklung bewertet (17).

Wirkmechanismus

Die Wirkung von Weihrauch wird im Wesentlichen auf die Beeinflussung von Entzündungsmediatoren zurückgeführt. Auf molekularer Ebene sind Entzündungen durch erhöhte Bildung und Freisetzung von Entzündungsmediatoren gekennzeichnet, zu denen unter anderem Zytokine, Prostaglandine und Leukotriene zählen. Diese Mediatoren werden von komplex regulierten Enzymen synthetisiert, welche durch entzündungsfördernde Einflüsse reichlich gebildet werden. Ziel der medikamentösen Entzündungshemmung ist es, die Expression dieser Enzyme zu unterdrücken (Wirkprinzip von Cortison) oder deren Aktivierung zu hemmen (durch nicht-steroidale Antiphlogistika, z.B. Diclofenac oder Ibuprofen).

Bislang sind ca. 200 Inhaltsstoffe im Harz des Weihrauchbaumes identifiziert worden. Das aus dem Stamm des Weihrauchbaumes gewonnene Harz enthält u.a. Boswelliasäuren als entzündungshemmende Substanzen. Boswelliasäuren hemmen u.a. ein Enzym, das für die Synthese von Prostaglandin E2 verantwortlich ist, und verringern so die Entzündungsreaktion (13). In-vitro-Untersuchungen weisen auch auf eine Hemmung der 5-Lipoxygenase, des Schlüsselenzyms der Leukotrienbiosynthese, als einen weiteren möglichen Wirkungsmechanismus hin (13). Ein weiterer Angriffspunkt bezieht sich auf das Enzym Cathepsin G. Untersuchungen am Menschen belegen, dass mit der Einnahme von Weihrauch-Extrakten die Aktivität dieses entzündungsfördernden Enzyms um mehr als 60 % verringert werden konnte. Bei der Prävention von entzündlichen Veränderungen im Bereich des Darms scheinen zudem antioxidative Wirkmechanismen eine wichtige Rolle zu spielen (14).

Studien zur Wirksamkeit

In der wissenschaftlichen Literatur finden sich zahlreiche Veröffentlichungen zum Wirkmechanismus, jedoch nur wenige Daten zur Wirksamkeit von Weihrauch-Extrakten. Kleinere Studien liefern erste Hinweise auf eine mögliche Wirkung von Weihrauch bei degenerativen Gelenkerkrankungen und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Kontrollierte klinische Studien nach wissenschaftlich anerkannten Qualitätsstandards, die einen überzeugenden Nutzen von Weihrauch bei entzündlichen Darmerkrankungen oder der Rheumatoiden Arthritis belegen, fanden sich in einer Literatur-Recherche (Medline) nicht.

Arthrose / Osteoarthritis

Zur Behandlung von chronisch-degenerativen Gelenkerkrankungen, wie der Arthrose des Kniegelenkes, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Studienergebnisse zu Weihrauch-Extrakten veröffentlicht.

Eine indische Arbeitsgruppe konnte bereits im Jahre 2003 in einer achtwöchigen Crossover-Studie den Nachweis erbringen, dass ein Weihrauch-Extrakt die Knieschmerzen reduziert, die Kniegelenksschwellung vermindert und die Gelenkbeweglichkeit verbessert (1). Es folgten weitere Studien zur Behandlung der Arthrose des Kniegelenkes. Ein spezieller Boswellia-Serrata-Extrakt (5-Loxin®) wurde in einer 3 Monatsstudie in zwei Dosierungen (100 und 250 mg) mit Placebo verglichen (4). Im Ergebnis zeigte sich, dass 5-Loxin® die Schmerzen reduzierte und die Gelenkfunktion im Vergleich zur Placebogruppe signifikant verbesserte. Auffällig war der frühe Wirkeintritt der hohen Dosis des Weihrauch-Extraktes. Bereits nach sieben Tagen konnte eine relevante Symptomverbesserung dokumentiert werden. Zudem gelang in dieser Untersuchung der Nachweis, dass der spezielle Weihrauch-Extrakt das knorpelabbauende Enzym Matrix-Metalloproteinase-3 (MMP-3) in seiner Aktivität deutlich hemmt (4).

Ein neuer Boswellia-Extrakt (Aflapin®) soll durch eine Anreicherung der wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffe noch ausgeprägter entzündungshemmend wirken. In einer Doppelblindstudie über 90 Tage wurde 5-Loxin® und Aflapin® mit Placebo bei Patienten mit Kniegelenksarthrose verglichen (5). Im Ergebnis führten beide Weihrauch-Formulierungen zu einer signifikanten Abnahme der Schmerzen und einer Verbesserung der Kniegelenksfunktion. Dabei zeigten sich Vorteile in der Wirksamkeit zugunsten des Boswellia-Extraktes Aflapin®.

