Das Erwachen der Schlafwandler


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Wir sind nicht mehr frei. Nicht einmal unser Denken ist es. Wir werden programmiert, lernen zu sein, was wir sein sollen. Aber es gibt eine Chance auf Deprogrammierung. Erster Teil*

Die Gehirnwäsche ist eine moderne Ausdrucksform für die psychische Manipulation einzelner oder mehrerer Individuen mit dem Ziel, den oder die Manipulierten zu Ansichten oder Handlungen zu bewegen, die bei freier Entscheidungsgewalt nicht zustande gekommen wären.

Obwohl mittels Gehirnwäsche nichts gewaschen und damit entfernt wird, sondern etwas hinzugefügt, gewissermaßen aufprogrammiert wird, wollen wir den Begriff im Folgenden weiter verwenden, aber den Aspekt der Nichtlöschbarkeit eines natürlichen Urprogramms nicht aus den Augen verlieren. Denn wie sollten wir uns von der Gehirnwäsche befreien, wenn sie bereits durch „überschreiben“ gelöscht wäre?[1]

Die Forschung und Anwendung von Manipulation von Menschen begann bereits vor Urzeiten. Spätestens seit 9/11 erleben wir aber eine Steigerung, die es dem normalen Menschen extrem schwer macht, Fiktion und Realität auseinander zu halten. Nur die Wenigen, die unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein (die gewünschte Realität) steuern, bedienen sich der Erkenntnisse moderner Psychologie und Soziologie und schauen von außen in eine Matrix, in der wir uns allesamt befinden. Das Verstehen um die Zusammenhänge gleicht bereits einer Deprogrammierung, um dieser Matrix zu entkommen.

Am Anfang stand die Gewalt, die mit Beginn des Zeitalters der Aufklärung nicht mehr ausreichte, um die Matrix aufrechtzuerhalten. Ein weiterer Sprung ergab sich um das Jahr 1850, als die Industrialisierung Formen annahm. Ob der 20 Jahre danach geborene C.G. Jung ahnte, dass seine Erkenntnisse, zusammen mit jenen von Sigmund Freud einmal die Grundlage für die heutigen Manipulationen darstellen sollten, ist unbekannt. Dass der Mensch über visuelle Reize beeinflusst werden kann, war ihm schon aufgrund seiner Arbeiten bekannt. Der Psychiater und Vater der analytischen Psychologie C.G. Jung spricht vom kollektiven Unbewussten.

Das kollektive Unbewusste

C.G. Jung geht in seinem Konzept der analytischen Psychologie davon aus, dass jeder Mensch mit einem „Paket“ Erinnerungen und Erinnerungsspuren zur Welt kommt, in dem sich die Evolution, also die Menschheitsentwicklung, gewissermaßen durch Verdichtung manifestiert. Dabei entstehen keine festgezurrten Bilder oder Verhaltensmuster, sondern ein Ausdruck immer wiederkehrender psychischer Muster, die aus Grundmotiven auf die kollektive Psyche wirken. Sie können je nach Häufigkeit eine bedeutende unwillkürliche Kraft entwickeln, der sich keine individuelle Psyche auf Dauer entziehen kann.[2] C.G. Jung nennt diese besonders starke Kraft „Archetyp“[3].

„Das kollektiv Unbewusste entwickelt sich somit nicht individuell, sondern wird vererbt. Es besteht aus präexistenten Formen, Archetypen, die erst sekundär bewusst werden können und den Inhalten des Bewusstseins fest umrissene Form verleihen.“[4]

An dieser Erkenntnis wird klar, dass besonders intensive und häufig gleichartige Erlebnissen wie Krieg, Überlebensangst, Religionen, Riten etc. Spuren im kollektiven Unbewussten hinterlassen, deren Verbreitung im Unbewussten an gelebten Volksgrenzen, nicht aber an Staatsgrenzen Halt macht und viele Generationen wirken kann.

Womit kann nun in der modernen Wissenschaft diese anerkannte Theorie unterlegt und erklärt werden, dass kulturelle Grenzen sich derart manifestieren und das einzelne Individuum über diesen Weg seine Identität erhält? In der Soziologie und der modernen Gehirnforschung ist man sich weitgehend einig, dass es eine Identität ohne Erinnerung nicht geben kann.

Die Theorie des kulturellen Gedächtnisses

Im vorliegenden Zusammenhang bedienen wir uns des Klassikers der Soziologie, Maurice Halbwachs, der in seiner Erstveröffentlichung 1925 die Theorie aufstellt, dass nicht nur einzelne Menschen über Erinnerungen verfügen, sondern auch Gesellschaften und alle Formen von sozialen Gruppen ein kollektives Gedächtnis ausbilden, das der eigenen Identitätssicherung und –stabilisierung dient.

Auf der Grundlage der Arbeiten von Halbwachs hat sich der Bundesverdienstkreuzträger und Ägyptologe Professor Jan Assmann zusammen mit seiner Ehefrau Alaida, ebenfalls eine Kennerin der ägyptischen Kultur, daran gemacht, die Theorien von Halbwachs zu verfeinern und empirisch zu unterlegen. Sie entwickelten die „Theorie des kulturellen Gedächtnisses“ (Schrift, Erinnerung und politische Identität) und beschreiben unter anderem auch die Entstehung des israelitischen Monotheismus[5].

