Die fünf Phasen des Sterbens der Zentralbanker


Die fünf Phasen des Sterbens der Zentralbanker

Von Charles Hugh Smith

Charles H SmithDie Zentralbanker verweigern sich jetzt der Erkenntnis und sind wütend über die berühmten “Fünf Phasen des Sterbens“ von Elisabeth Kübler-Ross: nicht wahrhaben wollen, Zorn, Verhandeln, Depression und Akzeptanz.

Die Zentralbanker wollen nicht wahrhaben, dass all ihre Billionen von Dollars, Euros, Yen und Yuan vollständig und gänzlich versagt haben, ihr gewünschtes Ergebnis zu erzielen: “organische“ (sprich von den Staaten und Zentralbanken nicht manipulierte) Ausweitung von Produktivität, Investitionen und Haushaltseinkommen.

Sie bestehen nicht länger darauf, dass ihr kostenloses Geld für Finanziers letztlich bei den Massen ankommen wird. Sie sind zornig darüber, dass die Massen ihnen das nicht abkaufen. Die Zentralbanker machen jetzt die breite Masse dafür verantwortlich, dass sie einen perversen psychologischen Status des Unglaubens an der Omnipotenz der Zentralbanken und ihrer Politik aufrechterhalten.

Sie sind wütend über das Verhalten zögernder Privathaushalte und zeigen mit dem Finger auf sie als Ursache der globalen Schwäche. Wenn die Menschen nur glauben würden, dass alles großartig ist, dann würden sie Geld leihen und Tonnen von Geld ausgeben – und dann würde das Schiff mit Volldampf aus dem Hafen auslaufen.

Sieben Jahre haben die Zentralbanker damit verbracht “Signale“ zu konstruieren, die einen psychologischen Zustand der Euphorie erschaffen sollten, was zu mehr Kreditaufnahme und Ausgaben geführt hätte. Der Aktienmarkt steht auf Allzeithochs, begreifen diese dämlichen Massen das nicht? Das ist das “Signal“, dass alles gut ist und sie sollten losgehen und mehr Geld aufnehmen, um die Banken noch reicher zu machen!

Der Zorn der Zentralbanker richtet sich nicht gegen die Quelle der fehlgeschlagenen Politik – sie selbst -, sondern gegen die breite Masse, deren Bullshit-Detektoren anzeigen, dass alle Signale manipuliert und folglich wertlos sind. Die Skepsis der breiten Masse ähnelt der des Spielers beim “Bauernschreck“ [A.d.Ü.: “Hütchenspiel“ mit 3 Karten]: der betrügerische Kartengeber (die Zentralbanken) hat den Spieler ein paar Runden gewinnen lassen, um zu “beweisen“, dass das Spiel ehrlich abläuft. Aber der Spieler ist trotzdem weiterhin skeptisch.

Dies macht die Zentralbanker wütend, weil sie darauf gesetzt haben, dass die Spieler auf das manipulierte Spiel hereinfallen. Dies sollte nicht geschehen, deshalb toben sie, denn die keynesianische Trickkiste hätte an sich funktionieren sollen. Die vorgesetzte Wahrnehmung (steigende Märkte bedeuten, dass die Wirtschaft gesund ist und brummt) hätte über die Realität (die Wirtschaft ist krank und abhängig von den gefährlichen Drogen Schulden und Spekulation) triumphieren sollen.

Als nächstes kommt: Verhandeln. Die Zentralbanker knien vor dem falschen Gott des keynesianischen Cargo-Kults und sagen, dass sie “Helikoptergeld“ (also mehr finanziellen Stimulus) anbieten, solange die Finanzgötter nur das “Wachstum“ wiederherstellen. Ihre Hoffnung ist, dass die Götter für sie, die “guten Zentralbanker“, die unausweichliche Zerstörung ihre Schulden-Imperien noch etwas hinauszögern.

Das Scheitern ihrer Politik dringt endlich ins Bewusstsein und die Zentralbanker geben der deprimierenden Realität nach. Sie erscheinen trist, stocken vor den Mikrophonen und haben sich von der “was immer notwendig ist“-Euphorie verabschiedet. Sie erkennen, dass eine weitere Runde kostenlosen Geldes für Banken und manipulierte Märkte die Probleme nur schlimmer machen und was von ihrer bröckelnden Glaubwürdigkeit noch übrig ist aufzehren wird.

Nur wenn die Zentralbanker das vollständige und gänzliche Scheitern ihrer Politik akzeptieren und wenn sie akzeptieren, dass ihre Politik das Ungleichgewicht in der Vermögensverteilung gesteigert und die Weltwirtschaft mit Schulden, Spekulation und Manipulation verkrüppelt hat, können wir endlich voranschreiten.

Bis dann sind wir in der Welt gefangen, welche die Zentralbanker erschaffen haben: eine Welt wachsender Vermögens- und Einkommensungleichgewichte, permanenter Manipulation der Märkte zum Zwecke der Leitung der Wahrnehmung und spekulativen Schuldenblasen, die mit einer Grausamkeit platzen werden, wie sie nur von wenigen erwartet oder verstanden wird.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/05/die-fuenf-phasen-des-sterbens-der-zentralbanker/

Gruß an die Denkenden

TA KI

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OLKiTALK: Heute ab 20:00h Studio 3 (S3) Event-Ankündigung: Sommersonnenwende – 7 Tage ein Feuerwerk des Wissens im Nördlinger Ries (20. – 26.06.2016)


TA KI und der Verein Mutter Erde Bayern e.V. haben für euch eine

Woche lang Referenten zu den Themen alternative Möglichkeiten für die Gesundheit, Hintergründe und Zusammenhänge der politischen Lage zusammengerufen – es treten unter anderem auf: Der Honigmann, TA KI, Eva Görgner, Heinz Christian Tobler, Andre Siegel, Traugott Ickeroth, Holger Greiner, Frank Willy Ludwig u.v.m. – Info-Link

http://www.okitalk.com/sendeplan.php

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Gruß an alle Zuschauer-

TA KI

Der Honigmann,

Holger von Boeselager ,

Eva Görgner

Presseschau: Privater Seenotdienst rettet totes Baby. Und tränt besonders widerlich. Der Rest wird Arzt.


BODRUM'DAN AVRUPA ULKELERINE KACAK GECME HAYALI ILE BINDIKLERI BOTLA YUNAN ADALARINA GITMEK ISTEYEN KACAKLARIN CESETLERI KIYIYA VURDU. GUVENLIK GUCLERI CESETLERI SAHILDEN ALARAK MORGA GOTURDU. (FOTOGRAF:YASAR ANTER/BODRUM-DHA)

BODRUM’DAN AVRUPA ULKELERINE KACAK GECME HAYALI ILE BINDIKLERI BOTLA YUNAN ADALARINA GITMEK ISTEYEN KACAKLARIN CESETLERI KIYIYA VURDU. GUVENLIK GUCLERI CESETLERI SAHILDEN ALARAK MORGA GOTURDU. (FOTOGRAF:YASAR ANTER/BODRUM-DHA)

*

Immer wieder wird ein Stück Birne weich!

Da bringen verantwortungslose negerische Eltern ihr Baby-Kind via löchriger Nußschalen auf dem Weg zu unseren Sozialkassen in Lebensgefahr mit anschließendem Tod und ein kräftiger weißer Retter mit einem Ozean an Tränen in den blauen Augen hält es in den Armen. Das kleine Tote ist weggepixelt. Ich sehe einen weißen Typen (Typ linksgrüner „sozial engagierter“  Volksverrat gegen prima Geld) mit einem Haufen Pixel auf dem Arm.

Gut, wir sind alle befehlsgemäß sofort angerührt und absolvieren, im moralischen Endsiegdreck liegend,  20 emotionale Liegestütze. Unsere Rührung wird gezielt berührt und verrührt. Denn wir alle sollen mitspielen beim Spiel: Laßt die Deutschen im Multikulti untergehen!

angerührt

Die aktuelle Variante

Die deutsche Tränendrüse wird aktiviert, damit wir weitere Millionen analphabetische ungebildete Schwarze ins Land lassen. Aus keinem anderen Grund. Spendet der weiße „Retter“ den oberhalb von Hartz 4 – liegenden Teil seines Gehaltes für die Armen? Nein, er verdient mit dem Elend seinen Lebensunterhalt, und zwar recht gut.

Die Unsichtbaren 40 sind jetzt mächtig genug, um dem deutschen Volk nach dem Holocaust, auf dessen Existenz es bei den Pozessen gegen die schlimmen braunen Leugner nach Auffassung der Gerichte gar nicht ankommt, weil das eben gesetzlich verboten ist, endlich den Rest geben zu können. Da steht noch Rache aus.

Das geschieht gerade. AUCH mit Hilfe des toten Babies. Und der vielen Schreiberlinge in der Lügenwelt. Auch der vielen Unsichtbaren dort.

Warum werden eigentlich nicht auch die anderen täglich weltweit sterbenden 20.000 Babies mit vergleichbaren Rührstories versorgt?

Weil es dann nicht mehr wirkt.

Das weiß auch die mediale Weltkloake. Schon mit dem ordentlich am Strand drapierten türkischen kleinen Jungen massierten die Welt und andere Lügenpresser die Gehirne der für die Millionen Erwachsenen schwarzen und weniger schwarzen Kulturfremden (oft „Neger“ oder Orientalen genannt, denn was sind sie sonst?) aufkommenden Leser ganz weich. Und eine weiche Birne wird geschmeidig.

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Gräßlich!

Viele Menschen werden fragen,

wie kann man nur so gefühllos schreiben?

Die sind schon reingefallen.

Auf die Psychotour.

Pudeldumm.

*

Die syrischen Fachkräfte

Irgendein detses Dämelinstitut weist wieder auf die hohe Bildung und Genialität der von der mutmaßlich unsichtbaren Rautenratte zu Millionen hereingewunkenen Fachkräfte hin.

