Lucuma – Das gesunde Süssungsmittel


Lucuma ist eine Frucht aus den südamerikanischen Anden. Frisch gibt es die gelbe Frucht bei uns nicht, aber in Form von köstlich aromatischem Lucumapulver. Das Pulver schmeckt nicht nur gut, sondern auch süss. Es kann daher als gesundes Süssungsmittel in Desserts, Shakes, Smoothies, Müslis und vielem mehr eingesetzt werden. Gesund ist Lucuma gleich aus mehreren Gründen: Die Frucht liefert nicht nur Vitalstoffe und Antioxidantien und wirkt daher entzündungshemmend, sondern sie erfreut den Blutzuckerspiegel auch mit einer besonders niedrigen glykämischen Last.

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Lucuma – Das Gold der Inka

Lucuma (Pouteria lucuma) ist eine Frucht, die ursprünglich aus den Anden Perus, Ecuadors und Chiles stammt. Inzwischen wächst der bis zu 15 Meter hohe und äusserst trockenresistente Baum in vielen subtropischen Regionen bis nach Asien.

Lucuma war schon in Inka-Zeiten hochgeschätzt – man nannte die Frucht das „Gold der Inka“ – vermutlich nicht zuletzt aufgrund ihrer dottergelben Farbe, weshalb sie auch als Eierfrucht bezeichnet wurde. Rein optisch, so fanden die alten Inka, erinnern Lucuma Früchte an weibliche Brüste – und schon galt Lucuma als Frucht der Fruchtbarkeit.

Ausserdem schmeckt und duftet Lucuma ausserordentlich gut – wie eine Mischung aus Mango und Aprikose mit einem Hauch Karamell. Dazu verfügt Lucuma über eine deutliche Eigensüsse und wird daher bis heute gerne als geschmacksgebende Zutat für Getränke oder Eiscreme verwendet und eignet sich überdies als mildes und gesundes Süssungsmittel.

Lucuma – Das gesunde Süssungsmittel

Gerade für die Anwendung als Süssungsmittel ist es äusserst praktisch, dass Lucuma bei uns in Europa inzwischen in Pulverform erhältlich ist, so dass es leicht in Desserts, Shakes und Smoothies oder auch für Gebäckteige eingesetzt werden kann. Die Frucht wird dazu bei niedrigen Temperaturen getrocknet und schonend pulverisiert.

In 4 Löffeln Lucumapulver steckt etwa 1 Kilogramm frische Lucuma Früchte.

Lucuma – Das Süssungsmittel, das vor Diabetes schützt

Trotz seiner langen Geschichte wurde Lucuma bisher in nur wenigen wissenschaftlichen Studien untersucht. In einer Studie zum Thema Diabetes war die gelbe Frucht jedoch Mittelpunkt der Beobachtungen:

Die Lucumafrucht und auch das Pulver haben einen hohen Kohlenhydratanteil, weshalb man annehmen könnte, dass Frucht und Pulver für den Blutzuckerspiegel gar nicht ideal sind. Der Lucumafrucht werden jedoch trotz ihres hohen Kohlenhydratgehalts interessanterweise antidiabetische Eigenschaften nachgesagt, da sie die sog. Alpha-Glucosidase hemmen soll, ein Enzym, das im Darm bei der Kohlenhydratverdauung behilflich ist.

Durch die Hemmung des Enzyms werden die mit der Nahrung eintreffenden Kohlenhydrate langsamer verdaut, die Glucose gelangt langsamer ins Blut und der Blutzuckerspiegel steigt auch nur langsam an.

Lucuma ist also ein gutes Süssungsmittel für alle, die Blutzuckerschwankungen meiden möchten. Dazu gehören nicht nur Diabetiker, sondern alle gesundheitsbewussten Menschen, denn Blutzuckerschwankungen sind eine wichtige Ursache für chronische Entzündungen – und diese wiederum sind die ersten Vorboten chronischer Krankheiten aller Art (von Bluthochdruck über Autoimmunerkrankungen bis hin zu Krebs).

Man nimmt für jeden Löffel Zucker zwei Löffel Lucuma. Da sich das Lucumapulver aber nicht auflöst und man auch immer an den Eigengeschmack denken sollte, eignet es sich für Kaffee und Tee nicht so gut, sondern eher für fruchtige Desserts, Joghurts, Müslis und Shakes.

