Supergesunde Pflanzenteile, die man oft wegwirft


Schalen, Kerne, Blätter und Stängel wandern häufig auf den Kompost oder in den Müll. Dabei kann man viele dieser vermeintlichen Gemüseabfälle essen. Ja, häufig sind sie sogar gesünder als die Frücht oder das Gemüse an sich. Es handelt sich also nicht um Pflanzenteile, die man vielleicht in Notzeiten essen könnte, wenn es sonst nichts mehr gibt. Im Gegenteil. Es sind sehr wertvolle Pflanzenteile, deren Wert nur leider kaum jemand kennt. Wir stellen Ihnen 9 essbare und supergesunde Pflanzenteile vor, die Sie künftig nicht wegwerfen, sondern essen sollten.

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Essen statt wegwerfen: Essbare Obst- und Gemüseteile

Oft glaubt man genau zu wissen, was man nun von einer Frucht oder einem Gemüse essen kann und was nicht. Meistens wissen wir es aber kein bisschen, sondern haben uns nur das angewöhnt, was eben jeder macht.

Nehmen wir zum Beispiel die Petersilie. Manch einer betrachtet die gesamte Pflanze als nichts anderes als Dekoration. Man legt sie auf das Teller, um sie anschliessend – nach der Mahlzeit – wegzuwerfen. Andere verarbeiten und essen immerhin die Blätter, werfen jedoch wie selbstverständlich die Stängel weg.

Die Stängel der Petersilie sind jedoch sehr saftig und vitalstoffreich. Sie können in winzig kleine Stückchen geschnitten ebenfalls in den Eintopf, die Suppe, den Smoothie oder den Salat gegeben werden. Es gibt nicht den leisesten Grund dafür, den einen Teil der Pflanze wegzuwerfen und nur den anderen zu essen. Wie wertvoll die Petersilie ist, haben wir hier beschrieben: Petersilie – ernsthafte Konkurrenz für Nahrungsergänzungsmittel

Neben den Stängeln der Petersilie gibt es jedoch viele weitere Pflanzenteile mehr, die – obwohl sie essbar und sehr gesund sind – tagtäglich auf den Müll wandern.

9 Pflanzenteile, die Sie vielleicht bisher immer weggeworfen haben

Die folgenden 9 Pflanzenteile haben auch Sie bestimmt schon weggeworfen. Wir erklären, wie Sie den vermeintlichen „Küchenmüll“ nutzen können und welche gesundheitlichen Vorteile dieser auf Lager hat:

1. Kürbisblüten und Kürbisschalen

Kürbisblüten werden Sie vermutlich nur zur Verfügung haben, wenn Sie einen Gemüsegarten bewirtschaften. Die Kürbisblüten (z. B. auch Zucchiniblüten) können wunderbar gegessen werden. Sie schmecken zart und mild. Darüber hinaus enthalten Sie einen Stoff namens Spinasterol, der in der Wissenschaft längst als Krebsgegner bekannt ist. Gibt man diesen Stoff auf einen Hautkrebs, dann geht der Krebs zurück.

Kürbisblüten können roh in Salate geschnitten werden. Besonders köstlich sind sie, wenn man sie im Eierteig frittiert (in eine Mischung aus verquirltem Ei und Mandelmehl tauchen, salzen und pfeffern und dann in Avocadoöl ausbacken).

Auch die Kürbisschale ist essbar – und damit ist nicht nur die Schale des Hokkaidokürbis gemeint, die so zart ist, dass man gar nicht merkt, dass es eine Schale ist. Auch nicht die Zucchinischale ist gemeint, die viel eher eine Haut ist.

Nein, die ganz normale Kürbisschale kann gegessen werden, also jene, die man meist mühevoll entfernt und anschliessend kompostiert, z. B. beim Patissonkürbis. Ein wichtiger Vorteil: Man gerät nicht mehr in Gefahr, einen Finger zu verlieren, was beim Kürbisschälen gut und gerne passieren kann 😉

Einziges Problem: Im Gegensatz zum Hokkaidokürbis haben die meisten Kürbisse eine deutlich härtere Schale. Gart man sie also mit, dann dauert es recht lange, bis sie weich geworden ist.

