Waffen-Premieren in Russland 2016: zu Land, zur See und im Weltraum


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Im kommenden Jahr werden die russischen Luftstreitkräfte, die Marine und die strategischen Raketentruppen neue Waffen bekommen. Zudem ist der erste Weltraumstart vom Weltraumbahnhof Wostotschny geplant, der Russland einen unabhängigen Zugang in den Weltraum sichern soll.

Fünf von Putin gestellte Aufgaben 

Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei dem erweiterten Jahreskollegium des Verteidigungsministeriums im Dezember fünf vorrangige Aufgaben an die Streitkräfte und den Rüstungsbereich zur Stärkung der militärischen Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit des Landes gestellt.

Die erste Aufgabe ist die Überwachung der militärpolitischen Situation und die entsprechende Präzisierung der Verteidigungspläne Russlands. Die zweite Aufgabe ist die Fortsetzung der technischen Umrüstung der russischen Streitkräfte und die Entwicklung neuer Waffen und Militärtechnik. Die dritte Aufgabe ist die Stärkung des Kampfpotentials der strategischen Nuklearkräfte und die Umsetzung der Weltraumprogramme. Die vierte Aufgabe ist die Erhöhung der Intensität der operativen und der Kampfvorbereitung, darunter die Verlegung von Truppen, die Schaffung von Gruppierungen in bedrohten Richtungen, das Üben der Aufgaben der strategischen Nuklearabschreckung und der Flugabwehr mit weiteren überraschenden Überprüfungen. Die fünfte Aufgabe besteht in der Entwicklung der militärischen Kooperation mit den Verbündeten und Partnern, vor allem im OVKS.

„Bessere Ausbildung für das Militär“

Die Operation der russischen Luft- und Weltraumkräfte gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien wird 2016 fortgesetzt. Russlands Präsident sagte in einer Pressekonferenz, dass die Operation aus Mitteln finanziert werde, die für Militärübungen vorgesehen seien.

„Die Operation der russischen Luft- und Weltraumkräfte in Syrien ist wohl die beste Überprüfung der Kampfbereitschaft für die russischen Streitkräfte und erfordert keine großen Haushaltsausgaben“, sagte Putin.

Er betonte, dass die russischen Militärs lange in Syrien „trainieren“ können, ohne dem Haushalt zu schaden.

Russland verfügt jetzt über Marschflugkörper des Typs „Kalibr“ mit einer Reichweite von 1500 Kilometern und über die von Flugzeugen getragenen Marschflugkörper Ch-101 mit einer Reichweite von 4500 Kilometern. Experten zufolge ermöglichen diese Raketen den russischen Streitkräften, Aufgaben zu lösen, die den Aufgaben des US-Programms Prompt Global Strike ähnlich sind, das das Treffen von Zielen an jedem Ort der Erde innerhalb von einer Stunde nach dem Treffen der Entscheidung vorsieht.

Lange erwartete Starts in den Weltraum

Ein wichtiges Ereignis wird im kommenden Jahr der erste Start vom neuen russischen Weltraumbahnhof Wostotschny sein. Eine Trägerrakete Sojus 2.1a soll im April mit einer neuen „Wolga“-Stufe die Satelliten Lomonossow und Aist-2d sowie den Nanosatelliten Samsat-218 auf Erdumlaufbahnen bringen.

Der Weltraumbahnhof Wostotschny, der seit 2010 im Gebiet Amur gebaut wird, soll der erste nationale Dual-Use-Weltraumbahnhof werden und Russland einen unabhängigen Zugang in den Weltraum gewährleisten.

Zahlreiche Skandale um diesen Weltraumbahnhof, die mit Unterschlagung, verspäteter Auszahlung der Löhne, unfertigen Konstruktionsdokumenten sowie der Torpedierung der Baufristen verbunden sind, bewegten die Staatsführung zur Verschiebung des ersten Starts vom 25. Dezember 2015 auf den April 2016. Der russische Vizepremier Dmitri Rogosin, der für den Rüstungskomplex und die Weltraumbranche zuständig ist, versprach, dass die Startanlage zum Tag des Weltraumfliegers am 12. April vorbereitet werde.

Zudem ist in der zweiten Junihälfte vom Weltraumbahnhof Bajkonur der erste Start eines modernisierten Weltraumschiffs Sojus MS-01 mit der neuen ISS-Besatzung geplant. Zur ISS sollen drei Teilnehmer der Expedition ISS-47/48 gebracht werden – Anatoli Iwanischin (Roskosmos), Takuya Ōnishi (JAXA) und Kathleen Rubins (NASA).

Mehr zum Thema: Versorgungsflüge zur ISS: Raumfrachter

Die neue Sojus MS ist völlig digital. Zur Erhöhung der Zuverlässigkeit bei der Annäherung des Raumschiffs an die ISS wurde an Sojus-MS das Schema der Andockungs-Triebwerke geändert. Zur Kontrolle und für den manuellen Aufbau der Orientierung wird ein „Video-Wegweiser“ installiert. Zudem wurde die Energieeffizienz der Sonnenbatterien erhöht. Das Raumschiff bekommt zudem neue Kommunikations- und Ortungssysteme und eine neue Funkverbindung.

Neue Waffen

Im Rahmen des neuen staatlichen Rüstungsauftrags, dessen Umsetzung im kommenden Jahr beginnt, werden neue Waffenmodelle für die Streitkräfte, die Marine und die strategischen Raketentruppen entwickelt.

„Wir wollen unser ganzes Volk erfreuen und unsere Widersacher mit einigen unserer neuen Waffen betrüben. Es handelt sich vor allem um neue Flugzeugkomplexe, die Schaffung neuer Raketenwaffen und einer starken Flotte“, so Rogosin.

2016 soll der neue strategische Raketenkomplex RS-26 „Rubesch“ mit einer Feststoffrakete in Dienst gestellt werden.  Es wird die Entwicklung der neuen schweren ballistischen Interkontinental-Flüssigbrennstoffrakete mit abtrennbaren Gefechtsköpfen „Sarmat“ fortgesetzt, die die strategischen Raketen des „Wojewoda“-Komplexes (Nato-Codename „Satan“) ersetzen soll. Die Tests der „Sarmat“-Raketen sollen in anderthalb bis zwei Jahren beginnen. Es wird der Eisenbahn-Raketenkomplex „Bargusin“ wiederbelebt, der mit „Jars“-Raketen bewaffnet werden soll. 2019 soll er in den Dienst gestellt werden. Der Komplex soll in der Armee mindestens bis 2040 bleiben.

Stärkung des Kampfpotentials der Marine 

Die russische Marine bekommt neue Überwasser-Schiffe. Es handelt sich vor allem um die Fregatte „Admiral Gorschkow“ (Projekt 22350) als Flaggschiff. Das Schiff absolviert gerade Tests im Norden und soll Anfang 2016 an die Marine übergeben werden.

Auch die Unterwasser-Flotte erwarten wichtige Ereignisse. In der Sewmasch-Werft wird das letzte aus einer Reihe von acht strategischen U-Booten der Borej-Klasse 955 auf Kiel gelegt. Zudem soll an die russische Flotte das zweite atomgetriebene Mehrzweck-U-Boot des Projekts 885 „Jassen“ übergeben werden. Außerdem soll das sechste U-Boot dieser Serie auf Kiel gelegt werden. Diese U-Boote werden nur mit russischen Zulieferteilen gebaut.

