Säureblocker – Dauerkonsum ist lebensgefährlich, Einnahme nach Operation im Krankenhaus: Behindert die Genesung, Gefahr weiterer Infektionen begünstigt!!!


PPIs

Säureblocker – Dauerkonsum ist gefährlich

Ein ausschweifender Abend im Biergarten, fettes Essen, Stress im Büro – darauf reagiert der Magen bei vielen Menschen empfindlich. Doch Vorsicht: Der Griff zum praktischen Säureblocker aus der Apotheke ist bei Sodbrennen oder hartnäckigem Aufstoßen zwar verlockend. Die regelmäßige Anwendung birgt aber viele Gefahren, warnen Mediziner.

Die sogenannten Protonenpumpenhemmer (engl. Abkürzung PPI) blockieren ein Enzym, das im Magen für die Bildung von Salzsäure wichtig ist. Die Wirkstoffe Omeprazol, Pantoprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol verringern so je nach Dosis die Säuremenge im Magen. Das ist wichtig bei Erkrankungen, die mit einer vermehrten Säurebildung einhergehen oder solchen, bei denen der natürliche Schutz der Magenschleimhaut geschwächt ist. Bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren oder der sogenannten Refluxkrankheit gehören die Säureblocker heute zum Standard. Auch zur Behandlung einer Magenschleimhautentzündung wie der Helicobacter-Gastritis werden PPIs eingesetzt.

Schutz vor der Selbstverdauung

Magensäure ist für die Aufspaltung der Nahrung sehr wichtig: Sie zerlegt die mit der Nahrung aufgenommenen Eiweiße in ihre Einzelbestandteile, damit sie später vom Darm ins Blut gelangen können. Außerdem tötet sie Krankheitserreger ab – die meisten Viren und Bakterien überleben das Säurebad nicht. Damit sich der Magen mit seiner scharfen Salzsäure nicht selbst verdaut, ist sein Inneres durch eine spezielle Schleimschicht geschützt.

Gefährlicher Säureangriff

Wird allerdings zu viel Magensäure gebildet oder ist der Stoffwechsel der Schleimhaut gestört, kann die Salzsäure die eigenen Zellen von Magen, Speiseröhre (bei der Refluxkrankheit) oder Zwölffingerdarm angreifen. Die Säureattacke macht sich meist durch brennende oder bohrende Schmerzen im Oberbauch oder hinter dem Brustbein bemerkbar. Auch vermehrtes Aufstoßen, Appetitlosigkeit und Durchfall sind häufige Anzeichen für einen übersäuerten Magen.

Aus den Entzündungen können Geschwüre, Schleimhautblutungen und im schlimmsten Fall sogar ein Durchbruch des Magens oder Zwölffingerdarms (perforiertes Ulcus) entstehen. In der Speiseröhre führt der ständige Reiz durch die Salzsäure zu Entzündungen, Vernarbungen und im schlimmsten Fall zu Krebs.

Besonders schädlich für den Magen sind Stress, chronischer Schlafmangel, unregelmäßige und überreiche Mahlzeiten, aber auch Genussmittel wie Kaffee oder Nikotin. Auch bestimmte Medikamente, etwa die Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (ASS, bekanntester Vertreter Aspirin®), Ibuprofen oder Diclofenac, Kortison (gegen schwere Allergien, Rheuma oder Autoimmunkrankheiten) oder gerinnungshemmende Wirkstoffe können die Magenschleimhaut angreifen. In diesen Fällen können PPIs die Symptome oft lindern und die empfindliche Schleimhaut schützen.

Bedenklicher Pharmatrend

Ärzte warnen jedoch, die Medikamente würden zu leichtfertig eingenommen. Seit die Wirkstoffe in bestimmten Dosierungen rezeptfrei über den Apothekentresen wandern dürfen, sind die Umsätze der Pharmafirmen regelrecht durch die Decke gegangen. PPIs belegen in den Umsatzstatistiken gemeinsam mit den blutfettsenkenden Statinen inzwischen weltweit Spitzenplätze. Vor allem der vorbeugende Einsatz der „Prazole“ sei riskant und der Nutzen für die Betroffenen oftmals geringer als die Risiken, berichten Mediziner und Pharmakologen.