Eine weitere kürzlich publizierte Untersuchung der gleichen Arbeitsgruppe konnte diese Befunde bestätigen (6). In dieser Doppelblindstudie über 30 Tage bei 60 Patienten führte die Therapie mit 100 mg des Weihrauch-Extraktes Aflapin® zu einer signifikanten Besserung der Schmerzsymptomatik und der Gelenkfunktion im Vergleich zur Placebogabe.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Gupta und Mitarbeiter hatten bereits im Jahr 2001 die Wirkung von Weihrauch im Vergleich zu Sulfasalazin bei der Behandlung von 30 Patienten mit einer chronischen Colitis ulcerosa untersucht (12). Über einen Zeitraum von 6 Wochen erhielten die Patienten eine Dosierung von 900 mg Weihrauch täglich, aufgeteilt auf 3 Dosen. Als Ergebnis zeigte sich bei 14 von 20 der mit Weihrauch behandelten Patienten eine Remission. Darüber hinaus konnte bei 18 der 20 Patienten eine Verbesserung in einem oder mehreren der untersuchten Parameter dokumentiert werden. In der Gruppe, die Sulfasalazin erhalten hatte, lag hingegen der Anteil der Patienten, die eine Remission erreichten, niedriger (12).

Die Wirksamkeit von Weihrauch-Extrakten wurde auch bei der Kollagen-Kolitis geprüft. Die kollagene Kolitis ist durch chronische Durchfälle charakterisiert. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine eher seltene Darmerkrankung. In einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie an 31 Patienten mit Kollagen-Kolitis konnte nach 6 Wochen Therapie mit einem hochdosierten Boswellia-Extrakt (3-mal 400 mg pro Tag) bei 63,6 % der Patienten eine Remission erreicht werden (Placebo 26.7 %, p=0,04). Die Autoren dieser Studie aus Deutschland ziehen den vorsichtigen Schluss, dass Weihrauch bei dieser chronischen Darmerkrankung wirksam sein könnte (3). Voraussetzung für den Nachweis der Wirksamkeit sei nach Einschätzung der Autoren eine Bestätigung der Ergebnisse durch weitere größere kontrollierte Studien.

http://www.amazon.de/Mineralstoffe-Spurenelemente-unterstuetzenden-Behandlung-Erkrankungen/dp/1512235180/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1432566827&sr=8-6&keywords=Detlef+nachtigall

 

Morbus Crohn

Auch für die Behandlung von Morbus Crohn liegen Studienergebnisse mit Weihrauch-Extrakten vor. In einer doppelblinden Vergleichsstudie mit der Standardtherapie Mesalazin zeigten sich bei insgesamt 102 Patienten erste Hinweise auf eine Nicht-Unterlegenheit von Weihrauch im Vergleich zu Mesalazin (10). Dem entgegen stehen Ergebnisse einer weiteren, kürzlich publizierten Studie zur Wirksamkeit von Weihrauch bei der Behandlung von Morbus-Crohn-Patienten (2). In dieser Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie wurden insgesamt 108 Patienten mit 3-mal 2 Kapseln (400 mg pro Kps.) Weihrauch-Extrakt über einen Zeitraum von 12 Monaten behandelt. Die Ergebnisse zusammenfassend, kommen die Autoren zu dem Schluss, dass Weihrauch nicht wirksamer sei als Placebo bei der Aufrechterhaltung einer Remission dieser chronisch-entzündlichen Darmerkrankung.

Rheumatoide Arthritis

Zu Anwendung von Weihrauch bei der Rheumatoiden Arthritis liegen nur wenige kontrollierte Studien vor. Eine Placebo-kontrollierte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Weihrauchharzextrakt H15 bei rheumatoider Arthritis keine messbare Wirkung aufweist (7).

Asthma bronchiale

Die anti-entzündliche Wirkung von Weihrauch wurde auch bei Patienten mit chronischem Asthma bronchiale geprüft. In einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie erhielten 40 Asthma-Patienten täglich 2-mal 300 mg Weihrauch oder Placebo über einen Zeitraum von 6 Wochen. Ergebnis: In der Weihrauch-Gruppe verbesserten sich bei 70 Prozent der Patienten die Symptomatik und die Lungenfunktion im Vergleich zu nur 27 Prozent unter der Placebo-Gabe (9).