Infografik: Russische Seestreitkräfte

Die Schwarzmeerflotte wird im nächsten Jahr eine vollwertige Gruppierung von nichtatomaren U-Booten bekommen – sechs „Warschawjanka“-U-Boote des Projekts 636. Das dritte und vierte dieser dieselelektrischen U-Boote bekommt der Marinestützpunkt in Noworossijsk nach den Tests in der Nordflotte, das fünfte und sechste („Weliki Nowgorod“ und „Kolpino“) soll in der Werft in Sankt Petersburg fertiggestellt und an die Kriegsflotte übergeben werden. Die Schwarzmeerflotte bekommt auch neue Überwasser-Schiffe. Als erste neuste Fregatte des Projekts 11356 soll das Schiff „Admiral Ggrigorowitsch“ geliefert werden.

Umrüstung der russischen Luftstreitkräfte 

Im kommenden Jahr wird die Entwicklung des strategischen Bombers Tu-160M2 fortgesetzt, dessen funkelektronische Bordanlagen zu 100 Prozent erneuert werden. Die Luft- und Weltraumtruppen Russlands werden die ersten Maschinen dieses Typs spätestens 2023 erhalten.

Planmäßig sollen die staatlichen Tests des Kampfjets der fünften Generation T-50 beendet werden. Dieses Modell wird mit prinzipiell neuer Avionik und zudem mit einer Phased-Array-Antenne ausgestattet.

Infografik: T-50 — Russlands Kampfjet der Zukunft

Es wird erwartet, dass das Verteidigungsministerium Verträge über die Lieferung von neusten Kampfjets MiG-35 abschließt. Mit diesen Maschinen dürfte die Luftwaffe bereits 2018 bzw. 2020 rechnen.

Geplant ist auch der Beginn der Produktion von neuesten Hubschraubern Ka-62 im Werk des Herstellers Progress in der Fernöstlichen Küstenregion. Diese Maschinen können in der Arktis eingesetzt werden und sind für 15 Fluggäste geeignet.

Raketen sind dringend nötig 

Die russischen Streitkräfte werden im kommenden Jahr zwei operativ-taktische Raketenkomplexe Iskander-M erhalten, die vom Konstruktionsbüro für Maschinenbau (Teil der Rostech-Holding Wyssokotschastotnyje Kompleksy) entwickelt werden. Dieser Komplex wird weiter verbessert: Dafür wurden bereits vier Typen von aeroballistischen Raketen und ein Marschflugkörper entwickelt.

Fünf Regimenter der Luftabwehrkräfte werden mit Langstrecken-Abwehrraketen des Typs S-400 Triumpf versorgt. Für S-400 wurde bereits eine Rakete mit größerer Reichweite entwickelt, die gerade staatlichen Tests unterzogen wird.

Für das kommende Jahr sind staatliche Tests auch für die neuen automatisierten mobilen Kurzstrecken-Abwehrraketen Sosna geplant, die die Strela-10M-Raketen ablösen sollen. Diese Waffe ist für den Schutz der Truppen vor Luftoffensiv- und —aufklärungsmitteln bestimmt.

Aussichtsreiche Panzerplattformen

Nächstes Jahr steht der russischen Rüstungsindustrie der Übergang zur Serienproduktion von Waffen und Militärtechnik bevor, deren neueste Modelle bei der Siegesparade auf dem Roten Platz in Moskau am 9. Mai der ganzen Welt gezeigt wurden. Dabei handelt es sich um die Basisplattformen Armata, Bumerang, Kurganez und Taifun, die ein riesiges Modernisierungspotenzial haben und das neue Gesicht der russischen Streitkräfte in den kommenden Jahrzehnten prägen werden.

Es wird erwartet, dass die Tests des Armata-Panzers 2016 abgeschlossen werden. Dann stehen diesem Panzer staatliche Tests bevor, nach denen die Armee mit dieser Technik rechnen darf. Der Schützenpanzerwagen T-15 auf der Armata-Basis soll ab 2016 bzw. 2017 in Serie gebaut werden – unmittelbar nach dem Abschluss der staatlichen Tests.

Eine weitere universellle Plattform – Kurganez – könnte die Basis für diverse Raupentechnik werden, darunter für Schützenpanzerwagen, Kommando-Stabsfahrzeuge, Aufklärungs- und Sanitätswagen sowie mobile Artillerieanlagen mit einem Kaliber von bis zu 122 Millimeter.

Für 2016 sind auch die Tests des Raupenpanzerwagens Kurganez-25 und des neusten Schützenpanzerwagens Bumerang angesetzt.

Umrüstung und Vereinheitlichung der Luft- und Weltraumtruppen

Im kommenden Jahr wird auch die Umrüstung samt der Vereinheitlichung der Technik für die Luft- und Weltraumtruppen fortgesetzt. So soll die Zahl der Modelle der für diese Waffengattung zu kaufenden Radarstationen und Luftabwehrkomplexe, die für den Schutz  Moskaus und des zentralen Industriegebiets zuständig sind, um 50 Prozent gekürzt werden. Diese Entscheidung lässt sich darauf zurückführen, dass neue Radar- sowie Luft- bzw. Raketenabwehrsysteme entwickelt worden sind.

Zudem werden die Luft- und Weltraumtruppen als erste Waffengattung in Russland zu 100 Prozent zu modernen digitalen Kommunikationsmitteln übergehen.

Der Chef  der Hauptverwaltung für Kommunikationswesen der Streitkräfte, Vize-Generalstabschef Wadim Maljukow, begründete das damit, dass Flugapparate mit Hyperschallgeschwindigkeit entwickelt worden seien, weshalb die Zeit ihres Aufenthalts im jeweiligen Wirkungsbereich wesentlich kürzer geworden sei. Dementsprechend müsse die Zeit zwischen der Ortung und Vernichtung des jeweiligen Ziels möglichst verringert werden.

Darüber hinaus wird das seit relativ kurzer Zeit zu den Luft- und Weltraumtruppen gehörende Zentrum für ferne Weltraumkommunikation in Jewpatorija (auf der Krim) technisch umgerüstet. Es darf mit sechs neuen Systemen für die Verwaltung von Raumapparaten rechnen.

Entwicklung des Raketen-Frühwarnsystems 

Auch die Möglichkeiten des russischen Raketen-Frühwarnsystems werden immer größer. Es wird erwartet, dass manche Gebiete dadurch 2016 doppelt abgedeckt werden. Das wurde dank der Inbetriebnahme von Überhorizontradaren Woronesch möglich, die ballistische, Weltraum- und aerodynamische Objekte orten können, darunter ballistische Raketen und Marschflugkörper.

Zuvor hatte der Stabschef der 15. Armee der Luft- und Weltraumtruppen, Generalmajor Anatoli Nestertschuk, gesagt, dass Russland schon im scheidenden Jahr sein gesamtes Territorium mit Radaranlagen abgedeckt habe, weshalb das ganze Land vor Raketenangriffen geschützt sei.

Perspektiven des Exportsgeschäfts

Im Sommer 2016 sollen die Mistral-Schiffe, die ursprünglich für Russland gebaut wurden, in Ägypten eintreffen. Bereits im zweiten Halbjahr soll die Ausbildung der ägyptischen Matrosen beginnen. Die Mistral-Schiffe werden mit Anlagen ausgerüstet, die der Auftraggeber benötigt. Erst dann können sie an Kairo übergeben werden.

Hubschrauberträger Mistral Gebaut für russische Bedingungen
Hubschrauberträger Mistral Gebaut für russische Bedingungen

Wie Präsidialamtschef Sergej Iwanow sagte, könnte Russland „ein Subauftragnehmer werden und die fehlende Ausrüstung liefern, ohne die ein Mistral-Schiff – da muss ich quasi um Entschuldigung bitten – so viel wert ist wie eine Konservendose.“ Zudem könnte Russland Iwanow zufolge die Lieferung von Hubschraubern übernehmen. Das alles würde mehr als eine Milliarde Dollar einbringen.