Nun, wir wollen dieses volkszerstörende Dumm-Gefasel der heiße-Luft-Automaten auf sich beruhen lassen und greifen stattdessen auf einen unverifizierten Kommentar der Lügenwelt zurück, der unverifiziert konkretisiert. Seltsamerweise werde ich an diesem Punkt wieder zu einem ordentlichen Gläubigen:

Meine Frau ist Ärztin und arbeitet mit 4 syrischen Kollegen in einer inneren Klinik zusammen, von denen einer bereits in der Probezeit entlassen werden musste. Sie können nicht ohne Aufsicht an den Patienten gelassen werden, weil sie fast nur Fehldiagnosen stellen und falsche Untersuchungsmethoden anordnen.
Sie sollen nicht in der Lage sein Labor zu interpretieren und kennen auch keine Untersuchungsgeräte wie Ultraschall. Bis auf einen, der sich anscheinend Mühe gibt, ist die Arbeitseinstellung extrem niedrig. Sie verschwinden unabgemeldet ein Nickerchen zu machen, kommen erst gar nicht zum Dienst, melden sich am frühen Nachmittag – wenn überhaupt- arbeitsunfähig, zögern die Erstellung von Arztbriefen so hinaus, dass dies andere Kollegen erledigen müssen.
Und das Unangenehmste: sie zeigen eine Unterschwellige Verachtung Frauen im Allgemeinen und Kolleginnen im Besonderen gegenüber

Ich glaube das nicht, weil ich schon weich in der Birne bin, sondern weil sich das mit meinen Erfahrungen und Kenntnissen viel eher deckt, als das große Gesülze gegen Geld von volkszerstörenden Dummschwätzern aus irgendwelchen zweifelhaften Instituten .

Die deutschen Ärzte arbeiten hingegen lieber in GB, Skandinavien oder der Schweiz. Ein seltsam Ding. Welche Volksverräter sind für diesen unverantwortlichen Ärztetausch verantwortlich?

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Quelle: https://vitzlisvierter.wordpress.com/2016/05/31/presseschau-besonders-wirderlich-privater-seenotdienst-rettet-totes-baby/

Gruß an die Ungeschmeidigen

TA KI

Syrien: Interview mit einem echten Arzt in Aleppo


Für das Verbrechen am syrischen Volk gibt es einerseits Hauptverantwortliche, die die Pläne für den „Umsturz“ schon Jahre zuvor ausgearbeitet haben und es gibt andererseits ihre unabdingbaren Helfershelfer in den Mainstreammedien, ohne deren vorbereitende und flankierende Desinformation und Propaganda dieser von außen  ins Land getragene Krieg nicht möglich gewesen wäre. Diese Helfershelfer, deren Verbrechen jenen der goebbelschen Propaganda in nichts nachstehen, arbeiten in den transatlantischen Konzernmedien von BILD, SPIEGEL bis ZEIT und in den Staatssendern ARD, DLF und ZDF.

Sie haben seit Beginn des Konflikts Verbrechen und Gewalt der Terroristen bis hin zu ethnischen Vertreibungen als „Freiheitskampf“ verbrämt. Sie haben andererseits die syrische Regierung mit Lügen und Propaganda dämonisiert und jeden positiven Aspekt des säkularen, fortschrittlichen und multiethnischen Staates komplett ausgeblendet. Für dieses Verbrechen gehören die Verantwortlichen der Lügenpresse eines Tages vor Gericht – oder vielleicht besser noch in die Hände genau jener fanatischen Halsabschneider, die sie der deutschen Öffentlichkeit seit Jahren als „moderate Rebellen“ verkaufen.

„Seit 4 Jahren liegt Aleppo unter dem Feuer von Terroristen”

von Patrik Paulov                                                          Übersetzung: FritzTheCat

Proletaeren_Syria– Ärzte im regierungskontrollierten Aleppo protestieren nach dem Angriff auf die Geburtsklinik Al-Dabit am 3. Mai 2016 gegen bewaffnete Gruppen


„Der Großteil der Stadt ist unter der Kontrolle der syrischen Regierung. Ein kleiner Teil ist in den Händen bewaffneter Gruppen, oder Terroristen, wie wir sie nennen.” (Dr Tony Sayegh)

Aleppo ist die größte Stadt Syriens. Im ersten Jahr der Auseinandersetzungen war es in Aleppo – im Gegensatz zu anderen syrischen Städten – relativ friedlich. Im Juli 2012 brach die Hölle los. Die Geschichte über das Leben in der Millionenstadt, die uns der Arzt Tony Sayegh erzählt, weicht dramatisch von jener Geschichte ab, die wir normalerweise hören. Im folgenden Interview erzählt er über das Leben im Terror, über die Sanktionen und den Weg zum Frieden.

Die Hölle auf Erden. Krankenhausbombardierungen. Zehntausende Flüchtlinge.

Niemand konnte den dramatischen Nachrichten aus Aleppo im Nordwesten Syriens entkommen. Aber Tony Sayegh ist nicht zufrieden damit wie die westlichen Medien die Situation beschreiben. Als wir ihn am Telefon erreichen, ist das erste, das er sagt: „Danke“.

Tony Sayegh: „Ich sage Danke, denn die westlichen Medien berichten immer nur von der anderen Seite. Wir leben im regierungskontrollierten Teil Aleppos, und wir können nie unsere Ansichten über das Geschehen berichten. Seit fast vier Jahren leiden wir unter dem Beschuss der Terroristen.“

Proletären ist über die Syrian Medical Association in Aleppo in Kontakt mit Tony Sayegh getreten. Er ist Chirurg und unterrichtet an der medizinischen Fakultät der Universität von Aleppo.

Tony Sayegh: „Viele Ärzte haben die Stadt verlassen. Entweder aus Furcht oder weil es keine Jobs gibt. Viele Krankenhäuser und Kliniken wurden zerstört.“

Trotz des Krieges und der Entbehrungen blieb Tony Sayegh und machte mit seinem Leben weiter, so wie die meisten Stadtbewohner. Er bemüht sich, uns seine Sicht auf die Entwicklungen mitzuteilen und uns zu sagen, wer die Schuldigen sind für den Terrorismus und die Angriffe auf Krankenhäuser.

Proletaeren_Al-Dabit– Al-Dabit-Krankenhaus nach dem Terroristen-Angriff vom 3. Mai

Tony Sayegh: „Wir, die wir hier leben, wir weigern uns, von einem Westaleppo und Ostallepo zu reden, als wäre die Stadt in zwei Teile geteilt. Das stimmt nicht. Der Großteil der Stadt ist unter der Kontrolle der syrischen Regierung. Ein kleiner Teil ist in den Händen bewaffneter Gruppen, oder Terroristen, wie wir sie nennen.“

Die Aussagen Tony Sayeghs sind wichtig. Eine große Mehrheit der Einwohner Aleppos, fast 1,5 Millionen Menschen, lebt im regierungskontrollierten Gebiet. Im oppositionskontrollierten und viel kleineren Gebiet leben etwa 300.000 Menschen. Aber in den Medien wird ständig über diese Seite in Aleppo berichtet.

Es ist auch wichtig festzuhalten, dass Opposition in diesem Fall Jabhat al Nusra bedeutet, eine von der UN als Terrororganisation eingestuften Gruppe, und deren Verbündete. Es sind diese Gruppen, die das Oppositionsgebiet in Aleppo kontrollieren.

Frage: Was denken Sie über die Anschuldigungen, Syrien und die russische Luftwaffe würden zivile Ziele im oppositionellen Aleppo bombardieren? Letzten April wurden Fotos vom Al-Quds Krankenhaus verbreitet, in dem „Aleppos letzter Kinderarzt“, Wassim Mohammed Maaz, getötet wurde. Ärzte ohne Grenzen, die Al-Quds unterstützen, verurteilten den Angriff.

Tony Sayegh: „Als Erstes muss ich sagen, dass er uns in der Syrian Medical Association nicht bekannt ist. Jeder Arzt in Syrien muss in der Association gemeldet sein, um praktizieren zu können. Da wir nicht wissen wer er ist, können wir dazu auch keine Meinung äußern. Das Gleiche gilt für andere für tot erklärte Ärzte. Aber ich will ihnen sagen, dass wir viele Ärzte in dem von Terroristen kontrollierten Gebiet kennen. Wir haben dort Ärzte, die für die syrische Regierung arbeiten und von ihr bezahlt werden. Auch die Einwohner dieser Stadtteile brauchen Fürsorge.“

Was das Al-Quds anbetrifft, so sagt Tony Sayegh, dass er den Medienberichten nicht glaubt. Vier Jahre zuvor habe es ein solches Krankenhaus in Aleppo nicht gegeben. Was auch immer dort angegriffen wurde, es war keine bekannte Gesundheitseinrichtung. Tony Sayegh glaubt, dass die Bilder eines anonymen Gebäudes mit Sandsäcken darauf hindeuten, dass es eine militärische Einrichtung war.

Tony Sayegh: „Ärzte Ohne Grenzen ist auch keine saubere Organisation, sie haben ihre Geldgeber und bekommen Unterstützung von außerhalb.“

Ärzte Ohne Grenzen hat vor kurzem eingestanden, dass Lazarette in den Gebieten der syrischen Opposition durch ihre Organisation unterstützt werden und hauptsächlich Kämpfer der Rebellen behandelt werden und keine Zivilisten. Das wird in den Medienberichten nicht erwähnt.

Und es wird auch nicht erwähnt, dass die al Qaeda-Gruppe Jabhat al-Nusra in Aleppo Gesundheitseinrichtungen übernommen und zweckentfremdet hat. Bereits im April 2013 schrieb die New York Times, dass al-Nusra „ihr Lager in einem früheren Kinderkrankenhaus errichtet hat und zusammen mit anderen Gruppen eine Scharia-Kommission in einer benachbarten Augenklinik einrichtete, um die von Rebellen gehaltenen Stadtteile zu regieren.“

Frage: Wie war es vor dem Konflikt in Aleppo? Und was passierte, als der Krieg in die Stadt kam?