Wie gut Lucuma den Blutzuckerspiegel schonen kann, zeigt auch ihre niedrige glykämische Last:

Lucuma und die glykämische Last

Die glykämische Last (GL) von Lucuma wird auf 7 geschätzt. Die glykämische Last gibt an, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Damit Sie sehen, wie gut der GL-Wert von Lucuma ist, hier zum Vergleich die Werte von anderen süssen Speisen und Süssungsmitteln:

Frischer Apfel: 4
Getrockneter Apfel: 25
Getrocknete Datteln: 66
Reife Banane: 12
Traubenzucker: 100
Haushaltszucker: 70
Honig: 49
Ahornsirup: 43
Agavendicksaft: 11

Lucuma und ihre gesundheitlichen Auswirkungen

Lucuma schenkt nicht nur Süsse, Aroma und eine niedrige GL. Sie liefert gleichzeitig noch eine Vielzahl an weiteren gesundheitlichen Vorteilen – nicht zuletzt dank ihrer zahlreichen Vital- und Ballaststoffe.

Lucuma hat beispielsweise einen hohen Polyphenol- und Betacarotingehalt (letzteres 50 mg/100 g). Pro 100 Gramm Frucht sind überdies um die 100 mg Vitamin C enthalten.

Die Inhaltsstoffe sind dann natürlich auch für die gesundheitlichen Vorteile der Frucht zuständig. Lucuma soll u. a. Entzündungen reduzieren, das Immunsystem stärken, den Blutdruck senken und gegen einige Krebsformen schützen können.

Besonders der Antioxidantiengehalt ist es, der zu diesen Wirkungen führt: In einer Untersuchung aus 2009 hatten Forscher der Universität von São Paolo verschiedene lokale Fruchtarten untersucht, um zu schauen, ob man diese womöglich als kostengünstige Therapiemöglichkeiten bei den beiden Volkskrankheiten Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck einsetzen könnte.

Untersucht wurden neben Lucuma auch Bergpapayas, Physalis, Johannisbrot u. a. Man bestimmte den Gehalt der phenolischen Substanzen, die als besonders antioxidativ wirksam gelten, ausserdem die antioxidative Aktivität sowie die Fähigkeit, die Alpha-Amylase, die Alpha-Glucosidase und das Enzym ACE zu hemmen. Die Hemmung all dieser Enzyme ist entscheidend für die Behandlung von Diabetes und Bluthochdruck.

Es zeigte sich, dass Lucuma von allen untersuchten Früchten den höchsten Phenolgehalt hatte (11,4 mg/g in der Trockenmasse) und damit auch die höchste antioxidative Aktivität aufwies.

Lucuma und Johannisbrot verfügten überdies über die besten Fähigkeiten, die schon weiter oben beschriebene Alpha-Glucosidase zu hemmen, was gerade bei Diabetes sehr sinnvoll ist.

Die Forscher waren daher der Meinung, dass viele Früchte, insbesondere Lucuma bei der Therapie von Diabetes Typ 2 und – aufgrund der antioxidativen Kraft – auch bei vielen anderen chronischen Erkrankungen eingesetzt werden können.

Lucuma für die Haut

Die entzündungshemmende und antioxidative Wirkung von Lucuma kann auch bei empfindlicher Haut von Vorteil sein. Lucumaöl – also das aus dem Lucumakern gepresste Öl – wird in den Heimatländern der Frucht bei schlecht heilenden Wunden und bei jedweden Hautproblemen direkt auf die Haut aufgetragen, was sich auch bereits in einer Studie aus dem Jahr 2010 bestätigen liess. Lucuma kann Wunden schliessen und die Regeneration der Haut fördern, so die damaligen Forscher.

Doch auch der Verzehr des Lucumapulvers ist für die Haut eine Wohltat. Die enthaltenen Carotinoide – wie z. B. Betacarotin, ein rotorangener Farbstoff, der vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann – können dabei helfen, sonnengeschädigte Haut zu reparieren und Altersprozesse der Haut aufzuhalten.