Im kommenden Jahr sollen auch die Lieferungen von S-300-Raketen an den Iran beginnen. Die für Teheran bestimmten Flugabwehrsysteme werden noch bessere taktische bzw. technische Daten als ursprünglich geplant haben. Die Iraner werden insgesamt vier Divisionen von S-300PMU-2-Raketen erhalten.

Mehr zum Thema: Russlands Waffenexporte

China wurde zum ersten Land, mit dem Russland einen Deal zur Lieferung neuster Militärtechnik abwickelte. Der beispiellose Vertrag über die Lieferung von 24 Mehrzweck-Kampfjets Su-35 wird ab 2016 erfüllt. Das Geschäft wird auf zwei Milliarden Dollar (etwa 83 Millionen Dollar für ein Flugzeug) geschätzt.

Zudem setzt Moskau die Verhandlungen mit Indonesien über einen Vorzugskredit von drei Milliarden Dollar fort. Damit könnte Jakarta den Kauf von russischen Waffen, darunter eines Su-35-Geschwaders, finanzieren.

Fotos: Su-34 und Su-35 — Stolz der russischen Streitkräfte

Auch mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gehen die Gespräche über die Lieferung von Su-35 weiter. 2016 bzw. 2017 dürfte auch Algerien mit 14 Mehrzweck-Kampfjets Su-30MKA rechnen.

Anfang 2016 wird der erste Start des von Russland und Indien gemeinsam entwickelten Überschall-Marschflugkörpers BraMos von einem Su-30MKI-Kampfjet erwartet. Die Rakete und die Startanlage wurden bereits gebaut, und die Firma Hindustan Aeronautics Ltd. (HAL) hat den ersten Kampfjet bereits modernisiert und die Startanlage entsprechend angepasst.

T-14 Armata

Moskau verhandelt mit Neu-Delhi zudem über einen Vertrag zur Lieferung von neuesten T-90MS-Panzern. Auch die Gespräche über eine Modernisierung der den Indern bereits zur Verfügung stehenden T-72- und T-90 gehen weiter. Derzeit gilt ein bilateraler Vertrag über die Lizenzproduktion von T-90S-Panzern in Indien. Zudem wird mit Neu-Delhi über Hilfe bei der Modernisierung des gesamten Parks aus mehr als 1500 Schützenpanzerwagen BMP-2 verhandelt.Anfang 2016 wird der Abschluss der Modernisierung von 135 Schützenpanzern BMP-3 der VAE-Streitkräfte erwartet. Die VAE verfügen über insgesamt 700 Schützenpanzerwagen dieses Typs.

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Gruß an die, die nun „keine Fragen“ mehr haben
TA KI
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Polizistin Kambouri: Importierte Kriminalität durch offene Grenzen, es werde immer schlimmer


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Erneut warnt die Polizistin Tania Kambouri vor den Gefahren für Polizisten in Deutschland, speziell muslimische Migranten stellen ein großes Problem dar. Die Polizei verliere die „Hoheit auf den Straßen“, werde „immer hilfloser“ und müsse sich „immer weiter zurückziehen“, sagte Kambouri vor Zuhörern im saarländischen Friedrichsthal, wie Welt Online berichtet.

Kambouri: „Durch die offenen Grenzen haben wir eben so viel Kriminalität hier reinbekommen. Wir haben uns Kriminalität importiert, die wir vorher nicht hatten.“ Und: Es werde „immer schlimmer“. Auch zum Thema „Flüchtlinge“ äußerte sich Kambouri: „Da gibt es auch Probleme. Da werden auch Kinder prostituiert in Flüchtlingsunterkünften, was auch nicht gesagt wird.“ Man wolle das Volk nicht aufhetzen. „Aber irgendwann wird es ans Tageslicht kommen, und dann gibt es einen großen Knall“.

Quelle: https://www.netzplanet.net/polizistin-kambouri-importierte-kriminalitaet-durch-offene-grenzen-es-werde-immer-schlimmer/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Menschenrechtsbeauftragter: Türkei gehört nicht in die EU


Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer (SPD), sieht trotz der gemeinsamen Flüchtlingspolitik vorerst keine Chance für einen EU-Beitritt der Türkei.

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„In der Türkei werden Andersdenkende bestraft, und es gibt Attentate gegen Oppositionelle“, sagte Strässer im Interview der „Welt“. „Solange es so etwas gibt, gehört das Land nicht in die EU. Würden wir darüber hinwegsehen, wäre das ein fatales Signal.“

Die EU müsse an ihren „glasklaren, strengen Vorschriften in Bezug auf Menschenrechte und Pressefreiheit festhalten“. Deren Einhaltung müsse man „gegenüber Ankara immer wieder anmahnen“.

Unter Präsident Recep Tayyip Erdogan habe sich „die Lage im Land extrem verschlechtert“. Der SPD-Politiker warnte vor einem laxen Umgang mit der Türkei beim Thema Menschenrechte.

„Es darf keinen menschenrechtspolitischen Rabatt für die Türkei geben. Wir dürfen gegenüber der Türkei nicht generöser auftreten, nur weil wir jetzt mit ihr verstärkt kooperieren“, sagte Strässer mit Blick auf die Flüchtlingskrise.

Dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) werde seit 1997 der Satz zugeschrieben, wonach die Türkei die Perspektive der Mitgliedschaft in der EU habe, sagte Strässer: „Es ist aber zu Recht nie ein Zweifel an den Anforderungen gelassen worden. Wenn die Kapitel geschlossen werden, ohne dass es eine verbindliche Einigung mit der Türkei zu Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit gibt, kann sie kein Mitglied der EU werden.“ (dts)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/menschenrechtsbeauftragter-straesser-tuerkei-gehoert-nicht-in-die-eu-a1295007.html

Gruß an die Nationen und Völker Europas, die nie gefragt wurden ob sie eine „EU“ wollen

TA KI

Nur über den Mond zum Mars – russische Raumfahrtbehörde


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Bis zur Verwirklichung eines bemannten Raumfluges zum Mars will Russland in internationaler Kooperation einen Stützpunkt auf dem Mond errichten, wie der Chef der russischen Raumfahrtbehörde „Roskosmos“, Igor Komarow, sagte.

„Tatsächlich ist der Mars ein anspruchsvolles Ziel, darüber sprechen jetzt unsere Kollegen von der NASA. Ich bin jedoch überzeugt, dass die nächsten Pläne bei uns, bei der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA – d. Red.) und bei der NASA mit der Erschließung des Mondes verbunden sind. Mit dem Mond befasst sich Russland gerade ernsthaft. Trotz finanzieller Probleme bleibt unser Mond-Forschungsprogramm bestehen. Es wird fünf automatische Expeditionen geben. Es wird ein bemanntes Mondflug-Programm ausgearbeitet“, so Komarow in einem Interview auf der Website der Zeitung „Komsomolskaja prawda“.Laut Komarow plant weder die NASA noch die ESA, solch große Projekte im Alleingang zu verwirklichen.

Infografik: Raumfahrt-Projekte: Russland nimmt Kurs auf Mond und Mars

„Über die technischen Möglichkeiten verfügen sowohl Russland als auch die Vereinigten Staaten, und ich denke, unter bestimmten Umständen auch die Europäische Raumfahrtagentur. Aber man ist sich darüber im Klaren, dass eine solch umfangreiche Aufgabe wie die Erschließung von Mond und Mars nur gemeinsam zu bewältigen ist. Heute steht nicht mehr die Aufgabe, als Erster irgendwohin zu fliegen“, betonte der Roskosmos-Chef.