Zusammenfassend aus Wikipedia:

„Kommunikatives Gedächtnis und kulturelles Gedächtnis sind die beiden Bestandteile des kollektiven Gedächtnisses. Das kommunikative Gedächtnis ist auf die mündliche Überlieferung der vorangegangenen drei Generationen begrenzt, nach Assmann auf rund 80 Jahre. Das kulturelle Gedächtnis umfasst den archäologischen und schriftlichen Nachlass der Menschheit. Er bezieht sich auf eine mythische Urzeit (…).“

Es ist nun verständlich, dass besonders bewegende Momente oder Zeiten in der Menschheitsgeschichte in das kollektiv Unbewusste der teilnehmenden Völker aufgenommen werden und sich im späteren Verhalten der Kulturen sichtbar zeigt. So wird unser heutiges Gesellschaftsbild immer noch von Moses bestimmt und dessen Buch Exodus, wie wir es aus dem Alten Testament kennen. Überdies erkennen wir eine Brücke zu C.G. Jungs kollektivem Unbewusstem. Es bringt auch Licht in die Frage, warum selbst kleine Gruppen fremder Kulturen größte Probleme haben, sich einer anderen Kultur innerhalb kurzer Zeit anzupassen.

Die eigene mitgebrachte kulturelle Erinnerung und Identität, die sich im kollektiven Unbewussten manifestiert, bestehend aus einer Vielzahl von Fragmenten aus ehemals Erlebtem, verhindert dies. So wird auch klar, dass das ständige Wiederholen einer Lüge irgendwann (nach Assmann etwa 80 Jahre) zum festen Bestandteil des kollektiv Unbewussten der Folgegenerationen wird (teile & herrsche, Geldsystem). Jenen, die eine „Eine Weltordnung“ errichten wollen, ist dies selbstverständlich bekannt, wie auch die neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung.

Was sagt uns die Gehirnforschung?

Im Rahmen der Quantenphysik diskutieren seit zwei Jahrzehnten Gehirn-Forscher auch über eine neue Sicht zur Funktion unseres Gehirns, das bisher als rein mechanischer „Apparat“ gesehen wurde. Aber noch heute haben etablierte Wissenschaftler Angst, über eine Schnittstelle zwischen der immateriellen Welt unserer Gedanken und Gefühle und der materiellen Welt unseres Körpers zu referieren. Die Androhung beruflicher Nachteile dürfte hier von besonderer Bedeutung sein.

Taucht ein immaterieller Gedanke in Ihrem Gehirn auf, fängt das Gehirn an, Botenstoffe sogenannte Neurotransmitter im Nervensystem zu produzieren. Elektrische Impulse werden z.B. an die Beinmuskulatur weitergegeben und wir laufen. Doch wie kann etwas Immaterielles die Materie in Bewegung setzen? Alles, was wir wahrnehmen, erfahren wir über die fünf Sinne Riechen, Schmecken, Hören, Tasten und visuelle Wahrnehmung. Wir sind hierdurch eingeschränkt in der Betrachtung der Wirklichkeit; wir nehmen nur unsere ganz individuelle Realität wahr. Streng genommen ist also die Farbe grün gar nicht grün, weil Sie nicht wissen, ob Ihr Mitmensch sie genauso sieht.

Schon 1920 machte sich Karl Lashley auf die Suche nach den Speicherorten im Gehirn. In Rattenexperimenten fand er heraus, dass die Speicherung keinesfalls immer an bestimmten Stellen stattfand. Erinnerungen schienen im gesamten Gehirn verteilt zu sein und jeder Teil des Gehirns schien den gesamten Speicher zu enthalten. Immerhin eine erste Erklärung, warum Menschen z.B. nach einem Unfall ihre Erinnerung tlw. zurückholen, was eigentlich nicht möglich sein sollte. Wenn aber in jedem „Teil“ das Ganze enthalten ist, wie sollte eine solche Speicherung dann funktionieren?

Der Forscher Karl Pribram kam auf die Idee, dass im menschlichen Gehirn die Speicherung ähnlich einer Holographie funktioniert, in dem die Erinnerungen als zweidimensionales wellenartiges Interferenzmuster im Raum gespeichert werden. Und später entpackt als dreidimensionale Muster bei Bedarf wieder in Erscheinung treten. Dies ist die bis heute einzige plausible Erklärung, wie ein Mensch im Verlaufe seines Lebens zehn Milliarden Bits an Informationen derart speichern kann, dass er einzelne dieser Informationen bei Bedarf wieder blitzschnell nutzen kann.

Die Erklärung, wo unsere Erinnerungen herkommen, ist damit aber nicht vollständig geklärt. Hier hilft uns der Forscher und Mathematiker Walter Schempp, Erfinder der MRT-Technik weiter, der maßgeblich an der Erkenntnis mitgearbeitet hat, dass die Speicherung im Quanten-Raum und nicht etwa im physikalischen Gehirn stattfindet. Die weiterführenden Arbeiten wurden von Stuart Hameroff und Roger Penrose durchgeführt, die annehmen, dass die Zelle von einer Struktur umgeben ist, die sie Zytoskelett nennen und dafür sorgt, dass die Zelle ihre Struktur behält.

Das Zytoskelett besteht aus winzigen „Röhren“, die sie Microtubulus tauften und eine Informationsschnittstelle darstellt. Diese „Mikroröhrchen“ enthalten Laser ähnliches Licht, das eine wichtige Rolle bei der Informationsaufnahme, Verarbeitung und Weitergabe spielt. Es wäre die Erklärung, warum primitivste einzellige Organismen, ohne Gehirn oder neuronales Netz, über ein Bewusstsein verfügen und einfache Aufgaben des Überlebens wie Schwimmen, Essen und Paarung ausführen können. Die Information kommt offenbar aus dem Quantenraum.[6]

Wir können an dieser Stelle im Zusammenhang mit dem Stand der Forschung feststellen, dass Erinnerungen und Bewusstsein nicht das Ergebnis der Aktivität des Gehirns sind, sondern das Gehirn als eine Art Antenne oder Empfänger eines universellen Bewusstseins (Quantenraum) betrachtet werden muss, aus dem in organisierter Form (zugelassene) Informationen abgerufen werden können und in uns wie ein „Verdrahtungssystem“ wirken. Nur so wird erklärbar, wie der Informationsaustausch innerhalb des Körpers in Lichtgeschwindigkeit, also gleichzeitig, stattfinden kann.

