Rothschild zur Geldpolitik: Wir erleben das größte Experiment der Geschichte


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Der Investment-Banker Lord Rothschild ist sich nicht sicher, wie das größte Experiment der Geschichte der Geldpolitik enden wird. Bisher hat sein Unternehmen glänzend daran verdient. Rothschild sieht die größten Risiken im Westen.

Eine Koryphäe der Finanzbranche, Jacob Rothschild – Leiter der Investmentgesellschaft RIT Capital Partners – warnt vor den negativen Folgen der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken. Niedrige Leitzinsen, negative Renditen auf einige Staatsanleihen sowie Anleihe-Kaufprogramme einiger Zentralbanken seien Teil des größten geldpolitischen Experiments der Weltgeschichte. Die langfristigen Folgen dieser Politik, so Rothschild, seien vollkommen unabsehbar.

Zuvor hatten bereits andere bekannte Investoren auf die Folgen der derzeitigen geldpolitischen Ausrichtung großer Zentralbanken hingewiesen, unter anderem Bill Gross von Janus Capital:

 

In dem Halbjahresbericht von RIT geht Rothschild auf die gegenwärtige Situation ein: „In den vergangenen sechs Monaten haben die Zentralbanker das größte Experiment der Geldpolitik in der Weltgeschichte weitergeführt. Wir befinden uns in unbekanntem Territorium und es ist deshalb unmöglich, die unbedachten Konsequenzen sehr tiefer Leitzinsen, der Tatsache, dass rund ein Drittel aller Staatsschulden eine negative Rendite aufweist, sowie der massiven Anleihe-Kaufprogrammen abzuschätzen.

Bezüglich der Risiken schreibt Rothschild: „Währenddessen bleibt das Wachstum kraftlos, mit schwacher Nachfrage und Deflation in vielen Teilen der entwickelten Welt. Viele der Risiken, auf die ich im vergangenen Jahr hingewiesen habe, bleiben bestehen: Tatsächlich hat sich die geopolitische Lage weiter verschlechtert. Das Vereinigte Königreich ist aus der EU ausgetreten, die Präsidentschaftswahlen in den USA im November werden ungewöhnlich angespannt sein, während die Situation in China unklar bleibt und sich das Wachstum der Weltwirtschaft abschwächt. Konflikte im Nahen Osten bleiben bestehen und werden wahrscheinlich in den kommenden Jahren nicht gelöst werden können. Deren Konsequenzen haben wir bereits während der Terroranschläge in Frankreich, Deutschland und den USA zu spüren bekommen.

RIT hat angesichts dieser Risiken sein Portfolio angepasst, wobei Gold wieder eine größere Rolle spielt: „In Zeiten wie diesen bleibt der Erhalt des Vermögens das wichtigste Ziel. Bei Aktien haben wir unser Engagement von 55 Prozent auf 44 Prozent abgesenkt. Unser Engagement bei Pfund Sterling wurde im vergangenen Halbjahr auf 34 Prozent heruntergefahren, wobei Währungen rund 25 Prozent des gesamten Portfolios ausmachen. Wir haben Gold und Edelmetalle zum Ende des Monats Juni auf 8 Prozent aufgestockt.“

Seit Auflegung des RIT im Jahr 1988 konnte Rothschild eine Gesamtrendite von ungefähr 2000 Prozent erzielen:

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Die RIT-Performance im Vergleich zu anderen Trusts. (Grafik: RIT Halbjahresbericht 2016)

 

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/19/rothschild-zur-geldpolitik-wir-erleben-das-groesste-experiment-der-geschichte/

Quelle: http://derwaechter.net/rothschild-zur-geldpolitik-wir-erleben-das-groste-experiment-der-geschichte

Gruß an die, die wissen, daß das alles inszeniert wurde- nicht geschieht zufällig…

TA KI

10 thoughts on “Rothschild zur Geldpolitik: Wir erleben das größte Experiment der Geschichte

  1. Es ist einfach nur süss.
    Einer derer, welche die weltweiten Geldflüsse steuern, welcher in der Pyramide fast fast ganz ganz oben hockt, er „warnt“. Er sieht „Risiken“ und „passt sein Portofolio an“.

    Wie tief muss eines Menschen Lebensfreude gesunken sein, sich auf diese Art nur noch begeilen zu können. Er weiss, dass das System so geschaffen wurde, dass das Geld zum Götzen werden muss, weil es per Zwang von Fleissig zu Reich fliesst, und weil darum die unten in der Pyramide nach Geld lechzen werden wie der Verdurstende in der Sahara in der Wüste.
    Dieser Mann, der das weiss, er lässt verlauten, dass er „sein Portofolio“ (sowas wie ein etwas dickeres Portemonnaie also) der Situation „anpasse“.

    Weiss Gott wohl, dass er es anpasst. Er passt es immer an, denn er bestimmt mit, was geldmässig geschehen wird, und er gewinnt immer. Ich habe geschrieben immer.
    Wenn du einen gezinkten Spieltisch hast, gewinnst du auch immer.

    Die schlechte Nachricht für den guten Mann, der hautmässig ziemlich krank aussieht: Die Zeiten wandeln sich, von Kräften gelenkt, die er nicht beeinflussen kann.

    Ich würde ihm empfehlen, 999 Promille seines Vermögens dafür einzusetzen, dass es Erde, Flora, Fauna und Mensch besser geht. Ich denke schon, dass er über ein paar Billionen verfügt, damit kann man doch einige Pflanzen setzen und Brunnen bauen und per guter Bestechung Ramstein stillegen und Herrn Sorros in einem gepflegten Grand Hotel stilllegen, und die Sahel begrünen und na ja, diese jene Kleinigkeiten, die liessen sich mit ein paar Billionen schon regeln.

    Täte einer der Herren rothen Schilde das, ich würde persönlich mit dem lieben Gott telefonieren, er möge die vergangenen Sünden des Büssers annullieren. Der liebe Gott hört auf solch Rat von mir immer. Herrn Rothschild würde es danach besser gehen.

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  7. Die Leiter der Notenbanken scheinen neben der Kappe. Die, welche sie hineingehievt haben, in die Ämter, haben auch nix im Kopf. Anstatt mit riesigen Konjunkturprogrammen die von den Geldsäcken verschuldete, weggelogenen Rezessionen, z. B. im Euroraum, damit zu elemenieren und die Arbeitsmärkte in Ordnung zu bringen, alementieren sie die verstandeslosen Verschwender diverser Staaten, oder welche, die sich dafür halten, damit die gehirnmassenlose BRD-Tusse(EX-DDR-Tusse und ihr Kohl – Kofferträger in Gefolgschaft von Hollande den Länderlverbund entgültig ruinieren können. Keine Ahnung von der heilsamen Wirkung von Devisenkursen zwischen verschiedenen Volkswirtschaften machen Sie einen auf Grenzöffnung intern und einen auf Grenzöffnung extern, schützen die Bevöllkrung nicht, verbieten ihnen Waffen zum Selbstschutz und hofieren die Islamistenarmee, welche heimlich die Länder in die eigene Tasche steckt.

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