Die Zeit des Schweigens ist vorbei


 

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Russland weiss sicherlich viel mehr, als es verrät. Und Russland verrät nur so viel, wie zu Verteidigungszwecken im Informationskrieg notwendig ist.

Das war vor der Entthronung. Bis zur Entthronung genoss der König weitreichende Privilegien, zu denen unter anderem zählte, dass Russland sein Wissen über die Schandtaten des Königs unveröffentlicht ließ.

Aber der König hat seine Krone abgelegt (zusätzlich hier, hier) und damit sind die königlichen Privilegien verfallen. Russland verteidigt sich nicht mehr nur, Russland greift jetzt auch an (diplomatisch), um dem König klar zu machen, dass die Zeit der Privilegien vorbei ist.

Am 11. Oktober enthüllt Putin eine US-Falle:

Schauen Sie, wir alle sprechen, bezüglich Aleppo, über die Notwendigkeit von humanitärer Hilfe. Alle überzeugen uns, dass man das organisieren muss. Aber man muss uns nicht davon überzeugen, wir sind selbst dieser Meinung, wir finden, dass man einen Humanitärkonvoi organisieren muss. Aber wie kann man das machen? Da gibt es nur eine Straße, über die der Konvoi fahren kann. Auf der einen Seite stehen die Rebellen, auf der anderen Seite die syrische Armee. Wir wissen bereits über eine Provokation, über einen Schlag auf eine dieser Kolonnen, und wir wissen genau, dass es eine der Terrorgruppen verübt hat.

Wir sagen: Lasst uns die Rebellen auf der einen Seite und die syrische Armee auf der anderen Seite von der Straße entfernen. Machen wir die Straße frei und geben Sie frei für eine sichere Durchfahrt des Konvois.

Alle stimmen uns zu, mehr sogar, sie schreiben das in bestimmte Dokumente, dann passiert nichts, auf der Seite unserer Partner unternimmt niemand etwas. Entweder können sie die Rebellen nicht von der Straße entfernen oder sie wollen es nicht – ich weiss es nicht.

 

Aber dann erreicht uns ein exotisches Angebot. Ich werde Sie und Ihre Zuschauer gleich überraschen. Uns wurde angeboten, dass unsere Militärkräfte, die Soldaten Russlands, sich auf dieser Staße aufstellen und die Sicherheit gewährleisten. Unsere Militärs, mutig und entschlossen wie sie sind, kamen zu mir und sagten: Gut, wir sind bereit.

Ich sagte: Nein, wir machen das, aber nur zusammen mit den Amerikanern, schlagt ihnen das vor. Wir haben es ihnen vorgeschlagen und sie (die Amerikaner) haben sofort abgelehnt. Sie wollen sich nicht selbst hinstellen, sie wollen die Kampf- und Terrogruppen der Opposition nicht von der Straße bringen. Was soll man damit machen?

Die Falle ist so offensichtlich. Die USA haben doch tatsächlich dummdreist russische Soldaten dahin eingeladen, wo sie eine Provokation geplant haben, um die Provokation den russsichen Soldaten anzuhängen.

Das ist nicht die erste Falle dieser Art. Was glauben Sie, wie gern die USA offizielle russische Truppen schon in der Ukraine hätten? Und dann in Syrien? Nur zu gerne. Die Zeit ist gekommen, solche Spielchen nach und nach zu entlarven und der Öffentlichkeit zu zeigen.

Am 18. Oktober hat Russland die Luftangriffe über Aleppo eingestellt, um Terroristen und Zivilisten das ungehinderte Verlassen der Stadt zu ermöglichen. Die Fluchtkorridore wurden videoüberwacht und die Aufzeichnung der Kameras live im Internet übertragen. Die Westpresse hat vermutlich nicht groß darüber berichtet, und auch nicht darüber, dass Angriffe der Terroristen auf die Fluchtkorridore live im Internet zu sehen waren. Das ist nicht so schlimm. Das Signal Russlands ist eindeutig: Jetzt wird alles schonungslos an die Öffentlichkeit gezerrt.