Komarow erinnerte daran, dass Russland mindestens bis 2018 das bemannte Raumfahrtprogramm zur ISS gewährleisten wird.

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„Aber möglicherweise auch weiter. Was die Pläne Mars, Asteroiden und Mond betrifft, sind wir zu einem Konsens gelangt: der Mond. Er ist jenes Versuchsgelände, das es erlaubt, Technologien zu testen, die es dann ermöglichen, auf anderen Himmelskörpern und in deren Umlaufbahnen zu arbeiten.  Wir müssen  es lernen, mindestens für ein Jahr normale Lebensbedingungen für die Kosmonauten zu gewährleisten und die Apparatur betriebsfähig zu halten. Ohne das wird es keinen Mars geben können. Ich denke, es werden mehr als zehn Jahre notwendig sein, bis wir reale zuverlässige Technologien und die Möglichkeit für Flüge zum Mars haben werden“, so der Chef der russischen Raumfahrtbehörde.

Ihm zufolge sind die Fragen, wie der menschliche Organismus vor der Strahlung geschützt und wie eine langfristige Arbeitsfähigkeit der Kosmonauten auf dem Mars gewährleistet werden kann, noch nicht gelöst.

„Überhaupt  ist es problematisch, eine lebende Zelle zum Mars und wieder zurück zu bringen. Es gibt noch keine absolut zuverlässige Technologie, um Frachten und Menschen über große Entfernungen im All zu transportieren“, so Komarow.

Quelle: http://de.sputniknews.com/wissen/20151228/306833869/mond-mars-raumfahrt-roskosmos.html

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Gruß an alle die wissen, daß das keine Zukunftsmusik ist, sondern längst gängige Praxis!!!
TA KI

Die ungelösten Geheimnisse von Shambhala und Agartha


Von Jason Jeffrey, New Dawn Magazine; übersetzt von Annadora & Kleines Sandkorn

„Ich denke, das Verständnis der Idee von Shambhala ist noch nicht ausgereift, aber wenn der Tag kommt, dann wird diese Idee enorme Kraft haben, die Zivilisation neu auszurichten, denn sie weist die Zukunft. Die Suche nach einem neuen Prinzip das uns vereinen kann, und welche unsere Zivilisation jetzt beginnen muss wird, davon bin ich überzeugt, zu dieser Quelle höherer Energien führen, und Shambhala wir die große Ikone des neuen Millenniums werden.“ Victoria LePage, „Shambhala“

Durch die Jahrtausende hindurch haben Gerüchte und Berichte zirkuliert, dass irgendwo hinter Tibet, zwischen den eisigen Bergen und in den abgeschnittenen Tälern Eurasiens ein unzugängliches Paradies liegt, ein Ort universeller Weisheit und unverbrüchlichen Friedens namens Shambhala, welcher allerdings auch unter anderen Namen bekannt ist.

James Hilton schrieb 1922 darüber in seinem Buch „verlorener Horizont“; Hollywood stellte es in den sechziger Jahren dar in dem Film „Shangri-La“, und neuere Filme wie „Kundun“, „Little Buddha“ und „Sieben Jahre in Tibet“ spielen ebenfalls auf diese magische Utopie an.

Auch der Schriftsteller James Redfield, bekannt für seinen New Age Best Seller „Die Prophezeiung der Celestine“, hat ein Buch geschrieben namens „Das Geheimnis von Shambhala: Auf der Suche nach der Elften Einsicht“.

Shambhala, was auf Sanskrit soviel bedeutet wie „Ort des Friedens“ oder „Ort der Ruhe“, bedeutet den Tibetern eine Gemeinschaft wo perfekte und halb perfekte Wesen leben, welche die Evolution der Menschheit führend begleiten.

Legenden sagen, dass nur reine Seelen in Shambhala leben können, wo sie sich vollkommener Glückseligkeit erfreuen und niemals Leid, Not oder Gebrechlichkeit erfahren. Liebe und Weisheit regieren und Ungerechtigkeit kennt man nicht.

Die Einwohner leben lange, tragen wunderschöne und perfekte Körper und besitzen übernatürliche Kräfte; ihr spirituelles Wissen ist tief, sie sind technologisch fortgeschritten, ihre Gesetze sind milde und ihr Studium der Künste und der Wissenschaften erstreckt sich über das volle Spektrum kultureller Errungenschaften, auf einer weit höheren Ebene als dies sonst irgendwo auf der Welt erreicht wurde.

Shambhala gilt per Definition als verborgen. Keiner der zahlreichen Abenteurer und Suchenden nach spiritueller Weisheit, der sich auf den Weg gemacht hat Shambhala zu finden, kann seinen physischen Ort auf einer Karte aufzeigen, obwohl sie alle sagen dass es sich in den Bergen Eurasiens befinde.

Shambhala 1

Viele Zurückgekehrte glauben auch dass Shambhala sogar an der Grenze des physischen Seins liege, eine Brücke sei zwischen dieser Welt und der nächsten.

Das Sanskrit- und das Tibetische Shambhala wurde auch von der bekannten Autorität Alexandra David-Neel identifiziert, die viele Jahre in Balkh in Afghanistan verbrachte, einer uralten Siedlung bekannt als „die Mutter aller Städte“.

Das heutige Volkswissen in Afghanistan behauptet, dass nach der Eroberung durch die Muslime Balkh bekannt war als die „erhobene Kerze“ („Scham-i-Bala“) (Anmerkung des Übersetzers: die eigentliche Bedeutung wäre „Licht/Kerze von oben“), was im Persischen dem Sanskritwort Shambhala ähnlich lautet.

Tibetische Lamas verbringen einen großen Teil ihres Lebens mit ihrer spirituellen Entwicklung, bevor sie eine Reise nach Shambhala wagen. Vielleicht geschieht es in voller Absicht, dass Wegbeschreibungen nach Shambhala so wage gehalten sind, dass nur diejenigen, die voll eingeweiht sind in die Lehre des Kalachakra, sie verstehen können.

Edwin Bernbaum sagt in „Der Weg nach Shambhala“:

„Je näher der Reisende an Shambhala herankommt, desto mystischer werden die Anleitungen und desto schwieriger sind sie mit der physischen Welt abzugleichen. Mindestens ein Lama hat geschrieben dass die Vagheit dieser Bücher Absicht ist und Shambhala vor den Barbaren verbergen soll, welche sich der Welt bemächtigen werden.“ (1)

Der Hinweis des Lamas auf Barbaren, welche „sich der Welt bemächtigen wollen“ ist direkt verbunden mit der Prophezeiung von Shambhala, welche vorhersagt, dass die Menschheit langsam verfallen wird durch eine Ideologie des Materialismus, welcher sich über die Welt verbreiten wird.

Wenn dann die „Barbaren“, welche dieser Ideologie folgen, unter einem bösen König vereint sein werden und glauben es gäbe nichts mehr zu erobern, dann wird der Nebel sich lüften und die schneeglänzenden Berge von Shambhala offenbaren.

Die Barbaren werden Shambhala mit einer riesigen Armee und schrecklichen Waffen angreifen. Dann wird der zweiunddreißigste König von Shambhala, Rudra Cakrin, eine große Schar gegen diese Eindringlinge anführen. In einem letzten großen Kampf wird der böse König und sein Gefolge zerstört werden.

