Der Samstagsfilm


Die Entdeckung der Unendlichkeit

Stephen Hawking studiert an der Universität Cambridge Physik. Es fällt seine Begabung auf, mit der er ohne viel zeitlichen Aufwand schwierige Aufgabenstellungen zu lösen imstande ist. Er verliebt sich bei einer Party in Jane, die Sprachen studiert. Er stellt sich ihr als „Kosmologe“ vor, der die eine umfassende Formel für die Erklärung der Unendlichkeit des Weltalls sucht. Bei einem Maienball kommen sie sich näher. Obwohl Hawking nicht an Gott glaubt, Jane dagegen gläubige Christin ist, werden sie ein Paar. Nachdem er schon einige Male körperliche Einschränkungen bei sich bemerkt hatte, wird bei Hawking nach einem Sturz eine Motoneuron-Erkrankung festgestellt und ihm eine Lebenserwartung von zwei Jahren prognostiziert. Obwohl er daraufhin depressiv wird und Freunden und Jane gegenüber ablehnendes Verhalten an den Tag legt, hält Jane zu ihm. Sie heiraten und bekommen Kinder. Gefördert von seinem Professor stellt er Theorien zu Schwarzen Löchern und Singularitäten auf, mit denen er promoviert. Körperlich verfällt er zunehmend; bald kann er nur noch undeutlich reden und benötigt einen Rollstuhl.

Auf Anraten ihrer Mutter tritt Jane in einen Kirchenchor ein. Schon beim ersten Gespräch mit dem Chorleiter Jonathan wird gegenseitige Zuneigung erkennbar. Jonathan, der seit einem Jahr Witwer ist, besucht Hawkings Familie und bietet seine Hilfe an. Er wird quasi Teil der Familie, selbst bei der Urlaubsreise ist er mit dabei. Obwohl sein Vater ihn dazu drängt, lehnt Hawking eine professionelle Pflegekraft für sich ab. Nachdem Jane ihr drittes Kind auf die Welt bringt, vermutet ihre Mutter Jonathan als Vater, was sie aber brüsk zurückweist.

Während Stephen einer Einladung zu einem Wagner-Konzert nach Bordeaux folgt, geht Jane auf seinen Vorschlag hin mit Jonathan und den Kindern zelten, wo eine Intimität mit Jonathan angedeutet wird. Hawking erleidet bei dem Konzert einen Kollaps und wird in eine Klinik gebracht. Eine Lungenentzündung wird festgestellt, und er fällt ins Koma. Der Arzt bietet Jane an, auf lebensverlängernde Maßnahmen zu verzichten. Diese lässt Stephen aber nach Cambridge verlegen, wo ein Luftröhrenschnitt vorgenommen wird, der ihm das Sprechen zukünftig unmöglich macht. Jonathan hat sich aufgrund der persönlichen Entwicklung zwischen ihm und Jane mittlerweile von der Familie zurückgezogen. Für Stephen wird Elaine Mason engagiert, die mit ihm die Kommunikation mittels einer Verständigungstafel, später mit einem Sprachcomputer trainiert. Er versteht sich sofort sehr gut mit ihr, sie ist von seiner Intelligenz und seinem Humor begeistert. Stephen schreibt nun mittels des Computers sein Buch Eine kurze Geschichte der Zeit. Hier kommt er davon ab, dass es keinen Gott gibt, was Jane beim Lesen des Manuskripts erfreut registriert. Gleichzeitig teilt er ihr aber auch mit, dass ihn Elaine zu einem Vortrag in die USA begleiten wird. Dort wird der mittlerweile zu Weltruhm gelangte Hawking enthusiastisch gefeiert. Nachdem Stephen und Jane sich getrennt haben, sucht sie Jonathan wieder auf, mit dem sie dann zusammenlebt. Jane begleitet Stephen dennoch zu einer Ehrung bei der Königin. Im Anschluss betrachten sie im Park stolz ihre drei Kinder.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Entdeckung_der_Unendlichkeit

Gruß an die Neugierigen

TA KI

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NRW-Innenminister gerät unter Druck


ralf jägerRalf Jäger versetzt den Polizeipräsidenten nach den Sex-Attacken in Köln in den einstweiligen Ruhestand. Nun steht der NRW-Innenminister selbst unter Beschuss. Er habe zu spät reagiert und auch die Lage anderswo nicht mehr im Griff, sagen Kritiker.

Nach dem Rauswurf des Kölner Polizeipräsidenten steht Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger in der Kritik. Die Opposition im Landtag wirft dem SPD-Politiker vor, zu spät nach den Kölner Übergriffen reagiert und auch an anderen Orten des Landes die Lage nicht im Griff zu haben. CDU-Landeschef Armin Laschet warf Jäger im „Kölner Stadt-Anzeiger“ das „Schönreden und Banalisieren von Straftaten“ vor. „No-Go-Areas und rechtsfreie Räume wie am Silvestertag in Köln gibt es auch an anderen Orten des Landes.“

FDP-Fraktionschef Christian Lindner kritisierte: „Eine komplette Woche hat der Innenminister zugelassen, dass falsche sowie völlig unzureichende Informationen über die Vorfälle in Köln kursiert sind. Das ist ein Armutszeugnis für den obersten Dienstherrn der Polizei.“ Ein umfassendes Konzept sei nötig. Die Piratenpartei verlangte Jägers Entlassung.

Eine Woche nach den massiven Übergriffen gegen Frauen in Köln hatte die Landesregierung am Freitag mit dem Rauswurf von Polizeipräsident Wolfgang Albers die Notbremse gezogen. Zugleich benannte das Bundesinnenministerium erstmals Asylbewerber als Tatverdächtige bei den Krawallen. Dabei ging es aber überwiegend um Körperverletzungen und Diebstähle, nicht um Diebstähle. Zahlreiche Opfer und Zeugen sexueller Übergriffe in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof hatten von Täter nordafrikanischer oder arabischer Herkunft gesprochen.

Zu milde Bestrafung

Der Bund der Kriminalbeamten (BDK) beklagte eine zu milde Bestrafung immer wieder auffallender Täter. Mit nordafrikanischen Tätern gebe es seit Jahren Probleme besonders im Bereich Taschendiebstahl, Ladendiebstahl, Kfz-Aufbruch, Einbruch und Raub, sagte der Kölner BDK-Bezirksvorsitzende Rüdiger Thust am Freitagabend im ZDF. „Diese Täter sind bekannt, sie arbeiten arbeitsteilig, sie arbeiten sehr gewalttätig, werden immer wieder festgenommen, immer wieder laufengelassen – und das ist unser Problem.“

Ähnlich argumentierte der CDU-Vizevorsitzende Thomas Strobl: „Wichtig ist dann auch, dass die Strafe auf dem Fuße folgt. Der Rechtsstaat muss jetzt zeigen, dass er handelt, und die Bestrafung darf durchaus auch abschreckend wirken“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz sprach sich für eine schnellere Abschiebung krimineller Flüchtlinge aus. „Wer das Grundrecht auf Asyl schützen will, muss es auch gegen diejenigen verteidigen, die es beanspruchen und dann die Grundregeln unseres Zusammenlebens missachten“, sagte der SPD-Mann. Deshalb sei es richtig, nochmal zu prüfen, ob Abschiebungen weiter erleichtert werden könnten.

