Finanzieren Saudi-Arabien, Qatar und Kuwait deutschen Salafismus?


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WIR BASTELN UNS EINEN RECHTSEXTREMISTEN


Von Boris T. Kaiser

Der Kampf gegen den Faschismus war einmal eine ehrenhafte und heroische Sache. Dann wurde aus dem Kampf gegen den Faschismus ein Kampf gegen Rechts und im Zuge dessen ein Kampf gegen alles was nicht links ist. Vieles was früher einmal als konservativ oder gar freiheitlich galt trägt heute den, vom linken Mainstream aufgedrückten, Stempel rechts beziehungsweise rechtspopulistisch beziehungsweise rechtsextrem. Alles was nicht dem pseudoaufklärerischen Geist entspricht, der heute in fast allen Medienredaktionen dieser Republik weht, gilt als reaktionär, xenophob, sexistisch und nationalistisch. Liberal heißt, per medialer und politischer Establishment-Definition, immer linksliberal. Alles andere ist eben nicht liberal und damit autoritär. Um diesem „Autoritären“, „Antiliberalen“ den Gar aus zu machen, wird die viel zitierte und völlig überstrapazierte Nazi-Keule geschwungen was das Zeug hält.

Im Internet hat man für all jene, denen man durch den Straftatbestand Volksverhetzung nicht beikommen kann, das Fantasie-Verbrechen „Hate Speech“ erfunden, und in der realen Welt stört und blockiert die politische Linke, unter dem mal mehr mal weniger lauten Applaus der medialen Klasse, sämtliche Demonstrationen und Veranstaltungen von Andersdenkenden. Der Kampf gegen Rechts geht darüberhinaus nicht selten einher mit einem Eindringen bis ins Private, Antifa-Schmiererein sowie massiver Gewalt und Bedrohungen. Leute wie Frauke Petry oder Erika Steinbach könnten mit dem über sie ergossenen Hassbotschaften wahrscheinlich monatelang die Talkshows füllen, aber man will ja gratismutigen Kämpferinnen gegen den Hass, wie Dunja Hayali, Anja Reschke oder Renate Künast nicht die Sendezeit zum jammern wegnehmen.

Linksextremismus oder gar der immer weiter um sich greifende Meinungsterror sind kein Thema bei etablierten Medien und Parteien.

Stattdessen wird der „Kampf gegen Rechts“ immer weiter intensiviert.

In den Entscheidungen, wo dieser Kampf anzusetzen hat, und wie er nach Außenhin zu kommunizieren ist, wird man dabei sogar bei den Behörden immer großzügiger. Der Verfassungsschutz fühlte sich in jüngster Zeit bemüßigt die sogenannte „Identitäre Bewegung “ zu beobachten, so wie immer wieder zu betonen, dass man zwar die AfD noch nicht beobachte, wohl aber einzelne Mitglieder.

Dass man als Verfassungsschutz extremistische Mitglieder sämtlicher Parteien, so sie denn auffällig werden, beobachtet, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Dennoch ist mir noch nie zu Ohren gekommen, dass der Verfassungsschutz mitgeteilt hätte, dass er einzelne Mitglieder der SPD oder der Grünen beobachtet, und selbst bei der in weiten Teilen eindeutig extremistischen Linkspartei hat man die Beobachtung in den letzten Jahren immer weiter zurückgefahren.

Was die „Identitäre Bewegung“ angeht: Diese in Deutschland noch sehr junge Organisation hat sicherlich einiges auf ihrer Agenda stehen, was auch mir als liberalem (nicht linksliberalem), einem urbanen weltoffenen Lifestyle frönenden Menschen, nicht unbedingt gefällt. Ich habe allerdings, auch nach relativ intensiver Recherche, noch nichts gefunden, was ich auch nur annähernd als verfassungsfeindlich einstufen würde, und die mitunter durchaus unterhaltsamen Aktionen der Gruppe, die in weiten Teilen an die der 68er-Bewegung erinnern, waren bisher alle absolut friedlich. Es gäbe also eigentlich keinen wirklichen Grund die „Identitäre Bewegung “ zu beobachten. Gäbe es nicht den politischen Druck aus der linksgrünen Ecke, deren Argumentation von den Behörden mittlerweile in weiten Teilen übernommen wurde.

Gerade anhand von AfD und „Identitäre Bewegung“  lässt sich sehr schön illustrieren, wie diese „Argumentation“ funktioniert:

Verdrehen, verkürzen und missinterpretieren 

Zunächst einmal googelt man alle Zitate zusammen, die man in irgendeiner Weise als fremdenfeindlich, autoritär oder sonst etwas nazihaftes deuten kann. Hierbei darf man nicht zimperlich sein. Vollständigkeit, die Erwähnung von Zusammenhängen oder gar wörtliche Wiedergabe der Zitate wären schließlich in vielen Fällen nur ein Hindernis bei der „Entlarvung“ des politisch Andersdenkenden als Faschist. Wenn man Glück hat, braucht man gar nicht mehr selbst groß auf die Suche nach kompromittierenden Material gehen, sondern kann einfach ungeprüft das übernehmen, was Andere schon zusammengetragen und der eigenen Gesinnung gemäß interpretiert haben.

Im Falle der „Identitäre Bewegung “ war die weitgehend ungeprüfte Verurteilung bisher so erfolgreich, dass man bis heute, selbst aus konservativen Kreisen, kaum eine Hinterfragen des Extremismus-Vorwurfs vernommen hat. Abgesehen von einigen Facebookposts des in seiner Ehrlichkeit fast schon fatalistisch konsequenten Matthias Matussek.

Dass die Taktik des Verdrehens, Verkürzen und Missinterpretierens übrigens nicht immer aufgeht zeigt, auf erfreulich Weise, der Falls des designierten US-Präsidenten Donald Trump. Dieser wurde im Vorfeld der Wahl dämonisiert wie kein zweiter Präsidentschaftskandidat in der amerikanischen Geschichte. Hierbei griffen seine Gegner immer wieder zu den genannten Kniffen. Aus der völlig legitimen Forderung illegale Einwanderer abzuschieben, besonders wenn diese in Amerika kriminell wurden, wurde medial die rassistische Kampfansage, „alle Mexikaner zu deportieren.“ Auch Trumps Äußerungen zu Schwarzen und Muslimen wurden nie so heiß gekocht wie man sie, nicht nur hierzulande, gerne essen wollte.

