Tinktur


Da ich immer wieder auf selbstgemachte Tinkturen verweise, gibt es hier ein Grundrezept zum „brauen“ eigener Tinkturen.

tinktur

Eine Tinktur ist ein Kräuterauszug mithilfe von Alkohol.

Man kann wahlweise einen handelsüblichen Doppelkorn mit 40% Vol verwenden oder, etwas teurer, in der Apotheke 70% oder gar 90% Alkohol kaufen. Ich selbst nehme aus Kostengründen meistens den gängigen Doppelkorn und bin sehr zufrieden damit.

Eine solche selbsthergestellte Tinktur hält sich mindestens ein Jahr lang, bei kühler Lagerung auch länger.

  1. Sammel ein Glas voll Heilkräuter (oder kauf sie).
  2. Gieß einen hochprozentigen klaren Schnaps (z.B. Doppelkorn oder Wodka) oder gar 90% Alkohol über die Kräuter, bis sie bedeckt sind.
  3. Verschließ das Glas.
  4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
  5. Warte 10 Tage bis 6 Wochen (Je länger sie steht, desto stärker wird die Tinktur)
  6. Filter die Tinktur ab (z.B. mit Kaffeefilter).
  7. Gieße sie in eine dunkle Flasche.
  8. Beschrifte die Flasche mit Inhalt und Datum
    (Wichtig! Man vergißt sehr leicht, was drin ist, wenn kein Etikett drauf ist).

Von der fertigen Tinktur kannst du dann z.B. 3 mal täglich 1-2 Teelöffel voll bzw. 20-50 Tropfen einnehmen.

Oder verwende sie in Salben oder Gels.

Um eine Tinktur herzustellen braucht man Kräuter und eine alkoholhaltige Flüssigkeit.

Man kann Doppelkorn oder Wodka verwenden oder auch hochprozentigen Weingeist aus der Apotheke.oder gar 90% Alkohol

Für die meisten Zwecke reicht ein handelsüblicher Doppelkorn. Wenn die Tinktur jedoch besonders stark sein soll, braucht man Weingeist mit 70% Vol. oder gar 90% Alkohol

Auch wenn die Pflanzenteile frisch und sehr wasserhaltig sind, empfiehlt sich eher die Verwendung von Weingeist, weil die Flüssigkeit in den Kräutern die alkoholische Flüssigkeit verdünnt.

Damit die Tinktur sich lange hält, braucht sie nämlich einen gewissen Alkoholgehalt.

Zutaten

  • Kräuter
  • Doppelkorn oder Weingeist, oder gar 90% Alkohol

Anleitung

  1. Füllen Sie die Kräuter in ein Schraubdeckel-Glas.
  2. Lassen Sie noch etwa die Hälfte Platz im Glas.
  3. Giessen Sie Doppelkorn über die Kräuter, bis sie gut bedeckt sind.
  4. Verschliessen Sie das Glas.
  5. Lassen Sie die Tinktur zwei bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen.
  6. Nach und nach nimmt die Tinktur immer mehr Farbe an.
  7. Nach der Wartezeit wird die Tinktur abgefiltert. Dazu eignet sich ein Kaffeefilter.
  8. Stülpen Sie den Kaffeefilter über ein zweites Glas.
  9. Giessen Sie die Tinktur durch den Kaffeefilter.
  10. Die fertige Tinktur tropft in das zweite Glas.
  11. Anschliessend wird die Tinktur in eine dunkle Flasche abgefüllt.
  12. Verschliessen Sie die Flasche.
  13. Beschriften Sie die Flasche mit Inhalt und Datum.
  14. An einem dunklen, kühlen Platz gelagert hält sich so eine Tinktur mindestens ein Jahr.

Foto-Anleitung


Füllen Sie die Kräuter in ein Schraubdeckel-Glas.Lassen Sie noch etwa die Hälfte Platz im Glas.

Giessen Sie Doppelkorn, oder gar 90% Alkohol über die Kräuter, bis sie gut bedeckt sind.

Verschliessen Sie das Glas.Lassen Sie die Tinktur zwei bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen.

Nach und nach nimmt die Tinktur immer mehr Farbe an.

Nach der Wartezeit wird die Tinktur abgefiltert.Dazu eignet sich ein Kaffeefilter.

Stülpen Sie den Kaffeefilter über ein zweites Glas.


Giessen Sie die Tinktur durch den Kaffeefilter.Die fertige Tinktur tropft in das zweite Glas.

Anschliessend wird die Tinktur in eine dunkle Flasche abgefüllt.

Verschliessen Sie die Flasche.

Beschriften Sie die Flasche mit Inhalt und Datum.An einem dunklen, kühlen Platz gelagert hält sich so eine Tinktur mindestens ein Jahr.

Quelle: http://heilkraeuter.de/rezept/tinktur.htm

Gruß in die Kräuterküchen

TA KI

5 Kommentare zu “Tinktur

  1. Jeder Apotheker würde sicherlich Magenkrämpfe bekomen beim lesen dieses Beitrages des Quellinhabers – zumindest geht es mir so! Die „pi-x-Daumen-Angaben“ zum Erstellen der Mixtur können kreuzgefährlich werden bei der nochmals empfohlenen „vagen gefühlseinnahmemenge“ später… Sorry, aber da reagiere ich empfindlich und kann das Pharmakartell sogar verstehen wenn sie damit gegen Natur- oder Kräuterheilkundige vorgeht!

  2. @PolSep: Das Pharmakartell geht gegen jeden vor, der den Gewinn dieses mafiösen Kartells schmälern könnte. Bitte sprechen Sie erwachsenen Menschen nicht ab, daß diese selber entscheiden, was und in welcher Menge gut für sie ist. Ich betrachte diese Anregungen hier im Blog als Anstoß mich näher damit zu befassen und genau dies spreche ich anderen Menschen nicht ab. Entschuldigung, wenn ich den Kindergartenvergleich bemühen muß, diese Erziehung mit dem erhobenen Zeigefinger gegenüber erwachsenen Menschen bin ich sowas von leid.

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