Uwe Denker behandelt Menschen ohne Krankenversicherung – und hat eine Botschaft an die Politik


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  • Uwe Denker behandelt seit 2010 Patienten, die nicht krankenversichert sind
  • Menschen ohne Versicherung leben „in einer unvorstellbaren Notlage“,
    sagt er
  • Besonders Kinder seien betroffen

Als Uwe Denker seine „Praxis ohne Grenzen“ in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein eröffnete, hatte er eher ungewöhnliche Patienten im Blick. Patienten, um die sich in Deutschland derzeit kaum jemand kümmert.

Das Besondere in Denkers Praxis: Bei ihm können sich Patienten ohne Krankenversicherung behandeln lassen.

„Ich habe erwartet, dass in der Mehrzahl Obdach- und Mittellose, Flüchtlinge und Illegale zu uns kommen würden“, sagt er im Gespräch mit der Huffington Post.

Aber es kam anders.

„Die Mehrheit kommt aus einem anderen Klientel. Zu uns kommt der gestrauchelte deutsche Mittelstand“, sagt Denker. Es sind Menschen, die sich ihre private Krankenversicherung nicht mehr leisten können, weil die Geschäfte nicht mehr gut laufen: Schreiner, Fleischer, Mechaniker, Bäcker.

Amerikanische Verhältnisse?

In Deutschland gelten solche Fälle als dramatische Einzelschicksale, weil eine Versicherungspflicht herrscht. Seit 2009 müssen sich auch Freiberufler und Selbstständige pflichtversichern. Darauf weisen zumindest die Krankenkassen auf Anfrage hin.

Dennoch geht die Bundesregierung davon aus, dass 80.000 Menschen in Deutschland nicht krankenversichert sind. Die Dunkelziffer schätzen Experten noch weitaus höher, denn Obdachlose und illegale Einwanderer werden nicht mitgezählt.

Arzt Denker, der sich seit Jahren mit dem Thema auseinandersetzt, geht gar davon aus, dass etwa eine Millionen Menschen in Deutschland ohne Versicherung leben. Dazu zählt er auch Kinder, die in Deutschland über ihre Eltern versichert sind. Wenn die aus der Krankenversicherung fliegen, gilt der Schutz auch nicht mehr für ihre Kinder.

Ob es nun 80.000 oder eine Million sind: Jeder Unversicherte ist einer zu viel. Die USA zeigen, in welche dramatische Situationen Menschen ohne Versicherung gelangen: Dort bitten Menschen in ihrer Nachbarschaft um Geld, um sich Medikamente zu kaufen.

Bei ernsthaften Erkrankungen gehen die Kosten schnell in die Hunderttausende Euro – das kann sich niemand ohne Versicherung leisten.

„Unvorstellbare Notlage“

Wer nicht versichert ist, lebt „in einer unvorstellbaren Notlage“, sagt Denker. „Gesundheit ist ein Menschenrecht.“ Wer sich das nicht leisten kann, sollte ein Recht auf Hilfe haben. Das sollte selbstverständlich sein – ist es aber nicht, sagt Denker.

Seine Patienten kommen nicht nur aus Bad Segeberg, sondern auch ganz Deutschland und der ganzen Welt. Denker hat Anfragen aus Polen, Griechen, sogar China, Russland, Peru und der Mongolei.

Weil das Interesse seit der Eröffnung 2010 so enorm war, gibt es mittlerweile acht weitere Praxen in Schleswig-Holstein, außerdem eine weitere in Hamburg und Mainz. Dort werden bis zu 90 Patienten pro Tag von Ärzten behandelt, die in ihrer Freizeit Gutes tun wollen.

Die Praxen sind ausgestattet wie jede andere Ambulanz auch: In Bad Segeberg gibt es etwa ein Ultraschallgerät, einen Lungenfunktionstest und eine Augenuntersuchungseinheit. Für größere Operationen werden die Patienten ins städtische Krankenhaus überwiesen. Und alle Kosten werden von der Praxis übernommen, finanziert aus Spenden.

