Kreieren oder co-kreieren wir unsere Realität selbst?


von Nathan und Aline auf DEUS NEXUS ; übersetzt von Aoween

Es gibt eine andauernde Diskussion in Hinsicht auf den Unterschied zwischen Erschaffen und Mit-Erschaffen der Realität (Mit-Erschaffen zusammen mit allen anderen rund um dich); und es ist normalerweise eine Entweder-Oder-Behauptung. Beim dem in diesem Beitrag diskutierten Thema werden die Konzepte von „The Secret“ und von New Age Philosophien rund um „Create Your Own Reality“ (Erschaffe deine eigene Realität) einander gegenüber gestellt; somit bedeutet das attackieren eines Konzepts von diesem Standpunkt aus das Attackieren eines fiktiven Strohmannes von „Erschaffe deine eigene Realität“, und es bezieht die Dynamik, wie Realitätserschaffung tatsächlich funktioniert, nicht mit ein.

Realität kreieren 1„The Secret“ und die New Age Version „Create Your Own Reality“ haben mehr gemeinsam mit Crowley’s dunklem “Tue, was du willst” als mit dem deren „Grauen Mystik“-Verständnis, denn sie versuchen aus der Identifizierung mit den eigenen egoistischen Bedürfnissen heraus zu erschaffen, was eigennützig ist, anstatt aus der inneren Quelle heraus, welche dem „ALLES“ dient.

Es gibt zwei Wege, wie wir unsere Realität generieren können, entweder durch unbewusste Wiederholung oder durch bewusstes Erschaffen. Dabei ist das erstere das unbewusste Wiederholen von Mustern, die uns Menschen von anderen Wesen eingepflanzt wurden, welche uns steuern und manipulieren wollen, und zwar mit deren eigenen Visionen und Zielen. Das letztere hingegen ist das Resultat von individueller Selbstbetrachtung (psychologisch differenzierend) von ausserhalb des kollektiven Unbewussten der Menschheit und hinein in die eigene, einzigartige Vision und ihren Zweck. Individuen erschaffen ihre eigene Realität, wenn sie sich bewusst sind, wer sie sind, was ihr Ziel ist und was ihre Bezugsmuster sind; wenn sie sich bewusst sind, wo sie sein sollten, wann die richtige Zeit ist; wenn sie wissen, warum sie denken, was sie denken; wenn sie fühlen, wie sie sich fühlen und sich verhalten, wie sie sich verhalten wollen. Wenn jedoch Menschen nicht bewusst sind, wiederholen sie die Visionen und Realitäten anderer, in Bezug auf das, was ihre Ziele und ihre Bezugsmuster sind und wo sie im richtigen Zeitpunkt sein sollten. Sie wissen nicht, warum sie denken, was sie denken, warum sie fühlen, wie sie fühlen und warum sie sich so verhalten, wie sie sich benehmen. Wir können entweder unsere eigene Realität erschaffen auf einem Mikrolevel, und auf der Makroebene können wir Realität co-kreieren zusammen mit anderen bewussten Erschaffern. Oder aber wir können wählen, einfach zu gehorchen, den Status quo auf dem Mikrolevel zu wiederholen und die Realität mit anderen unbewussten Wesen zusammen auf der Makroebene aufrechtzuerhalten.

Es können zwei Ströme von Realitätserschaffung auftreten, wobei die bewussten Erschaffer/Mit-Erschaffer folgendes tun:

Wahrnehmung ➞ Empfindungen ➞ Aktionen ➞ Feedback zu den Wahrnehmungen

Realitätserschaffung: Wie wir unsere Realität erschaffen

  1. Realität kreieren 2Unsere Wahrnehmungen/Gedanken (Perceptions) begründen, was wir fühlen.
  2. Unsere Empfindungen/Emotionen (Feelings)
    motivieren uns zum Handeln.
  3. Unsere Handlungen (Actions) begründen die Erfahrungen, die wir machen.
  4. Aus unseren Erfahrungen ergeben sich Rückkoppelungen (Experiences Feedback) .

 

Das unbewusste Wesen erschafft ebenso seine Realität auf diese Weise, aber es steckt in der negativen Feedbackschleife aufgrund seiner Ursprungsvorstellungen fest, ähnlich wie in einem Hamsterrad und der Prozess verläuft in umgekehrter Richtung.

Fehlerhafte Vorstellung ➞ Aktion ➞ Fühlen ➞ Vorstellungen ➞ Feedback zur Aktion

Während bewusste Individuen mit ihren Vorstellungen, Gefühlen und Aktionen in Verbindung sind, exakt wissend was sie denken und fühlen, sich ihrer Handlungen bewusst sind und wissen warum sie so denken, so fühlen und so agieren wie sie es tun, muss das unbewusste Individuum handeln aufgrund dessen was sie fühlen, müssen fühlen wie sie denken, dass sie fühlen und dann von ihren Gedanken rückkoppeln, um ihren Zyklus zu rechtfertigen und zu bekräftigen. Wie auch immer, an der Wurzel der negativen Feedbackschleife ist immer noch eine inkorrekte Vorstellung/Überzeugung die bewirkt, dass der Rest des Musters sich in einer weiteren Feedbackschleife wiederholt. Es ist die zweite Feedbackschleife, die unsere Angst initiiert und Aktionen auslöst, die auf dieser beruhen, anstatt dass wir agieren, weil wir sind, aus uns heraus, aus unserer bewussten Wahrnehmung heraus.

