Überraschend: So gesund ist Stricken.


Stricken, Häkeln und Nähen mit der Hand sind heutzutage dank moderner Technik kein Muss mehr. Dennoch stellen immer noch (überwiegend) Frauen aus allen Altersgruppen süße Deckchen oder Kleidungsstücke, etwa einen flauschigen Pullover, in Handarbeit her. Für diese Menschen ist das ein Hobby, das nicht nur ein angenehmer Zeitvertreib ist, sondern auch die Möglichkeit bietet, selbst kreativ zu sein. Was die meisten nicht wissen: Stricken macht nicht nur Spaß und entspannt, sondern hat auch einen großen gesundheitlichen Nutzen.

Wenn du noch nicht zu den Strickern und Häklern gehörst, wirst du es dir nach den folgenden 7 Fakten vielleicht anders überlegen.

1. Deine Finger bleiben beweglich.

Beim Häkeln und Stricken muss präzise gearbeitet werden. Außerdem werden die Bewegungen mit den Fingern oftmals sehr schnell ausgeführt. Ist jemand ein leidenschaftlicher Stricker, der dieses kreative Hobby häufig ausübt, sorgt er automatisch dafür, dass die Fingergelenke beweglich und die Fingermuskeln straff bleiben. Besonders Menschen, die an der Gelenkentzündung Arthritis leiden, können mit Stricken die Beweglichkeit der Finger erhalten. Jedoch sollte man sich generell ab und zu eine Pause vom Häkeln und Stricken gönnen, damit die Hände sich auch einmal entspannen können.

2. Du trainierst dein Gehirn.

Beim Stricken kann man nicht einfach die Gedanken baumeln lassen. Man muss sich darüber Gedanken machen, wie viele Reihen noch zu stricken sind, wann die Farbe des Fadens gewechselt werden muss und so weiter. Wer viel strickt, trainiert also automatisch sein Gedächtnis.

3. Du bleibst schlank.

Das klingt zunächst seltsam. Aber: Viele Menschen essen nur aus einem einzigen Grund: Sie wissen nichts mit sich anzufangen. Wer bereits mit den Händen beschäftigt ist, greift nicht zum Schokoriegel in der Schublade. Gerade beim Fernsehen ist Stricken eine gute Möglichkeit, sich der Chipstüte nicht hilflos „auszuliefern“. Mit Häkeln & Co. kommt der Heißhunger erst gar nicht auf.

4. Du hast ein Erfolgserlebnis.

Ein fertig gestricktes Kleidungsstück kann, selbst wenn es nur ein paar Socken sind, ein enormes Glücksgefühl auslösen. Warum? Weil du es nicht nur verschenken und anderen damit eine Freude machen kannst, sondern weil du dir auch ein persönliches Erfolgserlebnis geschaffen hast. Es gibt nichts Befriedigenderes, als ein selbst gesetztes Ziel endlich erreicht zu haben. Zudem ist ein individuell realisiertes Strickprojekt etwas Einzigartiges, das es nirgends zu kaufen gibt. Der Besitzer darf sich also durchaus als etwas Besonderes fühlen.

5. Du wirst von deinen Schmerzen und Problemen abgelenkt.

Häkeln und Stricken erfordern sehr viel Konzentration. Währenddessen hat man gar nicht so viel Zeit, sich negative Gedanken zu machen. Da es entspannend auf den Körper wirkt, hilft es zudem bei chronischem Stress und übertriebenen Sorgen. Es gibt sogar Menschen, denen dieses neue Hobby dabei geholfen hat, ihre Depressionen, Ängste und Essstörungen zu überwinden. Auch Schmerzpatienten können vom Stricken profitieren. Da sie abgelenkt sind, denken sie nicht mehr über die Schmerzen nach und sind sich deren weniger bewusst. So verspüren sie zumindest in dieser Zeit weniger Schmerzen.

6. Du verbesserst deine mathematischen Fähigkeiten.

Ob du es glaubst oder nicht – du kannst mithilfe des Strickens deine Mathematikfähigkeiten verbessern. Ein Strickprojekt erfordert nämlich einiges an Messen, Zählen, Rechnen und logischem Denkvermögen. Die Stricker und Häkler sind sich dessen oft selbst nicht bewusst. Willst du also im nächsten Mathetest besser abschneiden, kannst du es ja im Vorfeld einmal mit der eigenen Herstellung eines Kleidungsstücks probieren.