Merkel für schärferes Asylrecht

Die Spitze der großen Koalition hatte sich am Freitag offen gezeigt für eine rasche weitere Verschärfung des Asylrechts. „Ich glaube, es gibt Ansätze dafür, dass man Änderungen vornehmen muss“, sagte die Kanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel am Abend zu Beginn einer zweitägigen Klausur der Parteispitze in Mainz. SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel signalisierte Unterstützung. Offen ist, ob die SPD-Linke mitzieht.

Die neue Vertreterin der UN-Flüchtlingshilfsorganisation UNHCR in Deutschland, Katharina Lumpp, mahnte aber auch eine ausreichende Integration an. „Der Schlüssel für gute wirtschaftliche und soziale Integration ist dabei, dass die Flüchtlinge sich schnell selbst versorgen und vor allem die Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung haben“, sagte sie der „Frankfurter Rundschau“.

Die Übergriffe auf Frauen sind an diesem Samstag zentrales Thema bei Demonstrationen rechter und linker Gruppen in Köln. Ein Marsch der islamfeindlichen Pegida-Bewegung NRW soll am Hauptbahnhof starten. Die rechtsextreme Partei Pro Köln unterstützt diese Demonstration, zu der rund 1000 Teilnehmer erwartet werden. Zu einer Gegenkundgebung auf der gegenüberliegenden Seite des Hauptbahnhofs hat unter anderem das Bündnis „Köln stellt sich quer“ aufgerufen.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/NRW-Innenminister-geraet-unter-Druck-article16729026.html

Gruß an die Vorwarner und Vorahner

TA KI

Sex- Attacken haben „auch mit dem Islam zu tun“


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Der streitbare deutsch- ägyptische Publizist Hamed Abdel- Samad hat nach den Sex- Attacken am Silvesterabend in Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern dem Islam Mitschuld an den Übergriffen gegen Frauen gegeben. Die sexuellen Belästigungen „haben auch etwas mit dem Islam zu tun“, so der Autor am Freitag in einem Kommentar im Polit- Magazin „Cicero“. Eine Religion, die die Frau „entweder als Besitz oder Gefahr“ sieht, sei Teil des Problems.

Der Politikwissenschaftler, Historiker und Autor Abdel- Samad, der in der Vergangenheit bereits Morddrohungen wegen seiner kritischen Äußerungen über den Islam erhalten hatte, verweist in seinem Kommentar auf der Website von Cicero auf sein Heimatland Ägypten, „wo sexuelle Belästigung für Frauen ein unerträgliches Ausmaß erreicht hat, weil man dieses Phänomen am Anfang entweder verschwiegen oder verharmlost hatte“. Mehr als 95 Prozent aller Ägypterinnen würden dem Islam- Kenner zufolge heute von alltäglichen Erfahrungen mit sexueller Belästigung und Nötigung berichten. Er spricht von einer regelrechten Epidemie.

Autor sieht Religion „mitverantwortlich“

Trotz der strengen Regeln im Umgang mit Frauen im Islam könne man nicht sagen, dass die sexuelle Belästigung nichts mit dem Islam zu tun habe, ist Abdel- Samad überzeugt. „Denn diese strenge Sexualmoral, die Hierarchisierung und die Geschlechter- Apartheid schlagen auch oft ins Gegenteil um. Eine Religion, die die Frau entweder als Besitz des Mannes oder als eine Gefahr für seine Moral sieht, ist mitverantwortlich“, so der ernüchternde Befund des Experten.

In Ägypten, schreibt Abdel- Samad weiter, sei kaum eine Frau unverschleiert „dennoch werden Frauen auf offener Straße bedrängt und begrapscht“. Das gelte ebenso für den Iran, Afghanistan, Pakistan und andere islamische Länder, die auf der Liste der sexuellen Belästigung in der Welt ganz oben stünden. Auch in Saudi- Arabien ist das Phänomen dem Autor zufolge weit verbreitet. Aber mit der Verschleierung alleine lasse sich die sexuelle Belästigung nicht erklären, betont er zugleich.

„Islamische Länder bei Porno- Konsum ganz oben auf der Liste“

„Es hat in erster Linie mit Hierarchie zu tun und mit einer Kultur, in der Frauen als minderwertig angesehen werden“, schreibt Abdel- Samad, demzufolge die junge Generation in der islamischen Welt in einer „Dualität“ aufwachse: Zu Hause und in der Moschee moralisch streng erzogen, würden die Jungen einer Welt im Internet gegenüberstehen, „in der es keine Grenzen zwischen Mann und Frau, in der es keine festgeschriebene Moral gibt“. So verwundere es auch nicht, dass islamische Länder beim Konsum von Porno- Videos ganz oben auf der Liste stünden, so der Experte.

Viele, wenn auch mit Sicherheit nicht alle der jungen Araber, die nun ihre „zugrunde gehenden Länder“ verlassen und nach Europa kommen, würden demnach auch „mit der Seuche der Dualität im Gepäck“ im Westen ankommen: „Mit der Hoffnung auf Europa und der Verachtung seiner Werte. Mit konservativer Moralvorstellung und dem Wunsch nach Freiheit und Freizügigkeit.“ Abdel- Samad malt ein düsteres Bild: „Die einen werden Salafisten, die anderen werden Dealer, Straßendiebe oder Frauenbegrapscher. Die einen sehen in den europäischen Männern nur die Kreuzritter, die den Islam zerstören wollen, die anderen sehen in den Frauen nur die Pornosternchen, die sie früher im Internet gesehen haben.“

„Vertuschen und Schönreden macht alles nur noch schlimmer!“

Der Autor fordert nun die Mehrheit der Muslime auf, sich endlich diesen Problemen zu widmen „statt nach jedem Vorfall die eigentlichen Opfer zu vergessen und sich selbst und ihren friedlichen Islam als Opfer zu titulieren“. Er wünsche sich „mehr Ehrlichkeit in Bezug auf die Sexualmoral und das Gewaltpotenzial im Islam“, schreibt Abdel- Samad, der aber auch Deutschland in die Pflicht nimmt: „Ob Fundamentalismus oder sexuelle Belästigung, ob Integrationsverweigerung oder Kriminalität wir haben ernsthafte Probleme. Vertuschen und Schönreden macht alles nur noch schlimmer!“

Den vollständigen Kommentar von Hamed Abdel- Samad lesen Sie hier .

Quelle: http://www.krone.at/Welt/Sex-Attacken_haben_auch_mit_dem_Islam_zu_tun-Experte_ueberzeugt-Story-490251

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Wie Medien das Bewusstsein lenken


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Wie entsteht der folgsame Mensch? Über die Medien fließen Begriffe und Vorstellungen wie Unterseeboote in sein Bewusstsein. Er wird Teil einer lenkbaren Masse.

