Patientenschützer: Alte Menschen bekommen zu viele Medikamente – Demente als Versuchskaninchen


„Bei den 764 000 Pflegeheimbewohnern gehört der schädliche Medikamentencocktail zum Alltag“, so Stiftungsvorstand Eugen Brysch.

gettyimages-95687537-640x426Jeder vierte über 65-Jährige in Deutschland schluckt nach Angaben der Deutschen Stiftung Patientenschutz zu viele Medikamente. „Und das Risiko verdoppelt sich mit der Pflegebedürftigkeit. Bei den 764 000 Pflegeheimbewohnern gehört der schädliche Medikamentencocktail zum Alltag“, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur.

Von heute an hat jeder gesetzlich versicherte Patient, der drei oder mehr Arzneimittel einnehmen muss, Anspruch auf einen Medikationsplan durch einen Arzt oder Apotheker.

Alte kranke Menschen als Versuchskaninchen

Anfang September sorgte die Änderungen am Arzneimittelgesetz, die die Bundesregierung vor dem Sommer beschließen wollte, für Aufsehen.

Per Gesetzt soll nun erlaubt werden in einigen Fällen medizinische Studien an Menschen zu erlaubt, die beispielsweise aufgrund von Demenz nicht mehr selber einwilligen konnten.

Dies soll auch dann geschehen, wenn die Patienten selber von den Forschungsprojekten nicht profitieren können. Dies sollte zwar nur möglich sein, wenn sie vorher bei klarem Bewusstsein eingewilligt hatten, dennoch stießen die Pläne auf erhebliche Kritik von Patientenschützern, Behindertenverbänden, Kirchen und Gesundheitspolitikern. Da Gesetzesvorhaben erntete auch heftige Kritik von verschiedenen Politikern.

 

(dpa)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/patientenschuetzer-alte-menschen-bekommen-zu-viele-medikamente-alte-als-versuchskaninchen-a1360526.html

Gruß an die Erwachenden

TA KI

10 thoughts on “Patientenschützer: Alte Menschen bekommen zu viele Medikamente – Demente als Versuchskaninchen

  1. Pingback: Diese frühere Ruhrpott-Kloake ist jetzt ein Öko-Flus | inge09

  2. Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt und kommentierte:
    Und viele Medikamente machen süchtig! Unter denen, die ich in Pflege betreute, unter auch Kindern, siehe AHDS, und unter Schmerzpatienten, ich selber hatte auch solche Probleme mit Tennisarm und Rückenbeschwerden, es gibt da Dinge, die man mit Verzicht auf Medikamente anhaltend länger bekämpfen kann! Rein leben Leben, will auch gelernt sein. Also, wer bin ich? Wer will etwas von mir, und was kann mein Körper ohne Trainig leisten? Wozu ist Leben da und was brauche ich in meinem Umfeld zum gesundem Leben? Das ist eine Stunde aktive Medtation mit einem Fachmann wert, da, wenn man es an sich alleine sucht, sich gerne verliert! Glück, Auf, meine Heimat und Dank für den Beitrag. Er zeigt auch auf, was unter Krebsbehandlung mit Chemo ´heute von mir veröffentlicht wurde, eine Studie über Chemo und deren Tote von 50% der Behandelten!

  3. Pingback: Patientenschützer: Alte Menschen bekommen zu viele Medikamente – Demente als Versuchskaninchen | Der Honigmann sagt...

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