Es wird aber auch erklärbar, dass hier eine wechselseitige Beziehung zwischen Raum und Materie stattfindet, die unsere kollektiv im Unbewussten (Raum) gespeicherten Erinnerungen und kulturellen Erfahrungen je nach DNA-Verwandtschaft bei Geburt gewissermaßen wieder als Startprogramme liefert, denn Forscher gehen von einer Verbindung zur DNA aus (siehe Fritz Popp, Biophotonen).

Als die Welt noch in Ordnung war

Die Reste heutiger Stammeskulturen und die anthropologischen und archäologischen Funde lassen erahnen, , dass der Übergang von den nicht sesshaften Kulturen zu teil- oder komplett sesshaften Ackerbauern und Viehzüchtern ein derart großer Sprung war, dass er sich als Archetyp nach Jung in das kollektive Unbewusste bis heute verfestigte und großen Teilen der Menschheit sukzessive eine neue Richtung gab. Weg vom Archetyp der großen Mutter und greifbarer identifizierbarer Götter, (lat. natura = weibl.), deren primäre Verdrängung in allen monotheistischen Religionen zu finden ist, hin zu einer völlig neuen feudalistischen Herrschaftsform mit einem monotheistischen Gott, der als Archetyp die Aufgabe hatte, den Menschen einen Lebenssinn unter diesen Herrschaftskonstrukten zu geben. Der vorherige Versuch Echnatons, einen Sonnengott Aton zu installieren, scheiterte übrigens, weil das Volk ihre Hausgötter, die eine Brücke zur Natur darstellten, nicht aufgab.

Ob mit der Geschichte des Auszugs der Israeliten aus Ägypten tatsächlich ein physischer Auszug stattgefunden hat oder wie Freud, Assmann, Sloterdijk und viele andere zweifeln, ist im Prinzip bedeutungslos. Beweisbar ist er anhand archäologischer Funde jedenfalls nicht. Von großer Bedeutung ist aber mit dieser Geschichte die erste uns bekannte „Gehirnwäsche“, die mit der Installation des Archetyps JWHE als monotheistischer Gott Einzug fand. Die Bücher der Thora erzählen uns von der Notwendigkeit religiöser Experimente in Form mosaischer Gesetze, die der Volkswirtschaftler Prof. Gustav Ruhland als sinnvolle Wirtschaftsgesetze entlarvte und nur dem Volk als religiös motiviert auferlegt wurden(5,6).

Diese „Heiligsprechung“ und die damit verbundene Unterwerfung unter diese volkswirtschaftlichen Gesetze, die dem Volk als gottgegeben verkauft wurden, machte die Fortentwicklung des installierten Privatkapitalismus überhaupt erst möglich. Dabei ist es unerheblich, dass zunächst kein liquides Geld verwendet wurde. Es kommt ausschließlich darauf an, dass von nun an Waren des täglichen Bedarfs beliebig gehortet wurden in Erwartung auf höhere Preise durch Verknappung. In den früheren Stammesgesellschaften (Gleiche unter Gleichen) war dies unmöglich. Neid, Hass und Gier bestimmten nun den Alltag, sodass sich Moses (wahrscheinlich eine Metapher für eine Gruppe von Führern) die erste bekannte Gehirnwäsche einfallen lassen musste: Einen monotheistischen Gott, der straft und vergibt. Der Siegeszug des Kapitalismus konnte beginnen. Schließlich hatte der Urkommunismus mit der per Gewalt auferlegten Akzeptanz des Herrschertums der Ägypter und anderer als Vorläufer auch keine befriedigende Lösung gebracht.

Von nun an ging´s bergab oder doch nicht?

Die Menschheit verließ den Garten Eden, wie uns die Geschichte von Adam und Eva in Metaphern erzählt. Von nun an war die Ökonomie (griech. Oikos – weibl.) nicht mehr die Urdomäne der Frau, wie seit Urzeiten als Archetyp hinterlegt, sondern änderte sich schlagartig, mit allen beschriebenen Verwerfungen (z.B. Mordversuche an Moses) in eine männlich-patriarchalischen Gesellschaft. In den matriarchalen Vorkulturen galt der Platz als heilig, an dem die Frau das Feuer zu zähmen vermochte und für Licht, Liebe, Nahrung und Wärme sorgte. Nicht von ungefähr wurde in Griechenland die Göttin Hestia (bildlos), Göttin des Herd- und Opferfeuers, in Rom Vesta, Hüterin des heiligen Feuers, verehrt.

Mit dem Übergang in staatliche Repressionsstrukturen und der Änderung der Ökonomie in eine privatwirtschaftliche Struktur begannen die Verwerfungen, die uns in den alten Schriften mannigfach Zeugnis geben. Diese frühen Archetypen,

  1. Akzeptanz der Herrschaft und
  2. Übernahme des Gottes JHWE der EINZIGE und nicht greifbare, als Ersatz für den natürlichen Archetyp der großen Mutter Natur ( lat. natura = weibl. ) sind verantwortlich für die darauf folgenden Verwerfungen bis in die heutigen Tage. In parallelen Kulturen verliefen zeitversetzt ähnliche Entwicklungen.

Heute stehen wir wieder vor einem epochalen Paradigmenwechsel, der notwendig wird, weil wir unter den Bedingungen des Raubbaus und der Zerstörung, nicht zuletzt aufgrund der furchtbaren zur Verfügung stehenden Waffen, nicht mehr so weitermachen können.

Dass wir immer noch keine Lösungsansätze diskutieren, ist der Tatsache geschuldet, dass es einer kleinen vorwiegend privaten Kaste von Herrschern gelungen ist, bis in die Zeiten der Aufklärung mit Gewalt und der Programmierung der beiden wichtigsten Archetypen               (akzeptierte Herrschaft und Religion), vertikale Gesellschaftsstrukturen im kollektiven Bewusstsein als notwendig und alternativlos zu etablieren.