Erfolgreicher war die linksgrüne Umdeutungs-Propaganda da schon in Österreich, wo aus einer eindeutigen Stellungnahme des FPÖ-Bundespräsidentenkandidaten gegen die Todesstrafe ein „Herumeiern“ oder gar eine Befürwortung gemacht wurde.

Gedankenlesen

Findet sich bei einer Person, einer Organisation oder einer Partei, auch durch noch so fleißiges Googeln, kein Zitat, kein pragmatischer Punkt, keine Forderung die eindeutig oder auch nur halbwegs rechtsextrem zu interpretieren ist, geht der eifrige Antifaschist zum Gedankenlesen über. Man gebe sich zwar demokratisch und distanziere sich öffentlich von Rassismus und Nationalsozialismus, heißt es dann, in Wirklichkeit sei dies aber alles nur Taktik. Dahinter stecke das uralte braune Gedankengut, dass man lediglich frisch neu verpackt habe. Anders als in einem Rechtsstaat eigentlich üblich, geht das immer breiter werdende Bündnis gegen Rechts, bestehend aus Journalisten, Politikern, Netz- und Straßen-Aktivisten und mittlerweile eben auch Behörden, nämlich bei politischen Gegnern nicht von der Unschuldsvermutung aus. Jeder der bei dem Gedanken an unkontrollierte Masseneinwanderung nicht in kollektiven Jubel ausbricht, jeder dem die traditionelle Familie emotional näher ist als die Homo-Ehe, jeder Patriot und jeder bekennende Christ, der mit dem Begriff Nächstenliebe tatsächlich erst einmal seine Nächsten meint und sich nicht einbildet die ganze Welt retten zu können, bekommt ganz schnell den Stempel „rechtsextrem“ verpasst. Diesen Stempel wird man so schnell nicht wieder los. Was die die ihn so großzügig verteilen auch genau wissen. Ziel ist es, den politischen Gegner in Angst zu versetzen. Mal bläst man nach einer flapsigen Rede eines Politikers zum Shitstorm, mal veröffentlicht man berechtigte Kritik von Internet-Usern aus Leserbriefen oder E-Mails unter der Überschrift „Hate-Speech“, mal erwähnt man nahezu beiläufig den Namen des ein oder anderen Bloggers, in einem Bericht über Rechtspopulismus, der in der öffentlichen Verurteilung quasi die Vorstufe zum Rechtsextremismus ist. Natürlich fast immer ohne den Betroffenen die Möglichkeit zu geben sich zu verteidigen, und wenn doch, dann lungert man ihnen auf Fluren auf oder klingelt unangemeldet bei ihnen zuhause, in der Hoffnung dass sie einem in möglichst unvorteilhaftem privatem Schlabber-Outfit die Tür öffnen. Selbst nur das „Liken“ eines falschen Facebook-Posts kann inzwischen zum Verlust des Arbeitsplatzes führen. Jeder der nicht durch und durch durchflutet vom linken Zeitgeist ist, soll in permanenter Angst vor Existenzvernichtung leben und damit, wenn schon nicht zum Umdenken, doch zumindest zum schweigen gebracht werden.

Vergangenheit der „Delinquenten“

Wenn man über einen demokratischen Rechten kein aktuelles belastendes Material findet, dann gräbt man so lange und so tief in der Vergangenheit, bis man dort etwas findet. Ein altes Foto mit einem Schulfreund, der heute in der NPD aktiv ist, die Mitgliedschaft in der aus linker Sicht falschen Studentenverbindung, ein Konzertbesuch bei einer umstrittenen oft ebenfalls fälschlich des Rechtsextremismus beschuldigten Band, selbst Verwandtschaftsverhältnisse zu historisch belasteten Personen können Stoff für den Strick um den Hals des „Delinquenten“ sein. Ganz schlechte Karten hat er, wenn er irgendwann gar selbst mal in der unbestreitbar rechtsradikalen Szene aktiv war. Denn während man selbst einem ehemaligen Links-Terroristen seine Läuterung schon abnimmt, wenn er statt Kaufhäuser in die Luft zu jagen, ein Praktikum bei der Linkspartei macht, verlangt man von einem ehemaligen Neonazi eine komplette politische Kehrtwende und den Wechsel ins politisch völlig entgegengesetzte Lager. Ein ehemaligen Steinewerfer aus der linken Szene muss maximal die Lederjacke gegen einen Anzug eintauschen, um glaubhaft zu machen, dass er schon immer die richtigen Motive hatte und nur ein wenig übers Ziel hinausgeschossen ist. Ein ehemaliger Nationalist, der ins patriotisch konservative Lager der Demokraten zurückgefunden hat, kann sich noch so sehr von seiner Vergangenheit distanzieren, er wird für die Öffentlichkeit immer ein Nazi bleiben.

In diesen Tagen, in denen liberal-konservative Strömungen immer mehr Zulauf haben, wird der „Kampf gegen Rechts“ auf allen Ebenen geradezu panisch vorangetrieben. Die schiere Angst vor der sich immer stärker wandelnden öffentlichen Meinung treibt die ewig gestrigen Gutmenschen dazu, immer wirrer und unbedarfter um sich zu schlagen. Mittlerweile kann der Vorwurf des Rechtsextremismus nahezu jeden treffen. Die immer haarsträubender werdenden Fehlurteile der selbsternannten linken Volksrichter werden über kurz oder lang dazu beitragen, dass diese jede Legitimation und jeden Rückhalt beim Volk verlieren werden. Das Ende der linken Meinungshoheit ist nur noch eine Frage der Zeit.