Im Zusammenstoß der Kulturen des Westens und Ostens erhebt sich der Mythos von Shambhala aus den Nebeln der Zeit. Wir haben heutzutage Zugang zu zahlreichen buddhistischen Texten zu diesem Thema, und auch zu Berichten von westlichen Forschern welche den beschwerlichen Weg nach Shambhala auf sich genommen haben. Dadurch können wir viel lernen für unsere persönliche Reise ins spirituelle Verstehen.

Die verlorene Welt von Agharta

Die Idee einer verborgenen Welt unter der Oberfläche des Planeten ist wirklich sehr alt. Man findet zahllose Volksmärchen und mündliche Traditionen in vielen Ländern, die von unter der Erdoberfläche lebenden Menschen erzählen die ein Reich gegründet haben indem Harmonie, Zufriedenheit und spirituelle Macht herrschen.

Die frühen europäischen Tibet-Reisenden haben immer wieder von genau so einem Kraftzentrum gesprochen. Abenteurer erzählten fantastische Geschichten von einem verborgenen Königreich in der Gegend von Tibet.

Dieser besondere Ort ist bekannt unter verschiedenen örtlichen und regionalen Namen, welche wohl beigetragen haben zu der Verwirrung unter frühen Reisenden. Man kannte ihn als Agharta, auch geschrieben Agharti, Sagharta oder Agarttha, aber heute wird es allgemein Shambhala genannt.

Wenn man die Legende in ihrer grundlegenden Form betrachtet so sagt sie aus, dass Agharta ein mysteriöses, unterirdisches Königreich sei, welches sich irgendwo unter Asien befindet und durch ein gigantisches Netzwerk von Tunneln mit den anderen Kontinenten verbunden ist.

Diese Gänge sind teils natürlich und teils die Arbeit der Rasse, welche die unterirdische Welt erschuf, und es ihnen möglich machte überall hin in Verbindung zu treten, wie sie es schon seit uralten Zeiten tun. Der Legende nach existieren noch immer weite Strecken von Tunneln, obwohl auch einiges durch Katastrophen zerstört wurde.

Diese Tunnel und ihre Eingänge sollen nur besonderen, hohen Eingeweihten bekannt sein und die Details werden sorgfältig gehütet, denn das Königreich selber ist eine riesige geheimer Wissensspeicher.

Manche behaupten dieses Wissen sei aus der Zeit von Atlantis und eines noch früheren Volkes, welches die ersten intelligenten Wesen waren, die die Welt bevölkerten.

Joseph-Alexandre Saint-Yves (1842-1910), ein begabter französischer Schriftsteller, machte die westliche Welt als erster mit der Legende von Agharta bekannt. Er war ein autodidaktischer Okkultist und politischer Philosoph, der in seinen Büchern eine Regierungsform vorstellte, welche er „Synarchie“ nannte.

Er lehrte, dass der Volkskörper wie ein lebendiges Wesen behandelt werden solle, mit einer spirituellen und intellektuellen regierenden Elite als Gehirn.

Im Laufe seiner Suche nach universeller Weisheit begann er 1885 Sanskrit zu studieren, die klassische und philosophische Sprache Indiens.

Er lernte weit mehr als er erwartet hatte. Sein Lehrer war ein gewisser Haji Sharif, der ein Afghanischer Prinz gewesen sein soll. Durch diese mysteriöse Persönlichkeit lernte Saint-Yves eine Menge über orientalische Traditionen, einschließlich auch über Agharta.

Die Manuskripte seiner Sanskritlektionen sind in der Bücherei der Sorbonne aufbewahrt, geschrieben in Hajis exquisiter Handschrift. Joscelyn Godwin schreibt in „Arktos“:

„Haji signierte seinen Namen mit einem kryptischen Symbol und gab sich als ‚Guru Bandit der Großen Aghartischen Schule‘. Anderswo erwähnt er das „heilige Land Agharta’… Eines Tages informierte er Saint-Yves dass diese Schule die ursprüngliche Sprache der Menschheit und ihr 22-Buchstaben Alphabet bewahrt. Man nennt sie Vattan oder Vattanian.“ (2)

Bald erkannte Saint-Yves, dass sein Training ihn befähigt hatte, telepathische Botschaften des Dalai Lamas in Tibet zu empfangen und auch astral nach Agharta zu reisen.

Die detaillierten Berichte über das was er dort fand wurden zum krönenden Werk seiner politisch-hermetischen Serie „Aufträge“: Auftrag der Fürsten, Aufträge der Arbeiter, Mission der Juden und schlussendlich Mission Indiens (Mission de l’Inde).

In Mission de l’Inde erfahren wir, dass Agharta ein verborgenes Land ist irgendwo im Osten, unter der Erde, wo ein in die Millionen zählendes Volk von einem „souveränen Pontifex“ regiert wird, unterstützt von zwei Kollegen, dem „Mahatma“ und dem „Mahanga“.

Shambhala 2

Sein Reich wurde zu Beginn des Kali Yuga, welches Saint-Yves um 3200 v. Chr. ansiedelt, in den Untergrund überführt, um es vor den auf der Oberfläche Lebenden zu verbergen.

Saint-Yves zufolge mussten die „Magier Aghartas“ in die infernalischen Regionen hinabsteigen um daran zu arbeiten, das Chaos und die negative Energie der Welt zu beenden.

„Jeder diese Weisen,“ schrieb Saint-Yves, „vollbringt sein Werk alleine, weit entfernt von allem Licht, unter den Städten, unter Wüsten, unter Ebenen und Bergen.“ (3)

Ab und zu sendet Agharta Botschafter in die Oberwelt, von welcher es perfektes Wissen hat.

Agharta erfreut sich der Errungenschaften von Technologien, welche den unseren weit überlegen sind. Nicht nur die neuesten Erfindungen der Moderne, sondern das gesamte Wissen aller Zeiten wird in seinen Büchereien aufbewahrt. Darunter das Geheimnis der Beziehung von Seele und Körper und die Mittel verstorbene Seelen mit inkarnierten in Verbindung zu halten.

Saint-Yves sah diese erhabenen Wesen als die wahren Autoren von „Synarchy“ und meinte dass Agharta über tausende von Jahren Synarchie für den Rest der Welt ausgestrahlt hatte, welche aber in modernen Zeiten dummerweise beschlossen hat dies zu ignorieren. Wenn die Welt eine synarchische Regierung annimmt, dann wird die Zeit reif sein, dass Agharta enthüllt wird.

Vieles von dem, was Santi-Yves in seinen Büchern über Agharta enthüllt wird dem modernen Leser bizarr erscheinen. Seine Schriften ähneln den Berichten über eigenartige Welten zahlreicher Erforscher von out-of-body Reisen durch die Jahrhunderte. Nach seinem Studium von Saint-Yves schrieb der respektierte Historiker der Esoterik, Joscelyn Godwin:

Ich glaube Saint-Yves ’sah‘ was er beschrieb, und dass er nicht glaubte irgendwelche Fiktionen zu schreiben oder etwas von irgendeinem anderen übernommen zu haben. Der Beweis dafür liegt in der absoluten Seriosität seines Charakters und in seinen anderen Publikationen und seiner Korrespondenz, in welchen er Agharta als real beschreibt. Aber es ist natürlich nochmals etwas anderes, dieses sein Agharta in der vollen Realität zu akzeptieren welche er ihr beimaß.“ (4)

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts blieb die Legende von Agharta nur Legende. Geschichten von Agharta hatten sich weit verbreitet seit der Veröffentlichung von Saint-Yves Büchern, aber Beweise für seine wahrhafte Existenz blieben weiterhin aus.