Tony Sayegh: „Die Menschen in Aleppo lebten ihr normales Leben, wie in jeder anderen Stadt. Es war eine ruhige Stadt. Aleppo ist die wirtschaftliche und industrielle Hauptstadt Syriens. Im ersten Jahr der Syrienkrise kamen viele Menschen aus anderen Städten, denn in Aleppo war es ruhig und die wirtschaftliche Situation war gut.“

Im Juli 2012 hat sich alles verändert. Aber es waren nicht die Einwohner Aleppos, die gegen die Herrscher rebellierten. Teile der Stadt wurden von bewaffneten Gruppen aus Kämpfern anderer Gebiete Syriens und aus anderen Ländern eingenommen. Tony Sayegh glaubt, dass das Ziel der Invasion viel größer war als die Kontrolle über eine einzelne Stadt.

– Terroristen in Aleppo

 

Tony Sayegh: „Der Versuch, die Regierung Syriens mit Waffengewalt und Unruhen zu stürzen, ist gescheitert. Daraufhin haben sie sich entschieden, ihr Augenmerk auf Aleppo zu richten und damit die syrische Wirtschaft zu untergraben. Die bewaffneten Gruppen haben die Wasserversorgung und die Elektrizität übernommen, um die Versorgung der Einwohner zu unterbrechen. Und sie konzentrierten sich auf die Industrie. Ganze Fabriken wurden zerlegt und in die Türkei geschafft. Sie haben alles gestohlen. Seit dem Punkt steht alles auf dem Kopf und es begann eine schwierige Zeit für Aleppo.“

Frage: Wer war hinter der Invasion und der Plünderung der Industrie?

Tony Sayegh: „Die so etwas getan haben sind Terroristen, egal wie sich nennen. Die meisten waren nicht einmal Syrer, obwohl Syrer unter ihnen sind. Sie bekamen ihre Befehle von außerhalb. Die Plünderung der Fabriken in die Türkei geschah auf Befehl von Herrn Erdogan, dem türkischen Präsidenten.“

Auch vier Jahre nach der Invasion bleibt das Leben im regierungskontrollierten Teil Aleppos schwierig. Die Stromausfälle sind ein Hauptproblem. Es werden Lebensmittel verkauft, aber sie sind teuer. Was das Leben noch schwieriger macht sind die Wirtschaftssanktionen der USA und der EU, die über Syrien verhängt wurden.

Tony Sayegh: „Die Sanktionen treffen nicht die Regierung sondern das Volk. Wir sind es, die den Preis bezahlen. Glücklicherweise hat Syrien noch Freunde, so dass wir Medikamente kaufen können. Obwohl viele Ärzte gegangen sind und Krankenhäuser zerstört wurden, können wir den Patienten eine gute Versorgung bieten, auch wenn es uns an vielem mangelt.“

Seit fast vier Jahren ist die Gewalt allgegenwärtig. In den Wochen vor unserer Unterhaltung gab es Berichte über massive Bombardierungen durch Raketen, Granaten und Gasflaschen auf die Regierungsbezirke. Unter den angegriffenen Orten war auch die Entbindungsklinik al-Dabit, Teile wurden zerstört und 20 Menschen kamen dabei ums Leben.

Tony Sayegh: „Nicht Neues. Wir bekommen von den Terroristen unsere tägliche Ration an Bomben und Granaten. Wir wissen nicht ob das zufällig oder absichtlich geschieht, aber es kommen Unschuldige ums Leben, Frauen und Kinder werden getötet. Das wird im Westen nie berichtet.“

Frage: Wir im Westen hören oft von „gemäßigte Rebellen“ und einer „Opposition“, die für die Demokratie kämpfen und Waffen und militärische Ausbildung vom Westen erhalten.

Tony Sayegh: „Wir wissen immer noch nicht, was „gemäßigte Rebellen“ und „Opposition“ bedeutet. Wir verstehen es nicht, wir können sie nicht finden. Es sind Terroristen, die unter verschiedenen Namen operieren, wie Jabhat al-Nusra oder Daesh, und sie werden von den Golfstaaten unterstützt. Ist Saudi Arabien ein Verteidiger der Demokratie und der Menschenrechte? Vergleichen Sie die Situation der Frauen in Syrien vor dem Konflikt mit der Situation der Frauen in Saudi Arabien. Ihr Gerede von Demokratie und Menschenrechten ist ein Witz.“

Seit über fünf Jahren herrscht in Syrien Krieg. Trotz eines Waffenstillstandes und den von der UN organisierten Treffen geht die Tötung und Zerstörung weiter. Während dieser Artikel verfasst wird, hören wir tragische Berichte über schreckliche Bombenanschläge in den Küstenstädten Jableh und Tartus mit bisher 148 Toten.

Wir beenden die Unterhaltung mit Tony Sayegh mit einer Frage, die wir vielen Syrern während des Konflikts gestellt haben:

Frage: Wie bekommt man in Syrien Frieden? Was sollte die restliche Welt tun, um Syrien und seiner Bevölkerung zu helfen, aus der Hölle des Krieges zu entfliehen?

Tony Sayegh: „Darauf gebe ich eine kurze Antwort. Lasst uns in Ruhe, vergesst uns!“

Frage: Was meinen Sie damit?

Tony Sayegh: „Nun, es ist für uns notwendig, dass uns die USA, Europa, die Türkei und die Golfstaaten in Ruhe lassen und mit der Unterstützung der Terroristen aufhören. Es sollte einen Beschluss des UN Sicherheitsrats geben, der besagt, dass andere Länder sich aus Syrien rauszuhalten haben und jene, die die Terroristen unterstützt haben, bestraft werden sollten.

Wenn Ihr uns in Ruhe lasst, wenn die Grenzen geschlossen werden und ihr uns vergessen habt, dann bin ich fest davon überzeugt, dass uns die syrische Armee den Frieden bringen wird.“

Quelle: https://propagandaschau.wordpress.com/2016/05/31/syrien-interview-mit-einem-echten-arzt-in-aleppo/

Gruß an die Wahrheit

TA KI

 

Schlepper berichtet: 25 IS-Kämpfer boten 40.000 Dollar für eine Fahrt nach Europa


Nicht nur notleidende Menschen sondern auch deren Peiniger kommen in der Flüchtlingskrise nach Europa. Die Dschihadisten seien gut getarnt und würden zehntausende Dollars bezahlen um in einem Flüchtlingboot in die EU zu gelangen.

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Mit den sommerlichen Temperaturen gewinnt die Flüchtlingsbewegung an Fahrt. Mehrere europäische Länder meldeten bereits einen Anstieg der Flüchtlingszahlen.

Die Menschen versuchen weiterhin mittels Booten aus den Konfliktgebieten, über Italien, Griechenland und die Türkei in die EU zu gelangen. Die Route von Libyen nach Italien und dann weiter nach Nordeuropa ist, seitdem inkrafttreten des EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen, besonders beliebt.

Doch mit den wirklich notleidenden Menschen, kommen auch Terroristen des Islamischen Staates (IS, Daesh) nach Europa.

Ein Schlepper erzählte dem amerikanischen Sender CNN, dass ein IS-Mitglied ihm 40.000 Dollar geboten habe, um 25 seiner Männer auf einem kleinen Boot nach Europa zu bringen. Der Mann hat nach eigenen Angaben abgelehnt – sagt aber, dass das nicht jeder machen würde: „Schmuggler interessiert nur der Handel. Ob IS-Kämpfer oder nicht, ist dabei nicht von Bedeutung. Das Einzige, was zählt, ist das Geld.“

Die blinde Gewalt der Terror-Gruppen

Der Oberst Ismail al-Shukri, der für den libyschen Militärgeheimdienst in der Hafenstadt Misrata tätig ist, sagte zu CNN: „Sie reisen mit ihren Familien, ohne Waffen bei sich zu tragen, als normale Migranten.“ Weiters meint er: „Um keinen Verdacht zu erregen, tragen sie westliche Kleidung und haben englischsprachige Papiere bei sich.“ Die Gefahr für Europa sei sehr real, so der Oberst.

In dem Bericht heißt es auch, dass sich die Lage in Afrika immer weiter zuspitzt. Verschiedene Terror-Gruppen wie die berüchtigte Boko Haram würden wahllos Zivilisten töten. Ein Flüchtling aus Nigeria erzählte dem Sender: „Kämpfer von Boko Haram haben meinen Vater und meinen Bruder getötet. Ich bin daheim nicht mehr sicher. Ich wollte nur noch raus.“

Auch die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat geht ähnlich vor. Vor einigen Tagen gab die UN bekannt, dass IS-Anhänger in der umkämpften irakischen Stadt Falludscha alle kampfunwilligen Jungen und Männer töten würde. Die Anzahl der Tötungen steige „dramatisch“. Darüber hinaus würden Zivilisten die versuchten zu fliehen ebenso getötet oder ausgepeitscht. Dabei werde auch vor Frauen und Kindern nicht halt gemacht. (so)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/europa/schlepper-berichtet-25-is-kaempfer-boten-40000-dollar-fuer-eine-fahrt-nach-europa-a1333436.html

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Natürliche Blutverdünner


Blutverdünner hemmen die Blutgerinnung und beugen auf diese Weise Blutgerinnseln vor. Andernfalls könnte es zu Gefässverschlüssen und infolgedessen zu Embolien, Herzinfarkt und Schlaganfall kommen. Blutverdünner aber sind nicht ohne Nebenwirkungen. Gefährliche Blutungen können eintreten, die Knochen leiden und Demenz wird wahrscheinlicher. Natürliche Blutverdünner halten das Blut vorbeugend und nebenwirkungsfrei gesund. Wir stellen die besten natürlichen Blutverdünner vor.