 

Quelle: https://brainfuckerde.wordpress.com/2016/12/05/wir-basteln-uns-einen-rechtsextremisten/#more-1920

Gruß an die Klardenker

TA KI

Von den Leitmedien VERSCHWIEGEN: „Syrer gegen Deutsche“ – So brutal gehen die Schutzsuchenden gegen einheimische Jugendliche vor!


Von den Leitmedien verschwiegen:

Kurz vor Weihnachten kam es in Karlshagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen syrischen und deutschen Jugendlichen.

Der Polizeiführer vom Dienst, Polizeipräsidium Neubrandenburg, Einsatzleitstelle, schildert dies so (Hervorhebungen durch mich):

Karlshagen (ots) – Am 21.12.2016 kam es in Karlshagen am dortigen Haltepunkt der Deutschen Bahn AG zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren deutschen und syrischen Jugendlichen.

Am genannten Ort hielten sich ca. 20 deutsche Jugendliche auf, als gegen 20 Uhr acht Jugendliche mit syrischer Nationalität den Haltepunkt mit einem Zug erreichten. Zwischen beiden Gruppen kam es in der Vergangenheit bereits zu Differenzen, die bisher nicht in einer körperlichen Auseinandersetzung endeten.

Um diese Streitigkeiten zu klären, gingen die syrischen Jugendlichen auf die Gruppe um die deutschen Staatsangehörigen zu. Als sich ein deutscher Jugendlicher zu der Gruppe der Syrer begab,

nahm ein syrischer Staatsangehöriger eine Flasche, zerschlug sie und hielt sie in Richtung des Deutschen, welcher sich daraufhin zurück zu seiner Gruppe begab.

Dabei näherte sich ihm ein syrischer Staatsangehöriger von hinten und schlug ihm auf den Kopf.

Im weiteren Verlauf kam es zu einem Gerangel zwischen mehreren deutschen und syrischen Staatsangehörigen bei der Pfefferspray freigesetzt wurde, was zur Verletzung einiger deutscher Staatsangehöriger führte.

Außerdem wurde durch einen syrischen Jugendlichen ein Messer gezogen und in Richtung des Bauches eines deutschen Jugendlichen gestochen.

Durch eine Meidbewegung konnte eine Verletzung verhindert werden.

Die syrischen Staatsangehörigen flüchteten daraufhin in den nahegelegenen Wald.

Einige kamen mit dort gefundenen Stöcken zurück und schlugen auf die deutschen Jugendlichen ein, wodurch aber niemand verletzt wurde.

Im weiteren Verlauf flüchteten sechs syrische Staatsangehörige vom Tatort.

Zwei Syrer, die sich nicht an der Auseinandersetzung beteiligten, verblieben am Haltepunkt der Deutschen Bahn AG und machten bereitwillig Aussagen zum Tathergang und zu Identitäten der beteiligten syrischen Staatsangehörigen.

Die Kriminalpolizei hat in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg (Pressestelle)

Sie sehen selbst: Nicht alle „Schutzsuchenden“ sind friedlich, wie allgemein verkündet wird.

In diesem Fall gingen die syrischen Flüchtlinge mit einem Messer, Pfefferspray, Stöcken und Flaschen auf deutsche Jugendliche los!

Kein Wunder, dass die Mainstream-Medien das verschweigen!

Foto: Pixabay.com (Symbolbild)

Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/2016/12/27/von-den-leitmedien-verschwiegen-syrer-gegen-deutsche-so-brutal-gehen-die-schutzsuchenden-gegen-einheimische-jugendliche-vor/

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Ist Merkel eine Verfassungsbrecherin?


Angela Merkels radikale Grenzöffnung ist ein historischer Rechtsbruch. Das mit Spannung erwartete Rechtsgutachten des Verfassungsrechtlers Udo di Fabio erschüttert das politische Berlin. Ausgerechnet eine Regierungspartei weist der Regierung Verfassungsbruch nach.

Das Gutachten ist für Angela Merkel ein Donnerschlag. Der Verfassungsrechtler Udo di Fabio kommt nach juristischer Prüfung der aktuellen Migrationskrise zu einem erschütternden Befund: Die Bundesregierung bricht mit ihrer Weigerung, die Landesgrenzen umfassend zu kontrollieren, eindeutig Verfassungsrecht. In dem Gutachten heißt es: „Der Bund ist aus verfassungsrechtlichen Gründen (…) verpflichtet, wirksame Kontrollen der Bundesgrenzen wieder aufzunehmen, wenn das gemeinsame europäische Grenzsicherungs- und Einwanderungssystem vorübergehend oder dauerhaft gestört ist“.
Ausgerechnet der Freistaat Bayern (also die CSU-Regierung) hat das brisante Gutachten beauftragt um zu klären, ob Merkels Regierung noch auf dem Boden des Rechts stehe, ob das Agieren der Berliner Regierung vom fehlenden Grenzschutz bis zum Alleinlassen der Bundesländer nicht eigentlich verbrecherisch sei. Alleine dieser Vorgang ist ein Eklat. Denn damit weist eine Regierungspartei der Kanzlerin nach, dass ihr Verhalten nicht mehr vom Grundgesetz gedeckt ist.

Es liegt ein Hauch von Staatskrise in der Luft

Die CSU inszeniert gewissermaßen ein informelles Tribunal für eine Kanzlerin, die aus bayerischer Sicht Verfassungsbrecherin geworden ist, weil sie stur auf radikaler Grenzöffnung besteht obwohl das Land inzwischen leidet – und das Recht gleich dazu. Damit liegt nun ein Hauch von Staatskrise in der Luft. Bayern steht offenbar kurz davor, mit bayerischen Polizisten Grenzübergänge selber zu kontrollieren, wenn der Bund das nicht tut.
Es war tatsächlich eine einsame, historische Entscheidung Angela Merkels, als sie Anfang September das Grenzregime der Europäischen Union außer Kraft setzte und in Ungarn fest sitzende Flüchtlinge nach Deutschland holte. Die damalige Aussetzung des sogenannten Dublin-Verfahrens der EU im Umgang mit Migranten war für die einen ein großartiger Akt der Humanität. Für andere war es ein dramatischer Fehler mit weitreichenden Folgen. Die Merkel-Kritiker, von osteuropäischen Regierungen bis zur CSU in Bayern, kritisieren die damalige Grenzöffnung gar als „Jahrhundertfehler“. Fakt ist, dass seither mehr als 700.000 illegale Migranten nach Deutschland geströmt sind. Seit Wochen wird darüber gestritten, ob der historische Massenansturm hunderttausender Muslime dadurch final ausgelöst, befördert oder bloß vereinfacht wurde, doch nun ist für Merkel die Bewertung ihres Ungarn-Entscheids in ganz anderer Dimension problematisch.

