Weihnachtsgedicht


Tannengeflüster

Wenn die ersten Fröste knistern,
In dem Wald bei Bayrisch-Moos;
Geht ein Wispern und ein Flüsternweihnachtsbaum-010
In den Tannenbäumen los,
Ein Gekicher und Gesumm
Ringsherum.

Eine Tanne lernt Gedichte,
Eine Lärche hört Ihr zu.
Eine dicke, alte Fichte
Sagt verdrießlich: „Gebt doch Ruh!
Kerzenlicht und Weihnachtszeit
Sind noch weit!“

Vierundzwanzig lange Tage
Wird gekräuselt und gestutzt
Und das Wäldchen ohne Frage
Wunderschön herausgeputzt.
Wer noch fragt: „Wieso? Warum?“
Der ist dumm.

Was das Flüstern hier bedeutet,
Weiß man selbst im Spatzennest:
Jeder Tannenbaum bereitet
Sich nun vor aufs Weihnachtsfest,
Denn ein Weihnachtsbaum zu sein:
Das ist fein!

James Krüss

Gruß an alle

TA KI

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5 Kommentare zu “Weihnachtsgedicht

  1. Liebe TAKI, liebe Leser und Kommentatoren,

    Von Herzen wünsche ich Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest……..
    kommt alle wohlbehalten in das Neue Jahr hinein und……
    bleibt und werdet gesund 🙂
    Alles Liebe
    Petra

  2. Liebe TA KI,
    ich wünsche Ihnen und Familie ebenfalls eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und im kommenden Jahr Gesundheit, Glück und Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge.
    An dieser Stelle bedanke ich mich für Ihr grossartiges Engagement an Aufklärungsarbeiten auf dieser Plattform.
    Herzlichst
    Denker

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