Und wirklich, man sollte meinen, dass in diesem rationalen und materialistischen Jahrhundert solche Geschichten endlich dem Bereich der Fantasie zugeordnet werden würden, eine bunte Tradition der Art von Atlantis oder Mu.

Aber solche Annahmen lassen keinen Raum für die bemerkenswerten Entdeckungen zweier unerschrockener Forscher welche in den 1920er Jahren in die weiten Asiens reisten und dort Beweise fanden für die Existenz Aghartas, welche alle vorherigen Berichte weit in den Schatten stellten. Ihre Berichte wurden zum Eckstein unseres gegenwärtigen Wissens über das geheime Reich.

Eigenartigerweise kannten sich die beiden Männer überhaupt nicht, obwohl sie beide Russen waren. Der eine machte seine Entdeckungen auf der Flucht vor den Bolschewiken; der andere kam aus seinem selbst erwählten Exil in Amerika um in die Mysterien Tibets einzudringen. Ihre Namen waren Ferdinand Ossendowski und Nicholas Roerich.

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Der König der Welt

Wir befinden uns nun in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Der russische Reisende Ferdinand Ossendowski beschreibt, dass es während seiner Reisen durch die Mongolei Zeiten gab, in denen Menschen und Tiere innehielten, still und unbeweglich, als lauschten sie.

Die Pferdeherden, die Schafe und Rinder, standen stramm oder kauerten dicht über dem Boden. Die Vögel flogen nicht, Murmeltiere rannten nicht und die Hunde bellten nicht.

„Himmel und Erde hörten auf zu atmen. Der Wind blies nicht und die Sonne bewegte sich nicht …. Alle mit Angst erfüllten Lebewesen waren unfreiwillig ins Gebet geworfen, harrend auf ihr Schicksal. “ (5)
„So war es immer schon gewesen,“ erklärte ein alter mongolische Schäfer und Jäger, „immer, wenn der König der Welt in seinem unterirdischen Pallast betet und das Schicksal aller Menschen auf der Erde auswählt.“ (6)

Denn in Agartha, sagte er, „leben die unsichtbaren Lenker aller frommen Menschen, der König der Welt oder Brahatma, der mit Gott sprechen kann so wie ich mit euch spreche, zusammen mit seinen beiden Assistenten: Mahatma, der die Bedeutung von zukünftigen Ereignissen kennt und Mahinga, die Ursachen solcher Ereignisse regierend…. Er kennt alle Kräfte der Welt und liest alle Seelen der Menschheit und das große Buch ihres Schicksals.“ (7)

Ferdinand Ossendowski (1876-1945), ein polnischer Wissenschaftler, der die meiste Zeit seines Lebens in Russland verbracht hatte, war ebenso fasziniert von okkulten Legenden wie er es von der Politik war.

Als er durch die „Mysteriöse Mongolei….das Land der Dämonen“ floh, machte er regelmäßig Pausen, um sich mit buddhistischen Mönchen und Lamas über die mit Seen, Höhlen und Klöstern verbundenen Traditionen zu unterhalten. Eine Geschichte, so sagte er, begegnete ihm überall in Eurasien: Er nannte sie „das Königreich von Agarthi“, und er betrachtete diese als nichts weniger als „das Geheimnis aller Geheimnisse.“ (8)

Ossendowski erlangte das Wissen über das verborgene Königreich als er mit einem bemerkenswerten russischen Prediger zusammentraf, einem Priester namens Tushegoun Lama, der ebenfalls der russischen Revolution entflohen war, und der sich sogar einer persönlichen Freundschaft mit dem Dalai Lama rühmen konnte, welcher damals der oberste Herrscher von Tibet war.

Es war durch Tushegoun Lama, dass Ossendowski die ersten Hinweise über Agartha bekam und dazu inspiriert wurde, die Geschichten zu erforschen, auf denen das heutige moderne Wissen über das unterirdische Königreich beruht. Er nannte seine Reportagen „Bestien, Menschen und Götter“ (1922) welche heutzutage in einem seltenen, sehr gefragten Buch niedergeschrieben sind.

Während ihres gemeinsamen Reisens erzählte Tushegoun Lama Ossendowski über die wundersamen Kräfte der tibetischen Mönche, den Dailai Lama im besonderen – Kräfte, die Ausländer kaum beginnen wertzuschätzen.

Weiter sagte er:

„Doch dort existiert ein noch mächtigerer und noch heiligerer Mann… Der König der Welt in Agarthi.“ (9)

An diesem Punkt angelangt wollte der Lama, laut den Aufzeichnungen Ossendowskis, keine weiteren Fragen beantworten, sondern ritt auf seinem Pferd von dannen. Der arme Russe war im sich setzenden Staub stehengelassen worden mit einer Reihe von Fragen, die durch seinen Kopf schwirrten. Er musste mehrere Monate warten bis er begann, irgendwelche Antworten zu diesen Fragen zu erhalten.

Später erfuhr er von einem anderen Tibeter, genannt Prinz Chultun Beyli, dass vor sechzigtausend Jahren ein heiliger Mann einen Stamm seiner Anhänger tief in die Erde geführt hat.

Sie liessen sich dort nieder, unter Zentralasien, und durch die Anwendung des heiligen Mannes‘ unglaublicher Weisheit und Macht und durch die Arbeit seiner Leute wurde Agartha zum Paradies. Die Bevölkerung wuchs in die Millionen und alle waren glücklich und wohlhabend.

Der Prinz fügte noch die folgenden Details hinzu:

„Das Königreich wird Agarthi genannt. Es erstreckt sich durch die gesamten unterirdischen Gänge der ganzen Welt… Diese unterirdischen Völker und Orte werden durch Lenker, die in treuer Ergebenheit mit dem „König der Welt“ verbunden sind, regiert… Du weißt, dass in den beiden größten Ozeanen im Westen und im Osten früher zwei Kontinente bestanden. Sie verschwanden unter dem Wasser, doch ihre Bevölkerung ging in das unterirdische Königreich. In den unterirdischen Höhlen gibt es ein besonderes Licht, das das Getreide wachsen und das Gemüse reifen lässt, und das den Menschen ein langes Leben ermöglicht ohne dass sie erkranken.“ (10)

Ossendowski fand verständlicherweise vieles von diesen Erzählungen ebenso rätselhaft wie verwirrend. Nichtsdestotrotz war er überzeugt davon, auf mehr als auf nur eine Legende gestoßen zu sein – oder sogar auf ein Beispiel einer Hypnose oder Massenvision. Vielmehr nahm er eine kraftvolle Macht irgendeiner Art dahinter wahr, die offensichtlich dazu fähig war, den Kurs des Lebens auf dem Planeten Erde zu beeinflussen.

Interessant ist, dass Ossendowski berichtet, dass die enormen Kräfte, die die Menschen in Agartha wohl beherrschten, so stark waren, dass sie ganze Teile des Planeten zerstören könnten, wenn sie wollten und gleichzeitig die Antriebskraft darstellten für die allererstaunlichsten Transportmittel.

Es wurde bereits der Vorschlag gemacht, dies als eine Prophezeihung von Atomkraft und fliegenden Untertassen zu betrachten. („Bestien, Menschen und Götter“ wurde, selbstverständlich, 1922 veröffentlicht, lange bevor solche Themen überhaupt diskutiert wurden).

