Aufruf von Volker Wittmann


Das Vaterunser ist eins der ältesten Gebete der Menschheit. Wohl die frühste Fassung stammt von dem Westgoten Bischof Wulfila (311 – 381). Seine Aufzeichnung diente als Vorbild für alle weiteren, bis heute erhaltenen Formen. Wulfila übersetzte auch die Bibel in die Muttersprache seines Volks. Damit schuf eine wichtige Quelle der Überlieferung des Althochdeutschen. Das machte ihn zum Vorläufer von Martin Luther. Der abtrünnige Augustiner-Mönch übersetzte 1521 die Heilige Schrift in neueres Deutsch. Damit wirkte er sprachstiftend für die Gegenwart.

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Das gotische Vaterunser nach Wulfilas, entstanden um 370, (Abbildung ökomenisches Heiligen-Lexikon, gemeinfrei)

https://www.heiligenlexikon.de/Fotos/Wulfila-Vaterunser.jpg

https://www.heiligenlexikon.de/Literatur/Vaterunser_Wulfila.html

Das Urgebet beginnt: „Atta unsar thu in himinam“. In heutigen Worten: „Vater unser, der du bist im Himmel“. Dann folgen sieben Bitten an Gott:

  1. Weihnai namo thein – geheiligt werde dein Name

  2. Qimai thiudinassus theins – dein Reiche komme

  3. Wairthai wilja theins – dein Wille geschehe

  4. Hlaif unsaranathana sinteinan gif uns himma daga – unser tägliches Brot gib uns heute

  5. Jah aflet uns thatei skulans sijaima – und vergib uns unsere Schuld

  6. Jah ni briggais uns in fraistubnjai – und führe uns nicht in Versuchung

  7. Ak lausei uns af thamma ubilin – sondern erlöse uns von dem Übel.

Eins. Zwei, drei im Sauseschritt, es geht die Zeit, wir gehen mit. So heißt es bei Volksdichter Wilhelm Busch. Über die Jahre hinweg wandelten sich auch die christlichen Bräuche. Aus dem achtzehnten Jahrhundert ist zur siebten Bitte des Vaterunser eine besondere Erzählung überliefert.

Die Gräfin Christine von Grävenitz (1685 – 1744) unterhielt weiland eine Liebschaft mit Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg und gelangte zu großem Einfluß bei Hofe. Deshalb wurde sie von ihren Feinden als „das Mensch“ verketzert. Dazu trug vor allem des Herzogs rechtmäßige Gattin Johanna Elisabeth bei. Schließlich mußte die Nebenbuhlerin dem Druck weichen.

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Bildnis der Christina von Grävenitz um 1721. (Abbildung gemeinfrei)

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https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelmine_von_Gr%C3%A4venitz

Wahrscheinlich angestiftet von der betrogenen Ehefrau, machte das Gerücht die Runde, Gräfin von Grävenitz hätte christliche Würdenträger ersucht, sie in ihr Gebet ein zu schließen. Den frommen Wusch soll der evangelische Prälat Johann Osiander aus Tübingen barsch zurück gewiesen haben. Der Überlieferung nach hat er geantwortet, das geschähe bereits jeden Sonntag mit der siebten Bitte des Vaterunser, nämlich: „Erlöse uns von dem Übel“.

Eins, zwei, drei im Sauseschritt, es geht die Zeit wir gehen mit.

Zur Gegenwart hin bürstet die Geistlichkeit ihre Gläubigen noch ärger gegen den Strich. Namentlich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Heinrich Bedford-Strohm und der Vorsitzende der katholischen Bischofs-Konferenz Kardinal Reinhard Marx unterstützen sogar eine Frau, die bei Hofe zu verhängnisvollem Einfluß gelangte. Die Rede ist von Angela Dorothea Kasner, geschiedene Merkel, Dauer-Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.

Ob Marx oder Bedford-Strohm für das Merkel beten, ist nicht bekannt. Offenkundig wurde indessen, daß die Kirchen-Fürsten die verheerende, ungesetzliche und vertragsbrüchige Einwanderungs-Politik der Kanzlerin unverhohlen befürworteten.

Eigentlich wäre es ihres Amtes, die Verfolgung ihrer Glaubensbrüder in islamischen Ländern unüberhörbar zu tadeln und vor der Überfremdung Deutschlands durch Muslime zu warnen. Statt dessen kungelten sie mit Scheich Omar Awadallah Kiswani von der Konkurrenz. Für das multiklerikale Treffen legten die hohen Priester sogar ihr Amtskreuz ab, das sie sonst als Zeichen ihres Glaubens auf der Brust trugen.

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Bedford-Strohm und Marx mit kreuzloser Brust beim Besuch der al-Aksa-Moschee im heiligen Land: Der Auftritt wurde in Deutschland vielfach als Unterwerfung gegenüber den Islam gedeutet. (Foto Public Domain)

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Anders als das württembergische Walten der Gräfin von Grävenitz bilden die Umtriebe des Merkel eine Gefahr für ganz Deutschland, Europa und womöglich darüber hinaus. Die Kanzlerin bürdete nicht nur den Deutschen eine gewaltige Last in Gestalt von Millionen ungesetzlicher, meist muslimischer Zuwanderer auf. Zudem machte sie sich anheischig, den Nachbarländern ähnliches an zu tun. Die Europäische Union droht darüber zu zerbrechen. Kriegsgefahr zieht herauf.

Am Toten-Sonntag 2016 bewarb sie sich die Totengräberin der Alten Welt obendrein um eine vierte Amtszeit. Sie würde sicherlich auch eine fünfte, sechste oder siebte anstreben, wenn man sie gewähren ließe. In der Tat scheint vorerst niemand in oder außerhalb ihrer Partei Manns genug zu sein, gegen die Domina der CDU auf zu stehen. Die Christlich Demokratischen Union folgt ihr wie eine Herde Schafe, von denen kaum eins zu blöken wagt.

Auch im Bundestag gibt es so gut wie keine Opposition gegen die Merkelsche Heimsuchung. Welch ein Unding für eine parlamentarische Demokratie!

Wenn uns das Boden-Personal Gottes so schmählich im Stich läßt, kann uns wohl nur noch der Himmel selbst vor einer weiteren Häufung der Scherben bewahren. Daher mein Aufruf an alle gläubigen Christen: Schließt die Kanzlerin in Euer Gebet ein, wenn Ihr beim Vaterunser die siebte Bitte an Gott richtet!

Ak lausei uns af thamma ubilin – erlöse uns von dem Übel.

Amen.

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Hier können sie das Buch Sturmflut der Völker auch erhalten:

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sturmflut_der_voelker_ml

Danke an Volker Wittmann

Gruß an die Klardenker

TA KI

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3 Kommentare zu “Aufruf von Volker Wittmann

  1. „Und führe uns nicht in Versuchung“ Wer führt denn in Versuchung? Achja, Jahwe. Alles klar. Richtig müßte es also „Und führe uns in der Versuchung“…

  2. Pingback: Aufruf von Volker Wittmann | Der Honigmann sagt...

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