Apple warnt vor hoher Strahlung bei iPhone 7


1497770253

Düsseldorf. Das iPhone 7 macht Apple derzeit Ärger. Tests haben eine hohe Strahlenbelastung ergeben – jetzt empfiehlt der Hersteller selber, das Smartphone nicht direkt an den Kopf zu halten. Wir geben Tipps, wie man die Belastung möglichst gering halten kann.

Smartphones, aber auch schnurlose Telefone zuhause, senden im Betrieb elektromagnetische Strahlung aus. Der Wert, den ein Mensch bei der Nutzung dieser Geräte aufnimmt, wird als SAR-Wert bezeichnet. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser, rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

Der SAR-Wert beschreibt die Sendeleistung, mit der ein Mobiltelefon während eines Gesprächs mit maximaler Sendeleistung an den menschlichen Kopf abstrahlen darf. Je niedriger er ist, desto weniger wird das Gewebe im Kopf während eines Telefonats erwärmt.

Das iPhone 7 von Apple überschreitet die aktuellen Grenzwerte zwar nicht, kommt diesen aber nahe. Es gibt zwei unterschiedliche Messmethoden. Bei der einen liegt der Grenzwert bei 1,6 Watt pro Kilogramm Körpergewebe, hier kommt das iPhone 7 auf einen Wert von 1,19 Watt pro Kilogramm bei Messung am Kopf. Bei der anderen Methode liegt der Grenzwert bei 2,0 Watt pro Kilogramm, hier kommt das iPhone 7 auf einen Wert von 1,38. Die Werte beim größeren iPhone 7 Plus liegen etwas darunter.

Fotos: Neues aus der Smartphone-Welt FOTO: Christoph Schroeter

Vergleicht man diese Werte mit anderen aktuellen Smartphone-Modellen, belegt das iPhone 7 einen vorderen Platz. Ein paar Beispiele (Werte laut BfS, Messmethode mit Grenzwert 2,0 W/kg):

  • Samsung Galaxy S7: SAR-Wert 0,41
  • Samsung Galaxy S7 Edge: SAR-Wert 0,26
  • Motorola G, 4. Generation: SAR-Wert 1,24
  • HTC 10: SAR-Wert 0,42
  • iPhone 6S: SAR-Wert 0,87
  • iPhone 6S Plus: SAR-Wert 0,93
  • iPhone SE: SAR-Wert 0,72
  • Microsoft / Nokia Lumia 630: SAR-Wert 1,51
  • Huawei P9: SAR-wert: 1,43
  • Sony Xperia M5: SAR-Wert 0,21
  • OnePlus 3: SAR-Wert 0,39
  • LG Joy: SAR-Wert 1,15

Schon diese willkürliche Auswahl zeigt, dass es durchaus aktuelle Smartphones gibt, die höhere SAR-Werte aufweisen als das iPhone 7.

Trotzdem sieht sich Apple zu dem ungewöhnlichen Schritt veranlasst, offiziell vor den Strahlungswerten zu warnen und die Empfehlung auszusprechen, beim iPhone 7 „eine Freisprechoption zu verwenden, beispielsweise den integrierten Lautsprecher, die mitgelieferten Kopfhörer oder ähnliches Zubehör“. Weiter heißt es bei Apple, „das iPhone sollte mindestens 5 Millimeter vom Körper getragen werden“.

Wie gefährlich die von Smartphone ausgehende Strahlung ist, darüber streiten die Experten. „Es gibt Studien, die angeben, dass Strahlung schädlich ist, es gibt aber ebenso Studien, die Handystrahlung als unbedenklich einschätzen“, sagt Markus Merkle von der Landesanstalt für Medien in NRW. Generell gilt: Je niedriger die Strahlung, umso besser.

Jeder kann aktiv etwas tun, um die persönliche Strahlenbelastung zu reduzieren, ohne dabei auf Telefon und mobilen Internetzugang zu verzichten. Dazu fünf Tipps:

  1. Strahlungsarmes Modell wählen: Nicht alle Mobiltelefone strahlen gleich stark, es gibt teilweise erhebliche Unterschiede. Das BfS hat in einer Datenbank auf seiner Webseite die SAR-Werte von mehr als 2500 Geräten von mehr als 60 Herstellern gelistet. Die Einträge lassen sich nach Strahlungsniveau oder Hersteller filtern.
  2. Telefon nur bei gutem Empfang nutzen: Wenn das Smartphone guten Empfang hat, muss es weniger Sendeleistung aufwenden – und umso weniger strahlt es. Steht WLAN zur Verfügung, lohnt sich dessen Nutzung. In der Regel ist die Sendeleistung im WLAN niedriger als im Funknetz.
  3. Nur bei Bedarf funken: Deaktiviert man die Aktualisierung im Hintergrund, sucht das Telefon nicht ständig nach neuen Nachrichten oder Mails. Wer damit leben kann, bekommt im Gegenzug weniger Strahlung ab. Außerdem braucht das Handy auch weniger Strom.
  4. Abstand halten: Je größer der Abstand zum Körper, umso weniger Strahlung kommt an. Wer mit Headset telefoniert, minimiert seine persönliche Belastung.
  5. Nicht am Körper tragen: Das Telefon möglichst nicht in die Hosentasche stecken oder nah am Körper tragen. Lässt sich das nicht vermeiden, sollte der vom Hersteller angegebene Mindestabstand eingehalten werden.

Quelle:http://www.rp-online.de/digitales/smartphones/hohe-strahlung-apple-warnt-vor-iphone-7-tipps-gegen-strahlen-belastung-aid-1.6420616

Gruß an die Wissenden

TA KI

10 thoughts on “Apple warnt vor hoher Strahlung bei iPhone 7

  1. Hmm…
    Wenn man bedenkt, dass Mobiltelefone auch noch durch dicke Wände hindurch problemlos senden und empfangen können, dann relativieren sich m.E. diese empfohlenen fünf Millimeter Abstand zum Körper ebenso plötzlich wie die Kölner Armlänge…

        • Sehr gut und natürlich geht elektromagnetische Strahlung durch nicht ferromagnetische oder nicht elektrisch leitfähige Materialien einfach ungehindert hindurch.

          Vor einigen Jahren gab es die Diskussion, daß sogenannte Flachantennen in den Handys für den Benutzer weniger schädlich sein sollen. Darüber habe ich schon lange nichts mehr gelesen. Es gab auch einen „Bastler“, der hat behauptet, daß ein aufgeklebter Salzkristall einen guten Schutz bieten soll. Ich kann das leider nicht prüfen, weil ich keine geeigneten Messgeräte zur Verfügung habe.

  2. Pingback: Apple warnt vor hoher Strahlung bei iPhone 7 – HandyBiZZ.de

  3. Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt und kommentierte:
    Nun, ja, wer mit Samsung arbeitet, der merkt auch, das die Audiokarte nicht mehr richtig funtioniert, denn die beutzen diesen Strang auch für Bloutooth-audio-strem und auch andere Kanäle von auch Treiber mit Reatek. So hatte ich meinen PC auch oft zerschossen, weil da auch die automatische Abschaltung dann unerlaubt die Adressen des PC benutzt und so die Speicher belegt! Viele Geräte von Samsung sind auch von illegal außen zu bedienen, da deren Service nun den Dieben bekannt sind. Auch Steuerungen von SPS und da Automaten sind betroffen! Natürlich ist das einigen auch zum Verhängnis geworden, die mit solchem Wissen Automaten plünderten oder telefonierten ohne zu bezahlen und so weiter! Das FBI und Andere, eigentlich alle, sind hinter dem Wissen her, wie auch, ist doch alles Rechner und da Systemgesteuert! Und wie Netzwerke aussehen können, das seht Ihr mittlerweile auch am Stromanbieter, der seine Ströme auch mit Internet und da an den beklagten Stromzähler auch ablkesbare Informationen sammeln kann! Seht nach, der Alleskönner wurde in Österreich erstmals als „1984“ ertappt und muß nun nicht eingebaut werden,?,…..! Glück, Auf, meine Heimat!

  4. Jaja von wegen SAR Wert und erwärmt ja nur ein klein wenig das Gewebe.
    Fürn AR… das Gelaber.

    Das die gepulste Mikrowellenstrahlung mit den Körperzellen reagiert bzw sie reagieren lässt sollte mittlerweile jedem Aufgewachten klar sein.

    Was es auf lange Sicht für Schäden anrichtet weiß keine Sau.

    Deshalb das Handy am besten immer mit Ohrstöpsel benutzen und es beim sprechen vor den Mund halten.
    Bluetooth Headsets sind genau so Scheisse, sollte man auch auf keinen Fall als Dauertelefonierer nutzen.

    Am besten sind die Jungs oder auch Mädels die zwei Handys haben und beide in der Hosentasche tragen.
    Will gar nicht wissen welche empfindlichen Regionen da alles geschädigt werden.

    Naja…

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s