Gutachten: Merkels Politik fortdauernder Rechtsbruch

Mit dem Gutachten di Fabios wirkt Merkels Politik als fortdauernder Rechtsbruch. Die Kritik dürfte nun lauter werden an der Kanzlerin, die per Handstreich das geltende EU-Recht außer Kraft gesetzt und ihre eigenen Regeln der Moralität proklamiert hat. Insbesondere im europäischen Ausland, wo man sich über Merkels Sonderweg zusehends empört. Es werden nun diejenigen bestärkt, die Merkel vorwerfen, sie habe damit eine Krise der Rechtsstaatlichkeit ausgelöst, womöglich eine Kettenreaktion von Gesetzesbrüchen angestoßen, die schließlich in den Übergriffen von Köln kulminierten.
Das Gutachten rührt so unmittelbar an die Integrität der Kanzlerin, und die nun folgende Debatte dürfte für Merkel unangenehm werden. Die Stimmung in Deutschland ist ohnedies gekippt, die Konflikte häufen sich, die Mehrheit der Bevölkerung will eine Kehrtwende in der Offentor-Politik, es droht ein Rechtsruck bei den anstehenden Wahlen, Europa ist wegen Merkels Sonderweg mittlerweile in einer veritablen Krise. Ihr einziger Halt in dieser Krise ist eine hohe moralische Legitimation. Ein konstatierter Verfassungsbruch aber schlüge ihr just diese Maske vom Gesicht.

Nun ist Udo di Fabio ein besonders behutsamer und respektierter Jurist, so etwas wie der Bundespräsident unter den Verfassungsrichtern. Er galt bislang als ein Staatsrechtler, dem sogar eine gewisse Nähe zu Angela Merkel nachgesagt wurde. Auch weil di Fabio selber eine Gastarbeiterfamilie entstammt, gilt er in der Migrationsfrage zudem als völlig unbefangen und liberal. Umso schwerer wiegt das Gutachten, zumal er auch die expansive Interpretation des Asylrechts in der derzeitigen Lage anprangert: „Das Grundgesetz garantiert nicht den Schutz aller Menschen weltweit durch faktische oder rechtliche Einreiseerlaubnis. Eine solche unbegrenzte Rechtspflicht besteht auch weder europarechtlich noch völkerrechtlich.“
Di Fabio warnte bereits seit Wochen vor einer Zersetzung des Rechts in der Migrationsfrage. Gegenüber dem Deutschlandradio sagt er: „Was wir heute teilweise erleben in der Migrationskrise, ist, dass Recht nicht mehr angewandt wird. Dafür kann es gute praktische Gründe geben, aber das muss jemanden, der an den Rechtsstaat denkt, mit Sorge erfüllen.“ Und in einem Beitrag für Cicero schreibt er: „Die Staatsgrenzen sind die tragenden Wände der Demokratien. Wer sie einreißt, sollte wissen, was er tut. Es mag schwer sein, Grenzen in einer wirksamen und zugleich humanen Weise zu schützen, aber diese Aufgabe kann keine Regierung entgehen.“

Das Gutachten bestärkt insbesondere Horst Seehofer, der bereits vor einem wachsenden Vertrauensverlust in die Staatsräson warnt; dass geltende Bundes- und Europagesetze außer Kraft gesetzt sind, ist für Seehofer ein unhaltbarer Zustand: „Der Bund vollzieht derzeit weder das Schengen-Abkommen, noch das Dublin-Verfahren. Flüchtlinge, die aus einem sicheren Drittstaat wie Österreich nach Deutschland kommen, sind zurückzuweisen. Das steht so im Gesetz!“
Das Urteil des Richters über die Kanzlerin ist damit auch ein Urteil der CSU über die Kanzlerschaft. An diesem Vorgang zeigt sich, dass die CSU Angela Merkel im kommenden Jahr nicht mehr zu ihrer Kanzlerkandidatin machen wird, wenn sie nicht bald umkehrt. Aus dem Tribunal der Rechtseinschätzung wird ein Tribunal der Macht.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf ntv.de

(…)

Supergesunde Pflanzenteile, die man oft wegwirft


Schalen, Kerne, Blätter und Stängel wandern häufig auf den Kompost oder in den Müll. Dabei kann man viele dieser vermeintlichen Gemüseabfälle essen. Ja, häufig sind sie sogar gesünder als die Frücht oder das Gemüse an sich. Es handelt sich also nicht um Pflanzenteile, die man vielleicht in Notzeiten essen könnte, wenn es sonst nichts mehr gibt. Im Gegenteil. Es sind sehr wertvolle Pflanzenteile, deren Wert nur leider kaum jemand kennt. Wir stellen Ihnen 9 essbare und supergesunde Pflanzenteile vor, die Sie künftig nicht wegwerfen, sondern essen sollten.

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Essen statt wegwerfen: Essbare Obst- und Gemüseteile

Oft glaubt man genau zu wissen, was man nun von einer Frucht oder einem Gemüse essen kann und was nicht. Meistens wissen wir es aber kein bisschen, sondern haben uns nur das angewöhnt, was eben jeder macht.

Nehmen wir zum Beispiel die Petersilie. Manch einer betrachtet die gesamte Pflanze als nichts anderes als Dekoration. Man legt sie auf das Teller, um sie anschliessend – nach der Mahlzeit – wegzuwerfen. Andere verarbeiten und essen immerhin die Blätter, werfen jedoch wie selbstverständlich die Stängel weg.