Brüchige Knochen, Infekte, Allergien

Die Wirkstoffe haben nämlich einige sehr bedenkliche Nebenwirkungen: Zusätzlich zu Verdauungsstörungen und Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen schwächen PPIs beispielsweise die Knochen, weil sie die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm behindern. Dadurch kann bei Langzeiteinnahme das Risiko von Knochenbrüchen, zum Beispiel im Oberschenkel, auf das Doppelte ansteigen, zeigte vor einigen Jahren eine Studie. Menschen, die regelmäßig PPIs einnehmen, erkranken bis zu dreimal häufiger an bakteriellen Darmentzündungen, weil die keimtötende Säurebarriere im Magen fehlt. Risiken, die teilweise übrigens auch bei anderen Medikamenten wie den sogenannten H2-Blockern oder Säurebindern bestehen.

Gleichzeitig stehen die Wirkstoffe im Verdacht, die Aufnahme von Magnesium, Eisen und vor allem des für die Blutbildung wichtigen Vitamins B12 zu behindern. PPIs sollen sogar das Risiko für schwere Lungenentzündungen erhöhen und die Entstehung von Nahrungsmittelallergien begünstigen.

Besser die Lebensgewohnheiten ändern

Angesichts solcher Risiken empfehlen Fachleute, Prazole nur einzunehmen, wenn dies ärztlich begründet ist. Besonders gefährlich ist eine längerfristige Eigenbehandlung mit den rezeptfreien PPIs, ohne dass die Ursache der Beschwerden bekannt ist. Menschen mit einem empfindlichen Magen sollten lieber ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten überdenken, statt die Symptome des sauren Magens mit Medikamenten zu verschleiern.

Stand: 04.03.2015
Autor:
Quellen:

  • Herold G.: Innere Medizin. Selbstverlag. 2013
  • Frakturgefahr durch Säurehemmer, MMW-Fortschritte der Medizin 149 (2007)
  • Herzig, S.et al.: Acid-suppressive medication use and the risk for hospital acquired pneumonia. JAMA 301 (2009)
  • Diesner S. et al.: Mechanismen und Risikofaktoren für Typ 1 Nahrungsmittelallergien – Die Rolle der gastrischen Verdauung, Wiener Medizinische Wochenschrift (Dez. 2012)

Quelle: http://www.mydoc.de/ernaehrung/verdauung/saeureblocker-dauerkonsum-gefaehrlich-1550

Prazole: Omeprazol, Pantoprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol…PPIs

Diese Medikamente, werden tagtäglich in Unmengen verabreicht, in stationären Senioreneinrichtungen gibt es kaum einen Bewohner der NICHT einmal am Tag dieses Mittel schluckt und das über Jahre mitunter über Jahrzehnte!!

( Schauen Sie bitte mal die Medikamente Ihrer Eltern und Großeltern durch, iCH würde mich nicht wundern, wenn Sie fündig werden!!)

Über Erkrankungen wie Osteoporose, Anämie , Oberschenkelhalsfrakturen, bakteriell zugrunde liegenden schweren Entzündungen der Atemwege und des Verdauungstraktes, sowie infolge hinzukommender Beeinträchtigung des Herzens, wundert  sich nur der, der „verschreibt„, aber außerstande ist zu denken!

In Krankenhäusern werden Frischoperierte aufgrunddessen, da sie Medikamente einnehmen müssen, die gegebenenfalls den Magen belasten könnten-teilweise bis über die Entlassung hinaus,  prophylaktisch mit Omeprazol, Pantoprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol versorgt.

