Wegen Flüchtlingskrise: Niederlande wollen EU-Eingreiftruppe aufstellen


Die Niederlande wollen mit einer europäischen 300 Mann starken Eingreiftruppe die EU-Grenzen sicherer machen. Damit will das Königreich der Flüchtlingskrise entgegenwirken.

flüchtlinge

Die niederländische Regierung will eine schnelle Eingreiftruppe zur verstärkten Grenzkontrolle innerhalb der EU schaffen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach soll die neue Grenzschutztruppe aus 300 Einsatzkräften bestehen. Diese sollen in kürzester Zeit an den Grenzen innerhalb Europas verteilt werden können. Dies wurde in einem einem Brief der niederländischen Regierung an das Parlament vorgeschlagen. Mit dieser Maßnahme wollen die Niederlande zur Lösung der Flüchtlingskrise in Europa beitragen.

Flüchtlinge in die Türkei abschieben

Ende Januar haben die Niederlande auch einen neuen europäischen Plan vorgelegt, nachdem Flüchtlinge von den griechischen Inseln direkt mit Fähren in die Türkei zurückgeschickt werden sollen.

Der Plan werde zur Zeit in mehreren EU-Staaten ausgearbeitet, sagte der Fraktionsvorsitzende der regierenden Sozialdemokraten, Diederik Samsom, der Tageszeitung „De Volkskrant“. Die Niederlande haben zur Zeit die EU-Ratspräsidentschaft.

Im Gegenzug würden sich die EU-Mitgliedsstaaten verpflichten, 150.000 bis 250.000 Flüchtlinge pro Jahr zuzulassen. Unter dieser Bedingung sei die Türkei nach Aussagen des niederländischen Politikers bereit, die Flüchtlinge wieder aufzunehmen. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte habe darüber bereits intensiv mit Deutschland, Schweden und Österreich beraten. Die ersten Fähren sollten bereits ab März oder April eingesetzt werden.

Im Jahr 2015 kamen laut der Grenzagentur Frontex über 1,2 Mio. Flüchtlinge in die EU. Die meisten dieser Menschen wurden von Deutschland aufgenommen. (so)

Gruß an die Weiterdenker
TA KI

5 Kommentare zu “Wegen Flüchtlingskrise: Niederlande wollen EU-Eingreiftruppe aufstellen

  1. Schön und Gut, aber 300 Mann, wie will man die denn verteilen? Aber der Gedanke ist schon erst einmal lobenswert und wenn sich auch andere europäische Nationen (außer Germoney natürlich) dieser Idee anschließen und „Personal“ stellen, dann könnte das durchaus was werden.

  2. Sollen die wohl eingesetzt werden, damit kein Unbefugter raus kann??
    Manchmal gilt es wachsam zu sein bei Neuerungen….. 😉

  3. Als ich mich letzter Woche einer OP unterziehen mußte, lag ich mit einem Syrer
    auf dem Zimmer. Wir kamen ins Gespräch und der Mann sagte mir als wir auf
    die Vorfälle von Köln zu sprechen kamen : In Deutschland seien vielleicht 10
    Prozent der Menschen schlecht, dagegen seien aber 90 % der Araber für ihn
    sehr schlechte Menschen. Wenn das schon ein Flüchtling selbst sagt, kann
    man es sich gut ausmalen, was da für Leute zu uns kommen.

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