Durch die heutigen Massenmedien Presse, Radio und Fernsehen wird nahezu flächendeckend das öffentliche Bewusstsein der Menschen beeinflusst und geprägt. Gedanken, Vorstellungen, Gefühle und Urteile, die die meisten in sich tragen, sind von den Medien in sie eingeflossen und bestimmen weitgehend unbemerkt ihre gesellschaftlichen Einstellungen und Handlungen. Der Inhalt ihres gesellschaftlichen Bewusstseins wird nur zum geringen Teil von ihnen selbst aktiv gebildet, der größte Teil ist von äußeren Instanzen sozusagen industriell vorgefertigt, wofür H. M. Enzensberger den treffenden Begriff Bewusstseinsindustrie geprägt hat. Wer die Produktion dieser Industrie direkt oder indirekt bestimmt, kann die Menschen in seinem Sinne lenken.

Hier stellt sich die wichtige Frage: Wie kommt es, dass die Inhalte der Medien kaum gefiltert in das Bewusstsein vieler Menschen eindringen und solche Lenkungswirkung haben können? Warum lassen diese sich von ihnen so stark beeinflussen? Dazu müssen wir uns den Vorgang genauer ansehen.

Wir müssen begreifen, was wir wahrnehmen

Alle Wahrnehmungen, die uns von außen durch unsere Sinne entgegenkommen, müssen wir von innen mit unserem Denken durchdringen, wenn sie uns verständlich werden sollen. Wir müssen sie gedanklich begreifen, die ihnen entsprechenden Begriffe finden. Dadurch wachsen wir erkennend erst in die volle Wirklichkeit hinein. Würden wir uns willentlich des Denkens ganz enthalten, blieben uns die Wahrnehmungen völlig unverständlich. Wir befänden uns in einem träumenden, herabgedämpften Bewusstsein außerhalb der Realität.

Blitzschnell und ohne besondere Anstrengung geschieht die Verbindung von Wahrnehmung und Begriff gegenüber den gewohnten und vertrauten Dingen des Alltags. Wenn es sich jedoch um völlig neue, ungewohnte Wahrnehmungen handelt oder, wie in der Wissenschaft, Naturphänomene in ihren tieferen Zusammenhängen erforscht werden sollen, ist eine starke Gedankenanstrengung notwendig, um die zum Verstehen führenden Begriffe aufzufinden. Die Begriffe sind hier das Endergebnis eines längeren Bildungsprozesses und daher isoliert nicht ohne weiteres verständlich, sondern erst dann, wenn der Studierende diesen Entwicklungsprozess der Begriffe nachvollzieht, so ihren inneren Entstehungszusammenhang durchschaut und damit weiß, was mit dem Begriff gemeint ist.

Hinterfragen und verstehen

Wir müssen also zwischen Begriffen, die wir selbst denkend hervorbringen und durchschauen, und solchen, die wir von außen aufnehmen, streng unterscheiden. Letztere haben andere produziert, und sie kommen uns, durch die Sprache transportiert, von außen entgegen. Wir haben sie nicht gedacht, sondern nehmen sie lesend oder hörend wahr. Diese Begriffe haben, obwohl sie ihrer inneren Natur nach Begriffe sind, für uns zunächst Wahrnehmungscharakter. Das bedeutet, wir müssen sie, wie andere Wahrnehmungen auch, erst mit unserem eigenen Denken begrifflich durchdringen, um sie zu verstehen. Sonst sind sie unbegriffene Begriffe.

Dessen ist man sich im allgemeinen nicht bewusst. Denn bei den akustischen, optischen, Geschmacks- oder Geruchs-Wahrnehmungen z. B., erleben wir meist unmittelbar, dass sie der gedanklichen Durchdringung bedürfen. Gedanken dagegen haben, weil sie eben Begriffe sind, den Anschein begrifflichen Verständnisses, obwohl sie noch nicht wirklich verstanden sein können. Das sind sie erst, wenn wir sie „hinterfragt“, also den Zusammenhang ihrer Entstehung denkend nachvollzogen haben, aus dem sie als Ergebnis hervorgegangen sind.

Der Verständnisanschein, den die wahrgenommenen Begriffe an sich tragen, verführt dazu, sich mit ihrer Aufnahme zu begnügen und es für überflüssig zu halten, über sie weiter nachzudenken. Man nimmt sie wahr und glaubt sie zu verstehen. Doch damit sind wir prinzipiell in der gleichen Lage wie bei den anderen Wahrnehmungen, bei denen wir auf das Nachdenken verzichten würden: Wir befinden uns ihnen gegenüber in einer Art träumendem, herabgedämpftem Bewusstsein. Denn diese Begriffe sind uns in Wirklichkeit dunkel; wir haben sie und die Realität, auf die sie sich beziehen sollen, nicht mit dem Licht unseres eigenen Denkens durchdrungen.

Der eigene Wille geht fremde Wege

Damit ist die Situation der am Tropf der Medien hängenden meisten Menschen gekennzeichnet. Ihr Bewusstsein wird von außen mit vorgefertigten Begriffen gespeist, die sie wie eigene in ihren Begriffsschatz aufnehmen, ohne sie aber selbst gedanklich durchleuchtet zu haben. Danach bilden sich dann ihre Einstellungen. Und es hat den Anschein, und sie leben auch in dem Glauben, dass sie selbst es seien, die denken und handeln.

In Wahrheit werden sie aber durch die aufgenommenen Begriffe und Vorstellungen gelenkt. Sie sind nicht Herr ihres eigenen Bewusstseins. Das ist von „feindlichen Unterseebooten“ besetzt, die sie gedankenlos hereingelassen haben und die ihr Handeln bestimmen. Sie handeln im Grunde nicht selbst. Ihr Wille geht Wege, die von ihrem eigenen Denken und damit von ihrem eigenen Ich nicht gedeckt und verantwortet sind. Denn dieses ist stillgelegt, nicht aktiv, ausgeschaltet. Sie handeln gedankenverloren wie lebendige Automaten auf ein von außen in sie hineingesendetes Signal. Die Individualität des Menschen gibt sich gewissermaßen insoweit auf und wird zum Bestandteil einer lenkbaren Masse.

Betrachten wir einige Beispiele. Eine der wirksamsten Lenkungs-Vokabeln ist „Demokratie“, womit immer „freiheitliche Demokratie“ gemeint, meist auch mit diesem Attribut gebraucht wird. Das Denken der Masse steht hier still, weil man zu wissen glaubt, was Demokratie ist. Man lebt ja zum Glück darin und genießt die Freiheit und die demokratische Mitwirkung am Geschick des Landes – so die allseits von außen vermittelte Vorstellung.

