Gorbatschow: Die NATO will Krieg


images-april2016-Depositphotos_22160909_original_712137586„Die NATO will den Kalten Krieg mit Russland in einen heissen eskalieren lassen“, so Michail Gorbatschow, ehemaliger Staatspräsident der Sowjetunion zum NATO-Gipfel in Warschau.

Der frühere sowjetische Premier Michail Gorbatschow hat der NATO die Vorbereitung eineroffensiven Operation gegen Russland vorgeworfen. „Die ganze Rhetorik in Warschau schreit fast nur nach dem einen Wunsch, Russland den Krieg zu erklären. Sie haben nur über die Verteidigung gesprochen, aber tatsächlich bereiten sie sich auf eine offensive Operation vor“, so Gorbatschow, der 1990 den Deutschen die eine Hälfte ihrer Souveränität wiedergab.

Gorbatschow, der achte und letzte Führer der Sowjetunion, sagte:

„Die Nato hat die Vorbereitungen für die Eskalation des Kalten Krieges in einen heissen begonnen.“

 

Bild: © id1974/depositphotos

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/27578-Gorbatschow-Die-NATO-will-Krieg.html

Gruß an die, die WISSEN welche Macht ihre eigenen Gedanken JETZT HIER haben-  und wie diese unumstossbar sind.

TA KI

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John Embry: Silberpreis vor der Explosion


John Embry: Silberpreis vor der Explosion

John Embry im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 13.07.2016


John EmbryJohn Embry: »Eric, die Lage muss sich sogar noch schneller verschlechtern, als ich gedacht habe und das ist schwer zu glauben. Der Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag war so lächerlich, dass jeder der ihn ernst nimmt absolut naiv sein muss. David Rosenberg meinte, dass die Zahl vermutlich bei minus statt plus 287.000 liegt. Jedenfalls hat das die Leitmedien nicht davon abgehalten, die Zahl auf der ersten Seite zu bringen.

Nicht endende Propaganda

Die Schlagzeile am Samstag bei der New York Times lautete: “Arbeitsplatz-Zunahme zerstreut Bedenken und setzt neuen Rahmen für die öffentliche Debatte“. Genau das mag der Grund für die fingierte Zahl sein. Die Eliten versuchen verzweifelt Hillary im November ins Weiße Haus zu bekommen, also müssen die Nachrichten aus der Wirtschaft ins Positive verdreht werden.

Die Financial Times ging sogar noch weiter. Deren Schlagzeile lautete: “Wiederbelebung bei US-Arbeitsplätzen zerstreut Rezessionsängste“ und darunter hieß es: “Die Wirtschaft nähert sich der Vollbeschäftigung“. Wie jämmerlich ist das denn? Zig-Millionen arbeitsfähige Amerikaner werden nicht mitgezählt, weil sie die Suche nach Arbeit aufgegeben haben, weil es keine Arbeitsplätze für sie gibt.

Laut ShadowStats liegt die wahre Arbeitslosenquote in den USA bei 23 Prozent

Es gibt keine aufrichtige Analyse der Daten in den Mainstream-Medien. Sie sind heute eine strikte Propaganda-Maschine.

Auf dem Rücken dieser fortgesetzten Propaganda ist der DOW direkt auf ein neues Allzeithoch gestiegen. Allerdings bleibt die Tatsache bestehen, dass die Depression in den meisten Industrienationen die wahre Geschichte verkündet – auch in den USA.

Explosion des Silberpreises

Lassen Sie uns aber über etwas interessanteres sprechen. Silber entwickelt sich jetzt besser, trotz der größten Bemühungen der üblichen Verdächtigen den Preis zu drücken. Die Entwicklung wird auch durch den Open Interest bestätigt, der sich fast auf Allzeitrekord-Niveau bewegt. Das zeigt uns, wie hart daran gearbeitet wird, den Preis unten zu halten.