Natürliche Blutverdünner © sabine hürdler – Fotolia.com

 

Natürliche Blutverdünner – Für wen?

An Herz-Kreislauferkrankungen sterben weltweit die meisten Menschen. Um einem verfrühten Tod durch Herzinfarkt, Schlaganfall und Embolien vorzubeugen, schlucken daher Millionen Menschen regelmässig Blutverdünner.

Doch gibt es auch sehr viele Lebensmittel, Kräuter, Gewürze und Nahrungsergänzungsmittel, die als natürliche Blutverdünner fungieren können.

Wer jedoch bereits Arzneimittel zur Blutverdünnung nehmen muss, darf diese nicht einfach absetzen und zu den natürlichen Blutverdünnern greifen. Denn natürliche Blutverdünner lassen sich nicht so leicht dosieren. Niemand weiss, wie viel davon erforderlich ist, um diese oder jene Wirkung zu erzielen.

Selbstverständlich können Sie den Einsatz der natürlichen Blutverdünner aber mit Ihrem ganzheitlichen Arzt oder Heilpraktiker besprechen. Vielleicht können Sie auf diese Weise die Dosis Ihrer blutverdünnenden Medikamente peu à peu reduzieren.

Natürliche Blutverdünner eignen sich daher insbesondere für Menschen, die vorbeugen möchten und die Fliesseigenschaften ihres Blutes so verbessern möchten, dass sie gar nie in die Verlegenheit kommen, pharmazeutische Blutverdünner zu benötigen.

Blutverdünner für die Erben der Neandertaler

Wenn nun das Kind aber bereits in den Brunnen gefallen ist und Sie Blutverdünner brauchen, dann liegt das möglicherweise an Ihren Neandertaler-Genen. Forscher John Capra von der Vanderbilt University in Nashville fand mit seinem Team heraus, dass der Neandertaler nicht wirklich ausgestorben ist. Denn ein bisschen Neandertaler steckt offenbar in jedem von uns.

Capra stellte fest, dass manche unserer Erbanlagen vom Neandertaler stammen, zum Beispiel das Gen für eine verstärkte Blutgerinnung.

In alten Zeiten war das ein sehr vorteilhaftes Gen, denn man zog sich ständig Wunden zu, und je weniger diese bluteten (je schneller also das Blut gerann), umso besser waren die Überlebenschancen. Der Neandertaler hatte überdies reichlich Bewegung und ernährte sich sehr vitalstoff- und antioxidantienreich – Voraussetzungen für gesunde Gefässe und einen gesunden Blutfluss.

Beim heutigen eher geruhsamen Lebensstil aber ist dieses Neandertaler-Gen eher von Nachteil. Wir werden uralt, bewegen uns wenig und ernähren uns auch noch so, dass es in den Blutgefässen früher oder später zu Verengungen und Verhärtungen kommt. Wenn jetzt aufgrund einer verstärkten Blutgerinnungsneigung Blutgerinnsel entstehen, dann können diese das eine oder andere Blutgefäss verstopfen und zu Thrombosen, Embolien, Herzinfarkt und Schlaganfall führen.

Also müssen viele Neuzeitmenschen irgendwann im Laufe ihres Lebens Blutverdünner nehmen, z. B. bei Vorhofflimmern, der koronaren Herzkrankheit, der peripheren Verschlusskrankheit (PVK), Herzinsuffizienz, einem bereits überstandenen Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei einem Herzklappenfehler oder auch wenn bereits eine künstliche Herzklappe eingesetzt wurde.

Blutverdünner – Cumarine, Heparine und ASS

Der Begriff Blutverdünner ist ein wenig missverständlich, da das Blut nicht wirklich verdünnt wird. Die Medikamente hemmen lediglich die Blutgerinnung. Da der Begriff „Blutverdünner“ aber im Volksmund weit verbreitet ist und somit von jedem problemlos verstanden wird, verwenden wir ihn in diesem Artikel, auch wenn er fachlich nicht korrekt ist.

Da an der Blutgerinnung verschiedene Prozesse beteiligt sind, können Blutverdünner auch über ganz unterschiedliche Mechanismen die Blutgerinnung reduzieren und so das Blut dünnflüssiger machen.

Cumarine

In Europa nehmen die meisten Betroffenen Cumarine, die auch Vitamin-K-Antagonisten genannt werden, da sie die Wirkung des Vitamin K blockieren. Vitamin K wird im Körper zur Bildung von Gerinnungsfaktoren benötigt. Wird das Vitamin K nun blockiert, können die Gerinnungsfaktoren nicht gebildet werden und das Blut wird dünnflüssiger, gerinnt also nicht mehr so leicht.

(Gerinnungsfaktoren sind spezielle körpereigene Eiweisse, die unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. bei einer Verletzung) ihren Zustand von flüssig nach fest ändern können und so dazu führen, dass das Blut stellenweise zu stocken beginnt und sich Blutgerinnsel bilden.)

Zur Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten gehört das bekannte Phenprocoumon (das als Marcumar® im Handel ist) sowie Warfarin, das eher in den USA im Einsatz ist. In der Schweiz ist es nicht erhältlich. In Deutschland wird es unter dem Namen Coumadin® verkauft.

Heparine

Weitere Blutverdünner sind die Heparine, die meist injiziert oder per Infusion verabreicht werden. Falls Sie schon einmal operiert wurden und nach der Operation die sog. Thromboseprophylaxe-Spritzen bekommen haben, dann handelte es sich hierbei höchstwahrscheinlich um Heparin. Heparine wirken anders als die Vitamin-K-Antagonisten. Sie beschleunigen die Wirkung von körpereigenen Gerinnungshemmern (Antithrombin).

ASS

Vielleicht nehmen Sie aber auch ASS (z. B. Aspirin) zur Blutverdünnung. Diese Blutverdünner-Gruppe hemmt die Funktion der Blutplättchen, so dass diese sich nicht mehr so gut verklumpen können.

Direkte orale Antikoagulanzien

Eine relativ neue Gruppe der blutverdünnenden Medikamente wird direkte orale Antikoagulanzien genannt. Diese Blutverdünner hemmen direkt die Gerinnungsfaktoren. Obwohl sie erst seit 2008 im Umlauf sind, werden sie schon sehr oft verordnet.

Blutverdünner – Milliardenmarkt trotz Nebenwirkungen

Zu den direkten oralen Antikoagulanzien gehört auch Rivaroxaban, der Blutverdünner und Kassenschlager von Bayer. Er ist als Xarelto® im Handel und bringt Bayer derzeit 2 Milliarden Euro pro Jahr, ist aber nicht unumstritten.

Erst war der Blutverdünner nur zur Thromboseprophylaxe zugelassen. Doch ist dieser Markt eher klein. Daher wurde an über 15.000 älteren Patienten eine Phase-III-Studie durchgeführt, die zeigen sollte, dass Xarelto® nicht schlechter als Warfarin ist. Das Mittel bestand und wurde 2010 auch zur Schlaganfallprophylaxe zugelassen, ein 20-Milliarden-Euro-Markt.

Im Jahr 2011 schon konnte Bayer 0,7 Millionen Tagesdosen an den Mann bringen (allein in Deutschland). Ein Jahr später waren es 25,5 Millionen Tagesdosen – ein Zeichen für die Spitzenkompetenz von Bayers Marketingabteilung, nicht aber für die uneingeschränkte Verträglichkeit des Medikaments.

Bereits 2012 gingen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) 750 Meldungen zu unerwünschten Wirkungen von Xarelto® ein, darunter 58 Todesfälle. In den ersten acht Monaten des Jahres 2013 waren es 968 Fälle unerwünschter Wirkungen mit 72 Todesfällen – wie der Spiegel seinerzeit berichtete.

Natürlich wiesen sowohl BfArM als auch Bayer selbst einen ursächlichen Zusammenhang weit von sich. Also alles nur reiner Zufall – oder doch nicht?

Blutverdünner – Die Nebenwirkungen

Blutverdünner sind bekannt für ihre Nebenwirkungen. Das Hauptproblem ist die schwierige Dosierung, die für jeden Betroffenen ganz individuell eruiert werden muss. Es dauert daher stets einige Zeit, bis man mit der richtigen Dosis „eingestellt“ ist. Und auch dann kann sich die Situation immer wieder ändern.

Aus diesem Grund müssen viele Cumarin-Patienten mindestens einmal pro Monat zum Arzt, um sich checken zu lassen. Ein anderer Teil der Patienten ist in der Lage, mit einem Messgerät die Gerinnungsfähigkeit des Blutes (den INR-Wert) eigenständig zu Hause zu kontrollieren und die Dosis der Medikamente entsprechend anzupassen.

Der INR-Wert (INR für International Normalized Ratio) liegt bei gesunden Menschen bei etwa 1 oder knapp darunter.

Ist der Wert erhöht, ohne dass Blutverdünner eingenommen werden, liegt ein gesundheitliches Problem vor, z. B. ein Vitamin-K-Mangel. Denn Vitamin K reguliert die Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Fehlt es, kommt es zu Gerinnungsstörungen.

Muss das Blut nun medikamentös verdünnt werden (zur Prävention von Thrombosen und Embolien), dann nimmt man vom Blutverdünner so viel, dass der INR-Wert auf 2 bis 3 steigt. In manchen Fällen mit besonders hohem Blutgerinnselrisiko lässt man den Wert sogar auf 3,5 bis 4,5 steigen.

Der medikamentös erzielte Wert unterscheidet sich also vom Wert des gesunden Blutes ganz enorm. Das Blut wird viel stärker „verdünnt“, als dies beim gesunden Blut der Fall ist. Was ist die Folge?