Am 20. Oktober veröffentlicht das russische Verteidigungsministerium die Information, dass belgische F-16 Kampfflugzeuge am 18. Oktober ein kurdisches Dorf in der Provinz Aleppo angegriffen haben. In Belgien hat man alles abgestritten. Russland hat daraufhin die Aufklärungsdaten an das belgische Militär und an die belgische Politik übermittelt. Die Daumenschrauben werden angezogen.

Am 25. Oktober veröffentlicht das russische Verteidigungsministerium die Informationen darüber, wann und wo die USA zivile Ziele in und bei Mossul getroffen haben. Allein in den drei vorangegangenen Tagen hat Russland 60 tote und 200 verletzte Zivilisten registriert. Am 21. Oktober haben die USA eine Mädchenschule getroffen, am 22. Oktober wurden Wohnviertel in zwei Dürfern östlich von Mossul getroffen, und so weiter. Alles schön auf einer Karte aufgezeichnet und der Presse präsentiert.

Das hat die USA sehr böse gemacht! Am Tag nach den direkten russischen Anschuldigungen der USA berichten US-Medien, dass die russische Luftwaffe eine Schule in der Provinz Idlib zerbombt hat. Aber der König ist kein König mehr und seine Rache ist kläglich, auch wenn die UNICEF auf den Fake hereinfällt und das Bombardement der Schule verurteilt. Russland hat es nicht schwer, die neuerliche Lüge zu widerlegen. Die „zerbombte“ Schule hat ein Loch in der Wand, die Tische stehen alle auf ihren Plätzen, die Wände sind frei von Kratzern.

Auf Luftbildern ist kein Bombenkrater zu erkennen, das Dach der Schule ist unbeschädigt. Man muss kein Militärexperte sein, um nachvollziehen zu können, dass Bomben ein anderes Zerstörungsprofil haben als ein Vorschlaghammer. Die Stoßwelle einer Bombe hätte die Tische umgerissen und die Splitter hätten deutliche Spuren auf den Wänden hinterlassen und die Mauern des Gebäudes hätten einen anderen Schaden genommen und es hätte einen Krater gegeben oder ein riesiges Loch im Dach des Gebäudes. Nichts davon ist da. Russland lässt keine Anschuldigung mehr auf sich sitzen, alles wird sehr schnell öffentlich aufgeklärt.

Am 24. Oktober erlaubt sich Putin mal wieder etwas US-Trolling, indem er die USA als Bananenrepublik bezeichnet:

“Does anyone seriously think that Russia can influence the choice of the American people?” President Putin told the annual Valdai discussion forum of international analysts and academics in Sochi on Thursday. “Is America some kind of banana republic? America is a great power. If I’m wrong, correct me.”

Übersetzung:

„Glaubt jemand ernsthaft daran, dass Russland die Wahl der Menschen in Amerika beeinflussen kann?“ (…) „Ist Amerika etwa eine Bananenrepublik? Amerika ist eine Supermacht. Korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege.“

Manche werden jetzt denken, dass Putin die USA gar nicht als Bananenrepublik bezeichnet, sondern nur eine rhetorische Frage stellt, die er selbst implizit verneint. Ja, das stimmt natürlich. Und doch hat er die USA als Bananenrepublik bezeichnet, kunstvoll verpackt in eine rhetorische Frage. Feinstes Trolling!

Auf dem Valdai Forum, auf dem Putin die USA trollte, ließ er auch entscheidende Deeskalationssignale an die USA senden:

One senior official told of a Cabinet meeting where President Vladimir Putin reported on a “high risk’’ incident in which his military jets buzzed the U.S. Navy in the Black Sea. When some at the table cheered with phrases like, “they deserve it,’’ Putin shut them down, saying, “are you crazy?’’ according to the official, who spoke on Valdai’s traditional condition of anonymity.

Ein hochrangiger russischer Beamter erzählte den US-Kollegen von einem Kabinett-Treffen, bei dem Putin sich über das hohe Risiko der Flugmanöver der russischen Militärflugzeuge über US-Kriegsschiffen im Schwarzen Meer beschwerte. Als einige Teilnehmer sagten, dass die USA das doch wohl verdient hätten, schnitt Putin sie ab: „Seid Ihr verrückt geworden?“

Auch wenn man es dieser Meldung nicht ansieht, ist es eine gewaltige, äußerst wichtige und sehr gezielte Botschaft. Das ist Russlands Deeskalationssignal an die USA. Putin lässt auf diese Weise mitteilen, dass Russland keinen Krieg gegen die USA will, schon gar nicht einen atomaren, und dass Russland bereit ist, mit den USA zusammen die Deeskalationsspirale in Gang zu setzen.