Weihrauch zur unterstützenden Behandlung bei Krebserkrankungen

Im Rahmen der Krebstherapie gelang der Nachweis, dass Weihrauch bei Patienten mit einem Hirntumor die Nebenwirkungen der Strahlentherapie vermindern kann. Die Bestrahlung von Hirntumoren geht häufig mit einem deutlichen Hirnödem einher, das in der Regel mit hohen Dosen Dexametason behandelt werden muss. In einer Placebo-kontrollierten Studie konnte unter der täglichen Gabe von 4,2 g Weihrauch ergänzend zur Strahlentherapie eine deutliche Abnahme des Hirnödems im Vergleich zur Placebo-Behandlung beobachtet werden. Zukünftig könnte die Behandlung mit Weihrauch möglicherweise zu einer Reduktion der notwendigen Cortison-Dosis bei der Behandlung des Hirnödems beitragen (11).

Spannungskopfschmerzen

In einer Pilotstudie zeigten sich erste Hinweise, dass Weihrauch auch bei Spannungskopfschmerz wirksam sein könnte. Bei Patienten mit einer chronischen Form der Spannungskopfschmerzen konnte unter der Weihrauch-Behandlung eine Abnahme der Häufigkeit und der Intensität der Beschwerden dokumentiert werden (15).

Bioverfügbarkeit von Weihrauch-Extrakten

Die Bioverfügbarkeit der wahrscheinlich wirksamkeitsbestimmenden Boswelliasäuren wird durch die gleichzeitige Aufnahme von Weihrauch-Extrakt und einer fettreichen Mahlzeit deutlich verbessert (8). Es wird daher empfohlen, Weihrauch zu den Mahlzeiten einzunehmen.

Dosierung von Weihrauch

In den zitierten Studien wurden sehr unterschiedliche Dosierungen von Weihrauch-Extrakten eingesetzt. Bei herkömmlichen Weihrauch-Extrakten kamen Tagesdosen von 600 mg bis zu 4,2 g zur Anwendung, in der Regel verteilt auf 2 bis 3 Einzeldosen über den Tag verteilt.

Verträglichkeit

Insgesamt zeichneten sich Weihrauch-Extrakte in den veröffentlichten Studien durch eine gute Verträglichkeit aus. Als unerwünschte Wirkungen wurde über Hautirritationen mit Pruritus berichtet, allergische Reaktionen seien grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Auch Übelkeit wurde als mögliche Nebenwirkung genannt.

In einer systematischen Untersuchung zur Verträglichkeit von pflanzlichen Wirkstoffen wurden bei der Anwendung von Boswellia serrata nur gering ausgeprägte unerwünschte Nebenwirkungen dokumentiert (18).

Diskussion

Die vorliegenden pharmakologischen Daten deuten darauf hin, dass das vorherrschende Wirkprinzip von Weihrauch-Extrakten in der Hemmung von Entzündungsvorgängen liegt. Entzündungsreaktionen spielen bei fast allen empfohlenen Anwendungsgebieten für Weihrauch eine entscheidende Rolle. Damit die in pharmakologischen Untersuchungen beschriebenen Effekte wirksam werden können, ist die Anwendung einer ausreichend hohen Dosierung von Weihrauch-Extrakten mit nachgewiesener Qualität notwendig. Da die Wirksamkeit zudem sehr abhängig von der Zusammensetzung der verwendeten Weihrauch-Extrakte zu sein scheint, sind die in Studien dokumentierten Ergebnisse im positiven wie im negativen Sinne nicht auf alle Weihrauch-Extrakte zu übertragen.

Für Weihrauch besteht ein scheinbarer Widerspruch zwischen überzeugenden In-vitro-Daten zur Entzündungshemmung und den Ergebnissen zur Anwendung beim Menschen. Die schlechte Bioverfügbarkeit der wahrscheinlich wirksamkeitsbestimmenden Boswelliasäuren beim Menschen könnte eine Erklärung für die bisher wenig überzeugenden klinischen Daten sein.

Eine deutsche Arbeitsgruppe hat eine Weihrauch-Zubereitung mit einer verbesserten Bioverfügbarkeit untersucht (auf Lecithin-Basis, Phytosome®) und konnte eine deutlich bessere Aufnahme von Boswelliasäuren dokumentieren (16).

Insgesamt wurden bisher nur wenige kontrollierte klinische Studien zur Wirksamkeit von Weihrauch-Extrakten veröffentlicht. Am besten stellt sich die Datenlage zur Anwendung von Weihrauch-Extrakten bei der Behandlung der Kniegelenksarthrose dar. Positiv beeinflusst durch eine Behandlung mit Boswellia-Extrakten werden den Studien zufolge insbesondere die Schmerzsymptomatik und die Gelenkfunktion bei Patienten mit einer Arthrose des Kniegelenks. Auch wenn die relativ kleinen Studien überwiegend von einer Arbeitsgruppe durchgeführt wurden, liegen doch ausreichende Belege zur Wirksamkeit der untersuchten Boswellia-Extrakte vor. Diese Weihrauch-Spezialextrakte sind in Deutschland nicht als Arzneimittel zugelassen und unterscheiden sich zudem in ihrer Zusammensetzung von denen in Deutschland verfügbaren Weihrauch-Präparaten.

