Erfolg! Buenos Aires schließt seinen Zoo, weil „Gefangenschaft erniedrigend ist“


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Zur Freude von Tierrechtsaktivisten hat Buenos Aires Pläne angekündigt, seinen seit 140 Jahren bestehenden Zoo zu schließen.

Haben Sie das gewusst? Nur eine Minderheit von Tieren, um die man sich im Zoo kümmert und die bereitstehen, um von der Öffentlichkeit angestarrt zu werden, werden in Gefangenschaft gehalten, um ihre Art zu erhalten. Der Rest davon sind oft Publikumslieblinge, so wie Eisbären, Giraffen und Nilpferde, die zur Unterhaltung der Menschen in Gefangenschaft leben.

Weil es Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum besser geht, wenn sie in Freiheit sind, hat Costa Rica kürzlich alle seine Zoos geschlossen. Nun folgt Buenos Aires diesem Beispiel und plant laut Horacio Rodríguez Larreta, dem Bürgermeister von Argentiniens Hauptstadt, seinen Zoo zu schließen, weil „Gefangenschaft erniedrigend ist“.

Diese Situation der Gefangenschaft ist für die Tiere erniedrigend, es ist nicht die richtige Art und Weise, sich um sie zu kümmern, sagt der Bürgermeister.

Wie The Guardian meldet, werden die 2.500 Tiere des Zoos – die 89 Säugetierarten, 49 Reptilienarten und 175 Vogelarten umfassen – in Naturreservate im ganzen Land transportiert. In ihrem neuen Zuhause werden sie in passenderen Umgebungen leben. Die alten und kranken Tiere, die eine Umsiedlung wahrscheinlich nicht überstehen würden, werden in ihren Gehegen bleiben, aber ohne dabei ausgestellt zu werden.

Der Zoo wird in einen „Ökopark“ umgewandelt, der dazu dienen wird, die Öffentlichkeit darüber zu unterrichten „wie man sich um verschiedene Spezies kümmert und eine Beziehung zu ihnen herstellt.“ Seine Zielgruppe werden insbesondere Kinder sein.

Rodríguez sagt:

Wir müssen den Tieren Wertschätzung entgegenbringen. Die Art, wie sie [im Zoo] leben, ist dazu definitiv nicht der richtige Weg.

Tiere, die vom illegalen Handel gerettet wurden und wieder aufgepäppelt werden müssen, sind ebenfalls im Ökopark willkommen, sagen Beamte der Stadt.

Einer der Gründe, warum der Zoo geschlossen wird, könnte laut der BBC darin bestehen, weil er in der Vergangenheit skandalumwittert war. Zum Beispiel wurde die Einrichtung, neben anderen Beschwerden, dafür kritisiert, in seiner bekanntermaßen heißen Stadt Eisbären zu halten.

Dazu erklärt der Tierrechtsanwalt und langjährige Aktivist für die Schließung des Zoos, Gerardo Biglia:

Das Wichtigste ist der Bruch mit dem Modell der Gefangenschaft und Zurschaustellung. Ich denke, es findet ein Wandel statt, auf den wir bereits vorbereitet sind, weil die Kinder es heutzutage als offensichtlich falsch betrachten, Tiere in Käfige einzusperren.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Quelle: http://derwaechter.net/wip-5

Gruß an den Wandel

TA KI

9 thoughts on “Erfolg! Buenos Aires schließt seinen Zoo, weil „Gefangenschaft erniedrigend ist“

  1. Ich glaube kein Wort davon. Wahrscheinlich ist es eher so, das sich der Zoo wirtschaftlich nicht mehr trägt. Schon diese Ökopark Gesülze läßt darauf schließen, dort werden ein paar Alibitiere leben. Ich war immer Zoo Gegner, muss aber leider feststellen respektive hören und sehen, das ein UNZAHL von Arten ohne Zoos nicht mehr existent wäre. Grund hierfür ist der unbegrenzte Vermehrungswahn des Gendefekts Mensch, der aus wirtschaftlichen Gründen versucht, jedes Stück Natur platt zu machen. Entweder Industrie, Spekulanten oder Menschen ( „ich will ja nur überleben“, was die Sache leider nicht besser macht) plus Monokultur. Das Wort von der „Bedrohten Art“ fällt mittlerweile in fast jeder Tierdoku. Und feste Reservate in Argentinien existieren ebenso wie beim Nachbarn Brasilien nur in den Köpfen westeuropäischer Gutmenschen. Brasilien z.B. holzt mehr Regenwald ab denn je. Interessiert bloss derzeit kaum jemanden.

  2. „Diese Situation der Gefangenschaft ist für die Tiere erniedrigend, “
    Wir sollten unseren UmGang mit all unseren TierGeschwistern hinterfragen.

    „Wir müssen den Tieren Wertschätzung entgegenbringen. Die Art, wie sie [im Zoo] leben, ist dazu definitiv nicht der richtige Weg.“

    Nicht nur den Tieren WertSchätzung entgegenbringen. Einem Bekannten haben JENE
    schon wieder das Hartz 4 gestrichen.
    Dieses UnRecht behandelt Deutsche schlechter als viele ZooTiere.

    Zoos in TierParks umgestalten, weniger (Tiere) ist mehr.
    Ein TierParkBesuch, war für mich immer etwas Schönes.

  3. Ich würde mal sagen, mal WIRLICH die Natur schützen. Ich habe letztens einen AKTUELLEN Bericht (NG) über Goldminen im Amazonas gesehen, da ist selbst dem Reporter schlecht geworden!!! Und mir auch. Da werden am Tag X Quadratkilometer in eine Kraterlandschaft verwandelt, die aussieht wie nach einem Flächenbombardement mit Wohnblock Knackern PLUS Verschutzung!!!
    Eine SCHANDE was dort abläuft. Und das ist nur 1 kleines Beispiel….

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