Die Stängel der Petersilie sind jedoch sehr saftig und vitalstoffreich. Sie können in winzig kleine Stückchen geschnitten ebenfalls in den Eintopf, die Suppe, den Smoothie oder den Salat gegeben werden. Es gibt nicht den leisesten Grund dafür, den einen Teil der Pflanze wegzuwerfen und nur den anderen zu essen. Wie wertvoll die Petersilie ist, haben wir hier beschrieben: Petersilie – ernsthafte Konkurrenz für Nahrungsergänzungsmittel

Neben den Stängeln der Petersilie gibt es jedoch viele weitere Pflanzenteile mehr, die – obwohl sie essbar und sehr gesund sind – tagtäglich auf den Müll wandern.

9 Pflanzenteile, die Sie vielleicht bisher immer weggeworfen haben

Die folgenden 9 Pflanzenteile haben auch Sie bestimmt schon weggeworfen. Wir erklären, wie Sie den vermeintlichen „Küchenmüll“ nutzen können und welche gesundheitlichen Vorteile dieser auf Lager hat:

1. Kürbisblüten und Kürbisschalen

Kürbisblüten werden Sie vermutlich nur zur Verfügung haben, wenn Sie einen Gemüsegarten bewirtschaften. Die Kürbisblüten (z. B. auch Zucchiniblüten) können wunderbar gegessen werden. Sie schmecken zart und mild. Darüber hinaus enthalten Sie einen Stoff namens Spinasterol, der in der Wissenschaft längst als Krebsgegner bekannt ist. Gibt man diesen Stoff auf einen Hautkrebs, dann geht der Krebs zurück.

Kürbisblüten können roh in Salate geschnitten werden. Besonders köstlich sind sie, wenn man sie im Eierteig frittiert (in eine Mischung aus verquirltem Ei und Mandelmehl tauchen, salzen und pfeffern und dann in Avocadoöl ausbacken).

Auch die Kürbisschale ist essbar – und damit ist nicht nur die Schale des Hokkaidokürbis gemeint, die so zart ist, dass man gar nicht merkt, dass es eine Schale ist. Auch nicht die Zucchinischale ist gemeint, die viel eher eine Haut ist.

Nein, die ganz normale Kürbisschale kann gegessen werden, also jene, die man meist mühevoll entfernt und anschliessend kompostiert, z. B. beim Patissonkürbis. Ein wichtiger Vorteil: Man gerät nicht mehr in Gefahr, einen Finger zu verlieren, was beim Kürbisschälen gut und gerne passieren kann 😉

Einziges Problem: Im Gegensatz zum Hokkaidokürbis haben die meisten Kürbisse eine deutlich härtere Schale. Gart man sie also mit, dann dauert es recht lange, bis sie weich geworden ist.

Will man die lange Kochzeit daher nicht in Kauf nehmen (wobei ja dann auch das innere Kürbisfleisch sehr weich wird), schält man den Kürbis eben doch. Die Schale aber kann dann bei vielen Kürbissorten separat verzehrt werden. Man kann sie z. B. sehr klein schneiden, mit Zwiebeln anbraten, dann mit etwas Wasser aufgiessen, Gewürze und Hafersahne oder Kokosmilch dazu geben und langsam weich dünsten. Das geht beispielswiese beim Butternut- und Muskatkürbis.

Bei sehr harten Kürbisschalen bleibt es einem natürlich überlassen, ob man sich die Mühe der separaten Zubereitung machen möchte. Manche Kürbisse füllt man auch oder gart sie im Ganzen. Anschliessend löffelt man sie aus. In diesen Fällen bleibt naturgemäss die harte Schale übrig (beim Spaghetti-Kürbis, Buttercup, Baby Bear u. a.). Grundsätzlich aber kann man die meisten Kürbisschalen essen – vorausgesetzt sie stammen aus biologischer Erzeugung.

Erst im Jahr 2015 wurde eine entsprechende Studie veröffentlicht. Man hatte Verwendungsmöglichkeiten für Kürbisschalen gesucht, wenn diese in grossen Mengen in der Lebensmittelindustrie anfallen und hatte dabei festgestellt, dass die Kürbisschale ein wahres Füllhorn an Antioxidantien (Polyphenolen) ist, ja, deutlich mehr Antioxidantien enthält als das Kürbisfruchtfleisch.

Wie Sie die grünen Kürbiskerne bei chronischen Blasen- und Prostataleiden einsetzen und zur Optimierung Ihrer Eisen- und Zinkversorgung nutzen können, haben wir hier beschrieben: Kürbiskerne – ein heilsamer Snack

2. Kiwischale

Vielleicht essen Sie die Kiwi so, wie das viele Menschen tun: In der Mitte durchschneiden, die Hälften auslöffeln und die Schale in den Müll werfen. Kiwis an sich sind schon sehr gesund. Bekannt sind sie für ihren Vitamin-C-Reichtum. Zusätzlich haben sie prebiotische Effekte, fördern also eine gesunde Darmflora und können sogar bei schlechtem Schlaf eingesetzt werden (täglich 2 Kiwis vor dem Schlafengehen essen).

Die Schale nun mag einige aufgrund ihrer pelzigen Beschaffenheit eher abschrecken. Das aber sollte sie nicht. Denn die Kiwischale ist sehr gesund: Sie liefert dreimal so viele Ballaststoffe wie das Fruchtfleisch und eine weitere Portion Vitamin C. Natürlich sollte man die Kiwischale immer waschen und nur noch Bio-Kiwis kaufen. Am besten lässt sich die Schale im Smoothie verarbeiten.

3. Maisfäden/Maishaar

Maiskolben werden gerne roh geknabbert oder auf den Grill gelegt. Zuvor entfernt man meist die Blätter und mit ihnen das Maishaar, also die feinen Fäden, die sich besonders an der Spitze des Kolbens befinden.