Fazit

Das pharmakologische Prinzip der Entzündungshemmung durch Weihrauch kann als überzeugend belegt gelten. Den veröffentlichten Studien zufolge scheinen Weihrauch-Extrakte zur unterstützenden Behandlung bei der Kniegelenksarthrose wirksam zu sein. Darüber hinaus liegen Hinweise für eine Wirksamkeit bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen vor. Patienten mit einer Rheumatoiden Arthritis scheinen hingegen nicht von einer Behandlung mit Weihrauch zu profitieren. Ziel der weiteren Entwicklung muss es sein, die Bioverfügbarkeit von Weihrauch-Extrakten zu verbessern.

Literatur

1. Kimmatkar N, Thawani V, Hingorani L, Khiyani R. Efficacy and tolerability of Boswellia serrata extract in treatment of osteoarthritis of knee – a randomized double blind placebo controlled trial. Phytomedicine. 2003 Jan;10(1):3-7.

2. Holtmeier W, Zeuzem S, Preiss J, Kruis W, Böhm S, Maaser C, Raedler A, Schmidt C, Schnitker J, Schwarz J, Zeitz M, Caspary W. Randomized, placebo-controlled, double-blind trial of Boswellia serrata in maintaining remission of Crohn’s disease: good safety profile but lack of efficacy. Inflamm Bowel Dis. 2011 Feb;17(2):573-82.

3. Madisch A, Miehlke S, Eichele O, Mrwa J, Bethke B, Kuhlisch E, Bästlein E, Wilhelms G, Morgner A, Wigginghaus B, Stolte M. Boswellia serrata extract for the treatment of collagenous colitis. A double-blind, randomized, placebo-controlled, multicenter trial. Int J Colorectal Dis. 2007 Dec;22(12):1445-51.

4. Sengupta K, Alluri KV, Satish AR, Mishra S, Golakoti T, Sarma KV, Dey D, Raychaudhuri SP. A double blind, randomized, placebo controlled study of the efficacy and safety of 5-Loxin for treatment of osteoarthritis of the knee. Arthritis Res Ther. 2008;10(4):R85.

5. Sengupta K, Krishnaraju AV, Vishal AA, Mishra A, Trimurtulu G, Sarma KV, Raychaudhuri SK, Raychaudhuri SP. Comparative efficacy and tolerability of 5-Loxin and AflapinAgainst osteoarthritis of the knee: a double blind, randomized, placebo controlled clinical study. Int J Med Sci. 2010 Nov 1;7(6):366-77.

6. Vishal AA, Mishra A, Raychaudhuri SP.A double blind, randomized, placebo controlled clinical study evaluates the early efficacy of aflapin in subjects with osteoarthritis of knee. Int J Med Sci. 2011;8(7):615-22.

7. Sander, O., et al., Is H15 (resin extract of Boswellia serrata incense) a useful supplement to established drug therapy of chronic polyarthritis? Results of a double-blind pilot study. Z. Rheumatol. 1998; 57: 11 – 16.

8. Sterk V, Büchele B, Simmet T. Effect of food intake on the bioavailability of boswellic acids from a herbal preparation in healthy volunteers. Planta Med. 2004 Dec;70(12):1155-60.

9. Gupta I, Gupta V, Parihar A, Gupta S, Lüdtke R, Safayhi H, Ammon HP. Effects of Boswellia serrata gum resin in patients with bronchial asthma: results of a double-blind, placebo-controlled, 6-week clinical study. Eur J Med Res. 1998 Nov 17;3(11):511-4.

10. Gerhardt H, Seifert F, Buvari P, Vogelsang H, Repges R. Therapy of active Crohn disease with Boswellia serrata extract H 15. Z Gastroenterol. 2001 Jan;39(1):11-7.

11. Kirste S, Treier M, Wehrle SJ, Becker G, Abdel-Tawab M, Gerbeth K, Hug MJ, Lubrich B, Grosu AL, Momm F. Boswellia serrata acts on cerebral edema in patients irradiated for brain tumors: a prospective, randomized, placebo-controlled, double-blind pilot trial. Cancer. 2011 Aug 15;117(16):3788-95.

