Der Samstagsfilm


Und alle haben geschwiegen

Dieser Film entstand in Anlehnung an die 2006 erschienene Buchdokumentation „Schläge im Namen des Herrn – Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik“ von Peter Wensierski, der zu diesem Thema 10 Jahre lang recherchierte und über 500 Opfer dieses Massenverbrechens interviewte.
Der Film thematisiert die unfassbare wirtschaftliche Ausbeutung (Zwangsarbeit für privatwirtschaftliche Unternehmen und in der Landwirtschaft 10 bis 12 Stunden täglich) und die seelische sowie körperliche schwerste Misshandlung von etwa 800.000 Kindern und Jugendlichen in 3.000 sogenannten „Erziehungsheimen“, welche ab 1945 bis in die siebziger Jahre hinein neben staatlichen Heimen (20%) hauptsächlich von der katholischen und von der evangelischen Kirche betrieben wurde. Die Veröffentlichung der verdrängten Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik führte zu Eingeständnissen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages. Der Petitionsausschuss erkennt und bedauert laut Beschluss vom 26.11.2008 zutiefst „das erlittene Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kinder- und Erziehungsheimen in der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 widerfahren ist“.
Die Opfer waren mehrere Jahrzehnte lang aus Scham außer Stande, sich jemanden zu öffnen und von ihrem Martyrium zu erzählen – auch nicht gegenüber engsten Angehörigen.
Die damaligen Jugendämter standen am Beginn dieser Verbrechenskette! Sie führten die jugendlichen Opfer den sadistischen Heimangestellten zu! Damals genügte dem Jugendamt ein denunziatorischer Hinweis eines Nachbarn auf einen „unsittlichen“ Lebenswandel, um junge Menschen für Jahre in die Heime verschwinden zu lassen. Opfer waren meistens die Kinder von alleinerziehenden Müttern. Extrem „unsittlich“ war es auch, wenn eine Jugendliche vor dem 21. Lebensjahr schwanger wurde. Sie verschwand dann häufig samt dem Säugling in diesen KZ-ähnlichen „Erziehungsheimen “. Dort wurde ihr das Kind sofort weggenommen und mit der systematischen Zerstörung der Persönlichkeit und der Seele begonnen. Heute kennt man derartige sadistische Verfahrensweisen aus den amerikanischen Bootcamps.
Allerdings dürfen die dortigen Opfer nicht halb tot geschlagen werden, sie werden nicht mit Valium sediert und sie müssen sich für die Schläge auch nicht mit einem „Gelobt sei Jesus Christus!“ bedanken.
In den besagten „Erziehungsheimen “ regierten nicht ausgebildete selbsternannte „Erzieherinnen und Erzieher“, die oft einem Orden angehörten und als Verfechter christlicher Werte auftraten, mit einer unvorstellbaren Brutalität, welche ihre Opfer für den Rest ihres gesamten Lebens traumatisierte und psychisch irreparabel zerstörte.
Ab Ende der 1960er Jahre gab es die sogenannte „Heimkampagne“. Dabei handelte es sich um eine Kampagne der Außerparlamentarischen Opposition (APO) zur Veränderung der repressiven Bedingungen in westdeutschen Kinder- und Jugendheimen. Die „Heimkampagne“, ausgelöst von Ulrike Meinhof, und die Proteste der 68er brachten endlich einen Wandel.
Auf der Grundlage der Empfehlung des Petitionsausschusses in seiner Sitzung am 26.11.2008 konstituierte sich am 17.2.2009 der Runde Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ (RTH). Am 10.12.2010 verabschiedeten dessen Mitglieder einen Abschlussbericht, in dem unter anderem eine Entschädigung der Geschädigten mit mindestens 120 Millionen Euro empfohlen wurde.
Am 7.2.2011 beschloss der Deutsche Bundestag eine weitgehende Übernahme der Empfehlungen des RTH. Die Bundesregierung wurde aufgefordert, in Abstimmung mit den betroffenen Ländern und Kirchen zeitnah eine angemessene Umsetzung der Lösungsvorschläge des RTH vorzulegen, eine geeignete Rechtsform für die Umsetzung der Vorschläge vorzuschlagen, die Einsichtnahme in Akten und Dokumente der Kinder- und Jugendhilfe bzw. des Vormundschaftswesens zu erleichtern und im Juni 2013 einen Bericht über den Stand der Umsetzung vorzulegen.
Heute richtet sich der Fond „Heimerziehung West“ an rund 800.000 Kinder und Jugendliche in der BRD aus der Zeit von 1949 bis 1975. Finanziell beteiligten sich der Bund, die westdeutschen Länder sowie die Evangelische und Katholische Kirche gemeinsam zu je einem Drittel.
Klar ist bei all diesem finanziellen Aktionismus allerdings, dass Geld die zerstörten Seelen nicht heilen kann.

Gruß an die Erwachten

 

TA KI

 

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9 Kommentare zu “Der Samstagsfilm

  1. Ja, es wurde auch geschwiegen wenn das Nachbarkind schrie …

    Es galt : “ Hau drauf , sonst wird nix daraus“ – ähnlich wie ohne Amboss und Hammer kein Eisen … …

    Wenn ich im Heute “ Burn-Out“ bei gerade mal “ volljährigen“ vorgelegt bekomme, fange ich an mir Fragen zu stellen !

    Zum Beispiel ob es währendend und nach WKI, wie auch WKII irgendjemand (!) sich Gedanken darüber gemacht hat ob die verbliebenen …. Deutschen „traumatisiert“‚ wurden/sind – und außer Stande so etwas wie einen Wiederaufbau leisten zu können.
    In D ging es seinerzeit garantiert nicht darum ob jemand seine Ausrichtung … unter über – derzeit – 60 Möglichkeiten aussuchen könnte, sondern ums nackte Überleben !!