In der Volksheilkunde vieler Länder, z. B. Chinas nutzt man das Maishaar hingegen als Mittel gegen Diabetes, da es den Blutzuckerspiegel senken können soll. Hier hatten wir beschrieben, wie man u. a. mit Hilfe des Maishaars den Testosteronspiegel heben kann. Zusätzlich wird Maishaar gerne bei Darmsanierungen oder Anti-Pilz-Kuren eingesetzt, da es pilzfeindliche Eigenschaften aufweist.

Ausserdem wird es volksheilkundlich bei Blasenentzündungen, Gicht, Nierensteinen, Bluthochdruck und Prostataproblemen verwendet. Manche Leute essen die süsslich-milden Fäden einfach so, andere machen daraus einen Tee, der besonders für seine entwässernden und harntreibenden Wirkungen bekannt ist.

Auch hier wählen Sie immer Bio-Mais, damit Sie nicht versehentlich den glyphosatresistenten gentechnisch veränderten Mais von Monsanto erwischen.

4. Erdbeerhütchen und Erdbeerblätter

Erdbeeren sind an sich schon wunderbare vitalstoffreiche Früchte. Ihre Blätter und das grüne Hütchen auf den Früchten sind es jedoch erst recht. Sie können sich also die Mühe sparen, das grüne Erdbeerhütchen (Stielansatz) an der Frucht lassen und es einfach mitessen. Auf dem Kuchen und in der Marmelade mag es nicht so passend sein, aber wenn sie die Früchte aus der Hand in den Mund schieben, essen Sie das Grüne einfach mit – und im Smoothie ist es natürlich erst recht kein Problem, das Erdbeerhütchen mit zu verarbeiten.

Auf diese Weise versorgen Sie sich nicht nur mit den früchtetypischen Vitalstoffen, sondern auch mit dem so wichtigen Blattgrün. Wie bei den meisten Früchten und Gemüsen, liefern auch bei den Erdbeeren die Blätter mehr Antioxidantien als die Früchte selbst.

Besonders reich angefüllt sind die Erdbeerblätter mit entzündungshemmenden Flavonoiden, wie z. B. Quercetin und Kaempferol. Studien zeigen, wie Kaempferol das Krebszellwachstum hemmt, Krebszellen zum Selbstmord animiert, aber gesunde Zellen nicht belästigt.

Ein weiterer interessanter Stoff in Erdbeerblättern sind die sog. Ellagtannine, die inzwischen dafür bekannt sind, die Gefässgesundheit zu verbessern und vor chronischen Krankheiten zu schützen.

5. Zwiebelschalen

Zwiebelschalen wirft man zwar tatsächlich letztendlich weg. Davor jedoch kann man sie noch nutzen und beim Kochen einer Brühe mit in den Topf geben. Auf diese Weise gelangen die wertvollen Stoffe der Zwiebelschale – die man im Zwiebelinneren fast vergeblich sucht – in die Suppe. Nach dem Kochen fischt man die Schale wieder heraus und gibt sie dann auf den Kompost, wo sie ein beliebtes Kompostwurmfutter darstellen und somit für fruchtbaren Boden sorgen.

Wie schon in den Erdbeerblättern, so findet sich auch in den Zwiebelschalen das Quercetin, das den Blutzuckerspiegel einpendeln hilft. Auch die Darmgesundheit verbessern die Stoffe in der Zwiebelschale. Sie können offenbar jene schädlichen Auswirkungen auf den Darm kompensieren, die mit einer kohlenhydratreichen Ernährung einhergehen würden.

Weitere Studien zeigen, dass Zwiebelschalen bzw. die Stoffe darin den Blutdruck senken, entzündungshemmend wirken, eine mögliche Insulinresistenz bessern, das Blut verdünnen und auf diese Weise Blutgerinnseln vorbeugen und natürlich den Cholesterinspiegel reduzieren. (…)

6. Brokkoliblätter, Blumenkohlblätter und andere Gemüseblätter

Wer Brokkoli, Blumenkohl, Radieschen, Kohlrabi, Rettich, Fenchel u. a. zubereitet, schneidet meist die Blätter ab und wirft sie weg. Oft werden die Blätter schon direkt am Marktstand abgeschnitten, weil man glaubt, dem Kunden damit einen Gefallen zu tun. Bestehen Sie künftig auf üppiges Blattwerk. Dieses nämlich ist dermassen reich an Antioxidantien und Vitalstoffen, dass die Blätter bei all diesen Gemüsen tatsächlich deutlich wertvoller sind als das Gemüse selbst.

Gemüseblätter sind sehr reich an Chlorophyll und Antioxidantien aller Art. Sie helfen somit dabei, oxidativen Stress – der an nahezu jeder Krankheit beteiligt ist – zu reduzieren und den Organismus vor Schäden durch freie Radikale zu schützen. Brokkoliblätter sind gar für ihre konkrete Anti-Krebs-Aktivität bekannt, wie eine Studie aus dem Jahr 2015 im Fachmagazin Preventive Nutrition & Food Science ergab.

Gemüseblätter passen hervorragend in Smoothies. Sie können aber auch klein geschnitten in Suppen oder Eintöpfe wandern oder roh oder gedünstet Gemüse-, Kartoffel- oder Pastagerichte dekorieren. Meist genügt es schon, wenn man sie wenige Minuten blanchiert, damit sie schmackhaft und ein weniger zarter werden.

Besonders lecker schmecken Brokkoli- oder Blumenkohlblätter, wenn man sie im Backofen röstet. Der Backofen wird auf 180 – 200 Grad aufgeheizt. Dann schneidet man die dicken Blattenden etwas flacher, wäscht die Blätter, trocknet sie ab und gibt sie in eine Schüssel mit Olivenöl, Kräutersalz und Gewürzen (z. B. Knoblauch, Dill, Majoran, Basilikum oder was immer man mag). Man rührt kräftig um, bis die Blätter mit dem Gewürzöl bedeckt sind. Dann breitet man die Blätter auf einem Backblech aus und bäckt sie 15 Minuten lang im Ofen.