Innere Blutungen durch Blutverdünner

Es kann zu inneren Blutungen kommen. Bleiben diese geringfügig, merkt man sie nicht. Doch kommt es zu einem stetigen Blutverlust, den der Körper permantent kompensieren muss.

Sind die Blutungen stärker, erkennt man sie daran, dass plötzlich Blut im Urin ist oder im Stuhl. Zahnfleischbluten kann auftreten oder Nasenbluten. Man bekommt blaue Flecken unter der Haut, auch wenn man sich nur leicht gestossen hat.

Besonders bedenklich ist es, wenn sich die Blutungen im Gehirn ergeben. Dies kann langfristig zu einer schnelleren Entwicklung von Demenz führen: Blutverdünner erhöhen Demenzrisiko und ausserdem genau das auslösen, was die Blutverdünner eigentlich verhindern sollen: Schlaganfall

Bei bestehenden Nierenschäden können die Medikamente überdies nicht schnell genug wieder ausgeschieden werden, so dass die inneren Blutungen einen tödlichen Verlauf nehmen können.

Kranke Knochen durch Blutverdünner

Muss man die Blutverdünner langfristig nehmen (länger als 1 Jahr), können sie sich negativ auf den Knochenstoffwechsel auswirken, die Knochendichte mindern und somit eine Osteoporose begünstigen.

Besonders verwunderlich ist das nicht, da die Vitamin-K-Antagonisten die Wirkung des Vitamin K mindern – und Vitamin K ist nicht nur zur Bildung der Gerinnungsfaktoren erforderlich, sondern auch für gesunde Knochen unentbehrlich.

Selbst die neuen Blutverdünner (Rivaroxaban & Co.) schaden den Knochen, zwar auf eine andere Weise, da sie das Wachstum der Osteoblasten (knochenaufbauende Zellen) hemmen, doch ist das Ergebnis mehr oder weniger dasselbe wie bei den Vitamin-K-Antagonisten.

Blutverdünner: Unverträglich mit anderen Medikamenten

Darüber hinaus gilt es, sehr darauf zu achten, welche Medikamente zusammen mit den Blutverdünnern genommen werden dürfen und welche nicht.

Blutverdünner werden ja meist älteren Menschen verordnet, die oft gleichzeitig noch viele weitere Medikamente nehmen, wie z. B. Blutdrucktabletten, Blutzuckersenker, Statine, nicht-steroidale Entzündungshemmer (ASS & Co.) und vieles mehr.

Gerade letztere verstärken die Wirkung der Blutverdünner sehr stark, da sie ja selbst häufig blutverdünnende Eigenschaften mit sich bringen.

Ebenfalls verstärkend auf Blutverdünner wirken manche Antidepressiva, manche Antibiotika, Schilddrüsenhormone, manche Schmerzmittel etc.

Cortison und Metformin (Blutzuckersenker) hingegen schwächen die Wirkung von Cumarinen ab.

Blutverdünner und Heilpflanzen: Nicht immer eine gute Kombination

Auch pflanzliche Arzneimittel sind manchmal nicht empfehlenswert, wenn Blutverdünner eingenommen werden. Johanniskraut beispielsweise – ein beliebtes pflanzliches Antidepressivum – verträgt sich mit den Blutverdünnern nicht so gut und setzt deren blutverdünnende Wirkung herab.

Ginseng, Gingko biloba, Sägepalme, Engelwurz (Dong Quai), Ingwer, Weihrauch, Mutterkraut und viele weitere mehr treten ebenfalls in Wechselwirkung mit den Blutverdünnern.

Nicht immer kennt man den Grund für diese Wirkung der Heilpflanzen, wie es z. B. bei der Gojibeere der Fall ist.

Gojibeere – Natürlicher Blutverdünner?

Die in Asien als Heilpflanze bzw. Heilfrucht eingesetzte Beere soll Blutverdünner dermassen verstärken können, dass es in einigen Fällen zu einer enormen Erhöhung des INR-Wertes kam, nachdem die betreffenden Patienten Gojibeerentee oder -saft getrunken hatten.

Man weiss noch nicht, wie die Gojibeere das macht, vermutet aber, dass sie selbst eine stark blutverdünnende Wirkung hat. Daher wird massiv davor gewarnt, Gojibeerenzubereitungen zu verzehren, wenn man auf Blutverdünner eingestellt ist.

Leider wird nicht überprüft, ob nicht die Gojibeere allein für manche Patienten eine ausreichende Blutverdünnung garantieren könnte, so dass erst gar nicht auf nebenwirkungsreiche Medikamente zurückgegriffen werden müsste.

Die Gojibeere könnte also ein natürlicher Blutverdünner sein. Doch gibt es noch viele andere Lebensmittel, Kräuter und Gewürze, die eine blutverdünnende Wirkung haben.

Natürlich werden diese nie so stark die Blutgerinnung hemmen, wie es die pharmazeutischen Blutverdünner tun, doch ist das auch gut so. Denn die Natur will immer nur regulieren und heilen. Nie würde sie das Blut so massiv verdünnen, dass es zu inneren Blutungen kommen kann.

Baut man die natürlichen Blutverdünner in seinen Speiseplan ein, dann wird dies – gemeinsam mit einer gesunden Lebensführung – ausserdem dazu beitragen, dass es erst gar nicht zu Gefässerkrankungen kommt, deretwegen man schliesslich das Blut verdünnen muss.

Denn wie kommt es überhaupt zu Gefässerkrankungen? Wie kommt es zu „dickem Blut“, also einer übermässigen Gerinnungsneigung des Blutes? Und nein, allein das Neandertaler-Gen ist dafür nicht verantwortlich zu machen! Es führt zwar zu einer stärkeren, aber nicht zu einer krankhaften und lebensgefährlichen Blutgerinnung.

Ursachen für kranke Gefässe und für „zu dickes Blut“

Eine krankhafte Gerinnungsneigung bzw. Thromboseneigung des Blutes kann tatsächlich angeboren sein, was aber eher selten der Fall ist.

Die Ursachen liegen vielmehr in der allgemeinen Lebens- und Ernährungsweise der Betroffenen.

Meist kommt es in den Venen zu Thrombosen, also dort, wo das Blut langsamer fliesst. Der Blutfluss könnte jedoch beschleunigt werden, nämlich dann, wenn sich der jeweilige Mensch regelmässig bewegen würde. Bewegung ist daher eine der besten Massnahmen, um das Blut dünnflüssig und in Schwung zu halten. Sitzende oder stehende Tätigkeiten – womöglich noch in Kombination mit Übergewicht – sind hingegen Gift für den Blutfluss und damit auch Gift für die Gefässe.

Eine andere Ursache für die Entstehung von Blutgerinnseln sind Schäden in den Blutgefässwänden. An diesen Stellen bilden sich gerne Ablagerungen (Arteriosklerose) und Blutgerinnsel. Löst sich dann ein Blutgerinnsel und bleibt schliesslich in einem nachfolgenden engeren Blutgefäss stecken, ist die Thrombose bzw. Embolie da.

Zu Schäden in den Gefässwänden und auch zu einer erhöhten Gerinnungsneigung des Blutes sowie zu Ablagerungen kommt es insbesondere aufgrund der folgenden Ursachen:

  • Bewegungsmangel (auch durch Bettlägerigkeit)
  • Rauchen (verengt die Blutgefässe und führt gleichzeitig zu Schäden an den Blutgefässwänden)
  • Ungesunde Ernährung mit Antioxidantien- und Vitalstoffmangel
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Hoher Homocysteinspiegel
  • Blutzuckerschwankungen (Diabetes)
  • Bluthochdruck
  • Übergewicht
  • Synthetische Hormone (Antibabypille!)
  • Chronisch entzündliche Erkrankungen, wie z. B. rheumatische Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Autoimmunerkrankungen etc.
  • Medikamente

Zwar ist an dritter Stelle bereits die ungesunde Ernährung genannt, doch ist auch ein Grossteil der übrigen aufgeführten Faktoren oft die Konsequenz einer ungünstigen Ernährungs- und Lebensweise, so dass hier präventiv sehr viel getan werden könnte.

So ist z. B. ein erhöhter Homocysteinspiegel meist die Folge eines Vitamin- und Antioxidantienmangels. Auch der Fettstoffwechsel, der Blutzuckerspiegel und der Blutdruck, vom Gewicht ganz zu schweigen, lassen sich hervorragend mit der Ernährung beeinflussen und regulieren.

Die entsprechenden vorbeugenden Massnahmen klingen wenig spektakulär, sind aber von spektakulärer Wirkung:

  • Bewegung/Sport
  • Nicht rauchen, kein Alkohol
  • Gesunde Ernährung
  • Fehlende Vitalstoffe über Nahrungsergänzungen
  • Übergewicht reduzieren
  • Verzehr natürlicher Blutverdünner in Form von Lebensmitteln, Kräutern und Gewürzen

Natürliche Blutverdünner

Die natürlichen Blutverdünner stossen in der Wissenschaft und Forschung leider nur auf wenig Gegenliebe. Man zieht es hingegen vor – wie oben bei den Gojibeeren erklärt – Blutverdünnerpatienten vor natürlichen Blutverdünnern zu warnen und vom Verzehr abzuraten.

Das ist schade. Denn sicher könnte man auf natürliche Weise das Blut verdünnen und die Gesundheit dabei massgeblich verbessern, ohne ständig mit gefährlichen Nebenwirkungen rechnen zu müssen.

Da es bislang jedoch kaum Studien zum Wirkmechanismus und zur richtigen Dosierung von blutverdünnenden Lebensmitteln gibt, bleibt ihr gezielter Verzehr offiziell nur der Prävention vorbehalten.

