Warnung vor Selbstmordanschlägen-Münchner Polizei bleibt in Alarmbereitschaft


Die Lage am Münchner Hauptbahnhof und dem Bahnhof Pasing hat sich entspannt, doch die Polizei ist weiter auf der Hut. Was ist dran an den Hinweisen, dass der IS Terroranschläge in München geplant hat? Die Fahndung nach möglichen Attentätern läuft.

pasing

Nach Geheimdienstwarnungen vor einem drohenden Selbstmordanschlag durch Anhänger der Terrormiliz IS hatte die Polizei am Silvesterabend den Münchner Hauptbahnhof sowie den Bahnhof Pasing im Westen der Stadt geräumt. Es gab laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann Hinweise auf fünf bis sieben Attentäter. „Die Kollegen der Kriminalpolizei sind weiter an der Arbeit, um festzustellen, was an den Hinweisen dran ist und sie gegebenenfalls zu konkretisieren“, sagte die Sprecherin.

Die Bahnhöfe sind inzwischen wieder freigegeben. Gegen 2 Uhr sagte Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä, die Behörden sähen die Lage momentan als entspannter an als vor Mitternacht. „Der Hinweis bezog sich ganz konkret auf eine Tatausführung um Mitternacht“, hatte Herrmann auf einer nächtlichen Pressekonferenz mitgeteilt. Unklar sei, ob die fünf bis sieben Attentäter die Tat selbst verübt hätten oder ob sie Helfer gewesen wären. „Wir hoffen, dass es weiterhin ruhig bleibt und dass dieser Anschlag nicht stattfindet – vielleicht weil er tatsächlich gar nicht so geplant war oder vielleicht weil die Täter jetzt davon Abstand genommen haben“, so Herrmann in der Nacht.

Vergleichbar mit Hannover

Der Hinweis kam laut Herrmann gegen 19.40 Uhr vom Bundeskriminalamt – nachdem dieses von einem befreundeten Nachrichtendienst die „dringende Warnung“ erhalten habe. Aus Sicherheitskreisen hieß es, die erste Warnung sei vom französischen Geheimdienst gekommen. Der Hinweis habe eine konkrete Uhrzeit, einen konkreten Ort und eine klare Benennung von Tätern aus dem Bereich des selbsternannten Islamischen Staates (IS) enthalten.

„Das Bundeskriminalamt und die bayerische Polizei waren übereinstimmend der Auffassung, dass das nicht einfach ignoriert werden kann.“ Die Einschätzung der Gefährdung sei vergleichbar gewesen mit der in Hannover, wo vor wenigen Wochen ein Fußball-Länderspiel abgesagt worden war. Die Münchner Polizei hatte Kräfte aus dem südbayerischen Raum zur Unterstützung in die Landeshauptstadt geholt. Rund 550 Polizisten waren im Einsatz.

Silvesterstimmung ungetrübt

Bei den mutmaßlichen Attentätern soll es sich nach Informationen des Bayerischen Rundfunks um sieben Iraker handeln, die sich schon in München aufhalten und namentlich bekannt sind. Dem Sender zufolge war geplant, dass sich die Männer zu zweit an die Anschlagsorte begeben, um sich kurz hintereinander in die Luft zu sprengen.

Nach Auskunft einer Polizeisprecherin habe sich in der Nacht eine Reihe besorgter Bürger mit verdächtigen Beobachtungen bei der Münchner Polizei gemeldet, bei der Überprüfung habe sich aber nichts ergeben. Die meisten Menschen in der bayerischen Landeshauptstadt ließen sich die Silvesterlaune von den Warnungen nicht verderben. Am frühen Morgen waren auf den inzwischen menschenleeren Straßen Kehrmaschinen unterwegs, um den Müll der Jahreswechselfeiern zu beseitigen.

Quelle:http://www.n-tv.de/politik/Muenchner-Polizei-bleibt-in-Alarmbereitschaft-article16675006.html

Gruß an die Besonnenen

TA KI

3 Kommentare zu “Warnung vor Selbstmordanschlägen-Münchner Polizei bleibt in Alarmbereitschaft

  1. Mein Dank geht an alle sichtbaren und unsichtbaren Gefahrenabwender, die unendlich viel leisten und geleistet haben . Herzensdank vom Bodenpersonal! 🙂

  2. Pingback: Erste Verkehrsschilder auf Arabisch in Sachsen! | inge09

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