Die absolut spektakuläre Performance der Silberminen-Aktien im laufenden Jahr offenbart die wahre Geschichte. Ich glaube fest daran, dass wir unmittelbar vor einer Explosion des Silberpreises stehen. Der Silberhandel wird letzten Endes bei einem Vielfachen des aktuellen Preises von rund $ 20 ablaufen und wenn es zur Hyperinflation kommt – was angesichts der derzeitigen weltweiten Geldpolitik unabwendbar ist -, wer weiß, wie hoch die Preise dann gehen? Ich kann die Leser und Zuhörer gar nicht genug dazu ermutigen, so viel Silber wie möglich zu besitzen.

Das Herzstück der Preisdrückung: Die BIZ

Abschließend möchte ich gerne Stephen Leeb für seine Kommentare in seinem KWN-Interview am vergangenen Wochenende hinsichtlich Gold und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich lobend erwähnen. Die BIZ war seit über 20 Jahren das Herzstück der Goldpreis-Drückung und es hat mich gefreut, dass Stephen dieses Thema angesprochen hat. Ich glaube, dies ist eine sehr wichtige Sache, über die sich die Menschen im Klaren sein sollten.«

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/07/john-embry-silberpreis-vor-der-explosion/

Gruß an die Silberliebhaber

TA KI

„Wie die EZB unser Geld zerstört“ – Beschwerde in Karlsruhe eingereicht


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Markus C. Kerber hält die Experimente der EZB für gefährlich und verfassungswidrig. Der prominente Anwalt, Professor für Finanzwissenschaft und Autor des Buches „Wehrt Euch, Bürger! Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört“ hat zusammen mit anderen Wirtschaftsexperten und Unternehmern eine Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingereicht.

Herr Kerber, die Europäische Zentralbank (EZB) erwirbt seit Juni neben Staatsanleihen und Pfandbriefen der Banken auch Unternehmensanleihen. Warum?

Das müssen Sie die Europäische Zentralbank fragen, denn eine Erklärung, warum die EZB Unternehmensanleihen auf dem Markt erwirbt, gibt es meines Erachtens überhaupt nicht. Ein Grund mag sein, dass die EZB beziehungsweise das Eurosystem beim Kauf von Staatsanleihen quantitativ an Grenzen stößt und sich zur Ausweitung der Geldmenge neue Produkte ausdenken muss. Es gab seit geraumer Zeit das Gerücht, dass sich die EZB an den Markt der Unternehmensanleihen heranwagen würde, um diesen Markt in ihr Programm der quantitativen Lockerung zu integrieren.

Sollte die EZB nicht eigentlich nur Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft schaffen und nicht selbst als direkter Kreditgeber im Markt für Unternehmenskredite auftreten? 

Die EZB nimmt für sich das Recht in Anspruch, ihr Mandat, das auf Preisstabilität beschränkt ist, darauf auszulegen, eine Inflation von rund zwei Prozent zu erreichen. Sie nehmen für sich auch in Anspruch, diese Inflation durch die Ausweitung der Geldmenge herbeizuführen. Die EZB beruft sich dabei darauf, dass die Bank of England, die Federal Reserve und die Bank of Japan eine ähnliche Politik betreiben. Es ist umstritten, ob diese Politik noch vom Mandat der EZB gedeckt ist.

Ist das nicht im Prinzip verschleierte Staatsfinanzierung?

Genau das bestreitet die EZB. Mit dem Erwerb von Unternehmensanleihen wird ja keine Finanzierung des Staates betrieben. Unbestritten ist jedoch der Erwerb von Unternehmensanleihen durch die EZB, welche den Wettbewerb verzerren. Es gibt Unternehmen, die in den Genuss kommen, dass ihre Anleihen gekauft werden, und Unternehmen, die nicht in den Genuss kommen, dass ihre Anleihen erworben werden. Diese müssen eine höhere Rendite zahlen, um ihre Anleihen auf dem Markt platzieren zu können. Ferner gibt es ein Diskriminierungsverhältnis zu den Unternehmen, die nicht am Kapitalmarkt sind. Die EZB hat noch nicht erklären können, warum sie die Unternehmen, die auf dem Kapitalmarkt sind, bevorzugt.