Doch suchen wir kurz den Entstehungszusammenhang des Begriffes auf: Nachdem der Adel mit seiner angemaßten Macht vom Thron gestoßen war, wurde Freiheit nur als Freiheit von dessen Joch verstanden. An dessen Stelle trat die „Volksherrschaft“ bzw. die Herrschaft von Volksvertretern, die aber das Volk ebenso in allen Lebensgebieten von oben lenken. Die eine Herrschaftsform wurde durch eine andere ersetzt, die dadurch, dass man die Machthaber unter mehreren wählen kann, die dumpfe Illusion von Freiheit suggeriert.

„Wählen bedeutet die Illusion des Einflusses im Austausch gegen den Verlust der Freiheit“, wie holländische Kritiker treffend formulierten (vgl. „Warum unsere Demokratie versagt).

Natürlich hat diese Herrschaftsform eine größere Sicherheit vor Willkür gebracht, aber diese Errungenschaft wird als die große Freiheit gefeiert und zur Verschleierung der tatsächlichen Fremdbestimmung durch die Macht weniger missbraucht. – Nur das eigene Denken kann im öffentlichen Lügengeflecht zu dieser Erkenntnis führen. Dazu erhebt sich die Masse aber nicht, sondern geht folgsam zum hochstilisierten Wahlritual, um den sich selbst erneuernden Vormündern die Scheinlegitimation ihrer Macht zu geben.

Menschen werden zu Feinden gemacht

Um die Gemeinschaft mit den USA zu beschwören, wird immer wieder auf die „gemeinsamen Werte“ hingewiesen, die es unter Führung „unserer starken amerikanischen Freunde“ zu verteidigen gelte. Dumpf schwimmen die meisten da mit, denn sie glauben zu wissen, dass das schon irgendwie stimmt. Es wird uns ja auch oft genug versichert, dass es so sei.

Aber wer nur ein wenig denkend das Weltgeschehen verfolgt, erkennt, dass die Eliten der USA nicht unsere Freunde, sondern unsere Besatzer und Herren sind, in deren Geostrategie zur vollständigen Weltherrschaft wir nur einer der vielen Vasallen sind. Ihre Werte der ununterbrochenen militärischen Interventionen in andere Staaten – stets unter einem erlogenen Vorwand -, der geheimdienstlich gesteuerten Putsche, des Guantanamo-Konzentrationslagers, der gegenwärtig unaufhörlichen vom Präsidenten angeordneten Drohnenmorde usw. usw. sind nicht unsere Werte.

Besonders raffinierte Lenkungs-Vokabeln sind solche, die positive Begriffe enthalten, denen aber eine abwertende Bedeutung unterlegt wird. Ein Beispiel von vielen: Geschichts-Revisionismus. Eine Revision (von lat. revidere – wieder anschauen) ist eine erneute Überprüfung, die bei der menschlichen Irrtumsanfälligkeit immer notwendig ist. Sie ist eine wissenschaftliche Tugend, die vor allem in der Geschichtswissenschaft unabdingbar ist. Indem man die offensichtliche Geschichtsklitterung von Rechtsextremen als „Revisionismus“ bezeichnet, dem damit die Bedeutung „Geschichtsfälschung von unverbesserlichen Rechtsextremen“ unterlegt wird, schafft man eine Diskriminierungs-Keule gegenüber allen ernsthaften wissenschaftlichen Revisionen, um dadurch das geltende Geschichtsbild der Herrschenden abzuschotten.

Im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise wurde das öffentliche Bewusstsein mit „Putin-Versteher“ verseucht. Sich gegenseitig zu verstehen ist die Grundlage friedlichen Zusammenlebens. Verstehen bedeutet nicht, dem anderen in allem zuzustimmen, aber es schafft die Voraussetzung, Kompromisse zu finden, in denen auch die berechtigten Gesichtspunkte des anderen berücksichtigt werden. Einem „Putin-Versteher“ wird aber unterschoben, einseitig Partei für Putin zu ergreifen, quasi sein Gefolgsmann zu sein. Der sozial elementar wichtige Begriff des Verstehens wird so diskreditiert.

Das ist unterschwellige Hetze zum Konflikt, der zum Krieg führt. Wer nicht über den von außen aufgenommenen Unbegriff „Putin-Versteher“ selber nachdenkt, wird in die gewollte Russland-feindliche Stimmung suggestiv hineingezogen. So werden Menschen zu Feinden gemacht.

Suggestive Bilder

Eine noch größere einschläfernde Wirkung als unverstandene Begriffe üben Bilder, Vergleiche aus, denen in ihrer Abfolge eine scheinbar unausweichliche logische Konsequenz innewohnt, in die man leicht hineingezogen wird. In der ZEIT vom 6.9.2012 operierten die Journalisten Mark Schieritz und Heinrich Wefing zur Eurokrise unter dem Titel „Die große Illusion“ mit einem solchen Instrument:

„Wir glauben gern, dass wir die Macht erkennen können. An ihren Symbolen zum Beispiel oder daran, wie sie ausgeübt wird. Aber das ist ein Irrtum. Manchmal ist die Macht unsichtbar, manchmal entfaltet sie sich im Verborgenen, dort, wo wir sie nicht vermuten, hinter dem Rücken der Entscheider, jenseits der etablierten Prozeduren.

So wie im Moment, bei der Rettung des Euro. Die Macht, so viel ist sicher, hat sich verlagert, wohin genau, ist schwer zu sagen. Klar ist nur, wo sie nicht mehr ist. Nicht beim Bundestag, der vorwiegend nachvollzieht, was anderswo beschlossen wurde. Nicht bei der Bundesbank, die nur noch eine Zentralbank unter anderen ist. Und wohl nicht einmal mehr beim Bundesverfassungsgericht, das eigentlich als das mächtigste Gericht der Welt gilt.

Alle Institutionen arbeiten noch, alle spielen weiter ihre Rolle, aber zu glauben, sie hätten noch substanziell etwas zu entscheiden, das ist eine Illusion. … Der Eindruck, irgendwer könnte den Euro-Rettungsplan noch umsteuern oder gar stoppen, trügt. Viel zu viel steht mittlerweile auf dem Spiel, zu viel politisches Kapital wurde investiert, zu viele Milliarden wurden angehäuft, niemand kann mehr Nein sagen. Und niemand wird es tun. …

So wie eine Lawine aus einem Schneeball entstehen kann und immer breiter wird, größer, mitreißender, bis sie irgendwann unaufhaltsam ins Tal donnert, so ist auch die Politik der Euro-Rettung aus kleinen Anfängen entstanden, mit bescheidenen Rettungssummen, die immer gigantischer wurden, die immer höhere Einsätze erforderten, bis es schließlich kein Halten mehr gab. Unklar ist nur, ob diese Lawine am Ende Erlösung bringt oder Zerstörung.

Es ist ein eisiger, unbarmherziger Konsequentialismus, dem sich niemand entziehen kann, der alles einebnet, die Differenzen zwischen Regierung und Opposition, die Teilung der Gewalten, die hergebrachten Institutionen.