    Als die ersten Gast… -Arbeiter … kamen standen Fabriken wie auch Wohnungen für diese schon, aufgebaut von Menschen , überwiegend Frauen (Trümmerfrauen), die nur Essensmarken … bekamen wenn sie arbeiteten !
    SO (!) wurden aus Trümmern wieder Häuser/Gebäude.

    Es kommen überwiegend Männer die flüchten ?
    Während Frauen und Kinder “ ihren Mann“ stehen ?

    Beim Anschauenn der aktuellen Bilder aus Ceuta … … kam mir in den Sinn das Männer nur große Kinder sind. .

    • “ Nebenbei“ … weiß ich um den Unterschied ob mit einem Kleiderbügel, einem Teppichklopfer, einem Handbesen oder der “ 7schwänzigen“ geschlagen wird.
      Und auch darum das Nachbarn gehört haben müssen wie
      “ Erziehung“ praktiziert … wurde.

      „Zeitfalle“ … welch treffender Titel !
      Heute würden Horden von „Hütern“ meine Wenigkeit … retten (!) – die Fallen … werden lediglich zeitgemäß „versetzt“.

  2. Man möge sich gute Literatur der amerikanischen Ureinwohner suchen und lesen.
    Davon kann man lernen, daß für die Machthaber das Volk eigentlich keine Gruppe von Menschen sind, sondern eine Art Plastilin, das man kneten kann, wie man es braucht.

    Die katholische Kirche ist ein ganz schlimmer Verein.
    Von den anderen Sekten weiß ich zu wenig.
    Die evangelische Kirche macht allerdings
    ebenso volksfeindliche Politik seit Jahrzehnten.

    Die kath. „Erzieher“ haben in Amerika jedenfalls mit Hilfe von schlimmen Prügeln versucht, den Ureinwohnern die eigene Sprache auszutreiben. Sie haben auch dafür gesorgt, daß die Kinder der Ureinwohner ihre eigenen Identitären Wurzeln verleugnet und sogar gehasst haben. Die Kinder haben angefangen, ihre eigenen Eltern und Volksangehörigen zu hassen.

    Diese Umerziehung hat einen tiefen Bruch in der Psyche der Menschen und natürlich quer durch die Stämme und Völker der amerikanischen Ureinwohner gerissen. Das hat dazu geführt, daß viele Menschen dort ihren tiefen sozialen Halt im Volk verloren haben und als Folge daraus auch im allgemeinen Leben massiv Probleme auftraten.

    Das ist bis heute so. Es hat sich nur die äußere Erscheinungsform gewandelt.

    Nun ist es so, daß seit ca. zwei Jahren verstärkt eine Politik in Deutschland betrieben wird, die massiv versucht, den Deutschen ihre Volks-Identität zu entreißen. Das passiert natürlich europaweit, aber als Deutscher bekommt man das eben besonders hautnah in Bezug auf das eigene Volk mit. Durch die Einschleusung von Massen von allerlei fremden und kulturfremden Leuten aus den verschiedensten Nationen, wird gleichzeitig eine Kultur-Entfremdungspolitik durchgeführt. Vorgestern hörte ich, daß der Migrantenanteil in Deutschland 20% betragen soll. Das kann ich irgendwie nicht glauben, irgendwas wurde da womöglich verwechselt, aber es geht in diese Richtung. Zudem wissen wir aus anderen europäischen Staaten, daß sich die Ausländer wie Karnickel vermehren. Und – das hörte ich gestern im Auto-Radio, bemüht sich die NGO Pro-Asyl verstärkt aktiv um die Durchsetzung des Familiennachzug nach Deutschland. Was das bei Großfamilien heißt, kann man sich nur anhand von Horrorszenarien vorstellen.

    Gleichzeitig werden verstärkt Programme gefahren, welche immer mehr Aspekte der eigenen Kultur zerstören. Der knallharte Beweis dafür ist der letzte Gemeine-Brief einer katholischen Pfarrei, die dieses Heftchen fast ausschließlich irgendwelchen Flüchtlingen gewidmet hat und dabei im ganzen Heftchen völlig auf die eigene christliche Symbolik verzichtet hat. Das nenne ich feige Glaubensleugnung und feige Kulturleugnung.

    Gestern in einem Kaufhaus sah ich folgenden Spruch an einer Glasscheibe prangen:

    Be what you want.

    Was soll das für ein Spruch sein? Ich nenne das eine ekelhafte und unterschwellige Gutmenschenpropaganda. Noch habe ich das Wort „obey“ nicht an irgendwelchen Fensterscheiben kleben gesehen. Dafür sehe ich das Wort „sale“ sehr oft.

    In den Geschäften höre ich sowieso nur noch das Wort „hallo“.
    Hallo? Hallo?? Hallo??? Was soll das sein? Ein Gruß? Für mich nicht.
    Aber die Menschen sind so dermaßen hirngewaschen, daß ihnen das gar nicht mehr auffällt und außerdem sagen sie oft selber, daß solch ein gruß? doch voll ok ist. Wie bitte? Hallo ist kein Gruß, Hallo ist eine Frage, Hallo ist ein Scheißdreck.

    Psychologie ist auch heute noch eine Kriegswissenschaft.
    Und ich bin absolut nicht paranoid, aber vielschichtig gebildet.
    Bildung ist extrem wichtig, aber schaut euch die jungen Leute an.
    Viele von diesen jungen Leuten sind total hirngewaschen und – dumm kann man nicht sagen – darum sage ich lieber entleert.