„Wir sind Teil des Systems“

„Für mich ist die Praxis ein Fulltime-Job geworden“, sagt Denker. In Bad Segeberg helfen ihm zwei Arzthelferinnen und fünf mitarbeitende Ärzte, geöffnet ist immer Mittwoch Nachmittags. Außerdem beraten die Ärzte ihre Patienten telefonisch. Nicht nur in medizinischen Fragen, sondern auch im Kampf mit der Krankenkasse, wieder aufgenommen zu werden.

Den Start der „Praxis ohne Grenzen“ 2010 beschreibt Denker als mühsam. Damals führte er schon seit 40 Jahren eine Praxis als Facharzt für Kinderheilkunde und Allgemeinmedizin. Die übergab er an seine Tochter, wollte aber nicht ganz aufhören. Nach dem ersten Jahr wollte Denker entscheiden, ob es Bedarf gibt und er weitermacht. „Heute ist klar: Zumachen ist unmöglich geworden. Wir sind Teil des Systems.“

Das wurde ihm schon recht früh klar. Er erzählt von einem seiner ersten Fälle – ein Schlachtermeister, der sein Geschäft aufgeben musste, weil seine Kunden zu Supermärkten abwanderten. Er lebte ohne Versicherung weiter – und erlitt einen leichten Schlaganfall. Den ließ sich der Schlachtermeister nicht behandeln, sondern trainierte die Symptome weg.

Dann kam er zu Arzt Denker – und der fand umgehend die Ursache für den Schlaganfall heraus: zu hoher Blutdruck. „Das konnte ich nicht glauben. Aber in Folge kamen noch ganz viele weitere, ähnliche Schicksale zu uns“, sagt Denker.

„Es muss dringend etwas passieren, sonst bricht das Gesundheitssystem zusammen“

Für ihn sind solche Fälle nur die Spitze des Problems. „Es muss grundsätzlich etwas passieren, sonst bricht das gesamte Gesundheitssystem zusammen“, warnt er.

Er fürchtet einen unaufhörlichen Anstieg der Gesundheitskosten, die sich immer mehr Menschen nicht leisten können und auch das Kassensystem irgendwann kollabieren lassen. „Ich kann nur dringend raten, unsere Warnrufe zu hören. Wenn wir die Lücke nicht schließen, wird es den Kollaps geben“, sagt Denker. „Die Armutswelle überflutet sonst unsere Deiche.“

Die Warnrufe finden im politischen Berlin gerade tatsächlich nur bedingt Gehör. Eine großangelegte Gesundheitsreform ist seit Jahren überfällig, da sind sich alle Parteien einig. Nur wie soll die aussehen? Die SPD will eine Bürgerversicherung, die Union eine Kopfpauschale. Das Ergebnis: Stillstand.

Denker wäre schon glücklich, wenn zumindest alle Minderjährigen beitragsfrei versichert werden könnten. In einigen EU-Ländern gibt es das schon, etwa in Polen und Rumänien. Warum nicht hier? „Das ist ein Armutszeugnis“, sagt er.

Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2016/08/23/arzt-der-armen_n_11658624.html

gefunden bei: https://rsvdr.wordpress.com/2016/08/26/uwe-denker-behandelt-menschen-ohne-krankenversicherung-und-hat-eine-botschaft-an-die-politik/

Gruß an die Erwachten

TA KI

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Ärger wegen Hundeverbots-Schild: „Asylanten müssen draußen bleiben“


Empörung in einer bayerischen Gemeinde: In Selb hat ein Ladenbesitzer das Schild „Asylanten müssen draußen bleiben“ in sein Schaufenster gestellt. Auf dem Schild ist neben dem Spruch ein Hund abgebildet. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nun wegen Verdachts auf Volksverhetzung.

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Im bayerischen Selb (Fichtelgebirge) hat ein Ladenbesitzer ein Hunde-Verbotsschild mit der Aufschrift: „Asylanten müssen draußen bleiben“ in sein Ladenfenster gestellt. Es scheine, der Ladenbesitzer würde Asylanten mit Hunden gleichsetzen, deshalb werde ermittelt, ob das Schild den Straftatbestand der Volksverhetzung oder Beleidigung erfüllt, so der Polizeisprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken gegenüber dem „Bayerischen Rundunk“ (BR).