Früher nannte man eine solche Umwälzung der Verhältnisse eine Revolution. Einst brannten dann Barrikaden, rollten Köpfe, stürzten Staaten. Heute vollzieht sich die Revolution langsam, wie in Zeitlupe, und geräuschlos. Erst wenn die Krise vorbei ist, werden wir sehen, wie fundamental sich diese Republik und der Kontinent verändert haben.“

Man kommt hier zunächst den Euro- und Macht-Kritikern entgegen, gibt ihnen irgendwie Recht, stellt aber die Sache als eine unausweichliche Naturgewalt von Sachzwängen dar, die aus einem nicht greifbaren Hintergrund wirkt und der wir alle hilflos ausgeliefert seien. Das Ganze sei wie eine Lawine, die aus einem Schneeball entsteht, immer breiter und größer wird und alles mitreißend unaufhaltsam ins Tal donnert. So sei auch die Euro-Rettung aus bescheidenen Summen entstanden, die immer gigantischer wurden, bis es schließlich kein Halten mehr gab.

Der Vergleich stimmt natürlich nicht. Der Euro ist keine Naturgewalt, sondern von Menschen gemacht und kann auch von Menschen gestoppt und geändert werden. Aber das Bild wirkt, wenn man einfach lesend nur mitschwimmt, ungeheuer suggestiv. Es fließt unbewusst in uns hinein und dämpft das Bewusstsein ab – wenn man sich dem nicht durch das eigene Denken entzieht.

Nebel aus Bildern und Sprache

Die gedankliche Passivität der Konsumenten steigert sich gegenüber den Printmedien noch bei den Radiosendungen, da diese nicht angehalten werden können, um nachzufragen oder über bestimmte Mitteilungen nachzudenken, bevor man sich dem Nachfolgenden widmet. Die Stimme spricht immer weiter, d. h. immer neue Wahrnehmungen von Begriffen dringen auf uns ein. Wir können bei keinem verweilen, wenn wir die ständig neuen nicht verpassen wollen. Es gehört eine starke Anstrengung dazu, das Ganze hinterher bis in die wichtigen Einzelheiten zu erinnern, um es mit eigenen Begriffen zu durchdringen, wozu oft intensive Nachforschungen gehören. Dazu schwingen sich die wenigsten auf. So bleiben nur die aufgenommenen Begriffe prägend im Bewusstsein zurück, sinken unter und wirken als halbbewusste Einstellungen und Stimmungen weiter.

Die größte Passivität und Herabdämpfung des Bewusstseins findet aber beim Fernsehen statt, bei dem zur Wahrnehmung der Sprache noch die laufenden Bilder als eigene Ausdrucksmittel hinzutreten, die sich gegenüber dem Ton immer in den Vordergrund des Bewusstseins drängen und ihn überlagern. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die teilnehmenden Personen von den Bildern so mitgenommen, um nicht zu sagen mitgerissen werden, dass sie den dazugehörigen Text nur wenig zur Kenntnis nehmen. Die Bilder-Folge suggeriert bereits ein ausreichendes „Verstehen“, das aber bei näherer Überprüfung nicht vorhanden ist.[1]

Hinzu kommt, dass nur ein geringer Prozentsatz der Bilder vom Bewusstsein verarbeitet wird. Der größte Teil versinkt sofort in Regionen unterhalb der Bewusstseinsschwelle. Die Informationen gelangen zwar ins Gehirn, aber nachdenken oder sich leicht an sie erinnern kann man nicht.[2]

„Fordert man einen Zuschauer auf, nach einem Abend vor der Mattscheibe detailliert zu berichten, was er gesehen habe, so stellt sich heraus, dass selbst ein hochgebildeter Mensch nur einen Bruchteil dessen erinnern kann, was er faktisch gesehen hat.“ Dabei sind „die Versuchspersonen selbst in der Regel vom Gegenteil überzeugt“ und „halten es für ausgeschlossen, dass ihnen Wesentliches entgangen sei.“ Doch sind sie „objektiv nicht in der Lage, auch nur die Hälfte der gesehenen Bilder und Informationen aus dem Gedächtnis heraufzurufen.“[3]

Ein sozialpathologisches Problem

Damit hängt zusammen, dass die Nachrichtensendungen des Fernsehens entgegen den offiziellen Ansprüchen so wenig politische Bildung vermitteln.

„Die Bekanntheit der führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens hat zugenommen. Politische Zusammenhänge erfassen kann jedoch nur eine Minderheit, die trotz steigender Ausbreitung des Fernsehens konstant klein bleibt.“[4]

An die Stelle des Verstehens tritt die Autorität, vor allem der öffentlich rechtlichen Sender. Befragungen ergaben, dass das Fernsehen unter den Medien die größte Glaubwürdigkeit genießt, mit der Begründung:

„Bilder können nicht lügen, das Fernsehen kann sich nur an Tatsachen orientieren, das Fernsehen ist so etwas wie eine amtliche, gut kontrollierte Einrichtung, der das Lügen verboten ist. Aktualität und Unmittelbarkeit der Berichterstattung verstärken die Glaubwürdigkeit.“[5]

Wirft man den Blick „auf den Programmauftrag und die Programmrichtlinien, dann wird deutlich, welch riesige Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegt. Da soll der Norddeutsche Rundfunk die internationale Verständigung fördern, zum Frieden und zur sozialen Gerechtigkeit mahnen, die demokratischen Freiheiten verteidigen und nur der Wahrheit verpflichtet sein. Immer wieder ist die Rede davon, dass die Sendungen die eigene Urteilsbildung befördern sollen, wobei das Zweite Deutsche Fernsehen gerade im Hinblick auf Informationssendungen ausdrücklich alle Suggestivmethoden ablehnt. – In Wirklichkeit sind die Nachrichtensendungen des Fernsehens Veranstaltungen zur Verhinderung eigener Urteilsbildung, wie man sie sich wirksamer wohl kaum denken kann.“[6]

Das in besonderer Weise beim Fernsehen herabgesetzte Bewusstsein hängt zudem mit der elektronischen Technik der Bildübertragung zusammen, die unabhängig vom Inhalt der Bilder und ihres manipulativen Einsatzes wirkt. Dies ist noch extra zu betrachten.

Es zeigt sich, dass wir es mit den modernen Medien mit einem gewaltigen sozialpathologischen Problem zu tun haben, das nur aufgrund einer allgemeinen Bewusstwerdung gelöst werden kann.

 

 Anmerkungen

[1] Vgl. Rainer Patzlaff: Der gefrorene Blick, Stuttgart 2000, S. 48 f.

