Christliche Nonne nach Rückkehr aus Aleppo: Westmedien lügen über Realitäten in Syrien


María Guadalupe Rodrigo ist eine argentinische Nonne, die seit Januar 2011 in der katholischen Diözese in Aleppo lebte. Sie blieb auch während des Belagerungsrings durch dschihadistische Rebellen in der Stadt. Nach ihrer Rückkehr berichtete sie über ihre Zeit in Aleppo. Eine Abrechnung mit der Rolle westlicher Medien in dem Konflikt und tödlichem „Demokratieexport“

Text:

Als diese Demonstrationen erstmal beginnen, präsentiert die internationale Presse, präsentieren die internationalen Medien sie so, als habe das syrische Volk endlich dem „Arabischen Frühling“ zugestimmt, und gehe nun friedlich auf die Straße um Demokratie zu fordern.

In Wirklichkeit stimmten jedoch  die Nachrichten, die wir von unseren Nachbarn, aus den betroffenen Dörfern erhielten, nicht damit überein, was wir im Fernsehn sahen.

Die Einwohner dieser Dörfer sagten, daß dort bewaffnete Gruppen von außerhalb Syriens eingetroffen waren,

:“Sie sprechen andere Mundarten“ sagten sie.

(Denn dort hat jedes Land seine Mundart) :“ Sie sind nicht Syrer, sie provozieren Unruhen im Dorf. Sie haben schon einige Christen gevierteilt“.

Die gevierteilten Christen lagen in Müllsäcken gepackt in einer Tonne mit der Aufschrift:

„Nicht berühren: Ein Christ“.

DAS waren die friedlichen Demonstrationen, so die Medien.

Als sich solche Ereignisse sehr schnell im ganzen Land zu verfielfachen beginnen, während die bewaffneten Gruppierungen aus dem Ausland kamen, gehen die Menschen auf die Straße.

Die Leute gehen auf die Straße in Damaskus, der Hauptstadt. Hier sehen sie Damaskus.( Zeigt auf die Karte im Hintergrund) Und in Aleppo, der zweitgrößten Stadt im Land, in der sich unsere Mission befindet.

Tausende Menschen gingen auf die Straße mit Plakaten, Transparenten und Flaggen, um ihren Präsidenten zu unterstützen. Um ihre Meinung gegenüber der Regierung zu äußern.

Nicht weil Baschar  al- Assad die beste Form der Regierung, oder weil er ein herzensguter Mann wäre. Wahrscheinlich ist er es nicht. Es geht darum, daß sie es bevorzugten, alles wie vorher zu belassen, anstatt in die Hände des islamischen Fundamentalismus zu fallen.

Denn das Ergebnis dieses Krieges wäre keine Demokratie. Sie sahen das voraus.

Genau dieselben Bilder, dieselben Szenen, die wir durch unsere Fenster beobachten ( denn wir sahen von unserem Bistum aus, wie diese Menschen vorbeizogen und sangen. Dieselben Bilder wurden dann von sehr wichtigen internationalen Nachrichten Kanälen übernommen und dabei auf die folgende Weise kommentiert:

“ Die friedlichen Demonstrationen dauern an, das syrische Volk geht auf die Straßen, um seinen Präsidenten zum Rücktritt aufzufordern“.

Das war lächerlich. Klar , wer versteht schon Arabisch, um zu wissen, daß sie in Wirklichkeit den Präsidenten unterstützt haben?

Deswegen ist eines der großen Leiden dieses Volkes, diese große Lüge, die um diese Geschichte konstruiert worden ist. Das ist eine Vernachlässigung durch den Westen. Deswegen handelt es sich hierbei um ein kompliezenhaftes Schweigen des Westens. Als sie versucht haben, ihre wahre Meinung zu äußern hat man ihre Stimme total verdreht.

Hören sie nur! Das ganze Konstrukt rund um diesen Krieg ist offensichtlich eine riesengroße Operation die eine Unterstützung und eine Zustimmung der öffentlichen Meinung erfordert.

Das heißt, damit der Westen es billigen kann, daß sich diese „moderaten“ Rebellen gegen den Diktator erheben.

Aber hören sie! Das ist ein Fehler. Das ist ein Fehler des Westens, den wir als westliche Menschen begehen. Denn wir beurteilen die Araber nach unseren westlichen Kriterien.

Wir leben also in unserer Demokratie und versuchen dabei, sie den anderen aufzudrängen – unsere Demokratie an diese Völker zu exportieren. Obwohl sie in Wirklichkeit seit mehreren dutzend Jahren auf diese Weise leben. Dabei haben sie gut gelebt. Und ich kann es ihnen versichern:

Der frühere Lebensstandart in Aleppo war so, daß sie Einwohner nicht auf die Gedanken kamen, die westliche Demokratie, oder Quasidemokratie zu beneiden. Keineswegs!

