Willkommen zu einer der ausschlaggebendsten Wochen der jüngeren amerikanischen Geschichte


WASHINGTON, DC - JANUARY 21:  U.S. President Barack Obama gives his inauguration address during the public ceremonial inauguration on the West Front of the U.S. Capitol January 21, 2013 in Washington, DC.   Barack Obama was re-elected for a second term as President of the United States.  (Photo by Justin Sullivan/Getty Images)

WASHINGTON, DC – JANUARY 21: U.S. President Barack Obama gives his inauguration address during the public ceremonial inauguration on the West Front of the U.S. Capitol January 21, 2013 in Washington, DC. Barack Obama was re-elected for a second term as President of the United States. (Photo by Justin Sullivan/Getty Images)

Von Michael Snyder

Viele gehen davon aus, dass eine wundervolle neue Ära des Friedens und der Prosperität nur wenige Tage entfernt ist, aber andere verwenden solche Begriffe wie “Bürgerunruhen“ und “Bürgerkrieg“ für das, was ihrer Ansicht nach in Amerika geschehen wird. Zweifelsohne ist Donald Trump einer der elektrisierendsten Politiker der jüngeren amerikanischen Geschichte, aber er ist auch einer der polarisierendsten. Werden die kommenden vier Jahre uns also als Nation zusammenbringen, oder werden Zorn, Frustration, Zank und Zwiespalt uns weiter zerreißen?

Es wird vorausgesagt, dass extrem große Mengen an Unterstützern der Vereidigung Donald Trumps am 20. Januar beiwohnen werden. Die Massenmedien berichten jedoch auch, dass “hunderttausende von Protestanten“ auf dem Weg nach Washington sind. Viele von Linksaußen hoffen die Vereidigung Trumps zu den größten Ausschreitungen der US-Geschichte zu machen, aber tausende von Sicherheitsmitarbeitern werden ihr Bestes geben, um dies zu verhindern.

Es gibt Seiten im Internet, welche buchstäblich die Stunden zählen, bis Barack Obama aus dem Amt scheidet. In dem Wissen, dass seine Zeit knapp ist, scheint Obama entschlossen zu sein so viel “Change“ wie möglich aus seinen letzten Stunden herauszuholen. Die Washington Post beschreibt, was er in der vergangenen Woche an einem einzigen Tag alles erledigt hat:

Allein am Dienstag wurden von der Administration drei nationale Denkmäler eingeweiht und zwei weitere ausgebaut – ein Wald im Nordwesten am Pazifik und eine Schule für befreite Sklaven in South-Carolina. Sie entzog den aus Kuba ohne Visum in den Vereinigten Staaten eintreffenden ein Privileg, welches seit 50 Jahren Bestand hatte, verkündete Sanktionen gegen 18 langjährige syrische Offizielle wegen ihrer Rolle beim Gebrauch von Chlor als chemische Waffe in den Jahren 2014 und 2015, vergab die präsidiale “Medal of Freedom“ an Vizepräsident Joe Biden und beschuldigte Fiat-Chrysler des Betrugs bei den nationalen Emmissionsstandard einiger ihrer Dieselfahrzeuge.

Und in den letzten paar Tagen von Obamas Präsidentschaft gibt es eine Menge Bedenken darüber, wie viel mehr Schaden er auf dem Weg aus der Tür hinaus noch anrichten könnte. Ende vergangener Woche brachte er die Russen auf, indem er US-Truppen nach Polen verlegte und die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharowa, warnte, dass Obama immer noch ein paar Tage übrig habe, um »die Welt zu zerstören«.

Am Freitag blicken die Augen der gesamten Welt auf Washington. Was einst unmöglich schien, ist jetzt dabei tatsächlich zur Realität zu werden und Sicherheitsbeamte werden Überstunden machen, um sicherzustellen, dass niemand versucht Trump bei seiner Vereidigung in letzter Minute zu stoppen.

Es braucht nicht weiter betont zu werden, dass die Festivitäten am Freitag ein großes, fettes und saftiges Ziel für jeden darstellt, der Trump hasst, Amerika hasst und einfach ein unvergessenes politisches Statement abgeben möchte. Tatsächlich hat der republikanische Senator Roy Blunt zugegeben, dass die Vereidigung Donald Trumps das »verlockendste Ziel der Welt« sein wird.