Aus demselben Grund können wir keine konkreten Informationen zur Dosierung angeben. Besprechen Sie eine solche im Falle der Nahrungsergänzungsmittel und Heilpflanzen am besten mit Ihrem ganzheitlichen Arzt oder Heilpraktiker. Auch Apotheker sind inzwischen aufgeschlossener, insbesondere wenn in der entsprechenden Apotheke eine grosse Auswahl an Naturheilmitteln angeboten wird.

Zu den blutverdünnenden, gefässschützenden Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln gehören laut verschiedener Untersuchungen aus den letzten Jahren u. a. die folgenden:

  • Natto/Nattokinase
  • Bromelain
  • Kurkuma
  • Ingwer
  • Zimt
  • Capsaicin
  • Knoblauch
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Brennnessel und Basilikum
  • Dunkle Schokolade
  • OPC

Die folgenden Lebensmittel (und viele weitere mehr) können ebenfalls als natürliche Blutverdünner fungieren, werden aber unten nicht näher beschrieben. Bei Zwiebeln, Rotweinextrakt und Ginseng können Sie jedoch für weitere Informationen den jeweiligen Link verfolgen:

  • Zwiebeln
  • Rotweinextrakt
  • Ginseng
  • Tomaten (Lycopin)
  • Beeren

Nattokinase

Kalifornische Wissenschaftler konnten 2006 in einem In-Vitro-Versuch eine signifikante Senkung der Blutgerinnung und Blut-Viskosität durch das Enzym Nattokinase nachweisen. Nattokinase wird aus fermentierten Sojabohnen gewonnen und gilt als stark fibrinolytisch (gerinnungshemmend).

Daher warb so mancher Hersteller erst auch begeistert damit, dass Nattokinase ein natürlicher Blutgerinner sei und Blutgerinnsel in Nullkommanichts auflösen könne, was natürlich recht schnell unterbunden wurde. Denn Nahrungsergänzungsmittel dürfen nun einmal nicht mit derart konkreten „Heilaussagen“ beworben werden – ob die Aussage nun stimmig ist oder nicht.

In einer weiteren Studie aber – diesmal am Menschen (doppelblind und plazebokontrolliert) – bestätigte sich die blutverdünnende Wirkung des Sojabohnenenzyms. Für die japanische Studie aus dem Jahr 2015 mit 12 gesunden jungen Männern zeigte sich bereits nach einer Einzelgabe von Nattokinase eine verbesserte Fibrinolyse, was bedeutet, dass die Nattokinase die Fähigkeiten des Körpers, Blutgerinnsel eigenständig aufzulösen, verstärkte.

Nattokinase ist jedoch ein isoliertes Enzym, also kein natürliches Lebensmittel mehr und kann daher vermutlich auch – in der falschen Dosierung – ebenfalls (genau wie die medikamentösen Blutverdünner) zu einer zu starken Blutverdünnung führen.

Allerdings sind in diesem Zusammenhang nur Fallberichte bekannt, bei denen die betreffenden Patienten nicht nur Nattokinase genommen hatten, sondern Nattokinase zusätzlich zu ihren blutverdünnenden Medikamenten nahmen.

Wie schon bei den Gojibeeren ist es auch hier sehr schade, dass man nie nur die Nattokinase gab und eben nicht zeitgleich auch blutverdünnende Medikamente. Anhand der INR-Messung hätte sich die Wirkung der Nattokinase problemlos überprüfen lassen. Stattdessen wird auch im Falle der Nattokinase massiv vor einer Einnahme abgeraten – wie z. B. im arznei-telegramm Ausgabe 2 des Jahres 2011.

Wer Nattokinase im natürlichen Lebensmittel verzehren will, könnte auf die Idee kommen, Natto zu verzehren, eine traditionelle japanische Speise aus fermentierten Sojabohnen, die in manchen Asia-Shops erhältlich ist. Der Geschmack ist jedoch gewöhnungsbedürftig.

Darüber hinaus ist Natto gleichzeitig relativ Vitamin-K-reich – und Vitamin K gilt (in hohen Dosen) als Widersacher der Blutverdünner. Daher greift man besser zu einem Vitamin-K-bereinigten Nattokinase-Produkt.

Ein weiteres blutverdünnendes Enzym ist neben der Nattokinase das Bromelain aus der Ananas:

Bromelain

In einem Review der britischen University of West London aus dem Jahr 2011 untersuchte man sechs Studien zum Thema Bromelain und Blutverdünnung.

Es zeigte sich, dass Bromelain – das bekannte Enzym aus der Ananas – zur Behandlung von akuter Thrombophlebitis (Thrombose der oberflächlichen Venen) geeignet ist, da es das Zusammenklumpen der Blutplättchen (Blutgerinnung) reduziert, eine herzschützende Wirkung hat und die Bildung von Blutgerinnseln verhindert.

Kurkuma

Kurkuma ist ein Gewürz, das inzwischen sehr gut erforscht ist und viele positive Eigenschaften für die Gesundheit bereithält, ganz gleich ob Entgiftung, Leberschutz, Zahnpflege, Blutzuckersenkung oder Krebsprävention.

In Sachen Herz-Kreislauf-Schutz und natürliche Blutverdünnung schrieb die University of Maryland Medical Center mit Stand April 2014 über Kurkuma:

Studien zeigen, dass Kurkuma Arteriosklerose vorbeugen hilft und die Blutplättchen am Verklumpen hindert, somit also Blutgerinnseln vorbeugt.“

Die blutverdünnende Wirkung von Kurkuma scheint so beeindruckend zu sein, dass man gar empfiehlt, Kurkuma-Nahrungsergänzungen zwei Wochen vor einer geplanten Operation abzusetzen.

Auch kann Kurkuma die blutverdünnende Wirkung von Warfarin, Aspirin & Co verstärken, weshalb auch von Kurkuma als Nahrungsergänzung abgeraten wird, wenn man pharmazeutische Blutverdünner nimmt.

In einer koreanischen Studie von 2012 wurden die gerinnungshemmende Eigenschaften von Curcumin – dem isolierten Wirkstoff aus Kurkuma – untersucht. Überraschenderweise waren die blutverdünnenden Effekte von Curcumin so gut, dass es hiess, ein täglicher Verzehr des Gewürzes Kurkuma könne langfristig die gesunden Fliesseigenschaften des Blutes aufrechthalten.

Ingwer

Auch der Ingwer gilt als natürlicher Blutverdünner. Aufgrund seiner scharfaromatischen Geschmacksstoffe ist er ein äusserst beliebtes Gewürz oder auch – häufig gezuckert und schokoliert – ein gern genaschter Snack.

In einer australischen Studie von 2003 wurde die Aktivität von isolierten Substanzen aus dem Ingwer auf die Blutgerinnung getestet. Die Ingwerstoffe verdünnten das Blut besser als Aspirin.

Da man aber nicht die isolierten Stoffe des Ingwers isst, sondern meist ein Stück des ganzen Ingwers, nimmt man mit dem Ingwer natürlich nicht so hohe Mengen der blutverdünnenden Ingwersubstanzen zu sich, so dass dann auch die blutgerinnungshemmende Wirkung nicht so stark ausfällt.

Doch zu einem gesunden Blut kann der regelmässige Verzehr des Ingwers in jedem Falle beitragen, zumal er überdies noch über starke antioxidative Fähigkeiten verfügt, die aus ihm einen guten Gefäss- und Herzbeschützer machen.

Das natürliche Präparat Zinopin beispielsweise besteht aus einer Kombination aus Ingwerextrakt und Pycnogenol (Kiefernrindenextrakt). Zwar wurde Zinopin vordergründig als Mittel gegen Übelkeit (Reisekrankheit, Schwangerschaftsübelkeit, Übelkeit nach Operationen etc.) beworben. Entwickelt aber wurde es auch, um den bei Reisen nicht selten auftretenden tiefen Venenthrombosen vorzubeugen.

An der Entwicklung war Dr. John Scurr beteiligt, ein führender Gefässchirurg, der in einer Publikation schrieb, dass mindestens bei einem von 10 Reisenden ein Venenleiden vorliege. „Die Ingwer- und Kiefernrindenextrakte“, erklärte Scurr, „reduzieren die Durchlässigkeit der feinen Blutgefässen, fördern den Blutfluss und mindern die Blutgerinnung.“

Eine Studie, die im Clinical Applied Thrombosis/Hemostasis Journal veröffentlicht wurde, bestätigte Dr. Scurrs Ansichten und zeigte, dass Pycnogenol die Durchblutung fördert, Ödemen vorbeugt und das Risiko für tiefe Venenthrombosen mindern kann.

Zimt

Auch Zimt wirkt gerinnungshemmend, aber ebenfalls meist in Form von Extrakten, wie z. B. dem ätherischen Zimtöl oder einem Zimtdestillat. Ein wässriger Extrakt aus Zimt (Zimttee) hatte keinen blutverdünnenden Effekt. Auch dies spricht dafür, dass die zimtspezifischen Inhaltsstoffe hochdosiert genommen werden müssten, um eine medizinische Wirkung zu erzielen.

Cayenne Pfeffer (Capsaicin)

Eine australische Studie aus dem Jahr 2014 zeigte, dass Capsaicin – der scharfe Wirkstoff aus der Chilischote (auch Cayenne Pfeffer genannt) – als natürlicher Blutverdünner fungieren kann und die Thromboseentwicklung verzögerte.

Auch die Autoren Stargrove, Treasure und McKee des Werkes „Herb, Nutrient, and Drug Interactions: Clinical Implications and Therapeutic Strategies“ erklären, dass Chili blutverdünnende Eigenschaften aufweise, aber eben auch nur in hohen Dosen bzw. in Form des isolierten Capsaicins als Nahrungsergänzung.