Mehr noch: Obwohl die Christen eine Minderheit waren, hatten sie eine gewisse Glaubensfreiheit. Sie konnten sich zu ihrem Glauben öffentlich bekennen, die Regierung beeinflussen und Ämter in der Regierung bekleiden.

Einige syrische Flüchtlinge, die sich momentan in Europa aufhalten und mit denen ich mich persönlich getroffen habe sagen:“ Es gibt soviele Freiheiten, die die Christen hier, im durch und durch demokratischen Europa nicht haben!“ Wie kann man das also nicht bemerken wenn man die Nachrichten hört. Wie kann man so oberflächlich sein und glauben, daß eine Demokratie vom Himmel kommt, und eine Diktatur aus der Hölle, und das es keine Zwischentöne gibt?

Diese Menschen haben eine andere Mentalität, eine andere Kultur. Sie haben schon immer so gelebt und das hat funktioniert. Welches Recht haben wir, ihre Souveränität zu mißachten?

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Gruß an die Erwachten

TA KI

 

 

 

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Berliner rot-rot-grüner „Politik-Stadl“-Skandal: Wegen „Weihnachtsfrieden“ wurden abgelehnte Asylbewerber nicht abgeschoben!


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Nach dem verheerenden Terroranschlag in Berlin, bei dem der tunesische Asylbewerber Anis Amri mit einem LKW 12 Menschen tötete und über 50 verletzte, wird über schnellere Abschiebungen diskutiert.

Auch der mutmaßliche Attentäter und Terrorist Amri hätte längst schon abgeschoben werden sollen.

Doch wenn wir solche Politiker haben, wie beispielsweise in Berlin, dann haben selbst schwer kriminelle Migranten wenig zu befürchten.

Dort bricht der rot-rot-grüne „Politik-Stadl“ bald alle Skandal-Rekorde.

Ein neuer: Andreas Geisel, der SPD-Innensenator von Berlin, strich mit einem Erlass am 12. Dezember die für den 20. Dezember geplante Abschiebung von 120 abgelehnten Asylbewerbern aus Serbien.

Und zwar mit der Begründung:

„Weihnachtsfrieden!“

Stellen Sie sich diesen Irrsinn einmal vor! Also wegen dem Weihnachtsfest werden keine abgelehnten Asylbewerber zurück in ihr Heimatland befördert.

Unfassbar!

Das sah auch der FDP-Innenexperte Marcel Luthe so, der sich darüber empörte.

Außerdem erklärten die rot-rot-grünen Gutmenschen-Politiker in Berlin, dass es Direktabschiebungen sowie Trennungen von Familien bei Abschiebungen nicht mehr geben werde!

Selbst nach dem Terroranschlag quasi vor den Türen des Berliner Senats eiert dieser herum. Änderungen der (Abschiebe-)Praxis wären zu verfrüht, teilte die Innenverwaltung mit. Darüber müsse man in „Ruhe nachdenken und diskutieren.“

Was muss noch alles in diesem Land passieren, bis diese „Kuschel-Politik“, vor allem durchgesetzt und forciert von den rot-rot-grünen „Volksvertreter“, endlich aufhört?
 
Es wird immer unerträglicher!
(…)
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Gruß an die Denkenden
TA KI

Deutsche U-Boote machen Netanyahu Ärger: Generalanwaltschaft ermittelt gegen Premier


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Im Streit um einen Vertrag über deutsche U-Boote hat die israelische Generalstaatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen Ministerpräsident Benjamin Netanyahu eröffnen lassen, wie Reuters unter Berufung auf den TV-Sender Channel 10 am Mittwochabend berichtete.

Eine Sprecherin des Justizministeriums gab demnach an, dass Generalstaatsanwalt und Polizei eng zusammenarbeiteten. Bislang sei noch nicht klar, um welche Anschuldigungen es konkret gehe. Die Öffentlichkeit solle bald umfassender informiert werden. Dem Medienbericht zufolge dürfte es sich gar um zwei mit Netanyahu verbundene Fälle handeln, einer von denen war zuvor nicht gemeldet worden.

Von Netanyahu bzw. dessen Büro steht eine Stellungnahme noch aus.

Zuvor hatte eine israelische Polizei-Kommission Ermittlungen zum Ankauf von drei deutschen U-Booten des ThyssenKrupp-Marine Systems eingeleitet. Die Untersuchung bedeutete vorerst keine Einleitung eines Strafverfahrens. Sie richtete sich zunächst auf den persönlichen Rechtsberater und Anwalt Netanyahus, David Schimron, nicht gegen den Ministerpräsidenten selbst.

Der Premier ist beschuldigt worden, die U-Boote gegen den Willen des Verteidigungsministeriums bestellt zu haben.

Quelle: https://de.sputniknews.com/panorama/20161229313963105-u-boote-netanyahu-ermittlung-generalanwaltschaft/

Afghanistan: Holt sich ISIS jetzt die Besatzer?


