Israel ruft zum Genozid an Palästinensern auf – und die Mainstream-Medien ignorieren es


nekama31

Dieses auf Facebook hochgeladene Bild zeigt einen Israeli, der eine Waffe auf den Betrachter richtet. Der Text lautet: „Mäht sie nieder“. Bildquelle: Facebook-Seite von „Das Volk Israels verlangt Rache“.

Es ist schier unglaublich: Die sozialen Medien und die Mainstream-Medien ignorieren den Aufruf Israels zum Genozid an Palästinensern. Massive Proteste und Facebook-Kampagnen, die zum Genozid an Palästinensern aufrufen, werden von den westlichen Mainstream-Medien und von Facebook selbst ignoriert – und das, obwohl es große Bedenken und Zusammenarbeit mit dem Ziel gibt, solche „Aufrufe zur Gewalt“ zu stoppen.

Seit Oktober letzten Jahres hat die israelische Regierung Palästinenser und ihre Verbündeten dessen beschuldigt, dass sie gegen Israelis „zur Gewalt anstacheln“; völlig ungeachtet der Tatsache, dass seitdem 34 Israelis zu Tode gekommen sind – im Vergleich zu 230 Palästinensern. Die Erhöhung der Gewaltakte wird auf einen international scharf verurteilten israelischen Übergriff auf palästinensische Ländereien im Westjordanland zurückgeführt. Die Bedenken der israelischen Regierung hinsichtlich der jüngsten Gewalttaten hat dazu geführt, dass Palästinenser dafür verhaftet wurden, dass sie Inhalte in sozialen Medien geteilt haben, die möglicherweise zu Verbrechen führen könnten. Bislang wurden dieses Jahr 145 Palästinenser für „Vorstufen von Verbrechen (pre-crime)“ durch „Anstachelung“ in sozialen Medien verhaftet. Diese Vorgehensweise führte letztendlich zu einer Kollaboration zwischen Facebook und der israelischen Regierung. Deren gemeinsame Bestrebungen zur Eindämmung der „Anstachelung“ in sozialen Medien haben dazu geführt, dass mehrere Facebook-Accounts von palästinensischen Journalisten und Nachrichtenagenturen gesperrt wurden (darüber hat derwaechter.net hier auf Deutsch berichtet).

Jedoch haben es die sozialen Medien und die westlichen Mainstream-Medien bislang versäumt, die „Anstachelung“ der Israelis gegen die Palästinenser zu verurteilen. Derartige Gewaltaufrufe treten nämlich überraschenderweise sehr häufig auf – wenn man bedenkt, dass sie wenig bis gar keine Aufmerksamkeit erregen. Diese anti-palästinensischen Posts, Bilder und Proteste strotzen oft nur so vor Aufrufen zum Genozid. Dazu gehören Parolen wie „Tod der gesamten arabischen Nation“ oder „Tötet sie alle“, die verblüffend häufig auftauchen.

Sogar die Times of Israel veröffentlichte eine so genannten „Op-Ed“-Zeitungskolumne zum Thema „Wann Genozid zulässig ist“ und bezog sich darin auf die Art, wie Israel die Palästinenser behandelt. Obwohl der Post letztendlich wieder heruntergenommen wurde, deutet er auf eine allzu übliche und gefährliche Mentalität hin, die von den sozialen Medien, von der israelischen Regierung und von den westlichen Medien „aus Bequemlichkeit“ ignoriert wird. Eine israelische Nachrichtenagentur führte sogar einen Test in Bezug auf die damals nur mutmaßliche Vorzugsbehandlung durch: Sie fand heraus, dass Facebook und die israelischen Autoritäten mit den Forderungen nach Rache der Palästinenser und der Israelis sehr unterschiedlich umgingen.

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Ein auf Facebook gepostetes Bild zeigt zwei junge Frauen, die ein Schild hochhalten, auf dem steht: „Araber zu hassen ist nicht Rassismus; es ist Moral.“ Bildquelle: Facebook-Seite von „Das Volk Israels verlangt Rache“.