Knoblauch

Knoblauch hat u. a. laut einem Artikel von Kritchevsky vom Wistar Institute of Anatomy and Biology in Philadelphia (veröffentlicht 2003 in Trends in Food Science & Technology) viele hilfreiche Eigenschaften in Bezug auf die Gesundheit der Gefässe und des Blutes:

Knoblauch soll den Cholesterinspiegel senken sowie den Blutdruck und die Gerinnung hemmen bzw. Blutgerinnsel auflösen, so dass die kleine Knolle all jene Faktoren beeinflusst, die andernfalls zu Herz-Kreislauferkrankungen führen würden. Leider gibt es keine einheitlichen Aussagen über eine passende Dosierung.

Auch gibt es kaum aktuelle Studien, die sich konkret auf Knoblauch als natürlichen Blutverdünner beziehen würden. Er wird eher – im Rahmen einer gesunden Ernährung – zur Vorbeugung der Arteriosklerose empfohlen (z. B. im Review israelischer Wissenschaftler von 2007 in Molecular Nutrition & Food Research).

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind bekannt für ihre blutverdünnende Wirkung. Nimmt man diese natürlichen Blutverdünner gemeinsam mit den blutverdünnenden Medikamenten, verstärken sie deren Wirkung. In einem Fallbericht war dies nach der Einnahme von 2000 mg Fischöl pro Tag der Fall, wobei hier der INR-Wert schon sehr hoch war, was darauf hinweist, dass die Öle bereits in deutlich niedrigeren Dosen als natürliche Blutverdünner wirken.

Wenn Sie präventiv Omega-3-Fettsäuren einnehmen (zur Nahrungsergänzung) oder mit den entsprechenden Ölen Ihre Mahlzeiten zubereiten, sorgen Sie für gesunde Fliesseigenschaften Ihres Blutes.

Interessant ist dabei, dass die Alpha-Linolensäure hier besonders wirkungsvoll zu sein scheint. Für die Blutverdünnung ist sie weitaus besser geeignet als die langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA.

Sie müssen zur Blutverdünnung also kein Fisch-, Algen- oder Krillöl einnehmen, sondern können sich ganz an Leinöl und Hanföl halten und diese für leckere Rohkostgerichte verwenden (da diese Öle nicht erhitzt werden dürfen).

Brennnessel und Basilikum

Interessant ist, dass auch Lebensmittel, die als Vitamin-K-reich gelten, wie z. B. Brennnesseln und Basilikum das Blut verdünnen können – wie Untersuchungen ergeben haben. Allerdings kam hierbei nicht das grüne Blatt zum Einsatz, sondern ein wässriger Extrakt, also Brennnessel- bzw. Basilikumtee.

Nichtsdestotrotz sollten Sie Vitamin K nicht als Feind betrachten, wie das manche Ärzte heute noch immer tun und ihren Patienten konkret von gesunden Lebensmitteln abraten, nur weil diese Vitamin-K-reich sind.

Denn gerade die Vitamin-K-reichen Lebensmittel gehören mit zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt, z. B. Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, Kräuter und alle grünen Blattgemüse.

Inzwischen weiss man, dass der Verzehr dieser Lebensmittel bei der Einnahme von Blutverdünnern keine Probleme bereitet. Die Dosis der Blutverdünner muss lediglich entsprechend angepasst werden und man sollte täglich am besten ähnlich hohe Vitamin-K-Mengen zu sich nehmen, um starke Schwankungen zu vermeiden.

Vitamin-K-reiche Lebensmittel haben daher auch für Blutverdünner-Patienten mehr Vorteile als Nachteile. Denn die genannten Lebensmittel liefern natürlich nicht nur Vitamin K, sondern auch viel Calcium, Magnesium, Chlorophyll und die so wertvollen sekundären Pflanzenstoffe.

Kakao und dunkle Schokolade

Die Wirkstoffe in natürlichem Kakao sind derart stark, dass dunkle Schokolade (mit hohem Kakaogehalt und möglichst wenig oder keinem Zucker) zu einem regelrechten Heilmittel wird:

Kakao enthält so viele hochkonzentrierte Flavonoide und OPC, dass 2003 im American Journal of Clinical Nutrition von einer Studie berichtet wurde, in der die Teilnehmer 28 Tage lang entweder eine Nahrungsergänzung mit den Wirkstoffen des Kakao oder ein Placebo erhalten hatten.

Am Ende der Versuchszeit war die Blutgerinnung signifikant zurückgegangen, was zeigt, dass sich Kakao sehr gut als natürlicher Blutverdünner eignet.

Wie Sie eine zuckerfreie Schokolade selbst herstellen können, haben wir hier erklärt: Schokolade selbst gemacht

OPC – Oligomere Proanthocyanidine

OPC ist natürlich nicht nur im Kakao enthalten. Auch im Traubenkernextrakt und dem Rotweinextrakt sind relevante OPC-Mengen vorhanden.

Das OPC hält für das Herz-Kreislauf-System hervorragende Eigenschaften bereit:

Als kraftvolles Antioxidans schützt OPC die Blutgefässwände vor oxidativem Stress und vor Angriffen freier Radikale. Die Blutgefässe bleiben auf diese Weise elastisch und stabil. Es können sich keine Schäden und somit auch keine Ablagerungen bilden.

Überdies gehört die chronische Veneninsuffizienz (die meist mit Krampfadern einhergeht) zu jenen Indikationen, für die es im Hinblick auf OPC die meisten wissenschaftlichen Belege zu geben scheint.

OPC wirkt hier nachweislich sehr vorteilhaft. Es erleichtert den Schmerz und lindert die Schwellung, ist also für das gesamte Gefässsystem und somit auch für einen verbesserten Blutfluss ein gutes natürliches Hilfsmittel.

Natürliche Blutverdünner kombinieren

Schon die Aufzählung der natürlichen Blutverdünner zeigt, wie gut eine gesunde Ernährung mit der entsprechenden Nahrungsergänzung vor einer übermässigen Blutgerinnung, vor Blutgerinnseln und einem verlangsamten Blutfluss schützen kann.

Hauptsächlich die Flavonoide (bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe) sind es, die aus den genannten Lebensmitteln natürliche Blutverdünner machen. Daher ist eine Ernährung, die insbesondere aus pflanzlichen Lebensmitteln zusammengestellt wird, auch eine so gute Gesundheitsprävention und Krankheitsvorsorge, wenn es um Herz-Kreislauf-Probleme geht.

Wenn Sie also …

  • reichlich flavonoidreiche Gemüse und Früchte essen,
  • wenn Sie hochwertige Öle mit Omega-3-Fettsäuren verwenden,
  • wenn Sie ab und zu dunkle Schokolade naschen,
  • wenn Sie üppig mit Kurkuma, Ingwer und Zimt würzen,
  • wenn Sie Ihre Mahlzeiten mit Knoblauch und Zwiebeln verfeinern,
  • gelegentlich Brennnesseltee trinken und
  • bei Bedarf zu bestimmten Nahrungsergänzungen greifen, wie z. B. OPC, Curcumin, Rotweinextrakt oder Capsaicin,

… ist nicht nur Ihr Blut in bester Verfassung. Auch Ihre Gefässe sind geschützt. Es können sich keine Ablagerungen mehr bilden und Ihr Herz-Kreislaufsystem wird bis ins hohe Alter hervorragende Arbeit leisten.

(…)

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/blutverduenner-natuerlich-ia.html

Gruß an alle Heilenden

TA KI

Ultraschall: Warnung an werdende Mütter…


… die sich aufs Kind freuen und alles richtig machen wollen: Verzichten Sie auf Ultraschall, außer das Leben Ihres Babys ist wirklich in Gefahr!

Liebe werdende Mutter!

Baby

Zarte Existenz in einer Zwischenwelt, pendelnd zwischen Himmel und Erde

Man kann Ihnen dafür keinen Vorwurf machen, denn niemand hat Ihnen bisher gesagt, daß Ultraschall keineswegs so harmlos ist, wie er dargestellt wird. Sie sollten sich für die ‚in Unwissenheit’ vorgenommenen Ultraschalls nicht schuldig fühlen, doch wäre es gut, sie würden vor dem nächsten diesen Artikel lesen. Er enthält Informationen, die zeigen, daß Ultraschall so viele Risiken enthält, daß man ihn nur in wirklichen Risiko-Situationen anwenden sollte. Nein, dieser Artikel ist nicht die hysterische, unbegründete Panikmache technikfeindlicher Gehirne. Er basiert ausschließlich auf Fakten, welche in ernstzunehmenden Untersuchungen und Studien ermittelt wurden. Ihr Arzt hat Ihnen aber nie so was gesagt? Nun, Ihr Arzt ist eben kein „allwissender Halbgott in Weiß“, sondern jemand, der „um der Sicherheit willen“ die Techniken verwendet, welche die Industrie ihm anbietet. Daß diese ihn nicht auf die „Risiken und Nebenwirkungen“ aufmerksam macht, ist zwar nicht recht, doch üblich. Und höchstwahrscheinlich hat Ihr Arzt nicht die Zeit, die wenigen, meist englischsprachigen Zeitschriften zu lesen, welche die ultraschallkritischen Studien schon publiziert haben. Doch letztlich gehört Ihr Bauch Ihnen – und nicht dem Arzt. Sie entscheiden, was getan wird und was nicht. Also ist es gut, wenn Sie sich den nötigen Durchblick verschaffen!

Ultraschall macht Ihre Schwangerschaft nicht sicherer!

Zwei Schweizer Forscher publizierten 1993 einen Artikel im renommierten British Medical Journal1 der zum Schluß kam: Ultraschalluntersuchungen haben letztendlich keinen Einfluß auf die Gesundheit des Babys. Dies bedeutet, daß es die Geburtenrate lebender Babys nicht verbessert oder dabei hilft, weniger Problembabys zu haben. Der einzige wirkliche Grund, Ultraschall einzusetzen, ist der, nach großen, angeborenen Mißbildungen zu suchen, und nicht, um sicherzustellen, daß mit dem Baby „alles in Ordnung“ ist, wie es heute fast immer als Grund genannt wird. Viele Ärzte vor allem der jüngeren Generation haben das Untersuchen mit natürlichen Mitteln nie richtig gelernt und fühlen sich entsprechend unsicher. Also soll die Technik verhindern, daß sie einen Fehler machen oder etwas übersehen.