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Russland, Pakistan und China warnen vor einer erhöhten Bedrohung durch den islamischen Staat in Afghanistan. Die Besatzungstruppen der westlichen Koalition drohen dort Ziel der Terrorgruppe zu werden.

Russland, China und Pakistan haben am Dienstag gewarnt, dass der Einfluss des islamischen Staates (ISIS) in Afghanistan gewachsen ist und dass sich die Sicherheitslage dort verschlechterte habe, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters

Die Vertreter der drei Länder, die in Moskau zusammenkamen, beschlossen, die afghanische Regierung künftig zu solchen Gesprächen einzuladen, so das russische Aussenministerium. „(Die drei Länder) äusserten besondere Besorgnis über die steigende Aktivität im Land der extremistischen Gruppen einschliesslich des afghanischen Zweigs der ISIS“, sagte Ministeriumssprecherin Maria Zakharova Reportern nach dem Treffen, laut Reuters.

Afghanistan ist seit dem Angriff der Amerikaner 2001 ein besetztes Land. Vorwand war der angebliche Aufenhalt des ausgemachten Oberterroristen Osama bin laden. Der Vorwurf war, er solle für die Anschläge auf das World-Trade-Center in New York verantwortlich sein. Nach Auffassung der Vereinigten Staaten und anderer Regierungen, wie etwa auch der Bundesrepublik Deutschland, die eisern ihre Freiheit am Hindukusch verteidigt, wurde mit dieser Formulierung und dem direkten Verweis auf das in Artikel 51 der UN-Charta festgeschriebene Recht auf Selbstverteidigung die anlaufende Operation Enduring Freedom durch den Sicherheitsrat als ein „Akt der Selbstverteidigung der Vereinigten Staaten“ gegen den von Afghanistan aus geplanten Angriff gewertet und damit völkerrechtlich legitimiert.Fakt ist jedoch, dass kein Afghane jemals die Vereinigten Staaten oder seine Verbündeten angegriff und die westliche Koalition Hundertausende Afghanen seitdem getötet hat.

Derzeit sammeln sich durch Merkels offene Grenzen auch die ISIS-Terroristen in Europa, um vernichtende Schläge gegen die Regierungen und die Bevölkerungen durchzuführen.

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/29044-Afghanistan-Holt-sich-ISIS-jetzt-die-Besatzer.html

Gruß an die Erwachten

TA KI

Topinambur – das präbiotische Wintergemüse


Ob als Rohkost, Beilage oder Dessert: Lange galt der Topinambur als vergessen, jetzt aber ist er wieder da. Die kleine Knolle ist dabei nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch ein tolles Heilmittel. Denn der Topinambur enthält ganz bestimmte Ballaststoffe, die zum Aufbau der Darmflora beitragen, auf diese Weise die Abwehrkräfte stärken, eine gesunde Verdauung fördern, vor Magen-Darm-Erkrankungen schützen und bei Diabetes helfen. Es lohnt sich, den Topinambur näher kennenzulernen.

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Topinambur – Der Weg nach Europa

Der Topinambur (Helianthus tuberosus) zählt wie die Ringelblume oder die Echte Kamille zur Familie der Korbblütler. Die in der Erde befindliche Knolle der Pflanze wird ebenfalls als Topinambur bezeichnet. Die Pflanze bzw. ihre Knolle ist auch als Erdapfel, Jerusalem-Artischocke, Ewigkeitskartoffel, Knollensonnenblume oder Indianerknolle bekannt.

Alle diese Bezeichnungen führen uns dem Topinambur schon etwas näher, denn er wächst wie die Kartoffel unter der Erde, schmeckt ein wenig nach Artischocke, sieht dem Ingwer ziemlich ähnlich, ist mit der Sonnenblume eng verwandt und wurde von den indigenen Völkern in Mittel- und Nordamerika bereits in der vorkolumbischen Zeit als Lebens- und Heilmittel sehr geschätzt.

Die Menschen in Europa wurden auf den Topinambur erst im Jahre 1610 aufmerksam. Französische Auswanderer hatten dank des Topinamburs und seines Nährstoffreichtums eine Hungerkatastrophe überlebt und schickten einige der kleinen Knollen in ihre frühere Heimat. Benannt wurde der Topinambur nach dem brasilianischen Indianerstamm Tupinambá, der mit der Wurzelknolle zwar nichts am Hut hatte, aber zufällig gerade in Frankreich zu Gast war, als man die Knolle dort ausgiebig testete.

Warum der Topinambur in Vergessenheit geriet

Da der Topinambur in Europa auf viel Begeisterung stiess, wurde er dort auch angebaut und galt bis ins 19. Jahrhundert als ein wichtiges Nahrungs- und Futtermittel. Heute finden sich die Hauptanbaugebiete in Nordamerika, Asien und Australien.