Will man die lange Kochzeit daher nicht in Kauf nehmen (wobei ja dann auch das innere Kürbisfleisch sehr weich wird), schält man den Kürbis eben doch. Die Schale aber kann dann bei vielen Kürbissorten separat verzehrt werden. Man kann sie z. B. sehr klein schneiden, mit Zwiebeln anbraten, dann mit etwas Wasser aufgiessen, Gewürze und Hafersahne oder Kokosmilch dazu geben und langsam weich dünsten. Das geht beispielswiese beim Butternut- und Muskatkürbis.

Bei sehr harten Kürbisschalen bleibt es einem natürlich überlassen, ob man sich die Mühe der separaten Zubereitung machen möchte. Manche Kürbisse füllt man auch oder gart sie im Ganzen. Anschliessend löffelt man sie aus. In diesen Fällen bleibt naturgemäss die harte Schale übrig (beim Spaghetti-Kürbis, Buttercup, Baby Bear u. a.). Grundsätzlich aber kann man die meisten Kürbisschalen essen – vorausgesetzt sie stammen aus biologischer Erzeugung.

Erst im Jahr 2015 wurde eine entsprechende Studie veröffentlicht. Man hatte Verwendungsmöglichkeiten für Kürbisschalen gesucht, wenn diese in grossen Mengen in der Lebensmittelindustrie anfallen und hatte dabei festgestellt, dass die Kürbisschale ein wahres Füllhorn an Antioxidantien (Polyphenolen) ist, ja, deutlich mehr Antioxidantien enthält als das Kürbisfruchtfleisch.

Wie Sie die grünen Kürbiskerne bei chronischen Blasen- und Prostataleiden einsetzen und zur Optimierung Ihrer Eisen- und Zinkversorgung nutzen können, haben wir hier beschrieben: Kürbiskerne – ein heilsamer Snack

2. Kiwischale

Vielleicht essen Sie die Kiwi so, wie das viele Menschen tun: In der Mitte durchschneiden, die Hälften auslöffeln und die Schale in den Müll werfen. Kiwis an sich sind schon sehr gesund. Bekannt sind sie für ihren Vitamin-C-Reichtum. Zusätzlich haben sie prebiotische Effekte, fördern also eine gesunde Darmflora und können sogar bei schlechtem Schlaf eingesetzt werden (täglich 2 Kiwis vor dem Schlafengehen essen).

Die Schale nun mag einige aufgrund ihrer pelzigen Beschaffenheit eher abschrecken. Das aber sollte sie nicht. Denn die Kiwischale ist sehr gesund: Sie liefert dreimal so viele Ballaststoffe wie das Fruchtfleisch und eine weitere Portion Vitamin C. Natürlich sollte man die Kiwischale immer waschen und nur noch Bio-Kiwis kaufen. Am besten lässt sich die Schale im Smoothie verarbeiten.

3. Maisfäden/Maishaar

Maiskolben werden gerne roh geknabbert oder auf den Grill gelegt. Zuvor entfernt man meist die Blätter und mit ihnen das Maishaar, also die feinen Fäden, die sich besonders an der Spitze des Kolbens befinden.

In der Volksheilkunde vieler Länder, z. B. Chinas nutzt man das Maishaar hingegen als Mittel gegen Diabetes, da es den Blutzuckerspiegel senken können soll. Hier hatten wir beschrieben, wie man u. a. mit Hilfe des Maishaars den Testosteronspiegel heben kann. Zusätzlich wird Maishaar gerne bei Darmsanierungen oder Anti-Pilz-Kuren eingesetzt, da es pilzfeindliche Eigenschaften aufweist.

Ausserdem wird es volksheilkundlich bei Blasenentzündungen, Gicht, Nierensteinen, Bluthochdruck und Prostataproblemen verwendet. Manche Leute essen die süsslich-milden Fäden einfach so, andere machen daraus einen Tee, der besonders für seine entwässernden und harntreibenden Wirkungen bekannt ist.

Auch hier wählen Sie immer Bio-Mais, damit Sie nicht versehentlich den glyphosatresistenten gentechnisch veränderten Mais von Monsanto erwischen.