    Ein Beispiel dazu. Gestern kam im Radio eine einstündige Propagandasendung gegen Verschwörungstheoretiker. Dabei wurde ein Szenario aufgesetzt, in dem eine „aufgeklärte und weltoffene“ Tochter gegen deren verschwörungstheoretisch interessierten Vater ausführlich Stellung bezog. Die Tochter hat z.B. gesagt, daß sie den eigenen Vater nicht als dumm und bemitleidenswert darstellen möchte. Aber eigentlich hat sie dies ganz genau getan. Und stellvertretend hat die Sendung natürlich alle Verschwörungstheoretiker in die rechte Ecke gestellt, also nicht unbedingt in die Naziecke, aber dahin ist der Weg in Zukunft auch nicht mehr weit, und unterschwellig als einsame Verlierer, Versager, Dumme, Gestrige und Ausgrenzungswürdige.

    Das ist Kriegstaktik vom Feinsten!

    Die Medien, verschiedene NGOs, die Politik und die Kirchen führen einen psychologischen Krieg gegen die Deutschen. Das muß ganz klar so gesagt werden. Das Ziel besteht darin, die nationale Identität der Deutschen zu brechen. Ganz genauso wie man das mit den Griechen durchzieht. Denn es wurde geschrieben, daß man das Rückgrad der stolzen Griechen brechen muß, damit man die nationalen Identitäten der europäischen Einzelstaaten brechen kann.

  3. Irreparabel?

    Zitat: “In den besagten ‘Erziehungsheimen’ regierten nicht ausgebildete selbsternannte ‘Erzieherinnen und Erzieher’, die oft einem Orden angehörten und als Verfechter christlicher Werte auftraten, mit einer unvorstellbaren Brutalität, welche ihre Opfer für den Rest ihres gesamten Lebens traumatisierte und psychisch irreparabel zerstörte.”

    O Gott, O Gott!

    In welcher kruden Absicht verbreitet Ihr hier solche Falschaussagen? Der erste Teil des Satzes – bis zum Wort “Brutalität” – mag ja durchaus zutreffen, ich vermag das nicht zu beurteilen, aber wie koennt Ihr behaupten, dass Menschen (die Ihr hier als “Opfer” bezeichnet) ihre Psyche “irreparabel zerstört” worden waere?

    Seid Ihr denn ganz von Sinnen?

    Ganz abgesehen davon, dass die Bezeichnung “irreparabel zerstört” bezogen auf die Psyche eines Menschen bereits eine geschmacklose Verirrung darstellt, ist dies auch eine alles andere als harmlose Luege. Wahr ist, dass es niemals eine Psyche gibt, die nicht zu heilen waere – vorausgesetzt man wird nicht von solchen Luegen in die Irre gefuehrt, die da brutal behaupten “irreparabel zerstört”.

    Mit welchem Recht macht Ihr wahrheitsfremde Aussagen oder zitiert solche Luegen, die betroffenen Menschen Hoffnung nehmen, statt ihnen Mut zu machen hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken und dann auch zu genesen?

    Alles ist “reparabel” – um in Eurer mehr als sonderbaren Sprache zu bleiben, die fuer Maschinen und Geraete akzeptabel sein mag, doch nicht fuer Menschen als seelisch-geistige Wesen. Alles was lebt, und damit ganz besonders der Mensch, kann auch Heilung erfahren und damit kann selbstverstaendlich auch eine Psyche geheilt werden, selbst wenn diese in der Vergangenheit schwer belastet wurde.

    Sollten wir, statt Hetze gegen “Täterschichten” zu betreiben – und das ist es, was Ihr in diesem Blog fortwaehrend tut – nicht eher die Bereitschaft der “Opferkreise” foerdern und staerken, zu verzeihen, zu vergeben bzw. am besten gar nicht mehr zu verurteilen oder gar zu richten? Denn damit werden in uns Menschen genau jene Voraussetzungen geschaffen, die notwendig sind um die Not von belasteten Psychen zu wenden, was am Ende Heilung bedeutet.

    Ein “Opfer”, das sich der Vergebung und damit der Liebe oeffnet, statt sich destruktiver Hass- und Rachegedanken hinzugeben, hat eine aeusserst grosse Chance, seine Psyche zu staerken und zu heilen. Dass dies auch moeglich ist, wurde bereits hunderttausendfach bewiesen, auch wenn es nicht immer ganz so einfach ist, wie man es sich vielleicht wuenschen wuerde.

    Also, ALLES ist REPARABEL und ALLES ist HEILBAR. Schaffen wir die dazu erforderlichen Voraussetzungen allein schon damit, dass wir Falschaussagen und Luegen (siehe oben) aufdecken und damit ihre zerstoererische Wirkung neutralisieren und aufheben.

    ALLES IST MOEGLICH und BLEIBEN WIR in der HOFFNUNG lautet meine Botschaft an alle, die von destruktiven “Aufdeckern” in deren muffigen Abgruende gelockt werden sollten! Lasst sie da unten, solange es ihnen dort gefaellt. Eines Tages werden sie selbst den Aufstieg wagen, vor allem wenn Ihr standgehalten habt und ihnen nicht in die Abgruende gefolgt seid, dorthin wo sogar die Hoffnung schon erloschen ist, wie man (siehe den eingangs zitierten Text) deutlich erkennen kann…

    • Also erstmal muß ich diesen Blog hier in Schutz nehmen.
      Dieser Blog und der Honigmannblog sind wirklich demokratische Blogs.
      Das bedeutet, es werden alle Arten von Meinungen zugelassen und zur offenen Diskussion online gestellt. Also auch Deine und Meine und von vielen anderen, die sich an diesem Prozess beteiligen wollen. Das ist eine Facette dieser beiden Blogs, es gibt auch noch andere Facetten.