Inwieweit kann eine reibungslose Genese verlaufen, wenn:

-der Körper daran gehindert wird das zur Heilung dringend benötigte Magnesium, Eisen, Kalzium, Vitamin B12 aufzunehmen-

-und zeitgleich  jedem Bakterium und Keim Tür und Tor geöffnet wird, um den eh schon gebeutelten Menschen, dessen Immunsystem in solchen Phasen Höchstleistung abverlangt wird

-zusätzlich in die Gefahr zu bringen ( und es soll in Krankenhäusern ja häufiger vorkommen, daß entartete und multiresistente Keime dort heimisch sind…) -und als Bonus, an einer Lungenentzündung, oder Darmentzündung zudem zu erkranken…

???…

Gruß an alle Mitdenker

Und wer Sodbrennen hat- 1 Teelöffel Kaisernatron auf 150 ml Wasser und austrinken- in der nächsten Stunde weder Essen, noch Trinken- Das Brennen ist weg!

Bei akutem Herzproblemen 1 TL Kaisernatron unter die Zunge und 112 wählen

TA KI

 

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9 Kommentare zu “Säureblocker – Dauerkonsum ist lebensgefährlich, Einnahme nach Operation im Krankenhaus: Behindert die Genesung, Gefahr weiterer Infektionen begünstigt!!!

  1. Naturnatronkur

    Die Natronkur, nach Rosina Sonnenschmidt ist zu beziehen über Narayana Verlag Tel.076269749700
    In der Kur enthalten sind: •Naturnatron
    •Agar- Agar (Alge)
    •Petrolatum (Mineralöl)
    •Heilerde
    Ablauf der Kur:
    Morgens nüchtern 1/2 Teelöffel Naturnatron in kaltem Wasser anrühren, dann heißes Wasser dazugeben, umrühren. So heiß wie möglich trinken.

    Einige Minuten später 1 Glas kühles Wasser mit 6-12 Tropfen Zitrone trinken.

    Ca. 15 Minuten später 3-5 Streifen Agar-Agar kauen und gut einspeicheln (wirkt entschlackend).
    Mit dem Frühstück 15 Minuten warten.

    Zwischen den Mahlzeiten 1/2 Teelöffel Heilerde in Wasser einnehmen.

    Abends 1 El. Petrolatum einnehmen.

    Diese Kur wird 10 Tage durchgeführt, dann eine Woche pausiert und anschließend wiederholt.

    Diese Kur wirkt umstimmend, d.h. die Eigenregulation des Säure- Basenhaushalts stellt sich wieder ein.

    Bitte beachten Sie:

    Dauertherapien mit Basenpulvern,die oral eingenommen werden, sollten durch konstitutionelle Homöopathie und/oder miasmatische Homöopathie (Umstimmung einer ererbten Übersäuerung des Stoffwechsels) und durch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten ersetzt werden. Meiner Erfahrung nach ist hier die Auswahl der passenden Basenpulvermischung individuell vom Stoffwechel abhängig. Also ist ein vorsichtiger Umgang empfehlenswert.

    Basenbäder higegen sind eine wunderbare Methode unseren Organismus über die Haut von Übersäuerung und Schlacken zu befreien.
    Die Theorie, daß ein gesunder Säureschutzmantel der Haut aufrechterhalten werden sollte, teile ich nicht. Vielmehr resultiert die „Säureschutzmanteltheorie“ aus Durchschnittswerten einer zivilisatorisch übersäuerten Bevölkerung. Der Organismus versucht sich vielmehr von einem Überschuß an Säure und Schlacken über die Haut zu befreien. Übelriechender Schweiß und zB. eine erhöhte Talgproduktion der Haut sind Zeichen hierfür.

    Basenfußbäder, Basen- Peeling (ein Löffel Basenpulver auf eine Tasse Honig), Ganzkörperbasenbäder usw. beweisen, daß die Haut weicher und gesünder wird, wenn sie in basische Bereiche kommt.

    http://www.naturheilpraxis-endorf.de/web/index.php?idcatside=43

  2. Danke für Artikel und Kommentar! 🙂
    Und die Naturnatronkur von Kokolores ist auch interessant.
    LG
    Kruxdie26

  3. Kaisernatron bzw. Natriumbicarbonat täglich trinken ruiniert auf Dauer leider die säurebildenden Hauptzellen. Denn diese müssen nach einem PH-Schock den ph-Wert von ca. 1 – 4, der im Magen vorliegt, dann jedes Mal wieder neu einregulieren.