Man könnte das doch auch auf nicht öffentlichem diplomatischem Wege mitteilen? Ja, das ist mit Sicherheit auch geschehen. Aber das politische Theater ist auf Rituale angewiesen, die öffentlich vollzogen werden. Auf der Ebene der öffentlichen Rituale haben die USA eskaliert, hat Russland die USA mit noch stärkerer Eskalation überboten und haben die USA daraufhin deeskaliert und damit ihre Niederlage eingestanden. Jetzt deeskaliert auch Russland. Jetzt können sich die beiden Mächte mit Deeskalation überbieten, wobei die USA als Verlierer des Konflikts in Vorleistung gehen müssen und Russland dann nachziehen wird. So lange, bis eine der Parteien beschließt, dass sie auf dem optimalen Spannungslevel angekommen ist.

25. Oktober, Lawrow:

Wir wundern uns, dass pragmatische EU-Mitglieder, die traditionell mit ihrer Anhänglichkeit an Realpolitik bekannt waren, der russenfeindlichen Minderheit folgen und bei den Beziehungen zu Moskau die Politik über der Wirtschaft stellen wollen. Wenn wir solche Verkündigungen seitens der Führung Deutschlands hören, wundert uns dies. Anscheinend irrten wir uns, als wir die Einschätzungen des deutschen Charakters auf Grundlage der Jahrhunderte langen Verbindungen mit diesem großen Land machten.

Aufwachen, Deutschland!

Am 28. Oktober sagt Lawrow:

Wir stellten fest, dass die Verantwortung für die Verschlechterung der Wirtschaftslage des syrischen Volkes nicht nur auf Terroristen, sondern auch auf den Ländern liegt, die gesetzwidrige einseitige Wirtschaftssanktionen gegen Syrien nutzen, die vor allem einfache Menschen in diesem Land treffen.

Mit Gruß an die EU. Der Druck wird verstärkt. Nicht nur der gefallene König, auch seine Vasallen werden darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Zeiten geändert haben.

Am 29. Oktober teilt der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums mit, dass die USA sich für einen Vorfall in Syrien entschuldigt haben. Es ging um eine Annäherung eines russischen und eines US-Flugzeugs über Syrien bis auf eine halbe Meile, am 17. Oktober. Die USA haben wie üblich Russland dafür beschuldigt. Inzwischen weiss aber jeder, dass Russland alle seine Flüge in Syrien den USA mitteilt und so hat es sich auch herausgestellt, dass das russische Flugzeug da unterwegs war, wo es auch angekündigt wurde und dass das US-Flugzeug die Route kreuzte und Russland vorher nicht darüber informiert wurde.

Die USA haben sich über die militärischen Kanäle für ihren Fehler entschuldigt. Und Russland… hat das öffentlich gemacht. Warum? Weil die USA den Vorfall öffentlich gemacht haben und Russland die Schuld dafür zuschieben wollten. Russlands Antwort: so nicht mehr. Die Bekanntmachung der Entschuldigung der USA ist ein harter Schlag, den sich die USA verdient haben. Man muss den gefallenen König daran erinnern, dass er kein König mehr ist. Russland tut das jetzt konsequent.

Am 31. Oktober sagte Lawrow:

Wir haben früher gesagt, dass die USA und ihre Verbündeten entweder nicht in der Lage oder nicht willens sind, die gemäßigten Oppositionellen von Al Nusra zu trennen. Nun müssen wir wohl davon ausgehen, dass sie es wirklich nicht tun wollen. Wir hoffen, dass dennoch der Selbstschutz-Instinkt Oberhand gewinnt, denn Spielchen mit den Terroristen, der Versuch, sie für eigene Zwecke zu gebrauchen, hat nie zu etwas Gutem geführt.