      Deine Meinung ist für mich durchaus nachvollziehbar.
      Du versuchst eine tatsächlich übertriebene Aussage zu berichtigen.
      Und Du versuchst einen Weg zu zeigen, wirkliche Hilfe für die Opfer zu ermöglichen. Doch auch das ist eine subjektive Meinung und ein subjektiver Lösungsvorschlag. Mit dem ich selbst nur teilweise übereinstimme.

      Was weist Du von Geist und Seele?

      Bist Du Dir sicher, daß Geist und Seele wirklich nicht irreparabel zerstörbar sind?
      Ist das nicht vielleicht doch eine schöne Ideologie, der Du irrtümlicher Weise aufgesessen bist, weil Du das Gute und das Schöne und das Heilende in der Welt suchst?

      Mir persönlich beschwichtigst Du viel zu sehr. Und ich finde, da gibt es nichts zu beschwichtigen. Ich habe wie oben erwähnt Literatur von Betroffenen gelesen. Ich kenne persönlich eine betroffene Person. Und ich kann Dir sagen, da sind Wunden geschlagen worden, die tatsächlich unendlich tief und schärend weit offen klaffen, und manchmal ein bisschen verheilen und anschließend ganz plötzlich wieder aufbrechen und neu bluten und neu eitern und neu schmerzen, so wie am Tag der Verwundung und in der damaligen nahen Zeit der Vorverarbeitung und langsamen Beruhigung.

      Diese Wunden werden über viele Leben lang bestehen bleiben und es werden dadurch Ereignisse ausgelöst werden. Ich kenne das, ich sehe das, ich erlebe das aus nächster Nähe ganz persönlich mit.

      Dein Vorschlag ist Idealismus pur. Und er funktioniert nicht! Das kann ich Dir sofort sagen, denn ich weiß es! Denn diese Ereignisse sind geschehen, sie sind passiert, sie sind erlebt worden, sie sind gefühlt worden, sie sind empfunden worden, sie sind durchdacht worden. Es haben sich Elementale darum gebildet, die Aktionen auslösen werden. Das bedeutet tatsächlich, diese Wunden werden niemals und absolut niemals verheilen werden. Sie sind für immer da und sie haben eine körperliche Repräsentanz im Leben nach dem Tod. Das gehört zum Allerheiligsten eines Menschen. Ob Du das alles schon verstehst, weiß ich nicht, aber ich wünsche es Dir, weil das tatsächlich zur Heilung führt. Aber die Wunden werden trotzdem bleiben und wir werden weiter bluten.

      So wie Du arugmentierts, diese Art gefällt mir absolut überhaupt nicht.
      Da ist mir zu viel Forderung nach Vergessen, nach Wegputzen enthalten.
      Aber das ist wie ein Verband unter dem sich eine neue vulkanische Kraft sammelt, die nur auf den richtigen Zeitpunkt wartet um auszubrechen und dann kracht es aber gewaltig und die Wunde wird größer sein, als je zuvor und noch sehr viel gefährlicher.

      Ich mag jetzt nicht politischer werden. Ich möchte nur sagen, daß mich Dein Vorschlag sehr an das aktuelle politische Ideologie-Programm erinnert. Dieses Programm wird scheitern, es muß scheitern, weil das Leben das Leben ist und weil der Mensch Mensch ist. Das Leben ist nicht Ideologie und der Mensch ist ebenfalls nicht Ideologie.

      Als Fazit fasse ich zusammen:
      Jawohl, Mißbrauch und geistige und seelische und körperliche Vergewaltigung schlägt Wunden, die niemals mehr verheilen werden. Der Mensch sollte und er wird lernen, mit diesen Wunden umzugehen. Und dieser Umgang sollte möglichst vom Frieden und von einem tiefen Verstehen getragen werden. Doch das ist eine Forderung, die man nicht fordern kann. Das ist etwas, was bei jedem Opfer von Innen heraus ganz langsam heranwächst. Das sind duftende und leuchtende Blumen der Seele, die jeder von uns ganz langsam entwickelt.

      Das ist das Leben.

      Und jawohl, man muß diese Themen und diese Verbrechen und die Verbrecher beim Namen nennen. Aber man muß dabei sehr aufpassen, weil schnell wird jemand mit einer Schuld beladen, die von diesem Menschen niemals begangen wurden. Und das ist sehr schrecklich.

      Und jawohl, in Kanada gab es katholische Nonnen-Schulen. Die Nonnen hatten keine erzieherische Ausbildung, wie wir sie heute kennen. Und diese Nonnen waren sehr grausam und man hat unzählige Säuglingsleichen in den Gewölben unter und um Kloster herum gefunden. Und es gibt Erzählungen von Besuchen zwischen Nonnen und Mönchen oder Priestern. Und es gibt grausame Erzählungen was alles passiert ist. Und man kann das alles nachlesen. Aber ich würde es niemandem empfehlen wenn es nicht unbedingt einen Grund gibt, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Weil es einfach zu schrecklich ist.

      Diese Kirche die jetzt fällt, hat unendliches Unglück verursacht.
      Ich mag darüber nicht viel reden.

      Ich mag nur betonen, daß es sehr wohl den Guten Weg gibt.
      Hass gehört nicht zum Guten Weg, das ist absolut korrekt.
      Aber wenn man Hass in sich trägt, dann darf man ihn nicht
      eingraben, sondern dann braucht man vielleicht Hilfe um daran
      positiv zu arbeiten, damit der Hass nicht irgendwann zu einem
      unbezähmbaren Vulkan wird.

      Und eine Hilfsmöglichkeit ist es, darüber zu offen Reden zu können.
      Immer und immer wieder und laut und deutlich und ohne Scham.
      Die Opfer müssen sowieso überhaupt keine Scham haben, aber sie
      schämen sich meistens sehr für das, was ihnen passiert ist.
      Und sie schämen sich für die Wut und den Hass, der in ihnen schwärt.
      Auch desshalb, weil es diese Beruhiger gibt, die überall ein Pflaster draufkleben wollen, damit die Welt heil ausschaut, wo aber nichts ist, was heil ist.

