Siegburg Ringe mit Nazisymbol verkauft – Händlerin ist fassungslos –


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Siegburg –

Die Schmuckhändlerin Sandra Skupski-Vrecar kann es immer noch nicht fassen.

Kaum hatte sie an der Siegburger Kaiserstraße ihren Schmuckstand für die Adventszeit aufgebaut, da tauchten zwei Polizeibeamten auf, die sich für die Auslagen interessierten.

Zwischen Traumfängern, Piercingsteckern, Ketten und einer Unmenge von Ringen hatten bislang Unbekannte Ringe mit Hakenkreuzen entdeckt.

Die Polizisten beschlagnahmten die Ringe, auf denen das Nazisymbol gespiegelt eingraviert war und baten die Chefin zum Gespräch auf die Wache. Jetzt bekamen die 45-Jährige und ihr 49-jähriger Freund eine Vorladung – als „Beschuldigte“.

An dem Schmuckstand auf der Siegburger Kaiserstraße hat die Polizei Ringe mit einem gespiegelten Hakenkreuz sichergestellt.

An dem Schmuckstand auf der Siegburger Kaiserstraße hat die Polizei Ringe mit einem gespiegelten Hakenkreuz sichergestellt.

„Wir sind doch alles andere als rechts“, wehrt sich Skupski-Vrecar. „Ich werde in etwas reingeschoben, wo ich nicht hingehöre“, bekräftigt sie.

Beim Ankauf der fraglichen Ringe bei einem chinesischen Händler habe sich sie nichts Böses gedacht.

Schließlich handele es sich da um ein asiatisches Sonnensymbol, erklärt Skupski-Vrecar. Und sie führe massenweise weitere solcher Zeichen aus dem Fernen Osten neben Totenkopfringen und solchen mit dem symbolisierten Eisernen Kreuz. Im Übrigen seien die Ringe echte Ladenhüter gewesen – von 36 seien nach 24 Monaten noch 31 dagewesen.

Frust am Staat

Obwohl die Siegburger Polizisten sich korrekt und sogar freundlich verhalten hätten, hält Skupski-Vrecar das ganze angelaufene Verfahren für völlig überzogen. So etwas nähre den Frust am Staat, meint sie traurig.

Obwohl ihr die Rechtsgrundlage für das Vorgehen der Beamten inzwischen klar sei, ärgert sie sich: „Die hätten die Ringe ja auch einfach konfiszieren können.“

Dass es jetzt ein Ermittlungsverfahren gebe und dass auch auch gegen ihren Freund ermittelt werde, der zufällig im Verkaufsbüdchen gewesen sei, regt die Schmuckhändlerin auf.

Sie kann auch nicht verstehen, dass die Ringe bei der Polizei zunächst als asiatische Ringe und erst später als verfassungsfeindliche Symbole bezeichnet wurden.

Das Ganze sei „kleinkariert“ und eine klare „Einschüchterungstaktik“, urteilt Skupski-Vrecar. Symbole aus der unseligen Vergangenheit gebe es schließlich auch an Denkmälern, ergänzt ihr Freund.

Staatsschutz ermittelt

Im Bonner Polizeipräsidium hat inzwischen der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Die Befragung finde in Wohnortnähe und damit in Köln statt, berichtete der Sprecher der Bonner Polizei, Simon Rott, auf Anfrage.

Danach werde die Staatsanwaltschaft den weiteren Gang der Dinge entscheiden. Sandra Skupski-Vrecar und Jürgen Paczka wollen zu dem Termin in Köln nicht erscheinen. Sie haben die Angelegenheit ihrem Anwalt übergeben.

Quelle: http://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/siegburg/siegburg-ringe-mit-nazisymbol-verkauft—haendlerin-ist-fassungslos-25248342

Gruß an die Wissenden
buddhapicture1
TA KI
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4 Kommentare zu “Siegburg Ringe mit Nazisymbol verkauft – Händlerin ist fassungslos –

  1. Die DDR2-Merkel-Revolution frisst ihre eigenen Kinder.

    20 Jahre Knast müssen es da schon sein – mindestens.

    Der neue Stalinismus kennt kein Pardon.

    Und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    Wie hart sie wohl unter Erich Honecker bestraft worden wären?

    „Hilfe, Hilfe, so glaubt mir doch, ich habe niemals Franz Joseph Strauss gewählt.“

    Gleich neben an, in der selben Strasse sind Frauen von Migranten vergewaltigt worden, munkelt man, aber dafür hatte die Polizei keine Kräfte.

    Man muss eben Prioritäten setzen.

  2. Ist doch beruhigend, daß unser geliebter und verehrter Staat, der sonst nix gebacken kriegt, der die Wirtschaft nicht belebt bekommt, der die Grenzen nicht sichern kann, der ungezählte Gesetzesbrüche durch Invasoren nicht unterbinden kann, hier plötzlich so bemüht aktiv wird!
    Hier wird eine echte Gefahr für unsere Rechtsordnung scharf angegangen – während die hunderttausende Überfälle auf unsere Frauen offenbar nicht so wichtig sind.

    Es wird jeden Tag klarer, in welche Richtung wir gedrängt werden. In die Vernichtung. Die Selbstheilungs- und -erhaltungskräfte des Volkes sind mit allen Mitteln zu unterbinden!

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