Zudem werden die Knollen in Südfrankreich, den Niederlanden, der Schweiz (z. B. im Seeland) und in Deutschland (z. B. in Niedersachsen und Baden) im kleinen Stil erwerbsmässig kultiviert. Aus diesem Grund ist der Topinambur meist nur in Bioläden oder auf Wochenmärkten erhältlich.

Dass der Topinambur an Bedeutung verloren hat, liegt darin begründet, dass er seit Mitte des 18. Jahrhunderts mehr und mehr von der ergiebigeren Kartoffel verdrängt wurde. Dies ist mitunter darauf zurückzuführen, dass die Kartoffel eine bessere Lagerfähigkeit aufweist, während man den Topinambur am besten innerhalb weniger Tage nach der Ernte verzehrt.

Mittlerweile erlebt der Topinambur allerdings eine kulinarische Renaissance, denn er ist nicht nur besonders schmackhaft, sondern enthält auch eine ganze Reihe gesunder Inhaltsstoffe.

Topinambur: Eine vitamin- und mineralstoffreiche Knolle

Der Topinambur enthält viele verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, die zur Gesundheit beitragen und von denen einige in Bezug auf die Erfüllung der empfohlenen Tagesdosis (RDA) durchaus von Relevanz sind. In 100 Gramm Topinambur finden sich z. B. rund:

  • 0,2 mg Vitamin B1 (14 Prozent der RDA): Ist wichtig für den Kohlenhydrat- und Aminosäuren-Stoffwechsel und das Nervensystem.
  • 1,3 mg Vitamin B3 (7 Prozent der RDA): Trägt zur Regeneration der Nerven, der Muskeln und der Haut bei.
  • 4 mg Vitamin C (7 Prozent der RDA): Wirkt antioxidativ, indem freie Radikale im Körper gebunden und unschädlich gemacht werden.
  • 4 mg Eisen (25 Prozent der RDA): Ist im Körper für den Sauerstofftransport zuständig.
  • 500 mg Kalium (25 Prozent der RDA): Spielt in Bezug auf den Flüssigkeitshaushalt und die Weiterleitung von elektrischen Impulsen an Nerven- und Muskelzellen eine entscheidende Rolle.
  • 0,1 mg Kupfer (7 Prozent der RDA): Ist an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt und ist wichtig für das zentrale Nervensystem.

Topinambur: Die Nährstoffe

Die Topinambur besteht zu etwa 80 Prozent aus Wasser und enthält praktisch kein Fett. Mit ihren 73 Kalorien und dem hohen Ballaststoffanteil ist die Knolle ideal, um das Abnehmen zu unterstützen. In 100 Gramm Topinambur stecken rund:

  • 2 g Eiweiss
  • 0,4 g Fett
  • 17 g Kohlenhydrate
  • davon 12 g Ballaststoffe

Dabei enthält der Topinambur zwei spezielle lösliche Ballaststoffe, die medizinisch in vielerlei Hinsicht von grossem Wert sind. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde von Forschern festgestellt, dass manche Lebensmittel deshalb so gesund sind, weil sie besonders viel von zwei bestimmten Stoffen enthalten: Inulin – nicht zu verwechseln mit dem Hormon Insulin! – und Oligofructose (FOS). Topinambur ist eines dieser so besonders inulinreichen Lebensmittel.

In 100 Gramm der Knolle stecken rund 16 Gramm Inulin. Laut Experten reicht jedoch schon eine Dosis von 8 Gramm Inulin pro Tag aus, um auf die Darmfunktion eine präbiotische Wirkung zu haben.

Topinambur: Inulin und FOS sorgen für eine geregelte Verdauung

Inulin und FOS dienen dem Topinambur und vielen weiteren Pflanzen wie z. B. dem Chicorée und der Artischocke als Reservestoff, der in der Pflanze gespeichert wird und ihr bei Bedarf – z. B. bei Trockenheit – zur Verfügung steht.

Inulin und FOS sind Polysaccharid-Gemische, die aus Fructose-Molekülen zusammengesetzt sind und ähnliche ernährungsphysiologische Eigenschaften haben. Sie zeichnen sich beide dadurch aus, dass die Verbindungen zwischen besagten Molekülen im Darm nicht aufgespalten werden, unangetastet durch den Dünndarm wandern und dann intakt in den Dickdarm gelangen.

Dort freuen sich die nützlichen Darmbakterien (insbesondere die gesundheitsfördernden Bifidobakterien), da sie sowohl Inulin als auch FOS als Nahrung nutzen und verstoffwechseln können. Beide Stoffe sind also sog. Präbiotika, was bedeutet, dass sie den nützlichen Darmbakterien als Nahrung dienen, deren Anzahl vervielfachen und auf diese Weise eine gesunde Darmflora fördern, die bekanntlich wiederum Voraussetzung dafür ist, um gesund und munter zu bleiben.