      Das sind die Preudopsychologen und die Pseudoseelenklempner
      und die Pseudoweltverbesserer und allerhand verschiedene Persönlichkeiten mehr.

      Und ich sage, Menschen,
      lasst Eure Tränen raus und weint Sturzbäche wenn es sein muß.
      Holt Euch Hilfe wenn Euch danach ist, wenn ihr feststeckt.
      Es gibt kein Patentrezept was eine Hilfe sein könnte.
      Ein Therapeut, eine Blume, eine Musik, schöne Arbeit, Familie, Natur …..
      Das muß jeder für sich selbst herausfinden mit Geduld und mit Selbstachtung.

  4. Zitat: “Was weisst Du von Geist und Seele? – Bist Du Dir sicher, daß Geist und Seele wirklich nicht irreparabel zerstörbar sind? Ist das nicht vielleicht doch eine schöne Ideologie, der Du irrtümlicher Weise aufgesessen bist, weil Du das Gute und das Schöne und das Heilende in der Welt suchst?”

    ——-

    Meine Liebe, Du meinst ich suche das Gute und das Schöne und das Heilende in der Welt? Wo Du “Suche” vermutest, hat sich “Finden” eingestellt. DU magst noch suchen, das bemerkt man, liest man Deine Zeilen. Dass DU im Aussen suchst, das bemerkt man auch. So wie DU “das Böse” und “die Bösen” im Aussen ortest.

    Ich fuerchte, Du wirst da noch lange suchen, solange Du Dich wehrst wahrzunehmen, dass nicht nur das sogenannte “Böse” (das Dich so immens zu beschaeftigen scheint), sondern auch das Gute und das Schöne und das Heilende stets in uns selber zu finden ist – und nur in uns selbst.

    Du magst fragen, was ich von Geist und Seele weiss? Vielleicht weiss ich gar nichts? Wer weiss? Ich weiss allerdings, dass die Schöpfung eine liebevolle ist, solange wir selbst liebevoll sind. Du darfst es ausprobieren! Jetzt und sofort!

    Statt mich als glorifizierenden Idioten hinzustellen, der nicht davor zurueckschreckt Menschen Hoffnung zu geben, wo Deiner Ansicht nach keine Hoffnung ist, koenntest Du mal liebevoll schweigen, statt weiterhin Unwahrheiten zu verbreiten. Unwahrheiten wie diese:

    Zitat: “Jawohl, Mißbrauch und geistige und seelische und körperliche Vergewaltigung schlägt Wunden, die niemals mehr verheilen werden.”

    Jenen, die Deine Zeilen lesen, kann ich versichern, dass Du mit Deinen Worten richtig liegst. DEINE Wunden, ja, DEINE EIGENEN Wunden, die Du offenbar so luestern leckst, werden “niemals mehr verheilen”. Zumindest in Deiner Wahrnehmung wird sich das wie ein “Niemals” anfuehlen, selbst wenn es sogar fuer Dich kein “niemals” geben wird, sondern ebenfalls Heilung, auch wenn es lange dauern kann, bis diese auch fuer Dich sicht- und spuerbar wird.

    Jenen, die hier nur mitlesen empfehle ich, Rat und Hilfe nur von solchen Menschen anzunehmen, die das Gute und das Schöne und das Heilende in der Welt bereits gefunden haben. Folgt Ihr den Frustrierten, folgt Ihr jenen Bedauernswerten, die die Schuld fuer ihr eigenes Unbehagen stets nur bei “den Anderen” zu finden glauben, dann duerft Ihr Euch nicht wundern, selbst im Elend und in der Frustration zu landen.

    Diese Welt ist gut, wie auch die Menschen gut sind – und die gesamte Tierwelt ist ebenfalls gut! Man kann dies gar nicht oft genug wiederholen. Wir sind in diese Welt gekommen um Freundschaften zu pflegen, wiewohl es uns genauso erlaubt ist, uns der Illusion von “Feindbildern” hinzugeben, sofern wir erleben wollen wie es ist, wenn unsere Energie mit uns in den Keller faehrt…

    Wir duerfen waehlen. Jeder von uns waehlt, selbst wenn dies vielen von uns kaum bewusst ist. Wer Lust hat, waehle doch mal die helle Seite dieser Welt und laesst das Dunkle mal fuer ein Weilchen hinter sich!

    Ich lade jeden, der hier mitliest herzlich dazu ein, auch Dich, meine Liebe, die Du Dich hier “Rachel” nennst (und damit hoffentlich nicht beweisen willst, dass Nomen auch immer Omen ist)! Sollte es den Namen “Vergebel” noch nicht geben, wuerde ich ihn fuer Dich noch heute kreieren… 😉

    • Wer das Gute und das Schöne und das Heilende findet, der muß zuerst suchen.
      Und dann muß man das Gute und das Schöne und das Heilende genau prüfen.
      Denn das angeblich Heilende ist oft nichts anderes als Scharlatanerie.
      Das Schöne ist oft genug nichts anderes als Maske.
      Und das angeblich Gute kann in Wahrheit sehr Böse sein.

      Von einem kleinen knapp konzentrierten Aufsatz als Antwort auf Deinen Kommentar möchtest Du auf meine Persönlichkeit zurückschließen? Was wirst Du dabei wohl entdecken können? Bin ich Dir bewußt und wie tief reicht diese Bewußtheit? Was weißt Du über „meine“ Welt und meine Ansichten über diese Welt? Weißt Du, was ich mit „meine“ ausmalen möchte? Was weißt Du über meinen Weg?

