Fast alle Silvester- Täter kommen ungestraft davon


ABD0022_20160106 - Zahlreiche Menschen sind am 31.12.2015 in Kšln (Nordrhein-Westfalen) auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs zu sehen. In der Silvesternacht waren am Kšlner Hauptbahnhof Frauen sexuell belŠstigt und augeraubt worden. Foto: Markus Bšhm/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

ABD0022_20160106 – Zahlreiche Menschen sind am 31.12.2015 in Kšln (Nordrhein-Westfalen) auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs zu sehen. In der Silvesternacht waren am Kšlner Hauptbahnhof Frauen sexuell belŠstigt und augeraubt worden. Foto: Markus Bšhm/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++

Der verhängnisvolle Jahreswechsel 2015/16 sollte Deutschland für immer verändern: Doch fast elf Monate nach den massenhaften Übergriffen in der Silvesternacht auf Frauen in Köln und anderen Städten hat die deutsche Justiz nur wenige der Täter dingfest gemacht und verurteilt. Viele Verfahren wurden eingestellt, weil kein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte. Ernüchterndes Fazit: Die überwiegende Mehrheit der sexuell motivierten Straftaten werden ungesühnt bleiben.

Nordrhein- Westfalens Innenministerium legte jetzt auf Anfrage der FDP eine Dokumentation des Scheiterns der Sicherheitsbehörden zu den Silvester- Übergriffen vor. Demnach waren allein beim Kölner Polizeipräsidium 1205 Strafanzeigen (Stand: 25. Oktober) eingegangen. 509 dieser Anzeigen haben sexuell motivierte Tathandlungen, darunter auch 22 Vergewaltigungen, zum Gegenstand. Allerdings konnten in 369 dieser 509 Fälle von sexuellen Übergriffen keine Tatverdächtigen ermittelt werden.

Foto: APA/dpa/Maja Hitij

„Verfahren eingestellt, da Täter nicht ermittelt“

„Verfahren eingestellt, da Täter nicht ermittelt“, ist dazu in der am Freitag veröffentlichten Antwort des nordrhein- westfälischen Innenministeriums auf die FDP- Anfrage dutzendfach zu lesen. Knapp elf Monate nach dem verhängnisvollen Jahreswechsel müssen die Behörden also eingestehen: Die allermeisten Fälle können nicht aufgeklärt werden.

In Köln kam es in der Silvesternacht zu zahlreichen sexuellen Übergriffen.
Foto: APA/dpa/Maja Hitij

Urteile gab es bisher gegen sechs Beschuldigte, wie aus der Antwort des Ministeriums weiter hervorgeht. Gegen die sechs Verurteilten verhängte das Amtsgericht Köln Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr und neun Monaten, die zumeist zur Bewährung ausgesetzt wurden. Ein Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ein 21-Jähriger stand wegen sexueller Nötigung in der Kölner Silvesternacht vor Gericht.
Foto: APA/dpa/Marius Becker
Großer Andrang im vergangenen Sommer bei den ersten Prozessen zur Kölner Silvesternacht
Foto: APA/dpa/Oliver Berg

FDP- Politiker: „Fatales Signal an die Opfer“

„Wie es aussieht, kommen fast alle Täter ungestraft davon. Zurück bleibt stattdessen für viele Frauen nun nur die traurige Gewissheit, dass die schrecklichen Taten der Nacht nicht gesühnt werden“, erklärte dazu der FDP- Abgeordnete Marc Lürbke, der für seine Fraktion als Obmann in Untersuchungsausschuss zur Silvesternacht in Köln sitzt. Das sei ein „fatales Signal für die Opfer und ein rechtsstaatlicher Offenbarungseid“, wird Lürbke in deutschen Medien zitiert.

Foto: APA/dpa/Markus Boehm

Aber nicht nur die Ordnungskräfte haben damals versagt, was auch die Aufklärungsarbeit des Untersuchungsausschusses mehr als 150 Zeugen wurden angehört bestätigt. Auch die Politik dürfte sich nicht so leicht aus der Verantwortung für die Ereignisse zum Jahreswechsel stehlen können. So ortet Lürbke „strukturelle Probleme der inneren Sicherheit“ wie fehlendes Personal bei der Polizei oder eklatante Schwächen in der Kommunikation.

Quelle: http://www.krone.at/welt/fast-alle-silvester-taeter-kommen-ungestraft-davon-sex-attacken-in-koeln-story-541088

Gruß an die Frauen

TA KI

3 thoughts on “Fast alle Silvester- Täter kommen ungestraft davon

  1. Das war von vorneherein klar.

    1. kann bei so einer Lage die Beweislage nichts anderes als unzureichend sein, 2. sind die Täter ja nirgends registriert – und vor allem: es geht um unsere Auslöschung gemäß Hootonplan, da würde sich das System ja ins eigene Knie schießen, wenn es die Invasoren, die ja sein Geschäft betreiben, bestrafen würde.

  2. Seltsam, wie kommt es nur, dass ich dieses Urteil schon vorher gekannt habe?

    Liegt das vielleicht daran, dass wir eine rassistisch-antideutsche Freimaurer-Justiz haben?

    Kriminelle Migranten sind a priori unantastbar.

    Man will ein Signal an alle kriminelle Migranten der ganzen Welt senden: Kommt alle nach Deutschland und macht den Deutschen das Leben zu Hölle, und wir werden Euch gewähren lassen.

    Man stelle sich den umgekehrten Fall vor: Deutsche Männer belästigen hunderte islamischer Frauen an der Silvesternacht: Die Justiz hätte ihre Scharfrichter hervorgeholt.

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