Die EZB will mit ihren Programmen die  Konjunktur stützen und die Inflation nach oben treiben. Meinen Sie, das gelingt? Ist die EZB noch in der Lage, neue Impulse zu setzen?

Die EZB hat die These aufgestellt, dass es ohne eine minimale Inflation innerhalb der Verbraucherpreise von ungefähr zwei Prozent kein Wachstum geben wird. Das wird von vielen Ökonomen unter anderem auch von mir bestritten. Aber die EZB hat angesichts der einmaligen Maßnahmen berechtigterweise die Fragen zu stellen, ob sie nicht die Grenzen ihrer Wirksamkeit erreicht hat. Um Wachstum zu schaffen, können stabilophobe Länder wie Italien und Frankreich, vielleicht auch Spanien, ihre fiskalischen Ausgabenpolitik weiterführen, weil Verschuldung nichts kostet. Wenn Sie die aktuelle Situation in Portugal, Spanien und Irland betrachten, dann sind das Staaten, die realökonomisch weit von einem Turnaround entfernt sind.

Der ursprüngliche EU-Stabilitätspakt existiert leider nicht mehr, wofür insbesondere Frankreich verantwortlich ist. In Portugal und Spanien liegen die Defizite bei vier oder gar fünf Prozent, also sehr viel höher, als das maximale Defizit von drei  Prozent. Das eigentliche Problem ist jedoch Frankreich, das sich nicht mehr an die eigenen Staatsziele hält, die ohnehin unzureichend waren, um den Bruttoschuldenstand zu stabilisieren und gegebenenfalls zu senken. Hier befinden wir uns in der einmaligen Situation, dass sich der Präsident der Europäischen Kommission sagt, wir geben Frankreich mehr Zeit, weil Frankreich eben Frankreich ist.

Herr Kerber, Sie haben vor dem Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht. Was werfen Sie der EZB vor?

Wir haben eine Klage gegen die Bundesregierung und gegen den Bundestag eingereicht mit dem Vorwurf, dass die beiden Institutionen gemeinsam mit der Bundesbank ein mandatswidriges Programm der EZB nicht gestoppt haben und auch keine Mühe unternommen haben, dies zu tun. Die Bundesregierung schweigt dazu und der Bundestag hat das Programm abgenickt beziehungsweise glänzt durch Unterlassung. Und die Bundesbank, die mit der Weigerung zum Miktwirken ein solches Programm zu Fall zu bringen könnte, protestiert zwar in der Öffentlichkeit durch Herrn Waldmann, aber eiert mit Gehorsam Herrn Draghi hinterher.

Herr Kerber, zum Schluss noch eine aktuelle Frage: die EU bringt wohl ein Defizitverfahren gegen Spanien und Portugal auf den Weg. Was sagt das über den EU-Stabilitätspakt aus?

Zuerst muss man sich über die Zielbestimmung der europäischen Währungspolitik einigen, die bislang nur Streitereien und Destabilisierung gebracht hat. Die europäischen Volkswirtschaften sind zwischen Norden und Süden divergenter geworden. Ich schlage daher eine Parallelwährung vor, sodass die Länder mit einem starken Leistungsbilanzüberschuss, für die der Euro zu billig ist und dazu gehört die gesamte ehemalige D-Mark-Zone (Deutschland, Österreich, Dänemark, Holland, Luxemburg), dass sie eine Zweitwährung einführen. So entwickeln sich die Währungsräume auseinander und passen sich realen Gegebenheiten an. Der Euro ist für Italien und Portugal noch zu teuer, jedoch für Deutschland zu billig. Diese Diskrepanz kann man überwinden, indem man entweder auf einen Kollaps wartet, oder ein Stabilisierungssystem in Gang setzt, um die bestehende Spannung in der Eurozone zu überwinden.

