Der Samstagsfilm


Seelen

Die Handlung spielt in einer fiktiven Zukunft der Erde. Aliens, die von den Menschen Seelen genannt werden, haben die Erde bevölkert und dort ein neues System aufgebaut. Die Seelen benutzen die Menschen als Wirt und übernehmen dabei die vollständige Kontrolle über deren Körper und Erinnerungen. Nahezu alle Menschen beherbergen inzwischen Seelen. Stirbt ein besetzter menschlicher Körper, wird die Seele von sogenannten Heilern entnommen und entweder einem neuen Körper implantiert oder mit Hilfe einer Art Transportbox zu einem der anderen von ihnen besetzten Planeten gesandt.

Die wenigen noch freien Menschen verstecken sich in Wäldern, Höhlen und Wüsten. Die 19-jährige Melanie Stryder ist eine der letzten Menschen und eine Rebellin, sie verliebt sich auf der Flucht in Jared. Zusammen mit ihrem kleinen Bruder und Jared ist sie unterwegs, wird aber von einer Gruppe Sucher gestellt und nach einem Sprung aus einem Fenster ins Krankenhaus gebracht. Dort wird ihr eine Seele namens Wanderer eingesetzt. Während in den meisten Fällen das alte Ich des Wirtskörpers sehr bald ausgelöscht wird, wehrt sich Melanie gegen den Eindringling und bleibt so in ihrem Körper weiterhin bestehen. Wanderer wird überwältigt von Melanies Erinnerungen und Gefühlen. Melanie ist nicht bereit, Wanderer ihren Körper kampflos zu überlassen. Die Sucherin, die Melanie gefasst hat, will Wanderer in einen anderen Körper überführen, um dann selbst Melanies Ich auszulöschen, das sich durch einen Angriff auf die Sucherin offenbart hatte. Wanderer flieht und wird von Melanie zum Versteck der letzten verbliebenen Menschen geführt. Nach anfänglicher Skepsis freunden sich die Menschen allmählich zaghaft mit Wanderer an, deren Name unterdessen in Wanda abgewandelt wird; der junge Ian und Wanda verlieben sich. Melanie liebt Jared noch immer, es gelingt ihr jedoch nicht, sich gegen Wanda durchzusetzen.

Die Sucherin macht sich nach der Flucht von Wanda verbissen auf die Suche nach ihr. Bei Ausflügen zur Nahrungsmittel- und Medikamentenbeschaffung werden zwei Menschen von Suchern verfolgt und sterben bei einem Frontalcrash. Bei Experimenten der Menschen, die Seelen wieder von den Menschen zu trennen, werden mehrere Seelen und deren Wirte getötet. Wanda wird Zeugin dieser fehlgeschlagenen Versuche der Menschen, doch nach ihrem anfänglichen Entsetzen über die Ermordung ihrer Artgenossen zeigt sie den Menschen, wie sie die Seelen erfolgreich aus dem jeweiligen Wirt entfernen können, ohne einen der beiden zu töten. Es gelingt den Menschen kurz darauf, die Sucherin zu fangen, die Wanda verfolgt, deren Seele zu entnehmen und sie zu einem anderen besetzten Planeten zu schicken. Wanda will sich nun selbst opfern, um Melanie auf diese Weise ihren Körper zurückzugeben. Anstatt jedoch Wanda zu töten, setzen die Menschen sie nach etwa einem Monat in den Körper einer jungen Frau ein, der nach der Trennung von der ihn besetzenden Seele ansonsten verstorben wäre, und retten somit auch Wanda.

Einige Monate darauf geraten Jared, Melanie, Ian und Wanda in eine nächtliche Kontrolle und werden scheinbar von Suchern gefasst. Diese stellen fest, dass Wanda mit den Menschen kooperiert, jedoch handelt es sich nicht um Sucher, sondern um eine weitere Gruppe von Menschen, und es stellt sich heraus, dass es weitere Seelen gibt, die sich mit den Menschen verbündet haben.

Gruß an die Sehenden

TA KI

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4 Kommentare zu “Der Samstagsfilm

  1. Dieser Film hat eine seelenlose und synthetische Ausstrahlung.
    Er erinnert sofort an Scientology und oh Überraschung eine Verbindung zu einer Sekte gibt es tatsächlich. Dem Film fehlt die natürliche Menschlichkeit und ist für mich persönlich desshalb ungenießbar.

    Interessant, das hier verlinkt zu sehen.

    • Interessant, daß Du das so empfindest…
      iCH empfand es viel spannender zu sehen, wie „Seelen“ dargestellt werden- und wer den Film bis zum Schluß ansieht, kann nicht auf Deinen Rückschluß kommen- meiner Ansicht nach.Mit Scientology habe iCH mich bereits seit Jahren im Honigmannblog vertieft auseinandergesetzt und viele Artikel eingestellt- in dem Film sehe iCH keine scientologischen Ansätze,- aber man kann immer das Haar in der Suppe suchen…
      Schönen 2. Advent
      TA KI

  2. Dieser Film ist nach meiner eigenen Erfahrung keine fiktive Zukunft, sondern Gegenwart.

    Solche „Besetzer“, die im Film „Seelen“ genannt werden, existieren tatsächlich. Es gibt jedoch einen Unterschied zum Film: das „alte Ich des Wirtskörpers“ stirbt nicht, sondern wird mehr oder weniger stark aus dem Körper gedrängt – man wird „ver-rückt“. Bei der Vorstufe dazu, auch „Umsessenheit“ genannt, befindet sich der Besetzer in der Nähe des Wirtskörpers oder hängt bereits in der Aura, um seinen Wirt zu „bearbeiten“, also vorzubereiten für die Besetzung.

    Was aber mit dem Film wieder übereinstimmt, ist die Tatsache, daß so manche dieser Invasoren aufwachen, um hinterher mit den Menschen zu kooperieren. Das kommt leider nur selten vor und geschieht auch nicht von selbst – man muß nämlich etwas nachhelfen, also diese Wesen erst heilen.

    Ein Großteil dieser geheilten Wesen bringt sich jedoch lieber in Sicherheit vor den Verfolgern, denn sobald jemand nicht auf seinem Posten ist bzw. nicht erwartungsgemäß agiert, geht der Alarm los. Bei denen gibt es eine Art perfekte NWO, also totale Überwachung inklusive der Gedanken / des Bewußtseins, so wie es auch für die Menschheit geplant ist.

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