Ossendowski schließt sein Buch ab mit der Prophezeiung des Königs der Welt (siehe auch „Eine Prophezeiung aus der inneren Erde!“, Seite 33), in welcher besagt wird, dass der Materialismus die Erde zerstören wird, schreckliche Kriege Nationen der Welt verschlingen werden und im Höhepunkt dieses Blutvergießens im Jahre 2029 die Menschen aus Agartha aus ihrer Höhlenwelt hervorkommen werden.

Ergänzende Lektüre, damit im Zusammenhang stehend [englische Artikel; wir hoffen, gelegentlich Übersetzungen auf unserer Webseite bringen zu können] :

–   Hollow Earth: Agartha – Complete Accounts (Hohle Erde: Agartha – Komplette Aufzeichnungen):   http://humansarefree.com/2011/05/hollow-earth-agartha-complete.html)

–   Nazi Maps and Documents to Agartha Confirm the Hollow Earth Accounts (Nazi Landkarten und Dokumente über Agartha bestätigen die Hohle-Erde-Theorie): http://humansarefree.com/2015/07/nazi-maps-and-documents-to-agartha.html

–   Hollow Earth: the Forbidden Land of Agartha and the Thule Secret Society (Hohle Erde: Das verbotene Land von Agartha und die Thule Geheimgesellschaft) http://humansarefree.com/2014/10/hollow-earth-forbidden-land-of-agartha.html

–   The Black Sun and the Vril Society (Die schwarze Sonne und die Vril Gesellschaft):  http://humansarefree.com/2015/02/the-black-sun-and-vril-society.html

–   In deutsch [Hinweis durch d.Ü.]:   https://waldorfblog.wordpress.com/2012/04/09/nazi-ufos/

Botschafter von Shambhala

Nicholas Roerich (1874-1947), ein russisch-geborener Künstler, Dichter, Schriftsteller, Mystiker und angesehenes Mitglied der theosophischen Gesellschaft, führte von 1923 bis 1928 eine Expedition durch die Gobiwüste zur Altai-Gebirgskette durch, eine Reise, die 15.500 Meilen über 35 weltweit höchste Gebirgspassagen ging.

Victoria LePage sagt es in ihrem Buch „Shambhala“ so:

„Roerich war ein Mann mit unantastbarem Charakter: ein berühmter Mitarbeiter in Stravinskys Frühlingweihe (le sacre du printemps), ein Kollege des Impresarios Diaghilev und ein hochtalentiertes und respektiertes Mitglied der Vereinten Nationen.“ (11)

Er war ebenfalls einflussreich in der USA-Verwaltung unter Franklin Delano Roosevelt, sowie eine Schlüsselperson hinter dem großen Siegel auf der Dollarnote.

Nicholas Roerich kam zuerst in St. Petersburg (Russland) mit dem Buddhismus in Berührung und hörte von Shambhala während er miteingebunden war in den Bau eines buddhistischen Tempels unter der Führung des Lama Agvan Dordgiev. (12)

Einer der Gründe für Roerichs Expedition mag gewesen sein, einen Stein zurückzubringen, der Teil eines viel größeren Meteorites sei und der okkulte Eigenschaften besitze, genannt der Cintamani-Stein, angeblich von einem Sonnensystem aus der Orionkonstellation kommend.

Der Stein, so LePage, „war fähig, telepathische innere Führung zu vermitteln und eine Transformation der Bewusstseins desjenigen herbeizuführen, der damit in Kontakt komme.“ (13)

Laut einer lamaistischen Legende ist ein Bruchstück des Steines ausgesandt worden, um spirituelle Missionen zu erfüllen, die für Menschheit wichtig seien, und werde in den Turm des Königs im Zentrum von Shambhala zurückgebracht, wenn die Missionen erfüllt sind. (14)

Es wurde gesagt, dass solch ein Stein im Besitz der gescheiterten Vereinten Nationen war, der dann Roerich für die Rückgabe anvertraut wurde. Obwohl es nicht bekannt ist, ob er den Stein zurückbringen konnte oder nicht, hat seine Expedition diejenigen weitergebracht, die daran glauben, dass Shambhala mehr als nur ein Mythos ist.

Roerich glaubte an die transzendentale Einheit aller Religionen – in der Vorstellung, dass eines Tages die Buddhisten, die Muslime und die Christen realisieren werden, dass alle trennenden Dogmen nur die Hülsen sind, die denselben Kern bergen.

All seine Werke beinhalteten die Überzeugung, dass alle Glaubensrichtungen ein neues Zeitalter erwarte, in dem alle herkömmlichen Überzeugungen abgestreift werden, die Menschheit ihre Unstimmigkeiten beiseite werfen wird und alle zusammenkommen in einem Paradies universeller Bruderschaft. Sein Symbol für das kommende Paradies war Shambhala.

Roerich schrieb ein Tagebuch während seiner Reise (veröffentlicht als ‚Altai-Himalaya: Ein Reisetagebuch’) (15) und in der Mongolei notierte er, dass sein „Glauben an das nahe Bevorstehen der Ära von Shambhala sehr stark war.“

Shambhala 4

In seinem Buch „Herz von Asien“, beschreibt Roerich beides, seine wissenschaftlichen Untersuchungen und seine persönliche spirituelle Suche.

Obwohl er bereit war Geschichten von unterirdischen Städten zu lauschen, als Teil seines Abenteuers, galt sein Hauptinteresse der spirituellen Dynamik von Shambhala und dessen Wichtigkeit als ein Symbol des kommenden Zeitalters des Friedens und der Erleuchtung. Die Verschmelzung von Wissenschaft und Spiritualität ist auch in seinen hunderten von Bildern ersichtlich, die er auf seinen Reisen anfertigte.

„Sein Auge erfasste die Formen und Farben der Berge, Klöster, Felsrundungen, Stupas, Städte und Menschen von Asien,“ schreibt Jaqueline Decter in ‚Nicholas Roerich’. „Seine Seele verstand ihren Geist; und sein Pinsel schmiedete diese Synthesis aus Schönheit.“

Während seines Lebens strebte Roerich danach, alle wissenschaftlichen und kreativen Disziplinen zu verbinden, um wahre Kultur und Frieden voranzubringen, die Macht von Kunst und Schönheit dabei beschwörend, um solch eine Heldentat vollbringen zu können.

Der Roerich-Friedenspakt, der Nationen dazu verpflichtete, Museen, Kathedralen, Universitäten und Bibliotheken sowie Krankenhäuser zu respektieren, wurde 1935 gegründet und war Teil der organisatorischen Charta der Vereinten Nationen. Die Verbindung zwischen Shambhala und dem Friedenspakt ist klar ersichtlich in der folgenden Rede, die während des dritten internationalen Roerich-Friedensfahnen-Kongresses im Jahre 1933 gehalten wurde:

Der Osten hat gesagt, dass, wenn die Fahne von Shambhala die Welt umkreisen wird, gewisslich die neue Morgendämmerung folgt. Diese Legende aus Asien borgend, lasst uns festlegen, dass die Friedensfahne die Welt umkreisen soll, das Wort des Lichtes tragend, einen neuen Morgen menschlicher Verbrüderung ankündigend. (16)

„Heute“, notiert LePage, „hat jede grössere russische Stadt eine Roerich-Organisation, die seine Ideen einer neuen, erleuchteten Zivilisation zum Ausdruck bringt, basierend auf den utopischen Prinzipien von Shambhala.“ (17)

Das Zeichen von Shambhala

Shambhala selbst ist der heilige Ort, wo die irdische Ebene mit den höchsten Bewusstseinsebenen verbunden ist. Im Osten wissen sie, dass es zwei Shambhalas gibt – ein irdisches und ein unsichtbares. – Nicholas Roerich, „Das Herz von Asien“

Nicholas Roerich und seine Gruppe brachen 1924 auf um Indien, die Mongolei und Tibet zu erforschen. Wie Ossendowski zuvor, begegnete auch Roerich Geschichten über ein geheimes, unterirdisches Königreich. Er schrieb, während er unterwegs war, seine Gedanken zu diesem versteckten Königreich nieder, und diese Notizen wurden später in einem bemerkenswerten Bericht über die Expedition veröffentlicht, genannt ‚Altai-Himalaya: Ein Reisetagebuch’. (18)

Im Sommer 1926 berichtet Roerich in seinem Reisetagebuch über ein seltsames Ereignis. Er lagerte mit seinem Sohn Dr. George Roerich und einem Gefolge von mongolischen Führern im Sharagol Tal, nahe der Humbold-Gebirgskette zwischen der Mongolei und Tibet. Zur Zeit des fraglichen Ereignisses war Roerich gerade von einem Trip nach Altai zurückgekehrt und hatte eine Stupa, „eine prächtige weisse Struktur“ geformt, zu ehren von Shambhala.