Alles über Brokkoli und wie dieser vor Krebs schützt, finden Sie hier: Brokkoli – Sulforaphan: der natürliche Krebsschutz

7. Wassermelonenschale

Die Wassermelone hat eine sehr dicke Schale. Die Frucht nun ist sehr wasser- und zuckerreich, besonders viele Ballast- oder Vitalstoffe enthält sie hingegen nicht. Isst man nun aber wenigstens ein bisschen der Schale mit, dann wird der Blutzuckeranstieg durch die Frucht deutlich verlangsamt und die persönliche Nährstoffversorgung wird optimiert.

In einer Studie von 2015, die im Research Journal of Environmental Sciences erschien, wurde nicht nur beschrieben, dass die Wassermelonenschale vollkommen ungiftig ist, sondern auch, dass sie sehr reich an wertvollen Nährstoffen ist, z. B. dem sog. Citrullin – wie Forscher der Texas A & M University erklären – einem Vorläuferstoff der durchblutungsfördernden Aminosäure Arginin.

Die Wissenschaftler erklären:

Die Citrullin-Arginin-Verbindung hilft der Herzgesundheit und dem Immunsystem. Ausserdem ist sie sehr hilfreich für jene, die an Übergewicht oder Typ-2-Diabetes leiden. Arginin fördert die Stickstoffmonoxidbildung, die nun wiederum Blutgefässe entspannt – also eine ähnliche Wirkung hat wie Viagra, das bekanntlich zur Behandlung der Impotenz eingesetzt wird, und somit einer erektilen Dysfunktion vorbeugen könnte.”

Die Wassermelonenschale kann zur Herstellung von Chutneys oder Pickles verwendet werden. Man kann die Wassermelonenschale auch kandieren oder in indische Currys verarbeiten. Oder man nutzt die Wassermelonenschale ähnlich wie Gurken, z. B. in einer spanischen Gazpacho (Rohkostsuppe).

 

8. Zitronen- und Orangenschale

Zitronen- und Orangenschalen sind für ihre Essbarkeit meist bekannt. Doch werden sie dennoch sehr selten genutzt. Allenfalls in der Weihnachtszeit oder wenn man einen Kuchen bäckt.

Die Schalen von Zitrusfrüchten sollten jedoch viel häufiger verwendet werden. Sie haben nachweislich krebsfeindliche Wirkung. Belege liegen dazu beispeilsweise in Bezug auf Prostatakrebs und Hautkrebs vor. Letzteres berichtete die University of Arizona schon im Jahr 2000: Wenn man regelmässig die Schale von Zitrusfrüchten esse, könne man sich auf diese Weise vor aggressivem Hautkrebs schützen.

Zitronen- und Orangenschalen dürfen natürlich nur dann gegessen werden, wenn sie aus biologischer Landwirtschaft stammen und auch nach der Ernte nicht mehr behandelt und auch nicht gewachst wurden. Denn andernfalls gehören Zitrusfrüchte zu den am stärksten mit Pestiziden und Fungiziden belasteten Früchten.

Zitrusschalen kann man fein reiben und in viele Gemüsegerichte, Saucen, Suppen, Shakes und Smoothies geben. Sehr gut passen sie z. B. in Weisskohl- und Wirsinggerichte, aber auch in Bohnengerichte und natürlich in Süssspeisen aller Art.

Man kann die Schalen aber auch trocknen und das ganze Jahr über einen fruchtigen Tee daraus kochen.

9. Avocadokerne

Avocados sind wunderbare Früchte. Sie schmecken herrlich cremig und können vielfältig eingesetzt werden. Man macht daraus Dips, Saucen, Dressings, ja sogar Süssspeisen und Eiscreme. Ihr Fettgehalt ist für eine Frucht sehr hoch, aber die Fettqualität ist ebenfalls sehr hoch.

Der Kern der Avocado aber wird bei den allermeisten Menschen weggeworfen. Der eine oder andere pflanzt den Kern vielleicht auch in einen Blumentopf, um ein Bäumchen daraus zu ziehen, gegessen wird er jedoch so gut wie nie. Genau das aber ist möglich. Ja, der Avocadokern ist der nährstoffreichste Teil der Frucht.

Nun ist das natürlich keine Besonderheit, denn der Samen einer Frucht ist grundsätzlich nährstoffreicher als das jeweilige Fruchtfleisch. Wenn also überall der Satz erscheint, dass der Avocadokern 70 Prozent der Aminosäuren der gesamten Frucht enthalte, so ist das völlig normal, da der Samen immer einen sehr viel höheren Proteingehalt als das Fruchtfleisch aufweist – ob man nun den Wassermelonenkern betrachtet, den Kürbiskern oder den Birnenkern.

Da der Avocadokern aber so gross ist, birgt er natürlich ein ungleich grösseres Potential, als Lebensmittel genutzt zu werden, als z. B. ein winziger Apfelkern oder ein Kirschkern (wenn man diesen essen könnte).

Forscher der renommierten Pennsylvania State University schrieben beispielsweise schon im Jahr 2013 in ihrer Studie Der Avocadokern als Quelle für bioaktive Phytochemikalien, dass der Avocadokern in den Heimatländern der Frucht schon sehr lange genutzt wird – und zwar eher als Heilmittel denn als Lebensmittel. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen dann auch inzwischen, dass der Avocadokern – vermutlich aufgrund seines hohen Polyphenolgehalts – einen aus dem Ruder geratenen Cholesterinspiegel regulieren kann sowie in die Therapie von Bluthochdruck, chronisch entzündlichen Erkrankungen und Diabetes integriert werden könnte.

Wie alle Samen enthält auch der Avocadokern Stoffe, die ihn vor Verderb und Insektenfrass schützen. Es handelt sich dabei um pflanzliche Insektizide, Fungizide und antibakteriell wirksame Stoffe. In kleinen Mengen können diese Stoffe für den Menschen hilfreich sein. Doch sollte man nun vielleicht nicht gerade täglich fünf Avocadokerne essen.