Mit dem Beginn des Aufklärungszeitalters (ab etwa 1650) und den damit verbundenen Diskussionen der seinerzeitigen Intellektuellen um die Rationalität und der Verschärfung durch den Beginn des Industriezeitalters ab etwa 1850, begann auch die Manipulation über die einfache Gewaltausübung hinauszugehen. Mit zunehmender Erschließung moderner Technologien und Erkenntnissen aus der Verhaltens- / und Wahrnehmungspsychologie, die der programmierte Untertan nicht erkennt, werden die Menschen in einer Matrix gehalten, was umso leichter fiel, je stärker sich die Kruste des kollektiv Unbewussten verfestigte. Religionen und das verzinsliche (Schuld) – Geldsystem halten nur eine kleine Minderheit für entbehrlich. Die große Masse ist darauf „programmiert“ zu gehorchen.

Die Tricks der Manipulation

Da wir hier die kollektive Manipulation besprechen, wollen wir individuelle Systeme, wie das MK Ultra System des militärischen Komplexes der USA, außen vor lassen. Den größten Einfluss auf unser Verhalten haben die Massenmedien, wie TV, Kino, Radio, Zeitungen, Magazine, Bücher, Video-/ Audioaufnahmen, Schulen, Universitäten und das Internet. Die Auswirkungen werden heute in der Disziplin Kommunikationswissenschaft diskutiert, wobei diese selbst bereits von Interessengruppen unterwandert ist. Dass Beeinflussung von interessierter Seite nicht nur politisch, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen (Marketing) stattfindet, sei hier am Rande erwähnt.

In seinem Buch „Schöne neue Welt“ beschreibt Aldous Huxley, dem man mit der Veröffentlichung dieses Buchs prophetische Gaben zusprach, ein düsteres Bild einer Zukunftsgesellschaft, in der eine unpersönliche, den Massen unbekannte Elite die Gesellschaft beherrscht. Er selbst beschreibt im Vorwort seines Buchs die Handlanger der „Unsichtbaren“ als Repräsentanten kommerzieller und politischer Organisationen, die eine Reihe neuer Techniken entwickelt haben, um im Interesse dieser „Unsichtbaren“ die Gedanken und Gefühle der Massen zu manipulieren. In der Tat prophetisch.

Die flächendeckende organisierte Manipulation dürfte mit Walter Lippmann, einem amerikanischen Intellektuellen und Gewinner des Pulitzer Preises, begonnen haben, der mit seinen Statements bereits die Geistesverfassung der Eliten als deren Sprachrohr klar zum Ausdruck brachte. In seinem Buch „Die öffentliche Meinung“ bezeichnet Lippmann die Massen als eine „gewaltige Bestie“ und eine „verwirrte Herde“, die von einer herrschenden Klasse geführt werden müsse. Um die primären Fehler einer Demokratie abzufedern, solle eine spezialisierte Klasse aus Experten und Bürokraten die „trampelnde und brüllende Herde“ zu „interessierten Zuschauern“ degradieren.[7]

Diese Sichtweise vertrat auch Edward Barnays[8], der C.G. Jungs und Freuds Erkenntnisse zur Grundlage nahm, die „brüllende Herde“ zu dressieren; das persönliche und das kollektiv Unbewusste der Öffentlichkeit zu manipulieren. Edward Barnays war Neffe von Sigmund Freud und Urenkel des Hamburger Rabbiners Isaak Bernays. So machte er sich daran, die Erkenntnisse für seine Auftraggeber zunutze zu machen:

„Wir werden regiert, unser Denken wird geformt, unser Geschmack wird geformt, unsere Ideen werden vorgegeben – und das größtenteils von Menschen, von denen wir noch nie gehört haben. Das ist ein logisches Resultat der Art und Weise, wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Eine riesige Anzahl von Menschen muss auf diese Weise kooperieren, wenn sie als reibungslos funktionierende Gesellschaft zusammenleben wollen. Unsere unsichtbaren Führer sind sich in vielen Fällen der Identität ihrer Kameraden im inneren Kabinett nicht bewusst.“(E. Bernays)

Sein Kollege Ivy Lee beriet die Rockefellers, als sie ihr Image aufbessern wollten, weil es in einer der Fabriken zu blutigen Auseinandersetzungen kam. Sogar die IG Farben waren Anfang der 30iger auf seiner Kundenliste. Dort verhalf er der NSDAP zu einem massenkompatiblen Image.

In den Jahren 1939 und 1940 war die Universität von Chicago Gastgeber einer Reihe von geheimen Seminaren zum Thema Kommunikation. Diese Denkfabriken wurden von der Rockefeller Stiftung finanziert und involviert waren die bekanntesten Forscher auf dem Feld der Kommunikationswissenschaft und soziologischer Studien. Einer dieser Gelehrten war Harold Lasswell, ein führender amerikanischer Politikwissenschaftler und Kommunikationstheoretiker, spezialisiert auf die Analyse von Propaganda.

Auf der Grundlage des Erfolgs Edward Barnays, die konsumstreikende amerikanische Bevölkerung binnen kurzer Zeit zu einer Masse von begeisterten Konsumenten zu machen, die nicht mehr den Nutzen in den Vordergrund stellten, sondern durch massenpsychologische Beeinflussung auch nutzlose Ware als erstrebenswerten Besitz ansahen, wurde die Geldelite und die Politik auf diese Konzepte aufmerksam. Seit dieser Zeit sprießen bis heute Unternehmen aus dem Boden, die sich neuester Erkenntnisse der Psychologie bedienen, um die Massen zu beeinflussen.

So kommt auch Gustav Le Bon, der Vater der Massenpsychologie zu Ehren, dessen Erkenntnis, zusammen mit dem Wissen um das kollektiv Unbewusste C.G.Jungs, zu einer explosiven Erkenntnis führte. Schafft man es, einer Masse eine Meinung als Wahrheit über einen längeren Zeitraum von etwa 80 Jahren einzufiltrieren, dann wird sie sich im kollektiv Unbewussten zur unangreifbaren Wahrheit verfestigen.