Bitte verwechseln Sie den Begriff Präbiotika nicht mit Probiotika. Letzteres bezeichnet die probiotischen Bakterien selbst, während mit Präbiotika die Nahrung für eben jene Bakterien bezeichnet wird.

Eine präbiotische Wirkung zeigt sich im Darm darin, dass das Stuhlgewicht und auch die Stuhlfrequenz erhöht werden, so dass – wie etliche Studien mittlerweile gezeigt haben – insbesondere Menschen mit Darmträgheit von Inulin und FOS profitieren können.

Topinambur: Präbiotika schützen vor Magen-Darm-Erkrankungen

Präbiotika haben den grossen Vorteil, dass sie die Zusammensetzung der Darmflora positiv beeinflussen, indem sie den nützlichen Bakterien als Nahrungsquelle dienen und deren Wachstum im Darm anregen. Es gilt mittlerweile als erwiesen, dass mit Hilfe von Inulin und FOS der Anteil der Bifidobakterien im Darm auf über 80 Prozent ansteigen kann.

Laut einer Untersuchung an der University of Toronto führte die Einnahme einer Tagesdosis von nur 5 Gramm FOS innerhalb von nur 11 Tagen zu einem signifikanten Anstieg der Bifidobakterien. Diese winzigen Darmbewohner tragen zu unserer Gesundheit bei, da sie z. B. die Vermehrung krankmachender Bakterien und Viren hemmen, das Immunsystem stärken und effektiv vor Magen-Darm-Erkrankungen wie Darmkrebs schützen.

Topinambur hält die Knochen gesund

Die präbiotischen Inhaltsstoffe des Topinambur tragen auch dazu bei, dass die Aufnahme bestimmter Nährstoffe verstärkt wird. So haben belgische Forscher vom Cargill R&D Centre Europe festgestellt, dass durch Inulin und FOS die Calciumaufnahme erhöht und dessen Verwertung signifikant verbessert wird.

An der Studie nahmen 100 Kinder teil. Die Wissenschaftler stellten fest, dass die verbesserte Verwertung einerseits zu einer Erhöhung des Calciumanteils in den Knochen und andererseits zu einer Steigerung der Knochendichte führte.

Gerade im Kindesalter ist es ja besonders wichtig, dass einem Mangel an Calcium vorgebeugt wird, da die „Knochenbank“ in jungen Jahren aufgefüllt wird, von der man dann im Erwachsenenalter zehrt. Die Forscher gaben ausserdem an, dass Inulin in Kombination mit FOS besonders wirksam ist und eine reale Möglichkeit darstellt, um Erkrankungen wie der Osteoporose nachhaltig vorzubeugen. Weitere diesbezügliche Infos finden Sie unter: Inulin beugt Osteoporose vor.

Topinambur: Die Diabetiker-Kartoffel

Der Topinambur wird auch als „Diabetiker-Kartoffel“ bezeichnet, da er in der traditionellen Heilkunde schon lange bei diesbezüglichen Beschwerden eingesetzt wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Topinambur den Blutzuckerspiegel kaum beeinflusst. Gleichzeitig fördert Inulin eine gesunde Darmflora und diese schützt wiederum vor Diabetes (Typ 1 und Typ 2), wie wir hier bereits erklärt hatten: Probiotika bei Diabetes und Diabetes durch kranke Darmflora

Kanadische Forscher vom Alberta Children’s Hospital stellten im Jahr 2016 beispielsweise fest, dass Patienten mit Diabetes im Vergleich zu Menschen ohne Diabetes eine veränderte Darmflora aufweisen, welche mit einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut, mit Entzündungen und mit einer Insulinresistenz in Verbindung gebracht werden kann.

An der Studie nahmen Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 17 Jahren teil, die seit mindestens einem Jahr an Diabetes Typ 1 litten. Ein Teil der Kinder erhielt für 12 Wochen ein Präbiotikum (8 Gramm täglich eine Mischung aus Inulin und FOS), der andere Teil ein Placebo.

Die Forscher kamen zum Schluss, dass die präbiotischen Präparate die Darmflora ändern, Entzündungen hemmen, die Durchlässigkeit des Darmes bessern und auf diese Weise zu einer besseren Blutzuckerkontrolle, sprich einem geringeren Diabetes-Risiko führen. Wird der Blutzuckerspiegel nun aber stabilisiert, werden die Bauchspeicheldrüse und die Leber entlastet und das Diabetesrisiko sinkt weiter.

Zusätzlich soll der regelmässige Verzehr von Topinambur die Cholesterin- und Blutfettwerte senken und beim Abnehmen helfen, wodurch das Risiko für Diabetes-Typ-2 weiter reduziert wird. Die enthaltenen Ballaststoffe quellen nämlich bei genügender Flüssigkeitszufuhr auf, wirken dadurch Heisshungerattacken entgegen und rufen ein rasches und intensives Sättigungsgefühl hervor. Man isst weniger, das Abnehmen gelingt leichter und Risiken für chronische Krankheiten, die mit Übergewicht einhergehen, schwinden.