Hier wirken nicht nur die antioxidativen Fähigkeiten des Betacarotins, sondern auch die Eigenschaften des Vitamin A. Dieses nämlich fördert die Reparatur der Haut, es verbessert sichtbar den Hauttonus und reduziert feine Linien und Falten.

Betacarotin wiederum verleiht der Haut überdies einen höheren Sonnenschutz oder verbessert die Wirksamkeit von Sonnenschutzpräparaten, wie Studien zeigten. Wer beispielsweise täglich 90 – 180 mg Betacarotin zu sich nimmt, erreicht damit einen Lichtschutzfaktor von 4 und reduziert damit UV-bedingte Hautschäden.

Lucuma – Die Nährwerte

Bevor wir gleich zu den Anwendungsmöglichkeiten von Lucuma kommen, finden Sie nachfolgend noch die wichtigsten Nährwerte, die in 100 Gramm des Lucumapulvers enthalten sind:

  • 370 kcal
  • 84 g Kohlenhydrate
  • 2,3 g Ballaststoffe
  • 5,5 g Protein
  • 0,8 g Fett
  • 92 mg Calcium
  • 760 mg Kalium
  • 4 mg Eisen
  • 2,8 mg Zink

Lucuma – Die Anwendung

Testen Sie das Lucumapulver und geniessen sie sein leckeres Aroma für Süssspeisen und Shakes aller Art, ohne dass sie dabei um Ihren Blutzuckerspiegel fürchten müssten.

Lucuma süsst und aromatisiert übrigens nicht nur, sondern verfügt ausserdem über emulgierende Eigenschaften (verbindet also Fette mit wässrigen Zutaten), so dass Desserts, Eiscremes und Dessertsaucen dank Lucuma eine angenehm cremige Konsistenz erhalten.

Lucuma passt in alle Smoothies, Shakes und Proteindrinks. Auch zu Desserts wie Puddings, Quark- und Joghurtspeisen sowie zu Kuchen und selbstgemachter Eiscreme schmeckt Lucuma wunderbar. In Peru ist Lucuma gar die beliebteste Eiscremesorte des Landes.

Eiscreme mit Lucuma

Eine Lucuma-Eiscreme – hier in der veganen Variante – können Sie leicht selbst zubereiten, nämlich so:

  • ½ Tasse Lucumapulver
  • 1 Tasse Cashewkerne (2 Stunden lang eingeweicht, dann abgegossen)
  • 2 cm einer Vanilleschote oder 1 EL Vanillepulver
  • ¼ Tasse Kokoswasser
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Prise Salz

Alles im Hochleistungsmixer bis zu einer feinen Konsistenz mixen und in die Eismaschine füllen oder in Eisbehälter und in das Gefrierfach stellen.

Smoothie Zabaglione-Art

  • 1 EL Lucumapulver
  • 1 gefrorene Banane
  • 1 Dattel
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanillepulver
  • ½ Tasse Kokosmilch
  • ½ Tasse Eis

Alles gut mixen und mit etwas Zimt bestreuen, sofort servieren und geniessen…!

Dessertsauce à la Karamel

  • 1 EL Lucumapulver
  • 1 EL Mesquite Pulver (Mesquite ist eine Mimosenart, verwendet werden die gemahlenen Bohnenfrüchte des Baumes)

Einige EL Kokoswasser bis zur gewünschten Konsistenz

Wenn Sie die Dessertsauce cremiger und dickflüssiger mögen, dann mixen Sie noch ½ Tasse Cashewkerne dazu und ½ Tasse Wasser oder Kokoswasser.

Diese Sauce passt wunderbar über Fruchtsalat, Eiscreme oder auch zu Pfannkuchen/Pancakes.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/lucuma.html

Gruß an die Natur

TA KI

5 thoughts on “Lucuma – Das gesunde Süssungsmittel

  1. Pingback: Lucuma – Das gesunde Süssungsmittel — das Erwachen der Valkyrjar – Lichterschein.com

  2. Hallo Zusammen,

    Kent sich hier zufällig jemand auch mit Quinoa Kapseln aus? Mich würde interessieren, ob man auch auf solche Produkte zurückgreifen kann, wenn man sich Kohlenhydratarm ernährt?🙂

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