Le Bon drückte es so aus:

„Der unumstößliche Beweis kann von einem gebildeten Zuhörer angenommen worden sein, aber das Unbewusste in ihm wird ihn schnell zu seinen ursprünglichen Anschauungen zurückführen.“[9]

Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Holocaust, Vietnam-Krieg und Korea-Krieg. Nur einer kleinen Minderheit sind noch die wahren Zusammenhänge bekannt. Es besteht die Gefahr, dass durch die Gehirnwäsche diese Geschichtsereignisse auf immer verloren gehen, weil die Völker die Lügen als Wahrheit in ihr kollektiv Unbewusstes übernehmen. Es besteht aber auch die Gefahr, dass Völker auf lange Sicht die sozialistische Agenda der „Frankfurter Schule“ als Ersatzreligion übernehmen und damit unseren Kindern die Chance nehmen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Der Angriff der Branchenriesen, der Industrie-/ und Finanzoligarchie und der Politik auf das Unbewusste hat ein gigantisches Ausmaß angenommen. Wir aber wissen jetzt: Es lassen sich nur Programme aufsetzen, das natürliche Programm bleibt stets erhalten; es ist vielleicht überdeckt, aber nicht verschwunden. Man muss es nur zurückerobern. Dazu gehört das Wissen um die Mittel und deren wissenschaftliche Grundlagen, derer Sie sich habhaft gemacht haben.

Die Zehn Strategien der Manipulation

  1. Kehre die Aufmerksamkeit um
    Prüfe, ob das, was als wichtige Nachricht verkauft wird, von einer tatsächlich wichtigen ablenken soll! Aktuelles Beispiel: Wichtige Gesetze werden gerne in Zeiten von Großevents wie Sportveranstaltungen gelegt, um die Aufmerksamkeit zu beeinträchtigen.
  2. Erzeuge Probleme und liefere die Lösung
    Es ist ein Ziel vorgesehen, das nur durch die Schaffung eines Problems erreichbar ist, weil die Bevölkerung sonst auf die Barrikaden geht. Aktuelles Beispiel: Kreiere eine Wirtschaftskrise, um eine radikale Beschneidung der Grundrechte durchzusetzen.
  3. Stufe unangenehme Änderungen ab
    Die schrittweise Änderung von Leistungen des Staats lassen sich leichter durchsetzen als eine abrupte Verfügung, weil die Masse dazu neigt, über große Zeiträume in ein „alles wird gut“ zu verfallen. Aktuelles Beispiel: Der schrittweise Gang in den Überwachungsstaat unter geheimer Vorbereitung, aber offener Exekution.
  4. Aufschub von Änderungen
    Änderungen, deren Tragweite kurzfristig für Ablehnung sorgen, werden gerne in eine für den Betroffenen lange Zukunft geschoben. Die Akzeptanz z.B. von Gesetzen wird dadurch deutlich erhöht. Aktuelles Beispiel: Die Rentenreform mit ihrer Stufung des Eintrittsalters.
  5. Sprich zur Masse wie zu kleinen Kindern
    Spricht man zu Menschen wie zu Kindern, wird das Verhalten der Angesprochenen ebenfalls trivial. So lassen sich unangenehme Wahrheiten einfacher verkaufen. Es gilt: Je trivialer, desto größer die Vernebelung. Aktuelles Beispiel: Die Weihnachtsansprache von Fr. Merkel 2014
  6. Konzentriere dich auf Emotionen und nicht auf Reflexion
    Mit der Lenkung auf Emotionen werden Reflexionen, also kritisches Nachdenken, weitgehend verhindert. Aktuelles Beispiel: Um die Akzeptanz der Flüchtlingsinvasion zu erhöhen, hatte man zum genialen Zeitpunkt ein totes Kind mit rotem T-Shirt über die „BILD“ lanciert, das zum Zwecke optimaler visueller Darstellung am Meeresufer in Pose gelegt wurde.
  7. Versuche, die Ignoranz der Gesellschaft aufrechtzuerhalten
    Die Masse soll nicht fähig sein, die Methoden und Kontrolltechniken zu erkennen. Das akademische Wissen soll nicht begriffen werden. Aktuelle Beispiele: Die Einrichtung von Kitas für alle und die Reduzierung der Anforderungen in den Schulen und Universitäten.
  8. Entfache in der Bevölkerung den Gedanken, dass sie durchschnittlich sei
    Schaffe es, dass die Bürger zu glauben beginnen, dass es cool und normal sei dumm, vulgär und ungebildet zu sein. Informationsträger: Primitive Kunst (Tattoos, Nasenringe etc.), Musik-/ DVD – Cover, Smartphones, Tablets, TV, Internet.
  9. Wandle Widerstand in das Gefühl schlechten Gewissens um
    Ohne Handeln keine Gegenwehr! Die Gesellschaft soll kollektiv glauben, dass sie zu dumm und inkompetent sei und daher an allem Schuld trägt. Wer Schuld trägt, der ist nicht imstande, eine Revolution zu entfachen. Aktuelles Beispiel: Ihr seid Nazis, rechte Populisten, dumm und versteht nichts.
  10. Lerne Menschen besser kennen, als sie sich selbst es tun
    In den letzten Jahrzehnten ist das Wissen um Neurologie (Gehirnforschung), Soziologie und angewandte Psychologie zwischen Volk und Elite divergiert. Das war der Plan. Die Masse, auch der Mittelstand ist ungebildet. Aktuelles Beispiel: Entfall wichtiger Informationen zur Deprogrammierung, wie sie dieser Artikel liefert, sind bewusst aus allen Bildungseinrichtungen entfernt worden und stattdessen werden die unbelegten Behauptungen der „Frankfurter Schule“ zur weiteren Verdummung der Menschen gelehrt.[10]