4. Erdbeerhütchen und Erdbeerblätter

Erdbeeren sind an sich schon wunderbare vitalstoffreiche Früchte. Ihre Blätter und das grüne Hütchen auf den Früchten sind es jedoch erst recht. Sie können sich also die Mühe sparen, das grüne Erdbeerhütchen (Stielansatz) an der Frucht lassen und es einfach mitessen. Auf dem Kuchen und in der Marmelade mag es nicht so passend sein, aber wenn sie die Früchte aus der Hand in den Mund schieben, essen Sie das Grüne einfach mit – und im Smoothie ist es natürlich erst recht kein Problem, das Erdbeerhütchen mit zu verarbeiten.

Auf diese Weise versorgen Sie sich nicht nur mit den früchtetypischen Vitalstoffen, sondern auch mit dem so wichtigen Blattgrün. Wie bei den meisten Früchten und Gemüsen, liefern auch bei den Erdbeeren die Blätter mehr Antioxidantien als die Früchte selbst.

Besonders reich angefüllt sind die Erdbeerblätter mit entzündungshemmenden Flavonoiden, wie z. B. Quercetin und Kaempferol. Studien zeigen, wie Kaempferol das Krebszellwachstum hemmt, Krebszellen zum Selbstmord animiert, aber gesunde Zellen nicht belästigt.

Ein weiterer interessanter Stoff in Erdbeerblättern sind die sog. Ellagtannine, die inzwischen dafür bekannt sind, die Gefässgesundheit zu verbessern und vor chronischen Krankheiten zu schützen.

5. Zwiebelschalen

Zwiebelschalen wirft man zwar tatsächlich letztendlich weg. Davor jedoch kann man sie noch nutzen und beim Kochen einer Brühe mit in den Topf geben. Auf diese Weise gelangen die wertvollen Stoffe der Zwiebelschale – die man im Zwiebelinneren fast vergeblich sucht – in die Suppe. Nach dem Kochen fischt man die Schale wieder heraus und gibt sie dann auf den Kompost, wo sie ein beliebtes Kompostwurmfutter darstellen und somit für fruchtbaren Boden sorgen.

Wie schon in den Erdbeerblättern, so findet sich auch in den Zwiebelschalen das Quercetin, das den Blutzuckerspiegel einpendeln hilft. Auch die Darmgesundheit verbessern die Stoffe in der Zwiebelschale. Sie können offenbar jene schädlichen Auswirkungen auf den Darm kompensieren, die mit einer kohlenhydratreichen Ernährung einhergehen würden.

Weitere Studien zeigen, dass Zwiebelschalen bzw. die Stoffe darin den Blutdruck senken, entzündungshemmend wirken, eine mögliche Insulinresistenz bessern, das Blut verdünnen und auf diese Weise Blutgerinnseln vorbeugen und natürlich den Cholesterinspiegel reduzieren. (…)

6. Brokkoliblätter, Blumenkohlblätter und andere Gemüseblätter

Wer Brokkoli, Blumenkohl, Radieschen, Kohlrabi, Rettich, Fenchel u. a. zubereitet, schneidet meist die Blätter ab und wirft sie weg. Oft werden die Blätter schon direkt am Marktstand abgeschnitten, weil man glaubt, dem Kunden damit einen Gefallen zu tun. Bestehen Sie künftig auf üppiges Blattwerk. Dieses nämlich ist dermassen reich an Antioxidantien und Vitalstoffen, dass die Blätter bei all diesen Gemüsen tatsächlich deutlich wertvoller sind als das Gemüse selbst.

Gemüseblätter sind sehr reich an Chlorophyll und Antioxidantien aller Art. Sie helfen somit dabei, oxidativen Stress – der an nahezu jeder Krankheit beteiligt ist – zu reduzieren und den Organismus vor Schäden durch freie Radikale zu schützen. Brokkoliblätter sind gar für ihre konkrete Anti-Krebs-Aktivität bekannt, wie eine Studie aus dem Jahr 2015 im Fachmagazin Preventive Nutrition & Food Science ergab.

Gemüseblätter passen hervorragend in Smoothies. Sie können aber auch klein geschnitten in Suppen oder Eintöpfe wandern oder roh oder gedünstet Gemüse-, Kartoffel- oder Pastagerichte dekorieren. Meist genügt es schon, wenn man sie wenige Minuten blanchiert, damit sie schmackhaft und ein weniger zarter werden.