Interview: Armin Siebert

Quelle: http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20160714/311396250/wie-ezb-unser-geld-zerstoert-beschwerde-karlsruhe.html

Gruß an die Aufwachenden

TA KI

 

Live-Übertragung – Sommersonnenwende – 7 Tage – Ein Feuerwerk des Wissens inmitten des Nördlinger Ries – Oliver Barth „Die neuesten Erkenntnisse über den Zusammenhang von Frequenztechnologie und Gedankenkontrolle


http://www.okitalk.com/archiv.php?castid=0616-23294

Gruß an Oli und danke an Klaus von OLKiTALK

TA KI

Honigmann Treffen in Freiensteinau 30.4.16 und 1.5.16 Erster Zusammenschnitt


Gruß an Walter Marx vom „Chiemgautreff für sein „Filmmaterial„…

und vielen Dank an Valentin Sauer, der aus dem Material versuchte einen schaubaren Zusammenschnitt  zu machen..

TA KI

Kraftort UNTERSBERG; ALMBACHKLAMM


Kraftort UNTERSBERG

Salzburger Land

Kein Berg in den Alpen fand in den letzten Jahren so viel Beachtung in der Öffentlichkeit und in den Medien wie jener Gebirgsstock, der das Berchtesgadener und Salzburger Land durch seine Präsenz charakterisiert.
Der Dalai Lama hat anlässlich seines Salzburgbesuches 1992 über den Berg gesagt, er sei das „Herzchakra Europas“. Manche bezeichnen ihn bereits als das oder ein „Herzchakra der Erde „. Begriffe die aus der spirituellen Vorstellung der beseelten Natur und Erde verständlich werden und die in der westlichen Geomantie erklärbar geworden sind. Man spricht von einem Erdenergienetz, das auch den Untersberg überspannt und an markanten Orten – sogenannten Kraftorten – besondere Kräfte erfahrbar werden lassen.

Der Untersberg kennt viele Namen: Er wird von der Bevölkerung als „Wunderberg“, als „magischer Berg“, als “heiliger Berg” uvm. bezeichnet.
Den Name “Untersberg” wird am 28. Juni 1306 zum ersten Mal erwähnt. Seit geraumer Zeit hat der Untersberg auch die Bezeichnung ”Berg des Lichts”, welche sich auf seine Lichtphänomene und Sonnenphänome zurückführen lässt.

Unvergleichbar mit anderen Bergen des Alpenraumes hat er immer schon zu Märchen und Sagen angeregt. Er ist von gigantischen Höhlensystemen durchzogen, die immer noch nicht ganz erforscht sind. Diese unzähligen Höhlen sind durch die Auswaschungen im Kalkgestein entstanden.

Es wird berichtet, dass Menschen, die in diesen Höhlen waren, erzählten, dass sie gegen die Annahme nur kurz in den Höhlen gewesen zu sein, erst nach Jahren in das Dorf zurückkamen und sogar von ihren Mitmenschen nicht mehr erkannt worden sind.
Kobolde und Zwerge hüten in diesen Höhlen unermeßliche Reichtümer.

Die Wälder des Berges hingegen beherbergen Riesen und die Wildfrauen, die mit ihren Fähigkeiten Ihnen geleistete Dienste mit Reichtum vergelten.

Zu den vielen Legenden und Erzählungen gehören auch das Zeitphänomen des Unterberges mit Zeitlöcher und Zeitsprüngen. Bis in die jüngste Zeit wurden Erlebnisse und Geschichten zu diesem Phänomen erzählt: Etwa der vor 30 Jahren verstorbene Zahnarzt aus Berchtesgarden, Herr Dr. Köberle, berichtete über dieses Phänomenen im Berg.
Diese Zeitveränderung zeigt sich in einem bestimmten, begrenzten Gebiet des Berges, in der Mittagsscharte. Geologen sprechen dabei von einer extremen Verwerfungszone, die sich auch auf die Zeitqualität auswirken kann.