[2] Vgl. Rainer Patzlaff: Bildschirmtechnik und Bewusstseinsmanipulation, Stuttgart 1985, S. 63

[3] a. a. O. S. 63, 64

[4] Heinz Buddemeier: Illusion und Manipulation, Stuttgart 1987, S. 143

[5] a. a. O. S. 153

[6] a. a. O. S. 160

 

Quelle: http://www.geolitico.de/2016/01/08/wie-medien-das-bewusstsein-lenken/

Gruß an die Selberdenker

TA KI

Studien belegen die Wirksamkeit der Homöopathie


Die Wirksamkeit der Homöopathie ist seit über 200 Jahren dokumentiert und durch zahlreiche Studien belegt. Homöopathische Arzneimittel werden von über 7.000 Ärzten in Deutschland erfolgreich eingesetzt. Die Ärzte, es sind zumeist Fachärzte, verfügen über die Zusatzbezeichnung Homöopathie oder über das Homöopathie-Diplom des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), dies ist eine noch weitergehende Ausbildung. Die guten Therapieerfolge werden von den Patienten in zahlreichen Umfragen bestätigt. Doch warum homöopathische Arzneimittel heilen, darüber gibt es bislang nur Theorien. Der Wirkmechanismus ist nicht geklärt.

Es ist eine von Homöopathie-Kritikern oft bemühte und dennoch falsche Behauptung, dass es keine qualitativ hochwertigen Studien gebe, die positive Ergebnisse zur Wirksamkeit der Homöopathie zeigen.

Sowohl doppelblind-randomisierte Studien als auch Studien aus der Versorgungsforschung belegen, dass die Homöopathie über einen reinen Placebo-Effekt hinaus wirkt. „Es liegen heute mehr als 200 randomisierte klinische Studien zur Homöopathie vor, von denen mehr als die Hälfte ein statistisch signifikantes positives Ergebnis zugunsten der Homöopathie aufweisen“, schreiben die Autoren der Webseite www.informationen-zur-homoeopathie.de. Viele dieser Studien haben jedoch zu kleine Fallzahlen oder weisen methodische Defizite auf. Unterm Strich bleiben laut den Experten aber 25 Studien, die in Systematische Reviews oder in Metaanalysen zusammengeschlossen werden können.

 

Die Anzahl und die Auswahl der Studien, die in eine Metaanalyse aufgenommen werden, können das Ergebnis in eine gewünschte Richtung manipulieren. Im Jahr 2005 wurde der Homöopathie so medial der Todesstoß versetzt: „Das Ende der Homöopathie“ titelte der angesehene britische Lancet, und die deutschen Medien griffen die Schlagzeile auf. Eine Forschergruppe verglich in einer Metaanalyse zunächst 110 Studien zur Homöopathie mit 110 ähnlichen Studien zur konventionellen Medizin. Das Ergebnis war für beide Therapierichtungen positiv. Im nächsten Schritt wurden jedoch nur noch acht homöopathische mit sechs konventionellen Studien verglichen. Das Ergebnis: Das Ende der Homöopathie. Das wissenschaftliche Vorgehen dieser Forschergruppe wurde stark kritisiert, die Schlagzeile aber war in der Welt.

 

Versorgungsforschung – Die Methode im Praxistest

Die Studien aus der Versorgungsforschung zeigen in der Summe ein erstaunlich einheitliches Bild: Patienten, die sich homöopathisch behandeln lassen, weisen klinisch relevante Verbesserungen auf. Besonders interessant aus der Perspektive der Versorgungsforschung sind vergleichende Studien, in der die ganz normale homöopathische Arztpraxis mit der konventionellen Arztpraxis als Kontrollgruppe verglichen wird. Die Therapieeffekte sind hierbei für die Homöopathie ähnlich gut wie in der konventionellen Medizin.

So kann aus Sicht der Versorgungsforschung von einem Nutzen der Homöopathie für Patienten und Gesundheitssystem ausgegangen werden.

Zu diesem Schluss kommt auch das Health Technology Assessment, das im Rahmen des Schweizer Programms „Evaluation der Komplementärmedizin (PEK)“ durchgeführt wurde: „Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es ausreichend Belege für eine prä-klinische Wirkung und klinische Wirksamkeit (Evidenzgrad I und II) gibt, und dass sie absolut und insbesondere im Vergleich zu konventionellen Therapien eine sichere und kostengünstige Intervention darstellt. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist hoch.”

Quelle: https://www.dzvhae.de/homoeopathie-presse/homoeopathieforschung.html

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Innere und äussere Schönheit


Auf  leben-sterben.de  haben wir folgenden Artikel von Osho über
Die Verbindung zwischen innerer und äusserer Schönheit
gefunden, den wir hier gerne wiedergeben.

Bei der Lektüre des Beitrags mag man sich daran erinnern, dass Osho sehr gerne radikale und manchmal etwas provozierende Formulierungen wählte, um seine Zuhörer dazu zu bewegen, die ausgetretenen Pfade des gewohnheitsmässigen Denkens zu verlassen, um sich so bereit zu machen für neue spirituelle Erfahrungen.

Die äußere Schönheit kommt aus einer anderen Quelle als die innere. Die äußere Schönheit kommt von deinem Vater und deiner Mutter. Ihre Körper erzeugen deinen Körper. Aber die innere Schönheit kommt aus deiner Bewusstheit, die du aus vielen Leben mitbringst. In deiner Individualität verbindet sich beides, das körperliche Erbe von Vater und Mutter, und das spirituelle Erbe deiner vergangenen Leben, seine Bewusstheit, sein Glück, seine Freude. Also ist es nicht unbedingt notwendig, dass das Äußere ein Spiegel des Inneren wird, noch wird es umgekehrt richtig sein, dass das Innere mit dem Äußeren übereinstimmt.

Innere Schönheit 1Aber manchmal geschieht es, dass deine innere Schönheit so groß ist, dein inneres Licht so stark ist, dass dein äußerer Körper es ausstrahlt. Dein äußerer Körper mag nicht schön sein, aber das Licht, das aus deinen Quellen kommt, deinen innersten Quellen ewigen Lebens, wird sogar einen Körper schön und strahlend erscheinen lassen, der im üblichen Sinne nicht schön ist. Aber umgekehrt ist es niemals richtig. Deine äußere Schönheit ist nur oberflächlich. Sie kann deine innere Schönheit nicht beeinflussen.

Im Gegenteil, die äußere Schönheit wird zu einem Hindernis auf der Suche nach dem Inneren: du bist zu sehr mit dem Äußeren identifiziert. Wer wird dann nach den inneren Quellen suchen? Meistens ist es so, dass Menschen, die äußerlich sehr schön sind, im Innern sehr hässlich sind. Ihre äußere Schönheit wird zu einem Schleier, hinter dem sie sich verstecken. Millionen von Menschen erfahren dies jeden Tag. Du verliebst dich in eine Frau oder einen Mann, weil du nur das Äußere sehen kannst. Und in ein paar Tagen, beginnst du seinen inneren Zustand zu erkennen; er stimmt nicht mit seiner äußeren Schönheit überein.

Im Gegenteil: er ist sehr hässlich. Zum Beispiel: Alexander der Große hatte einen sehr schönen Körper, aber er tötete Millionen von Menschen, nur um seinem Ego zu beweisen, dass er der Eroberer der Welt ist. Als er auf dem Weg nach Indien war, traf er einen Mann, Diogenes, der nackt lebte. Der einzige Mann in Griechenland, der so etwas tat, einmalig in dieser Weise. Seine Schönheit war unglaublich, nicht nur die äußere, sondern auch die innere Ausstrahlung war so groß und strahlend, dass sogar Alexander seine Armeen anhalten musste, als er in einem Wald in der Nähe des Flusses ankam. Er hielt sie an, und ging hin, um Diogenes zu sehen – alleine, denn er wollte niemanden wissen lassen, dass es einen Mann gibt, der viel schöner ist, als er selbst.