Selbst wenn es am Freitag zu keiner Gewalt kommt, so werden definitiv eine Menge verärgerter Protestanten vor Ort sein. Und statt zu versuchen die Dinge zu beruhigen, befürworten viele der Massenmedien die Proteste tatsächlich. Die Washington Post hat gar eine »Anleitung für Demonstrationen, Märsche und Proteste bei der Vereidigung« veröffentlicht.

Es macht den Anschein, dass die meisten auf der Linken friedlichen Protest planen, aber es gibt definitiv Gruppen, welche so störend wie nur möglich aufzutreten gedenken. Ich hatte bereits über eine Organisation namens “DisruptJ20“ berichtet und nun wurde ein neues Audio eines ihrer Anführer veröffentlicht, in welchem es heißt, sie wollen »alles tun, was wir können und die Menschen daran hindern Zugang zur Vereidigung zu bekommen«.

Man braucht keine besonders große Phantasie, um sich vorzustellen wie sie das anstellen wollen. Laut dem schockierenden neuen Audio, welches Fox News zugespielt wurde, plant DisruptJ20 die »Straßen und andere Transitmittel in die Stadt hinein« physisch zu blockieren.

Der Verkehr im Bereich von Washington D.C. bereitet einem die meiste Zeit auch so schon Kopfschmerzen, folglich wäre die Vereidigung Trumps, selbst wenn die Transportwege perfekt funktionieren würden, bereits ein großes Problem. Für diese Anarchisten wird es also ein Leichtes sein, eine sehr reale Krise herbeizuführen.

Und einige Linke haben jene, welche nicht persönlich nach Washington D.C. kommen können, dazu aufgerufen online zugehen und dabei zu helfen, die offizielle Netzseite des Weißen Hauses am 20. Januar in die Knie zu bringen.

Viele Linke glauben wirklich, dass Trump um jeden Preis Widerstand geleistet werden muss. Und einer der Gründe, warum sie so störend wie möglich sein wollen ist, dass sie auf diesem Wege eine extreme harte Reaktion provozieren können. Wenn die Sicherheitsbeamten dabei gefilmt werden können, wie sie Protestanten sehr hart behandeln, kann dies dazu benutzt werden, tausende von anderen dazu zu inspirieren, sich der Bewegung gegen den “Faschisten“ Donald Trump anzuschließen.

Nach den “Blockaden“ und anderen “Aktionen“ am 20. Januar wird am 21. Januar ein “Millionen Frauenmarsch“ stattfinden. Michael Moore und ein ganzer Haufen liberaler Promis werden dort sein und es wird berichtet, dass bis zu 300 “Schwestermärsche“ in anderen Städten im Land stattfinden werden.

Dies wird eine Woche, welche niemand von uns jemals vergessen wird. Viele hoffen (mich eingeschlossen), dass die Proteste bald abflauen werden und dass Trumps Präsidentschaft einen neuen Wendepunkt für Amerika darstellen wird. Aber es gibt viele andere, welche sich buchstäblich auf einen “Krieg“ vorbereiten und sie beabsichtigen so lange zu kämpfen wie nötig, bis sie ihre Ziele erreicht haben.

Wir sind eine tief, tief gespaltene Nation und es bedarf nicht mehr viel, um uns über die Klippe zu stoßen. Diese Woche ist also definitiv ein Anfang, aber ist es der Anfang eines wundervollen neuen Kapitels amerikanischer Geschichte oder ist es der Anfang vom Ende unserer einst großen Nation?

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/01/willkommen-zu-einer-der-ausschlaggebendsten-wochen-der-juengeren-amerikanischen-geschichte/

Gruß an die Aufrichtigen

TA KI

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Ein Kommentar zu “Willkommen zu einer der ausschlaggebendsten Wochen der jüngeren amerikanischen Geschichte

  1. Dieser Mann muss so manchen Leuten tüchtig in die Suppe gespuckt haben – ich persönlich warte ab was dieser völlig „überraschend“ … gewählte Präsident der VSA nun umsetzt. …

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