Eine weitere Geschichte erzählt von einem Bauern, der am Krankenbett folgendes berichtete:
Als er in der Christmette war, seien ihm alle Anwesenden in der Kirche fremd gewesen: Die Menschen im Kirchenschiff waren „Untersbergler“ – Menschen die in den Höhlen des Berges leben. Diese Erzählung unterstreicht die Legende der „Spiegelwelt“. Demzufolge leben und beten in den Höhlen des Berges – wie im „wirklichen Leben“ Adelige, Bauern, Knechte und Mägde. An ihrer Spitze soll Kaiser Karl der Große regiert haben.

In den 14 „Untersbergkirchen“ feiert eben dieses Volk ihre Gottesdienste zu nächtlicher Stunde. Früher hätten die Leute abends auch zu den Untersberglern gebetet um Schutz für ihr Haus und ihre Almen.

Zu den 14 Untersbergkirchen gehören:

Großgmainer Pfarrkirche
St. Bartolomä am Königssee
Stiftskirche in Berchtesgaden
Maria Gern
Salzburger Dom
Maria Kirchenthal
Feldkirchen
Seekirchen
Max Glan
St. Michael
St. Gilgen
St. Zeno
Maria Eck
die nicht mehr existierende Reichenhaller Kirche St. Peter

Der Untersberg trägt eine Botschaft in sich, die zum Beispiel bei der jährlichen großen Untersbergwallfahrt am 14. August erfahrbar wird, am Tag vor dem Hohen Frauentag „Maria Himmelfahrt“ (=Kräuterweihe).
Start und Ziel ist die Marienwallfahrtskirche Großgmain. Der daneben liegende Marien-Heilgarten gehört zu den Kraftzentren der Region und man hört von vielen Heilerfolgen, die ein Aufenthalt dort oder das heilkräftige Wasser bewirkt haben sollen. Insbesondere die vielen Heilquellen des Untersbergs sind bezeichnend für die Kraft jenes Berges.

Eine weitere Wallfahrt ist die “Almer Wallfahrt”, die bei St. Bartholomä endet.
Die Almer Wallfahrt findet am Samstag nach dem 24. August (Bartholomäustag) statt.
Von der Almer Wallfahrt heißt es u.a. bei Hans Haid (Mythen der Alpen), dass die zahlreichen besonderen Wegstationen bei der Gebirgsüberschreitung (Wunderquelle, Totes Weib, u.a.) auf eine vorgeschichtliche Kultnutzung hindeuten.
Die Untersbergwallfahrt wird von jenem legendären Untersbergpfarrer gar erst seit einigen Jahren praktiziert.
Bei der Almer Wallfahrt wird zum Schluß – auf der Rückfahrt mit dem Schiff über den Königssee – an der Falkensteiner Wand angehalten, um dort den Toten zu gedenken.

Rund um den „Wunderberg“ – wie er eben in früheren Zeiten ausschließlich genannt wurde – schöpfen die Menschen wieder Wasser von seinen Quellen, dass ihnen Kraft und Heil geben soll.
Über eine der bekanntesten Quellheiligtümer, der „Irlmaier-Madonna“ in der Almbachklamm, die der Freilassinger Seher und Brunnenbauer Alois Irlmaier dem Zahnarzt Köberle hinterlassen hatte und die dieser in der Klamm aufstellen ließ, wurde im letzten Jahr auch im Radio in mehreren Folgen berichtet. Beim schweren Unwetter 1998 sei diese Madonna heil stehen geblieben. Der dortigen Quelle wird Heilkraft für die Augen nachgesagt

Die bekannteste alle Sagen aber ist die von Kaiser Karl dem Großen, der tief im Inneren des Berges schläft und erst dann wieder erwacht, wenn die Raben nicht mehr um den Gipfel kreisen.

Die Kraft des Berges zieht viele Menschen an – und nicht immer nur die rechten Leute: Adolf Hitler verliebte sich in diese Gegend vordergründig wegen des Untersberges. Er ging in der Annahme, er sei der neue Friedenskaiser wie einst Karl der Große, der ja im Untersberg schläft.

Der Zauber des Untersberges wird natürlich auch durch die Natur unterstrichen. Die wunderbare Aussicht vom Gipfel über die weiten Flächen des Alpenvorlandes bis hinein zu den Alpenkämmen ist ein unvergeßliches Erlebnis.

