Neue Aufklärungsgeräte für russische Soldaten: „Wie in einer Sci-Fi-Saga“


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In den neuen Geräten, mit denen die russischen Aufklärungseinheiten versorgt werden, finden moderne technologische Lösungen ihre Anwendung. Die Geräte orten Ziele, leiten die Daten an die Kommandozentrale weiter und bleiben auch bei aktiven elektronischen Störungen effizient. Dabei tragen sie zum Teil ziemlich bizarre Namen.

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Wie der Fernsehsender Swesda berichtet, erhalten russische Spezialkräfte derzeit neue hochautomatisierte optisch-elektronische Geräte, um bei Aufklärungseinsätzen den Gegner rund um die Uhr und bei jedem Wetter orten zu können.

Ein Soldat reicht aus, um die tragbare Radaranlage des Typs Fara-WR („Fara“ heißt auf Russisch „Scheinwerfer“) vor Ort aufzustellen. Die Anlage ortet Ziele in einer Entfernung von bis zu acht Kilometern und ermittelt bei Bedarf die genauen Koordinaten für einen Artillerie- oder Luftangriff. Auch sie selbst lässt sich mit einem Maschinengewehr oder mit einem Granatwerfer kombinieren. Möglich ist auch das Anbringen auf einem gepanzerten Fahrzeug.

Die optisch-elektronische Anlage mit dem unkonventionellen Codenamen Intrigan (dt. „Intrigant“)
© Sputnik/ Georgiy Zimarev
Die optisch-elektronische Anlage mit dem unkonventionellen Codenamen Intrigan (dt. „Intrigant“)

Auch die optisch-elektronische Anlage mit dem unkonventionellen Codenamen Intrigan (dt. „Intrigant“) hat ihre Vorteile, wie Wladimir Michejew vom Hersteller KRET betont: „Nicht nur in Sachen Optik, sondern auch auf der Software-Ebene wurde eine ernsthafte Arbeit geleistet. Es ist eine sehr komplizierte Aufgabe, das Ziel mit hoher Wahrscheinlichkeit nach seinem Typ zu identifizieren. Diese Aufgabe bedarf auch einer komplexen Lösung. Die Anlage ist fähig, eine große Zahl von Zielen mit hoher Präzision zu entdecken, zu filtern und zu identifizieren.“

Der „Intrigant“ ist zwar nicht tragbar, aber ebenfalls mobil. Äußerlich sieht er wie ein relativ kleiner Lkw-Anhänger aus. Die Anlage wird von zwei Technikern bedient. Ein Modul mit einem Wärmesichtgerät, einem Laser-Entfernungsmesser und einem optischen Block ist an einer teleskopischen Stange befestigt.

Das optische Mehrzweck-Gerät Ironia („Ironie“) ähnelt äußerlich, wie der Sender weiter berichtet, einem „aufgemotzten Feldstecher aus einer Science-Fiction-Saga“ und akkumuliert moderne technologische Lösungen.

Das optische Mehrzweck-Gerät Ironia („Ironie“)
© Sputnik/ Georgiy Zimarev
Das optische Mehrzweck-Gerät Ironia („Ironie“)

Während ein Soldat mit diesem Gerät die Fortbewegung gegnerischer Militärtechnik verfolgt und deren Koordinaten ermittelt, arbeitet sein Kamerad mit einem kleinen Computer. Dieser empfängt die ermittelten Daten, die dann über einen verschlüsselten Verbindungskanal an die Kommandozentrale weitergeleitet werden.

Auf diese Weise ist auch ein Datenaustausch mit anderen mobilen Teams möglich. Selbst Videodateien lassen sich übertragen. Dabei ist die „Ironie“ laut Fachleuten resistent gegen elektronische Störungen. Sie bleibt selbst dann funktionsfähig, wenn der Gegner aktiv zu Mitteln der elektronischen Kampfführung greift.

Der Sender kommentiert zum Schluss: „Wie Elektronik-Experten sagen, sind elektronische Devices längst nichts Außergewöhnliches mehr bei Aufklärungseinsätzen. Mittlerweise handelt es sich nicht mehr um experimentelle, sondern um alltägliche Geräte … Die ‚Ironie‘ ermöglicht, ein Dutzend Aufgaben zu lösen, wobei das Risiko, selbst entdeckt zu werden, minimal ist. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass die übertragenen Daten abgefangen werden, ist praktisch gleich null.“

Quelle: http://de.sputniknews.com/militar/20160127/307414208/russischen-aufklaerungseinheiten.html

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Gruß nach Rußland
TA KI

3 Kommentare zu “Neue Aufklärungsgeräte für russische Soldaten: „Wie in einer Sci-Fi-Saga“

  1. Es gibt noch viel viel mehr. Wir haben einen Scharfschützen vom Kosovokrieg kennengelernt. Der hat uns erzählt, das nach jedem Schuß die Stellung gewechselt werden musste, weil man sie sonst orten kann. Das gleiche gilt wenn mehr als 3 Mann gemeinsam marschieren oder 8 Mann an einem Ort draussen schlafen! Wenn die Koordinaten bekannt sind, stellen sie ihre Mörser darauf ein. Das war 1998!
    Jetzt brauchen sie scheinbar nur noch solche „Koordinaten-Aufklärer“ für gelenkte Waffensysteme und vor allem Drohnen. Es wird immer hinterhältiger. Denn eines ist ja auch klar, meist haben beiden Seiten diese Systeme. Der Waffenlobby ist es doch scheissegal wer es benutzt, Hauptsache es wird benutzt und gezahlt.

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