Das sagte Lawrow, nachdem die russische Luftwaffe zwei Wochen lang keine Einsätze über Aleppo geflogen war und in dieser Zeit sowohl für Terroristen als auch für Zivilisten mehrere Korridore aus der Stadt geöffnet wurden. Nur ein paar verletzte Kämpfer und wenige Zivilisten haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Die Terroristen haben Befehl zu bleiben und sie lassen keine Zivilisten raus.

In der Folge spricht Lawrow den USA offen den Willen zur Terrorismusbekämpfung ab (diplomatische Steigerung von „sie können vielleicht nicht“ zu „sie wollen nicht“). Und er appelliert an die Selbstschutzinstinkte der USA! Eine offene Drohung. Womit genau droht Russland? Wenn man die Drohung als lokal bezogen interpretiert, so richtet sie sich gegen die zahlreichen US-Offiziere in Aleppo. Für sie und für die anderen Agenten der US-Alliierten wird es womöglich keine weiteren Warnungen mehr geben, sie werden zusammen mit dem Rebellenfußvolk ausgeräuchert, wenn sie nicht schleunigst aus der Stadt verschwinden.

Wenn man die Drohung als globale Ansage interpretiert, dann richtet sie sich gegen die Institutionen, mit denen die USA ihren Einfluss in der Welt entfalten. Von kleineren bis zu den großen „NGOs“ bis hin zu solchen Giganten wie dem IWF kann im Prinzip alles in die Schusslinie geraten. Der König ist gefallen und wird von der Welt zwecks sanfter Landung aufgefangen. Aber wenn er das nicht zu würdigen weiss und unangemessene königliche Allüren beibehält, kann man ihn auch unsanft fallen lassen.

Am 4. November brüsten sich die USA wieder mit Cyber-Krieg gegen Russland. NBC hat die frohe Botschaft verkündet. Wir erinnern uns, dass NBC schon drei Wochen zuvor einen Cyber-Krieg gegen Russland angekündigt hat. Das war damals sehr kläglich und ist dieses mal auch nicht besser. In der aktuellen Meldung heißt es, dass die USA bereit sind zurückzuschlagen, wenn Russland die US-Wahlen manipuliert.

Wie schon vor drei Wochen hat NBC Botschaften an die Zombies und an Russland. Hier ist die Botschaft an die Zombies:

U.S. military hackers have penetrated Russia’s electric grid, telecommunications networks and the Kremlin’s command systems, making them vulnerable to attack by secret American cyber weapons should the U.S. deem it necessary, according to a senior intelligence official and top-secret documents reviewed by NBC News.

Übersetzung:

Hacker des US-Militärs sind in das russische Stromnetz, in das Telekommunikationsnetz und in die Kommandosysteme des Kreml eingedrungen. Die russischen Netze sind damit anfällig für Cyber-Angriffe der USA, sofern die USA das für nötig erachten. Das bestätigen ein hochrangiger Geheimdienstoffizieller und streng geheime Dokumente, die NBC News vorliegen.

Oho, die USA sind schon eingedrungen! Sie können Russlands Netzwerke jederzeit lahmlegen!

Hier die Botschaft an Russland:

The cyber weapons would only be deployed in the unlikely event the U.S. was attacked in a significant way, officials say.

Übersetzung:

Die Cyber-Waffen würden nur im unwahrscheinlichen Fall eingesetzt, in dem die USA einem ernsten Angriff ausgesetzt werden, sagen Offizielle.

Wir sind schon bei euch drin, böse Russen! Und wir schlagen zurück! Also wenn ihr die Wahlen so manipuliert, dass plötzlich die Grünen gewinnen… Aber so zwei Prozent, die zwischen Clinton und Trump entscheiden, würden wir noch akzeptieren…

Sie sehen, es ist lächerlich. Aber die Zeiten haben sich geändert. Der gefallene König darf nicht mal mehr im Scherz so tun, als wäre er noch König. Russland hat umgehend reagiert. Zum einen hat Kreml-Sprecher Peskow in demonstrativ gelangweilter Manier kommentiert:

Die Maßnahmen zur Sicherstellung der Cyber- und Informations-Sicherheit entsprechen der aktuellen Lage und den Drohungen, die an uns durch offizielle Vertreter anderer Staaten ausgesandt werden.