      Du schreibst sehr gute Texte und Antworten. Ich sehe, daß Du wirklich sehr viel Energie und Aufwand in Deine bewußt werdende Persönlichkeit investierst. Das erkenne ich an der Qualität Deiner Kommentare. Ich erkenne hier eigene Erkenntnis und eigenes Denken und eigene Arbeit. Das ist sehr gut so. ich würde mir sehr wünschen, es gäbe mehr Menschen, die bereit sind so offen, klar, deutlich und mit diesem Aufwand zu kommunizieren. Denn es ist natürlich zeitaufwendige solche Texte zu formulieren, andere Texte zu lesen, sich Gedanken darüber zu machen. Nur wenige sind dazu bereit.

      Gleichzeitig erkenne ich in Deinen Texten viele Bestandteile von ideologischen Programmen. Gerade das sind jedoch Aspekte, die mich sofort in einen maximalen Wachsamkeitsmodus versetzen. Ideologien werden meistens als eine Wahrheit, oder sogar als die Wahrheit verkauft. Damit wurde die Wahrheit schon im Ansatz totgeschlagen. Denn eine Ideologie ist nichts anderes als eine konzentrierter Cluster von Erkenntnissen über einen ausgewählten Bereich des Lebens. Eine Ideologie ist also etwas was man aus der Gesamtheit des Lebens herausgenommen hat, eine Teilmenge von der Gesamtheit also. Und das kann per Definition nicht Die Wahrheit sein.

      So steht in vieler „spiritueller“ Literatur, daß Gott gut und liebevoll sei.
      Was wird bei den Lesern mit solchen Textinformationen ausgelöst?
      Die Menschen haben die unterschiedlichsten Vorstellungen von Gott, Gut, Liebe und allem was zu diesen Begrifflichkeiten sonst noch so dazugehört.
      Entsprechend werden die geweckten Erwartungen, Empfindungen, Wünsche ganz unterschiedlich sein, die zusätzlich von Situation zu Situation nochmals eine andere charakterliche Ausprägung haben werden.

      Du schreibst, das Gute und das Schöne und das Heilende ist nur in uns selbst zu finden. Das entlockt mir ein Lächeln. Was ist das „in uns“, das „in mir“?
      Bist Du Dir Deiner selbst tatsächlich bewußt? Bist Du Dir über Uns tatsächlich bewußt? Weißt Du, oder benutzt Du nur Formulierungen, die nicht aus Dir selbst kommen und über deren Bedeutung Du kein Wissen hast?

      Was weißt Du über die Schöpfung? Was weißt Du über die Entstehung und die Entwicklung der Schöpfung? Warum weißt Du, daß die Schöpfung eine liebevolle ist? Welcher Art von liebevoll?

      Nehme ich den Menschen die Hoffnung? Wirklich? Ist das so?
      Was weißt Du alles über das Prinzip Hoffnung?

      Ich spiele das Spiel der Hoffnung, der Barmherzigkeit und der Versprechen der Priesterschaften und sogenannten Heiler nicht mit. Die Spielchen mit diesen Prinzipien und den Menschen sind verantwortungslos und nicht akzeptabel.

      Stattdessen stelle ich mich aufrecht und gerade hin und berichte anhand bestem Wissen und Gewissen und Erfahrung und Logik über verschiedene Themen, wie ich sehe wie es ist. Möglichst objektiv, so gut mir das gelingt.
      Ich möchte erreichen, daß die sich die Menschen trauen, ihre Scheuklappen abzunehmen und sich aufrecht hinstellen und der Welt wie sie ist direkt ins Angesicht schauen. Dann wird sich ein neues Denken, ein neues Sprechen und ein neues Handeln einfinden. Und meiner tiefen Überzeugung und Erfahrung nach kann nur das zu echter Heilung führen.

      Es wird wohl nicht so arg viel nützen, wenn man meine Texte einfach in wenigen Minuten konsumiert und nur die momentanen, flüchtigen Gefühle und Empfindungen mitnimmt. Ich will, daß die Leser selbst nachdenken, sie müssen das tun, denn nur so kommt ein Verstehen. Ich verkaufe kein windelweiches Weltbild, das nichts weiter als eine trügerische Fatamorgana sein kann. Ich verkaufe überhaupt gar nichts. Ich öffne und ich lade ein.

      Ich lade zu einer Reise mit dem Titel Freiheit und dem Ziel Offenbarung ein.

      Naja, eigentlich tue ich das nicht, denn diese Reise hat für jeden Menschen schon vor langer Zeit begonnen. Eingeladen dazu hat die Quelle der Schöpfung selbst höchstpersönlich. Ich möchte eigentlich nur neu daran erinnern und einen zusätzlichen Austausch darüber in Gang bringen. Mehr ist es eigentlich nicht.

      Vergebung? Ich kann Dir nur sagen, daß es nichts gibt, was ich an Schuld zu vergeben hätte. Weil ich sage, daß niemand eine Schuld bei mir hat, oder in Schuld steht. Ich denke und empfinde nicht in so seltsamen Kategorien von Schuld und Hierarchie.

  5. Danke fuer das interessante Feedback, Rachel. Vieles von dem, was Du schreibst, bekommt meine Zustimmung. Danke fuer Dein Engagement!

    So manches und vor allem Deine “Ideologie des Bösen” teile ich allerdings nur bedingt. Du schreibst

    “…..das angeblich Gute kann in Wahrheit sehr Böse sein”.

    Da hast Du etwas Entscheidendes verdreht und bist mit Milliarden Menschen, die dies auch verdrehen in allerbester Gesellschaft. Ihr unterstuetzt Euch gegenseitig und unermuedlich, diesen fatalen Irrtum aufrecht zu erhalten. Tatsaechlich ist es in unserer gesamten Schoepfung genau umgekehrt:

    “Das angeblich Böse ist in Wahrheit gut.” Dies zu erkennen erfordert allerdings ein gehoeriges Mass an Demut und an Dankbarkeit, beides Eigenschaften, die in unserer modernen Welt weitgehend abhanden gekommen sind (sonst wuerde man sich auch nicht so abartig intensiv mit der “Idee des Bösen” verschraenken!).