Fazit

Sie, liebe Leser, haben nun die Aufgabe, die u. a. Verlinkungen zur weiteren Deprogrammierung zu nutzen. Den Anfang haben Sie gemacht. Die Verlinkungen enthalten teilweise kostenlose komplette Bücher als download. Wenn der Totalitarismus in Europa Einzug gehalten hat, sagen Sie nicht, Sie hätten nichts gewusst. Wenn Ihnen niemals wieder ein politischer Agitator, eine Nachrichtensprecherin oder eine ebenfalls programmierte Künstlerin ein „x für ein u“ vormachen soll, wie die von den „Programmierern“ selbst inszenierte, auf emotionaler Ebene ablaufende Invasorenkrise, die Ihren natürlichen Selbstschutz und ihre Reflexionsfähigkeit auslöschen soll, dann ist es an der Zeit zu verstehen, dass links und rechts und herrschen und beherrscht werden nur Luftnummern in einer eigens dafür gebauten Matrix sind.

Ganze fünf Multi-Mediakonzerne verteilen ihre Deutungshoheit, ähnlich einem Trichter, mit ihren zahlreichen Public-Relations-Sparten, Agenturen und „polling agencys“ über die Welt. Hinzu kommen die Denkfabriken und Geheimdienste der selbsternannten Eliten, die ihre menschenverachtenden Anleitungen im Schatten kommunizieren. Kommt etwas von Reuters oder dpa, seien Sie sicher, es besteht Recherchebedarf. Kommt etwas von Forsa, schauen Sie zuerst, wer es von der SPD in Auftrag gegeben hat. Lesen Sie in den Mainstreammedien, so bedenken Sie, dass der überwiegende Teil sich über Dachorganisationen wie die „Atlantik Brücke“ gemein gemacht hat.

Starten Sie mit dem Tipp des o. e. „Menschenfreundes“ Harold Laswell, der zusammenfasste:

„Wer (sagt) Was (zu) Wem (durch) Welches Medium (mit) Welchem Effekt?“

 

*Im kommenden Teil 2 beschäftigen wir uns mit dem uralten Geldsystem und warum es möglich war, dass es heute in der Grundkonstruktion immer noch existiert. Die Voraussetzungen hierfür erfüllt der vorliegende Artikel.

 

Anmerkungen

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gehirnwäsche

[2] tlw. aus uni-protokolle.de

[3] http://schlüsseltexte-geist-und-gehirn.de/downloads/Archetypen.pdf

[4] C.G. Jung, „Archetypen“, Deutscher Taschenbuchverlag

[5] https://docupedia.de/zg/Erinnerung_und_Ged%C3%A4chtnis

[6] http://www.bibliotecapleyades.net/ciencia/ciencia_consciousuniverse192.htm

[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Lippmann

[8] http://handbuch-manipulation.de/wp-content/uploads/2014/01/WB-Chomsky_10_Strategien_Massenmanipulation.pdf

[9] http://www.kritisches-netzwerk.de/sites/default/files/Gustave_Le.Bon_Psychologie_der_Massen.pdf

[10] tlw. Ursprung Noam Chomsky

Quelle: http://www.geolitico.de/2016/07/26/das-erwachen-der-schlafwandler/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

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Sie fliehen vor Gewalt – und morden ihre Gastgeber


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Mit einer Axt, mit einer Machete, mit einem Rucksack voll Sprengstoff: Drei blutige Dramen in nur sieben Tagen zeigen, wie dramatisch die deutsche Einladungspolitik gescheitert ist. Die Verbrechen in Würzburg und Reutlingen sowie der Selbstmordanschlag in der Nacht auf Sonntag in Ansbach in Bayern belegen: Die deutsche (aber auch die österreichische) Regierung hat die Kontrolle über ihre Gäste aus Syrien, Afghanistan, Marokko oder Tunesien verloren.

Falsch: Es gab nie eine Kontrolle. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Europas gesamte „Refugees Welcome“ Partie hatte bisher nur ziemlich viel Glück gehabt: Die Sex- Attacken, Vergewaltigungen, Messerstechereien, Drogendelikte, Diebstähle etc. wurden von willfährigen Medienhäusern verniedlicht.

Spätestens mit dieser Woche ist die Verharmlosungspolitik und Verharmlosungs- Berichterstattung am Ende: Den Angehörigen der Opfer der Bluttaten in Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach ist nämlich absolut egal, ob der Herr Mörder „vom IS geschickt wurde“, „sich selbst radikalisiert hat“, „ein psychisches Problem hat“ und/oder „ein Mobbingopfer“ oder aber bloß „ein Nachahmungstäter“ sein soll.

Faktum: Wären diese ausländischen Täter nicht (meist über Österreich) ungehindert und unkontrolliert nach Deutschland gekommen, wäre Dutzenden Familien unsägliches Leid erspart geblieben.

Je mehr junge Männer, desto mehr Kriminalität

Die grauenhaften Verbrechen in den vergangenen sieben Tagen  sollen hier sicher nicht entschuldigt werden aber diese Entwicklung war für Experten vorhersehbar. Der bekannte deutsche Gehirnforscher und Gerichtsgutachter Jürgen Müller sagte dazu im Interview für das „Krone“ Crime- Magazin: „Weniger junge Männer = weniger Straftaten. Die meisten Verbrechen werden nämlich von jungen Männern im Alter von 15 bis 30 Jahren begangen.“ Also: Je mehr junge Männer, desto mehr Kriminalität in einer Gesellschaft und die Masse der Hunderttausenden Flüchtlinge war männlich und jung …

Österreich spielt bedenkliche Rolle

Während in Deutschland bereits die Gäste ihre Gastgeber abschlachten, ist es in Österreich zum Glück noch zu keinem Todesopfer gekommen. Wie Experten der Exekutive hinter vorgehaltener Hand meinen: „Die Islamisten und Attentäter schätzen Österreich weiterhin als Rückzugsgebiet.“

Ein Beispiel dazu: Die rot- grün regierte Stadt Wien hat sogar einen tschetschenischen Terror- Kommandanten mit einer Sozialwohnung versorgt. Dass der IS- Mörder jahrelang unter falschem Namen Sozialhilfe bezog, wird weder dementiert, noch bestätigt. Vermutlich kein Einzelfall.