Es war früh am Morgen und Diogenes nahm ein Sonnenbad, nackt am Flussufer. Alexander konnte nicht glauben, dass ein Bettler… Er hatte nichts, keinen Besitz – sogar Buddha benutzte eine Bettelschale, aber auch die hatte Diogenes weggeworfen. Er war wirklich ohne jeden Besitz, genauso wie er geboren wurde, nackt.

Alexander traute seinen Augen nicht. Er hatte nie so eine wunderbare Persönlichkeit gesehen, und er konnte erkennen, dass diese Schönheit nicht nur äußerlich war. Irgendetwas schimmerte aus dem Inneren hervor, eine subtile Ausstrahlung, eine zarte Aura umgab ihn. Überall um ihn herum war ein Duft, eine Stille.

Wenn das Innere schön wird – was in deiner Hand liegt – wird das Äußere sich dem Inneren anpassen müssen. Das Äußere ist unwesentlich, es wird das Innere in irgendeiner Weise widerspiegeln müssen. Aber umgekehrt ist es nicht so. Du kannst eine Schönheitsoperation machen lassen, du kannst ein schönes Gesicht haben, schöne Augen, eine schöne Nase; du kannst deine Haut austauschen; du kannst deine Figur verändern. Aber dadurch wird sich dein Wesen nicht ändern. Im Inneren wirst du immer noch gierig bleiben, voller Lust, Gewalt, Ärger, Wut, Eifersucht, mit einer ungeheuren Machtbesessenheit. An all diesen Dingen kann die plastische Chirurgie überhaupt nichts verändern.

Innere Schönheit 2Dafür wirst du eine andere Art von Operation brauchen. Sie geschieht hier: du liegst auf dem Operationstisch. Während du immer meditativer und friedlicher wirst, geschieht ein tiefer Einklang mit der Existenz. Du fällst in den gleichen Rhythmus wie das Universum. Auch das Universum hat seinen eigenen Herzschlag. Wenn dein Herz erst einmal im Rhythmus mit dem universellen Herzschlag schlägt, wird er dein Wesen verwandeln — vom hässlichen Zustand der Animalität in eine echte Menschlichkeit. Und sogar das Menschliche ist nicht das Ende. Du kannst weitergehen, tiefer suchen und einen Platz finden, wo du das Menschliche überwindest und etwas vom Göttlichen in dich eindringt. Wenn das Göttliche einmal da ist, ist es fast wie ein Licht in einem dunklen Haus. Die Fenster werden beginnen, das Licht zu zeigen; sogar die Risse in der Wand oder dem Dach, oder den Türen werden beginnen, das innere Licht zu zeigen. Das Innere ist unglaublich kraftvoll, das Äußere ist sehr schwach. Das Innere ist ewig, das Äußere sehr befristet. Wie viele Jahre bleibst du jung? Und wenn die Jugend verblasst, spürst du wie du langsam hässlich wirst, wenn nicht auch dein inneres Wesen mit deinem Alter wächst. Dann wirst du sogar im hohen Alter eine Schönheit haben, um die Jugendliche dich beneiden können.

Denke daran, dass die Veränderung vom Inneren zum Äußeren geschieht; aber ich sage nicht, dass es zwangsläufig so kommt. Meistens geschieht es, aber manchmal ist das Äußere in einem so schlechten Zustand, dass sogar die innere Ausstrahlung es nicht verändern kann.

Es hat solche Fälle gegeben: ein sehr großer indischer Mystiker – ich habe fast ein halbes Jahr lang unaufhörlich über ihn gesprochen. Sein Name war Ashtavakra; und was er geschrieben hat, ist ungeheuer wichtig. In jedem Satz gibt es so viele Dimensionen zu erforschen, aber der Mann selbst war in einer sehr schwierigen Situation.

Ashtavakra – der Name war ihm gegeben worden, weil er beinahe wie ein Kamel aussah. An acht Stellen war sein Körper deformiert – ein Bein war länger, ein Arm war kürzer, sein Rücken war krumm – an acht Stellen war er deformiert. So war er geboren worden, in einem verkrüppelten, entstellten Körper. Aber selbst in einem verkrüppelten und entstellten Körper ist die Seele so schön, wie in dem allerschönsten Körper.

Er wurde erleuchtet, aber sein Körper war zu starr, um mit dem inneren Wandel mitzugehen. Seine Augen begannen, etwas von der Schönheit zu zeigen, aber der ganze Körper war in solch einem Durcheinander… Es gibt dazu eine Geschichte: Janak war in jenen Tagen der Herrscher von Indien und er war sehr an philosophischen Diskussionen interessiert. Jedes Jahr pflegte er eine große Versammlung von Gelehrten, Philosophen, Theologen und wer sonst teilnehmen wollte, einzuberufen. Es war ein Meisterschaftswettbewerb.

Ein sehr berühmter Philosoph, Yagnavalkya kam etwas zu spät. Die Konferenz hatte begonnen und er sah draußen tausend schöne Kühe stehen. Ihre Hörner waren mit Gold und Diamanten bedeckt. Sie waren der Preis für den Sieger. Es war ein heißer Tag und die Kühe schwitzten. Er sagte zu seinen Schülern: “Ihr nehmt diese Kühe. Was das Gewinnen des Wettkampfes angeht, da bin ich mir sicher. Warum sollten die Kühe hier leiden? Ihr bringt sie zu unserem Platz.” Sie hatten ihren eigenen Platz im Wald.

Sogar Janak konnte ihn nicht davon abhalten, weil er wusste, das er fünf Jahre lang ununterbrochen der Sieger gewesen war. Und er würde auch dieses Mal siegen, denn es gab niemanden, der ihn schlagen konnte. Es ist nicht richtig, die Belohnung zu nehmen, bevor du gewonnen hast, aber jeder war so von seinem Sieg überzeugt, dass niemand widersprach. Und seine Schüler nahmen alle Kühe mit.

Während Yagnavalkya debattierte, war auch ein sehr unbekannter Gelehrter in der Versammlung. Ashtavakra war der Sohn dieses unbekannten Philosophen.

Seine Mutter wartete darauf, dass ihr Ehemann nach Hause kam. Es wurde spät und das Essen wurde kalt. Also schickte sie Ashtavakra, damit er seinen Vater nach Hause brachte, weil er den Wettbewerb nicht gewinnen konnte. Warum sollte er unnötigerweise seine Zeit verschwenden? Er war ein armer Gelehrter und es gab große Gelehrte dort. Ashtavakra ging. Es waren mindestens tausend Menschen in der Versammlung, die hochgebildeten und erfahrenen Gelehrten des Landes. Als Ashtavakra eintrat und sie seinen entstellten Körper sahen, begannen alle zu lachen. Aber Ashtavakra war ein Mann von ungeheurer Integrität. Als sie anfingen zu lachen, lachte er noch lauter. Wegen seinem lauten Lachen hielten sie an. Sie konnten nicht glauben, dass er lachte.

