Bienenvergiftungen: „Neonicotinoide hauptverantwortlich“


Die Pflanzenschutzmittel der Kategorie Neonicotinoide sind die häufigste Vergiftungsursache bei Schweizer Bienen. 9 der 10 gemeldeten Fälle waren auf diesen Wirkstoff zurückzuführen. Dies teilt der Bienengesundheitsdienst Apiservice mit. Die Imker unterstützen deshalb die Aufrechterhaltung des Moratoriums für diese Pflanzenschutzmittel.
Bienen können sich bei Kontakt mit bienengefährlichen Pflanzenschutzmittel eine Vergiftung zuziehen. Der Imker erkennt dies in einem Bienensterben. Oft bleiben leichtere Vergiftungen unentdeckt, schreibt Apiservice.

2015 wurden 17 Verdachtsfälle von akuten Vergiftungen gemeldet. Dies entspricht in etwa den Vorjahreswerten. Bei 10 Fällen konnte effektiv eine Vergiftung nachgewiesen werden. 9 von diesen 10 Fällen waren auf Neonicotinoide zurückzuführen. Bei 6 Fällen sei die Gebrauchsanweisung nicht exakt befolgt worden, hält der Bienengesundheitsdienst fest.

Der Dienst attestiert aber der Landwirtschaft, dass die Anzahl Vergiftungen in den vergangenen 50 Jahren deutlich abgenommen habe. Zudem erfolge der Umgang mit den Pflanzenschutzmitteln bewusster. Doch der oberste Imker der Schweiz, Nationalrat Bernhard Guhl (BDP, AG) betont: „Neonicotinoide töten Bienen bereits mit minimalen Mengen. Kommt eine Biene mit ihnen in Kontakt, ist sie meist verloren. Die Schweizer Imkerinnen und Imker begrüssen daher die Aufrechterhaltung des Moratoriums.“

Die grösste Gefahr für die Bienen beginne Ende April, wenn die Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kämen, so Apiservice. In diesem Jahr rechnet der Dienst aufgrund der warmen Witterung bereits ab Ende März mit ersten Vergiftungsmeldungen.

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…danke an Frank Willy Ludwig
Gruß an die Imker
TA KI

5 Kommentare zu “Bienenvergiftungen: „Neonicotinoide hauptverantwortlich“

  1. Pingback: Bienenvergiftungen: „Neonicotinoide hauptverantwortlich“ | Der Honigmann sagt...

  2. Zitat von https://www.mellifera.de/blog/bienenkiste/bienen-fuettern.html:

    “Wissenschaftliche Studien belegen immer klarer, dass der Ersatz von Honig durch Zucker negative Auswirkungen auf die Bienengesundheit haben kann. Das haben wesensgemäße Imker immer schon vermutet und versuchen Zuckerfütterung in ihrer Betriebsweise zu vermeiden.”

    Diesem Satz, gefunden bei http://www.mellifera.de/ wird jeder vernuenftige Mensch zustimmen, allerdings sollte es statt “haben kann” richtigerweise “hat” heissen. Und da ist auch die Crux. Der groesste Feind und Schaediger unserer Bienen ist jener Raeuber, der den Bienen ihre gesunde, natuerliche Nahrung, den selbst muehsam gesammelten bzw. selbst produzierten Honig stiehlt. Es ist der Imker und, hinter dem geschaeftstuechtigen Imker, der Konsument, der dem Imker den Honig abkauft.

    Gruss an die wahren und echten Tierliebhaber (die nur selten anzutreffen sind).

  3. DEN ERSTEN KOMMENTAR BITTE LOESCHEN – DANKE!

    Zitat von https://www.mellifera.de/blog/bienenkiste/bienen-fuettern.html:

    “Wissenschaftliche Studien belegen immer klarer, dass der Ersatz von Honig durch Zucker negative Auswirkungen auf die Bienengesundheit haben kann. Das haben wesensgemäße Imker immer schon vermutet und versuchen Zuckerfütterung in ihrer Betriebsweise zu vermeiden.”

    Diesem Satz, gefunden bei http://www.mellifera.de/ wird jeder vernuenftige Mensch zustimmen, allerdings sollte es statt “haben kann” richtigerweise “hat” heissen. Und da ist auch die Crux. Der groesste Feind und Schaediger unserer Bienen ist jener Raeuber, der den Bienen ihre gesunde, natuerliche Nahrung, den selbst muehsam gesammelten bzw. selbst produzierten Honig stiehlt. Es ist der Imker und, hinter dem geschaeftstuechtigen Imker, der Konsument, der dem Imker den Honig abkauft.

    Gruss an die wahren und echten Tierliebhaber (die nur selten anzutreffen sind).
    Honig darf fuer den Menschen bestenfalls als Heilmittel zum Einsatz kommen, jedoch niemals als taegliches Nahrungsmittel, wenn wir auch in Zukunft gesunde Bienenvoelker haben wollen. Ja, und als Heilmittel selbstverstaendlich nur, wenn Not am Mann bzw. wenn ein Heilmittel unmittelbar vonnoeten ist. Klar sollte auch sein, dass ein Heilmittel nur in geringen Mengen gebraucht wird. Tatsaechliche Bienen-Liebende haben sich auch laengst schon vom Honig auf dem Butterbrot, wie auch von Honig in Mueslis oder Kuchen verabschiedet – den Bienen zuliebe!

    Der fuer die Bienenfuetterung verwendete Industriezucker, der nachweislich auch fuer den Menschen hoechst ungesund ist, schaedigt selbstverstaendlich auch die Gesundheit unserer Bienen. Wenn unsere summenden Freunde beim Zuckergenuss schon nicht sofort krank werden, wie meist bei der Beruehrung mit den diversen giftigen Pflanzenschutzmitteln (die selbstredend ebenfalls generell und strikt abgelehnt werden muessen), dann wird zumindest das sensible Immunsystem der Bienen angegriffen und nachhaltig geschwaecht. DAS (DAS GESCHWAECHTE IMMUNSYSTEM) IST DER WAHRE GRUND, WESHALB BIENEN MILBEN EINFANGEN UND DARAN UND AUCH AN ANDEREN ERKRANKUNGEN ELEND ZUGRUNDE GEHEN.

    Wer Bienen wahrlich liebt, laesst den Bienen ihren Honig und hoert auf Bienenhonig zu konsumieren. Das ist – leider fuer alle Honigfreunde – die einzige Moeglichkeit, wieder zu gesunden, starken Bienenvoelkern zu kommen. Wer noch logisch denken kann und vor allem auch logisch denken will, wird dies auch sofort nachvollziehen koennen…

    Gruss an die wahren und echten Tierliebhaber (die nur selten anzutreffen sind).

  4. Sorry, hatte da einige Probleme bei der Uebermittlung. Bitte am Anfang des dritten Absatzes die Grusszeile entfernen (sie kommt am Ende ohnedies noch einmal). Danke!

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