Ja ja, wir sind bereit – das ist die unspektakuläre Antwort. Es gibt aber noch eine interessantere Antwort vom russischen Außenministerium:

Im Zusammenhang mit den Meldungen der Medien über das Eindringen von US-Hackern in Telekommunikationsnetze, Stromnetze und „Kommandosysteme des Kreml“ erwarten wir eine Reaktion der US-Regierung, einschließlich des Weißen Hauses und des US-Außenministeriums, bezüglich einer juristischen Einordnung dieser Informationen.

Das Ausbleiben einer offiziellen Stellungnahme der US-Administration wird bedeuten, dass die USA statlichen Cyber-Terrorismus betreiben, und dass im Falle der Umsetzung der Drohungen, die über die US-Medien transliert wurden, Moskau das volle Recht haben wird, die USA entsprechend zu beschuldigen.

Russland dreht damit den Spieß um und stellt die USA an die Wand. Die US-Offiziellen mögen sich bitte äußern. Tun sie es nicht, geht man offiziell davon aus, dass die Medienmeldung richtig ist, womit belegt wäre, dass die USA staatlich angeordneten Cyber-Krieg betreiben. Keine gute Option. Wenn sich die Offiziellen melden, können sie die NBC-Meldung bestätigen oder abstreiten. Bestätigen hat zur Folge, dass die USA Cyber-Krieg offiziell zugeben. Schlecht. Abstreiten hat zur Folge, dass die USA sich blamieren. Schlecht.

Am 6. November äußert sich das russische Verteidigungsministerium über die humanitären Pausen in Aleppo, nachdem das US-Außenministerium behauptet hat, diese hätten keinen Nutzen:

Solche Behauptungen zeigen wieder einmal, wie sehr sich unser Verständnis vom „Nutzen“ der humanitären Pausen unterscheidet. Für uns ist das in erster Linie Hilfe für die Menschen. (…)

Allein in den letzten Monaten wurden von uns über 100 Tonnen notwendigster Hilfsgüter nach Aleppo gebracht – Nahrung, Medikamente und andere am meisten benötigte Güter. Das alles haben alle Bewohner von Aleppo erhalten, ohne Unterscheidung zwischen West- und Ostteil.

Das US-Außenministerium hat den Syrern, über die es angeblich so besorgt ist, in dieser Zeit keinen einzigen Brotkrumen geliefert.

Die USA konnten in all dieser Zeit nicht einmal die auf sich genommenen Verpflichtungen im Rahmen der russisch-amerikanischen Abkommen erfüllen. Russland hat bis heute keine Karten, keine Objektkoordinaten und keine andere Information über auch nur eine Terrorgruppe in Syrien bekommen, von IS bis Al Nusra. (…)

„Nützliche“ Hilfe im Sinne des US-Außenministeriums besteht, wie wir gesehen haben, aus LKW-Kolonnen, die ohne das Recht auf ihre Durchsuchung und Kontrolle, in Begleitung von großkalibrigen Minenwerfern, ausschließlich nach Ostaleppo unterwegs sind.

So gesehen ist die letzte humanitäre Pause, für die Rebellen, von denen der offizielle Sprecher des US-Außenministeriums John Kirby spricht, tatsächlich nutzlos.

Kirbys Behauptung, dass die humanitären Pausen Russlands nutzlos sind, wäre vor zwei Monaten noch das freundlichste gewesen, was die USA über Russland sagen. Heute werden selbst solche Kleinigkeiten (gemessen nach vergangenen Maßstäben) von Russland offiziell kommentiert. Und zwar so, dass die USA mit der Nase in den eigenen Unrat getunkt werden.

So geht das die ganze Zeit. Die Auflistung ist nicht vollständig, aber umfangreich genug, um zu erkennen, was gerade gespielt wird. Der ehemalige König bekommt die Starallüren ausgetrieben. Je länger die USA brauchen werden, um sich der alten Rolle zu entledigen, desto mehr werden sie verlieren.

Quelle: http://www.neopresse.com/politik/naherosten/die-zeit-des-schweigens-ist-vorbei/

Gruß an die Klardenker

TA KI

5 thoughts on “Die Zeit des Schweigens ist vorbei

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