12. Gupta I, Parihar A, Malhotra P, Gupta S, Lüdtke R, Safayhi H, et al. Effects of gum resin of Boswellia serrata in patients with chronic colitis. Planta Med. 2001;67:391–5.

13. Siddiqui MZ. Boswellia serrata, a potential antiinflammatory agent: an overview. Indian J Pharm Sci. 2011 May;73(3):255-61.

14. Hartmann RM, Morgan Martins MI, Tieppo J, Fillmann HS, Marroni NP.mEffect of Boswellia serrata on antioxidant status in an experimental model of colitis rats induced by acetic acid. Dig Dis Sci. 2012 Aug;57(8):2038-44.

15. Lampl C, Haider B, Schweiger C. Long-term efficacy of Boswellia serrata in four patients with chronic cluster headache. Cephalalgia. 2012 Jul;32(9):719-22.

16. Hüsch J, Bohnet J, Fricker G, Skarke C, Artaria C, Appendino G, Schubert-Zsilavecz M, Abdel-Tawab M. Enhanced absorption of boswellic acids by a lecithin delivery form (Phytosome(®)) of Boswellia extract. Fitoterapia. 2013 Jan;84:89-98.

17. Di Lorenzo C, Dell’Agli M, Badea M, Dima L, Colombo E, Sangiovanni E, Restani P, Bosisio E. Plant food supplements with anti-inflammatory properties: a systematic review (II). Crit Rev Food Sci Nutr. 2013;53(5):507-16.

18. Posadzki P, Watson LK, Ernst E. Adverse effects of herbal medicines: an overview of systematic reviews. Clin Med. 2013 Feb;13(1):7-12.

Quelle: http://wirksam-oder-unwirksam.blogspot.de/2012/08/weihrauch-boswellia-zur-behandlung.html

 

Weihrauch und Myrrhe mindern Entzündungen

Harze können bei Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Krebs helfen

16.12.2014

Schon bei den drei Heiligen Königen gehörte Weihrauch der Überlieferung nach zu den Geschenken, die sie neben Myrrhe und Gold für das neugeborene Jesuskind nach Bethlehem brachten. Bereits seit der Antike ist der aromatische Duft des Weihrauchharzes Bestandteil vieler religiöser Zeremonien und verleiht bis heute in der Kirche vielen Festen einen besonderen Ausdruck. Doch das ist längst nicht alles, denn wie Studien immer wieder aufzeigen, kann Weihrauch auch in der Medizin einen großen Nutzen erbringen: „Das aus dem Stamm des Weihrauchbaumes gewonnene Harz enthält entzündungshemmende Substanzen“, so Prof. Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Dadurch sei Weihrauch als „Heilmittel unter anderem für die Therapie von Krankheiten wie Asthma, Rheumatoider Arthritis oder Neurodermitis interessant“.

In der ayurvedischen Medizin seit Jahrtausenden bewährt
Beim Wort „Weihrauch“ denken viele Menschen an die Heiligen Drei Könige, für die das luftgetrocknete Gummiharz aus dem Weihrauchbaum so wertvoll wie Gold und daher als „Gabe“ für das Jesuskind gerade gut genug war. Doch auch heute scheint Weihrauch seinen Wert nicht verloren zu haben, vielmehr kommen immer wieder Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass das Harz großes Potenzial habe, als natürliches Heilmittel zu wirken. In der ayurvedischen Medizin Indiens hingegen ist das Baumharz bereits seit Jahrtausenden ein fester Bestandteil, indem es bei der Behandlung von Wunden, Geschwüren sowie bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis, Gicht oder Rheuma eingesetzt wird.Boswelliasäuren als Entzündungshemmer bei Multipler Sklerose?
Wie aktuelle Studien zeigen, könnte Weihrauch daher möglicherweise auch bei Multipler Sklerose (MS) helfen, denn die darin enthaltenen Boswelliasäuren wirken als natürlicher Entzündungshemmer, haben aber im Vergleich zu synthetischen Mitteln weit weniger Nebenwirkungen. Bei der MS handelt es sich um eine bislang nicht heilbare chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, durch welche die Markscheiden der Nervenfasern angegriffen werden. In der Folge treten vielfältige Symptome auf, häufig sind dabei unter anderem Empfindungs- und Sehstörungen, Muskellähmungen, chronische Müdigkeit („Fatigue“) oder Schwindel. Unter den entzündlichen Erkrankungen des Nervensystem weist die MS die größte Häufigkeit auf und ist zudem nach der Epilepsie die zweithäufigste neurologische Krankheit insgesamt. Dementsprechend seien nach Angaben der Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. (DMSG) weltweit etwa 2,5 Millionen Menschen betroffen, allein hierzulande leben ca. 130.000 MS-Erkrankte.