Im August wurde das Heiligtum in einer feierlichen Zeremonie geweiht, zu der eine Reihe bedeutender Lamas an diesen Ort und zu diesem Zwecke eingeladen worden waren. Nach dem Event, so schreibt Roerich, sagte die Führer der Buriat ein glückverheissendes Geschehnis voraus. Einen oder zwei Tage später wurde ein großer schwarzer Vogel beobachtet, wie er über das Gelände flog.

Über diesem Vogel, weit oben sich durch den wolkenlosen Himmel bewegend, wurde plötzlich ein großer, goldener, sich drehender und in der Sonne wundervoll strahlender kugelförmiger Körper erspäht. Durch drei Paare von Fernrohren sahen ihn die Reisenden rasant von Norden, von Altai her fliegen, dann sehr scharf in Richtung Südwesten hinter den Humboldbergen verschwinden.

Einer der Lamas sagte Roerich, dass das, was er gesehen hatte, „das Zeichen von Shambhala“ war, anzeigend, dass seine Mission von den Großen von Altai, den Meistern von Shambhala, gesegnet worden war. Sie waren Zeugen einer klassischen Ufo-Sichtung geworden, 20 Jahre bevor der „offizielle“ Beginn dieses Phänomens durch Kenneth Arnolds Sichtung 1947 stattfand.

Roerichs Bericht einer solchen Sichtung erregte großes Aufsehen in Europa und, durch George Roerich untermauert, wurde der erste konkrete Beweis in den Westen gebracht, dass es in Eurasien etwas gibt, das eine Herausforderung für das Verständnis darstellt. Victoria LePage beschreibt die Bedeutung dessen folgendermaßen:

„In seiner lebhaften Farbe und seiner Tatsächlichkeit ist es bizarr, doch es ist eine unbestrittene Bezugnahme auf ein unbekanntes, goldenes Flugobjekt, das sich verhielt, wie es kein normales Flugzeug imstande gewesen wäre. Die Roerich-Geschichte konnte zu Recht als die erste glaubwürdige Andeutung bezeichnet werden, dass das Königreich von Chang Shambhala vielleicht mehr war als nur eine intellektuelle Kuriosität, eine berühmte asiatische Fabel… und von 1927 aufwärts übertrug das Welt-Zentrum in den nördlichen Bergen auf die okkulten Kreise des Westens die Faszination einer Idee, deren Zeit gekommen ist.“ (19)

Was uns zu der eigentlichen Natur der Realität hinführt. Paranormale Erfahrungen, UFO-Sichtungen miteinschließend, sind immer ein Anzeichen eines veränderten Bewusstseinszustandes, der es erlaubt, andere Realitäten wahrzunehmen. Oftmals ähneln diese Erfahrungen einem luziden Traum, in dem gewöhnliche Raum-Zeit-Physikalität nicht länger gültig ist.

Der östliche mystische Blick auf die Welt kann ziemlich von der westlichen wissenschaftlichen Sicht abweichen. Es mag sein, das die Reiseführer nach Shambhala eine Landschaft beschreiben, transformiert durch die Visionen eines Yogis, der dorthin reist: Wir würden dann einen im Schnee schimmernden Berggipfel sehen, er hingegen einen goldenen Tempel mit einem strahlenden Gott. In diesem Fall könnten wir denselben Pfad beschreiten, doch mit einer von der des Yogis abweichender Wahrnehmung.

Shambhala 5

Um nach Shambhala zu reisen, so wie es Nicholas Roerich tat, begibt man sich gleichzeitig auf eine innere mystische und eine äußere physische Reise, die durch ödes und gebirgiges Territorium führt hin zu einem kosmischen Kraftplatz.

Eine alte tibetische Geschichte erzählt von einem jungen Mann, der sich aufmachte, um Shambhala zu finden. Nachdem er viele Berge überquert hatte, kam er zu der Höhle eines alten Einsiedlers, der ihn fragte:

„Wo gehst du hin durch diese Abfälle von Schnee?“

„Um Shambhala zu finden,“ antwortete der Jugendliche.

„Ah, gut, da brauchst du nicht weit zu reisen,“ sagte der Einsiedler. „Das Königreich von Shambhala befindet sich in deinem eigenen Herzen.“ (20)

 

Literaturhinweise (englische Literatur, aus dem Originalartikel übernommen):

(1) Edwin Bernbaum, The Way to Shambhala: A Search for the Mythical Kingdom Beyond the Himalayas, 2001, p.25.

(2) Joscelyn Godwin, Arktos: The Polar Myth in Science, Symbolism and Nazi Survival, 1993, p.83.

(3) Subterranean Worlds: 100,000 Years of Dragons, Dwarfs, the Dead, Lost Races & UFOs from Inside the Earth, Walter Kafton-Minkel, 1989, p.188.

(4) Joscelyn Godwin, Arktos: The Polar Myth in Science, Symbolism and Nazi Survival, 1993, p.85.

(5) Ferdinand Ossendowski, Beast, Men and Gods, 1922, p.300.

(6) Ibid, p.300.

(7) Ibid, p.303.

(8) Ibid, p.300.

(9) Ibid, p.118.

(10) Alec Maclellan, The Lost World of Agharti: The Mystery of Vril Power, 1982, p. 66.

(11) Victoria LePage, Shambhala: The Fascinating Truth Behind the Myth of Shangri-la, 1996, p.11.

(12) See New Dawn No. 68, p. 85.

(13) Victoria LePage, Shambhala: The Fascinating Truth Behind the Myth of Shangri-la, 1996, p.10.

(14) Andrew Tomas, Shambhala: Oasis of Light, 1976, p.32.

(15) Nicholas Roerich, Altai-Himalaya: A Travel Diary (1929); Other books by Roerich: The Heart of Asia (1930); Shambhala (1930)

(16) Speech by Francis Grant in The Roerich Pact and Banner of Peace, 1947

(17) Victoria LePage, Shambhala: The Fascinating Truth Behind the Myth of Shangri-la, 1996, p.12.

(18) Nicholas Roerich, Altai-Himalaya: A Travel Diary (1929).

(19) Victoria LePage, Shambhala: The Fascinating Truth Behind the Myth of Shangri-la, 1996, p.12.

(20) As quoted in Edwin Bernbaum, The Way to Shambhala; Jacques Bacot, Introduction a l’histoire du Tibet, 1962, p.92N.

Quelle: http://transinformation.net/die-ungeloesten-geheimnisse-von-shambhala-und-agartha/

Gruß an die Nachforscher

TA KI