Topinambur in der Volksheilkunde

Der Topinambur wird in der Volksmedizin verschiedener Kulturen schon lange erfolgreich zur Behandlung diverser Krankheiten und zur Linderung verschiedener Leiden verwendet und hat sich vordergründig abgesehen vom Diabetes in den folgenden weiteren Bereichen bewährt:

  • Magen-Darm-Beschwerden (z. B. erhöhte Magensäureproduktion)
  • Rheuma
  • Kraftlosigkeit und Schlaflosigkeit
  • Trockene Haut und Ekzeme

In der traditionellen Heilkunde kommen aber nicht nur die Knollen, sondern auch die Blätter und Blüten des Topinambur zum Einsatz. Inzwischen haben schon zahlreiche Studien bestätigt, dass die darin enthaltenen Polyphenole eine antioxidative, entzündungshemmende sowie krebsvorbeugende Wirkung haben. Den Topinambur-Blättern wurde bereits ein grosses Potenzial als Antioxidans bescheinigt.

Zudem haben Laboruntersuchungen gezeigt, dass die Blätter weitere sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. Sesquiterpenlactone) enthalten, die gegen krankmachende Bakterien, Viren, Pilze und Tumoren wirken.

Topinambur: Die Heilanwendungen

Leider wissen die wenigsten Menschen, dass der Topinambur – sowohl seine Blätter, Stängel, Blüten als auch seine Knollen – zahlreiche Heilanwendungen ermöglicht. Fünf davon möchten wir Ihnen kurz vorstellen.

1. Topinambur-Bad

Wenn Sie an trockener Haut leiden, kann ein Topinambur-Bad Linderung verschaffen. Giessen Sie etwa 500 Gramm frische oder 150 Gramm getrocknete Stängel und Blätter mit 3 Liter heissem Wasser auf und lassen Sie den Aufguss einige Stunden ziehen. Sieben Sie dann den Aufguss ab und giessen Sie ihn in Ihr Badewasser.

2. Topinambur-Auflage

Bei Hautproblemen und Rheuma kann auch eine Auflage sinnvoll sein. Zerreiben Sie eine frische Topinambur-Knolle fein und streichen Sie die Masse auf ein Stück Gaze. Legen Sie die Auflage zweimal pro Tag für 20 Minuten auf die betroffene Hautpartie.

3. Topinambur-Kur mit frischen Knollen

Bei Magen-Darm-Problemen kann es hilfreich sein, vor jeder Mahlzeit eine frische, ungeschälte Topinambur-Knolle zu essen. Die Anwendungsdauer beträgt 2 bis 4 Wochen.

4. Topinambur: Trink-Kur

Pressen Sie die frischen Knollen und nehmen Sie den Topinambur-Saft zweimal pro Tag vor den Hauptmahlzeiten ein. Die Anwendungsdauer liegt zwischen 2 und 3 Wochen.

5. Topinambur-Blüten-Tee

Kochen Sie 4 frische Topinambur-Blüten mit etwa einem halben Liter Wasser auf und lassen Sie den Tee über Nacht ziehen. Sieben Sie anschliessend den Tee ab und trinken Sie ihn für 2 Wochen über den Tag verteilt. Der Tee wirkt z. B. bei Erschöpfung und nervöser Unruhe.

Topinambur bei Fructoseintoleranz und empfindlichem Darm

Da die Bakterien im Dickdarm den Ballaststoff Inulin spalten und unter Gasbildung abbauen, reagieren manche Menschen – insbesondere jene mit empfindlichem Darm – auf Topinambur mit Blähungen oder sogar Bauchweh. Sollten Sie eine ballaststoffreiche Ernährung nicht gewohnt sein, ist es ratsam, den Körper langsam daran zu gewöhnen.

Des Weiteren sollte bei einer Fruchtzuckerunverträglichkeit vorsichtig getestet werden, wie gut die Topinamburknollen vertragen werden. Menschen mit hereditärer Fructoseintoleranz sollten darauf – wie auf andere Lebensmittel mit Fructose – ganz verzichten.

Topinambur: Einkauf und Lagerung

Die Topinambur ist ein typisches Wintergemüse, das von Oktober bis Mai Saison hat. Wie eingangs bereits erwähnt, werden die Knollen relativ selten im Handel angeboten und sind vorrangig in Bioläden oder auf Gemüsemärkten erhältlich. Im deutschsprachigen Raum finden sich jedoch auch immer mehr Supermärkte, in denen sie gekauft werden können.

Es gibt viele verschiedene Topinambur-Sorten – z. B. Gute Gelbe und Rote Zonenkugel – die Farbe der Schalen reicht von rötlich, lila, braun bis weisslich und gelb. Sorten mit heller Schale zeichnen sich durch einen sehr feinen Geschmack aus.