Der alte Barbarossa,
Der Kaiser Friederich.
Im unterirdschen Schlosse
Hält er verzaubert sich.

Er ist niemals gestorben,
Er lebt darin noch jetzt;
Er hat im Schloss verborgen
Zum Schlaf sich hingesetzt.

Er hat hinabgenommen
Des Reiches Herrlichkeit,
Und wird einst wiederkommen
Mit ihr zu seiner Zeit.

Der Stuhl ist elfenbeinern,
Darauf der Kaiser sitzt;
Der Tisch ist marmelsteinern,
Worauf das Haupt er stützt.

Sein Bart ist nicht von Flachse,
Er ist von Feuersglut,
Ist durch den Tisch gewachsen,
Worauf sein Kinn ausruht.

Er nickt als wie im Traume,
Sein Aug’, halb offen, zwinkt,
Und je nach langem Raume
Er einem Knabe winkt.

Er spricht im Schlaf zum Knaben:
Geh’ hin vor’s Schloss, o Zwerg,
Und sieh, ob noch die Raben
Herfliegen um den Berg.

Und wenn die alten Raben
Noch fliegen immerdar,
So muss ich auch noch schlafen
Verzaubert hundert Jahr.

Friedrich Rückert

Quelle: http://www.kraftort.org/Osterreich/Salzburg/Untersberg/untersberg.html

ALMBACHKLAMM

Durchkriechstein und Baumheiligtum bei Hinterettenberg;
Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung;
Heilquelle und Kraftort bei Madonna (hinter Theresienklause)
die
5 summenden Buchen in der Klammmitte direkt am Wasser

Die eher kurze, jedoch äußerst lohnende Tour beginnt gleich mit einer Attraktion: mit der Kugelmühle. In kleinen, vom Almbachwasser gespeisten Mühlen werden Steinbrocken und Steinchen des edlen Untersberger Marmors zu Kugeln geschliffen. Das Murmelspielen ist den Kindern heute fremd. Früher war das “Schussern” bei den Buben recht beliebt. Und diese Schusser wurden zentnerweise in ebensolchen Kugelmühlen hergestellt. Diese Mühle gibt es seit 1683. Sie ist die allerletzte von einstmals 40 Kugelmühlen am Almbach und zugleich Deutschlands letzte.

Nach Entrichten des Eintrittsgeldes gelangt man zu dem hervorragend angelegten, gefahrlos begehbaren Steig durch die fast 3 km lange Klamm, durch die noch bis in die sechziger Jahre unseres Jahrhunderts hinein Baumstämme gedriftet wurden. Zwischen den dunklen, engen Wänden tost das Wasser im Bachgrund. Es bildet Kaskaden und Fälle, schäumt über Gesteinsbrocken, sammelt sich in einer Gumpe,fließt durch ruhige Abschnitte. Treppe um Treppe geht man staunend zwischen den steilen Klammwänden empor. Bald wandert man auf Stegen unter überhängenden Felsen entlang, bald wechselt man über Brücken an die jeweils jenseitigen Bachufer. Von den Felswänden auf beiden Seiten rieselt zusätzliches Naß. Je nach Sonnenstand gibt es Lichtreflexe. Gelegentlich lädt eine Bank zur Rast. Die Farbe des Wassers wechselt von Grün bis Dunkelblau. Die Vegetation ist spärlich, die Steilhänge   sind hoch. Je weiter wir hinaufkommen, um so friedlicher wird das Bild. Seilsicherungen und Geländer werden seltener. Kinder finden Zugänge zum Bach und können sich erfrischen und spielen.

Die Almbachklamm ist vom 1. Mai bis 31. Oktober ganztägig geöffnet.

An einer Einbuchtung mündet ein Graben ein. Ein Steig (Tour-Abkürzung möglich!) führt hier den Waldhang hoch und leitet über schier endlose Serpentinen aus der Tiefe der Almbachschlucht durch dichtes Unterholz direkt zum Mesnerwirt und der Ettenberger Kirche.