    Sehr viel besser ist es, für einige Wochen jeden Tag frischgepressten Weißkohlsaft zu trinken, am besten selbst SCHONEND gepresst. Man kann locker am Tag 1 Liter davon trinken. Er lässt sich mit Apfel oder Gelberüben mischen und schmeckt ausgezeichnet.

    Sogar Magengeschwüre sind nach einigen Wochen nicht mehr zu sehen. Die Magenschleimhaut ist danach tip top. Immer vorrausgesetzt, die Zellen des Magens können sich noch selbst regenerieren. Haben wir sehr lange Schindluder mit unserer Gesundheit betrieben, dann kann das schon etwas dauern und wir brauchen Geduld.

    Um Sodbrennen zu beheben, wäre es besser, für einige Zeit komplett auf alle Genußstoffe zu verzichten. und nur schwach gewürzte Dinge zu verzehren. Natürlich kein Zucker, Alkohol und Rauch. Dann alle schwer verdaulichen Dinge weglassen, oder nur in winzigen Mengen zu sich nehmen. Dazu zählt Fleisch und Fett und auch Nudeln. Lieber haupsächlich relativ zuckerarmes Gemüse essen, das etwas angedünstet ist. Immer in kleinen Mengen essen und lieber für einige Zeit zu wenig am Tag essen, damit der Magen wieder kleiner wird.

    Keine Säfte, kein Bier, kein Tee und kein Kaffee trinken. Am besten ist Wasser ohne Kohlensäure.

    Darauf achten, daß der Stuhlgang regelmäßig bleibt. Ballaststoffe am Anfang lieber mit etwas Chlorella zuführen oder Leinsamen. Was eben so vertragen wird. Weißkohlblätter können natürlich auch gegessen werden und haben natürlich Ballaststoffe.

    Unterstützend wenn man mag und es verträgt, Rechtsregulat, oder jeden Tag ein Esslöffel Honig mit 1 naturtrüben Apfel-Esslöffel Essig im warmen Wasser aufgelöst trinken.

    Und natürlich gemütliche Bewegung in der frischen Natur mit frischer Luft.
    Eine kurze kalte Dusche am Morgen ist auch recht nützlich.

    2 Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr essen und höchstens wenig trinken. Das Trinken lieber ausreichend über den Tag verteilen. Der Oberkörper sollte beim Schlafen etwas höher liegen, damit es keine Überschwemmung aus dem Magen während dem Liegen gibt.

    Natürlich kann die Cardia, der Mageneingang durch länger andauernden Reflux beschädigt und vernarbt sein. Das muß der Facharzt mit dem Endoskop prüfen. Die Speiseröhre und der Mageneingang sollte auf jeden Fall vom Arzt überprüft werden, ob in diesem Bereich alles in Ordnung ist. Und vor allem dann, wenn sich keine Besserung ergibt. Die Ärzte beißen Euch nicht.

    Heilpraktiker können das nicht tun, weil wir das nicht gelernt haben.

    Das kann man also tun, wenn man keine Medikamente, Tropen, Tabletten usw. einnehmen möchte.

    Man muß immer das Gesamtbild des Menschen betrachten, der ein Symptom zeigt, weil ein Symptom auch einen ganz anderen Hintergrund haben kann, als man aus der Ferne und ohne den Patienten gesehen zu haben, vermuten könnte.

  4. Pingback: Säureblocker – Dauerkonsum ist lebensgefährlich, Einnahme nach Operation im Krankenhaus: Behindert die Genesung, Gefahr weiterer Infektionen begünstigt!!! | Der Honigmann sagt...

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