Schluss mit der Asyl- Träumerei

Der Rechtsstaat muss wieder funktionieren, in Deutschland wie in Österreich. Auch wenn dafür eine enorme Kraftanstrengung nötig ist, müssen sämtliche Asylwerber von Kriminalisten und Verfassungsschützern vernommen werden. Top- Experten wie etwa die US- Daten- Profis von „Palantir“ könnten die Angaben der Migranten sammeln, vergleichen, auswerten, auf Ungewöhnliches abchecken, mögliche Lügen entdecken.

Und wir alle wollen bitte nicht hören, dass diese Überprüfung der neuen Gäste „aus Personalmangel“ oder wegen „fehlender Finanzmittel“ nicht möglich sei. Es geht jetzt um uns. Und um das Leben unserer Kinder.

Quelle: http://www.krone.at/Welt/Sie_fliehen_vor_Gewalt_-_und_morden_ihre_Gastgeber-Krone-Kommentar-Story-521506

Gruß an die Deutschen

TA KI

Grenzen der inneren Sicherheit


Die Serie von Gewalttaten erschüttert die deutsche Politik und Öffentlichkeit. In den Debatten dominieren eher Nebenschauplätze.

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Würzburg, München, Reutlingen, Ansbach – es scheint, als hole Deutschland in kurzer Zeit nach, was andere Länder in Europa bereits durchgemacht haben. Der Umstand, dass die Tat von Ansbach offenbar einen islamistischen Hintergrund hat und damit der erste Selbstmordanschlag in Deutschland gewesen ist, wirkt wie der Beweis dafür – auch wenn der Anschlagort knapp einer viel grösseren Katastrophe entging.

Ratlosigkeit der Politik

Flüchtlinge, die sich zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekennen, sind in zwei Fällen die Täter. Die deutsche Regierung hat sich am Montag eher schwergetan mit einer Reaktion. Ihre Vertreter warnten aber davor, die Gewaltakte in einer Linie zu sehen.

Was für die politische Bewertung der Ereignisse von grosser Bedeutung ist, kümmert die Öffentlichkeit zunächst weniger. In den Diskussionen der vergangenen Tage vermengten sich allgemeine Fragen der inneren Sicherheit mit der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Regierung und deren Durchsetzung. Viel mehr als Worte der Betroffenheit hatte die in der Uckermark weilende Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht auszurichten: Sie sei immer im Dienst und stehe im Kontakt mit allen zuständigen Ministern, besonders Innenminister Thomas de Maizière und dem Kanzleramtsminister Peter Altmaier.

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Die Politiker und Publizisten, die nun im Internet ihre Flüchtlingspolitik pauschal für den Verlust an Sicherheit und Kontrolle des Staates verantwortlich machen – unter ihnen auch die Co-Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag, Sahra Wagenknecht –, sehen sich in ihrer Skepsis bestätigt. Die Alternative für Deutschland spricht gar von einer Politik, die sich als die grösste Bedrohungslage für Deutschland und Europa seit dem Ende des Kalten Krieges erweise. Von jenen, die mit wenig Sinn für Nüchternheit und Realismus die «Willkommenskultur» bejubelt haben, ist dagegen wenig zu vernehmen. Angesichts der Ferienzeit war es nur Innenminister de Maizière, der sich in Berlin ausführlich selbst zu Wort meldete. Er rief zu Besonnenheit und Wachsamkeit auf und beschwor die Stärke des Rechtsstaats. Mit einer erhöhten Präsenz von Polizisten an Bahnhöfen und Flughäfen und im Hinterland der Grenzgebiete will er auch das subjektive Sicherheitsgefühl unterstützen. Ähnliches kündigte für Bayern dessen Innenminister Joachim Herrmann an.

Anschläge wie jene von Würzburg und Ansbach sind einerseits gewiss nur schwer zu verhindern. Anderseits werden sich auch die bundesweiten Sicherheitsbehörden fragen müssen, warum Personen, die, wie der Selbstmordattentäter von Ansbach, psychisch labil waren und Zutaten für Sprengstoff zu Hause horteten, nie weiter auffielen. Der Konsum gewaltverherrlichender islamistischer Videos dürfte dagegen ein geringes Indiz für deren Gefährlichkeit sein. Sehr viele gerade der jungen Flüchtlinge aus Syrien schauen sich die Filme ganz selbstverständlich an.

Wettlauf um Rückführungen

De Maizière wies aber auch darauf hin, dass Sicherheitsüberprüfungen von Flüchtlingen, wie sie jetzt aus Bayern gefordert wurden, nur bedingt Ergebnisse zeitigen. Wenn die Möglichkeit zum Abgleichen der erhobenen Daten fehlt, helfen auch Fingerabdrücke nicht viel. Ob jemand mit terroristischer oder anderswie gefährdender Absicht als Flüchtling ins Land gekommen ist, lässt sich damit nicht belegen. Die im Winter erfolgte Wiedereinführung individueller Asylverfahren auch für Syrer erachtet der Innenminister dagegen als sinnvoll. Die fehlenden Einreisepapiere vieler Flüchtlinge machen vor allem den Leitern der deutschen Sicherheitsbehörden grosse Sorgen.

Die politischen Debatten, die aus der Beklommenheit über die Anschläge und den Münchner Amoklauf folgten, sind wenig ergiebig. Weil der Täter von Ansbach eigentlich hätte ausgeschafft werden müssen, dreht sich eine davon um Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber. Das ist seit Beginn der Flüchtlingskrise ein bei Politikern beliebtes Thema, mit dem sie ihrer Milde gegenüber Neuankömmlingen die Strenge des Rechtsstaats entgegensetzen. Um die Rückführungen ist deshalb seit Monaten eine Art Wettlauf der dafür zuständigen Bundesländer im Gange – begleitet von einer Polemik unter Flüchtlingshelfern.