SABA-Studie untersucht Einfluss von Weihrauch bei MS
Mit dem positiven Effekt von Weihrauch bei MS beschäftigt sich auch die Neurologin Dr. Klarissa Hanja Stürner vom Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) im Rahmen der sogenannten „SABA-Studie“. Wie die „Welt“ berichtet, hatten dort 37 Patienten mit schubförmiger MS über einen Zeitraum von acht Monaten statt Kortison oder Interferon, das Extrakt des Weihrauch-Harzes erhalten. Offenbar mit großem Erfolg, denn die Zahl der Nervenschädigungen sei bei den bislang 25 ausgewerteten Personen um knapp 60% zurück gegangen, zudem sank die jährliche Rate neuer Schübe von 0,94 auf 0,32. Die Patienten hätten die entzündungshemmende Therapie in Kapselform dabei nach Aussage von Dr. Stürner „bisher sehr gut“ vertragen, so die Mitteilung des UKE. Dementsprechend würden „viele von ihnen [.] die Behandlung auf eigenen Wunsch noch über die Studienlaufzeit hinaus fortsetzen“ wollen.

Chinesische Forscher finden 99 chemisch definierte Substanzen im Weihrauchöl
„Weihrauch und Myrrhe verfügen beide über eine Vielzahl bioaktiver Inhaltsstoffe, mit deren gesundheitlichen Wirkungen sich die Medizin bis in unsere Tage beschäftigt“, erklärt der Allergologe Peter Schnabel gegenüber der „Welt“. „Erst kürzlich fanden chinesische Wissenschaftler bei einer aktuellen Analyse von Weihrauchölen 99 chemisch definierte Substanzen. Darunter befanden sich auch mehrere Substanzen, bei denen eine gegen den Krebs wirksame Aktivität vermutet wird“, so der Mediziner von der TU München weiter. Auch Forscher der Universität Leicester belegten im Rahmen einer Studie erstmals die positive Wirkung von Weihrauch bei Eierstockkrebs. Dafür verwendeten sie den Inhaltsstoff AKBA (Acetyl-11-Keto-ß-Boswelliasäure) aus dem Harz des Weihrauchbaums.

Inhaltsstoff AKBA wirksam bei Eierstockkrebs
„Wir haben gezeigt, dass dieser Inhaltsstoff des Weihrauchs effektiv Eierstockkrebszellen tötet“, sagte Dr. Mark Evans von der Universität Leicester. „Am überraschendsten war, dass die Zellen, die wir getestet haben und die gegen Chemotherapie resistent waren, sensibler gegenüber diesem Inhaltsstoff waren, was darauf hindeutet, dass Weihrauch in der Tat in der Lage ist, Arzneimittelresistenzen zu überwinden und zu einer verbesserten Überlebensrate bei Patienten in einem späten Stadium von Eierstockkrebs zu führen.“

Jenaer Pharmazeut untersucht den Wirkmechanismus des Weihrauchs
Doch nicht nur bei Krebs könnten die natürlichen Harze helfen, stattdessen hätten Studien auch eine positive Wirkung beichronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Asthma bronchiale und Schuppenflechte zeigen können. Doch wie entsteht dieser positive Effekt? Mit dieser Frage beschäftigte sich auch Professor Oliver Werz von der Universität Jena, der gemeinsam mit Partnern der Uni Saarbrücken und einem Startup-Unternehmen dem Wirkmechanismus des Weihrauchs nachgegangen ist. Durch ihre Studie konnten die Forscher zeigen, wo genau die Boswelliasäuren in das Entzündungsgeschehen eingreifen: „Boswelliasäuren interagieren mit verschiedenen Eiweißen, die an entzündlichen Reaktionen beteiligt sind. Insbesondere jedoch mit einem Enzym, das für die Synthese von Prostaglandin E2 verantwortlich ist“, so der Jenaer Pharmazeut in einer Pressemitteilung der Friedrich Schiller Universität. Prostaglandin E2 gehöre dabei zu den Vermittlern der Immunantwort und spiele daher eine zentrale bei Entzündungsprozessen, der Entstehung von Fieber und Schmerzen: „Boswelliasäuren hemmen dieses Enzym sehr potent und verringern so die Entzündungsreaktion“, erklärt Professor Oliver Werz.