Janak fragte ihn: “Ich kann verstehen warum sie lachen – wegen deinem Körper, aber ich kann nicht verstehen, warum du lachst. Und du hast ihr ganzes Gelächter mit deinem Lachen angehalten.” Ein einziger Mann stoppte das Gelächter von tausend Menschen.

Innere Schönheit 3Ashtavakra sagte zu Janak, “Ich dachte, diese Versammlung sei für Gelehrte und Philosophen, aber dies sind alles Schuhmacher. Sie können nur die Haut verstehen. Sie können nicht das Innere sehen, sie können nur das Äußere sehen.”

Es herrschte eine große Stille. Was er sagte, hatte eine große Wahrheit. Janak löste die Versammlung auf und sagte, “Jetzt würde ich gerne nur Ashtavakra Fragen stellen. Allein durch sein Lachen und seine Behauptung, dass ihr nicht das Innere sehen könnt, sondern nur das Äußere, hat er euch alle geschlagen. Ihr seid alle Schuhmacher.” Schuhmacher arbeiten mit der Haut von verschiedenen Tieren. Ich löse die Versammlung auf, und du Yagnavalka, bringe die eintausend Kühe, denn du hast auch gelacht. Und als Ashtavakra lachte, warst auch du still!”

Es war eine sehr sonderbare Situation; es war noch nie vorgekommen. Und dann begann Janak, der Herrscher, seine lange Befragung. Er stellte die Fragen und Ashtavakra beantwortete sie. Jede Antwort trug soviel Bedeutung und Aussagekraft in sich.

Weil sein Körper in einer so schlechten Verfassung war, konnte er sich nicht mit ihm identifizieren. Manchmal kommt das Glück im Unglück. Er konnte nicht hinaus unter die Leute gehen, denn wo er auch hinging lachten sie: “Sieh dir den Mann an! Hast du schon mal etwas Hässlicheres gesehen?”

Also war er die meiste Zeit im Haus, meditierte und fragte sich, “Wer bin ich? Mit Sicherheit bin ich nicht dieser Körper, denn ich kann mir dieses Körpers bewusst sein, ich kann diesen Körper von innen beobachten. Mit Sicherheit muss die Bewusstheit sich vom Körper unterscheiden.”

Wegen seinem verkrüppelten Körper hat er die Erleuchtung erfahren. Das einzige Hindernis ist die Identifikation mit dem Körper. Aber er konnte sich nicht identifizieren; der Körper war so hässlich. Er schaute nie in einen Spiegel, es wäre so ein Schock gewesen.

Aber Yagnavalkya musste die tausend Kühe in Ashtavakras Haus bringen. Er war jung und hatte tausend alte Philosophen besiegt, die in den alten Schriften sehr versiert waren.

Aber seine innere Erleuchtung, sein inneres Verständnis, konnte seine äußere Erscheinung nicht verändern. Und dennoch hat für diejenigen, die tiefer nach innen gehen, das Äußere keine Bedeutung. Sie hätten sogar in Ashtavakra große Schönheit gesehen, aber sie wäre nicht vom äußeren gekommen, sondern aus dem tiefen Inneren.

Meistens verändert der innere Wandel das Äußere, wenn das Äußere nicht zu starr ist. Aber das Äußere verwandelt niemals das Innere.

Du musst Augen haben, um tief in das Wesen der Menschen hineinzugehen, was nur möglich ist, wenn du selbst nach innen gehst. Je tiefer du in dich selbst hineingehst, umso tiefer kannst du in das Wesen anderer Menschen hineinsehen. Und dann öffnet eine völlig neue Welt ihre Türen.

Das Innere kommt heraus, du kannst es kaum verstecken. Jetzt ist er sehr berechnend. Im Augenblick des Todes unnötigerweise jemanden zu verärgern… und wer weiß, wohin du gehst? Es ist besser zu schweigen.

Was im Inneren ist, muss nach Außen kommen. Wie kannst du es verstecken?

Kein Schönheitschirurg kann es verändern. Aber du bist fähig, es selbst zu verändern. Es liegt in deiner Hand. Niemand kann dein inneres Wesen beeinflussen, außer dir. Du bist der Meister deiner inneren Welt. Und wenn die innere Welt still wird, werden deine Augen natürlich tiefer, von einer ozeanischen Tiefe. Wenn dein inneres Wesen wolkenlos wird, wird auch dein Gesicht wolkenlos, einfach ein offener Himmel.

Wenn dein inneres Wesen die Quelle deines Lebens entdeckt, die Flamme deines Lebens, beginnt jede Pore deines Körpers etwas von dieser Flamme auszustrahlen.

Dies ist die Regel. Ashtavakra ist eine Ausnahme. Ausnahmen sind nicht die Regel, sie bestätigen nur die Regel. Aber das Umgekehrte ist es niemals zuvor geschehen, und ich glaube nicht, dass es jemals geschehen kann.

Wir versuchen alle, äußerlich schön zu sein: alle Sorten von Make-up, alles Mögliche wird getan, um dein Äußeres zu verschönern.

Wir sind so sehr mit der Peripherie unseres Wesens identifiziert, dass wir vergessen haben, dass die Peripherie nicht allein existiert; es muss ein Zentrum im Inneren geben.

Und die Suche nach dem Zentrum ist die einzige religiöse Suche – nicht nach Gott, nicht nach dem Himmel, nicht nach irgendwelchen Belohnungen für deine Tugenden, nicht um Hölle und Bestrafung zu vermeiden.

Es gibt nur eine authentische religiöse Suche, und die ist, dein innerstes Wesen zu erkennen. Es ist das Wesen des ganzen Universums. Indem du in deinen innersten Tempel gehst, bist du in den wahren Tempel eingetreten. Alle anderen Tempel sind falsch, vom Menschen hergestellt; alle anderen Götter in diesen Tempeln sind falsch, sie sind vom Menschen gemacht.

Nur eine Sache ist nicht vom Menschen gemacht, und das ist deine innerste Würde, deine innerste Anmut. Diese Anmut beginnt auch dein äußeres Wesen zu überfluten.

Und diese Anmut verwandelt nicht nur das Innere, sondern gibt auch deinem Äußeren Wesen ein neues Aussehen: eine Unschuld, eine Klarheit, eine Tiefe, einen Frieden, eine Liebe. Dies sind alles Blumen, die um dich herum blühen. Dann wird sogar dein Äußeres so schön, so musikalisch, so ein Freudentanz. Aber du solltest beim Inneren anfangen.

Osho: Sat Chit Anand

Innere Schönheit 4

Quelle: http://transinformation.net/innere-und-aeussere-schoenheit/

Gruß an das Wahrhaftige

TA KI