Wir gehen aber bis zum Ende der Ausbaustrecke, bis zur Theresienklause.

Bei der Theresienklause (Höhe 700 m, ursprüngliches Gebäude, nicht bei der gleichnamigen Gaststätte in Hintergern!) überqueren wir die Klamm auf dem alten Staudamm und steigen auf einem reizvollen Steig nach Hinterettenberg hoch. Auf einer wenig befahrenen Asphaltstraße erreichen wir den Mesnerwirt neben der Kirche in Ettenberg, freundlich mit Selbstabholung und wichtig für den Energienachschub. (höchster Punkt mit 832 m).
Von Kirche und Häusern haben wir nun 2 Möglichkeiten abzusteigen. Ostwärts verläuft der Gatterlsteig (Wegweiser) und nach Südosten ein Pfad über die Wiesen des Almberges, den wir einschlagen. Ab der Mischwaldgrenze wird der Pfad steiler und etwas schroffig. In Kehren hinunter bis oberhalb der Hammerstielwand, wo der Weg scharf nach links abbiegt (Vorsicht mit Kindern: die Wand bricht rechts sehr steil ab). Durch den Wald (Ruhebänke) ist man dann rasch wieder im Tal. Hier beim Hammerstielgehöft gehen wir dann südwärts zurück zur Zufahrtsstraße von der Bundesstraße und zu den Gasthäusern am Klammeingang. Hier läßt es sich noch einmal gut rasten und vielleicht findet man ja auch noch ein nettes Souvenier mit den blankpolierten Marmorkugeln.

Geschichtliches:
Tiefe Schluchten hat der Almbach eingegraben und auch das harte Gestein wurde durch mitführendes Geröll so lange ausgehöhlt und ausgewaschen, bis das Wasser das Tal erreicht hat. Bayerische Pioniere aus Ingolstadt bauten 1894 innerhalb eines Monats den Weg durch die 3 km lange Klamm, wobei das Gefälle von ca. 200 m zwischen der Theresienklause und dem Ende der Klamm mehr als 320 Stufen, einen Tunnel, 168 m Nischenweg und 29 Brücken erforderlich machte. Dieser Weg durch die Almbachklamm ist gut gesichert und begehbar und führt abwechselnd an den Ufern des Almbachs entlang. Durch die Almbachklamm wurde bis 1963 auch Holz getriftet. Dabei ist Nutz- und Brennholz bis zu einer Länge von 4,50 m durch das enge Bachbett befördert worden. Zu diesem Zweck erbaute man von 1834 – 1836 am oberen Teil der Klamm eine 14 m hohe, 6 m breite und 17 m lange Staumauer, die man zu Ehren der bayerischen Königin Therese, der Gemahlin Ludwig I. „Theresienklause“ nannte. Hinter dieser Staumauer konnten bis zu 15.000 qm Wasser aufgestaut werden, die beim Öffnen des Schleusentors mit einem gewaltigen Schwall das in die Klamm geworfene Holz mitrissen. Am unteren Ende der Almbachklamm beim Gasthaus „Kugelmühle“ diente der Steg als Auffangrechen für das angeschwemmte Holz. Dort befindet sich auch seit über 300 Jahren die letzte Marmorkugelmühle Deutschlands. In den Jahren 1989-1990 wurde das Bachbett neu gepflastert und der Fangrechen zur gleichen Zeit mit der Brücke neu errichtet. Während der obere Teil der Almbachklamm noch einigermaßen breit ist, wirkt die Schlucht nach dem zierlichen „Sulzer-Wasserfall“, der aus 114 m Höhe über die Felsen stürzt, beengend. Oft ist das Bachbett nur zwei bis drei Meter breit. Von den darüberführenden Holz- und Eisenstegen kann man den tiefen Grund des Almbaches sehen und in den ausgehöhlten Gumpen tummeln sich in dem klaren Gebirgswasser muntere Forellen. Aber auch der Botaniker und Blumenfreund kommt voll auf seine Rechnung, denn an den Hängen aus Mischwald ist fast die gesamte Alpenflora vertreten. Es ist jedoch streng verboten, diese geschützten Blumen zu pflücken. Die 2,5 km lange Almbachklamm gehört mit ihren Wasserstürzen zu den schönsten und wenigen noch erhaltenen wildromantischen Schluchten in den Bayerischen Alpen. Der Besuch der Almbachklamm ist ein besonderes Naturerlebnis.