Topinambur-Knollen sind nicht so gut lagerfähig wie Kartoffeln, da sie schneller Wasser verlieren und dadurch schrumpfen. Die frisch geernteten Knollen können aber problemlos für rund 2 Wochen im Kühlschrank oder im Keller gelagert werden. Dabei wird empfohlen, die Knollen ungewaschen aufzubewahren und die Erde erst vor der Verarbeitung abzuwaschen.

Sie können die Lagerzeit allerding bis auf 3 Monate erhöhen, wenn Sie die Knollen in eine mit Sand gefüllte Kiste geben, mit etwa 5 cm Sand bedecken und im Keller kühl und dunkel lagern. Wichtig ist hierbei, dass die langen dünnen Wurzeln nicht entfernt werden.

Ausserdem kann der Topinambur prima eingefroren werden. Sie können die geschälten Knollen ohne Qualitätseinbussen vor dem Einfrieren kurz in siedendem Wasser blanchieren.

Anbau: Topinambur im Garten und Blumentopf

Was gibt es Besseres als Gemüse aus dem eigenen Garten? In puncto Bodenbeschaffenheit und Standort zählt der Topinambur zu den anspruchslosen Gewächsen, die sich auf einem lockeren, leicht sandigen Boden besonders wohlfühlen.

Zudem bevorzugen die Pflanzen einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Die leuchtend gelben Blüten sind ein wahrer Blickfang und sorgen im Herbst für ansprechende Farbtupfer. Die Blütezeit dauert von September bis Oktober.

Problematisch kann es jedoch sein, dass sich der Topinambur im Garten sehr schnell ausbreitet – wenn man ihn nicht schnell genug aufisst – weil er dann unterirdisch viele Knollen bildet. Um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern, sollte der Topinambur daher entweder regelmässig gegessen oder aber in Töpfen gezogen werden.

Im Gegensatz zur Kartoffel ist der Topinambur winterhart und treibt im nächsten Frühjahr ohne Zutun wieder neu aus.

Topinambur: Die Zubereitung

Der Topinambur ist nicht nur gesund, sondern überzeugt dazu in kulinarischer Hinsicht. Was den Geschmack anbelangt, scheiden sich die Geister: Manche Menschen fühlen sich an Kastanien oder Pastinaken, andere an Artischocken oder Spargel erinnert. In Bezug auf die Konsistenz besteht eine Ähnlichkeit zu einer knackigen Kohlrabi.

Bei der Zubereitung beweist der Topinambur Vielfalt. Er kann roh oder gegart, mit oder ohne Schale gegessen werden. Wichtig ist, dass die Knollen unter fliessend kaltem Wasser mit einer Gemüsebürste gründlich gewaschen werden. Da der Topinambur eine sehr dünne Schale hat, ist er schwer zu schälen. Leichter geht es, wenn die Knollen kurz blanchiert, in kaltem Wasser abgeschreckt und dann wie eine Pellkartoffel enthäutet werden.

Da der geschälte und aufgeschnittene Topinambur ähnlich wie ein geschälter Apfel sehr schnell braun wird, sollten Sie ihn rasch verarbeiten. Durch Zugabe von Zitronensaft können Sie die Verfärbung verzögern.

Der Topinambur steht der Kartoffel in nichts nach und kann sowohl als Solokünstlerin als auch als Nebendarstellerin auf ganzer Linie überzeugen. Der grosse Vorteil ist, dass die Topinambur-Knollen sogar roh wunderbar schmecken und sich – gemixt, geraspelt, gewürfelt oder in Scheiben geschnitten – für einen Salat oder auch einen rohen Snack bestens eignen.

Sie können die Knollen ausserdem gut verwenden, um eine leckere Suppe, einen Auflauf, einen Gemüseeintopf oder ein Püree herzustellen. Der nussig-süssliche Geschmack kommt allerdings am besten zur Geltung, wenn der Topinambur gebraten wird. Bevorzugen Sie einen gesunden Snack, dann schneiden Sie die Knollen einfach in hauchdünne Scheiben, beträufeln diese mit etwas Olivenöl und geben Sie sie in den Ofen, bis sie gar sind (ca. 20 Minuten bei 200 Grad) – bessere Chips gibt es nicht!

Selbst in Brot, Backwaren, Obstsalat, Kompott und Desserts kann man den Topinambur verarbeiten. Und vergessen Sie nicht zu würzen: Die Knollen harmonieren ideal mit Muskatnuss, Petersilie, Thymian, Majoran, Chili, Curcuma und Minze.