Sogar massive Proteste, die zum Genozid an den Palästinensern aufrufen, wurden vollständig von den sozialen Medien und den Presseunternehmen ignoriert. Im April dieses Jahres fand ein massiver anti-palästinensischer Protest in Tel Aviv statt. Dort forderten Tausende den Tod aller Araber. Der Protest war organisiert worden, um einen israelischen Soldaten zu unterstützen, der einen bereits verwundeten Palästinenser getötet hatte, indem er ihm in Exekutionsmanier in den Kopf schoss. Der Soldat namens Elor Azaria wurde für diesen Mord des Totschlags angeklagt. Der Vorfall hatte sich inmitten des palästinensischen Hoheitsgebiets in der Stadt Hebron ereignet. In Hebron befindet sich eine illegale jüdische Siedlung, die trotz ihrer unrechtmäßigen Existenz von den israelischen Verteidigungskräften (IDF) verteidigt wird. Das hat zu häufigen Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern in dem Gebiet geführt.

An dem Protest in Tel Aviv nahmen ungefähr 2.000 Menschen teil und mehrere israelische Popikonen sorgten für die Unterhaltung der Teilnehmer. Dazu gehörten die Sänger Moshik Afia und Amos Elgali, sowie der Rapper Subliminal. Gesänge wie „Elor [der Soldat] ist ein Held“ und die Forderung nach der Freilassung des Soldaten waren regelmäßig zu hören. Eine Frau wurde mit einem Schild fotografiert, auf dem stand: „Tötet sie alle“. Ein jüdischer Reporter vor Ort merkte an, dass die Aktion „mehr ein Freudenfest des Mordes zu sein schien als alles andere“. Trotz der offensichtlichen Feindlichkeit und der Anstachelung, die bei dem Protest deutlich sichtbar waren, ist es nicht schwer, sich vorzustellen, wie die Reaktion gewesen wäre, wenn es ein pro-palästinensischer Protest gewesen wäre, in dem nach dem Tod der Juden verlangt wird. Der deutliche Unterschied zwischen dem, was den Palästinensern erlaubt ist und was den Israelis erlaubt ist, sollte uns alle beunruhigen. Denn die weitverbreitete Voreingenommenheit der sozialen Medien, der Presse und vieler Regierungen drohen uns blind zu machen für die Realitäten des israelisch-palästinensischen Konflikts.

Von Whitney Webb für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quelle: http://derwaechter.net/israel-ruft-zum-genozid-an-palaestinensern-auf-und-die-mainstream-medien-ignorieren-es

Gruß an die Erwachten

TA KI

 

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6 Kommentare zu “Israel ruft zum Genozid an Palästinensern auf – und die Mainstream-Medien ignorieren es

  1. reiner tiroch

    Ob alle Israeli Scheisse seien, das wage ich nicht zu behaupten. Ich kenne Berichte, da Israeli zusammen mit Palästinensern in freundschaftlichstem Einvernehmen zusammen lebten. Herzerhebende Geschichten gibt es da, reiner.

    Hingegen gibt es Kräfte, die als Scheisse zu bezeichnen ist eine Beleidigung für Scheisse.
    Ich bin heute in der Lage, ihr Tun klar zu definieren.
    Sie handeln reptilhirngesteuert. Danach bezichtigen sie die, welche sie reptilhirngesteuert foltern, reptilhirngesteuert zu agieren.
    Konkret:
    Die Israeli wohnen auf dem blutgetränkten Boden der vormals ansässigen Palästinensern. Die dort vormals ansässigen Palästinser wurden entweder von Haus und Hof vertrieben, oder sie wurden schlicht ein bisschen umgebracht.
    Wurden?
    Werden noch. Man studiere die Landkarten dieses gloriosen Gebildes „Israel“, ab Gründung dieses Gebildes bis heute. Man darf es bescheiden als Expansion bezeichnen.

    reiner tiroch.
    Wenn ich mir das Geschehen dort anschaue, reagiere ich spontan genau wie du. Ich möchte jeden Juden, der dort wohnt, kastrieren und in die Hölle fluchen.
    Ist aber ignorant, wenn ich das tue. Auch dort leben Menschen sehr sehr verschiedener Natur.

    Lass uns verdammt genau hinschauen, wo die Ausgeburten der Hölle hocken, reiner.

    Nur so nebenbei. Wäre ich 20, wäre ich Palästinenser, wären mein liebster Onkel und meine kleine Schwester von der lieben israelischen Luftwaffe oder so hinüberbefördert, könnte ich meinen Neigungen nicht nachgehen, da diese gottverdammte Mauer steht, könnte ich nicht genug zu fressen bekommen, weil dieses Ding „Israel“ mich und meine Familie und meine Freunde isoliert, weisst du, was ich machen würde? Ich würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um diesem Israel die grösstmöglichen Bomben reinzuschmeissen.

    Soviel zu militanten Palästinensern.

    Doch lass uns genau hinschauen. Nicht jeder Jude ist eine Sau.

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