Geomantie der Almbachklamm:

Die  Almbachklamm gehört nicht nur zu den landschaftlich schönsten Klammen des  Alpenraums, sie ist auch geomantisch äußerst interessant und attraktiv:

In ihrem Umfeld  finden wir bedeutende Wallfahrtskirchen.
Oberhalb des  Klammausläufers, im Norden liegt Maria  Ettenberg. Der Kraftort läßt sich allerdings außerhalb der  Kirche, bei den Steinplatten und der Linde mit seiner Ruhebank lokalisieren. In  der Kirche finden wir Bilder der Drei Bethen.
Um Maria Gern im Süden – von der Klammmitte aus gesehen – rankt sich ebenso wie  um Maria Ettenberg die wundersame Geschichte von einem Muttergottesbild, einem  Gnadenbild, das zu jenem Kultplatz ”gewandert“ sein soll und damit den späteren  Kirchenbau begründet hat.
Der Ettenberg selber breitet  sich unterhalb der legendären Mittagsscharte aus. Auf seiner Höhe finden wir  gewaltige Spaltfelsen, die in früheren Zeiten meist zu den heilbringenden
Durchkriechbräuchen benutzt  wurden. Nicht zuletzt gibt es dort Hinweise auf eine Niederlassung (Komturei)  des Templer-Ordens und sogar der Heilige Gral soll dort, in einer der  zahlreichen Höhlen des mächtigen, darüber thronenden Untersbergmassiv zu finden sein.

In den letzten  Jahren nahmen die Berichte über die heilende Kraft einer Quelle im Bereich der  Almbachklamm zu. Dort, wo auch am 14. August die jährliche Untersbergwallfahrt eine ihrer Stationen hat, bei der sogenannten Irlmaier-Madonna, scheint unser  heiliger Berg “das Herzchakra der Erde” – ein besonderes Lebenselixier aus seinem Innersten zu  verschenken.

Diese Quelle in  der Bergwildnis besitzt eine magische Anziehungskraft. Sie gehört  “statistisch  gesehen“ zu den meistbesuchten Kraftorten unserer Bioregion und vielleicht  sogar des Alpenraums. Und das, obwohl der Weg zu ihr (bewusst) nicht erhalten wird und nicht für jedermann/-frau zu finden ist.

Im  Berchtesgadener Heimatkalender 2007 beschreibt ein Autor, die fast unglaubliche  Geschichte, jener Madonnenstatue und ihren Weg an die Heilquelle. Und für 2008  wird eine weitere Geschichte angekündigt: die Botschaft des Untersbergs, des  Berges des Lichts.

Wegbeschreibung: von Berchtesgaden über die B305 nach Marktschellenberg, nach ca 3 km ist die Abzweigung beschildert zum Ausgangspunkt „Wanderparkplatz Almbachklamm“

Wandermöglichkeiten:
* 3 Std. (8 km);
* Abkürzung: vor Theresienklause bei Klammmitte Aufstieg nach Ettenberg 1/2 Std.
* Klamm – Theresienklause 1 Std. / Klause – Ettenberg 1 Std. / Ettenberg – Hammerstiel/Klamm 50 Min

Rundweg:  Klamm/Parkplatz -> Ettenberg -> Hammerstielwand -> Klamm/Parkplatz
Einkehrmöglichkeit:  Gasthäuser “Almbachklamm” und “Kugelmühle” am Klammeingang; “Mesnerwirt” bei Ettenberg

Quelle: http://www.kraftort.org/Deutschland/Bayern/Almbachklamm/almbachklamm.html

Gruß an die, die am 15.August mit uns den Untersberg aufsuchen

TA KI