Beide Versionen basieren auf allen sieben hermetischen Prinzipien, doch ganz besonders auf den Prinzipien der Entsprechung, der Schwingung, und jenem von Ursache und Wirkung, das heisst von „wie oben, so unten, wie innen so aussen“, „nichts steht still; alles bewegt sich; alles schwingt“ und „jede Ursache hat ihre Wirkung, und jede Wirkung hat seine Ursache“. Das Prinzip der Entsprechung impliziert, dass wir in einer holographischen/fraktalen Realität leben, in der alles verbunden ist, sogar wenn es sich um verschiedene fraktale Muster handelt auf verschiedenen Ebenen unserer gemeinsamen Realität. Auf diese Weise ist Kreation und Co-Kreation eins, weil sie durch das Prinzip der Entsprechung miteinander verbunden sind, wobei die Kreation innen ist und die Co-Kreation aussen; deshalb geschehen beide, Kreation und Co-Kreation simultan und nicht nur das eine oder das andere. Jedes Individuum oder jede Gruppe wird mit jenen harmonieren oder sie anziehen, die sich auf einer ähnlichen Schwingungsoktave befinden, um miteinander zu co-kreieren; auf diese Weise ist es unsere Schwingungsebene, die bestimmt zu welcher Oktave wir gehören, auf der wir dann entweder mit unbewussten Wesen oder mit bewussten Wesen, oder irgendwo dazwischen harmonieren.

Zusätzlich manipulieren unsichtbare Kräfte das kollektive Unbewusste der Menschheit, indem sie durch raffinierte und verdeckte Mind-Kontroll Methoden die Menschen dazu veranlassen, sehr spezifische Realitäten zu erschaffen. Diese unsichtbaren Kräfte betrachten sich selbst als die Ursache, während die unbewussten Massen es wählen, nur als die Wirkung zu existieren. Das bewusste Individuum, welches sich selbst von dem kollektiven Unbewussten heraus individualisiert hat durch Schattenbearbeitung, Anima/Animus-Arbeit, kritisches Denken und tägliche Bearbeitung seiner Emotionen, ein solches bewusstes Individuum schafft selbst die Ursache für die Realität aus dem eigenen Inneren heraus, und deren Erfahrungen stimmen mit ihren Wirkungen überein. Erschaffer sind fähig zu co-kreieren mit jenen, welche ebenso von innen heraus wirken.

Während die unbewusste Masse die Illusion hat, dass ihr vermuteter Freier Wille die Ursache für das ist, was sie kaufen, welchen Job sie haben, wen sie heiraten und welchen Stil von Kleidung sie tragen, hat ein bewusstes Individuum die Tatsache (den Luxus) des Freien Willens – was aber nichts zu tun hat mit einer kunstvollen Egoauswahl (Genüssen), sondern mit deren Freiheit und Souveränität. Dies beruht darauf, dass sie sich in jedem Aspekt des Leben bewusst sind, ein einzigartiges Individuum zu sein. Das bewusste Individuum ist in einem Status der Selbstmeisterung und hat sein Leben in die Existenz der Reiche der Kausalität angehoben, während der unbewusste Mensch ein von anderen „beherrschtes“ Wesen ist, vielleicht mit einer gewissen Macht über andere, je nachdem welchen Platz es innerhalb der unnatürlichen Pyramidenhierarchie einnimmt.

Wie du siehst ist nach dem derzeitigen Wissenstand die Debatte über Schöpfer und Co-Schöpfer viel komplexer als nur ein Pro und Kontra, weil jedes Argument dafür oder dagegen ein unbewusstes Wiederholen eines anderen dialektischen Entweder/Oder-Musters ist und das größere Gesamtbild nicht sieht.

 

Quelle: http://transinformation.net/kreieren-oder-co-kreieren-wir-unsere-realitaet-selbst/

Gruß an die Wissenden

TA KI

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2 Kommentare zu “Kreieren oder co-kreieren wir unsere Realität selbst?

  1. Jenny Solaria Postatny: Befreie Dich von der Matrix
    http://www.dzig.de/Jenny-Solaria-Postatny-Befreie-Dich-von-der-Matrix

    Wir müssen außerdem die Offenheit besitzen, neue Wege beschreiten zu können. Wir müssen weiterhin akzeptieren, dass ein „Ich“ in einer Welt außerhalb der Matrix nicht existieren kann. „Ich“ kann auch als „Ego“ übersetzt werden und kann als einzige Form in der Matrix gehalten werden. Wenn ich erkenne, dass es ein „Ich“ nicht gibt, sondern nur ein Teilwesen von uns ist, dann kann ich die Matrix verlassen.

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