Besonders lecker schmecken Brokkoli- oder Blumenkohlblätter, wenn man sie im Backofen röstet. Der Backofen wird auf 180 – 200 Grad aufgeheizt. Dann schneidet man die dicken Blattenden etwas flacher, wäscht die Blätter, trocknet sie ab und gibt sie in eine Schüssel mit Olivenöl, Kräutersalz und Gewürzen (z. B. Knoblauch, Dill, Majoran, Basilikum oder was immer man mag). Man rührt kräftig um, bis die Blätter mit dem Gewürzöl bedeckt sind. Dann breitet man die Blätter auf einem Backblech aus und bäckt sie 15 Minuten lang im Ofen.

Alles über Brokkoli und wie dieser vor Krebs schützt, finden Sie hier: Brokkoli – Sulforaphan: der natürliche Krebsschutz

7. Wassermelonenschale

Die Wassermelone hat eine sehr dicke Schale. Die Frucht nun ist sehr wasser- und zuckerreich, besonders viele Ballast- oder Vitalstoffe enthält sie hingegen nicht. Isst man nun aber wenigstens ein bisschen der Schale mit, dann wird der Blutzuckeranstieg durch die Frucht deutlich verlangsamt und die persönliche Nährstoffversorgung wird optimiert.

In einer Studie von 2015, die im Research Journal of Environmental Sciences erschien, wurde nicht nur beschrieben, dass die Wassermelonenschale vollkommen ungiftig ist, sondern auch, dass sie sehr reich an wertvollen Nährstoffen ist, z. B. dem sog. Citrullin – wie Forscher der Texas A & M University erklären – einem Vorläuferstoff der durchblutungsfördernden Aminosäure Arginin.

Die Wissenschaftler erklären:

Die Citrullin-Arginin-Verbindung hilft der Herzgesundheit und dem Immunsystem. Ausserdem ist sie sehr hilfreich für jene, die an Übergewicht oder Typ-2-Diabetes leiden. Arginin fördert die Stickstoffmonoxidbildung, die nun wiederum Blutgefässe entspannt – also eine ähnliche Wirkung hat wie Viagra, das bekanntlich zur Behandlung der Impotenz eingesetzt wird, und somit einer erektilen Dysfunktion vorbeugen könnte.”

Die Wassermelonenschale kann zur Herstellung von Chutneys oder Pickles verwendet werden. Man kann die Wassermelonenschale auch kandieren oder in indische Currys verarbeiten. Oder man nutzt die Wassermelonenschale ähnlich wie Gurken, z. B. in einer spanischen Gazpacho (Rohkostsuppe).

 

8. Zitronen- und Orangenschale

Zitronen- und Orangenschalen sind für ihre Essbarkeit meist bekannt. Doch werden sie dennoch sehr selten genutzt. Allenfalls in der Weihnachtszeit oder wenn man einen Kuchen bäckt.

Die Schalen von Zitrusfrüchten sollten jedoch viel häufiger verwendet werden. Sie haben nachweislich krebsfeindliche Wirkung. Belege liegen dazu beispeilsweise in Bezug auf Prostatakrebs und Hautkrebs vor. Letzteres berichtete die University of Arizona schon im Jahr 2000: Wenn man regelmässig die Schale von Zitrusfrüchten esse, könne man sich auf diese Weise vor aggressivem Hautkrebs schützen.

Zitronen- und Orangenschalen dürfen natürlich nur dann gegessen werden, wenn sie aus biologischer Landwirtschaft stammen und auch nach der Ernte nicht mehr behandelt und auch nicht gewachst wurden. Denn andernfalls gehören Zitrusfrüchte zu den am stärksten mit Pestiziden und Fungiziden belasteten Früchten.

Zitrusschalen kann man fein reiben und in viele Gemüsegerichte, Saucen, Suppen, Shakes und Smoothies geben. Sehr gut passen sie z. B. in Weisskohl- und Wirsinggerichte, aber auch in Bohnengerichte und natürlich in Süssspeisen aller Art.

Man kann die Schalen aber auch trocknen und das ganze Jahr über einen fruchtigen Tee daraus kochen.

9. Avocadokerne

Avocados sind wunderbare Früchte. Sie schmecken herrlich cremig und können vielfältig eingesetzt werden. Man macht daraus Dips, Saucen, Dressings, ja sogar Süssspeisen und Eiscreme. Ihr Fettgehalt ist für eine Frucht sehr hoch, aber die Fettqualität ist ebenfalls sehr hoch.