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hof auf Anfrage des BR mitteilte, habe die Polizei das Schild beschlagnahmt. Als Begründung für die Beschlagnahme hieß es demnach, die Aufschrift auf dem Schild zusammen mit dem abgebildeten Hund würde Asylbewerber herabwürdigen. Unter anderem müsse nun ermitteln, ob hinter dem Aufstellen des Schildes ein ausländerfeindliches Motiv stehe.

„Ausländerfeindlichkeit ist keine Straftat“

Noch sei nicht sicher, ob das Schild strafrechtlich als volksverhetzend oder beleidigend einzustufen sei, so der Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken zur Zeitung. Hier gelte das Hausrecht und jeder Bürger könne selbst entscheiden, wen er in sein Geschäft lasse und wen nicht. Zudem sei „Ausländerfeindlichkeit keine Straftat, sondern eine Gesinnung“. Noch sei der Geschäftsmann nicht vernommen worden. Ob ein Strafantrag gegen ihn gestellt wird, oder nicht, werde in den nächsten Wochen entschieden.

Sollte die Staatsanwaltschaft entscheiden, dass keine Beleidigung oder Volksverhetzung vorliege, wolle die Polizei trotzdem das Gespräch mit dem Ladenbesitzer besuchen und „an seine Vernunft appellieren“. (dk)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/aerger-wegen-hundeverbots-schild-asylanten-muessen-draussen-bleiben-a1926486.html

Gruß an die Kapelle der schwarzen Madonna, dort hat ein Kirchenangestellter letzte Woche gesagt:

“ Hunde und Muslime haben hier ( in der Kapelle) keinen Zutritt!!“

Das sagte er vor zig Zeugen

TA KI

Sioux-Indianer proben den Aufstand


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Im amerikanischen Bundessaat Nord Dakota wollen Sioux-Stämme den Bau von Pipelines verhindern.

Es ist ein spektakulärer Anblick: Tausende von Indianer an den Ufern des Cannonball Flusses lagern am Rande der Standing Rock Sioux Reservation in Nord Dakota. Die Ältesten der sieben Stammesräte sitzen um ein Feuer in Beratung und Gebet und warten auf die Entscheidung des Bundesgerichts, ob der Bau einer 3,8 Milliarden Ölpipeline gestoppt wird.

Die Demonstranten der Lakota Sioux blockieren den Bau von vier staatlichen Ölpipelines mit einem Auftragsvolumen von 3,8 Milliarden Dollar. Jetzt haben sie vor Gericht einen kleinen Teilsieg errungen. Die Sioux-Stämme haben sich zusammengeschlossen, sich diesem Projekt zu widersetzen, das vom Bundesstaat Nord Dakota und der United States Army Corps of Engineers genehmigt wurde.

Das Unternehmen „Energy Transfer Partners“ aus Dallas hat vereinbart den Bau in der Nähe der Standing Rock Sioux Reservation in Nord Dakota für mindestens eine Woche zu stoppen. „Die Pipelinegesellschaft hat entschieden ihre Arbeiter abzuziehen, um die Sicherheit von jedermann zu gewährleisten“, so der Sheriff von Morton County Kyle Kirschmeier gegenüber Journalisten.“Sie werden aufhören, bis wir dieses Problem gelöst bekommen.“

Die drei Lakota Sioux-Stämme und ihre Anhänger, von denen auch einige vom Stamm der Comanche sind, wollen mit einer einstweiligen Verfügung gegen die Bundesbehörden bis zum Bundesgericht in Washington, DC gehen, die die Pipeline im Reservat am 24. August genehmigt hatten. Sie sehen das Leben ihrer Stämme bedroht, weil die Pipelines ihre Wasserversorgung gefährden.

VideoClip

Bild: © adrenalina

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/27978-Sioux-Indianer-proben-den-Aufstand.html

Gruß an die Aufrichtigen- Gruß an die Indianer

TA KI

+++EIL+++Polizei evakuiert Einkaufszentrum in Schweinfurt


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Wegen einer verdächtigen Person wird das Einkaufszentrum Stadtgalerie in Schweinfurt geräumt. Nach Polizeiangaben handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme.