Boswellia serrata die bekannteste Art
Prof. Werz und sein Team kamen durch ihre Studie noch zu weiteren Erkenntnissen, nachdem sie das Harz verschiedener Weihraucharten verglichen und in Hinblick auf die entzündungshemmende Wirkung analysiert hatten. Demnach gäbe es weltweit mehr als zehn verschiedene Arten von Weihrauch, wobei der in Nord- und Zentralindien beheimatete „Boswellia serrata“ der bekannteste sei. „Wie wir jetzt gesehen haben, ist jedoch das Harz von Boswellia papyrifera um den Faktor zehn wirksamer“, so Prof. Werz, eine Art, die vorrangig im Nordosten Afrikas (Äthiopien, Somalia) und auf der arabischen Halbinsel (Jemen, Oman) vorkommt.

Bäume vom Aussterben bedroht
Doch ob sich Weihrauch als Arzneimittel in Zukunft etablieren könne, hänge laut dem Experten von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen die klinische Überprüfung noch aus, zudem kämen die Boswelliasäuren ausschließlich im Harz des Weihrauchbaumes vor und könnten dementsprechend nur schwer synthetisch hergestellt werden. Damit würden die Bäume „die einzige Ressource für den aussichtsreichen Wirkstoff“ stellen – die jedoch vom Aussterben bedroht seien, so die Mitteilung der Universität weiter. „Ohne nachhaltigen Schutz sind damit nicht nur Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, sondern es gehen der Medizin auch vielversprechende Wirkstoffe verloren“, betont Prof. Werz. (nr)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/weihrauch-und-myrrhe-lindern-entzuendungen-901853447080.php

Gruß andie Heilenden

TA KI

 

 

Studie belegt: Nicht geimpfte und wenig geimpfte Kinder sind gesünder


Dieser Artikel sollte seit 14:00h bereits im Blog stehen, so ist es auch im Hintergrund dieser Seite ersichtlich- Danke an WordPress!!

Eine Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift der American Medical Association (JAMA) hat festgestellt, dass wenig oder nicht geimpfte Kinder eine bessere Gesundheit haben. Die Studie bewertete Daten von mehr als 320.000 Kinder im Alter von zwei bis 24 Monaten. Es zeigte sich, dass wenig oder nicht geimpfte Kinder deutlich weniger ambulante Behandlungen und Notfall-Besuche im Krankenhaus beanspruchten, im Vergleich zu altersgemäß geimpften Kindern.

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Die Kontroverse über die Effizienz und die Notwendigkeit von Impfstoffen ist bekannt. Während die Schulmedizin die Verwendung von Impfstoffen befürwortet, ignoriert sie auch die Vielfalt von toxischen Substanzen, die Impfstoffe enthalten und  die Immunreaktionen beeinträchtigen. Zur gleichen Zeit, in der die Gesundheitsbehörden die obligatorische Impfungen durchsetzen wollen, beweisen neue Daten, dass diese künstlichen Immunisierungsstrategien einfach nicht funktionieren wie sie sollen. Eine Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift der American Medical Association (JAMA) hat festgestellt, dass wenig oder gar nicht geimpfte Kinder eine bessere Gesundheit haben. Dies konnte durch die Ermittlung der Frequenz der ambulanten Behandlungen und Notfall-Krankenhausbesuche aufgezeigt werden.

Das Ziel der Studie war es, die Auswirkungen von alternativen Impfplänen zu untersuchen, in welchen eine zeitlich Streckung, eine Verzögerung oder ein Verzicht zumindest einiger Impfungen empfohlen wurde,  entgegen allen offiziellen Richtlinien von Institutionen wie der amerikanischen Hausärzte-Akademie, dem Verband der amerikanischen Kinderärzte und des Zentrums für Krankheitsüberwachung und Prävention. Kinder, die einem solchen alternativen Impfschema folgten, wurden mit Kindern verglichen, die die zugelassenen Impfstoffen in einer „fristgerechten“ Weise empfangen hatten. Die bahnbrechende Studie bewertete Daten (erfasst von 2004-2008) von mehr als 320.000 Kinder im Alter von zwei bis 24 Monaten. Es zeigte sich, dass wenig oder nicht geimpfte  Kinder deutlich weniger ambulante Behandlungen und Notfall-Besuche im Krankenhaus beanspruchten, im Vergleich zu altersgemäß geimpften Kindern. Außerdem fanden die Autoren, dass trotz des ungeheuren politischen, unternehmerischen und medizinischen Drucks zu Impfungen zu drängen, die Tendenz Kinder wenig oder gar nicht impfen zu lassen stark steigend ist, mit immer mehr Eltern, die aus den Impfplänen für ihre Kinder aussteigen.

Die JAMA Redaktion hält diese Feststellungen für ein Rätsel und unterstreicht die Tatsache, dass keine dieser alternativen Impfschemata genehmigt oder auf ihre Wirksamkeit getestet worden war, was bedeuten soll, dass die zugelassenen Impfstoffe voll getestet und sicher seien, welches aber der Realität bis heute nicht entspricht. Die Studie beweist, dass das Fernbleiben oder sogar die Verzögerung der Impfstoffe einen messbaren, positiven Effekt auf den Gesundheitszustand und die Robustheit des Immunsystem von Kleinkindern hat. 