    So wird dem Bösen in aller Welt ohne Unterlass gehuldigt, allein schon dadurch, dass man dieser Illusion “Böse”, und noch dazu sehr gerne, das Recht auf die tatsaechliche Existenz zugesteht. Somit – und damit erst – wird “das Böse” zu etwas Realem, zumindest real in der Welt jener, die “das Böse” als gegeben und wahrhaftig existent betrachten.

    Erst wer diese Zusammenhaenge erkennt, hat eine Chance frei zu werden. Solange wir das Böse fuer real halten, wird es auch real existieren, zumindest in der Welt jener, die das Böse in ihre persoenliche Realitat holen und da existieren lassen.

    In meiner langjaehrigen therapeutischen Arbeit – ich helfe vorwiegend Menschen, die an Depressionen leiden – habe ich bisher (und nach 35 Jahren immer noch!) eine 100%-ige Erfolgsquote. Da geht es genau darum, den Menschen zu helfen, endlich zu erkennen, dass ALLES Böse, alles Negative, reine Illusion und von jedem Einzelnen von uns selbstgemacht ist. Wer diese Erkenntnis gewinnt, ist seine Depression fuer alle Zeiten los. Uebrigens, meine hohe Erfolgsquote ist gewiss auch darauf zurueckzufuehren, dass ich nur Patienten in meine Betreuung uebernehme, die bereits begonnen haben, die Verantwortung fuer ihre Krankheit in die eigene Hand zu nehmen und die bereit sind die Verantwortung fuer ihr Schicksal jetzt und auch in Zukunft ebenfalls selbst zu tragen.

    Alle meine Patienten lernen mit einem Schluessel zu arbeiten, mit dem sie sich letztlich selbst heilen. Diesen Schluessel entwickeln sie selbst mit Hilfe des folgenden Spruchs aus der Feder von Richard Bach, aus seinem Buch “Illusionen” (Richard Bach ist urspruenglich mit seinem Buch “Jonathan Livingstone Seagull” weltberuehmt geworden – darin geht es um eine Moewe, die, ungeachtet aller Warnungen ihres Moewenschwarms, in die Freiheit geflogen ist).

    Hier der besagte Spruch, aus dem jeder Leser selbst den Schluessel formen kann (der im Uebrigen nicht nur hilft Depressionen zu heilen):

    “Es gibt kein Problem, das nicht auch ein Geschenk in seinen Haenden truege. Wir suchen Probleme, weil wir ihre Geschenke brauchen.”

    Haben wir “das Böse” einmal als das erkannt, was es tatsaechlich ist – bloss eine selbst zu verantwortende Illusion, eine fatale Verklaerung der Wirklichkeit, die sich in der vernebelten Mainstream-Aura ganz besonders hartnaeckig verbreitet und haelt – dann sind wir der Freiheit schon ganz nahe gekommen. Erkennen wir “das Böse” auch noch als wertvolles Geschenk (was es auch stets ist!) und hoeren wir endlich auf “das Böse” zu bekaempfen (und damit ohne es zu beabsichtigen entscheidend zu staerken!), bleibt uns nur mehr, dafuer auch Dankbarkeit zu generieren. Gelingt uns das, dann stehen die Tueren zur Freiheit fuer uns ganz weit offen. Ein kleiner Schritt noch und es ist vollbracht…

    Wer allerdings in Zweifel stellt, dass diese Schoepfung eine “liebevolle” ist, hat noch an dieser selbst kreierten Nuss zu knacken. Das kann dauern und auch sehr ermuedend sein, doch auch das geht vorbei, auch wenn es Geduld erfordern mag. Niemand wird zurueckbleiben, auch nicht die Stoerrischen und Hartnaeckigen. Es wird nur laenger dauern, mehr nicht. Alle werden eines Tages frei.

    • Interessante Aspekte.

      Zuerst muß ich glaube ich noch einmal kurz erklären, warum ich in Frage stelle, daß die Schöpfung liebevoll ist. Ich habe oben schon erklärt, daß ich weder die Quelle der Schöpfung kenne, noch kenne ich deren Absichten und Ziele. Ich weiß nicht einmal, was die Schöpfung wirklich ist. Wahrscheinlich völlig absurd, könnte ich mir zum Beispiel vorstellen, daß die Schöpfung eine reifende Massenvernichtungswaffe ist, die irgendwann fertig sein wird und dann irgendwo eingesetzt wird um andere Schöpfungs-Quellen zu bekämpfen oder zu vernichten.

      Warum soll das allzu abwegig sein? Schließlich hat zum Beispiel Hitler den Frauen auch empfohlen möglichst viele Kinder zu bekommen, damit das Volk zahlreich wird und damit er viele frische Soldaten bei der Hand hat, wenn er sie braucht. Für Hitler waren die Soldaten einfach Massenvernichtungswaffen für seine Feinde. Kanonenfutter, das so lange „geliebt, gehegt und gepflegt“ wird, bis es seine Schuldigkeit erfüllt hat, oder wegen erwiesener Unnützlichkeit ohne moralische Skrupel kostengünstig und zügig entsorgt wird.

      Warum sollte ich einem Dogma vertrauen? Weil es meine Psyche beruhigt?
      Meine Psyche ist sehr schön ruhig, auch mit solchen Gedankenexperimenten.
      Die Schöpfung muß meine Gedankenexperimente aushalten können und hoffentlich
      als falsch beantworten. Das nennt man Logik und Beweisführung.

