Assad nach Sieg in Aleppo: Für den Westen ist die Niederlage der Terroristen das Besiegen ihrer Marionetten


Für die Westmächte, vor allem die USA, Frankreich und Großbritannien, sei die Niederlage der Terroristen in Syrien, „das Besiegen ihrer Marionetten“, so der syrische Staatschef Baschar al-Assad. Die Niederlage der Terroristen bedeutet „auch die Niederlage der Länder die sie Steuern.“

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Die Schlacht um die wichtige syrische Stadt Aleppo ist geschlagen.

In den vergangenen Tagen war es den syrischen Regierungstruppen mit Unterstützung Russlands sowie schiitischer Milizen unter anderem aus dem Iran gelungen, den seit 2012 von den Rebellen gehaltenen Ostteil Aleppos fast vollständig zurückzuerobern. Nun haben die syrische und russische Armee nach Angaben aus Moskau am Donnerstagmorgen mit den Vorbereitungen für den Rückzug der Rebellen begonnen.

Seit über fünf Jahren tobt der Krieg in Syrien. Seitdem versorgen die USA und ihre Verbündeten die sogenannten „moderaten“ Rebellen – darunter auch die Al-Nusra-Front – und andere Anti-Regierungskräfte mit Waffen und militärischer Ausbildung.

Diese Gruppen versuchen die legitime syrische Regierung unter Baschar al-Assad zu stürzten.

Die US-geführte Militärkoalition bombardiert Syrien seit fünf Jahren ohne UN-Mandat, was das Eingreifen völkerrechtsniedrig macht. Der Westen begründet die illegale militärische Intervention in Syrien mit dem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Im Kampf gegen den IS konnte der Westen in Syrien seit 2011 aber keine nennenswerten Erfolge erzielen. Stattdessen wurde die syrische Regierung soweit geschwächt, dass der syrische Staatschef Baschar al-Assad im Herbst 2015 Russland im Kampf gegen die Anti-Regierungskräfte und Terroristen um militärische Unterstützung bat.

Seitdem konnten große Erfolge bei der Vernichtung des IS verzeichnet werden. Die Terrormiliz verlor massiv an Territorium. Erst in der syrischen Hauptstadt Damaskus, danach in der Stadt Homs und jetzt verlieren die Rebellen die wichtige Stadt Aleppo.

Seit dem vorrücken der syrischen Armee hagelt es Kritik aus dem Westen. (Siehe: „Russland hat Blut an den Händen“: Massive Kritik an Russland und Syrien – Schweigen über illegale Intervention des Westens)

Im Exklusiv-Interview mit RT äußerte sich Syriens Staatschef Assad nun zu der Lage in seinem Land.

Auf die Frage der RT-Journalistin, wieso sich der Westen so negativ über das Vorrücken der syrischen Armee äußert, sagt Assad:

„Nachdem sie in Damaskus gescheitert waren – in den ersten drei Jahren lautete der ganze Narrativ „Damaskus von dem Staat zu befreien” – als sie scheiterten, zogen sie nach Homs, als sie in Homs scheiterten, zogen sie nach Aleppo. Sie fokussierten sich auf Aleppo, in den letzten drei Jahren. Für sie war das die wichtigste Karte, die sie auf dem syrischen Schlachtfeld spielen konnten. Natürlich haben sie noch Terroristen in verschiedenen Gegenden in Syrien. Aber es ist nicht wie, wenn man über Aleppo spricht – die zweitgrößte Stadt, welche einen politischen, militärischen, ökonomischen und sogar moralischen Einfluss hat, wenn ihre Terroristen dort besiegt werden. Also ist für sie die Niederlage der Terroristen, das Besiegen ihrer Marionetten. Um es deutlich zu sagen, sie sind ihre Proxis. Und für sie ist deren Niederlage auch die Niederlage der Länder die sie Steuern. Ob regionale Länder, oder westliche Staaten wie die Vereinigten Staaten. Vor allem die Vereinigten Staaten, danach Frankreich und Großbritannien.”

Hier das ganze Interview auf Deutsch

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/assad-nach-sieg-in-aleppo-fuer-den-westen-ist-die-niederlage-der-terroristen-das-besiegen-ihrer-marionetten-a2000623.html

Gruß nach Syrien

TA KI

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9 Kommentare zu “Assad nach Sieg in Aleppo: Für den Westen ist die Niederlage der Terroristen das Besiegen ihrer Marionetten

  1. Danke für den Link. Habe nun feststellen können, wie nicht nur engagiert, sondern wie intelligent, mehr, wie klug Syriens Chef Assad ist.

  2. Pingback: Newsübersicht 15.12.2006 | infocatnews

  3. Kennt man Assad hier wirklich?
    Habt ihr gesehen, wie die Anhänger von Assad sich in ihrem Reichtum wälzen, während andere Menschen sich in Aleppo und anderswo gegenseitig zerfetzen und zerfleischen?

    Es ist definitiv irrelevant, wie „klug“ jemand ist.
    Materieller Reichtum ist irdisch, genauso wie „Klugheit“ und „Wissen“.
    Beides zerfällt mit der Leiche des irdischen Körpers zu weniger als Staub.

    Man hat schon erfahren, daß Assad foltern lässt.
    Für mich ist das nicht akzeptabel. Und so kann der Mann sagen was er will.
    Möglicherweise hat er mit dem einen oder anderen Argument recht, aber in welchen Zusammenhängen?

    Die Blogs sind doch nichts anderes als textuelle Fotoapparate, die momentane Schnappschüsse auf ihre Seiten stellen, die aus irgendwelchen Quellen daherkommen, die oft genug mehr schlecht als recht recherchiert und überprüft wurden. Ich kennen keinen einzigen Blog, der tatsächlich die Zusammenhänge des aktuellen Zeitgeschehens strukturiert nachvollziehbar aufarbeitet.

    Die meisten Blogs sind Meinungsmacher auf Gefühlsebene.
    Je nach Ausrichtung und Qualität des Blogs kann dieser auch als Meinungsbarometer bestimmter Bevölkerungsgruppen verwendet werden.
    Ein absolut geeignetes Werkzeug für die Arbeit von Spezialeinheiten der Geheimdienste um ins Herz der Bevölkerung zu schauen.

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