Der Kern der Avocado aber wird bei den allermeisten Menschen weggeworfen. Der eine oder andere pflanzt den Kern vielleicht auch in einen Blumentopf, um ein Bäumchen daraus zu ziehen, gegessen wird er jedoch so gut wie nie. Genau das aber ist möglich. Ja, der Avocadokern ist der nährstoffreichste Teil der Frucht.

Nun ist das natürlich keine Besonderheit, denn der Samen einer Frucht ist grundsätzlich nährstoffreicher als das jeweilige Fruchtfleisch. Wenn also überall der Satz erscheint, dass der Avocadokern 70 Prozent der Aminosäuren der gesamten Frucht enthalte, so ist das völlig normal, da der Samen immer einen sehr viel höheren Proteingehalt als das Fruchtfleisch aufweist – ob man nun den Wassermelonenkern betrachtet, den Kürbiskern oder den Birnenkern.

Da der Avocadokern aber so gross ist, birgt er natürlich ein ungleich grösseres Potential, als Lebensmittel genutzt zu werden, als z. B. ein winziger Apfelkern oder ein Kirschkern (wenn man diesen essen könnte).

Forscher der renommierten Pennsylvania State University schrieben beispielsweise schon im Jahr 2013 in ihrer Studie Der Avocadokern als Quelle für bioaktive Phytochemikalien, dass der Avocadokern in den Heimatländern der Frucht schon sehr lange genutzt wird – und zwar eher als Heilmittel denn als Lebensmittel. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen dann auch inzwischen, dass der Avocadokern – vermutlich aufgrund seines hohen Polyphenolgehalts – einen aus dem Ruder geratenen Cholesterinspiegel regulieren kann sowie in die Therapie von Bluthochdruck, chronisch entzündlichen Erkrankungen und Diabetes integriert werden könnte.

Wie alle Samen enthält auch der Avocadokern Stoffe, die ihn vor Verderb und Insektenfrass schützen. Es handelt sich dabei um pflanzliche Insektizide, Fungizide und antibakteriell wirksame Stoffe. In kleinen Mengen können diese Stoffe für den Menschen hilfreich sein. Doch sollte man nun vielleicht nicht gerade täglich fünf Avocadokerne essen.

Denken Sie daran, dass all die Studien, die derzeit zu Avocadokernen veröffentlicht werden, höchstwahrscheinlich nur deshalb durchgeführt wurden, weil die Lebensmittelindustrie Möglichkeiten finden will, Müll möglichst gewinnbringend zu verwerten. Und bei der Avocadoölproduktion fallen sehr viele Avocadokerne an, die bisher in den Abfall wanderten und für die man nun lohnende Einsatzmöglichkeiten sucht. Ob die gefundenen Verwendungsideen dann auch wirklich auf Dauer gesund sind, bleibt abzuwarten.

Wenn Sie den Avocadokern probieren möchten, dann ist das die einfachste  Möglichkeit:

Entfernen Sie die feine Haut, die den Kern umgibt, mit einem Messer. Schneiden Sie den Kern in kleine Stückchen und legen Sie diese Stücke zum Trocknen aus (mind. 3 Tage). Sie können die Stücke auch im Dörrgerät oder im Backofen bei niedriger Temperatur trocknen. Die trockenen Stücke können jetzt fein gerieben oder gemahlen werden, z. B. im Mixer oder einer entsprechenden Küchenmaschine. Das Pulver sollte nach Lufttrocknung entweder sofort verbraucht oder ausgebreitet und nachgetrocknet werden. Gemischt wird es am besten in Smoothies, Smoothie Bowls oder Shakes. Sie können es aber auch (in kleinen Mengen) in Crackerteigen oder anderen Gebäckteigen verarbeiten.

 

Viele Pflanzenteile, die man wegwirft, sind essbar

Viele Pflanzenteile, die man gewohnheitsmässig in den Müll wirft, sind also essbar und meist auch noch sehr gesund. Isst man diese Pflanzenteile künftig regelmässig, kann man somit sehr viel für seine Gesundheit tun – und das ohne dafür Geld ausgeben zu müssen.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/essbare-pflanzenteile.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Ein Kommentar zu “Supergesunde Pflanzenteile, die man oft wegwirft

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