Quellen:

The JAMA Network: A Population-Based Cohort Study of Undervaccination in 8 Managed Care Organizations Across the United States. Authors: Jason M. Glanz, PhD; Sophia R. Newcomer, MPH; Komal J. Narwaney u.a.

(NaturalNews/mh)

Quelle: http://www.epochtimes.de/gesundheit/impfen-gesundheit-kinder-a1288552.html

Gruß an die Ungeimpften

TA KI

Zielpunkt verärgert Mitarbeiter mit Weihnachtspost


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Die Zielpunkt-Pleite lässt weiter die Wogen hochgehen. Nachdem am Montagvormittag die Insolvenz angemeldet wurde, sorgt nun ein Brief, der dem Weihnachtsgeschenk für die Mitarbeiter beigelegt wurde, für Unmut. Darin schreibt Eigentümer Georg Pfeiffer persönlich, die Lebensmittelkette sei „für die Zukunft hervorragend aufgestellt“. Das Geschenk – eine Gewürzmischung – samt dem Schreiben sei „bereits vor Wochen vorbereitet“ worden, rechtfertigte man sich bei Zielpunkt.

Dass der Brief den rund 2700 Zielpunkt- Mitarbeitern, die ihren Job verlieren und damit noch nicht genug derzeit auch der Auszahlung ihres Novembergehalts und des Weihnachtsgeldes durch den Insolvenzentgeltfonds harren müssen, wenig Freude bereitet, dürfte nun wohl niemanden überraschen. Der Konzern bat umgehend um Entschuldigung.

Zielpunkt: „Ganz sicher keine böse Absicht dahinter“

„Uns ist völlig bewusst, dass der beigelegte Brief zum jetzigen Zeitpunkt wie Hohn in den Ohren der Mitarbeiter klingen muss. Ganz sicher steckt keine böse Absicht dahinter, auch wenn es heute kaum jemand glauben kann und will.“ Das Geschenk sei „bereits vor Wochen vorbereitet und in der Zwischenzeit zusammengestellt sowie versendet“ worden, hieß es in der Erklärung, die der Konzern auch auf Facebook veröffentlichte.

Pfeiffer hatte allerdings bereits Anfang November mit einem persönlichen Brief an alle Zielpunkt- Mitarbeiter die „Krone“ berichtete ein nicht besonders geschicktes Händchen bewiesen. „Wir werden mit voller Kraft die Entwicklung von Zielpunkt fortsetzen“, hieß es darin. Anlass des Schreibens nur drei Wochen vor der Insolvenz- Ankündigung war der kurz davor abgewickelte Verkauf des Großhandelsbetriebs c+c Pfeiffer an Transgourmet, eine Tochter des Schweizer Handelskonzerns Coop.

Gewerkschaft kritisiert „komische“ Vorgehensweise

„Neben der strategischen Perspektive dieser Partnerschaft war die Sicherheit Ihrer Arbeitsplätze die wichtigste Grundlage für diese Entscheidungen. Ich bin überzeugt, dass wir mit den neuen Strukturen bestmögliche Voraussetzungen für eine langfristig erfolgreiche Weiterentwicklung in allen Geschäftseinheiten geschaffen haben“, hieß es in dem Brief weiter. „Wenn die das am 4.11. als Linie vorgeben und dann 14 Tage später die Insolvenz kommt, dann wird es erlaubt sein, dass es einem komisch vorkommt“, kritisierte auch GPA- Chef Wolfgang Katzian den Brief von Georg Pfeiffer.

Erschwerend kommt hinzu, dass Zielpunkt- Geschäftsführer Erich Schönleitner noch am 18. November dem „WirtschaftsBlatt“ erklärte, dass Pfeiffer an Zielpunkt glaube und es bis 2017 aus den roten Zahlen schaffen wolle. Die Kette sollte mithilfe des Onlinegeschäfts, mehr Convenience- Produkten und Franchise- Partnern flottgemacht werden. In den nächsten drei Jahren hätten 20 bis 30 Standorte an Franchise- Partner gehen sollen. Doch nur eine Woche später kündigte das Unternehmen an, Insolvenz anmelden zu müssen. Der Konkursantrag erfolgte dann am Montag.

(…)

Quelle:http://www.krone.at/Oesterreich/Zielpunkt_veraergert_Mitarbeiter_mit_Weihnachtspost-Schiefe_Optik-Story-484758

Gruß an die Verballhornten

TA KI