Auf Bundesebene haben Innen- und Aussenministerium Vereinbarungen mit Herkunftsländern von Flüchtlingen abgeschlossen, etwa mit den Maghreb-Staaten. Im Innenministerium ist eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Bundesländer bei freiwilligen und zwangsweisen Rückreisen unterstützen soll. Mehrmals haben sich Verantwortliche, auch de Maizière, frustriert über Hindernisse, etwa ärztliche Atteste, geäussert. Plötzliche Fortschritte bei all diesen vielfältigen Hürden im In- und Ausland sind nicht zu erwarten.

Nicht ergiebiger ist die im Zusammenhang mit der über Stunden unklaren Lage am Freitagabend in München aufgekommene Diskussion über den Einsatz der Bundeswehr im Innern. Dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die solche Einsätze zu einer Normalität werden lassen will, am Freitag gemeinsam mit dem Generalinspekteur Volker Wieker eine Feldjäger-Einheit in Bereitschaft hatte versetzen lassen, löste bei den deutschen Medien etliche Irritationen aus. Kritiker meinten, die Polizei habe den Bedarf gar nicht angemeldet, und vermuteten eine demonstrative Aktion, um von der Leyens Politik voranzutreiben. Innenminister de Maizière verteidigte seine Ministerkollegin: In unübersichtlichen Lagen müssten sich Sicherheitsbehörden auf den denkbar schlechtesten Fall einstellen. Überflüssig sind aber auch die Stimmen jener, die diese Einsätze auf neue rechtliche Grundlagen stellen wollen.

Sicherheitsfragen überhört

Die innere Sicherheit geniesst seit geraumer Zeit, nicht erst seit den Attacken der vergangenen sieben Tage, grössere Aufmerksamkeit im ganzen politischen Spektrum. Die Bewältigung der Flüchtlingskrise und die allmählich auch Deutschland erreichende Welle des islamistischen Terrorismus haben auch Sozialdemokraten, Grüne und Linke dafür eingenommen. Anti-Terror-Gesetze wurden verschärft, Ressourcen verstärkt. Mit ihren skeptischen Einschätzungen der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel fanden die Chefs der Sicherheitsbehörden aber kaum Gehör bei der Politik – allzu offenherzige Interviews und Äusserungen hinter vorgehaltener Hand waren die Folge des Frusts. Nun sind sie selbst angesichts der als Serie empfundenen Gewalttaten unter erhöhter Beobachtung.

Quelle: http://www.nzz.ch/international/europa/nach-den-gewaltakten-in-deutschland-grenzen-der-inneren-sicherheit-ld.107548

Gruß an die, die wissen, daß „SO“ der Polizeistaat errichtet wird!

TA KI

Henkel fordert Ehrlichkeit in der Asylpolitik: „Wir haben völlig verrohte Personen importiert“


CDU-Mann Henkel fordert eine offene und ehrliche Diskussion über die Probleme der Masseneinwanderung: „Wir haben offenbar einige völlig verrohte Personen importiert, die zu barbarischen Verbrechen fähig sind, die in unserem Land bislang kein Alltag waren. Das muss man klar und tabulos benennen.“

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Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) fordert eine offene Debatte um die Flüchtlingspolitik. Nach den jüngsten Anschlägen in Deutschland müsse man bereit sein, ehrlich über Gewaltexzesse von Flüchtlingen zu diskutieren.

„Zur Ehrlichkeit gehört, dass es in Würzburg, Reutlingen und Ansbach jüngst einige abscheuliche Gewaltverbrechen gegeben hat, die von Flüchtlingen begangen wurden. Diese Taten wurden auf grausamste Art und Weise durchgeführt, mit Äxten, Macheten und Sprengstoff. Niemand darf sich etwas vormachen: Wir haben offenbar einige völlig verrohte Personen importiert, die zu barbarischen Verbrechen fähig sind, die in unserem Land bislang kein Alltag waren. Das muss man klar und tabulos benennen. Zu dieser Klarheit zählt auch, dass wir uns offensiv mit dem Thema Islamismus auseinandersetzen. Ansonsten riskiert die Politik, dass sie als realitätsfremd wahrgenommen wird,“ schrieb Henkel in einer Mitteilung, die der „Tagesspiegel“ veröffentlichte.

Demnach warnte Henkel aber auch vor Populismus. Das Auftreten der AfD müsse sich ändern. Die Partei solle sich klar von diejenigen distanzieren, die „mit den Taten einiger barbarischer Verbrecher jetzt Stimmung gegen alle Flüchtlinge in unserem Land“ machten. Dies habe sich vor allem am Freitagabend gezeigt, „als Rechtspopulisten den Amoklauf von München mit dreisten und falschen Spekulationen schamlos ausgeschlachtet haben.“

Henkel drückte auch seine Betroffenheit gegenüber den Opfern aus. Die Frequenz, „mit der in diesen Tagen dunkle Nachrichten über Deutschland und Europa hereinbrechen“ sei unerträglich. Es sei nachvollziehbar, dass viele Menschen in Deutschland Angst hätten. Deshalb fordere er eine Diskussion mit „Besonnenheit, aber auch mit Ehrlichkeit“.

Der Vorschlag des CDU-Mannes wurde umgehend kritisiert. Auf Twitter schrieb der Linken-Politiker und Ex-Pirat Oliver Höfinghoff:

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/henkel-fordert-ehrlichkeit-in-der-asylpolitik-wir-haben-personen-importiert-a1915574.html

Gruß an die, die bereits im letzen Jahr ahnten was da „importiert“ wird und zwar gleich inklusive der Waffen!!!

TA KI