Rezept: Topinambur-Gulasch mit Shiitake-Pilzen und Gewürzen

Der Topinambur bringt Abwechslung in die winterliche Küche. Die wundersamen Knollen liefern wertvolle Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe und spenden somit ausreichend Material, um die kalte Jahreszeit gut zu überstehen – z. B. in Form dieses herzhaften Topinambur-Gulasches:

Zutaten (für 4 Personen):

  • 20 Topinambur-Knollen (ca. 500 g)
  • 1 rote Zwiebel
  • 500 g Shiitake-Pilze
  • ½ EL Thymian
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Curcuma
  • 1 TL Majoran
  • etwa 500 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Brausen Sie die Topinamburknollen ab, schälen Sie sie und schneiden Sie sie in Würfel.
  • Schälen und würfeln Sie die Zwiebel fein.
  • Putzen Sie die Shiitake-Pilze, tupfen Sie sie trocken und halbieren Sie sie.
  • Erhitzen Sie in einer grossen Pfanne 2 EL Olivenöl und braten Sie die Pilze darin an.
  • Fügen Sie den Thymian, Salz und Pfeffer dazu.
  • Erhitzen Sie nun in einer zweiten Pfanne das übrige Öl und braten Sie die Topinamburknollen darin von allen Seiten an.
  • Fügen Sie die Zwiebel, Curcuma und Majoran zu den Knollen und dünsten Sie sie mit.
  • Geben Sie die Pilze dazu und giessen Sie einen Teil der Gemüsebrühe auf.
  • Das Topinambur-Gulasch ist in etwa 15 Minuten bissfest gegart und sollte vor dem Servieren noch einmal abgeschmeckt werden. Sie können es pur essen, dazu aber auch z. B. Basmatireis, Couscous oder Feldsalat servieren.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/topinambur.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

Kefir


Einige Menschen schwören auf das Sauermilchgetränk Kefir gegen Verdauungsbeschwerden und zur Stärkung der Abwehrkräfte. Und das zu Recht! Kefir ist aufgrund seiner zahlreichen Nährstoffe überaus gesund. Der Geschmack ist leicht säuerlich und ähnelt dem der Buttermilch.

Das Sauermilchgetränk entsteht durch die Milchgärung mithilfe von Kefirpilzen, welche aus Hefe und Bakterien bestehen. Durch die Gärung wird die Lactose in Alkohol, Milch- und Kohlensäure umgewandelt. Daher sprudelt Kefir leicht und hat einen Alkoholgehalt von 0,3 bis zu 2 Prozent.

Milk kefir grains on a wooden spoon overhead shoot

Milk kefir grains on a wooden spoon overhead shoot

Doch warum ist Kefir so gesund? 

Kefir enthält jede Menge Nährstoffe und Vitamine. Dazu gehören die Vitamine A, B, D, außerdem Folsäure, Jod, Magnesium, Eisen und Kalzium. Weiterhin enthält Kefir natürliche Probiotika, welche die Darmtätigkeit anregen, schädliche Darmbakterien auslöschen, und so die Darmflora gesund erhalten. Dies ist wichtig für ein starkes Immunsystem. Warum in diesem Falle Kefir besser als Milch- und Milchprodukte ist, liegt daran, dass er neben Milchsäurebakterien auch Hefe und Essigsäurebakterien enthält.

Weiterhin verlangsamt Kefir die Hautalterung, reguliert den Blutdruck und hilft gegen Müdigkeit, Nervosität und Schlafstörungen. Kefir soll außerdem bei Erkrankungen des Herzens, der Gallenblase, der Leber und des Magens wirksam sein.

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Da Kefir viel Protein enthält, jedoch wenig Fett, ist er auch bei einer Diät bestens geeignet. Eine gesunde Darmflora ist zudem ebenso wichtig für eine gute Figur und eine pickelfreie Haut. Für ein klareres Hautbild kannst du zudem Gesichtsmasken aus Kefir anwenden.

Du kannst Kefir kaufen, aber auch selbst herstellen. Dafür brauchst du nur Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch und einen Kefirpilz. Lass die Milch zusammen mit dem Kefirpilz zwei Tage lang luftdicht bei Zimmertemperatur im Dunkeln gären. Danach musst du nur den Kefirpilz entfernen, und fertig ist der selbstgemachte Kefir. Du solltest jedoch beachten, dass bei industriellem Kefir Milchzucker enthalten ist. Wenn du unter einer Laktoseintoleranz leidest, solltest du ihn daher selbst herstellen, da dein eigener dann ohne Laktose ist.

Zu viel Kefir solltest du jedoch nicht zu dir nehmen, da zu viele Milchsäurebakterien sich wiederum schädlich auf die Darmflora auswirken können. Du solltest daher nicht mehr als 1 Liter Kefir täglich trinken. Ideal sind 0,5 bis 1 Liter, um den Darm und das Immunsystem aktiv zu unterstützen.

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Kefir schmeckt nicht nur als Getränk gut. Du kannst ihn ebenso zum Backen und Kochen verwenden. Wenn du das Milchsäuregetränk also bisher noch nicht ausprobiert hast, weißt du nun genügend Gründe, es ab sofort doch zu tun.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/wundergetraenk/5_1/

Gruß an die Gesunden

TA KI