Der Hinweis auf eine vermummte Person sei von einem Anrufer gekommen. Wegen einer verdächtigen Person wird das Einkaufszentrum Stadtgalerie in Schweinfurt geräumt. Nach Polizeiangaben handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Der Hinweis auf eine vermummte Person sei von einem Anrufer gekommen. Bitte begebt euch alle über die Haupteingänge nach draußen. Nach Überprüfung des Gebäudes könnt ihr zu euren Fahrzeugen. — Polizei Unterfranken (@PolizeiUFR) 26 августа 2016 г. Die Meldung sei gegen 10.15 Uhr in der Zentrale eingegangen. Der Anrufer informierte die Polizei von einer dunkel gekleideten Person mit einem roten Tuch vor dem Gesicht. Die Person sei zunächst vor dem Zentrum gesehen worden und habe dieses dann betreten. Die Polizei kontrolliert alle Personen, die das Einkaufszentrum verlassen.
Auch der Parkplatz vor dem Einkaufszentrum und umliegende Straßen wurden wegen des Großeinsatzes gesperrt.
.@Marc60487 @BR24 die Überprüfung des Gebäudes läuft aktuell noch! #StaGaSW — Polizei Unterfranken (@PolizeiUFR) 26 августа 2016 г.

Immer mit Vitaminen versorgt dank selbstgebautem Kräuterregal.


Kräuter wie Basilikum, Minze, Rosmarin oder Petersilie sind nicht nur gesund, sondern verleihen vielen Gerichten auch einen tollen Geschmack. Im Kosmetikbereich werden sie ebenfalls gern und oft eingesetzt, beispielsweise um Haut und Haare zu pflegen. Wie praktisch wäre es daher, deine Lieblingskräuter alle zusammen in einem Regal immer frisch vorrätig zu haben? Egal, ob im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse: Dieses Kräuterregal stellst du in nur wenigen Schritten aus einer einfachen Palette her.

Du brauchst: 

  • Palette
  • Kuhfuß
  • Nägel
  • etwas Mulchfolie
  • Handtacker (idealerweise)
  • Kies
  • Erde
  • verschiedene Kräuterstauden
  • schwarze Tafelfarbe (nach Wunsch)

Zuerst hebelst du mit dem Kuhfuß die beiden inneren Holzleisten, die etwas schmaler sind, von der Oberseite der Palette ab.

Dann drehst du die Palette um, so dass die Unterseite nach oben zeigt. Die beiden im ersten Schritt abgenommenen Leisten befestigst du nun im 90°-Winkel mit Nägeln unter den auf der Unterseite der Palette befindlichen Leisten. Auf diese Weise entstehen vier kleine Pflanztröge – vergleichbar mit kleinen Blumenkästen für einen Balkon.

Die Frontseite der Konstruktion malst du dann bei Bedarf mit schwarzer Tafelfarbe an. Hier kannst du später notieren, welche Kräuter du gepflanzt hast.

Wenn du deine Palette wieder aufrecht gestellt hast (mit den Pflanzmulden nach oben), kommt als nächstes die Mulchfolie zum Einsatz, die du in die vier einzelnen Mulden legst, hineindrückst und dann idealerweise mit einem Handtacker befestigst.

Im nächsten Schritt füllst du die Kieselsteine etwa bis auf halbe Höhe hinein.

Den Rest füllst du mit Erde auf. Das machst du mit allen vier Pflanzmulden.

Und schon kannst du Kräuter deiner Wahl in die einzelnen Pflanzmulden einsetzen.

Ganz Ordentliche beschriften am Ende ihr Kräuterregal auf den zuvor schwarz bemalten Flächen noch mit Kreide.

Schon ist dein hübscher hauseigener Kräutergarten fertig.

(…)

Dieser schnelle DIY-Kräutergarten ist nicht nur äußerst praktisch, sondern auch ein echter Hingucker. Wenn du es bunt haben willst, kannst du die Holzpalette auch komplett mit Farbe bemalen oder statt Kräutern deine Lieblingsblumen einpflanzen. So holst du dir den Sommer auch auf den kleinsten Balkon!

Quelle: http://www.genialetricks.de/kraeuterregal/

Gruß an die Erfinderischen

TA KI