Es gibt jedoch keine Notwendigkeit, routinemäßig Ultraschall einzusetzen. „Bei den meisten Frauen mit niedrigem Risiko demonstriert keine der Studien, die bis heute veröffentlicht wurden, daß sie einen Einfluß auf das Ergebnis der Schwangerschaft haben“, resümiert Dr. Richard Berkowitz vom New Yorker Mount Sinai Hospital.2 Eine großangelegte Studie an 15’000 amerikanischen Frauen belegt dies: Man fand „keine bedeutungsvollen Unterschiede der Anzahl ungünstiger perinataler Ergebnisse (fötale oder neonatale Todesfälle oder beträchtliche neonatale Sterblichkeit – sprich: Babys, die im Mutterleib, während und gleich nach der Geburt starben)“ zwischen jenen, die mit Ultraschall behandelt wurden und jenen in der Kontrollgruppe. Die Anzahl der Frühgeburten war in beiden Gruppen gleich, genauso wie die Anzahl der Mehrfachgeburten, der Spätgeburten und der zu kleinen Babys.“3
Wenn Sie gesund sind, gibt es also keinen Grund, Ihr Baby mit Ultraschall zu traktieren. Schon gar nicht in der frühen Phase der ersten 15 Wochen. Warum wird es dann trotzdem gemacht? Vermutlich, weil Ultraschall ein unvorstellbar boomendes Geschäft geworden ist. Ultraschall ist der größte Wachstumsbereich der Radiologie-Industrie. Jedes Jahr machen die Hersteller 20 Prozent mehr Umsatz damit. Setzte man Ultraschall in den Siebziger Jahren noch ganz kurz ein- bis höchstens zweimal in der Schwangerschaft ein, so werden heute in den Mutterschaftsrichtlinien „drei Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft empfohlen, wenn auch mehr Untersuchungen nicht in irgendeiner Weise schädlich sind“ – so der Werbetext der Düsseldorfer Uniklinik.

„Tatsache ist, daß jede Frau, die eine fötale Ultraschalluntersuchung machen ließ, an einer der größten Laborstudien der medizinischen Geschichte teilgenommen hat. In den USA und Großbritannien genehmigten die regulativen Behörden die Anwendung von Ultraschall, ohne daß irgendwelche langfristigen Studien durchgeführt wurden, was dazu führte, daß die Öffentlichkeit davon ausgeht, daß die Verfahren sicher sind“, schreibt die preisgekrönte amerikanische Journalistin Lynne McTaggart in ihrem Buch Was Ärzte Ihnen nicht sagen – Die Wahrheit über die Gefahren der modernen Medizin (siehe ZS-Buchmarkt). Die britische Konsumentenschützerin Beverly Beech ging sogar soweit, Ultraschall 1993 als „das größte unkontrollierte Experiment der Geschichte“4 zu bezeichnen.

Jedes Jahr werden also 60 bis 90 Millionen Ultraschalltests gemacht, obwohl „keine gut kontrollierte Studie bis heute bewiesen hat, daß Routine-Ultraschalluntersuchungen vor der Geburt die Schwangerschaft verbessern.“ Dies die offizielle Stellungnahme, die 1984 vom American College of Obstetrics and Gynecology ACOG (Amerikanisches Institut für Geburtshilfe und Gynäkologie) präsentiert wurde.

Auf die Babys selbst hat Ultraschall aber sehr wohl Auswirkungen.

Wie Ultraschall Ihr Baby schädigen kann

Fatalerweise wird Ultraschall heute extrem früh eingesetzt; das erste Mal oft, um den Schwangerschaftstest zu machen (also 4. bis 7. Woche), dann wieder um die 18. Woche herum als Routinetest, beim Abhören der Herztöne bei den vorgeburtlichen Untersuchungen und meistens auch während des ganzen, oft stundenlangen Geburtsvorganges als Kontrollinstrument zur „Sicherheit“ des Babys.

„Eine Analyse von in vitro Studien zeigt“, schreibt Lynn McTaggart, „daß Ultraschall zu Zellschäden und Veränderung der DNA geführt hat.“ Wohl am meisten Aufsehen erregten die Untersuchungen der Röntgenologin Doreen Liebeskind vom New York Albert Einstein College of Medicine. Nachdem Zellen in einer Suspension (Flüssigkeit) 30 Sekunden lang niedrig dosierten Ultraschallimpulsen ausgesetzt worden waren, beobachtete sie Veränderungen im Zellaussehen und in der Mobilität der Zellen, abnormalen Zellwuchs und abnorme Chromosomen, von denen einige an die nächste Generation weitergegeben wurden. „Ein Dokumentarfilm über Dr. Liebeskinds Resultate zeigt normale Zellen mit gerundeten Rändern, die sich mehr oder weniger im Tandem bewegen. Nach der Ultraschallbehandlung sind die Zellen ‚frenetisch und verzerrt’ und verstrickten sich miteinander“, schreibt Doris Haire, Präsidentin der amerikanischen Foundation of Maternal and Child Health (Stiftung für die Gesundheit von Müttern und Kindern). Haire ist eine von Amerikas bestinformierten und lautstärksten Kritikerinnen routinemäßiger Ultraschalluntersuchungen.5

Liebeskind steht nicht allein mit ihrer beängstigenden Entdeckung. Robert Bases, Leiter der Radiologie des Albert Einstein College zählte über 700 Veröffentlichungen seit 1950, welche bezeugen, daß Ultraschall Effekte auf lebendige Systeme hat. Überdies wurden Dr. Liebeskinds Ergebnisse von vier weiteren, unabhängigen Laboratorien bestätigt.6

Eine weitere Studie offenbarte, daß bei neugeborenen Ratten, welche sich in einem ähnlichen Stadium der Gehirnentwicklung befinden wie menschliche Föten im 4. oder 5. Monat (wo der Routine-Ultraschall vorgenommen wird), Ultraschall das Myelin zerstören kann, welches die Nerven bedeckt (Ellisman et al., 1987), was darauf schließen läßt, daß das Nervensystem durch Ultraschall besonders angreifbar ist. Eine Tierstudie aus dem Jahr 1999 (Brennan und Kollegen) zeigte7 , daß Mäuse, die Dosen ausgesetzt wurden, welche typisch sind für den Ultraschall während der Geburt, eine um 22 Prozent verminderte Zellteilungsrate aufwiesen und eine Verdoppelung der Aptosis (des programmierten Zelltodes) in den Zellen des Dünndarms. Soviel zur Versicherung der Kliniken, Ultraschalluntersuchungen hätten „nachweislich keine nachteiligen Auswirkungen auf Sie oder Ihr Kind“!

Mole kommentierte dazu 1986: „Wenn Ultraschall Zelltod verursacht, dann wird die Praxis des Ultraschall-Bildchenmachens um die 16. bis 18. Woche herum zu einem Verlust von Neuronen (Gehirnzellen) führen mit wenig Aussicht auf die Ersetzung der verlorenen Zellen… Die Schädigung liegt nicht in der Mißbildung, sondern in der Fehlentwicklung, welche zu mentaler Schwächung führen kann, verursacht durch die allumfassende Reduktion der Anzahl funktionierender Neuronen in den zukünftigen zerebralen Gehirnhälften.“8 Unvermeidlich, daß einem da die so sehr beklagte allgemeine Lernschwäche heutiger Kinder in den Sinn kommt!

Studien an Menschen, welche Ultraschall ausgesetzt wurden, haben sehr wohl gezeigt, daß Ultraschall nachteilige Effekte verursachen kann – nämlich:

  • verfrühter Eisprung bei Frauen, die gerade geboren haben (Testart, 1982),
  • vorzeitige Wehen oder Fehlgeburten (Lorenz, 1990, Saari-Kemppainen, 1990),
  • tiefes Geburtsgewicht des Babys (Newnham, 1993, Geerts, 1996),
  • schlechtere Verfassung bei der Geburt (Thacker 1985, Newnham, 1991),
  • erhöhte perinatale Sterblichkeit (Davies 1992),
  • Legasthenie beim Kind (Stark, 1984),
  • verspätete Sprachentwicklung beim Kind (Campbell 1993),
  • Verminderte Rechtshändigkeit, besonders bei Knaben (Salvesen, 1993, Kiefer, 1998, Salvesen, 1999).

Besonders der letzte Punkt erregte in der medizinischen Fachwelt einiges Aufsehen. Ein Team schwedischer Wissenschaftler bestätigte nämlich, daß ungeborene männliche Babys durch die Ultraschalluntersuchung besonders beeinträchtigt wurden. Sie verglichen fast 7’000 Männer, welche in den 70er Jahren als Ungeborene Ultraschall ausgesetzt gewesen waren, mit 170’000 Männern, die keinen Ultraschall gehabt hatten und verglichen deren Linkshänder-Rate.

Sie fanden heraus, daß die Jungen mit Ultraschall signifikant öfter Linkshänder waren als die anderen, und führten dies auf eine Gehirnschädigung im Mutterleib zurück. Die größten Unterschiede wurden bei den nach 1975 geborenen Männern festgestellt, als es üblich wurde, daß die Ärzte eine zweite Ultraschalluntersuchung etwas später in der Schwangerschaft anordneten. Solche Männer waren zu 32 Prozent häufiger Linkshänder als jene in der Kontrollgruppe.9

Die Medizin kann bis heute Linkshändigkeit nicht wirklich erklären. Auffallend ist jedoch, daß die Bevölkerungsgruppe mit einem weit überdimensionalen Anteil an Linkshändern die Homosexuellen sind.