Fünf Jahre nach Gaddafis Tod: „Die USA können Terroristen ganze Staaten schenken“


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Vom Westen heimtückisch ermordet: Muammar al-Gaddafi, Revolutionsführer und legitimer Präsident von Libyen.

Blutiges Chaos, Flüchtlingswellen, ein ruiniertes Land – der westliche Libyen-Einsatz ist auf eine Katastrophe hinausgelaufen, wie russische Analysten feststellen. Vor genau fünf Jahren war der libysche Revolutionsführer Muammar Gaddafi getötet worden.
Die russische Onlinezeitung vz.ru kommentiert am Donnerstag, mit seiner Dschamahirija habe Gaddafi der Welt eine „beispiellose und eigenartige soziale Alternative“ angeboten. Doch jenes Projekt sei vom Westen zerstört worden: „Es gibt auch kein Libyen mehr, das 40 Jahre lang für afrikanische Verhältnisse ein Spitzenreiter in Sachen Lebensstandard und Lebensqualität gewesen war. Nun gibt es ein verkommenes und ausgeplündertes Territorium, voller Chaos, Feindschaft und Fehde unter den dortigen Stämmen.“

„Tausende wurden bei Nato-Luftangriffen getötet, Zehntausende im Bruderkampf, der seit fünfeinhalb Jahren andauert. Hundertausende ins Elend gestürzte Flüchtlinge zerstreuten sich über den ganzen Erdball. 260.000 libysche Kinder gingen nicht mehr in die Schule, und 1.400 Schulen wurden Kasernen für Kämpfer oder Umschlagstellen für künftige Migranten“, so der Kommentar.

 

Dafür gebe es zwei Parlamente und drei Regierungen – in Tripolis, Tobruk und Bengasi: „So ist eine ‚richtige Demokratie‘ mit amerikanischen und französischen Kampfjets angekommen, um die Revolutionskomitees abzulösen. Eine böse Ironie des Schicksals: Zur Hochburg der libyschen IS-Kämpfer wurde das einst florierende und nun ruinierte Syrte, die Heimatstadt des libyschen Revolutionsführers, wo dieser getötet worden war und wo der Bürgerkrieg laut westlicher Propaganda hätte zu Ende gehen sollen. Nun werden dort Köpfe abgeschnitten und Hände abgehackt.“

Der russische Auslandsexperte und Parlamentarier Alexej Puschkow schrieb in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung „Iswestija“, die US-Regierung habe keinen ernsthaften Anlass für den Libyen-Krieg gehabt – abgesehen eben von ihrem alten Wunsch, Gaddafi zu stürzen. Der Krieg habe sich als Katastrophe erwiesen, deren wahre Ausmaße erst später klar geworden seien.

„Mittlerweile wird sowohl in den USA als auch in Europa eingeräumt: Unabhängig davon, was ihm nachgesagt wird, verstand es Gaddafi, für Ordnung in Libyen, aber auch in der ganzen Region zu sorgen. Was die USA und ihre Verbündeten nachgewiesen haben, ist nur ihre Unfähigkeit, Ordnung herzustellen bzw. aufrechtzuerhalten. Dafür haben sie ihre Fähigkeit glänzend an den Tag gelegt, riesige Territorien und ganze Staaten zu zerstören und diese den Radikalen und Terroristen zu schenken. Da haben die USA und ihre Nato-Verbündeten wirklich keine Konkurrenz“, so Puschkow.

Noch im Jahr 2014 hatte der russische Orientalist Viktor Nadehin-Rajewski festgestellt, in Libyen werde nicht mehr zwischen weltlichen Behörden und Islamisten gekämpft, sondern faktisch alle gegen alle. „Gekämpft wird zwischen verschiedenen Stämmen, zwischen Klans“, kommentierte der Experte damals für vz.ru.

Während jeder Stamm für sich kämpfe, gebe es innerhalb eines Stammes einen Konflikt der Klans, in denen es wiederum zu Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Personen komme. Die totale Fehde gehe auf den Kampf um Ölvorkommen, Terminals und Öl-Lieferwege zurück, erläuterte Nadehin-Rajewski.

Quelle: http://derwaechter.net/funf-jahre-nach-gaddafis-tod-die-usa-konnen-terroristen-ganze-staaten-schenken

Gruß an die Klardenker

TA KI

5 thoughts on “Fünf Jahre nach Gaddafis Tod: „Die USA können Terroristen ganze Staaten schenken“

  1. tja … Gaddafi war den Finanzjuden aus mehreren Gründen ein Dorn im Auge … und als er beschloß, sich aus dem jüdisch kontrollierten Finanzsystem auszuklinken, mußte er weg – wie vor ihm Saddam Hussein, wie vor diesem Kennedy, wie vor diesem A. Hitler … obgleich dessen Ende von Anfang an besiegelt war.

    • .. allein, was nützt die Erkenntnis …
      Garnix, muß man nüchtern feststellen … das System (also Finanzjuda) zieht seine Nummer durch – sollten die Opfer aufwachen, bekommen sei nur eins mehr über den Schädel … wehren können sie sich nicht mehr … die Kruzmmnasen haben sich in über 200 effektive Systeme zur Beherrschung der Massen ausgedacht und angewandt … denen entkommt nur, wer sich auf dem Mars ansiedelt … und auch da nicht mehr lange …

  2. Und so wird es auch mit Assad kommen.Ich habe Syrische Bekannte,wirkliche Facharbeiter!Diese dementieren viele Nachrichten von der Lügenpresse,nicht aus Sympathie zu Assad sondern der Wahrheit willen!

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