7. Du baust Stress ab und senkst deinen Blutdruck.

Stricken wirkt fast schon wie eine Art Meditation. Wenn du es schon einmal getan hast, wirst du dich vielleicht noch an das entspannte Gefühl, das sich danach einstellt, erinnern können. Doch es wirkt sich nicht nur auf die Seele positiv aus, sondern auch auf den Körper. Du senkst damit den Anteil des Stresshormons Cortisol im Blut. Hast du weniger Stress, sorgst du zudem dafür, dass dein Blutdruck sinkt. Da Stress auch viele Krankheiten auslösen kann, solltest du dich hin und wieder bewusst entspannen und dir eine Auszeit gönnen – vielleicht mit Stricken?

Stricken ist nur was für Hausfrauen und Omas? Von wegen! Ab jetzt wird gehäkelt und gestrickt, was das Zeug hält, um gesund und fit zu bleiben!

Quelle: http://dex1.info/diese-7-vorteile-haben-menschen-die-gern-stricken-besonders-punkt-5-hat-mich-echt-uberzeugt/

G

6 thoughts on “Überraschend: So gesund ist Stricken.

  1. Ein toller Artikel. Und die Socken sind ein Kunstwerk für sich.
    Sie haben recht.
    Man muss wirklich seine mathematischen Begabungen aus der – bei den meisten – untersten Schublade holen, weil man sie vergessen hat.
    Denn schon bei einer einfachen Mütze, muss man berechnen, wie viele Reihen noch bis zum Abschluss gestrickt werden müssen .
    Das ist manchmal gar nicht einfach.

  2. Pingback: Überraschend: So gesund ist Stricken. — das Erwachen der Valkyrjar – Lichterschein.com

  3. Hat dies auf Pholym rebloggt und kommentierte:
    Und es gibt ja auch schon (nicht nur schwule) Männer, die diesen Trend für sich entdeckt haben. Finde ich toll. Ich konnte auch mal häkeln und habe einen meterlangen Wurm gehäkelt.
    Was ich nur traurig finde ist, dass in der Schule diese alten handwerklichen schönen Dinge nicht mehr gelehrt werden. Selbst Werken ist heute ausgestorben. Ich habe damals noch ein Schiff aus Holz basteln dürfen und konnte so die einfache Holzbearbeitung richtig kennenlernen. Ist aber auch kein Wunder, da ja selbst die jungen Lehrer manchmal keine Ahnung von den einfachen Dingen des Lebens mehr haben und damit schon überfordert wären.
    „Arschficken – einfach erklärt“ in Biologie ist stattdessen für die frühkindliche Sexualerziehung angesagt. Kein Wunder also, wenn die Kiddies heutzutage dadurch geistig noch weiter verblöden.

    • Mit 14 Jahren habe ich schon meine Kleider selbst genäht.
      Wohlgemerkt mit der Hand – Stich für Stich.
      Den Stoff dafür habe ich jeweils in einem Kaufhaus mitgehen lassen.(
      Restposten – ich war ja bescheiden.
      Später habe ich auch mal eine ganze Stoffrolle rausgetragen.
      Bin nie erwischt worden.
      Während meiner Studentenzeit habe ich dann in einer sehr kleinen Konfektionsfirma gearbeitet.
      Dort habe ich alles gelernt, was man über dieses schöne, aber sehr anstrengende Handwerk lernen kann.
      Auch Knopflöcher mit der Hand zu machen.
      Zuletzt habe ich als als Zuschneiderin gearbeitet.
      Es war ein abenteuerliches Leben in dieser Firma und ich war so zu sagen das Kind in dieser kleinen Familie.
      So etwas gibt es heute nicht mehr.
      Später in Paris habe ich mich als Schneiderin ausgegeben und in der Haute Couture gearbeitet.
      In Frankreich verlangte man zu dieser Zeit nur selten Zeugnisse.
      Keiner hat an meinem Können gezweifelt.
      Lang, lang ist’s her und die Zeiten erscheinen mir heute wie ein Traum.
      Meine Tochter bewundert noch heute meine handwerklichen Fähigkeiten.

      „Arschficken“ geht natürlich schneller ….

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