      Die Kirche hat lange genug gefordert, daß man dies oder jenes glauben und ohne Frage annehmen soll, weil man sonst große Probleme bekommt. Die Kirche erhält ihre Quittung dafür.

      Richard Bach hat vielleicht ein erfolgreiches Buch geschrieben.
      Ich habe die Esoterik eines anderen Geheimdienstoffiziers aus GB kennengelernt.
      Krasse Nummer, die dieser feine Herr durchgezogen hat. Auch er hat seine Quittung erhalten.
      Richard Bach wird mit der CIA und Scientology in Verbindung gebracht.

      Scientology habe ich persönlich besucht und obwohl deren Programme durchaus funktionieren können, gefällt mir deren Weltbild und wie und warum und was sie machen, absolut nicht.

      Beide Aussagen sind wahr:
      Das was Böse erscheint, kann Gutes sein.
      Das was wie Gutes erscheint, kann Böse sein.

      Illusion ist die subjektive Wahrnehmung der Welt.
      Illusion ist nicht Nichtexistenz,
      sondern eine persönliche Interpretation der existierenden Welt
      oder von existierenden Teilen der Welt.

      Es ist jedoch nicht logisch und darum falsch zu behaupten,
      daß etwas subjektiv böse erscheinendes objektiv nicht böse sein könne,
      weil es kein objektiv Böses gäbe.

      Es kommt auf die Perspektive an, mit der wir Ereignisse und Erlebnisse beobachten und bewerten. Und trotzdem ist es korrekt, daß ein Ereignis subjektiv eine bösartige Erscheinung hat, objektiv betrachtet aber sehr nützlich ist. Es kommt auch auf das Milleu an, in dem Ereignisse stattfinden. Damit steht das Böse nicht mehr isoliert für sich allein in der Gegend herum, sondern hat einen Lebensraum erhalten. Und trotzdem wissen wir noch nicht, was das Böse eigentlich ist.

      Die übergreifendste Beschreibung für das Böse, das ich bislang entdeckt habe, beschreibt das Böse als eine charakterhafte Lebensform, die der Beseelung und beseelten Entwicklung von Lebensformen zuwiderhandelt. Davon gibt es unterschiedliche Grade und Intensitäten.

      Dazu muß man verstehen, daß alles Sein eine Menge von Lebensformen ist.
      Nicht nur der Mensch oder das Tier oder die Pflanze ist eine Lebensform.
      Sondern auch das Wort ist eine Lebensform und ein Gedanke ist eine Lebensform.
      Das alles und noch mehr sind Lebensformen, die je einen Raum bilden und subjektive
      Erscheinungen sind, aber in einem objektiven Raum einer objektiven Lebensform existieren.
      All diese Lebensformen und Räume werden durch die harmonischen, kosmischen Gesetze der Schöpfung zusammengehalten, die dafür sorgen, daß in der Schöpfung eine Ordnung herrscht.

      Diese Ordnung, die durch die Wirkung der Gesetze entsteht, ist das was Du als „Geschenk“ bezeichnest, das sich uns in einem „Problem“ anbietet. Das kann ich durchaus akzeptieren, hier kann ich Deine Auffassung teilen.

      Trotzdem ist natürlich irgendwann einmal ein „Problem“ entstanden.
      Manche Religionen bezeichnen dies als Erbsünde, was natürlich totaler Quatsch ist.
      Dieser Quatsch ist unter anderem dadurch entstanden, weil man das Leben nach dem irdischen Tod leugnet und die Reinkarnation ebenso.

      Aber wenn das erste „Problem“ irgendwann angefangen hat zu existieren, dann heißt das natürlich, das neue „Probleme“ ohne Probleme zusätzlich dazukommen können.

      Und genau dies nimmt seinen Anfang im Gedanken den wir denken.
      Dieser Gedanke ist eine subjektive Lebensform, der mit seinem Schöpfer, also dem denkenden Menschen verbunden ist und verbunden bleibt. Das ist schon eine charakteristische Kraft. Und diese Kraft, dieser Geist kann je nachdem sogar verstofflicht, also offenbart werden. Die Offenbarung muß gar nicht im stofflichen der Erde geschehen, das ist auch anders möglich.

      Diese Kraft kann leicht verständlich Eigenschaften haben, die ganz klar lebensfeindlich oder eigentlich besser formuliert, beseelungsfeindlich sind. Beseelung ist eine Kraft, die harmonisch wachstumsfördernd ist und im Einklang mit den harmonischen kosmischen Schöpfungskräften ist. Dies nennt man böse und als Subjekt eben Bosheit oder das Böse.
      Und davon gibt es eben unterschiedliche Grade, Erscheinungsformen, Ausprägungen und Intensitäten.

      Da die kosmischen Gesetze harmonische Wirkung haben, kann das Böse durchaus nützlich sein um Gutes zu bewirken. Dies ist natürlich, Doch das ist leider oft genug auch das in eigentümlichen Kammern, Tempeln und Quartieren durchgeführte Geschäft von fehlgeleiteten Okkultisten, die an diesem seltsamen Geschäft mehr als oft grausam zugrunde gehen.

      Es ist ein großer Fehler, dieses zu negieren und als rein illusionär und darum nichtexistent wegzudiskutieren. Ich könnte darüber noch mehr schreiben, aber ich denke, das ist schon mehr als genug.

      Eine ähnliche Diskussion kann ich über das Gute führen.
      Nun könnte jemand ankommen und erklären,
      das Gute sei natürlich ebenfalls rein subjektiver Art und völlig illusionär und sogar nicht existent.

      Es gibt mindestens eine Weltreligion, die genau das behauptet.

      Natürlich bin ich auch von dieser Religion kein Anhänger.

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