Denken Sie daran, dass all die Studien, die derzeit zu Avocadokernen veröffentlicht werden, höchstwahrscheinlich nur deshalb durchgeführt wurden, weil die Lebensmittelindustrie Möglichkeiten finden will, Müll möglichst gewinnbringend zu verwerten. Und bei der Avocadoölproduktion fallen sehr viele Avocadokerne an, die bisher in den Abfall wanderten und für die man nun lohnende Einsatzmöglichkeiten sucht. Ob die gefundenen Verwendungsideen dann auch wirklich auf Dauer gesund sind, bleibt abzuwarten.

Wenn Sie den Avocadokern probieren möchten, dann ist das die einfachste  Möglichkeit:

Entfernen Sie die feine Haut, die den Kern umgibt, mit einem Messer. Schneiden Sie den Kern in kleine Stückchen und legen Sie diese Stücke zum Trocknen aus (mind. 3 Tage). Sie können die Stücke auch im Dörrgerät oder im Backofen bei niedriger Temperatur trocknen. Die trockenen Stücke können jetzt fein gerieben oder gemahlen werden, z. B. im Mixer oder einer entsprechenden Küchenmaschine. Das Pulver sollte nach Lufttrocknung entweder sofort verbraucht oder ausgebreitet und nachgetrocknet werden. Gemischt wird es am besten in Smoothies, Smoothie Bowls oder Shakes. Sie können es aber auch (in kleinen Mengen) in Crackerteigen oder anderen Gebäckteigen verarbeiten.

 

Viele Pflanzenteile, die man wegwirft, sind essbar

Viele Pflanzenteile, die man gewohnheitsmässig in den Müll wirft, sind also essbar und meist auch noch sehr gesund. Isst man diese Pflanzenteile künftig regelmässig, kann man somit sehr viel für seine Gesundheit tun – und das ohne dafür Geld ausgeben zu müssen.

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Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/essbare-pflanzenteile.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

7 gesundheitliche Vorteile der Physalis.


Die goldenen, kleinen und sehr süß schmeckenden Kapstachelbeeren bzw. Physalis stammen ursprünglich aus Peru und Kolumbien. Erst seit dem 18. Jahrhundert gibt es diese Beeren auch in anderen Teilen der Welt. Heute sind sie vor allem in Deutschland und England sehr beliebt. Was viele Liebhaber nicht wissen: Kapstachelbeeren schmecken nicht nur lecker, sondern haben auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Sie sind voll mit Antioxidantien, Mineralien und Vitaminen (A, B und C).

Flickr/ karendotcom127

Das sind die 7 besten Argumente dafür, die goldgelbe Frucht noch häufiger auf den Speiseplan zu packen:

1. Verbesserte Augengesundheit  

Da die Physalis viele Karotinoide enthalten, sind sie besonders förderlich für die Augengesundheit. Sie helfen z.B. dabei, schlimme Augenkrankheiten wie die Makuladegeneration oder die Entwicklung des grauen Stars zu verhindern.

Flickr/ David Lienhard

2. Vorbeugung von Diabetes Typ II 

Es wurden Stoffe in den Kapstachelbeeren entdeckt, welche die Aufnahme von einfachem Zucker deutlich verlangsamen. So schießt der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit nicht in die Höhe und der Insulinspiegel sinkt nicht drastisch ab. Starke Blutzuckerschwankungen sind eine der Hauptursachen für Übergewicht und Diabetes Typ II.

3. Verhinderung von Übergewicht 

Physalis haben pro 100 Gramm gerade einmal 53 Kalorien. So sind sie nicht nur ein gesunder, sondern auch ein leichter Snack für zwischendurch. Weiterhin senken sie den Cholesterinspiegel und regen die Verdauung an.

Flickr/ Tony Alter

4. Natürliche Bekämpfung von Krebszellen

Die goldenen Beeren enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, den man nicht in vielen Früchten findet, nämlich Withanolide. Aufgrund ihrer entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften wird der automatische Zelltod im Körper verhindert. In anderen Worten: Die Kapstachelbeere kann dabei helfen, die Ausbreitung von Krebszellen im Körper zu verlangsamen oder sogar zu verhindern.

5. Erhalt der Gesundheit von Leber und Nieren

Die genannten Withanolide helfen nicht nur bei der Vorbeugung vor und Heilung von Krebs, sondern verhindern auch eine übermäßige Narbenbildung der Leber und helfen bei ihrer Regeneration. Weiterhin sorgt die Kapstachelbeere für eine bessere Entgiftung der Nieren, indem der Harndrang beschleunigt und überschüssige Fette, Salze sowie Toxine aus dem Lymphsystem gespült werden.

Pixabay

6. Hemmung von Entzündungen

Da die Physalis aufgrund der in ihr enthaltenen Antioxidantien entzündungshemmende Eigenschaften aufweist, kann die Frucht bei (chronisch) entzündlichen Krankheiten helfen. Besonders Menschen, die unter Arthritis, Muskelschmerzen, Gicht, chronischen Schmerzen und Hämorrhoiden leiden, profitieren von der gelben Beere. Weiterhin beugt die Frucht auch Herzkrankheiten vor, für welche oft Entzündungen in den Arterien und Blutgefäßen verantwortlich sind. Außerdem helfen regelmäßige Kapstachelbeeren-Snacks dabei, den Blutdruck zu senken.

7. Stärkung des Immunsystems 

Eine einzige Portion Physalis enthält ganze 15 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C. Dieses wertvolle Vitamin kurbelt die Produktion von Kollagen an, welches bei der Zellerneuerung benötigt wird.

Pixabay

Auch für Kinder ist die süße, goldene Frucht bestens geeignet, denn sie fördert das Wachstum und verleiht Energie. Angesichts dieser zahlreichen gesundheitlichen Nutzen wirst du nicht anders können, als sie zukünftig regelmäßig in deinen Speiseplan zu integrieren.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/goldenes-wunder/

Gruß an die Natur

TA KI