Supervulkan mitten in Europa erreicht kritischen Zustand


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Campi Flegrei ist einer der gefährlichsten Supervulkane der Welt und Wissenschaftler warnen jetzt, dass er einen kritischen Zustand erreicht habe und ausbrechen könnte, was zu apokalyptischen Konsequenzen führen würde.

Als Supervulkan wird ein Vulkan bezeichnet, welcher in der Lage ist, mehr als 1.000 Kubikkilometer an Masse in die Atmosphäre zu schleudern. Zum Vergleich: Eine der gewaltigsten Eruptionen der modernen Geschichte, die des Krakatau im Jahre 1883, beförderte rund 30 Kubikkilometer an Massenauswurf in die Atmosphäre.

Die Folge derart großer Mengen an Staub, Asche und Gas in der Atmosphäre lassen sich mit einem sogenannten nuklearen Winter vergleichen: Ernteschäden, Nahrungsmittel- engpässe, Vergiftungen und Zusammenbruch der Gesellschaft.

Zwei Tage vor Heiligabend wurde ein Forschungsbericht in dem Wissenschaftsmagazin Nature Communications veröffentlicht, in welchem nichts zurückgehalten wurde. Es besteht die Möglichkeit, dass Campi Flegrei vor dem Ausbruch steht. Schlimmer noch: Es ist möglich, dass der darunter schlummernde Supervulkan in einen sogenannten kritischen Zustand übergeht.

Das erste und vielleicht größte Problem ist, dass Campi Flegrei unmittelbar außerhalb der italienischen Stadt Neapel liegt und rund eine halbe Million Menschen mehr oder weniger direkt auf dem Vulkan leben. Zum Zweiten ist Campi Flegrei riesig. Sehr groß. Und anders als andere Supervulkane ist Campi Flegrei keine klassische bergförmige Erhebung. Große Teile des Vulkans befinden sich derzeit unter den Gewässern des Mittelmeers und insgesamt besteht er aus 24 Kratern, mehreren Geysiren und großen Warmgebieten.

Der Name Campi Flegrei bedeutet wörtlich “brennende Ebenen“ und die Kaldera hat einen Durchmesser von ganzen 7,5 Kilometern. Die größte Eruption fand vor rund 200.000 Jahren statt und führte in ganz Europa zu großen klimatischen Veränderungen. Seitdem ist Campi Flegrei mehrfach ausgebrochen: vor 40.000 Jahren, vor 35.000 Jahren und vor 12.000 Jahren, wobei der Ausbruch vor 40.000 Jahren mit dem Aussterben der Neanderthaler in Verbindung gebracht wird, obwohl man über etwas, was vor derart langer Zeit geschah, nur schwerlich sicher sein kann.

Nun haben italienische Behörden die Warnstufe von grün auf gelb erhöht, was in der Praxis bedeutet, dass der Vulkan genau beobachtet werden muss. Und viel mehr kann auch nicht getan werden. Die Macht eines Supervulkans ist so enorm, dass jedwede Bemühungen und Gegenmaßnahmen menschlicherseits bedeutungslos werden.

Alles was wir tun können ist warten und hoffen, dass es nicht bald zur Apokalypse kommt, denn wir leben auf einer Bombe.

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/01/supervulkan-mitten-in-europa-erreicht-kritischen-zustand/

Gruß an die Natur

TA KI

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3 Kommentare zu “Supervulkan mitten in Europa erreicht kritischen Zustand

  1. Auch dieser Vulkan wird wie viele andere überfälligige, geologische Ereignisse durch den Impakt des Endzeit-Geschehens (EG) ausgelöst werden und mit ihnen gemeinsam den Begriff EG mit Sinn erfüllen. Möglicher Weise ist in dieser Caldera der Grund dafür zu sehen, warum manche auch vom Untergange Roms sprechen, wenn man berücksichtigt, daß 225 Km Entfernung in diesem Falle keine Entfernung sind. Mehr zum EG hier:
    https://huettendorferansichten.wordpress.com/endzeit-geschehen1-kurze-zusammenfassung-ueber-den-ablauf-des-endzeit-geschehens/
    Wundern muß ich mich allerdings über die Vorstellungen der Verfasser über die geografische Mitte Europas!
    Seit wann liegt Neapel in der Mitte Europas?!?!?
    Allein in West-Ost-Richtung zwischen dem Westen Irlands und Portugals sowie dem Ural und der Emba ist die Mitte Europas ungefähr in der Länge Finnlands und Baltens!
    Durch die ungleichmäßig dreieckige Form des Kontinentes mit der größten Landmasse im Osten ist Neapel hier gänzlich außen vor, sondern allenfalls ein Anhängsel im tiefsten Süden und mittleren Westen des Kontinentes!
    1989 haben französische Geologen die Mitte Europas bei dem Orte Purnuškės nördlich von Wilnius in Litauen errechnet, Koordinaten: ♁ 54° 54′ 0″ N, 25° 19′ 0″ O !

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